Zurich Insurance Group AG

Zurich Insur Gr N 

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Zurich-Chef sieht die Gruppe

Zurich-Chef sieht die Gruppe auf Zielkurs

Zurich-Chef Mario Greco sieht den Versicherungskonzern auf Kurs. "Wir haben 2016 die finanziellen Ziele für 2017 bis 2019 festgelegt. Ende 2019 werden wir alle Ziele erreicht oder übertroffen haben", sagte er im Interview mit der "NZZ am Sonntag" (NZZaS; Ausgabe vom 26.5.). Dies sei wichtig für die Reputation und die Bewertung des Unternehmens.

26.05.2019 15:43

Greco zeigte sich erfreut darüber, dass die Bewertung an der Börse auf mittlerweile 48,5 Milliarden Franken gestiegen ist. Sie liegt damit gar über jener der Grossbank UBS. Die gute Bewertung bedeute, dass die Arbeit, die die Zurich leistet, geschätzt werde.

Ein Garant für diesen Erfolg ist das hohe Ausschüttungsniveau. Die Zurich bezahlt eine Dividende von 19 Franken je Aktie was einer Rendite von über 6 Prozent entspricht. Man plane damit, die Dividende gar noch erhöhen zu können, versprach Greco. "Wir wollen 75 Prozent des Gewinns ausschütten, sofern der Gewinn nachhaltig ist."

Chancen gibt es für Versicherer mit neuen digitalen Angeboten. Mit der Digitalisierung steigt laut Greco die Anzahl möglicher Dienstleistungen nahezu täglich. "Versicherungen kauft man heute nach Bedarf." Man könne sie aktivieren oder deaktivieren und sie sei nicht bloss nur da, um Schäden zu bezahlen. Der Kunde soll mit einem Service unterstützt werden.

Keine Sorgen macht sich Greco mit Blick auf die drohende Konkurrenz am Versicherungsmarkt durch Tech-Giganten wie Amazon. Dies sei weder beängstigend, noch komme das unerwartet. "Wir haben einen solchen Wandel schon 2016 erwartet", sagte er.

mk/

(AWP)

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Zurich schliesst Übernahme in

Zurich schliesst Übernahme in Australien ab

Die Zurich Versicherung hat die Übernahme des Lebensversicherungsgeschäfts von ANZ in Australien abgeschlossen. Damit stossen bis zu 6 Millionen neue Kunden zum Schweizer Versicherer.

03.06.2019 06:41

Zurich hatte die Akquisition dieses Geschäfts unter dem Namen "OnePath Life" für 2,85 Mrd australische Dollar vor rund eineinhalb Jahren angekündigt. Gleichzeitig mit der Übernahme war eine 20-jährige Vertriebsvereinbarung mit ANZ abgeschlossen worden.

Die Zusammenarbeit garantiere den Zugang zu den Kunden von ANZ mit mehr als 630 Filialen, teilte Zurich am Sonntagabend mit. Zusätzliche Kapazitäten kämen über unabhängige Vertriebskanäle hinzu. Zurich sieht für sich in Australien einen Marktanteil von rund 20 Prozent im Lebensversicherungsgeschäft für Private und von rund 6 Prozent im entsprechenden Geschäft für Firmen.

Ende 2017 hiess es zu dieser Transaktion, dass sie bereits vom ersten Tag an positiv zur Rentabilität der Gruppe beitragen werde.

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Zurich Insurance will bis

Zurich Insurance will bis 2022 nur noch erneuerbare Energien nutzen

Zurich Insurance unterzeichnet die UN-Verpflichtung zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs. Bis 2022 will der Versicherungskonzern nur noch erneuerbare Energien nutzen.

25.06.2019 09:50

Der sogenannte "Business Ambition for 1,5 °C Pledge" der Vereinten Nationen zielt darauf ab, die durchschnittliche globale Erwärmung bis 2030 auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die Zurich sei der erste Versicherer, der dieses Papier unterzeichnet habe, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bereits seit 2014 sei die Firma kohlenstoffneutral.

