Zurich Insurance Group AG

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19.05.2006 11:45
#1
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Zurich Insurance Group AG

Verschiedene Brokerhäuser bezeichneten ZFS als eine der billigsten Versicherungsaktien in Europa.

Scheinbar wird sie jetzt noch billiger. Täglich gehts weiter abwärts.

Was ist eure Meinung über die Zukunft von ZFS?

:roll:

Valor: 
1107539 - Zurich Insurance Group
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25.11.2016 09:23
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25.11.2016 | 08:49#ZURICH – HSBC erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die britische Bank HSBC hat heute Morgen das Kursziel von ZURICH (CHF 269.10) von CHF 270 auf CHF 290 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Der Investorentag habe Klarheit gebracht bezüglich der Dividendenpolitik, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Diese sei nun klar und simpel: Das Management wolle eine Auszahlungsrate von rund 75% des Gewinns bei einem Minimum von CHF 17 je Aktie. Zudem habe das Management das Kostensparziel auf USD 1.5 Mrd. erhöht. Die Cash-Position von ZURICH bleibe weiterhin stark.

 

21.11.2016 10:11
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halten

Ich halte weiter. Sehe bis Ende Jahr einen Börsenwert von 275.- bis 280.- möglich.

 

Bernstein krebst zaghaft von ihren lächerlichen Ratings zurück. 230 (200) und unterdurchnittlich ist nun das neue Gebot.

Ich frage mich ernsthaft wer in diesem Laden noch die Verantwortung trägt. Die Praktikanten vielleicht? Mit dem Investorday und dem Q3 Zahlenkranz werden die Bernsteinis die 230.- sicherlich sehen... aber weiterhin von hinten.....

So der nächste Post wird wieder etwas unpersönlicher....

19.11.2016 14:10
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Ich kaufte meine im April, nach Dividendenabgang und habe sie durch das Jahr gehalten aber gestern gegeben.

Über 240.- kaufe ich die ZURN nie. Warte ab, wie es Anfang Jahr aussieht. Ev. Februar für einen Trade, dann sehe ich weiter.

18.11.2016 13:52
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18.11.2016 | 08:55#ZURICH – Drei Einschätzungen erschienen!

(wirtschaftsinformation.ch) – Der Versicherungskonzern ZURICH (CHF 267.30) hat gestern eine Dividende von CHF 17 je Aktie bestätigt. Die Valoren kommen damit auf eine Rendite von 6.4%. Gleichzeitig hat ZURICH Angaben zum Entwicklungsplan gemacht. Die UBS schreibt heute in einem aktuellen Kommentar, dass die Pläne des Managements glaubhaft klingen. Zudem sei das Potenzial für weitere Dividendenerhöhungen gegeben. Der zuständige Analyst hat das Kursziel von CHF 244 auf CHF 255 erhöht und die Einstufung „Neutral“ bestätigt. Die Bank Vontobel hat das Kursziel von CHF 250 auf CHF 270 erhöht, die Einstufung lautet weiterhin „Hold“. Der Studienverfasser schreibt, dass die von ZURICH kommunizierte striktere Kostenkontrolle ein Gegengewicht zu den insgesamt niedrigeren Investitionsrenditen bilde. Hervorgehoben wird auch die attraktive Dividendenrendite. Optimistisch gibt sich die US-Bank J.P.Morgan. Der zuständige Analyst hat das Kursziel von CHF 300 auf CHF 308 erhöht. Die Einstufung lautet „Overweight“. Im aktuellen Research-Update erwähnt er, dass ZURICH eine attraktive Dividendenpolitik verfolge, die Kostenziele nach oben geschraubt und gleichzeitig das Risiko der Anlagen reduziert habe. Insgesamt sei die Kombination aus einer weiter steigenden Rendite und einer relativ geringen Schwankung der Gewinne sehr attraktiv.

 

17.11.2016 13:10
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Zürich - CSC

Umschichten von Zürich in CSC  ??

17.11.2016 08:12
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Dividenden-Versprechen freut die Zurich-Aktionäre

Die Zurich Insurance Group hat sich im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung neue Finanzziele gesetzt. Der neue Konzernchef Mario Greco zieht die Sparschraube an und gestaltet die Dividendenpolitik neu aus.

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance hat sich im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung neue Finanzziele gesetzt. Der seit März dieses Jahres amtierende Konzernchef Mario Greco zieht die Sparschraube an und gestaltet die Dividendenpolitik neu aus.

Im vorbörslichen Handel der Bank Julius Bär legt die Zurich-Aktie rund 2 Prozent zu in einem insgesamt leicht positiven Gesamtmarkt.

Die Zurich-Gruppe will laut einer Mitteilung vom Donnerstag ihre Nettoeinsparungen bis 2019 auf 1,5 Milliarden Dollar erhöhen und damit profitabler werden. Ursprünglich wollte der Versicherer bis 2018 rund 1 Milliarde Dollar an Kosten reduzieren und dabei zirka 8000 seiner weltweit rund 55'000 Stellen abbauen.

Dieses nunmehr höhere Sparziel werde vorrangig durch eine umfassende Überprüfung von IT-Systemen, Verträgen mit Lieferanten, neuen Dienstleistungszentren sowie adjustierten Beschaffungsprozessen erreicht.

Von weiteren Stellenstreichungen redet die Zurich-Gruppe allerdings im Communiqué nicht. Sie geht bei dem neuen Ziel aber für die Jahre 2017 und 2018 von durchschnittlichen Restrukturierungskosten von 500 Millionen Dollar pro Jahr aus.

Gleichzeitig mit dem verschärften Sparprogramm passt der Versicherungskonzern, der am Donnerstag einen Investorentag in London durchführt, seine Dividendenpolitik nach oben an. So sollen künftig 75 Prozent des Reingewinns - mindestens aber die bisher ausgelobten 17 Franken pro Aktie und Jahr - ausgeschüttet werden. Bei höheren Gewinnen sollen die Aktionäre demnach künftig höhere Dividenden erhalten.

