Zurich Insurance Group AG

Zurich Insur Gr N 

Valor: 1107539 / Symbol: ZURN
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Bidu
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Ich hab Zürich auch wieder auf dem Radar, seit sie unter 280.- gefallen ist.

Denke zur Zeit sind es gute Einstiegspreise, da kann man nicht viel falsch machen. Ich warte jedoch noch ein wenig ab, wie sich die Marktsituation entwickelt.
Denke auch das die 300.- wieder drin liegen. Doch die Frage ist was passiert nach dem nächsten Dividenden Abgang?

Ich würde ein Aktienrückkaufprogramm der Sonderdividende vorziehen. Aber mal schauen wie sie sich entscheiden.
Für meinen Teil warte ich noch ein wenig, denn auch Swiss RE ist ein spannender und vor allem ein stabiler Titel.

Arbiter
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Vom Kurs her interessant, aber Hurrican-Season nicht vergessen, könnte dieses Jahr heftig werden. 

Domtom01
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Hurrikansaison sollte dieses Jahr wegen El-Nino verhaltener ablaufen, sagt zumindest die Statistik. Doch es gibt noch genug andere Risiken, wenn man sich Angst machen will. 

marabu
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Bin seit diesem Frühjahr auch investiert und denke, den Titel langfristig zu halten. Das Auf und Ab der Kurse interessiert mich wenig. Die Rendite ist gut - der Rest Kaffeesatz...

Mail 1

Moneymaker78
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Am letzten Donnerstag und Freitag habe ich mich zum Glück von allen meinen Biotechs getrennt.

 

Gestern und Heute habe ich mir nun etwas früher als gedacht bei Zürich eine Starterposition aufgebaut wo ich nun vor habe diese über 20 Jahre mit jährlichen Zukäufen und mit Zinsansammlung auszubauen.

 

Bei diesen Kursen kann man über diese Dauer mit regelmässigen Zukäufen wirklich nicht mehr viel falsch machen. Ich rechne mit der Sonderdividende,das gäbe dann eine Rendite von 12,6 %.

 

Ein Kursrückgang bis 220.- sind zur Zeit realistisch,da habe ich nochmals ein Kaufauftrag,würde Zurich unter 200 gehen würde ich nochmals massiv zugreifen.

 

Dieser Titel war bei Kursen über 300 nicht mehr "interessant",jetzt wo sie wieder über 7% Rendite und das noch steuerfrei hergibt,wird sie wieder interessant.

 

Also Sonderdividende oder vielleicht kaufen sie ja die Farmers Insurance oder wie die heisst aus den Staaten wo sie bereits 25% der Aktien halten.

es gab Zeichen ich hab sie hoffentlich richtig gedeutet,bei den Biotechs bin ich mit einem blauen Auge davongekommen und hoffe nun hier eine etwas ruhigere Zeit zu haben mit regelmässigen hohen Dividenden.

Domtom01
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@Moneymaker78

Lieber Moneymaker

Deine Handlungsweise stelle ich nicht infrage. So wie es aussieht, hast du ziemlich viel richtig gemacht, besser als ich, denn ich bin weiter in Biotechs investiert.

Ich habe mir Zuerich angeschaut. Die haben auch gelitten. Was mich von einem Engagement zurzeit dort abhält, sind mehrere Faktoren, was aber nicht Zuerich-spezifisch ist.

Als Visualisierung ein Chart:

Chart

Zuerich hat noch Hausaufgaben zu machen, die Sonderdividende ist nicht in Stein gemeisselt.

Wenn die Gesamtbörse südwärts zieht, kann sich eine Zuerich dem nicht entziehen.

Bei Swiss Re sieht es vielleicht einen Tick besser aus. Swiss Life ebenfalls.

Eine mutige Entscheidung war es allemal. Doch sollte der Markt, besonders der der Biotechs drehen, beiss dir nicht allzu heftig ins Hinterteil, denn einen Teil der Verluste hast du ja nicht (mehr) mitgemacht.

Viel Erfolg! 

Elias
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Zurich will überschüssiges Kapital abbauen

Das Versicherungsunternehmen will die überschüssigen Mittel bis Ende 2016 für Akquisitionen verwenden oder den Aktonären zurückgeben.

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Derweil hält die Zurich weiterhin am mittelfristigen Renditeziel fest, heisst es weiter. Demnach strebt der Versicherungskonzern auf dem operativen Gewinn BOP eine Eigenkapitalrendite zwischen 12 und 14% an. Viel verspricht sich der CEO von den bis Ende 2018 angekündigten Kosteneinsparungen in Höhe von mindestens 1 Mrd. $.

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http://www.fuw.ch/article/zurich-will-uberschussiges-kapital-abbauen/

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Haftpflicht für die Manager Werweissen über VW-Versicherung

In deutschen Medien wird mit Bezug auf einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung» spekuliert, dass ein Konsortium rund um die Zurich Insurance Group beim Volkswagen-Konzern mit bis zu 500 Mio. € zum Handkuss gebeten werden könnte.

