Meine Erfahrung aus 1987

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Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Wenn es in der nächsten Woche stark runtergehen sollte, bitte folgendes beachten: Auf eine grosse Korrektur folgt meist eine gegenläufige Korrektur am darauffolgenden Tag. Anschliessend taucht dann die Börse während mehreren Monaten. Ich habe dies in schmerzhafter Erinnerung vom Börsencrash 1987. Also: am Tag nach der Korrektur Puts verkaufen und Calls kaufen. Diese Calls werden dann einen Tag später wieder in Puts umgetauscht. Dies ist meine Erfahrung und mein erster Beitrag....

Gruss

Dr.Thom

Pädi
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Meine Erfahrung aus 1987

Und wann sollte die Korrektur kommen?

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Sell in may....

Gruss

redstar76.
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Meine Erfahrung aus 1987

Sell in May ist ja schön und gut....muss aber nicht immer zutreffen.

Kann nicht sagen wie es 1987 war, da ich dort noch zu jung war Lol

Habe meine Erfahrung im 2000 gemacht....da war die Übertreibung nach oben masslos....kein Wunder was dann folgte.

Jedenfalls kann man 2000 und jetzt überhaupt nicht vergleichen.

Das im Sommer nicht viel los sein wird und der Markt verschnauft...ja das glaube ich auch.

Crash, nee....noch nicht.

Spekulatius
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Hallo Dr. TOM DANKE für den Input

Hallo Dr. TOM DANKE für den Input

hatte von gestern auf heute Put, dann kurz Call und jetzt wieder Put, weil dieser starke Einbruch noch nicht gekommen ist - Richtig?

WAren Sie 1987 auch in japanischen Titeln, das muss sehr schlimm gewesen sein, wie ich von den Eltern eines Kollegen weiss...

calabria
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Meine Erfahrung aus 1987

So wie sich das anhört definitiv verkaufen. Liquidität auf November einstellen? Evtl. mit Puts über diese Zeit erhöhen

Geniesse das Leben beständig, denn du bist länger tot als lebendig!!

Spekulatius
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Nicht alles woertlich nehmen

Also Vorsicht, ob das wirklich NOVEMBER sein wird, weiss doch niemand!!! / Wenn sich die Maerkte weiter so tapfer halten, koennte es auch erst im November zum Rueckschlag kommen...

Geld bereithalten ist gut, beobachten und zuschlagen, wenn es soweit ist. Wann wissen wir nicht, aber es scheint wahrscheinlicher, dass es bald mal einige Prozent runter geht und erst dann wieder 10 Prozent rauf...

Boersentipps sind keine Kochrezepte!

Spekulatius
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Re: Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

Also: am Tag nach der Korrektur Puts verkaufen und Calls kaufen.

Muss nochmals nachfragen, um das genau zu haben.

Der Montag waere normal gelaufen, dann haetten wir einen grossen Einbruch in ASIEN minus 3 Prozent am Dienstag Morgen:

DEr SMI hat Panik, geht auch 3 Prozent ins Minus>

DAs ware der TAg der Korrektur / bedeutet IHre ERfahrung an diesem TAg die Puts verkaufen, ev. zu Handelsschluss und in Call wechseln? / Oder warum heisst es oben n a c h der Korr. ?

BITTE ANTWORTEN

Slin
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Re: Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

Wenn es in der nächsten Woche stark runtergehen sollte, bitte folgendes beachten: Auf eine grosse Korrektur folgt meist eine gegenläufige Korrektur am darauffolgenden Tag. Anschliessend taucht dann die Börse während mehreren Monaten. Ich habe dies in schmerzhafter Erinnerung vom Börsencrash 1987. Also: am Tag nach der Korrektur Puts verkaufen und Calls kaufen. Diese Calls werden dann einen Tag später wieder in Puts umgetauscht. Dies ist meine Erfahrung und mein erster Beitrag....

Gruss

Dr.Thom

So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Crash und Korrektur sind bei weitem nicht das gleiche! Da Du aber von Erfahrungen aus dem 1987 schreibst, nehme ich an das Du den Crash meinst. Mal schauen wie Deine Strategie aufgegangen wäre:

Oder habe ich es nicht richtig verstanden?