(SDA)

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10.11.2016 08:28
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Zurich nach neun Monaten mit Reingewinn über Erwartungen

Die Zurich Insurance Group hat im dritten Quartal 2016 die Ergebnisse im Vergleich zu der von operativen Problemen und hohen Kosten belasteten Vorjahresperiode deutlich verbessert und die Markterwartungen übertroffen.

Den operativen Gewinn BOP (Business Operating Profit) weist die Zurich in einer Mitteilung vom Donnerstag mit 1,21 Mrd USD nach 256 Mio aus. Der Reingewinn kletterte auf 912 Mio von zuvor 207 Mio.
Nach neun Monaten ergibt sich folgendes Bild: Der BOP nahm um 36% auf 3,40 Mrd USD und der Reingewinn um 11% auf 2,53 Mrd zu. Das Geschäftsvolumen blieb derweil in den Monaten Januar bis September mehr oder weniger konstant bei 51,6 Mrd.

Damit hat die Zurich die Vorgaben der Analysten übertroffen. Für das dritte Quartal hatten die Experten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem BOP in Höhe von 1,06 Mrd USD und einem Reingewinn von 795 Mio gerechnet. Für die ersten neun Monaten lagen die BOP-Schätzungen bei 3,25 Mrd und jene zum Reingewinn bei 2,41 Mrd.

Während sich einerseits die Belastung aus Unwetterereignissen in der Berichtsperiode in Grenzen hielt, hatten im Vorjahr Nachreservierungen in der Schadensversicherung oder die Kosten aus der Tianjin-Explosion das Ergebnis stark belastet. Wenig überraschend verbesserte sich daher die Combined Ratio nach neun Monaten um 3,5 Prozentpunkte auf 98,4%.

Finanzziele werden nächste Woche veröffentlicht

In der Bilanz lag das Eigenkapital der Gruppe per Ende September bei 32,5 Mrd nach 31,6 Mrd Ende Juni und die Eigenkapitalrendite wird mit 11,9% angegeben. Die Gruppe sei nach wie vor stark kapitalisiert, so Quinn. Die SST-Quote lag Ende September bei geschätzten 167% und der Wert nach dem internen Z-ECM-Modell wird mit 113% angegeben. Auf den durchschnittlichen Kapitalanlagen erzielte die Zurich derweil seit Jahresbeginn eine Rendite von nicht annualisiert 2,8% (VJ 3,0%).

Zu den Finanzzielen macht die Zurich in der Mitteilung keine Angaben, diese sollen - wie bereits mehrfach erwähnt - nächste Woche anlässlich des Investorentreffens in London veröffentlicht werden.

Neu wurde Isabelle Welton zum Group Chief Marketing, Communications and Culture Officer ernannt. Ihre bisherige Rolle als Group Chief Human Resources Officer werde ab Anfang 2017 von David Henderson übernommen. Er ist zurzeit bei MetLife als Executive Vice President, Human Resources, tätig. Beide werden direkt an CEO Mario Greco berichten.

(AWP)

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21.09.2016 08:17
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Zurich Insurance legt zwei Sparten zusammen

Zurich Insurance legt ihr Firmen- und Grosskundengeschäft in eine Sparte zusammen.

Die neue Einheit mit dem Namen Commercial Insurance werde künftig von James Shea geleitet, der vom amerikanischen Versicherungskonzern AIG zu Zurich stösst, wie Europas fünftgrösster Versicherungskonzern am Dienstag mitteilte. Der bisherige Leiter des Firmenkundengeschäfts, Thomas Hürlimann, lege sein Amt nieder. Er werde sich im Konzern künftig um Spezialprodukte kümmern und weiter dem neuen Firmenchef Mario Greco unterstellt sein.

Der Umbau ist nicht die erste Änderung unter der Ägide des seit März amtierenden Konzernlenkers: Er hat bereits eine Zusammenlegung des Lebens- und Schadensversicherungsgeschäft angekündigt und seine künftige Führungsriege um sich gescharrt.

Neben Shea rücken per Anfang Oktober auch Claudia Dill als Leiterin des Lateinamerika-Geschäfts und Jack Howell als Verantwortlicher für die Region Asien-Pazifik in die Konzernleitung vor. "Die Konzernleitung ist nun vollständig", sagte Greco. Details zu seiner neuen Geschäftsstrategie will er im November vorstellen.

(Reuters)

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24.08.2016 14:16
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Was soll man zum jetzigen Zeitpunkt auf eine solche Frage antworten.......einfach nur traurig!

24.08.2016 10:29
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Erdbeben in Italien

Ist die Zurich Insurance in Italien sehr exponiert? Gibt es von dort Druck auf den Kurs?

11.08.2016 14:39
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marabu hat am 11.08.2016 - 12:42 folgendes geschrieben:

Ich bin schon seit bald zwei Jahren in Zürich engagiert. Längere Zeit meine stärkste Verlustposition - nun hoffe ich auf eine Trendwende. Allerdings bestätigt sich einmal mehr, dass ein langfristiges Engagement eben doch lohnt. Glättet Verluste und Gewinne. Für mich war entscheidend, dass der Titel bis jetzt sehr rentabel war. Wo bekomme ich sonst einen besseren Zustupf?

Allerdings muss meiner Meinung nach immer noch mit einem leichten Dividendenrückgang gerechnet werden.

P.S. In den SMI Werten scheinen hier nicht gerade viele User engagiert zu sein...

 

Ich bin auch schon längere Zeit bei ZFS dabei und komme nun meinem EP wieder näher...rechne mit unveränderter Dividende nächsten Frühling.

 

Hoffe es geht so weiter in Richtung 270, 280

11.08.2016 12:42
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Hoffnung auf Trendumkehr?

Ich bin schon seit bald zwei Jahren in Zürich engagiert. Längere Zeit meine stärkste Verlustposition - nun hoffe ich auf eine Trendwende. Allerdings bestätigt sich einmal mehr, dass ein langfristiges Engagement eben doch lohnt. Glättet Verluste und Gewinne. Für mich war entscheidend, dass der Titel bis jetzt sehr rentabel war. Wo bekomme ich sonst einen besseren Zustupf?