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Ein Konsortium bilden

Die Zurich erklärte auf Anfrage, sie gebe über Geschäftsbeziehungen im Detail keine Auskunft. Auch aus der VW-Zentrale vernahm man am Dienstag nichts Konkretes. Aus Brokerkreisen verlautete, dass es im deutschen Markt – wie anderswo in Europa – durchaus üblich sei, grossen Konzernen erhebliche D&O-Deckungen einzuräumen, auch weil jederzeit mit Klagen gegen Vorstände oder einzelne Mitglieder zu rechnen sei. In der Regel wird ein grosser Erstversicherer mit der Aushandlung eines D&O-Vertrags betraut, wobei dieser für sich selber usanzgemäss je nach Grösse und Risiko-Appetit eine Tranche zwischen 25 Mio. und 50 Mio. € zeichne; daraufhin beteiligten sich andere Versicherer auf der Basis dieser Basis-Police, womit es in der Summe durchaus zu Deckungen bis zu 500 Mio. € etwa für den VW-Konzern kommen könne. Erstversicherer zedieren oft einen Teil ihres Risikos an einen Rückversicherer, womit sie einen Teil der eingenommenen Prämie wieder abgeben.

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http://www.nzz.ch/wirtschaft/werweissen-ueber-vw-versicherung-1.18621672

 

 

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Blaues Hufeisen
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02.10.2015 | 12:25#ZURICH – J.P.Morgan und Bankhaus Lampe äussern sich!

(wirtschaftsinformation.ch) – Heute sind für die Aktie des Versicherungskonzerns ZURICH zwei neue Einschätzungen publiziert worden. Die US-Bank J.P.Morgan stuft die Aktie mit „Neutral“ ein und vergibt ein Kursziel von CHF 268. Aktuell notieren die Valoren bei rund CHF 243. Der zuständige Branchenexperte erwähnt, dass er die Schätzungen nach der Gewinnwarnung im September reduziert habe. In seinen Augen sollte die Aussicht auf eine Dividendenrendite von 7% im kommenden Jahr die treibende Kraft für die Aktie sein. Das deutsche Bankhaus Lampe hat die Einstufung für ZURICH N von „Halten“ auf „Kaufen“ erhöht, das Kursziel lautet CHF 280. Im Researchbericht heisst es, dass die Gewinnwarnung den Handlungsbedarf zur Sanierung der wichtigsten Sparte (Schaden- und Unfallversicherung) deutlich zeige. Dennoch seien die Stärken von ZURICH weiterhin vorhanden. Dazu zählt das Bankhaus Lampe die äusserst solide Bilanz und Farmers (drittgrösste US-Privat- und Haftpflichtversicherungsgesellschaft). RSA Insurance nicht zu übernehmen sei sehr positiv zu bewerten, heisst es weiter.

Moneymaker78
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Empfehlung vom Cash Guru:

 

Solide Schweizer Aktien weiter kaufen

Bei einzelnen Schweizer Aktien ist Herbert aber durchaus zuversichtlich. Den Versicherer Zurich hält er trotz einer durchzogenen Newslage - die Übernahme der britischen Royal & Sun Alliance RSA ist abgeblasen worden, und es wird von Problemen im US-Sachgeschäft berichtet - ein gutes Investment. Zurich sei dabei, operative Probleme zu bereinigen, habe eine gute finanzielle Basis und sei generell gut unterwegs. Ausserdem dürfen sich die Anleger laut Herbert von der Aussicht auf eine erkleckliche Dividende leiten lassen: "Ich habe in den letzten Tagen noch etwas dazugekauft." 

 

 

Blaues Hufeisen
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09.10.2015 | 08:52#ZURICH – HSBC erhöht auf Buy!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die britische Grossbank HSBC hat heute die Aktie des Versicherungskonzerns ZURICH von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft. Nach CHF 313 lautet das neue Kursziel CHF 290, die Aktie schloss gestern bei CHF 257.40. In der Branchenstudie heisst es, dass sich der Markt weiterhin auf die Auswirkungen der Niedrigzinsen konzentriere. Dabei werde aber übersehen, dass sich die Margen im Lebengeschäft als vergleichsweise widerstandsfähig erweisen. Zudem generiere die Branche Cash und die Risikoprofile hätten sich in den vergangenen Jahren verbessert. Mit Blick auf ZURICH schreibt HSBC, der Versicherungskonzern sei stark kapitalisiert und schütte hohe Dividenden aus. Die abgesagte Übernahme von RSA habe den Fokus der Investoren zurück auf das eigentliche Geschäftsmodell gelenkt.

Moneymaker78
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Von allen Attributen zählt bei den Aktien die Dividende am stärksten. In einem von negativen Einlagezinsen und Wachstumsflaute geprägten Marktumfeld erstaunt das kaum. Nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach", interessiert die Anleger vor allem, was ihnen am Ende des Jahres ausbezahlt wird.

