Zurich Insurance Group AG

Zurich Insur Gr N 

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Zyndicate
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Schlägt Zurich bereits diese Woche zu?
 

Der Versicherungskonzern Zurich bemüht sich informierten Kreisen zufolge um die Finanzierung eines möglichen Übernahmeangebots für RSA Insurance Group, das bereits in dieser Woche erfolgen könnte.

Der Schweizer Versicherer spreche mit Banken über die Aufnahme von mehr als 4 Mrd. Dollar, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen gegenüber Bloomberg. Zurich habe aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen und diskutiere weiterhin die Optionen mit Berater Morgan Stanley.

Zurich hatte vor kurzem von der Erwägung einer Offerte für RSA berichtet, die wahrscheinlich in bar erfolgen würde. Es wäre die grösste Übernahme des Schweizer Konzerns seit dem Jahr 2000. Die in London ansässige RSA kommt auf einen Marktwert von 5,2 Mrd. Pfund (7,4 Mrd. Euro), was die Gewinne nach Bekanntgabe des Übernahmeinteresses reflektiert.

Sprecher für Zurich und RSA lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab. Beide Versicherer legen am 6. August ihre Ergebnisse vor.

Europäische Versicherer, die wegen einer stärkeren Regulierung und der Schuldenkrise unter Druck stehen, dürften sich zur Entlastung Fusionen zuwenden. Analysten zufolge könnten auch Allianz SE, Europas grösster Versicherer, und die französische Axa SA Gebote für RSA abgeben, deren Aktien sich in den vergangenen zwölf Monaten schlechter entwickelt hatten als jene der Wettbewerber.

(Bloomberg)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

harley-rider
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H1 Gewinnrückgang

http://www.cash.ch/news/alle/deutlicher_gewinnrueckgang_bei_der_zurich-3... Deutlicher Gewinnrückgang bei der Zurich Analysten hatten sich für die Zurich Insurance Group mehr Gewinn vorstellen können.
Bild: zvg06.08.2015 07:18

Der Versicherer Zurich hat im ersten Halbjahr Federn lassen müssen. Der Gewinn liegt deutlich unter den Prognosen, Grund sind unter anderem hohe Schadenlasten.

Die Zurich Insurance Group hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der operative BOP (Business Operating Profit) nahm um 15% auf 2,24 Mrd USD ab während der Reingewinn um 3% auf 2,06 Mrd zurückging. Das Geschäftsvolumen sank um 4% auf 36,0 Mrd, wie die Zurich in der Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Während sich der positive Trend bei Global Life sowie Farmers fortsetzte, hätten sich erhebliche Grossschäden, insbesondere in Grossbritannien und im US-Geschäft von Global Corporate, sowie ein höherer Kostensatz negativ auf die Profitabilität des Geschäftsbereichs General Insurance ausgewirkt, so CEO Martin Senn in der Mitteilung. Die Eigenkapitalrendite auf dem Betriebsgewinn nach Steuern belief sich auf 11,6% und lag damit unterhalb des Ziels von 12-14%.

In der Schadenversicherung (General Insurance) war der BOP-Rückgang mit 31% (-27% in LW) auf 1,17 Mrd USD besonders ausgeprägt, wobei sich der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) auf 98,3% nach 95,7% verschlechterte. Allein für das zweite Quartal weist die Zurich eine Combined Ratio von 100,0% (Q2 2014: 95,7%) aus. Bereits seien eine Reihe von Massnahmen zur Verbesserungen der Rentabilität in Teilen des Bereichs ergriffen worden, so Senn.

Im kleineren Lebengeschäft (Global Life) legte der BOP um 6% auf 673 Mio USD zu. In Lokalwährungen wäre der Anstieg mit 21% noch deutlicher ausgefallen. Allerdings hätten sich auch Einmaleffekte positiv ausgewirkt, heisst es in der Mitteilung.

Erwartungen klar verfehlt

Das Eigenkapital nahm auf 31,88 Mrd von 34,74 Mrd per Ende 2014 ab und auf den durchschnittlichen Kapitalanlagen wurde eine Rendite von nicht annualisierten 2,0% (H1 2014: 2,1%) erzielt.