Allerdings muss meiner Meinung nach immer noch mit einem leichten Dividendenrückgang gerechnet werden.

P.S. In den SMI Werten scheinen hier nicht gerade viele User engagiert zu sein...

10.08.2016 20:31
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Zitat vom Guru:

 

Zurich - ruhig, obwohl Trader morgen positive Hj-Zahlen

08.08.2016 11:27
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ajd
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Zahlen H1

Was meint ihr, wie werden die Zahlen am Donnerstag?

Besser oder schlechter als die Analysten erwarten?

07.07.2016 08:15
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Zurich verkauft südafrikanische Tochter an Fairfax

Der Versicherer Zurich verkauft eine weitere Tochtergesellschaft in Afrika.

Fairfax Financial Holdings Limited übernimmt 100% der Zurich Insurance Company South Africa Limited (ZICSA) mit Niederlassungen in Südafrika und Botswana, wie Fairfax in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. ZICSA beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Finanzielle Angaben zu der Transaktion werden keine gemacht. Abhängig von den erforderlichen regulatorischen Bewilligungen erwartet Fairfax den Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2016.

Mitte Juni gab Zurich bereits den Verkauf von Tochtergesellschaften in Marokko und Taiwan bekannt. Die Devestitionen erfolgen im Rahmen der Strategie, sich auf die Länder mit dem höchsten Potenzial zu konzentrieren.

(AWP)

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01.07.2016 12:20
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01.07.2016 | 09:25#ZURICH – J.P. Morgan erhöht auf Overweight!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem die britische Bank Barclays am Mittwoch die Kaufempfehlung für ZURICH (+1.3% auf CHF 242.50) wiederholt hatte, äusserte sich heute Morgen auch die US-Bank J.P.Morgan optimistisch. Die Einstufung wurde von „Neutral“ auf „Overweight“ und das Kursziel von CHF 214 auf CHF 268 erhöht. In der aktuellen Studie heisst es, dass ZURICH von den Marktschwankungen in Europa am wenigsten betroffen sei. Zudem sei der Versicherer weniger anfällig auf das Tiefzinsumfeld als die Konkurrenz.

 

24.06.2016 08:46
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Zurich sieht sich dem britischen Markt auch nach dem Brexit verpflichtet
24.06.2016 07:54

Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group wird auch nach dem Austritt Grossbritanniens aus der EU dem britischen Markt verpflichtet bleiben. Grossbritannien sei ein Schlüsselmarkt für die Zurich, schreibt der Versicherer am Freitag in einem kurzen Statement. Man werde auch nach dem Brexit den Vertriebspartnern, Gemeinschaften und den Mitarbeitern in Grossbritannien weiterhin verpflichtet sein. Die Zurich bleibe am britischen Markt und geht davon aus, dass sich die Marktlage über die Zeit normalisieren wird.

Der Austritt Grossbritanniens aus der EU dürfte sich vermutlich über Jahre hinziehen und es sei derzeit noch "viel zu früh", um abschätzen zu können, wie sich dieser Prozess auf das Geschäft der Zurich auswirken werde, heisst es weiter. Für dieses Szenario habe die Gruppe ein Team zusammengestellt, welches die Entwicklungen verfolgen und Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeitende darüber informieren werde.

mk/ra

(AWP)

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17.06.2016 08:37
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Schweizer Versicherer vor radikalem Umbruch

45 Prozent der Schweizer Versicherer wie Zurich, Bâloise oder Helvetia werden bis ins Jahr 2030 aus dem Markt gedrängt, sagt Ernst & Young. Sind die Dividenden in Gefahr?

Von Lorenz Burkhalter

Der Schweizer Versicherungsmarkt gilt als einer der attraktivsten weltweit, und das schon seit Jahren. Es überrascht daher nicht, dass die Aktien hiesiger Branchenvertreter wie Zurich Insurance Group, Bâloise oder Helvetia an der Börse als Rendite-Perlen gelten. Ihre Dividendenrendite liegt zwischen 3,9 Prozent (Helvetia) und 7,7 Prozent (Zurich Insurance Group).

Darf man Ernst & Young Glauben schenken, dann gehören die goldenen Zeiten für diese Unternehmen und ihre Aktionäre jedoch in einigen Jahren der Vergangenheit an. In einer Studie wähnt das Beratungsunternehmen die Schweizer Versicherungsbranche nämlich vor einem radikalen Umbruch.

"Bis ins Jahr 2030 werden höchstwahrscheinlich 45 Prozent der Schweizer Versicherer aus dem Markt gedrängt", so sind sich die Studienautoren sicher. Für die Anteilseigner der genannten Unternehmen hiesse das wiederum: Von den ach so gelobten Dividendenaussichten bliebe dann nicht mehr viel übrig.

Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Die Experten von Ernst & Young gehen sogar noch einen Schritt weiter und halten sogar für möglich, dass im Extremfall bis zu 70 Prozent der heutigen Versicherer vom Markt verdrängt werden könnten. Dank neuer Technologien steige das Preisbewusstsein der Konsumenten, während die Loyalität abnehme, so schreiben sie.

Für die Studienverfasser steht fest: Mit ihren ehrgeizigen Wachstumszielen blicken die Schweizer Versicherer zu optimistisch in die Zukunft. Das von den Unternehmen im Schnitt angestrebte Wachstum um jährlich 5 Prozent wird in Anbetracht der hierzulande beschränkten Wachstumsmöglichkeiten kaum als realistisch erachtet. Sogar einen Rückgang des Volumens halten die Experten für denkbar.

Was meint die Börse dazu?

