Zurich Insurance Group AG

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alpenland
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tönt doch gut, warum die Schwäche heute ?

Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group publiziert am Donnerstag, 14. Mai, im Rahmen eines Business Update einige wenige Kennzahlen zum ersten Quartal. Es liegen zu wenige Schätzungen zur Berechnung eines AWP-Konsenses vor.

FOKUS: Die Zurich veröffentlicht etwa Zahlen zur Entwicklung des Geschäftsvolumens in der Nichtlebenversicherung oder zum Neugeschäft in der Lebensparte. In beiden Bereichen rechnen Analysten trotz Coronakrise mit einer weiterhin guten Entwicklung und volumenseitigen Impulsen.

ZIELE: Anlässlich der Bilanzvorlage 2019 Mitte Februar sah CEO Mario Greco die Zurich gut aufgestellt, um die bis Ende 2022 gesetzten und als ehrgeizig bezeichneten Ziele zu erreichen. In dem vergangenen Herbst aufgestellten Programm will die Gruppe profitabler werden und vor allem im Geschäft mit Privatkunden (inkl. KMU) punkten.

Dazu strebt die Zurich eine Kapitalrendite auf dem Betriebsgewinn von "über 14 Prozent" an. Weiter will man den Gewinn pro Aktie jedes Jahr um mindestens 5 Prozent steigern. Und über die gesamten drei Jahre soll ein Mittelzufluss von 11,5 Milliarden Dollar generiert werden und es wird eine Z-ECM-Kapitalquote im Zielband von 100 bis 120 Prozent angestrebt.

PRO MEMORIA: Die Ratingagentur Fitch hat Ende April die bisherige Bonitätseinstufung der Zurich Insurance Company bestätigt. Die grösste Gesellschaft der Zurich-Gruppe wird unverändert mit dem Finanzkraft-Rating (Insurer Financial Strength, IFS) "AA-" bewertet. Die Kapitalisierung sei auch in Zeiten von Corona sehr stark, hiess es.

Mitte März kündigte die Zurich an, dass in Deutschland bis im Juni alle Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook entschädigt werden sollen. Da die Haftung für den Kundengeldabsicherer von Thomas Cook pro Jahr gesetzlich auf 110 Millionen Euro begrenzt ist, kann Zurich nicht für alle geltend gemachten Ansprüche aufkommen. Die deutsche Regierung hatte angekündigt, einspringen zu wollen.

AKTIENKURS: An der Börse wurden auch die Aktien der Zurich von den Corona-Sorgen in die Tiefe gezogen. Von Mitte Februar stürzte der Kurs der Titel innert eines Monats von knapp 435 Franken auf unter 270 Franken ab. Derzeit bewegt sich der Kurs bei rund 290 Franken.

CS bleibt bei Ziel 380 !

 

 

Homepage: www.zurich.com

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Coronakrise kostet Zurich

Coronakrise kostet Zurich-Versicherung wohl 750 Millionen Dollar

Die Zurich-Gruppe dürfte mit Blick auf die Corona-Krise einen beträchtlichen Schaden davontragen. Das Virus hinterlässt auch in der Bilanz seine Spuren.

14.05.2020 07:11

Die Coronavirus-Pandemie dürfte die Zurich Insurance Group im laufenden Jahr nach ersten Schätzungen mit rund 750 Millionen Dollar belasten. Im ersten Quartal wurden 280 Millionen Dollar erfasst, teilte der Versicherungskonzern am Donnerstag mit.

Zurich verfüge über eine hohe Liquidität und ein konservativ ausgerichtetes Anlageportfolio. "Die Gruppe ist dank unseres flexiblen und widerstandsfähigen Geschäftsmodells gut für sich rasch verändernde Situationen und Anforderungen positioniert, um weiterhin erfolgreich zu sein", erklärte Konzernchef Mario Greco.

In der größten Sparte Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Prämieneinnahmen in den ersten drei Monaten um fünf Prozent auf 9,68 Milliarden Dollar. In der Lebensversicherung hingegen sanken sie um 19 Prozent auf 958 Millionen Dollar. Gewinnzahlen gibt Zurich nur zum Halbjahr und am Jahresende bekannt. 

Unter den Marktturbulenzen gelitten hat die Bilanz der Zurich Gruppe. Die Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag Ende März bei geschätzt 101 Prozent nach 129 Prozent Ende 2019. Die Zurich strebt einen Wert von 100 bis 120 Prozent an.

(Reuters/AWP)

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Zurich-Versicherung kündigt

Zurich-Versicherung kündigt Zahlungen aus Kulanz an

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group hat Schadenszahlungen aus Kulanz wegen der Coronavirus-Krise angekündigt.

18.05.2020 07:13

Konzernchef Mario Greco sagte gegenüber dem "Blick" vom Montag, das Thema betreffe ohnehin nur die Schweiz. "Insbesondere in den USA sind Risiken im Zusammenhang mit Viren nicht versichert. In der Schweiz erhalten über 90 Prozent der bei Zurich versicherten Gastrobetriebe mit einer Epidemie-Versicherung die volle Pandemie-Deckung." erklärte Greco. Die anderen Betriebe erhielten Kulanz-Zahlungen aus dem Zurich-Solidaritätsfonds, sagte der Versicherungsmanager weiter.