Im Vergleich mit den Analystenvorgaben hat die Zurich die Erwartungen klar verfehlt. Der Reingewinn wurde im Vorfeld der Zahlenpublikation im Durchschnitt (AWP-Konsens) auf 2,12 Mrd USD, der BOP auf 2,51 Mrd und das Eigenkapital auf 32,9 Mrd geschätzt. Bei der Combined Ratio wurde für das zweite Quartal mit einem Wert von 96,3% gerechnet.

Betreffend Finanzziele sieht Senn die Zurich weiterhin auf Kurs. "Erstens belief sich die Quote des Zurich Economic Capital Model (Z-ECM) zum Ende des ersten Quartals auf 120% und befand sich damit am oberen Ende unseres Zielbereichs. Zweitens erwarten wir, dass die Mittelzuflüsse für das Gesamtjahr bei über 3,5 Mrd USD liegen werden", wird er zitiert. Für den Zeitraum 2014-2016 dürfte der Betrag bei über 10 Mrd liegen, also über dem Ziel von 9 Mrd.

Nichts neues zu RSA-Gelüsten

Zu der möglichen Übernahme des britischen Versicherers RSA, welche die Zurich derzeit prüft, steht in der Mitteilung wenig geschrieben. "Wir sind überzeugt, dass eine Transaktion für uns und unsere Investoren erhebliche Vorteile mit sich bringen könnte, da sich das Geschäft von RSA und unseres strategisch ideal ergänzt und auch aus finanzieller Sicht attraktiv wäre", so Senn.

Gemäss britischem Recht hat die Gruppe bis zum 25. August Zeit, um entweder den RSA-Aktionären ein Angebot zu unterbreiten oder sich aus dem Bieterverfahren zurückzuziehen. Sollte es zu einer Offerte kommen, dürfte diese in bar erfolgen, wie die Zurich in der letzten Woche verlauten liess.

(AWP)

Wird wohl den Kurs nach Süden drücken.

Ich werde mir vermutlich so bei < 280.-- einen Einstieg überlegen, oder wo seht ihr einen guten Einstiegskurs ?

Schnitthelm Wac...
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Die Zeit ist gekommen!

Die Zeit ist gekommen aus ALLEN Schweizer Aktien zu gehen (CHF-Kurs drückt auf die Margen!). Versicherungen und Banken merken es zuerst. Exportfirmen spätestens dann im 1.Q16, wenn die Jahreszahlen von 2015 vorliegen. Der 15. Januar ist noch lange nicht gegessen!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

refoh
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Schweizer-Aktien verkaufen?

Schnitthelm Wachtvogel hat am 06.08.2015 - 09:40 folgendes geschrieben:

Die Zeit ist gekommen aus ALLEN Schweizer Aktien zu gehen (CHF-Kurs drückt auf die Margen!). Versicherungen und Banken merken es zuerst. Exportfirmen spätestens dann im 1.Q16, wenn die Jahreszahlen von 2015 vorliegen. Der 15. Januar ist noch lange nicht gegessen!

Ich würde erst verkaufen, wenn der SMI unter 9000 Punkte fällt und wieder kaufen wenn er über 10'000 steht...

Zumal der Euro-Kurs wieder am Steigen ist. Im Moment über 1.07!

Auf die mikrige Dividende kannst du sicher gut verzichten.

marabu
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Bedingt richtig!

Schnitthelm Wachtvogel hat am 06.08.2015 - 09:40 folgendes geschrieben:

Die Zeit ist gekommen aus ALLEN Schweizer Aktien zu gehen (CHF-Kurs drückt auf die Margen!). Versicherungen und Banken merken es zuerst. Exportfirmen spätestens dann im 1.Q16, wenn die Jahreszahlen von 2015 vorliegen. Der 15. Januar ist noch lange nicht gegessen!

