Anfänger Frage (Call Options)

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09.09.2008 22:39
#1
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Anfänger Frage (Call Options)

Hallo Zusammen,

Ich befasse mich schon seit längerer Zeit mit Optionen. (vorwiegend Call Optionen)

Nun bin ich mir nicht ganz sicher ob ich alles richtig verstanden habe:

Beim Kauf einer (Call-) Option beschränkt sich das Risiko auf die Optionsprämie welche ich bezahlt habe. (soweit so gut…)

Wenn ich jetzt eine Call-Option kaufe und diese dann sagen wir mal, mit 20% (Gewinn) wieder verkaufe, bin ich automatisch Verkäufer bzw. Stillhalter. Ist das richtig? Dadurch habe ich dann die Pflicht den Basiswert zu liefern, sofern der Käufer meiner Option diese einlöst. Stimmt das?

Somit kann ein allfälliger Verlust (naked Call) unendlich gross sein. Oder gibt es die Möglichkeit diese Optionspflichten zu umgehen? Ich hab‘ schon des öfteren von Optionen glattstellen gelesen.

Vielleicht noch ein aktuelles Beispiel:

UBOOO CS Call (UBSOOO)

Strike: 28.01

Hebel: 6.1

Verfall: 18.06.2010

Amerikanische Option

Angenommen ich kaufe diese Option zu CHF 0.15, und verkaufe sie bei CHF 0.18 wieder. Dann ergibt sich eine Prämie von rund 20%. Nun habe ich durch den Erhalt dieser Prämie die Pflicht, den Basiswert zu liefern, falls der Käufer diese Option bei mir einlöst. Da es sich um eine Amerikanische Option handelt, ist dies ja jederzeit möglich.

Nehmen wir an die UBS steht gegen Ende Jahr, sagen wir mal am 13.12.2008 bei einem Kurs von CHF 36.--. Die Option wird eingelöst. Dann müsste ich als Stillhalter dem Optionskäufer die UBSN Aktie zu CHF 28.01 liefern. D.h. ich müsste die Aktie direkt an der SWX zu CHF 36.-- kaufen (ungedeckter Call) und diese dann dem Optionskäufer zu CHF 28.01 verkaufen…?

Daraus würde dann ein Verlust von CHF 8.—(pro Aktie!) resultieren…

Sind da meine Gedankengänge richtig? Dann sind ja Optionen welche man verkauft bzw. Stillhalter ist ein äusserst riskantes Geschäft!

Grüsse

Der Newbie!

Biggrin

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10.11.2008 02:45
Bild des Benutzers Homer
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Am besten schaust du die Detail mit deinem Broker an. Ich kann die aber aus eigener Erfahrung sagen, dass der Wertschriftentransfer ziemlich kompliziert ist und happige Spesen anfallen.

Einfacher ist da halt ne Barauszahlung. Aber wie gesagt, wenn der Emittent - in diesem Fall der Stillhalter - den Basiswert physikalisch liefern will, kannste in der Regel eh nichts daran ändern.

Daher nochmals:

Ruf deinen Broker (z.B. SwissQuoteBank) an um mehr details zu erfahren. Und poste dann deine Erfahrung hier im Forum.

Gruss

Homer

Von allen Sachen die mir verloren sind gegangen, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen...

10.11.2008 00:07
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Anfänger Frage (Call Options)

Quote:

Dann gibt es 2 verschiedene Arten der Ausübung: amerikanisch (häufiger) oder europäisch.

Bei der Amerikanischen variante kannst du jederzeit (mit ein paar Ausnehmen) deine Optionsscheine ausüben. Bei der Europäischen Variante kannst du nur am Verfallsdatum ausüben. Welche Ausübungsvariante angewendet wird, findest du in aller Regel auf der Homepage des Emittenten. Und zu guterletzt kommt es auch noch drauf an, ob bei der Ausübung die Titel (Basiswert) physikalisch gelifert werden oder Cash (das heisst die differenz ausbezahlt). Auch diese Info erhälst du vom Emmitenten.

Also falls ich meine Warrants ausüben würde (physisch), wie läuft das ganze? Das Geld für die Aktien müssen ja zum emmitenten wandern und die Aktien zu mir, fallen da spesen an, wieviel ca und wie lange dauert das? Wär ja mühsam, wenn man die dinger bekommt und der kurs bis da schon zusammengebrochen wäre.