Weniger Kunststoff und Papier

Nun wolle die Zurich einen Schritt weitergehen. Nebst der Umstellung auf erneuerbare Energien, soll die Nutzung von Einweg-Kunststoffprodukten eliminiert und die interne Verwendung von Papier um 80 Prozent gesenkt werden. Ein Anliegen sei es auch, die Kredit- und Anlageportfolios mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens in Einklang zu bringen.

Darüber hinaus richtet sich der Blick der Zurich auch auf ihre Kunden und Beteiligungsunternehmen. Diese wolle man in den nächsten zwei Jahren proaktiv dabei unterstützen, um deren Abhängigkeit von Kraftwerkskohle, Ölsand und Ölschiefer zu reduzieren.

Strikte Anlage- und Zeichnungspolitik

Langfristig sollen Firmen bei der Zurich keine Versicherung erhalten, wenn sie über 30 Prozent ihrer Einkünfte aus dem Abbau von Kraftwerkskohle oder mehr als 30 Prozent ihrer Elektrizität aus Kohle erzeugen. In solche Unternehmen wolle die Zurich künftig auch nicht mehr investieren.

Die striktere Anlage- und Zeichnungspolitik richte sich auch gegen Unternehmen, die neue Kohlebergwerke oder Kohlekraftwerke erschliessen oder 30 Prozent ihrer Einkünfte aus der Gewinnung von Öl und Ölsand sowie dem Abbau von Ölschiefer erwirtschaften.

mk/ra

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Zurich Insurance beteiligt

Zurich Insurance beteiligt sich an Start-Up autoSense

Die Zurich Insurance baut zusammen mit Swisscom und Amag das Start-Up autoSense auf. Die drei Gesellschaften steigen je mit einem Drittel am Service-Portal ein. Dieses liefere Echtzeit-Informationen und Services rund ums Autofahren, teilte der Versicherer am Mittwoch mit. Zum finanziellen Umfang des Engagements wurden keine Angaben gemacht.

03.07.2019 09:07

Die App von autoSense vernetze Fahrzeuge über eine digitale Service-Plattform mit einer stets steigenden Anzahl von Anbietern von Dienstleistungen rund um die Mobilität wie beispielsweise Tankstellen oder Garagen, hiess es weiter. Die Nutzung und der Einsatz von autoSense stehe weiteren Firmen offen, auch anderen Versicherungen.

Zurich wird die digitale Plattform ab dem vierten Quartal 2019 mit Dienstleistungen bereichern. So wird autoSense den Kunden beispielsweise im Schadenfall automatisch anzeigen, wo sich der nächste Zurich Help Point befindet.

sig/kw

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Ausblick Zurich Insurance: H1

Ausblick Zurich Insurance: H1-Gewinn von 1,8 Milliarden US-Dollar erwartet

Der Versicherer Zurich Insurance Group gibt am Donnerstag, 8. August, die Ergebnisse zum ersten Semester 2019 bekannt. Insgesamt haben sechs Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

07.08.2019 14:00

H1 2019E (in Mio USD) AWP-Konsens H1 2018A Betriebsgewinn (BOP) 2'573 2'422 Reingewinn 1'808 1'791 Combined Ratio (in Wacko 95,9 97,5 Per 30.06.2019 (in Mrd USD) per 31.12.2018 Eigenkapital 31,8 30,1

FOKUS: Analysten gehen bei der Zurich-Gruppe von einem guten ersten Semester aus. Gemäss den Erwartungen dürfte der Betriebsgewinn deutlich zugelegt haben. Beim Reingewinn ist hingegen aufgrund von Restrukturierungskosten nur ein leichter Anstieg zu erwarten. Einzelne Experten gehen gar von einem rückläufigen Gewinn aus.

Von den Grossschadenereignissen im zweiten Quartal sollte die Nichtlebensversicherung nicht allzu stark betroffen worden sein und auch die laufende Restrukturierung sei weiterhin eine vorteilhafte Entwicklung, schreibt etwa die ZKB. Bezüglich Ausblick richtet sich der Fokus der Analysten eher auf den Investorentag im November, wenn das Unternehmen seine neuen Mehrjahresziele präsentieren wird.