Gerade bei den Anlagestrategen in London scheint dies allerdings noch nicht angekommen zu sein. Nur so lässt sich erklären, weshalb die für Barclays Capital tätigen Experten innerhalb von gerademal 48 Stunden zu Wiederholungstätern werden.

Erst gestern stuften sie die Namenaktien der Zurich Insurance Group von "Overweight" auf "Equal weight" herunter. Um diesem denkwürdigen Schritt Nachdruck zu verleihen, strichen sie auch gleich noch das Kursziel auf 266 (342) Franken zusammen.

Nachdem der traditionsreiche Versicherungskonzern die Pläne für eine Übernahme des britischen Rivalen Royal Sun & Alliance (RSA) in die Schublade zurückgelegt hat, könnte das Unternehmen den bisherigen Dividendenkönig Swiss Re kommenden Frühling vom Thron stossen. Denn um das erklärte Ziel einer operativen Eigenkapitalrendite von 12 bis 14 Prozent erreichen zu können, muss sich das Unternehmen irgendwie dem 3 Milliarden Dollar schweren Überschusskapital entledigen. Auf die Schnelle kann es das nur über eine satte Sonderdividende oder ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.

Auf Basis der regulären Dividende errechnet sich bei der Zurich Insurance Group eine Rendite von 6,7 Prozent. Diese könnte im Zuge einer Sonderausschüttung auf 10 oder mehr Prozent steigen.

 

 

Da sie ja keine Alternative haben ausser sie kaufen dazu zB mein Favorit wäre die Farmers Insurance wo sie ja schon beteiligt sind oder massiven Aktienrückkauf,winken bei der Zurich also zwischen 27.- bis 30.- pro Aktie Dividende.

Irgendwo hab ich gelesen dass bei einer Zinsanhebung die Zurich bis zu 10% an Wert verlieren könnte. Ich kann mir das nur erklären da ein grosser Teil in Dollar abgerechnet wird,oder weshalb sollte das denn dann sein? Ist es nicht so dass die Versicherer die Gewinner sind bei den kommenden Zinsanhebungen in Zukunft. 

Gestern hat die Zurich den ganzen Tagesgewinn bis Börsenschluss verloren,da war sicher die Sitzung der Versicherer in Zürich und vorallem der Hurrican Patricia schuld. Da dieser aber bisher weniger schlimm ausfiel als erwartet,denke ich wird die Aktie am Montag die bereits gemachten Kursavancen wieder aufholen.

alpenland
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steige mal wieder ein

der Hurrican habe nicht sehr grosse Schäden verursacht.

Die Rendite beträgt ja (ohne ev. Erhöhung) ca 6.5% und das KGV 10.6

sie steht auch an 1. Stelle auf der UBS Empfehlungsliste für Dividendenperlen !

 

ZURICH INSURANCE GROUP (22.10.2015)

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Zurich Insurance Group vor Zahlen auf "Neutral" belassen. Die deutlich besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen des US-Wettbewerbers Travelers ließen positive Rückschlüsse auf die jüngste Geschäftsentwicklung des Schweizer Versicherers zu, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Mittwoch.

Zyndicate
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Ausblick Zurich: Quartalsgewinn bei 241 Mio USD erwartet
04.11.2015 14:00

Zürich (awp) - Der Versicherer Zurich Insurance publiziert am Donnerstag, 5. November, die Zahlen zum dritten Quartal respektive den ersten neun Monaten 2015. Fünf Analysten haben hierzu die folgenden Prognosen:

Q3 2015
In Mio USD AWP-Konsens Q3 2014
Betriebsgewinn (BOP) 241 1'206
Reingewinn 228 928
Combined Ratio (%) 108,8 97,7

9Mte 2015E
In Mio USD AWP-Konsens 9Mte 2014
Betriebsgewinn (BOP) 2'479 3'826
Reingewinn 2'287 3'037

Per 30.09.15E
In Mio USD AWP-Konsens 30.06.15
Eigenkapital 32'456 31'883

FOKUS: Wie bereits anlässlich der im September publizierten Gewinnwarnung erklärt, wird das Schadensgeschäft (General Insurance) der Zurich Insurance Group im dritten Quartal von erheblichen Kosten für die Schäden aus den Tianjin-Explosionen sowie von Reservestärkungen etwa im US-Autohaftpflichtgeschäft belastet. Vor diesem Hintergrund werden der Gruppengewinn des dritten Quartals sowie auch jener für die ersten neun Monaten deutlich hinter die Vergleichswerte aus dem Vorjahr zurückfallen.

Mit Blick nach vorne sollen die Probleme in der US-Schadensversicherung analysiert werden. Daher werden Analysten genau darauf schauen, wo und wie das Management um den neuen Spartenleiter Kristof Terryn in diesem Geschäftsteil korrigierend eingreifend wird. Gleichzeitig gehe es darum, die Kosten zu senken und mit Blick auf das nach der gescheiterten RSA-Übernahme nach wie vor vorhandene Überschusskapital "sinnvoll" einzusetzen. Findet CEO Martin Senn bis Ende 2016 für die rund 3 Mrd USD keinen valablen Verwendungszweck, soll Kapital an die Aktionäre zurückgeführt werden.