Dies ist immer eine Frage des Anlagehorizonts! Wer geringere Gesamtinvestitionen hat (ist sehr relativ - sagen wir mal unterhalb eines sechsstelligen Bereichs) kann dies tun. Vor allem dann, wenn er glaubt, die Up's und Down's glätten zu können.

Was aber tun mit dem Geld? Den richtigen Zeitpunkt für einen Ausstieg und einen Wiedereinstieg erwischt kaum einer. Beachtet man die langfristige Entwicklung unter Berücksichtigung der speziellen Situation eines Unternehmens zusammen mit dem wirtschaftspolitischen Umfeld, kann man investiert bleiben. Über die Jahre ist's dann immer noch ein Gewinn. 

Und zudem - mit dem Kaufen und Verkaufen sind ja immer auch Spesen verbunden.

alpenland
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RSA Gelüste

Ich hoffe, dass diese Übernahme nicht kommt, die Braut wurde doch für den Verkauf geschönt (wie immer !!)

 

Noch ist der Kauf des britischen Rivalen nicht in trockenen Tüchern, verlangen einige Aktionäre doch bis zu 6 Pfund je Titel in bar. Ursprünglich war von einem Angebot in Höhe von 5,50 Pfund die Rede. Gut möglich, dass die Grossübernahme in letzter Minute an zu unterschiedlichen Preisvorstellungen scheitert. Denn die Zurich Insurance Group ist für ihre hohe Disziplin bei Firmenkäufen nicht nur berühmt sondern nachgerade berüchtigt. Seit gestern heisst es, den RSA-Aktionären würden sogar nur 5,25 Pfund je Aktie geboten.

refoh
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Wachstum

Du hast keinen Grund dich zu entschuldigen, marabu!

In deinem Beitrag verdienst du meine volle Unterstützung. Exponentielles Wachstum kann es nicht geben. Selbst dem weltweiten Bevölkerungswachstum sind Grenzen gesetzt. Zumindest von der Ernährung her.

Aber um auf das Aktiengeschäft zurück zu kommen, es ist ohnehin falsch, das ganze Vermögen in Aktien zu investieren. Es gibt ja noch andere Anlagemöglichkeiten. Zum Beispiel Gold und Immobilien oder Kunst und der Tresor zu Hause. Bei Versicherungsaktien wie die Zürich, kommt es ja auch immer auf das Schadenjahr an. Ich bleibe jedenfalls einstweilen dabei. Natürlich richtet sich die RSA-Braut vorteilhaft her, das ist immer so vor der Mariage. Aber ich bin zuversichtlich... 

Die Zürich ist nicht dem Grössenwahn eines Rolf Hüppi verfallen, der 2002 seinen Hut nehmen musste, weil er die Zürich fast in den Ruin trieb.

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marabu
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Bin nicht Spezialist...

alpenland hat am 06.08.2015 - 16:42 folgendes geschrieben:

Ich hoffe, dass diese Übernahme nicht kommt, die Braut wurde doch für den Verkauf geschönt (wie immer !!)

 

Noch ist der Kauf des britischen Rivalen nicht in trockenen Tüchern, verlangen einige Aktionäre doch bis zu 6 Pfund je Titel in bar. Ursprünglich war von einem Angebot in Höhe von 5,50 Pfund die Rede. Gut möglich, dass die Grossübernahme in letzter Minute an zu unterschiedlichen Preisvorstellungen scheitert. Denn die Zurich Insurance Group ist für ihre hohe Disziplin bei Firmenkäufen nicht nur berühmt sondern nachgerade berüchtigt. Seit gestern heisst es, den RSA-Aktionären würden sogar nur 5,25 Pfund je Aktie geboten.

... und kann mich deshalb dazu nicht äussern.

Es mag zwar absurd scheinen, aber ich kommen den Gedanken nicht los, dass der systemimmanente Zwang zu dauerndem Wachstum das Problem ist. Zwar wissen wir alle, dass die Natur dies nicht kennt.

Einerseits hatten wir in Europa, Japan und den USA das Glück, in den letzten 70 Jahren keinen Krieg im eigenen Land mehr erleben zu müssen. Andererseits waren es gerade Zeiten nach grossen Zerstörungen, welche vom rein wirtschaftlichen Aspekt aus gesehen Horizonte öffneten.