ZIELE: Bislang sah sich der Konzern auf Kurs, um die bis Ende des Jahres angestrebten Ziele zu erreichen. Das erklärte CEO Mario Greco zuletzt in einem Zeitungsinterview von Ende Mai. "Wir haben 2016 die finanziellen Ziele für 2017 bis 2019 festgelegt. Ende 2019 werden wir alle Ziele erreicht oder übertroffen haben", sagte er.

Im Fokus stehen etwa das Eigenkapitalrenditeziel von 12 Prozent und die im Umfang von 1,5 Milliarden Dollar geplanten Kostensenkungen. Als Grundlage für das Kostenziel orientiert sich die Zurich an der Kostenbasis aus dem Jahr 2015. Weiter will die Gruppe im Zeitraum von 2017 bis 2019 Cashflow in Höhe von 9,5 Milliarden kumulieren und im firmeneigenen Z-ECM-Kapitalmodell eine Quote von mindestens 100 bis 120 Prozent ausweisen.

PRO MEMORIA: Anfang Juli hat es bei der Zurich einen Wechsel in der Geschäftsleitung gegeben, der nicht ganz geräuschlos vonstattengegangen ist. Zunächst kündigte der Versicherer an, dass die Chefin der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa), Amanda Blanc, nach nur acht Monaten im Amt den Hut nimmt. Dem sei eine persönliche Auseinandersetzung mit dem CEO Mario Greco vorausgegangen, berichtete die "Financial Times" mit Verweis auf mit der Sache betraute Quellen.

Nur eine Woche später präsentierte die Zurich die Nachfolgerin von Amanda Blanc: Die neue Chefin für die Region EMEA heisst seither Alison Martin. Per sofort ist sie zudem auch für den Bereich Bankenvertrieb verantwortlich. Alison Martin war davor fürs Risikomanagement der Gruppe verantwortlich. Diesen Bereich leite sie, bis ein Nachfolger dafür gefunden wurde, hiess es.

Die Zurich Insurance hat ebenfalls Anfang Juli zusammen mit Swisscom und Amag das Start-Up autoSense lanciert. Die drei Gesellschaften steigen je mit einem Drittel am Service-Portal ein. Dieses liefert Echtzeit-Informationen und Services rund ums Autofahren. Zum finanziellen Umfang des Engagements wurden keine Angaben gemacht.

Anfang Juni hat die Zurich die Übernahme des Lebensversicherungsgeschäfts von ANZ in Australien abgeschlossen. Damit stossen bis zu 6 Millionen neue Kunden zum Schweizer Versicherer. Die Zurich hatte die Akquisition des Geschäfts unter dem Namen "OnePath Life" für 2,85 Mrd australische Dollar vor rund eineinhalb Jahren angekündigt. Gleichzeitig mit der Übernahme war eine 20-jährige Vertriebsvereinbarung mit ANZ abgeschlossen worden.

Die Zurich-Gruppe ist verhalten ins Jahr gestartet. In der Schadenversicherung und im Neugeschäft der Lebensparte nahmen die Prämienvolumen im ersten Quartal ab. Immerhin kam es mit Blick auf bereinigte und mit dem Vorjahr besser vergleichbaren Zahlen zu einem Zuwachs.

Die Bruttoprämien sanken im P&C-Geschäft um 2 Prozent auf 9,18 Milliarden Dollar. Auf vergleichbarer Basis, ohne Währungseinflüsse und um den Verkauf der ADAC-Autoversicherung in Deutschland bereinigt, wuchs das Volumen allerding mit 4 Prozent. Im Lebengeschäft nahm das sogenannte Jahresprämienäquivalent (APE) im Neugeschäft um 6 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar ab. Bereinigt stieg die Kennzahl hingegen um 2 Prozent.

In den USA bezahlte die Zurich im April eine Busse von 5,1 Millionen Dollar. Der Konzern hatte Versicherungsprodukte verkauft, die von US-Kunden zur Steuerhinterziehung genutzt wurden. Zurich hatte die Behörden selbst darüber informiert.

AKTIENKURS: Seit Anfang Jahr haben die Zurich-Aktien um gut 25 Prozent und damit stärker als der Gesamtmarkt SMI (+14%) zugelegt. Im Juli waren die Titel auf 353 Franken und damit auf den höchsten Stand seit mehr als 10 Jahren geklettert. Aktuell werden die Titel mit 333 Franken (Stand Dienstagmorgen) wieder etwas unterhalb dieses Mehrjahreshöchst gehandelt.