ZIELE: Der Versicherer strebt trotz der Probleme in der GI-Sparte auf dem Gruppen-BOP (Business Operating Profit) mittelfristig allerdings nach wie vor eine Rendite zwischen 12 und 14% an. Im Geschäftsjahr 2014 blieb die Eigenkapitalrendite mit gut 11% dahinter zurück und auch der annualisierte Wert von 11,6% des ersten Halbjahres blieb darunter. Gleiches blüht dem Versicherer nach neun Monaten.

Grosses Gewicht legt der Versicherer auf die Effizienz. Anlässlich des im Mai durchgeführten Investorentreffens kündigte die Zurich an, zusätzlich zu den bereits bekannten Einsparungen in Höhe von 250 Mio USD bis Ende 2016 eine weitere Senkung der Kostenbasis im Umfang von 300 Mio anzustreben. Auf der Gegenseite rechnet der Konzern mit Restrukturierungskosten im Bereich von insgesamt 400 bis 600 Mio. Das Effizienzprogramm sei Teil einer längerfristigen Transformation, durch die bis Ende 2018 weitere Effizienzgewinne in der Höhe von mindestens 1 Mrd USD netto erreicht werden sollen, hielt Senn damals fest.

Das reichlich vorhandene Kapital werde die Zurich in erster Linie zur Sicherung einer "weiterhin attraktiven" Dividende und für organisches Wachstum einsetzen, hiess es am Investorentag weiter. Gleichzeitig könnte das vorhandene, überschüssige Kapital in Höhe von 3 Mrd USD entweder für M&A-Aktivitäten oder für eine Kapitalrückzahlung an die Aktionäre eingesetzt werden.

PRO MEMORIA: Die Hauptsparte General Insurance steuere im dritten Quartal auf einen Verlust von 200 Mio USD mit einer erwarteten Combined Ratio von hohen 108.5% zu, hiess es im September anlässlich der damals veröffentlichten Gewinnwarnung. Ein wichtiger Grund für die schlechten Zahlen ist die Katastrophe im Hafen von Tianjin von Mitte August mit mindestens 165 Toten und Hunderten Verletzten. Die Serie von Explosionen in einer Lagerstation für Container dürfte Schäden von rund 275 Mio USD verursacht haben, so die Zurich.

Kommt hinzu, dass die in der Schadenversicherung durchgeführte Überprüfungen der Reserven ergeben hatten, dass Aufwendungen zur Stärkung der Reserven, etwa in der US-Autohaftpflichtversicherung, das Ergebnis des dritten Quartals mit rund 300 Mio USD belasten. Ohne genauere Quantifizierung hielt die Zurich im September auch noch fest, dass in der Einheit Global Corporate umfangreiche Schäden aus Grossereignissen entstanden sind.

Auch mit Blick auf die schwache Performance in der Schadensversicherung sah sich die Zurich nicht dazu in der Lage, den britischen Versicherer RSA zu kaufen und hat die dazu laufenden Gespräche im September beendet. Ende August hatte Zurich einen unverbindlichen Vorschlag für die Übernahme von RSA zu einem möglichen Preis von 550 Pence je RSA-Aktie kommuniziert, nachdem ein erstes Übernahmeinteresse von der Zurich bereits Ende Juli bestätigt worden war. Doch von der Lancierung eines verbindlichen Übernahmeangebots an die RSA-Aktionäre sah die Zurich schlussendlich ab.

In Deutschland legt die Zurich Insurance Group Standorte zusammen und baut Stellen ab. Wie Ralph Brand, Leiter des Schadenversicherungsgeschäfts in Deutschland, in einem Interview Mitte Oktober erklärte, werden den Effizienzsteigerungen voraussichtlich rund 500 der 5'500 Arbeitsplätze von Zurich Deutschland zum Opfer fallen. Die beiden grössten Standorte Bonn und Köln sollen bis Ende 2018 in einem neuen Bürogebäude in Köln zusammengelegt werden, und das Geschäft komplett neu aufgestellt werden. 350 Stellen dürften bereits bis Ende nächsten Jahres wegfallen, 150 weitere bis 2017.

Etwa 200 Mio EUR benötige Zurich Deutschland für das umfangreiche Transformations- und Investitionsprogramm bis ins Jahr 2020/21: "Wir müssen einfacher, besser, schneller, schlanker werden", so Brand weiter. "Wir werden viele Produkte völlig neu aufsetzen, standardisieren und modular aufbauen. Die Kosten sind derzeit zu hoch." Ziel sei es zum Beispiel, dass 90% der Neuanträge zu Versicherungen vollautomatisch verarbeitet werden können, derzeit seien es erst 10%.