Wir sind heute so weit, dass wir nicht mal mehr Krisen als "reinigendes Gewitter" zulassen, ohne dass die Politik auf Druck der Finanz- und Arbeitswelt einschreitet. Immer hat es Leute, die nach Intervention schreien. Wir wissen, dass dadurch leider der Druck zu strukturellen Anpassungen zurückgeht, was eben vielleicht das grössere Übel scheint.

P.S. Entschuldigt bitte diesen pseudo-philosopischen Beitrag, welcher höchst wahrscheinlich eine Folge nachmittäglicher Hitze ist... Pleasantry

alpenland
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da bin ich gespannt wie das gehen soll

Dabei soll eine Transaktion auf dem dafür eingesetzten Kapital mindestens eine Rendite von 10% einbringen.

 

RSA(Google Finance)Div/yield2.00/0.39*
EPS-0.14 (Swissquote)

Earnings per share P/E ratio Rendite Mkt. Cap. -10.92 - 0.3817 - Mrd GBX

alpenland
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heute etwas Erholung

Ich denke, an den Basis Facts hat sich wenig geändert. Als Zins invest weiterhin geeignet.

Zurich Insurance erholten sich mit einem Plus von 1,4% ein wenig von den Kursverlusten des Vortages. 

 

alpenland
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heute etwas Erholung

Ich denke, an den Basis Facts hat sich wenig geändert. Als Zins invest weiterhin geeignet.

Zurich Insurance erholten sich mit einem Plus von 1,4% ein wenig von den Kursverlusten des Vortages. 

 

White50
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Mir hat die Zürich Aktie bereits viel Freude gemacht. 5 Jahre Dividenen à 7% = 35 % Rendite und der Kurs-Gewinn noch nicht mal mitgezählt. Ein herrliches Langzeitinvest.

White50
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ZURN

Die steuerfreie Dividende ist natürlich das Sahnehäubchen. Entweder RSA Übernahme oder Sonderdividende. Mir wäre die Sonderdividende lieber.

marabu
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Gleiche Überlegung!

Guten Abend!

Habe mich ebenfalls aus diesen Überlegungen im Frühling d.J. zum Kauf von ZURN entschlossen und mich an der steuerfreien Dividende erfreuen dürfen. Sollten (?) die Zinsen dereinst wieder steigen, darf bestimmt mit steigenden Kursen gerechnet werden. Problem sind natürlich immer die schwankenden Schadensfälle.

Aber trotzdem: Eine gute Diversifikation im Depot!

Elias
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Ein Dividenden-Liebling auf Abwegen?

Die Zurich-Aktie hat an Glanz verloren. Eine Milliardenübernahme in Grossbritannien soll das Image des Versicherers wieder aufpolieren. Aber wenn das schief geht: Bleibt Zurich nur noch die Aura der Dividendenperle?

http://www.cash.ch/news/front/ein_dividendenliebling_auf_abwegen-3358606...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Elias
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Versicherer müssen mit hohen Forderungen aus Tianjin-Katastrophe

..

..

"Wir haben einige Schadenmeldungen erhalten und analysieren derzeit die Situation", so der Zurich-Sprecher weiter. Betroffen seien unter anderem die Geschäftssparten Sachversicherungen, Transportversicherungen und Arbeitgeberhaftpflicht. "Es ist derzeit aber noch viel zu früh, um uns über die finanziellen Nettoauswirkungen äussern zu können", ergänzte er.

..

..

http://www.cash.ch/news/alle/versicherer_muessen_mit_hohen_forderungen_a...

 

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Elias
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Monetas hat am 17.08.2015 - 16:52 folgendes geschrieben:

Elias hat am 17.08.2015 - 15:25 folgendes geschrieben:

 Bleibt Zurich nur noch die Aura der Dividendenperle?

Die Probleme möchte ich haben. "Nur" noch eine Dividenperle mit 6% steuerfreiem Gewinn... Gibt schlimmeres im Leben.