08.11.2008 23:43
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nein, da die vola eine direkte preisfolge hat - kaufst du zum heutigen zeitpunkt einen warrant im smi musst du mit einer impl. vola von bis zu 55 rechnen.

die impl. vola kannst du quasi als risikopuffer für den emmi nehmen oder als erhöhte chance deinerseits den gewünschten kurs zu erreichen (ein underlying der sich stark bewegt hat mehr chance als einer der dümpelt). das ganze kostet natürlich.

demnach kann es sein dass dein warrant in the money huscht - der emmitent aber in der zwischenzeit die vola auf 25 zurückgeholt hat und du noch immer weitab deines break evens bist (vola rückgang heisst - preis / vola zunahme heisst + preis).

wenn du pro emmi aber rausfindest wann diese ihre vola anpassungen machen kannst du dem ganzen, zumindest als daytrader vorbeugen.

so habe ich bei vontobel um 16.45 und 17.00 beobachtet, db kürzt oder expandiert acuh um 17 uhr und dann um 19 uhr (euwax) nochmals.

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08.11.2008 22:28
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Anfänger Frage (Call Options)

Ah danke vielmals. Sind genau die informationen, die mir gefehlt haben.

Jetzt noch ne andere Frage:

Man hört immer wieder von der Volatilität der zu grundeliegender Aktie, die bei warrants eine Rolle spielen soll. Doch die Volatilität spielt doch nur ne Rolle, wenn ich die Warrants wieder verkaufe. Wenn ich überzeugt bin, das ich den break-even erreichen kann und kein Verkauf des Warrants in betracht ziehe, ist die Volatilitätskennzahl unwichtig.

Seh ich das richtig?

08.11.2008 21:08
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Hallo Stockpicker

Ich bin selber neu im Forum, handle aber seit rund 8 Jahren an der Börse (noch bevor die Consors von Cortal, und die CortalConsors von Swissquote übernommen wurde. Oder so ähnlich)

Die Courtagen bei Swissquote kommen in etwa hin (dazu kommet jeweils noch die Gebühr des Börsenplatzes; in der Regel CHF 1.-- bis 2.--)

Zu deiner anderen Frage möchte ich dir folgendes auf den weg geben:

Wenn du den Preis pro Option (also Warrant) mit der Ratio multiplizierst und das Produkt zum Aktuellen Wert des Basiskurses rechnest, erhälst du deinen Breakeven. Somit ist deine Kalkulation völlig richtig.

Dann gibt es 2 verschiedene Arten der Ausübung: amerikanisch (häufiger) oder europäisch.

Bei der Amerikanischen variante kannst du jederzeit (mit ein paar Ausnehmen) deine Optionsscheine ausüben. Bei der Europäischen Variante kannst du nur am Verfallsdatum ausüben. Welche Ausübungsvariante angewendet wird, findest du in aller Regel auf der Homepage des Emittenten. Und zu guterletzt kommt es auch noch drauf an, ob bei der Ausübung die Titel (Basiswert) physikalisch gelifert werden oder Cash (das heisst die differenz ausbezahlt). Auch diese Info erhälst du vom Emmitenten.

Wenn dann aber der Handelspreis für die Optionen (multipliziert mit der Ratio) höher als die Differenz zwischen dem Preis des Basiswertes und dem Ausübungspreis liegt (das ist dann der aktuelle Breakeven) würde ich schauen, dass du die Optionsscheine verkaufen kannst.

Gruss

Homer

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08.11.2008 19:07
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So paar fragen zu Warrants bei Swissquote:

Die Spesen beim kauf von Swissquote sind ja ähnlich wie beim kauf von Aktien.

0.00 - 500.00 9

500.01 - 2'000.00 20

2'000.01 - 10'000.00 35

10'000.01 - 15'000.00 50

15'000.01 - 25'000.00 75

25'000.01 80

Falls ich die dinger dann wieder verkaufe, fallen die spesen halt nochmals an.

Seh ich das richtig?

Noch ne andere Fragen. zuerst zur ausgangslage

Ich kaufe warrants zum basis wert von sagen wir mal 15 Franken bei der ZKB. laufzeit: 6 Monate. Ratio: 10. kosten pro warrant: 0.1 Franken. Strike: 20 Franken.

Der Break-even wäre ja dann mit 21 erreicht.

Nach 4 Monaten ist der aktienkurs auf 25 franken. Theoretisch gesehen könnte ich ja dann meine warrants in aktien umwandeln und hätte 4 Franken gewinn pro 10 warrants.

Doch die Frage ist nun, wandelt überhaupt jemand die aktien um oder sidn warrants primär zum wiederverkauf bestimmt. Und falls ich wirklich umwandeln wollte fallen ja sicher hohe spesen an weil der Emitent die ZKB ist.

16.10.2008 17:39
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fff wrote:

wenn eine option morgen verfällt, 17.10.08, wielange kann ich diese noch verkaufen?soviel ich weiss hat swx für optionen von 09.15-17.15 offen?somit kann ich morgen, während des ganzen tages noch die option verkaufen?