Unklar bleibt, wie teuer die Zurich die Vorkommnisse um den Volkswagen-Konzern infolge des Abgas-Skandals zu stehen kommen. Die Deckungssumme der sogenannten D&O-Versicherung dürfte insgesamt kaum über einer halben Milliarde Euro liegen, glauben Experten. Zudem schliessen die Versicherer solche Verträge in der Regel mit mehreren Branchennachbarn ab und teilen die daraus entstehenden Kosten untereinander auf. Im Fall von VW hat die Zurich die Leitung eines solchen Bündnisses in Europa übernommen. Ein Lead-Versicherer deckt Experten zufolge in einem Fall wie bei Volkswagen je nach Risiko-Appetit höchstens eine Tranche zwischen 25 und 50 Mio EUR ab.

AKTIENKURS: Die Aktien der Zurich haben im Jahresverlauf seit Frühling kontinuierlich und stark an Wert eingebüsst. Dabei fiel der Kurs seit Ende März von einem Niveau von gut 330 CHF bis Ende September bis auf rund 235 CHF zurück. Seither konnte sich das Papier im Rahmen des anziehenden Gesamtmarkts erholen, es liegt aber seit Jahresbeginn immer noch mit gut 15% (SMI: -1%) deutlich im Minus. Stark zugesetzt haben der Zurich-Aktie etwa die Probleme in der US-Sachversicherung, enttäuschende Geschäftszahlen im ersten Halbjahr oder auch die Furcht vor einer sinkenden Dividendenausschüttung. Ebenfalls bekommt der Versicherer das seit längerer Zeit anhaltende Tiefzinsumfeld oder die gedämpften Wachstumsaussichten, insbesondere in Schwellenländern, zu spüren.

Homepage: www.zurich.com

sig/mk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
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Zurich Insurance mit starkem Gewinnrückgang - Aktionsplan für General Insurance
05.11.2015 07:51

(Um weitere Angaben ergänzt)

Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group weist für das dritte Quartal 2015 verglichen mit der Vorjahresperiode wie erwartet deutlich tiefere Ergebnisse aus. Auf die Performance gedrückt hat die Schadenversicherung, wo die Explosionen im Hafen von Tianjin Mitte August grosse Schadenzahlungen ausgelöst haben und im Teilen des US-Geschäfts die Reserven gestärkt werden mussten. Die Zurich hat nun einen Aktionsplan eingeleitet und will damit im Bereich General Insurance operative Verbesserungen erzielen.

Im Berichtsquartal sank der operative Gewinn BOP (Business Operating Profit) um satte 79% auf 256 Mio USD und der Reingewinn nahm um ebenso viel auf 207 Mio ab, schreibt der Versicherungskonzern am Donnerstag. Nach neun Monaten ergibt sich folgendes Bild: Der BOP nahm um 35% auf 2,49 Mrd USD ab und der Reingewinn um 27% auf 2,27 Mrd. Während die Zurich den Durchschnitt der Analysten-Vorgaben (AWP-Konsens) beim BOP leicht übertroffen hatte, lag der Gewinn dahinter zurück. Das Geschäftsvolumen verminderte sich derweil in den Monaten Januar bis September um 5% auf 51,8 Mrd.

Das Eigenkapital der Gruppe sank per Ende September auf 31,61 Mrd von 34,74 Mrd per Ende 2014. Auf den durchschnittlichen Kapitalanlagen erzielte die Zurich in den Monaten Januar bis September eine Rendite von (nicht annualisiert) 3,0% (VJ 3,3%).

GROSSE BELASTUNGEN IM SCHADENGESCHÄFT

Der Gewinnrückgang kommt nicht überraschend, schliesslich hatte die Zurich bereits im September in einer Gewinnwarnung erklärt, dass das Ergebnis in der Schadenversicherung von erheblichen Kosten aus den Tianjin-Explosionen sowie von Reservestärkungen etwa im US-Autohaftpflichtgeschäft belastet wurde. Das Tianjin-Unglück von Mitte August kostete die Zurich insgesamt rund 275 Mio USD. Weitere grosse Schadenfälle sowie ein nachteiliger Schadenverlauf und die negative Schadenentwicklung bestimmter Portfolios in den Vorjahren hätten ebenfalls auf das Ergebnis gedrückt.

Als Folge davon verschlechterte sich die Combined Ratio im dritten Quartal trotz einer eigentlich tiefen Schadenquote aus Naturkatastrophen auf 108,9% (VJ 96,7%) und die Sparte General Insurance musste einen operativen Verlust von 183 Mio USD hinnehmen. Die Reservenstärkung für Geschäft aus früheren Jahren liess die Combined Ratio um 3,7 Prozentpunkte (VJ -1,6 PP) ansteigen, genauso stark belastete Tianjin. Die Belastung aus Naturkatastrophen betrug 2,3 Punkte nach 3,0 Punkte im dritten Quartal 2014.

