Zurich Insurance Group AG

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alpenland
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tönt doch gut, warum die Schwäche heute ?

Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group publiziert am Donnerstag, 14. Mai, im Rahmen eines Business Update einige wenige Kennzahlen zum ersten Quartal. Es liegen zu wenige Schätzungen zur Berechnung eines AWP-Konsenses vor.

FOKUS: Die Zurich veröffentlicht etwa Zahlen zur Entwicklung des Geschäftsvolumens in der Nichtlebenversicherung oder zum Neugeschäft in der Lebensparte. In beiden Bereichen rechnen Analysten trotz Coronakrise mit einer weiterhin guten Entwicklung und volumenseitigen Impulsen.

ZIELE: Anlässlich der Bilanzvorlage 2019 Mitte Februar sah CEO Mario Greco die Zurich gut aufgestellt, um die bis Ende 2022 gesetzten und als ehrgeizig bezeichneten Ziele zu erreichen. In dem vergangenen Herbst aufgestellten Programm will die Gruppe profitabler werden und vor allem im Geschäft mit Privatkunden (inkl. KMU) punkten.

Dazu strebt die Zurich eine Kapitalrendite auf dem Betriebsgewinn von "über 14 Prozent" an. Weiter will man den Gewinn pro Aktie jedes Jahr um mindestens 5 Prozent steigern. Und über die gesamten drei Jahre soll ein Mittelzufluss von 11,5 Milliarden Dollar generiert werden und es wird eine Z-ECM-Kapitalquote im Zielband von 100 bis 120 Prozent angestrebt.

PRO MEMORIA: Die Ratingagentur Fitch hat Ende April die bisherige Bonitätseinstufung der Zurich Insurance Company bestätigt. Die grösste Gesellschaft der Zurich-Gruppe wird unverändert mit dem Finanzkraft-Rating (Insurer Financial Strength, IFS) "AA-" bewertet. Die Kapitalisierung sei auch in Zeiten von Corona sehr stark, hiess es.

Mitte März kündigte die Zurich an, dass in Deutschland bis im Juni alle Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook entschädigt werden sollen. Da die Haftung für den Kundengeldabsicherer von Thomas Cook pro Jahr gesetzlich auf 110 Millionen Euro begrenzt ist, kann Zurich nicht für alle geltend gemachten Ansprüche aufkommen. Die deutsche Regierung hatte angekündigt, einspringen zu wollen.

AKTIENKURS: An der Börse wurden auch die Aktien der Zurich von den Corona-Sorgen in die Tiefe gezogen. Von Mitte Februar stürzte der Kurs der Titel innert eines Monats von knapp 435 Franken auf unter 270 Franken ab. Derzeit bewegt sich der Kurs bei rund 290 Franken.

CS bleibt bei Ziel 380 !

 

 

Homepage: www.zurich.com

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Coronakrise kostet Zurich

Coronakrise kostet Zurich-Versicherung wohl 750 Millionen Dollar

Die Zurich-Gruppe dürfte mit Blick auf die Corona-Krise einen beträchtlichen Schaden davontragen. Das Virus hinterlässt auch in der Bilanz seine Spuren.

14.05.2020 07:11

Die Coronavirus-Pandemie dürfte die Zurich Insurance Group im laufenden Jahr nach ersten Schätzungen mit rund 750 Millionen Dollar belasten. Im ersten Quartal wurden 280 Millionen Dollar erfasst, teilte der Versicherungskonzern am Donnerstag mit.

Zurich verfüge über eine hohe Liquidität und ein konservativ ausgerichtetes Anlageportfolio. "Die Gruppe ist dank unseres flexiblen und widerstandsfähigen Geschäftsmodells gut für sich rasch verändernde Situationen und Anforderungen positioniert, um weiterhin erfolgreich zu sein", erklärte Konzernchef Mario Greco.

In der größten Sparte Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Prämieneinnahmen in den ersten drei Monaten um fünf Prozent auf 9,68 Milliarden Dollar. In der Lebensversicherung hingegen sanken sie um 19 Prozent auf 958 Millionen Dollar. Gewinnzahlen gibt Zurich nur zum Halbjahr und am Jahresende bekannt. 