Ernst & Young rechnet deshalb mit einem erhöhten Druck für die Versicherer, sich mit Konkurrenten zusammenzuschliessen oder diese aus dem Markt zu drängen. Sogenannte InsurTech-Unternehmen und branchenfremde Grosskonzerne hätten das Potenzial, erhebliche Marktanteile zu gewinnen. Das Beratungsunternehmen sieht in der Digitalisierung des Versicherungsmarktes aber auch Chancen für die bisherigen Anbieter, sofern diese das Innovationspotenzial mittels Partnerschaften nutzen.

Noch scheinen die Anleger nicht an den Zukunftsaussichten von Zurich Insurance Group, Bâloise oder Helvetia zu zweifeln. Dass die Aktien dieser drei grossen Versicherungskonzerne in den vergangenen zwei Wochen gut 10 Prozent eingebüsst haben, erklärt sich in erster Linie mit dem im Zuge der "Brexit"-Diskussion schwachen Gesamtmarkt.

Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Unterindex für Versicherungswerte beim Swiss Performance Index (SPI) seit Jahresbeginn gut 11 Prozent, seit den Mehrjahreshöchstständen vom März letzten Jahres sogar 15 Prozent verloren hat. Immerhin haben sich die Gewinnerwartungen der im Branchenindex vertretenen Unternehmen in dieser Zeit nicht wesentlich nach unten bewegt.

Die doch sehr düsteren Zukunftsprognosen von Ernst & Young liegen für die Börse vermutlich noch in zu weiter Ferne, um schon heute einen Einfluss auf die Aktienkursentwicklung zu haben.

CASH

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10.06.2016 08:11
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Zurich-Konzern wird umgebaut

Der neue Zurich-Chef Mario Greco will dem Versicherungskonzern eine einfachere Struktur verschaffen. Das Lebens- und Schadensversicherungsgeschäft sollen künftig weltweit von einem Team geführt werden.

Die Zurich Insurance Group leitet unter dem neuen CEO Mario Greco Massnahmen zur Vereinfachung der Unternehmensstruktur ein. Die Zurich will die Organisation in den kommenden Monaten stärker auf die Kunden ausrichten, Komplexität abbauen und Zuständigkeiten klarer zuweisen, wie die Gruppe am Freitag schreibt. Damit soll laut Mitteilung die Basis zur Steigerung der Profitabilität gelegt werden.

Die Zurich will die Markteinheiten in Sachen Kundenbeziehungen weiterbringen und baut dazu die Präsenz ihrer global ausgerichteten Geschäftsbereiche aus.

Das Leben- und das Schadenversicherungs-Geschäft werde in den Ländern künftig von einem Team geführt und es werde eine einheitliche Vermarktungsstrategie geben. Gleichzeitig würden die in Kernmärkten wie der Schweiz, Deutschland oder Italien eingeleiteten Initiativen noch beschleunigt.

Veränderungen in der Geschäftsleitung

Im Rahmen des Umbaus kommt es per Anfang Juli auch zu Veränderungen in der Geschäftsleitung. Dabei wird neu die Funktion des Chief Operating Officers geschaffen, die von Kriston Terryn bekleidet wird. Terryn war zuletzt für die Sachversicherungseinheit General Insurance verantwortlich.

Der neue COO übernehme die Verantwortung für die Bereiche Operations and Technology mit dem Underwriting, der Schadenbearbeitung, der Rückversicherung, der Versicherungsmathematik und der Preisgestaltung. Derweil werde Robert Dickie, Chief Operations and Technology Officer, zurücktreten und ausserhalb der Zurich eine neue Herausforderung suchen.

"Durch die einfachere Struktur werden wir effizienter und sie wird die Umsetzung der bereits angekündigten Kostenreduktions-Programme unterstützen", wird CEO Greco in der Mitteilung zitiert. Er hält zudem fest, dass die Zurich nach wie vor stark kapitalisiert und angemessen mit Reserven ausgestattet sei. "Die Rentabilität ist über die letzten Monate gestiegen, wie die Ergebnisse des ersten Quartals 2016 zeigen. Die heute bekanntgegebenen Änderungen verstärken diesen Schwung", so Greco.

(AWP)

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25.05.2016 22:54
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heute ZURN Call verkauft

mit schönem Gewinn.

Gewinn in ZURN Aktien umgewandelt 

12.05.2016 13:09
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ajd
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Endlich

Nach all den schwierigen Wochen kann man heute als Zürich-Aktionär nur sagen - schweigen und geniessen...!

12.05.2016 08:05
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Zurich rennt mit Kennzahlen Prognosen davon

Die Zurich Insurance Group hat im ersten Quartal mehr verdient als von Analysten vorausgesagt. Der Gewinn sank verglichen mit dem Vorjahr allerdings um 28 Prozent auf 875 Millionen Dollar.

Die Nachrichteagentur awp hatte in einer Umfrage unter Analysten im Schnitt eine Gewinnprognose bei 749 Millionen Dollar ermittelt. Der operative BOP (Business Operating Profit) sank um 16 Prozent auf 1,09 Mrd Dollar. Das Geschäftsvolumen ging derweil um 6 Prozent auf 17,6 Mrd zurück, wie die Zurich am Donnerstag mitteilt.

Finanzchef George Quinn zeigt sich mit dem Ergebnis des ersten Quartals zufrieden: "Obwohl wir noch am Anfang des Prozesses stehen, zeigen diese Ergebnisse, dass die Massnahmen zur Verbesserung der Performance in unserem Schadenversicherungsgeschäft zu greifen beginnen." Er geht davon aus, dass sich dieser Trend im Jahresverlauf fortsetzen wird.

In der Schadensversicherung (General Insurance) verschlechterte sich die Combined Ratio in den Monaten Januar bis März um einen Prozentpunkte auf 97,7 Prozent, gegenüber dem von Reservestärkungen und Grossschäden belasteten Gesamtjahreswert 2015 von 103,6 Prozent fand jedoch eine klare Verbesserung statt. Im Lebengeschäft (Global Life) blieb der BOP zur Vorjahresperiode beinahe unverändert bei 317 Mio Dollar, während dieser im Geschäft mit dem US-Partner Farmers um 12 Prozent auf 343 Mio zurückgegangen ist.