Gruss SLIN.

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Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Also: im, ich glaube im Oktober, 1987 hat es einen Crash gegeben. Die Aktien sausten an einem Tag in die Tiefe. Das ist der Tag x. Im Tag x + 1 hat es eine heftige Gegenreaktion gegeben, die jedoch nicht so gross war wie die Reaktion am Tag x. An diesem Tag (x + 1) habe ich massiv Leerkäufe getätigt, was ich gescheiterweise unterlassen hätte.... Denn am Tag x + 2 begannen die Börsen wieder zu sinken, und das während ein paar Monaten....Deshalb: kauft am Tag nach der Korrektur (Tag x + 1) am Morgen Calls, die Ihr am Abend wieder verkauft. Danach (am Tag x + 2) könnt Ihr wieder in Puts umsteigen, die sehr wahrscheinlich für ein paar Monate gut sein werden. Dies ist meine Erfahrung aus 1987, und daran werde ich mich bei einer evtl. Korrektur halten.

Gruss

Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Ich kaufte mir letzte Woche einen Put SMI zu 9300. Dieser Put ist noch nicht im Geld, ich hoffe jedoch.... Der Put läuft jedoch erst am 20.September aus, ich habe also noch Zeit....

Ansonsten habe ich z.B. Petroplus, eine Aktie mit einem sehr starken Wachstum und Kardex, eine typische turnaround Situation. Kardex konnte im Februar eine verlustbringende Firma verkaufen und ist - nach Dividendenausfall - wieder auf dem richtigen Weg.

Ich habe meine Aktien jedoch durch den Put abgesichert.

Gruss

Elias
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Meine Erfahrung aus 1987

Den Crash von 1987 mit heute zu vergleichen ist schon etwas weit herbeigezogen.

Ab 1982 nahm Laufe der Aktienhausse die Spekulation auf den amerikanischen Finanzmärkten stark zu. Während die Aktienpreissteigerungen zu Beginn der Aufschwungphase realwirtschaftlich begründet waren, erhöhte sich die Instabilität der Aktienmärkte mit anhaltender Hausse, da sich die Aktienpreise zunehmend von ihren Fundamentalwerten entfernten. Die Spekulation wurde durch eine expansive Geld- und Kreditpolitik (Reduktion der Zinssätze) begünstigt.

Dieses Szenario ist heute nicht der Fall. Die Zinsen steigen. Die Aktien sind im Allgemeinen nicht überbewertet. Die wirtschaftlichen Aussichten sind gut.

Zudem hat sich die Zusammensetzung (Art und Anzahl der Titel) sowie deren Gewichtung seither mehrfach verändert. (Verändert sich ab Juli 2007 wieder).

Hier werden meiner Meinung nach nicht nur zwei unterschiedliche Früchtekörbe miteinander verglichen, auch das gesamte Umfeld (technologisch, Arbeitsmarkt, Globalisierung, etc.) ist ein komplett anderes.

Das eine Korrektur kommen wird, ist absehbar. Nur der Zeitpunkt ist unklar.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Elias, ich wollte gar nicht die heutige Zeit mit 1987 vergleichen, sondern wollte einfach aufzeigen, wie man sich bei einer EVTL. KORREKTUR verhalten soll. Ich gehe mit Ihnen einig, dass es eine Korrektur geben wird, aber wann die kommt, steht in den Sternen. Aber falls eine Korrektur kommen sollte, handle ich genau wie oben beschrieben....

Gruss

Spekulatius
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Meine Erfahrung aus 1987

Also nochmals

und vielleicht noch genauer und besser (ev. aber viel riskanter, da jeweils ein Tag im Voraus gewechselt):

Tag X starke Korrektur / alle Puts aus dem Depot verkaufen, spatestens bis zum Schluss, wenn auch die USA davon betroffen ist (nehmen wir an der Druck kommt aus CHina, Japan und Co.) schon umsatteln auf Call fuer die folgende Gegenbewegung.

Tag X plus 1 / hoehere Eroeffnung bzw. techn. ERholung den ganzen Tag bis handelssschluss muessen die Calls weg sein und neue Puts wieder im Depot fuer den weiteren Abstieg nach unten...

waere das auch denkbar, machbar oder zu riskant... (vgl. die obigen CHARTS!)