So oft wird das mit dem steuerfreien Gewinn nicht mehr gehen. Ein oder zwei Jahre, dann sind die Kapitaleinlagen bei der Zurich aufgebraucht.

 

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harley-rider
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Mich erstaunt dass da kein grösserer Einbruch infolge der zu erwartenden Millionen Schäden aus China eintritt...
Dasselbe gilt auch für SwissRe.

Ist dies als Geschäftsrisiko im 'normalen' Preis drin oder ist da noch ein Einbruch absehbar ?

Elias
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Monetas hat am 20.08.2015 - 12:16 folgendes geschrieben:

Elias hat am 17.08.2015 - 17:10 folgendes geschrieben:

So oft wird das mit dem steuerfreien Gewinn nicht mehr gehen. Ein oder zwei Jahre, dann sind die Kapitaleinlagen bei der Zurich aufgebraucht.

Was erwartest du (im allgemeinen) wenn die Unternehmen nicht mehr steurfrei ausschütten werden?

Ich erwarte mehr Steuereinnahmen für Kantone und Gemeinden (dadurch keine Steuererhöhung) und dass die Verrechnungssteuern wieder mehr zur Deckung der Steuerrechnung beiträgt.

Denn wer die (vorallem steuerfreien) Dividenden voll reinvestiert, dem bleibt weniger für die Bezahlung der Steuern übrig. Das ist dann alles in den Aktien drin. Die Vermögenssteuer wird auf alles erhoben. Also auch auf die selbstbewohnte Immobilie. Und die hat noch einen Eigenmietwert, den man auch noch versteuern darf.

 

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Elias
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Es kommt darauf an, wie die Dividenden ausbezahlt werden.

Wird nur aus den Kapitaleinlagereserven ausbezahlt, steht später Geld zur Verfügung, um aus dem Gewinn der Vorjahre eine Dividende auszuzahlen. Wird beides gemacht, (was eigentlich üblich ist) hat man eine steuerfreie Zusatzrendite.

 

http://www.fuw.ch/wp-content/uploads/2014/09/G_S16_AB_Ausschuettungen_Teil1-21.jpg

 

Quelle http://www.fuw.ch/article/wer-wie-viel-steuerfrei-ausschutten-kann/

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waspch
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Meiner Meinung nach wird der Kurs von ZURN bald nach oben ausschlagen.

Ob die Offerte angenommen wird oder nicht, spielt keine grosse Rolle.

Zur Zeit ist auf der Aktie ein Badwill wegen der Unsicherheit.

 

5G Sucks !

Coolphan
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mmhh...

Es gab einen zünftigen Abschlag auf den Kurs als die RSA Übernahme angekündigt wurde. Und jetzt trotz Rückzug des Angebots gibt es wieder einen Abschlag. Sie haben 200 Mio abschreiben müssen wegen der Explosion in China, das führte zum Abwärtsdruck. Aber trotzdem scheint da irgendwie mehr dahinter zu sein.  Oder was denkt ihr?

 

chramli
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Na ja, bin am Freitag zu knapp über 263.-- eingestiegen und habe, trotz der miesen Eröffnung heute, immer noch ein gutes Gefühl dabei..

Warten wir mal ab, ob und wann noch eine Sonderdividende angekündigt wird.

dfx1
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Zurich Insurance Group AG

Aus meiner Sicht gibt es keine vernünftige Erklärung für den Rückschlag. Bin davon überzeugt dass wir noch in diesem Jahr die 300 wieder sehen.

Zyndicate
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Zurich stoppt Übernahme von RSA wegen Verlusten

21.09.2015 10:44

(Zusammenfassung)

Bern (awp/sda) - Wegen tiefroter Zahlen im Schadensversicherungsgeschäft bläst Zurich Insurance die milliardenschwere Übernahme seines britischen Konkurrenten RSA ab. Zurich warnte davor, dass der Konzern in dieser Sparte im dritten Quartal auf einen Verlust von 200 Mio USD zusteuert.