Unter den Marktturbulenzen gelitten hat die Bilanz der Zurich Gruppe. Die Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag Ende März bei geschätzt 101 Prozent nach 129 Prozent Ende 2019. Die Zurich strebt einen Wert von 100 bis 120 Prozent an.

(Reuters/AWP)

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Zurich-Versicherung kündigt

Zurich-Versicherung kündigt Zahlungen aus Kulanz an

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group hat Schadenszahlungen aus Kulanz wegen der Coronavirus-Krise angekündigt.

18.05.2020 07:13

Konzernchef Mario Greco sagte gegenüber dem "Blick" vom Montag, das Thema betreffe ohnehin nur die Schweiz. "Insbesondere in den USA sind Risiken im Zusammenhang mit Viren nicht versichert. In der Schweiz erhalten über 90 Prozent der bei Zurich versicherten Gastrobetriebe mit einer Epidemie-Versicherung die volle Pandemie-Deckung." erklärte Greco. Die anderen Betriebe erhielten Kulanz-Zahlungen aus dem Zurich-Solidaritätsfonds, sagte der Versicherungsmanager weiter.

Auch bei Prämienzahlungen, die nicht rechtzeitig eingingen, wolle sich der Konzern von seiner Sonnenseite zeigen. "Falls nötig, geben wir unseren Kunden mehr Zeit.", kündigte Greco zudem an. "Es gibt Rabatte und andere Vergünstigungen. In der Schweiz gewähren wir meist einen Zahlungsaufschub, auch für Mieter von Immobilien, die der Zurich gehören. Zudem versenden wir keine Mahnungen und verzichten auf Betreibungen", hiess es weiter.

Der Zurich-Konzernchef stellt neben alldem Prämiensenkungen in Aussicht. "Zum Beispiel in der Autoversicherung", sagte er. Die Menschen blieben zu Hause und führen weniger Auto. "Es gibt also weniger Unfälle - und damit auch weniger Schäden", betonte Greco.

Es gebe obendrein weniger Verkehrstote, aber auch weniger Alkohol- und Drogenexzesse, hiess es. "Auch das Klima profitiert davon, dass im Moment die Umweltverschmutzung zurückgeht. Es verkehren weniger Autos und weniger Flugzeuge, viele Fabriken sind geschlossen. Zudem leben die Leute in der Regel gesünder, was langfristig positive Folgen haben wird", sagte Greco gegenüber dem "Blick".

Insgesamt rechnet der Zurich-Konzernchef mit Schadenforderungen wegen der Coronavirus-Krise bis Ende Jahr von rund 750 Millionen Dollar. Dieser vergleichsweise geringe Betrag zeige vor allem, wie sorgfältig seine Versicherungsgruppe ihre Risiken manage, frohlockte der Konzernchef. "Wir würden beispielsweise Grossevents wie die Olympischen Spiele nie versichern, weil dies zu riskant wäre", hob er hervor.

Die grössten Forderungen beträfen Betriebsunterbrechungen bei Firmen, da dort der Einnahmeausfall gedeckt sei. Dies koste den Konzern vor allem in Europa viel Geld, sagte der Manager diesbezüglich. Eine Pandemie habe aber immer zuoberst auf der Liste der grössten jährlich zu erwartenden Risiken des Konzerns gestanden, sagte der 60-jährige Manager.

(SDA)

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Goldman Sachs legt bei der

Goldman Sachs legt bei der Zurich-Aktie nochmals eine Schippe drauf

Die dividendenstarke Aktie von Zurich Insurance konnte sich in den letzten Wochen aus dem Stimmungstief befreien. Mit Goldman Sachs scheint eine mächtige Bank jetzt erst recht auf den Geschmack zu kommen.

08.06.2020 07:59

Von Lorenz Burkhalter

Noch vor wenigen Wochen bot sich den ansonsten erfolgsverwöhnten Aktionären der Zurich Insurance Group ein ungewohntes Bild: Die dividendenstarke Aktie befand sich in einem Stimmungstief. Gross war die Angst vor den wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie.