In der Lebensversicherung resultierte demgegenüber im Quartal ein zum Vorjahr mehr oder weniger gehaltener operativer Gewinn von 328 Mio USD. Dazu beigetragen hätten geringere zentrale Kosten, die positiven Auswirkungen der In-Force-Management-Initiativen und gewisse Neubewertungen der Reserven, hiess es. Sowohl der BOP als auch das Neugeschäft seien auf Basis konstanter Wechselkurse in den ersten neun Monaten um 18% gewachsen. Die Bruttoprämien, Policengebühren und Beiträge mit Anlagecharakter blieben derweil stabil bei 21,3 Mrd USD.

Im Geschäft mit dem US-Partner Farmers sank der Betriebsgewinn in den ersten neun Monaten um 7% auf 1,1 Mrd. Zurückzuführen sei dies vor allem auf rückläufige Kapitalerträge und den höheren Schaden-Kosten-Satz von Farmers Re. Das Segment Non-Core Businesses verzeichnete einen Betriebsverlust von 12 Mio nach einem Minus von 85 Mio im Vorjahr. Dagegen verringerte sich der Verlust im Segment Other Operating Businesses aus Holding- und Finanzierungstätigkeit um 125 Mio auf 549 Mio. Grund dafür seien vor allem niedrigere Refinanzierungskosten und einmalige Wechselkursgewinne, so die Zurich.

AKTIONSPLAN LANCIERT

In der Schadenversicherung will die Zurich die Zeichnungs-Disziplin stärken, die Aufwendungen für Grossschäden reduzieren und effizienter werden. "Nach einer umfassenden Analyse haben wir mit der Umsetzung eines Aktionsplans begonnen, um die Performance zu verbessern und die Rentabilität rasch wieder zu steigern", wird CEO Martin Senn in der Mitteilung zitiert. "Dazu gehören Änderungen im Führungsteam, die Neuzeichnung oder der Ausstieg aus unterdurchschnittlich rentablen Portfolios sowie zusätzliche Massnahmen zur Effizienzsteigerung."

Erste Massnahmen zur Lösung der Performance-Probleme habe man bereits umgesetzt, heisst es weiter. Dabei werde etwa auch der Einsatz von Rückversicherungen erwägt. Zusätzlich würden weitere Möglichkeiten zur Kostensenkung umgesetzt und Schritte eingeleitet, um die Geschäftstätigkeit stärker zu fokussieren.

Derweil sieht sich die Zurich mit einer SST-Quote im ersten Halbjahr von 203% und einer Quote von 123% aus dem internen Z-ECM-Modell stark kapitalisiert. Anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im kommenden Februar soll auch darüber informiert werden, wie das Überschusskapital von rund 3 Mrd USD eingesetzt wird - ob für organisches Wachstum, Akquisitionen oder für Kapitalrückzahlungen an die Aktionäre.

mk/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Nils2009
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Zürich Versicherung

 

 

Und vielleicht müsste man ja dann sogar Zürich long gehen, wenn die Zinsen jetzt ganz sicher rasch in den USA steigen und die ZURN ja ein rechtes Exposure in den USA haben..........wohlgemerkt finde ich Zürich ein der Himmel traurigsten Aktien mit einer miesen Performance über 10 Jahre aber in diesem Fall könnte ich mich für ein Trading überzeugen lassen.......

alpenland
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ZURN für Bilanz ein Kauf

So vielversprechend ist die Zurich-Aktie

Zurich Insurance bietet Anlegern gleich mehrere Gründe zum Einstieg - ein interessantes Kursmuster und hohe Dividenden sind nur zwei davon. Warum Anleger jetzt kaufen sollten............

 

http://www.bilanz.ch/invest/so-vielversprechend-ist-die-zurich-aktie-496163

marabu
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alpenland hat am 09.11.2015 - 10:27 folgendes geschrieben:

So vielversprechend ist die Zurich-Aktie

Zurich Insurance bietet Anlegern gleich mehrere Gründe zum Einstieg - ein interessantes Kursmuster und hohe Dividenden sind nur zwei davon. Warum Anleger jetzt kaufen sollten............

 

http://www.bilanz.ch/invest/so-vielversprechend-ist-die-zurich-aktie-496163

Bin seit Frühjahr dabei und bleibe langfristig. Zwar momentan meine grösste Buchverlustposition. Kapitalrückzahlungen und Dividenden machen aber einiges wett.

Elias
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Zurich mit verheerender Wachstumspolitik

Zürich «Ich möchte Mike Kerner für sein Engagement und seinen Einsatz für Zurich in den vergangenen 23 Jahren herzlich danken», schrieb Martin Senn, seit bald sechs Jahren CEO der Zurich-Versicherung, am 4. September in einer Medienmitteilung. «Ich respektiere die Entscheidung von Mike, mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu wollen», so Senn weiter. Heute, zwei Monate später, weiss man, dass der Geschäftsbereich, den Kerner führte, nämlich die Nichtleben-Sparte, verantwortlich ist für Millionenlöcher (183 Millionen Betriebsverlust im letzten Quartal) bei der grössten Schweizer Versicherungsgesellschaft.