Homepage: www.zurich.com

yl/an

(AWP)

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Zurich Insurance übertrifft

Zurich Insurance übertrifft mit Halbjahreszahlen die Erwartungen

Zurich Insurance Group hat im ersten Halbjahr mehr verdient und sieht sich den Zielvorgaben voraus.

Aktualisiert um 07:15

Der Gewinn stieg um 14 Prozent auf 2,04 Milliarden Dollar, wie der Versicherer am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 1,81 Millarden Dollar gerechnet.

Zurich bleibt laut eigenen Angaben auf Kurs, um die für das Ende Jahr auslaufende Dreijahresprogramm gesetzten Ziele zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Im Fokus stehen dabei Kosteneinsparungen. Profitiert hat der Konzern im ersten Halbjahr denn auch unter anderem von Kosteneinsparungen: Um netto 1,3 Milliarden Dollar wurden die Aufwendungen seit Anfang 2017 zurückgefahren. Bis zum Jahresende werden 1,5 Milliarden angepeilt.

Gespart wurde in erster Linie in der Sachversicherung. Im ersten Halbjahr verbesserte sich die für das Geschäft massgebende Kennzahl, der Schaden-Kosten-Satz, auch dank der tiefen Schadenkosten zum Vorjahr um 2,4 Prozentpunkte auf 95,1 Prozent. Das sei der tiefste und damit beste Wert sei zehn Jahren, hiess es in einer Mitteilung. Liegt der Satz unter 100 Prozent, verdient ein Versicherer Geld.

Aufgrund der vorsichtigen Haltung bei der Suche nach neuen Geschäftsabschlüssen verharrte das Prämienvolumen in der Schadensparte auf dem Vorjahresniveau. Auf vergleichbarer Basis und um Währungseffekte bereinigt zogen die Bruttoprämien allerdings in diesem Geschäft um rund 4 Prozent an. Deutlicher zulegen konnte man in der Lebensversicherung: Da stieg das Volumen bereinigt um 7 Prozent.

Bei der Eigenkapitalrendite übertraf Zurich die Vorgabe: Nach Steuern wurde ein Betriebsgewinn von 15 Prozent erreicht, das Ziel lautet auf mehr als zwölf Prozent. 

Neue Geschäftsziele legt der Versicherer dann am Investorentag vor, der im November in London über die Bühne gehen wird.

(Reuters/AWP/cash)

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Société Générale erhöht Einstufung

12.09.2019 | 08:51

#ZURICH – Société Générale erhöht Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die französische Bank Société Générale hat gestern nach Börsenschluss die Einstufung von ZURICH (CHF 379.20) von „Hold“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 330 auf CHF 425 erhöht. Der Versicherungskonzern profitiere von einer starken Preisbildung im Geschäft mit Unternehmenskunden und werde darüber hinaus kaum vom Tiefzinsumfeld belastet, schreibt der zuständige Branchenspezialist. Ein Grund dafür sei, dass ZURICH im Lebengeschäft stark auf den Verkauf von Unit-Linked-Produkten setze, die weniger zinsabhängig sind als Produkte mit Zinsgarantien.

Elias
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Deutsche Thomas-Cook-Passagiere sind bei der Zurich versichert

Die Pleite des britischen Thomas-Cook-Konzerns könnte für den Zurich-Versicherungskonzern zum Schadenfall werden: Dann, wenn auch der deutsche Teil des Konzerns insolvent wird.

Pauschalreisende von Thomas Cook in Deutschland sind über den  Versicherungskonzern Zurich gegen die Folgen einer Insolvenz abgesichert. Ein Zurich-Sprecher bestätigte am Montag in Bonn, dass das Unternehmen die - seit 1994 für Pauschalreisen verpflichtenden - Reisesicherungsscheine für Thomas Cook bereitstelle. Da die deutsche Tochter von Thomas Cook aber bislang keine Insolvenz angemeldet habe, sei der Versicherungsfall noch nicht eingetreten.