Nach meinem Wissensstand ist 12.00 Deadline in der Regel...

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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16.10.2008 16:37
Bild des Benutzers Perry2000
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Jein Lol

Sicher bis 12 Uhr.

Danach ist Glückssache :oops:

Kommt glaube ich auf den Emitenten an. Könnte man sicher auch nachlesen.

15.10.2008 18:36
Bild des Benutzers tschonas
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fff wrote:

Möchte keinen neuen thread eröffnen:

Ich habe das mit dem zeitwert, und innerenwert noch nicht kappiert.

Wie beurteilt ihr diese, wenn ihr eine option kauft? Besser eher hoch, oder eher tief?

http://warrants.bnpparibas.com/de/index.aspx?Download=warrants/de/doc/OS...

Lies mal Seite 28 bis 36 oder so. Einfach und verständlich erklärt. Ganz hinten hat's auch noch ein Glossar. Hat ausserdem auch für Fortgeschrittene tolle Erklärungen.

05.10.2008 00:11
Bild des Benutzers swissktim
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Vielen Dank für deine Hilfe :!:

Ich werde mir deine Tipp´s zu Herzen nehmen :idea:

04.10.2008 23:55
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also zuerst stellle ich eine vermutung an:

dein warrant war massiv out the money. also war der kurs quasi auf 0 gestellt.

bei solchen warrants wird der handel ganz einfach ausgesetzt, weil durch den umstand, dass die laufzeit wech ist und der innere wert ohnehin nicht besteht niemand dieses produkt kaufen will.

wenn du dich auf einen solchen kuhhandel einlässt tjo... kauf warrants die in einem realistischen abstand zum strike sind, oder solche die eine entsprechende laufzeit aufweisen, dass du immerhin den zeitwert plus möglichen zukünftigen inneren wert handeln kannst.

alles andere ist dummheit sry.

betreffend deiner frage: jaein, die market maker sind nicht verpflichtet dir die warrants wieder abzunehmen. sie stellen aber ein tägliches volumen rein (bei akiven warrants), welches oft mittels volatilität, angebotenem volumen usw. manipuliert wird. auch oft zu beobachten ist, dass der handel, resp. die angebotene stückzahl bei wichtigen marktentscheidungen einfach rausgenommen wird.

mein guter tipp: lass die finger von den 2, 3 rappen warrants. die wahrscheinlichkeit, dass der underlying innert vernünftiger zeit entsprechende moves macht, dass du 30, 40 oder gar 100% machst sind sehr unwahrscheinlich. besser du zockst in oder wenig out of the money scheine und hast mehr davon.

wichtig an alle: wir befinden uns infolge des starken marktrückgangs in einer zeit der hohen volatilität in den warrants. wenn eine bodenbildung, resp. eine kurzfristige erholung stattfindet, wird die vola zurückgefahren und die scheinchen verlieren instant eine menge an wert (up to 20, 30... %). demnach: entweder seid ihr eurer sache sicher, oder ihr haltet die dinger nicht länger als ein paar tage, besser interday wieder schmeissen.

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04.10.2008 23:47
Bild des Benutzers swissktim
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Hallo zusammen,

Nun habe ich ein paar Warrant-Trades hinter mir. Eigentlich hat das ja ganz gut geklappt, doch ist einer meiner Warrant wertlos verfallen. Dies macht mir nun schon sorgen. Ich habe versucht Ihn zu verkaufen, doch keiner wollte Ihn.

Nun zu meinen Fragen:

1. Ist der Emittent nicht verpflichtet mir diesen Warrant wieder abzukaufen

1.2 Wenn ja, wieso hat er mir diese nicht abgekauft?

2. Passiert dies oft?

Grüsse Tim

11.09.2008 14:11
Bild des Benutzers cidix
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Ein Warrant ist aber immer so ausgelegt, dass es sich nicht lohnt die Rechte auszüben.

Ausser man möchte die Meldefrist umgehen und im grossen Stil heimlich Beteiligungen aufbauen Blum 3

11.09.2008 13:22
Bild des Benutzers Newbie_87
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Somit wäre dann auch erklärt, was die Optionen für einen Einfluss auf die Basis Werte haben.

Danke dir für deine ausführlichen Infos! Wink

11.09.2008 13:13
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richtig, genauso verhält es sich. damit musst du dich auch nicht fürchten irgendwelche underlyings liefern zu müssen.

zum abschluss noch dies: eine option verkörpert ja das recht zu kaufen/verkaufen zu einem best. preis. ich habe bisher noch nie eine option ausgeübt, da ich vor allem am grösseren hebel interessiert bin und nicht an der aktie selbst.

dennoch müssen die banken damit rechnen, dass die ausgegebenen produkte eingelöst werden, also für genügend underlyings sorgen. dies hat z.T. zur Folge, dass bei entspr. kursentwicklung kräftig nachgekauft werden muss.