Das wiederum veranlasste die Versicherungsgruppe zur Flucht nach vorn. Ansonsten eher für knapp gehaltene Zwischenberichte nach den ersten drei Monaten bekannt, wartete sie diesmal mit konkreten Angaben zu den pandemiebedingten Kosten auf. Folglich legte die Zurich-Aktie alleine in den vergangenen drei Wochen um gut 26 Prozent zu und erreichte mit 350 Franken zuletzt sogar das von Goldman Sachs veranschlagte 12-Monats-Kursziel von 350 Franken.

Gut gegen die Herausforderungen gerüstet

Getreu dem Motto "Jetzt erst recht" erhöht die mächtige US-Investmentbank ihr Kursziel am frühen Montagmorgen auf 400 Franken und setzt die Aktie auf die viel beachtete "Conviction Buy List".

Dank der Neuausrichtung der letzten Jahre sei die Zurich Insurance Group gut gegen Herausforderungen gerüstet, so schreibt Goldman Sachs. Damit spielen die Amerikaner einerseits auf die weiterhin tiefen Zinsen, andererseits aber auch auf die bis zuletzt verhaltene Entwicklung der Prämienansätze im Nichtleben-Geschäft an. Die im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie anfallenden Kosten erachten sie als überschaubar.

Aktie mit weiterem Aufholpotenzial

Goldman Sachs rechnet für 2020 zwar mit einem rückläufigen Gewinn, in den Jahren danach dann aber wieder mit kontinuierlichen Verbesserungen. Anders als einige andere Banken geht die US-Investmentbank bereits im laufenden Jahr von einer Dividendenerhöhung auf 21,50 Franken je Aktie aus. Das entspräche zu aktuellen Kursen einer Rendite in Höhe von gut 6 Prozent.

Während andere Aktien aus dem Swiss Market Index (SMI) ihre Kursverluste vom März weitestgehend wettgemacht haben, notiert jene der Zurich Insurance Group noch immer um 13 Prozent unter dem Stand von Anfang Januar. Und genau dort liegt das neue Kursziel von Goldman Sachs.

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US-Bank setzt bei Zurich

US-Bank setzt bei Zurich Insurance erneut den dicken Rotstift an

Während andere Banken ihre Kursziele für die dividendenstarke Zurich-Aktie zuletzt erhöhten, reduziert die US-Investmentbank Jefferies ihre. Und das bereits zum zweiten Mal innerhalb von nur einer Woche.

21.08.2020 07:53

Von Lorenz Burkhalter

Ziemlich genau eine Woche ist es her, dass die US-Investmentbank Jefferies das Kursziel für die mit "Hold" eingestufte Aktie der Zurich Insurance Group auf 370 (zuvor 405) Franken kürzte. Und das, obwohl andere Banken das Halbjahresergebnis zum Anlass nahmen, ihre Kursziele nach oben anzupassen.

Am frühen Freitagmorgen setzt Jefferies nun gleich noch einmal den dicken Rotstift an. Die US-Investmentbank reduziert ihre Gewinnschätzungen für den Versicherungskonzern um bis zu 9 Prozent. Das Kursziel lautet neuerdings nur noch 345 (zuvor 370) Franken.

Schwacher Dollar mit möglichen Folgen für die Dividende

Der für Zurich Insurance zuständige Analyst begründet diese Anpassungen mit dem zuletzt rückläufigen Dollar-Franken-Kurs, nachdem der Greenback seit Jahresbeginn rund 7 Prozent verloren hat. Durch diese Verschiebungen im Währungsgefüge gehe fast der gesamte diesjährige Gewinn für die Dividende drauf, wolle der Versicherungskonzern letztere gegenüber dem Vorjahr aufrecht behalten, so schreibt er. Noch hält der Jefferies-Analyst aber an seinen bisherigen Dividendenschätzungen fest. Allerdings lässt er zwischen den Zeilen durchblicken, dass er diese überdenken wird, sollte der Dollar-Franken-Kurs weiter nachgeben.