Die Reisesicherungsscheine schützen Kunden davor, bei einer Reise am Urlaubsort zu stranden oder ihre Anzahlungen für bereits gebuchte Reisen zu verlieren. Das Gesetz sieht bei der Insolvenz eines Reiseveranstalters vor, dass dieser die Kunden zurückholt und der Versicherer die Kosten dafür erstattet, wie der Branchenverband GDV erläuterte.

Mehr zum Kollaps des traditionsreichen Reisekonzerns: Thomas Cook ist pleite - Hunderttausende Ferienreisende betroffen

Nach Angaben von Thomas Cook sind derzeit 140'000 Pauschalreisende mit den verschiedenen Veranstaltern des Konzerns unterwegs. Weitere 21'000 wollten eigentlich am Montag oder Dienstag starten.

Auch Münchener Rück betroffen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnte aber, dass die Versicherungssumme für Thomas Cook womöglich nicht ausreichen werde. Die deutschen Konsumentenschützer hätten bereits seit langem darauf gepocht, dass der Höchstbetrag der Absicherung von 110 Millionen Euro pro Reiseveranstalter und Jahr deutlich angehoben werden müsse, erklärte Vorstand Klaus Müller.

"Denn ob der Betrag bei der Pleite eines Branchenschwergewichts ausreicht, ist nicht sicher." Thomas Cook müsse zügig mit dem Insolvenzversicherer sowie mit Fluggesellschaften und Transportunternehmen sprechen, um den Rücktransport der gestrandeten deutschen Urlauber zu organisieren.

Auch die zur Münchener Rück gehörende Ergo Reiseversicherung (ERV) arbeitet mit Thomas Cook zusammen, etwa bei Reiserücktrittsversicherungen. Ob sie von einer Pleite von Thomas Cook Deutschland betroffen wäre, ist unklar. Eine Sprecherin war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. 

(Reuters/cash)

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Zurich will Hotels von Thomas

Zurich will Hotels von Thomas-Cook-Reisenden anzahlen

Um Konflikte über die Bezahlung von Ferienunterkünften zu vermeiden, will die Zurich-Versicherung bei Thomas-Cook-Pauschaltouristen im Ausland rasch handeln.

27.09.2019 06:37

Auf Basis der Buchungsinformationen und ohne Vorlage von Rechnungen sollen die Hotels in den Ferienorten nunmehr 50 Prozent der ausstehenden Zahlungen erhalten.

Dies sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur DPA in der Nacht auf Freitag. "Dies gilt sofort und unter der Voraussetzung, dass Thomas-Cook-Reisende von diesen Hotels ab sofort weder zur individuellen Zahlung von Hotelrechnungen aufgefordert oder anderweitig genötigt werden", sagte der Sprecher weiter.

Die Versicherung reagierte damit auf Berichte von Hotelgästen, die nach eigenen Angaben gezwungen worden waren, ihre Unterkünfte vor Ort selbst zu bezahlen. Einige deutsche Touristen hatten demnach mehr als 1000 Euro auf den Tisch legen müssen.

Wie viele Hotels betroffen sind, werde am heutigen Freitag mit dem insolventen Reiseanbieter abgestimmt, sagte der Versicherungs-Sprecher. Nach Angaben vom Donnerstag waren allein aus Deutschland noch 70'000 Thomas-Cook-Pauschalurlauber unterwegs. Die Zurich Deutschland hat Urlaub und Rückreise der Thomas-Cook-Kunden abgesichert.

Thomas Cook in Deutschland war in den Sog der Pleite des britischen Mutterkonzerns geraten und hatte am Mittwoch Insolvenzantrag gestellt. Insolvenzverwalter wollen versuchen, die drei Thomas-Cook-Gesellschaften in Deutschland fortzuführen und eine Zukunftslösung zu finden.

(AWP)

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Elias
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Tropenstürme «Dorian» in der Karibik und «Faxai über Japan

Die Tropenstürme «Dorian» in der Karibik und «Faxai» über Japan haben den Versicherungen im dritten Quartal bis zu 15 Mrd. $ Schadenzahlungen verursacht.