Aktie tief gefallen

Weiter erwirtschaftete die Zurich mit den Kapitalanlagen eine nicht annualisierte Nettorendite von 0,9 Prozent nach 1,0 Prozent im Vorjahr. Die Gesamtanlagerendite belief sich auf 2,7 Prozent nach 2,6 Prozent. Das Eigenkapital wird mit 30,9 Mrd Dollar angegeben nach 31,2 Mrd Ende Dezember. Nach dem internen Z-ECM-Kapitalmodell ergibt sich eine Quote von 110 Prozent nach 121 Prozent Ende 2015.

Die Zurich hat mit den Geschäftszahlen des ersten Quartals die Vorgaben der Analysten nicht nur beim Gewinn klar übertroffen. Die Experten hatten im Vorfeld mit einem BOP in der Höhe von 971 Mio Dollar und einer Combined Ratio von 98,9 Prozent gerechnet. Die Zurich-Aktie gehört zu den am schlechtesten performenden Titeln im SMI dieses Jahr und sie ist aktuell 16,7 Prozent weniger wert als am 1. Januar.

(cash/AWP)

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

11.05.2016 15:14
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Ausblick Zurich Insurance: Quartalsgewinn von 749 Mio USD erw.

ürich (awp) - Der Versicherer Zurich Insurance Group publiziert am Donnerstag, 12. Mai, das Geschäftsergebnis zum ersten Quartal 2016. Zum AWP-Konsens haben insgesamt acht Analysten beigetragen.

Q1 2016E
(in Mio USD)            AWP-Konsens    Q1 2015A  

Betriebsgewinn (BOP)       971           1'295         
Reingewinn                 749           1'219         
Combined Ratio(%)         98,9            96,7         
     

FOKUS: Nach einem schwierigen, von grossen Schadenereignissen und Nachreservierungen belasteten Jahr 2015, stellt sich nun die Frage, wie die Zurich in das neue Geschäftsjahr gestartet ist. In Analystenkreisen wird befürchtet, dass die Reserven vor allem auf dem US-Portfolio allenfalls weiter gestärkt werden müssen und die Gewinnqualität somit unter Druck bleibt.

Gleichzeitig dürften die zur Steigerung der Profitabilität eingeleiteten Massnahmen zunächst Kosten generiert haben und das Ergebnis belasten, während die gegenüber dem äusserst schadenarmen Vorjahresquartal nun höheren Kosten für Naturereignisse (v.a. US-Winterstürme und Erdbeben in Taiwan) einen weiteren Belastungsfaktor darstellen. Alles in allem gehen Analysten davon aus, dass das sehr gute Ergebnis aus dem ersten Quartal 2015 deutlich verfehlt wird.

Die Augen der Anleger und Analysten richten sich am Donnerstag aber vor allem auch auf den neuen CEO Mario Greco, der das Amt Anfang März übernommen hat und die Zurich zurück in ruhigeres Fahrwasser bringen soll. Viel hängt davon ab, wie rasch und erfolgreich der Umbau des Versicherungskonzerns über die Bühne geht und ob die in den vergangenen Jahren hohen Dividendenausschüttungen auch in Zukunft Bestand haben werden. Denn die Zurich ist für viele Investoren eine eigentliche "Dividenden-Story".

ZIELE: Die Zurich hält mit Mario Greco als neuem CEO für den Rest des Strategiezyklus 2014-2016 an den gesetzten Zielen fest, wobei das Renditeziel während der Restrukturierung wohl verfehlt werden dürfte. Die Strategie für den nächsten Zyklus will der Verwaltungsrat dann gemeinsam mit Greco und der Konzernleitung definieren und umsetzen.

Die für die Zeit bis Ende 2016 gesetzte Eigenkapitalrendite auf dem operativen Gewinn (BOP) von 12-14% werde die Zurich trotz Sparmassnahmen wohl nicht erreichen können, konstatierte VRP de Swaan anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im Februar. Weitere Ziele sind eine Kapitalquote nach dem Zurich Economic Capital Model (Z-ECM-Quote) von 100 bis 120% und netto Cash-Zuflüsse an die Gruppe in Höhe von kumuliert mehr als 9 Mrd USD.

Grosses Gewicht legt der Versicherer zudem auf die Effizienz. Anlässlich des im letzten Mai durchgeführten Investorentreffens kündigte die Zurich an, zusätzlich zu den bereits bekannten Einsparungen in Höhe von 250 Mio USD bis Ende 2016 eine weitere Senkung der Kostenbasis im Umfang von 300 Mio anzustreben. Auf der Gegenseite rechnet der Konzern mit Restrukturierungskosten im Bereich von insgesamt 400 bis 600 Mio.

Das Effizienzprogramm ist Teil einer längerfristigen Transformation, durch die bis Ende 2018 Effizienzgewinne in der Höhe von mindestens 1 Mrd USD netto erreicht werden sollen. Von diesem Programm sind konzernweit 8'000 der insgesamt 55'000 Stellen betroffen, sei es durch Entlassungen oder Verlagerungen.

PRO MEMORIA: An der Generalversammlung vom 30. März sah VR-Präsident Tom de Swaan die Zurich mit den Restrukturierungsbemühungen auf gutem Weg: Die eingeleiteten Massnahmen seien auf Kurs und dies werde sich im laufenden Jahr mit dem Ausweis besserer Resultate als noch 2015 zeigen, sagte er. "Wir wollen das für 2016 ausgegebene Sparziel von 300 Mio USD klar übertreffen."

Die Zurich Insurance Group treibt etwa den Umbau des Deutschland-Geschäfts mit aller Kraft voran und will mehr Stellen streichen, als bislang kommuniziert. Bis 2018 sollen bei der Zurich in Deutschland 825 der derzeit 5'125 Stellen wegfallen, wie Marcus Nagel, Leiter des deutschen Lebengeschäfts, gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ; Ausgabe vom 29.04.) sagte. Damit fallen 325 Arbeitsplätze mehr weg als bislang geplant.