Während andere europäische Versicherungskonzerne auf Druck der Regulatoren hin dazu gezwungen waren, bei ihrer Dividendenpolitik über die Bücher zu gehen, halten Analysten einen ähnlichen Schritt bei Zurich Insurance für unwahrscheinlich. Aussagen von Verwaltungsratspräsident Michel Liès von Mitte Juli scheinen dies bestätigen zu wollen. Liès bezeichnete die letztjährige Dividende in Höhe von 20 Franken je Aktie gegenüber Wirtschaftsmedien als nachhaltig und sieht in der Dividende aus Unternehmenssicht gar "eine Verpflichtung gegenüber den Aktionären" (cash berichtete).

Seit Jahresbeginn errechnet sich bei der Zurich-Aktie ein Minus von 15 Prozent. Den Dividendenabgang vom April aufgerechnet verringert sich dieses allerdings auf rund 10 Prozent. Zu aktuellen Kursen beträgt die Dividendenrendite fast 6 Prozent.

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Zurich verlängert in

Zurich verlängert in Deutschland Partnerschaft mit DWS

Die Versicherungsgruppe Zurich und der deutsche Vermögensverwalter DWS haben in Deutschland ihre strategische Partnerschaft im Geschäft mit fondsgebundenen Versicherungsprodukten verlängert. Der Vertrag sei vorzeitig um zehn Jahre bis 2032 verlängert worden, teilte DWS am Donnerstag mit.

24.09.2020 14:17

Zurich und DWS kooperieren in Deutschland bereits seit 2001 im Fondsbetrieb und bei der Entwicklung fondsgebundener Produkte.

mk/tp

(AWP)

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Zurich-Kreditratings von

Zurich-Kreditratings von Moody's bestätigt

Die Ratingagentur Moody's hat die Krediteinstufungen für den Versicherungskonzern Zurich Insurance bestätigt. Das Rating für die versicherungstechnische Finanzstärke (IFSR) lautet weiterhin "Aa3" und das Rating für vorrangige Schulden "A1", wie die Agentur am Dienstag mitteilte.

10.11.2020 13:30

Die Ausblicke für die Ratings sind "stabil". Moody's begründete die Bestätigung mit der starken Marktposition und dem robusten finanziellen Profil der Zurich trotz des Gegenwindes durch das Coronavirus. Die direkten und indirekten Folgen der Pandemie dürften für die Gruppe überschaubar sein und auf Gewinnstufe komfortabel absorbiert werden, schrieb die Agentur.

tt/rw

(AWP)

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Zurich Insurance wächst in

Zurich Insurance wächst in der Schaden- und Unfallversicherung

Die Zurich Insurance Group ist in den ersten neun Monaten in der Kernsparte moderat gewachsen.

12.11.2020 07:18

Die Covid-19-bezogenen Forderungen in der Schaden- und Unfallversicherung nach Abzug der reduzierten Schaden- und Unfallhäufigkeit bezifferte der Versicherungskonzern am Donnerstag wie bislang mit etwa 450 Millionen Dollar.

In der größten Sparte Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Prämieneinnahmen um drei Prozent auf 27,26 Milliarden Dollar. Aufgrund der schweren Hurrikan-Saison und anderer Wetterkapriolen dürften die Verluste infolge von Naturkatastrophen um rund zwei Prozentpunkte höher liegen, als dies in der zweiten Jahreshälfte üblich sei, erklärte Zurich.

In der Lebensversicherung nahmen die Prämieneinnahmen im Zeitraum Januar bis September um 19 Prozent auf 2,57 Milliarden Dollar ab. Der Rückgang spiegelt zu einem guten Teil die Einschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auf den Vertrieb von Lebensversicherungspolicen wider.

Zurich verfügt nach eigenen Angaben weiterhin über eine starke Kapitalposition. Gewinnzahlen gibt der Konzern nur zum Halbjahr und am Jahresende bekannt.

(Reuters)

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Elias
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Die Prämien der Lebensversicherung schrumpfen ein Fünftel.