Statt einer Übernahme wolle sich Zurich bemühen, den Bereich Schadensversicherung wieder auf Kurs zu bringen, teilte der grösste Schweizer Versicherungskonzern am Montag mit. Ende August hatte Zurich, die bereits rund 15% der RSA-Aktien hält, einen unverbindlichen Vorschlag für die Übernahme von RSA vorgelegt.

Darin nannte Zurich das Angebot von 550 Pence pro RSA-Aktie. Hätte Zurich tatsächlich diesen Betrag geboten, hätte dies einer Bewertung der Konkurrentin von gut 5,5 Mrd GBP oder umgerechnet etwa 8,2 Mrd CHF entsprochen.

Doch bereits damals betonte Zurich, dass nicht sicher sei, ob tatsächlich eine Kaufofferte unterbreitet würde. Zuerst würden die Bücher der Konkurrentin geprüft. Nur wenn diese zufriedenstellend seien und man sich zudem in weiteren Punkten einigen könne, werde eine Offerte gemacht.

Bei der Prüfung der Bücher von RSA habe Zurich nichts gefunden, was das Unternehmen davon abgehalten hätte, ein Übernahmeangebot vorzulegen, sagte nun eine Sprecherin von Zurich der Nachrichtenagentur sda. Gemäss der britischen Übernahmeregeln hätte Zurich noch bis Dienstag Zeit gehabt, um ein verbindliches Angebot vorzulegen. Dazu kommt es nun nicht.

OFFENE AUGEN FÜR ANDERE ÜBERNAHMEN

Doch auch nach der geplatzten Übernahme hält Zurich weiter nach Zukäufen Ausschau, wie die Sprecherin weiter sagte. Das Übernahmeziel müsse strategisch zu Zurich passen und die Renditevorgaben des Unternehmens erfüllen.

Der Konzern habe im vergangenen Mai bekannt gegeben, was er mit überschüssiges Risikokapital tun will. Demnach sollen bis Ende 2016 3 Mrd USD entweder für Zukäufe eingesetzt oder in organisches Wachstum investiert werden. Nach Ablauf dieser Frist soll das Überschusskapital an die Aktionäre zurückgegeben werden.

EXPLOSION IN CHINA BELASTET ERGEBNIS

Hauptgrund für die erwarteten schlechten Zahlen für das dritte Quartal ist die Katastrophe im Hafen von Tianjin Mitte August mit mindestens 165 Toten und Hunderten Verletzten. Die Serie von Explosionen in einer Lagerstation für Container dürfte Schäden von rund 275 Mio USD verursacht haben, teilte Zurich mit.

Kürzlich durchgeführte Überprüfungen der Reserven hätten zudem ergeben, dass Schäden unter anderen im Zusammenhang mit Autohaftpflichtversicherungen in den USA das Ergebnis des dritten Quartals mit rund 300 Mio USD belasten dürften.

Angesichts der Verschlechterung der Profitabilität in bestimmten Bereichen der Sparte werde der designierte Chef der Schadenversicherungssparte, Kristof Terryn, das Geschäft eingehend prüfen, heisst es im Communiqué weiter.

Die übrigen Sparten entwickelten sich aber voraussichtlich im Rahmen der Erwartungen. Detaillierte Zahlen will die Zurich am 5. November publizieren. An den Mittelfristzielen halte das Unternehmen fest.

AKTIE IM MINUS

In Analystenkreisen wird die Beendigung der Übernahmeverhandlungen mit RSA zwar grundsätzlich begrüsst. Die überraschend ernüchternden Aussagen zur Geschäftsentwicklung werden jedoch als Gewinnwarnung verstanden. An der Börse gaben die Aktien des grössten Schweizer Versicherers gegen 10.40 Uhr um 1,6% auf 257,80 CHF nach; bisheriges Tagestief war kurz nach Eröffnung bei 255,10 CHF.

Der für Bernstein Research tätige Analyst schreibt, dass die Firmenverantwortlichen die Schadensentwicklung im Nicht-Leben-Geschäft rückblickend zu optimistisch eingeschätzt hätten. Er selber sei bislang von einem operativen Gewinn von gut 600 Mio USD ausgegangen.