Die Zurich prüft zudem einige Ländereinheiten daraufhin, ob und wie sie in der Gruppenstruktur weitergeführt werden sollen. Während das Geschäft in Hongkong und die Sachversicherung in Singapur entgegen Gerüchten weiterhin im Gruppenverbund behalten werden, prüft der Konzern, ob für das Geschäft in Marokko und Südafrika der Platz bei der Zurich der richtige ist, wie Ende Februar kommuniziert worden ist.

Die Portfolio-Überprüfung hatte etwa im November 2015 den schrittweisen Rückzug aus Teilen des Sachversicherungsgeschäfts im Nahen Osten zur Folge. Weiter ist die Zurich etwa auch aus dem Privatkundengeschäft in den Niederlanden ausgestiegen.

Auf der Gegenseite hat die Tochter Zurich Insurance Company (ZIC) in Malaysia zugekauft. Die Gruppe gab vergangene Woche die Übernahme der MAA Takaful Berhad (MAAT) bekannt. Die Zurich bezahlt dafür einen Preis von umgerechnet 134,6 Mio USD. MAAT sei einer der führenden Anbieter von Takaful-Produkten in Malaysia, hiess es. Bei Takaful-Produkten geht es um Versicherungsprodukte, die auf islamischen Prinzipien basieren. MAAT generiert jährliche Bruttoeinnahmen im Umfang von umgerechnet 135,4 Mio USD.

In Australien erwarb die Zurich Anfang März das Lebensversicherungsgeschäft der Macquarie Group. Die Zurich sei in Australien im Lebensversicherungsgeschäft insbesondere in den letzten fünf Jahren stark gewachsen und mit dem nun von Macquarie übernommenen Geschäft werde die Marktposition weiter ausgebaut, hiess es. Macquarie Life sei eine starke Marke und die Gesellschaft verfüge über grosse Erfahrung in der Produktentwicklung und im Service-Bereich.

AKTIENKURS: An der Börse hat die Zurich-Aktie mit den verschiedenen Hiobsbotschaften innert Jahresfrist knapp 30% an Wert eingebüsst und ist von einem Niveau von 300 CHF im April 2015 bis Anfang April unter die Schwelle von 200 CHF abgerutscht. Derzeit haben sich die Papiere von diesen Tiefstständen leicht erholt.

an/mk

(AWP)

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

11.05.2016 15:12
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Zurich Insurance will wieder nach vorn

Der Versicherer zeigt am Donnerstag mit den Quartalszahlen, wie weit die Sanierung der leckgeschlagenen Schadenversicherung bereits gefruchtet hat.

Der Versicherer Zurich Insurance (ZURN 216.7 0.7%) hat nach zuletzt enttäuschenden Leistungswerten bei den Aktionären etwas gutzumachen. Am 12. Mai wird er mit den Quartalszahlen auch erste Erfolge der Sanierung vorweisen, die nach der Gewinnhalbierung 2015 notwendig geworden ist.

Mit der Wende im Kerngeschäft ist bereits im September der bewährte Manager Kristof Terryn beauftragt worden. Als neuer Zuständiger für die Hauptsparte Schadenversicherung hat er rigorosere Bedingungen für den Abschluss neuer Kontrakte durchgesetzt. 

Prioritäten von CEO Mario Greco

Der im März als neuer Unternehmenschef eingesetzte Mario Greco wird die Präsentation der Zwischenzahlen seinen Geschäftsleitungskollegen überlassen. Er arbeitet mit Hochdruck an der Geschäftsstrategie für den Zielzeitraum 2017 bis 2020. Priorität habe, die Zurich-Gruppe in klarer und verständlicher Weise von den Wettbewerbern abzuheben, versprach er den Aktionären an der Generalversammlung Ende März.

Ohne Zweifel wird das Startviertel dieses Jahres besser als die beiden zurückliegenden Quartale ausgefallen sein, aber dennoch nicht an das gute Vergleichsquartal 2015 heranreichen. Die Sanierung der Schadensparte wird nicht ohne Auswirkungen auf das Geschäftsvolumen geblieben sein. Da defizitäre Kontrakte auszumerzen waren, hat der Konzern Umsatz eingebüsst.

Vom Renditeziel noch entfernt

Als verlässliche Ertragsquellen haben die Sparte Lebensversicherung sowie der Geschäftsführungsvertrag für die US-Versicherungsgenossenschaft Farmers Exchanges das Quartalsergebnis gestützt. Insgesamt wird sich die Eigenkapitalrendite vom ungenügenden Ganzjahreswert 2015 von 6,4% klar abheben, doch das Renditeziel von 12% ist vermutlich deutlich verpasst worden.

Die Finanzanalysten halten für das Gesamtjahr 2016 einen Überschuss im Bereich von 20 bis 24 Fr. je Aktie für realistisch, womit beinahe der Wert des soliden Geschäftsjahres 2014 erreicht wäre. Als Dividende werden zumeist 17 Fr. erwartet, womit das seit sieben Jahren gehaltene Niveau weitergeführt würde. Manche Analysten sind vorsichtiger und setzen Erwartungswerte ab 13 Fr. ein.

Kapitalstärke nicht mehr übersolid

Die Höhe der künftigen Ausschüttung wird von der Kapital- und Wachstumsstrategie abhängen, die Konzernchef Mario Greco spätestens an der Investorentagung im November vorstellen wird. Die Zurich-Gruppe ist nach der rund 1 Mrd. $ teuren Akquisition des US-Ernteversicherers RCIS nicht mehr deutlich überkapitalisiert – auch, weil die diesjährige Korrektur am Finanzmarkt nicht nur die Aktienbörsen drückte, sondern auch Anleihen niedrig benoteter Emittenten in Mitleidenschaft zog.