Ersteinschätzung von Thomas Hengartner um 7.55 Uhr

Es ist das erwartete Zwischenergebnis. Die Zurich-Gruppe erzielt dieses Jahr Mehreinnahmen mit Schaden- und Unfalldeckung, aber erodiert im Geschäftsteil Lebensversicherung. Wie sich die Versicherungsmarge entwickelte und wie ergiebig das Investieren der Prämiengelder bis zur Fälligkeit von Verpflichtungen war, macht der Konzern jeweils nur zur Jahresmitte und am Jahresende publik. Das Management betont im Drittquartalsbericht, die direkten Pandemiekosten seien unter Kontrolle, und das operative Geschäft habe wieder an Dynamik gewonnen. Zudem sei die Kapitaldecke mit knapp 200% Solvenzquote dick geblieben. Für Anleger bleibt damit die Hoffnung intakt, der Konzern werde nächsten Frühling eine unveränderte Dividende zahlen.

https://www.fuw.ch/article/zurich-steigert-volumen-in-der-schadenversich...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Zurich-CEO: Corona-Krise wird

Zurich-CEO: Corona-Krise wird Branche nicht grundlegend verändern

Die Versicherungsbranche wird sich nach Ansicht des Zurich-CEOs Mario Greco wegen der Corona-Krise nicht grundsätzlich ändern. Vielmehr werde sie aber bestimmte Entwicklungen beschleunigen.

20.12.2020 14:19

Dazu gehöre beispielsweise die Digitalisierung, prophezeit der Manager in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Gleichzeitig geht Greco davon aus, dass etwa Geschäftsreisen nicht mehr das Niveau erreichen werden, das sich vor dem Ausbruch des Coronavirus hatten. "Digitale Konferenzen sind nicht nur billiger, sie sind viel effizienter", begründet er seine Annahme. "Daher glaube ich, dass 2022 die Geschäftsflüge etwa noch 50 Prozent ihres ursprünglichen Volumens erreichen werden. Die privaten Flugreisen dürften sich dagegen wieder deutlich erholen."

Derweil dürften Privatkunden bei ihren Versicherungen kaum etwas von den Folgen der Pandemie zu spüren bekommen, sagt der Manager voraus. So dürften etwa Autopolicen eher sinken, weil weniger gefahren wurde und es deshalb weniger Schäden gab.

"Bei den Geschäftskunden dürften die Preise dagegen steigen, was unter anderem an der hohen Zahl an Katastrophen in diesem Jahr liegt." Für den CEO stellt der Klimawandel denn auch ein grösseres Risiko dar als das Coronavirus.

Branche muss ihre Rolle ändern

"Unabhängig von der Corona-Krise muss sich die Rolle von Versicherern aber ändern", so der Manager weiter. So müsse man etwa die soziale Verantwortung stärker wahrnehmen, erklärt Greco. Der Versicherer Zurich etwa verpflichtet sich laut CEO, "keine Tätigkeiten mehr an Zulieferer auszulagern, wenn dies zum Ziel hat, lediglich Kosten zu senken." Vielmehr gebe der Konzern Tätigkeiten nur noch dann an Dritte, wenn man intern nicht die nötigen Kompetenzen dafür habe".

Es brauche mehr Sicherheit und Vertrauen am Arbeitsplatz, führt Greco weiter aus. Daher habe die Zurich das Outsourcing beendet und Arbeiten in den Konzern zurückgeholt. "In der Schweiz sind das insgesamt etwa 200 in den letzten drei Jahren."

(AWP)

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Zurich-CEO: Pandemie besser

Zurich-CEO: Pandemie besser bewältigt als in schlimmen Szenarien erwartet

Für Mario Greco, der CEO der Zurich Insurance Group, wurde die Corona-Pandemie bisher besser bewältigt als gedacht.

04.01.2021 22:02

"Die letzte weltweite Pandemie war die Spanische Grippe. Basierend auf dieser Erfahrung hatten wir unsere Modelle geformt", sagte er in einem Interview mit der 'Frankfurter allgemeinen Zeitung' (FAZ). "In unseren Szenarien rechneten wir mit schlimmeren Verläufen und mehr Fällen. Rückblickend ist es gelungen, die Folgen der Pandemie besser zu managen, als wir in diesen Szenarien erwartet haben."