Der überwiegende Teil der versicherten Schäden schwerer Naturereignisse und Unfälle geht zu Lasten von Erstversicherern wie Allianz oder Zurich Insurance.

https://www.fuw.ch/article/swiss-re-muss-kraeftig-zahlen/

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Zurich wächst in der Schadenversicherung leicht besser als erwar

Die Zurich Insurance Group hat im laufenden Jahr nach neun Monaten in der Schadenversicherung mehr an Prämien eingenommen.

Demgegenüber gingen die Einnahmen im Neugeschäft der Lebensversicherung zurück. Die Gruppe bleibt auf Kurs, um die bis 2019 angestrebten Ziele zu übertreffen.

Im grössten Geschäftsteil, der Schaden­ und Unfallversicherung (P&C), stiegen die Bruttoprämien leicht um 2 Prozent auf 26,4 Milliarden US-Dollar. Ohne Währungseffekte und Übernahmen sei das Volumen gar um 7 Prozent nach oben gegangen, teilte die Zurich am Donnerstag mit. Analysten hatten mit einem etwas kleineren Zuwachs gerechnet.

Dagegen ging im Neugeschäft der Lebensversicherung das Jahresprämienäquivalent (APE) um 11 Prozent auf 3,17 Milliarden Dollar zurück. Auf vergleichbarer Ebene lag das Minus bei 6 Prozent. Die Kennzahl APE setzt sich aus den neu dazu gewonnenen laufenden Prämien und 10 Prozent der Einmalprämien aus dem Neugeschäft zusammen. Hier machen auch der Zurich die niedrigen Zinsen zu schaffen.

Der US-Partner Farmers, für den die Zurich Dienstleistungen erbringt, erwirtschaftete derweil Bruttoprämien in Höhe von 15,3 Milliarden Dollar. Das bedeutet einen Anstieg um 2 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Keine Gewinnzahlen

Die Zurich verzichtet an ungeraden Quartalen auf die Veröffentlichung von Gewinnzahlen. Sie nimmt aber zur Kapitalposition Stellung. Per Ende September stand die geschätzte Kapitalquote des firmeneigenen Zurich Economic Capital Model (Z-ECM) bei geschätzt 113 Prozent nach 125 Prozent im März. Gleichwohl liegt der Wert damit noch im Zielbereich von 100 bis 120 Prozent.

Allgemein liegt die Zurich mit den für die Jahre 2017 bis 2019 gesetzten Ziele auf Kurs. Man sei auf gutem Weg um die Vorgaben zu übertreffen, hiess es. Bis Ende Jahr will der Konzern beispielsweise die Kostenbasis verglichen mit 2015 um 1,5 Milliarden Dollar reduzieren. Am Investorentag in einer Woche wird die Zurich die Ziele für die nächste Strategieperiode bekanntgeben.

(AWP/cash)

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Zurich Insurance will höher

Zurich Insurance will höher hinaus - «attraktive» Dividendenpolitik wird fortgesetzt

Die Zurich Insurance Group gibt sich am Investorentag ehrgeizigere Ziele.

14.11.2019 07:42

2020 startet die Zurich ein neues, auf drei Jahre ausgelegtes Strategieprogramm. Darin formuliert das Management um Konzernchef Mario Greco im Vorfeld des Investorentags vom (heutigen) Donnerstag neue, "ehrgeizige" Geschäftsziele. An der grundsätzlichen Stossrichtung der Gruppe ändert sich aber nichts.

Die Vorgaben des letzten Programms, das noch bis Ende Jahr läuft, werde man allesamt übertreffen, bekräftigte die Zurich frühere Aussagen. In der neuen Strategieperiode wird die Latte etwas höher gelegt. Auch dieses Mal stehen Rendite und Ausschüttung im Fokus.

Mit Blick auf die auf dem Betriebsgewinn erzielte Eigenkapitalrendite strebt die Gruppe neu einen Wert von über 14 Prozent an. Bislang wollte man über der Marke von 12 Prozent kommen. Das hatte man beispielsweise im vergangenen Jahr geschafft. Gleichzeitig will die Zurich jedes Jahr den Gewinn je Aktie künftig organisch um mindestens 5 Prozent verbessern.