Es ist natuerlich auch moeglich, dass man das innerhalb eines Tages anwenden muss> so wie am letzten Freitag / also vorgestern ...

Also scheint die Idee richtig und gut, nur die korrekte Anwendung ist nicht einfach... / die Tage X und Xplus1 koennten in einen zusammenfallen oder sich ausdehnen ... / WEr weiss Rat?

Naechstes Problem: Wie erkennt man danach den Boden der Korrekur? Soll man auf die scharfe Gegenbewegung warten oder schon vorher umschichten (auf die GEfahr, dass es vielleicht noch 5 Prozent weiter runtergeht)?

Spekulatius
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Meine Erfahrung aus 1987

Elias wrote:

Das eine Korrektur kommen wird, ist absehbar. Nur der Zeitpunkt ist unklar.

In welchem Ausmass siehst du diese?

Nach dem Bullensprint der letzten Zeit, bin ich konservativ geworden, schaetzte selbst nur noch ca 8900 ev. kurz und heftig gegen 8400 - dann auf Ende Jahr zurueck gegen 9500 und 2008 sollte es ruhiger werden.

Das alles unter der Annahme, dass es normal geht ohne Krieg, Erdoelboykott, Finanzkrise durch Hedgefonds etc. / dann waere etwas mehr drin...

Slin
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Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

Also: im, ich glaube im Oktober, 1987 hat es einen Crash gegeben. Die Aktien sausten an einem Tag in die Tiefe.

Gruss

Also bitteeeee!

Schaue doch den Chart vom 1987 an den ich gepostet habe. Der Crash war 5 Tage lang und nicht bloss einen Tag!

Ich will dich ja nicht persöhnlich angreifen aber wenn Du hier schreibst das man in diesem Falle am zweiten Tag einen Call kaufen sollte, ist das einfach fahrlässig! Wenn ich denke wie viele Leute dies lesen und in diesem Falle ins fallende Messer greifen, muss ich einfach intervenieren!

Und es würde mich mal interessieren wieso Du auf die Frage "wann kommt die grosse Korrektur" antwortest, "sell in May"? Hast Du vielleicht auch ein Bisschen eine bessere Begründung?

Gruss SLIN.

Elias
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Meine Erfahrung aus 1987

Spekulatius wrote:

Elias wrote:
Das eine Korrektur kommen wird, ist absehbar. Nur der Zeitpunkt ist unklar.

In welchem Ausmass siehst du diese?

Nach dem Bullensprint der letzten Zeit, bin ich konservativ geworden, schaetzte selbst nur noch ca 8900 ev. kurz und heftig gegen 8400 - dann auf Ende Jahr zurueck gegen 9500 und 2008 sollte es ruhiger werden.

Das alles unter der Annahme, dass es normal geht ohne Krieg, Erdoelboykott, Finanzkrise durch Hedgefonds etc. / dann waere etwas mehr drin...

Ich sehe weder das Ausmass noch den Zeitpunkt.

Ich wurde auch Ende Februar auf dem falschen Fuss erwischt.

Und auch die nachfolgende Korrektur war nicht nach meiner Vorstellung.

"Alles unter der Annahme..." ist ja genau die Würze der Börse.

Die Hotpots mal einfach so ausblenden ist so, als würde man die Warnung des Kochs vor der Pferfferschote im Essen ignorieren.

Diese Metapher bringt mich auf http://www.blindekuh.ch/

Es ist auch dort schon vorher abzusehen, dass man sich vollkleckert und das Glas umschmeisst, den falschen (grossen) Teil des Fleisches an der Gabel hat usw. usw.

Wann es genau passiert und in welchem Umfang ist ungewiss.

Die Erfahrung, nichts zu sehen und deswegen eine Zeit lang auch nichts mehr verstehen zu können, ist trotz der "Verluste" interessant.

Zurück zum Thema.

Wer sich an der Börse eine Strategie zurechtlegt (und diese auch befolgt), wird längerfristig Erfolg haben.

Ich für meinen Teil ziehe dabei die fundamentalen Daten wie auch Charts bei. Die Beitrage von learner in Sachen Charts verdienen bei mir oft das Prädikat "lesenswert".