Bei der Zurich hat man sich in den letzten Jahren an ein regelrechtes Managementkarussell gewöhnt. Teilweise wurden die obersten Positionen von Senn bereits mehrfach neu besetzt. Zum Teil hatte das tragische Folgen. Gut zwei Jahre ist es her, seit der Finanzchef der Zurich-Versicherung freiwillig aus dem Leben schied. Er hat den Druck nach immer höheren Renditen nicht mehr ertragen. Schuld gab man damals Joseph Ackermann, er war zu der Zeit VR-Präsident der Zurich.

Ackermann warf man vor, dass er, neben den rüden Umgangsmethoden, zu hohe Anforderungen an die Rendite für das Anlageportfolio der Zurich stellte. Nach den Skandalen 2000/2001 hatte niemand mehr Lust, an der Börse das Glück zu versuchen.

Zu gross war die Angst, Verträge zu verlieren

Jetzt zeigt sich, dass der Renditedruck im eigentlichen Versicherungsgeschäft, das als Alternative gepriesen wurde, auch kein Segen war – ganz im Gegenteil. Um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen, liessen sich die Versicherungsvertreter dazu hinreissen, zu billige Verträge abzuschliessen, Boni zu kassieren und einen Verlust zu hinterlassen. So zum Beispiel in den USA. Dort hat man die Prämien bei den Versicherungen für Firmenwagen zu tief angesetzt, um die ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen. Dann, so hört man aus dem Konzern, war man überrascht, dass in den USA der Verkehr wegen der besseren Wirtschaftslage zunahm, die Unfälle sich zu häufen begannen und die Kosten in die Höhe schnellten.

Die Prämien aber hat man nicht angepasst, obwohl man sah, dass die Kosten aus dem Ruder liefen. Zu gross war die Angst, die Versicherungsverträge zu verlieren und den damit verbundenen Bonus zu verpassen. Gleichzeitig hat man die Risiken von grossen Katastrophen systematisch unterschätzt. Darum ist seit Jahren in den Quartalsberichten der Zurich von ausserordentlichen Schäden zu lesen, die aufs Ergebnis drücken. Drei Jahre brauchte man, um zu merken, dass die ständigen Überschreitungen der Planzahlen bei den Schäden keine Unfälle waren, sondern System hatten.

System hatte wohl auch, dass zu wenig Rückversicherungen abgeschlossen wurden und damit die Gewinne in der Vergangenheit zu hoch ausfielen. Nun sind die Verluste da, und das noch höher – und der Manager ist weg. Seinen Bonus kann er trotzdem behalten, denn erst jetzt hat die Zurich ein System eingeführt, dass die Manager auch rückwirkend zur Kasse gebeten werden können. Diejenigen, die geblieben sind, müssen jetzt mit einer Bonuskürzung rechnen.

Oder sie verlieren ihre Stelle. Denn es läuft ein Milliarden-Sparprogramm, das über 1000 Stellen kosten wird. So etwa 300 im sogenannten Global Center, 200 weitere verstreut in England und USA. Noch härter trifft es die Angestellten in Deutschland, dort gehen 500 Stellen verloren. Und es werden noch viel mehr gehen müssen. Senn hingegen will weiterhin CEO der Zurich bleiben.

 

Quelle SonntagsZeitung

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alpenland
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positives Chartsignal
alpenland
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Marktgespräch,starke Aussichten

So ein blabla, bei CE£O-Wechsel Dividendenkürzung  ! ZURICH (+2,43% auf 269,80 CHF):

Da wollen's noch günstiger rein. Sad

 

Starke Aussichten für 2016?Am Markt sorgt die neue Sektorenstudie der Swiss Re über das globale Versicherungsgeschäft in den kommenden Jahren für aufkommende Zuversicht für die Zurich Namenaktien. Dank den Aussichten auf stark wachsende Emerging Markets und sich konstant weiter positiv entwickelnde Direktversicherungsmärkte in den Industrienationen weist die Gesellschaft stärkere Perspektiven im Sektor auf, als viele Grossanleger gegenwärtig denken, meinen Salestrader. Händler schätzen die Zurich-Titel allerdings neutral ein, weil der Gerüchten zufolge drohende CEO-Wechsel das Risiko einer Dividendenkürzung beinhaltet, welcher nicht in den Titeln eingepreist sei. Schafft die Gesellschaft Klarheit, entsteht wieder handelbares Potenzial, ist am Ring zu hören.

Nils2009
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ZURN und andere Zins Dollar Titel

 

 

Achtung, noch heute könnte ein brutaler short squezze stattfinden !!!! bin sehr über long

Elias
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Zurich-Konzernchef Senn nimmt den Hut

Paukenschlag

Sechs Jahre lang leitete Zurich-CEO Martin Senn die Geschäfte des Versicherers, nun ist Schluss. Vorübergehend übernimmt Verwaltungsratspräsident Tom de Swaan die Leitung.

http://www.handelszeitung.ch/management/zurich-konzernchef-senn-nimmt-de...