Die Zurich-Aktien notieren auf Höhe des Buchwerts. Gemessen an historischen Werten sind sie günstig. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 ist vergleichbar mit dem der Titel des deutschen Konkurrenten Allianz (ALV 139.6 -1.48%). Eine Outperformance wird greifbar, sofern in den kommenden Quartalen erkennbar wird, dass die Sanierung des Kerngeschäfts zunehmend günstige Effekte zeitigt.

http://www.fuw.ch/article/zurich-insurance-will-wieder-nach-vorn/

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

09.05.2016 14:51
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Zurich schnappt der Credit Suisse einen Manager weg

Der Versicherer Zurich erhält einen neuen Head of Investor Relations: Für die Beziehungspflege mit den Geldgebern ist jetzt ein Brite zuständig. Die Zurich warb ihn bei der Credit Suisse ab.

Richard Burden wird neuer Head of Investor Relations and Performance Management bei der Zurich: Der Versicherer bestätigte am Montag eine Information von handelszeitung.ch. Burden folgt auf James Quin, der zum Finanzchef für das Segment Global Life befördert wurde.

In seiner neuen Aufgabe wird Burden die Kommunikation mit Investoren und Ratinagenturen verantworten. Auch für die Analyse und Auswertung der Geschäftsperformance ist der Brite zuständig.

«Pefekten Kandidaten»

Der 44-Jährige kennt sich in Zürich bereits  bestens aus: Zuletzt war Burden Managing Director für das Versicherungsteam der Credit Suisse. Vor dem Wechsel in die Schweiz hatte der Versicherungsmathematiker eine ähnliche Aufgabe bei der US-Grossbank Goldman Sachs ausgeübt.

Bei Zurich wird Burden dem Finanzchef George Quinn unterstellt. Dieser freut sich über den «perfekten Kandidaten» für diese Position: Burden verfüge über profunde Kenntnisse der Versicherungsbranche und habe auch Erfahrung als Aktienanalyst.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/zurich-schnappt-der-credit-suis...

 

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Benjamin Franklin

29.04.2016 09:49
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Zurich-CEO erbt wohl über 100 Millionen aus Ära Hüppi

Geschenk

Seit wenigen Wochen ist Mario Greco bei der Zurich am Ruder. Gleich zu Beginn flattert ein dicker Millionengruss aus längst vergangenen Zeiten ins Haus.

Roberto Baggio war ein Nationalheld. Im Sommer 1994 liess er eine ganze Nation vom Weltmeistertitel träumen. Fast im Alleingang rang er Nigeria nieder, eliminierte die Spanier und stellte den Bulgaren ein Bein. Dann drosch er den Ball über das Tor des brasilianischen Keepers Taffarel. Italien verlor das Spiel, ein Volk weinte.

Im gleichen Jahr, im gleichen Land, nahm auch ein ganz anderer Superstar Anlauf, um ein Loch zu reissen. Der damalige Zurich-Konzernchef Rolf Hüppi trat mit breiter Brust an, um den Versicherungskonzern zu einem globalen Vermögensverwalter umzubauen. Wie im Rausch investierte er Milliarden in den Kauf von Firmen, schnappte sich den Vermögensverwalter Kemper und das Finanzinstitut Scudder. 1997 folgte die Fusion mit dem Finanzgeschäft der britischen Tabakgruppe BAT. Die «Zürich» strich den Umlaut aus dem Firmennamen und nannte sich fortan weltenbürgerisch «Zurich».

Das letzte Gefecht

Nach der Jahrtausendwende brach der Gewinn ein. Es folgten mehrere Negativmeldungen, Rückstellungen, Devestitionen und ein massiver Kurszerfall der Aktie. Hüppi biss sich an der Spitze fest, Anfang 2002 gab er dann nach einem monatelangen Rückzugsgefecht auf und zog sich zurück. Sein Nachfolger baute das Institut um – ein jahrelanger Prozess.

Mittlerweile ist Mario Greco am Ruder. Seit März leitet der Italiener den Versicherungskonzern. Greco und Hüppi haben nie gemeinsam gearbeitet. Als Hüppi die fatale Einkaufstour startete, stand Greco im Sold der Allianz-Tochter RAS: Und als Greco dann 2007 zur Zurich wechselte, war Hüppis Stern bereits verblasst.

Gruss aus der Vergangenheit

Trotzdem kreuzten sich jüngst die Wege der beiden Versicherungsmanager. Die Shopping-Tour in den USA hat dem Konzern fünf Inseln nordöstlich von San Francisco ins Portfolio gespült. Die Inseln gehören zu einer Vielzahl von Parzellen im Einzugsgebiet des Sacramento und San Joaquin Rivers. Wegen des warmen Klimas, der fruchtbaren Torfböden und der reichen Wasservorkommen wird das Land intensiv bewirtschaftet. Angebaut werden diverse Früchte, Obst und auch Wein. Es sind teils mehrere Ernten im Jahr möglich.

Das Delta ist aber auch eine Quelle für Trinkwasser. Rund zwei Drittel der kalifornischen Bevölkerung bezieht das wertvolle Nass aus der Region. Weil das Klima in den letzten Jahren rauer wurde und dem Sonnenstaat eine bereits vier Jahre dauernde Dürreperiode bescherte, streiten sich nun zahlreiche Parteien um die Nutzungsrechte im Delta.

Millionen-Deal in Kalifornien

Die Zurich profitiert davon. Sie verkauft ihre Inseln für 175 Millionen Dollar an ein Konglomerat von mehr als einem Dutzend Städten, wie Nordamerika-Sprecher David Hilgen bestätigt. Ein über 100-seitiger Vertrag wurde Anfang April unterzeichnet.

Der Deal ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Die Kooperative gilt als das grösste Wasserkonglomerat des Landes. Gegner befürchten, dass sie den Bauern und anderen Städten das Wasser abgraben wird. Sie haben Beschwerde bei einem kalifornischen Gericht eingereicht, ein Entscheid steht noch aus.