Gemäss Greco hätte es mehr Tote, höhere Schäden und höhere Verluste geben können. Er bedankte sich dabei für den grossen Einsatz der Ärzte und des Pflegepersonals.

Für die Versicherungsindustrie sieht er für das neue Jahr folgende Konsequenzen: "Das Ereignis zehrt an den Gewinnen, aber nicht am Kapital. Wir werden das überleben." Die Branche werde das nicht stark verändern und es werde keine Insolvenzen geben. In den Ergebnissen von 2020 werde die Pandemie jedoch ihre Spuren hinterlassen, da Schäden durch Lock­downs oder andere Folgen bezahlt werden müssten.

(AWP)

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Der Zurich könnten wegen

Der Zurich könnten wegen Nordstream-Pipeline US-Sanktionen drohen

Das US-Aussenministerium hat europäische Firmen mit Beteiligungen an der Nordstream-2-Pipeline in der Nordsee vor möglichen Sanktionen gewarnt. Unter den betroffenen Firmen ist laut Reuters auch die Zurich-Versicherung.

13.01.2021 07:24

Von Marc Forster

Die abtretende US-Administration von Donald Trump bereitet offenbar eine letzte Offensive mit Strafmassnahmen gegen das Projekt vor. Näheres soll laut der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag oder Freitag bekanntwerden. 

Die Zurich Insurance Group hat auf die Berichte bisher nicht reagiert, wie Reuters schreibt. 

Die 11 Milliarden Dollar teure Energietransportlinie Nordstream von Russland Richtung Nordeuropa führt seit längerem zu Spannungen zwischen Washington und Moskau.

Folgt mehr.

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Zurich platziert nachrangige

Zurich platziert nachrangige Anleihe in Höhe von 1,75 Mrd Dollar

Der Versicherungskonzern hat eine Dollar-Anleihe mit einem Volumen von 1,75 Milliarden US-Dollar platziert. Die Transaktion sei für allgemeine geschäftliche Zwecke durchgeführt worden, teilte der Konzern am Dienstagabend mit.

12.01.2021 18:44

Die nachrangige Anleihe sei erstmals im Januar 2031 kündbar und werde im April 2051 zur Rückzahlung fällig. Der jährliche Zinssatz bis April 2031 wurde laut den Angaben auf 3,00 Prozent festgelegt.

rw/jb

(AWP)

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serious
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WIE SCHON IMMER

Ich verstehe Zürich, des wichtigen Nordamerika-Geschäftes wegen. Aber ich verstehe nicht, dass man den Sanktionen und Drohungen der USA einfach sofort folgt. Es ist traurig anzusehen, wie man den Osten mit aller Kraft kaputt machen will. Mir fällt dazu nur ein, es ist Krieg, und keiner geht hin, aber den Wirtschaftskrieg bestimmt nur eine Supermacht, die USA. Die EU und CH ziehen mit, weil wir alle abhängig sind und Angst haben. Eine traurige und unfaire Welt!: Siehe unten:

 

 

Drohende SanktionenZurich Insurance zieht sich angeblich von Nord Stream 2 zurück

Der Versicherer Zurich hat laut Angaben der Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg beschlossen, dem Pipelineprojekt Nord Stream 2 keine Versicherungsdienstleistungen mehr zu gewähren.

17.01.2021 11:34

Niederlassung der Zurich-Versicherungen in Wien.

Niederlassung der Zurich-Versicherungen in Wien.

Bild: imago images / Steinach

Grund seien drohende Sanktionen der USA gegen europäische Unternehmen, die zum Bau der umstrittenen Pipeline beitragen. Diese soll russisches Gas von Russland durch die Ostsee nach Deutschland leiten.

Ein Zurich-Sprecher erklärte auf Anfrage von AWP, aus Vertraulichkeitsgründen kommentiere man existierende oder potenzielle Kundenbeziehungen nicht. "Zurich verfügt über ein umfassendes Compliance-Regelwerk und hält sich an sämtliche geltenden Sanktionsbestimmungen", fügte er an.