 

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alpenland
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Dividendenhöhe massgebend

 

01-12-2015 09:12***Zurich-VRP: Werden weiterhin attraktive und nachhaltige Dividende leisten (AWP)

 

Elias
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Zurich-Aktionäre bangen um die Dividende

Ein Externer soll die Nachfolge von Zurich-CEO Martin Senn antreten. Anleger fürchten, dass damit die Ära der grosszügigen Dividendenpolitik ein Ende nimmt.

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Seidl geht von Sonderbelastungen in der Höhe von mindestens zwei Milliarden Dollar aus. Die grosszügige Dividendenpolitik werde wohl ebenfalls überdacht, sie beanspruche die Reserven zu sehr. Seidl geht daher davon aus, dass die Zurich-Aktien in den Sinkflug übergehen werden, sobald ein neuer Konzernchef installiert ist. Er rechnet mit einem Kurssturz von bis zu 20 Prozent, von 270 Franken auf 210 bis 220 Franken. Denn die Dividendenpolitik sei der einzige Grund für die heutige Bewertung der Papiere, so Seidl.

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http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/zurich-aktionaere-bangen-um-die...

 

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alpenland
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langsamer Abstieg ?

KO C mit etwas Gewinn verkauft.

Zyndicate
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Zurich: Bis zu 500 Schweizer Stellen weg?

Bei der Zurich Insurance Group sollen weltweit 1800 Arbeitsplätze gestrichen werden. Dabei sollen am Zürcher Hauptsitz bzw. in der Schweiz bis zu 500 Mitarbeitende vom Stellenabbau betroffen sein.

Dies berichtet der "Tagesanzeiger" mit Bezug auf konzerninterne Quellen berichtet. Damit würden die bisher beschlossenen und seit Sommer den Mitarbeitern bekanntgemachten Abbaupläne deutlich weiter reichen, als bisher an die Öffentlichkeit gedrungen sei.

Noch nicht bekannt war, dass laut "Tagesanzeiger" im Bereich Group Operations and Technology 330 Stellen wegfallen. Neu ist auch, dass über 300 Mitarbeiter, die für Gruppenaufgaben zuständig und rund um den Globus verteilt sind, ihre bisherige Stelle verlieren sollen.

Dagegen sind Zahlen zum Stellenabbau in Deutschland oder Grossbritannien der Öffentlichkeit bereits bekannt. Demnach sollen in Deutschland rund 500 Stellen wegfallen, in Grossbritannien geht es derweil um 440 Jobs. Hinzu kommen die auch beschlossenen Reduktionen, bei denen im Global Team der Sachversicherungssparte General Insurance an den Standorten Schweiz, Grossbritannien und USA 200 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Die Zurich selber hatte bislang nie einen Gesamtzahl zum geplanten Stellenabbau genannt. Am Dienstag hatte die Zurich derweil den sofortigen Rücktritt von CEO Martin Senn gemeldet. Sein Amt wird Verwaltungsratspräsident Tom de Swaan ad-interim übernehmen bis ein Nachfolger für Senn gefunden wird.

(AWP)

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Zurich übernimmt US-Agrarversicherer RCIS

Die Zurich Insurance Group expandiert in den USA und übernimmt den Agrarversicherer RCIS.

Rund 675 Millionen US-Dollar zuzüglich Überschusskapitals von 375 Mio legt Zurich für den Kauf des Agrarversicherers RCIS hin. Dadurch werde die Position unter den wichtigsten fünf Unternehmensversicherern in den USA gestärkt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Übernahme werde mit dem vorhandenen Überschusskapital in Höhe von 3 Mrd USD bezahlt. Der Abschluss der Transaktion unter Vorbehalt der kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen wird spätestens im ersten Quartal 2016 erwartet. Das Geschäft von RCIS soll im Verlauf von 2017 vollständig integriert werden, so Zurich weiter.

RCIS ist den Angaben nach Branchenführer im Bereich Ernteversicherung in den USA und mit mehr als 4'000 Agenten in allen 50 Bundesstaaten vertreten. 2014 verzeichnete RCIS Bruttoprämien von rund 2,1 Mrd USD.

"Die Stärkung unserer Marktposition im Bereich Unternehmensversicherung gehört zu unseren strategischen Prioritäten.(...) Die Akquisition von RCIS wird unsere Risikodiversifikation im Bereich Schadenversicherung verbessern, da die Risiken in der Ernteversicherung nur eine geringe Korrelation mit unserem restlichen Portfolio aufweisen", wird Kristof Terryn, CEO General Insurance von Zurich in der Mitteilung zitiert.

(AWP)

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Nils2009
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longs over weihnachten !!! :

 

 

Meyer Burger strong, Zurn neu, Züblin bie 5 Rappen fun

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Long over NJ

Nach diesem Rückschlag von rund 23 % vom Jahreshöchst und einer Jahrespereformence von rd. -15% habe ich noch rasch etwas in einen Call gesteckt.

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