Auch bei Prämienzahlungen, die nicht rechtzeitig eingingen, wolle sich der Konzern von seiner Sonnenseite zeigen. "Falls nötig, geben wir unseren Kunden mehr Zeit.", kündigte Greco zudem an. "Es gibt Rabatte und andere Vergünstigungen. In der Schweiz gewähren wir meist einen Zahlungsaufschub, auch für Mieter von Immobilien, die der Zurich gehören. Zudem versenden wir keine Mahnungen und verzichten auf Betreibungen", hiess es weiter.

Der Zurich-Konzernchef stellt neben alldem Prämiensenkungen in Aussicht. "Zum Beispiel in der Autoversicherung", sagte er. Die Menschen blieben zu Hause und führen weniger Auto. "Es gibt also weniger Unfälle - und damit auch weniger Schäden", betonte Greco.

Es gebe obendrein weniger Verkehrstote, aber auch weniger Alkohol- und Drogenexzesse, hiess es. "Auch das Klima profitiert davon, dass im Moment die Umweltverschmutzung zurückgeht. Es verkehren weniger Autos und weniger Flugzeuge, viele Fabriken sind geschlossen. Zudem leben die Leute in der Regel gesünder, was langfristig positive Folgen haben wird", sagte Greco gegenüber dem "Blick".

Insgesamt rechnet der Zurich-Konzernchef mit Schadenforderungen wegen der Coronavirus-Krise bis Ende Jahr von rund 750 Millionen Dollar. Dieser vergleichsweise geringe Betrag zeige vor allem, wie sorgfältig seine Versicherungsgruppe ihre Risiken manage, frohlockte der Konzernchef. "Wir würden beispielsweise Grossevents wie die Olympischen Spiele nie versichern, weil dies zu riskant wäre", hob er hervor.

Die grössten Forderungen beträfen Betriebsunterbrechungen bei Firmen, da dort der Einnahmeausfall gedeckt sei. Dies koste den Konzern vor allem in Europa viel Geld, sagte der Manager diesbezüglich. Eine Pandemie habe aber immer zuoberst auf der Liste der grössten jährlich zu erwartenden Risiken des Konzerns gestanden, sagte der 60-jährige Manager.

(SDA)

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Goldman Sachs legt bei der

Goldman Sachs legt bei der Zurich-Aktie nochmals eine Schippe drauf

Die dividendenstarke Aktie von Zurich Insurance konnte sich in den letzten Wochen aus dem Stimmungstief befreien. Mit Goldman Sachs scheint eine mächtige Bank jetzt erst recht auf den Geschmack zu kommen.

08.06.2020 07:59

Von Lorenz Burkhalter

Noch vor wenigen Wochen bot sich den ansonsten erfolgsverwöhnten Aktionären der Zurich Insurance Group ein ungewohntes Bild: Die dividendenstarke Aktie befand sich in einem Stimmungstief. Gross war die Angst vor den wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie.

Das wiederum veranlasste die Versicherungsgruppe zur Flucht nach vorn. Ansonsten eher für knapp gehaltene Zwischenberichte nach den ersten drei Monaten bekannt, wartete sie diesmal mit konkreten Angaben zu den pandemiebedingten Kosten auf. Folglich legte die Zurich-Aktie alleine in den vergangenen drei Wochen um gut 26 Prozent zu und erreichte mit 350 Franken zuletzt sogar das von Goldman Sachs veranschlagte 12-Monats-Kursziel von 350 Franken.

Gut gegen die Herausforderungen gerüstet

Getreu dem Motto "Jetzt erst recht" erhöht die mächtige US-Investmentbank ihr Kursziel am frühen Montagmorgen auf 400 Franken und setzt die Aktie auf die viel beachtete "Conviction Buy List".

Dank der Neuausrichtung der letzten Jahre sei die Zurich Insurance Group gut gegen Herausforderungen gerüstet, so schreibt Goldman Sachs. Damit spielen die Amerikaner einerseits auf die weiterhin tiefen Zinsen, andererseits aber auch auf die bis zuletzt verhaltene Entwicklung der Prämienansätze im Nichtleben-Geschäft an. Die im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie anfallenden Kosten erachten sie als überschaubar.

Aktie mit weiterem Aufholpotenzial

Goldman Sachs rechnet für 2020 zwar mit einem rückläufigen Gewinn, in den Jahren danach dann aber wieder mit kontinuierlichen Verbesserungen. Anders als einige andere Banken geht die US-Investmentbank bereits im laufenden Jahr von einer Dividendenerhöhung auf 21,50 Franken je Aktie aus. Das entspräche zu aktuellen Kursen einer Rendite in Höhe von gut 6 Prozent.

Während andere Aktien aus dem Swiss Market Index (SMI) ihre Kursverluste vom März weitestgehend wettgemacht haben, notiert jene der Zurich Insurance Group noch immer um 13 Prozent unter dem Stand von Anfang Januar. Und genau dort liegt das neue Kursziel von Goldman Sachs.

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