(AWP)

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

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Zurich bezahlt trotz

Zurich bezahlt trotz Gewinnrückgang weiterhin hohe Dividenden

Die Zurich-Gruppe hat im Jahr 2020 deutlich weniger verdient als 2019. Coronabedingte Zahlungen und Kosten zu Naturkatastrophen haben die Rechnung belastet.

11.02.2021 07:24

Für 2020 weist die Zurich laut Mitteilung vom Donnerstag einen operativen Gewinn, genannt Business Operating Profit (BOP), in Höhe von 4,24 Milliarden US-Dollar aus. Das ist ein Rückgang von einem Fünftel gegenüber dem Vorjahr, aber mehr als Analysten im Vorfeld erwartet hatten.

Der Gewinnrückgang hat einen Grund: Corona. Die Zurich hat zahlreiche Firmen, die sich gegen behördlich verordnete Schliessungen etwa im Epidemiefall versichert haben, entschädigt und auch die Leistungen in der Reiseversicherung sind coronabedingt deutlich höher ausgefallen als in "normalen" Jahren.

Insgesamt seien im Zusammenhang mit Corona über die gesamte Gruppe Kosten im Umfang von 852 Millionen Dollar angefallen, schreibt die Zurich. Davor hatte sie bereits früh nach Ausbruch der Pandemie gewarnt. Naturkatastrophenschäden drückten zusätzlich mit 588 Millionen Dollar aufs Ergebnis.

Wachstum in Schadensparte

Das drückte insbesondere in der grössten Sparte, dem Schadengeschäft, auf die Resultate. Da sank der Betriebsgewinn um beinahe 30 Prozent auf 2,08 Milliarden Dollar und der fürs Geschäft massgebliche Schaden-Kosten-Satz verschlechterte sich um 2 Prozentpunkte auf 98,4 Prozent.

Allerdings wuchs die Sparte: Um Währungseffekte, Akquisitionen und Veräusserungen bereinigt nahmen die Bruttoprämien im Schadengeschäft um 4 Prozent zu. Gewachsen sei man insbesondere im Firmenkundengeschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika sowie in Nordamerika, heisst es.

Mitverantwortlich dafür waren auch Preissteigerungen von insgesamt 8 Prozent. Allein in Nordamerika seien die Prämiensätze für Firmenkunden um 17 Prozent angestiegen, so die Zurich.

Nicht ganz so rund lief es in der Lebensversicherung. Dort gingen die Prämieneinnahmen um bereinigt 4 Prozent zurück und die relevante Kennzahl fürs Neugeschäft (APE) sank gar um 7 Prozent.

Das habe auch mit den behördlichen Lockdowns zu tun gehabt, was den Kundenkontakt erschwere, begründet die Zurich. Zudem sei 2019 für die Sparte ein ausserordentlich gutes Jahr gewesen.

Das Geschäft des US-Partner Farmers, für den die Zurich Dienstleistungen erbringt, ging bei den Bruttoprämien ebenfalls leicht um 3 Prozent zurück. Doch mit Farmers will die Zurich in Zukunft wachsen, gegen Ende 2020 wurde die Übernahme des Nichtlebengeschäfts des US-Versicherers MetLife angekündigt. Damit soll Farmers auch im Osten des Landes an Grösse gewinnen.

Erneut 20 Franken Dividende

Unter dem Strich verblieb der Zurich ein Reingewinn von 3,83 Milliarden Dollar nach 4,15 Milliarden im Vorjahr. Trotz des Gewinnrückgangs sollen die Aktionäre wiederum in den Genuss einer Dividende in Höhe von 20 Franken je Aktie kommen. Die Zurich gehört diesbezüglich zu den grosszügigsten Firmen an der Schweizer Börse.

Die hohe Ausschüttung ist auch deshalb möglich, weil die Zurich trotz hoher Covid- und Naturkatastrophen-Zahlungen nach wie vor gut kapitalisiert ist. Die Solvenz basierend auf dem Schweizer Solvenztest schätzt die Zurich auf 182 Prozent. Angestrebt werden mindestens 160 Prozent.