Mega-Gewinn lockt

Sollte der Deal durchgehen, dürfte sich Greco über ein millionenschweres Antrittsgeschenk freuen – ein unerwartetes Erbe aus der Ära Hüppi. Mit welchem Wert die Inseln in den Büchern der Zurich sind, will die Firma zwar nicht preisgeben. Nordamerika-Sprecher Hilgen sagt aber, dass die Liegenschaft 1994 den Weg in die Zurich-Bilanz gefunden hat. Das sei eher beiläufig geschehen, zusammen mit der Akquise eines US-Versicherers. Die Inseln seien seinerzeit nicht im Fokus gewesen. Zurich habe sich nun zum Verkauf entschlossen, weil der Besitz der Liegenschaft nicht mit der «Kernimmobilienstrategie» vereinbar sei.

Wahrscheinlich lockt aber das Geld. «Nach einem Unternehmenserwerb macht man üblicherweise eine Kaufpreisallokation», sagt Peter Leibfried, Professor für Rechnungswesen an der Universität St. Gallen. Vermögenswerte und Schulden, die im Zuge einer Akquisiton die Hand wechseln, würden mit dem zum Kaufstichtag gültigen Wert ausgewiesen. Sprich: Die Inseln sind zum Wert von 1994 in den Büchern. Daran hat sich seither nichts geändert.

Günstig bewertet

Die Zurich bestätigt diese Aussage in ihrem eigenen Geschäftsbericht aus dem Jahr 1994. «Grundstücke und im Bau befindliche Liegenschaften sind zum Anschaffungs- bzw. Herstellungswert abzüglich notwendiger Abschreibungen bilanziert», heisst es darin. Die Bewertung entspreche einem «voraussichtlich allen Risiken Rechnung tragenden, vorsichtig geschätzten Marktwert».

Im Geschäftsbericht des Jahres 1994 findet sich auch der Wert aller Liegenschaften in den USA. Dieser lag Ende des Jahres bei 338 Millionen Franken. Im Vergleich zu 1993 ist das Plus von 39 Millionen Franken. Dieses Plus ist unter anderem auf den Erwerb der Inseln zurückzuführen, aber nicht nur, denn die Zurich hat in diesem Jahr auch noch andere Liegenschaften und Grundstücke erworben. Die Inseln dürften also mit einem Bilanzwert im tiefen zweistelligen Millionenbereich in den Büchern sein. Der Verkauf dürfte denn auch zu einem einmaligen Veräusserungsgewinn von über 100 Millionen Franken führen.

Schweigsamer Konzern

Die Berechnung bleibt spekulativ. Konfrontiert mit den Zahlen, gibt sich der Konzern zugeknöpft. Sprecher Frank Keidel weist darauf hin, dass damals viel Bewegung im Konzern war und dass nicht nur Liegenschaften zugekauft, sondern auch veräussert wurden. Der Vergleich der per Ende Jahr ausgewiesenen Summen könne daher irreführend sein.

Ganz ähnlich klingt es bei denen, die damals alle Fäden in den Händen hielten. Der einstige US-Chef William H. Bolinder will sich nicht äussern. Und der damalige Zurich-CEO Rolf Hüppi, der sich nach seinem Fall als Berater selbstständig gemacht hat und seither ein kleines Büro in Zürich betreibt, lässt nach zweimaligen Nachfragen von seiner Sekretärin ausrichten, dass er es bedauere, zur Frage keine Stellung nehmen zu können.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/zurich-ceo-erbt-wohl-ueber-100-...

 

 

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Benjamin Franklin

19.04.2016 14:17
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Zukauf von RCIS

Zurich schliesst Akquisition des US-Agrarversicherers RCIS ab

 ZURICH INSURANCE N  215.40  4.70 (2.23 % )

Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group hat die Akquisition des amerikanischen Agrarversicherer RCIS von Wells Fargo am gestrigen Donnerstag abgeschlossen. Der Kaufpreis habe bei ungefähr 700 Mio USD gelegen, teilte der Erstversicherer am Freitag mit. Die Zurich hatte den Zukauf im Dezember angekündigt und einen Transaktionspreis von "rund" 675 Mio USD in Aussicht gestellt.

Hoffe, dass dies was Gutes ist !

15.04.2016 08:44
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Marktinsider hat am 14.04.2016 - 12:24 folgendes geschrieben:

Strong Buy!
ZURN ist massiv unterbewertet. Habe jetzt umgeschichtet von CSGN auf ZURN. Chart und technische Indikatoren zeigen eine Bodenbildung und gesunde Erholung. Aufwärtspotenzial ist enorm. Bald werden wir wieder Kurse um die 260.00-270.00 CHF sehen. 52 Wochen hoch liegt bei 311.90 CHF, aktuell liegt der Kurs bei 211.00 CHF... zuschlagen bei dem Schnäppli!  Aggressive

Zuschlagen: Gewalt ist keine Lösung

 

Ernsthaft:
der neue CEO plant ev. eine Reduktion der Dividende, dafür Aktienrückkäufe.
Abgesehen davon: wer weiss denn schon, was die Natur dieses Jahr anrichtet? Ein Chart ist ja gut und recht, aber es basiert auf der Vergangenheit und kann nicht in die Zukunft blicken. Aber wir können das. Ein Beispiel: Das Geschäft mit Autoversicherungen wird wegen den immer sicherer werdenden Autos weniger lukrativ.
 

 

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Benjamin Franklin

14.04.2016 19:31
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ich denke auch, dass es wie ein Zäpfli abgehen wird Smile wobei ich bin bereits investiert und die Dividende auch bereits eingeheimst Smile 

14.04.2016 12:24
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Strong Buy!

ZURN ist massiv unterbewertet. Habe jetzt umgeschichtet von CSGN auf ZURN. Chart und technische Indikatoren zeigen eine Bodenbildung und gesunde Erholung. Aufwärtspotenzial ist enorm. Bald werden wir wieder Kurse um die 260.00-270.00 CHF sehen. 52 Wochen hoch liegt bei 311.90 CHF, aktuell liegt der Kurs bei 211.00 CHF... zuschlagen bei dem Schnäppli!

Beste Grüsse
Marktinsider

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