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11.09.2008 13:06
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ich glaube langsam wirds mir klar... Biggrin

Also, wenn ich eine Option kaufe und später verkaufe, bin ich nicht automatisch der Schreiber der Option (welcher liefern muss) sondern einfach nur der Verkäufer und habe keine weiteren Verpflichtungen.

Liefern müsste allenfalls der Emittent/Schreiber der Option, was dann eine Bank wäre...?

11.09.2008 09:57
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Hier ist irgendwie einiges durcheinander

Warrants != Optionen

Warrants: Handel mit Emittent (=Bank). Hier entstehen keine Verpflichtungen zwecks Auslieferungen von Titeln. Man kauft einfach Warrants von der Bank ab und kann diese der Bank wieder verkaufen.

Optionen: Handel an der Eurex. Dort kann man Covered Calls (im Besitz der Aktien) + naked Calls (nicht im Besitz der Aktien) schreiben, haben glaube ich meistens eine Kontraktgrösse von 100

Meinst du jetzt Optionen oder Warrants? UBOOO ist nämlich ein Warrant und da muss gar nichts geliefert werden.

11.09.2008 09:44
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der Optionshandel an der SWX basiert auf einem Anbieter/Emittent (Bank) und einem Käufer (Schweizer Bünzli). Du handelst praktisch imnmer mit dem Emitenten, Ausnahme, jemand kauft genau zu dem Kurs, welcher aktuell ohnehin vom MM gestellt ist (Brief).

Der MM ist zudem (grundsätzlich) Verpflichtet die Optionen wieder zurückzukaufen, d.h. einen Kurs zu stellen. Bei Optionen welche weit aus dem Geld sind, wird allerdings kein Kurs mehr gestellt, oder nur nur ein Geldkurs.

Privatverkäufe von Optionen funktionieren nicht - es sei denn, du lässt die Titel über einen Depottransfer jemand anderem zukommen und erhälst dafür Kohle. Das ist aber sehr umständlich und aufgrund der Bank-Spesen sowieso teurer als der Handel über die Börse.

Ich gebe dir nen guten Tipp: lies dich auf den diversen Seiten im Internet ein wenig ein. Kauf dir ein Grundlagenbuch zum Handel an Börsen - da sollten Deine Fragen verständlich und nachvollziehbar beantwortet werden.

Besser allerdings Du kaufst kein Buch welches gleich mit Delta, Prämie, Hebel, Teta usw. beginnt - zuerst die Grundlagen erlernen.

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11.09.2008 09:32
Bild des Benutzers Newbie_87
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Anfänger Frage (Call Options)

Muss ich die Option also wieder einer Bank verkaufen?

Oder wenn ich den Call direkt an jemand verkaufe, dann hat dieser das Recht auf Aufübung und der beim Emittent der Option muss liefern, richtig?

09.09.2008 23:10
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Anfänger Frage (Call Options)

die prämie kommt für dich nur zum tragen, wenn du endkonsument bist - quasi wie bei der mwst. solange du den call weiterverkaufst, oder dem mm zurückgibst, passiert nichts.. (theoretisch, schwankungen bei den prämien sind auch vorhanden).

auf jeden fall musst du nicht liefern weil du nicht herausgeber, also emittent der option bist sondern den titel nur handelst. anders sieht es bei der bank aus - die muss liefern wenn du ausübst

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09.09.2008 23:05
Bild des Benutzers Newbie_87
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Anfänger Frage (Call Options)

mhm... bin immer noch nicht viel schlauer.

Dann wäre die Sache also für mich gegessen, wenn ich den Call weiterverkaufe? Selbst durch das Kassieren der Prämie, habe ich nicht die Pflicht den Wert allenfalls liefern zu müssen...?

UBOOO ist nur ein Beispiel... Wink

09.09.2008 22:47
Bild des Benutzers Azrael
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Anfänger Frage (Call Options)

nein mein lieber - liefern musste bei einem call short nur, wenn du keine call's im depot hast. also quasi leer verkaufst. bei deinem falls schilderst du ein 0 summenspiel. du hast calls, du verkaufst calls. ganz einfach Wink

achja, die meisten banken und trader erlauben dir gar keine short verkäufe. denn wenn du der verpflichtung nicht nachkommen kannst, müssen sie an deiner stelle liefern.

ps. nimm nen call im geld, ist besser.. auch wenn die vola aktuell bei ubs ziemlich hoch ist und das wohl auch bleiben wird, gibts immer wieder mm welche die vola runterschrauben. dann verlierst du geld ohne dass sich irgendwas bewegt am markt.

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