An den bis 2022 gesetzten Mittelfristzielen hält die Gruppe fest. Unter anderem soll die Kapitalrendite mit dem Betriebsergebnis über 14 Prozent liegen. Im Jahr 2020 erreichte die Zurich die eigenen Vorgaben mit einem Wert von 11,0 Prozent nicht ganz.

(AWP)

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Zurich Insurance übergibt

Zurich Insurance übergibt Leitung des Nordeuropa-Geschäfts an Dirk De Nil

Bei der Zurich-Gruppe übernimmt Dirk De Nil neu die Leitung des Nordeuropa-Geschäfts. De Nil werde die Funktion zusätzlich zu seinen Führungsaufgaben in den Benelux-Staaten übernehmen, teilte die Zurich am Donnerstag mit. Er arbeitet seit 2008 für die Zurich, seit Februar 2018 als Benelux-CEO.

18.02.2021 13:20

Der bisherige Leiter der Nordeuropa-Aktivitäten, David Haak, schlüpft derweil in die Rolle eines strategischen Beraters bei der Zurich. Er stehe künftig der Führung der EMEA-Geschäftsregion (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) beratend zur Seite, heisst es weiter. David Haak stiess im Jahr 2004 zur Zurich.

mk/kw

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die Dividende und grosser

die Dividende und grosser Gewinn sollte die Gesamtansicht nicht trüben.

Hier eine Einschätzung von mir: wir sind in einer Zeit wo wir ein Absterben der Versicherer sehen werden. Vergleichbar wie in der Zeit wo die Smartphone entstanden und Apple und Konsorten quasi die Platzhirsche Nokia, Ericsson, Motorola und co platt gemacht haben.

In einer Digitalen Zeit wie heute - ja sie wird absolut Digital werden. Müssen die hiesigen sprich europäischen Versicherer - inkl. Zurich! - vollgas geben und digitalisieren und d.h. nicht Home-Offic oder so. Mit Digitalisierung meine ich maschinelles Lernen, Automation, Verknüpfungen und Schnittstellen-Pflege mit Tech-Giganten. Mit einem Fingerabdruck werden alle unsere Daten eingelesen und mit einem weiteren Touch kann man Versicherung zukünftig mit Smartphones abschliessen können ohne konventionelle Aqkuisitions-Strategie wie Aussendienstmitarbeiter oder Agenturen.

Und Versicherungen werden nicht mehr wie früher 1-5 Jahresverträge haben, sondern viele werden täglich oder monatlich sein. Man geht auf Reisen, versichert untewergs direkt mit dem Flugticket je nach Gesundheitszustand ergibt sich Lösungen. 

Auto "sharen" als Pendler wie zb. Tesla-Abo - grössteil des Individual-Verkehr wird aus gemieteten Autos werden - da müssen Lösungen und Technologien weiter entwickelt und optimiert werden. Die Firma, die als Erster da reinhüpft wird krass alles abrasieren... Bereits geschehen mit UBER, EAT, NETFLIX, SPOTIFY, FACEBOOK, AMAZON all diese US Firmen haben extrem viele europäische Konsumenten. Mit zb Tesla Autos kann auch ein Silicon-Valley Versicherungsunternehmen ein fettes Stück Versicherungskuchen abschneiden, wer weiss. Die Technologie ist bereits bei den Amis, bei uns nix weit und breit. Mir kommt nur HelloFresh spontan in den Sinn der es umgekehrt macht, von Europa aus die USA "angreifen".

Darum verwunderts mich, dass viele Banken und Co die Zurich Aktie als HOLD oder BUY einstufen. Sowieso mit dem Gesundheits-Wahn heutzutage wirds in dieser Branche ne Revolution geben.. entweder wissen die Banken mehr - wie immer - oder spekulieren einfach oder führen die Anleger in die Irre - wie auch schon gesehen.

Ich würde hier bei Versicherern eher Vorsicht walten lassen. Evtl die Dividende abkassieren oder kurz vor der Dividende raus (je nach Steuer-Strategie) und dann mal von der Seitenlinie beobachten. 

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