(AWP)

 

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Coolphan
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Bin mal fürs Erste raus. Hab mir die Finger zünftig verbrannt (bei 314 rein, bei 239 raus). Aber jeden Abstieg mache ich nicht mehr mit Smile

Mal gucken was noch kommt. Die Sonderdividende (wenn Sie den kommt) hätte ich schon gerne Smile

Zyndicate
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Zurich beteiligt sich an Entwicklung von selbstfahrenden Bussen

25.09.2015 12:43

Zürich (awp) - Der Versicherungskonzern Zurich Insurance beteiligt sich an der Entwicklung von selbstfahrenden Bussen und arbeitet dabei mit dem Forschungsprojekt CityMobil2 zusammen. Dafür werden europaweite Tests mit selbstfahrenden Fahrzeugen durchgeführt, wie Zurich am Freitag mitteilt. Das Projekt habe die Entwicklung eines automatisierten öffentlichen Transportsystems zum Ziel. Zurich will die eigene Erfahrung in der Managementberatung sowie die Versicherungskompetenz in das Projekt einbringen.

cf/ra

(AWP)

 

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Paedaericco
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Coolphan hat am 25.09.2015 - 13:19 folgendes geschrieben:

Bin mal fürs Erste raus. Hab mir die Finger zünftig verbrannt (bei 314 rein, bei 239 raus). Aber jeden Abstieg mache ich nicht mehr mit Smile

Mal gucken was noch kommt. Die Sonderdividende (wenn Sie den kommt) hätte ich schon gerne Smile

Dann hab ich wohl deine gekauft. Bin heute bei 239 rein! Vielen Dank!! Wink

Blaues Hufeisen
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Paedaericco hat am 25.09.2015 - 14:56 folgendes geschrieben:

Coolphan hat am 25.09.2015 - 13:19 folgendes geschrieben:

Bin mal fürs Erste raus. Hab mir die Finger zünftig verbrannt (bei 314 rein, bei 239 raus). Aber jeden Abstieg mache ich nicht mehr mit Smile

Mal gucken was noch kommt. Die Sonderdividende (wenn Sie den kommt) hätte ich schon gerne Smile

Dann hab ich wohl deine gekauft. Bin heute bei 239 rein! Vielen Dank!! Wink

Kein schlechter Kauf, wenn man die Kommentare so anschaut.

   24.09.2015 | 10:39Steigt #ZURICH um +25%?

(wirtschaftsinformation.ch) – Das französische Investmenthaus Exane BNP hat heute ein neues Researchpapier zum Versicherungskonzern ZURICH publiziert. Darin schreibt der Verfasser, dass er wegen der jüngsten Gewinnwarnung und der Unsicherheit bezüglich der Erreichung anderer Ziele die Gewinnschätzungen für die Jahre 2016/17 um jeweils 6% senke. Die Einstufung wird auf „Outperform“ belassen, was mit der Bewertung der ZURICH-Aktie zusammenhänge. Exane BNP reduziert das Kursziel von CHF 335 auf CHF 304. Zum aktuellen Kurs (CHF 242) sehen die Franzosen aber immer noch ein Aufwärtspotenzial von über +25%. Zu ZURICH hat sich heute auch die US-Investmentbank Goldman Sachs geäussert. Das Rating lautet „Neutral“, das Kursziel liegt bei CHF 280.

Coolphan
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klar kann die Aktie wieder auf diese Höhen steigen. Aktuell sehe ich das weniger - wenn die Dividende nicht so ausfällt wie gewünscht, wird Zürich weiter leiden. Die krassen "Schocks" mit bis 5% Abstieg - keine Ahnung woher die kommen. Will das gar nicht wissen, der Markt ist einfach gegen die Aktie aktuell.

Wenn ich jetzt frisch einsteigen würde, hätte ich selber eher weniger Bedenken. Bin aber schon lange nicht mehr objektiv bei der Aktie - der Verlust ist zu gross - Eigentlich mag ich gerade die Zürich nicht besonders Beee

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