"Attraktive" Dividenden

Mit der Gewinnsteigerungen dürften auch die Ausschüttungen an die Aktionäre noch höher ausfallen. Man halte an der "attraktiven" Dividendenpolitik fest und werde weiterhin rund drei Viertel des Gewinns an die Aktionäre ausbezahlen, hielt die Zurich fest.

Diesbezüglich sollen während den gesamten drei Jahren Mittelzuflüsse in Höhe von 11,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. In der ablaufenden Strategieperiode waren 9,5 Milliarden die Vorgabe. Und die die firmeneigene Z-ECM-Kapitalquote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, soll mindestens in der Bandbreite von 100 bis 120 Prozent gehalten werden.

Neben weiteren Produktivitätssteigerungen und den grosszügigen Dividenden hat sich die Zurich zum Ziel gesetzt, "selektiv" zu wachsen. Dabei werde man das Angebot für Privatkunden erweitern und das Geschäft mit dieser Klientel vertiefen. Die Kundenbasis soll zudem ausgebaut werden. Auf der anderen Seite werde man im Geschäft mit Firmenkunden die Qualität des Kundenportfolios weiter im Auge behalten.

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wo geht die Reise hin?

hallo zusammen

zürich versicherung war in den letzen 3 Jahren ein super Investment. Nur, wie seht ihr das? Kann es auf diesem hohen Niveau weitergehen? Ich habe meine Aktien bei CHF 385 verkauft. Momentan sieht es so aus, dass es falsch war...hoffe, dass ich günstiger wieder einsteigen kann. CHF 350 wären gut. Möchte im neuen Jahr die Dividende wieder haben...

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Wdh: Zurich schliesst

Wdh: Zurich schliesst Übernahme von 80% am indonesischen Versicherer Adira ab

(Meldung wiederholt: Im zweiten Abschnitt wurde das Wort "grössten" gestrichen) - Die Versicherungsgruppe Zurich hat die vor mehr als einem Jahr angekündigte Übernahme eines Teils des indonesischen Versicherers Adira abgeschlossen. Damit steige man in einem attraktiven Wachstumsmarkt mit 260 Millionen Einwohnern zum grössten internationalen Sach- und Haftpflichtversicherer auf, teilte die Zurich am Donnerstag mit.

28.11.2019 08:33

Die Zurich hält nun mit 80 Prozent eine Kontrollmehrheit am indonesischen Versicherer PT Asuransi Adira Dinamika (Adira). Die übrigen 20 Prozent verbleiben bei der Verkäuferin, der PT Bank Danamon Indonesia. Mit der fünftgrössten Bank Indonesiens und mit Adira Finance, einem Anbieter von Finanzierungslösungen für Motorräder und Personenwagen, hat die Zurich langfristige Vertriebsvereinbarungen abgeschlossen.

"Indonesiens wachsende Wirtschaft, eine schnell expandierende Mittelschicht und eine geringe Versicherungsdurchdringung bieten hervorragende Geschäftsmöglichkeiten", sagte Jack Howell, Asien-Chef bei der Zurich, laut Mitteilung. Mit Adira wolle man in Indonesien Grössenvorteile nutzen und die Vertriebskanäle stärken.

Gemäss den im September 2018 gemachten Angaben hat die Zurich für den Adira-Anteil 6,15 Billionen indonesische Rupiah bezahlt, das waren damals umgerechnet rund 414 Millionen US-Dollar. Abhängig vom Geschäftserfolg können noch weitere potenzielle Zahlungen erfolgen, hiess es seinerzeit.

Adira hat im Jahr 2018 Bruttoprämien in Höhe von 170 Millionen Dollar erwirtschaftet und ist in den Bereichen Motorfahrzeug- und Takaful-Versicherungen in Indonesien marktführend. Takaful bezeichnet Versicherungen nach den Grundsätzen des islamischen Rechts.

mk/ra

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Paddington
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gehts abwärts?

Hallo zusammen

Was denkt ihr? Geht es jetzt mit dem Gesamtmarkt und somit auch der Zürich-Aktie abwärts? Bei CHF 350 wäre ich wieder bereit einzusteigen...Momentan sind wir (zu) hoch...

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