Trotzdem weiss ich noch nicht, ob ich nächste Woche schon im grossen Stil in Puts einsteigen werde.

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Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Spekulatius, Sie haben das richtig gesehen und sehr gut dargestellt. Aus meiner Erfahrung - ich trade schon seit meinem 14. Altersjahr an der Börse und jetzt bin ich 50 - weiss ich einfach, dass jede starke Bewegung eine Gegenbewegung auslöst. Die Börse ist ja bekanntlich keine Einbahnstrasse, wenn sie das wäre, würde das Spekulieren ja absolut keinen Spass mehr machen. Natürlich, risikolos ist meine Strategie nicht, aber was hat mir ein befreundeter Börsenhändler gesagt: Nur 51% der Geschäfte sei erfolgreich, aber mit diesem einen % müsse man gut leben können.

Slin
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Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

ich trade schon seit meinem 14. Altersjahr an der Börse und jetzt bin ich 50 -

....und bakrott!

Spass beiseite.....

Natürlich stimmt es das jede krasse Bewegung eine Gegenreaktion zur Folge hat. Nur wann, ist die andere Frage. Und im Fall eines Crashes ist die garantiert nicht am zweiten Tag!

Gruss SLIN.

Dr.Thom
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1987 war sie am zweiten Tag, das weiss ich noch, wie wenn es gestern gewesen wäre. Ich war am Tage des Crash nicht in Aktien engagiert. Dann habe ich am zweiten Tag meine Leerkäufe getätigt und diese Aktien nur noch zu einem viel höheren Kurs kaufen können. Von da an ging es aber steil bergab.

Elias
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Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

ich trade schon seit meinem 14. Altersjahr an der Börse und jetzt bin ich 50 -

ich bin 49..... ich habe mit 18 angefangen. Im 4. Lehrjahr als Maschinenmechaniker. Astra Argentinia war meine erste Aktie. Eine argentinische Erdölaktie, die in der Schweiz gehandelt wurde.

Damals gab es kein Internet, keine Elektronische Börse, keine PC's, keine Handys, nix, nada. Nur die NZZ am folgenden Tag.

Es war nicht einfach, während der Arbeitszeit Börsengeschäfte abzuwickeln. Zumal am Drehbank / Fräsmaschine / Hobelbank kein Telefon stand. Um so erstaunlicher, dass du schon mit 14 vom Klassenzimmer aus gehandelt hast.

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Benjamin Franklin

Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Mein lieber Slin, Du kannst mich nicht beleidigen, denn da stehe ich nun wirklich über der Sache. Es ist gut, dass Du Deine Meinung hast, es ist aber auch gut, dass ich meine Meinung habe. Jedem seine Strategie, mit der er glücklich wird. Aber wenn dieser Fall eintreffen sollte und meine Wenigkeit hätte doch noch recht, gehen wir miteinander auf meine Rechnung ein Bier trinken. Abgemacht?

Gruss

Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Elias, haben Sie damals auch die Astra zu Fr. 0.10 gekauft und zu Fr. 0.50 verkauft? Mir kommen wieder schöne Börsenerinnerungen... Aber das Spekulieren nur mit der NZZ war schon mühsam

Gruss

Spekulatius
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Meine Erfahrung aus 1987

Also die erfahrenen haben sicherliche viel erlebt / GEwinn und Verlust: Ihr koennt uns an euren Erfahrungen teilhaben lassen.

Was diesen Oktober 87 Crash betrifft, muesste halt nochmals das genaue Datum eruiert werden, um sich besser zu erinnern wann welche Bewegung stattfand und welcher Handel getaetigt wurde.

Meine Erinnerung ist schon in den letzten Tagen ungenau< weiss nur noch, dass ich am Freitag gut gehandelt, und am Montag smiy weggeschissen habe> Waere heute 9000 plus damals minus 2000 CHF / das war auch eine gute ERfahrung

Mit 14 interessierte ich mich fuer Rennautos / Formel 1 in Monaco etc. Wusste noch nichts von Greenspann, Ospel, Ackermann und wie diese Helden alle heissen...

Elias
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Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

Elias, haben Sie damals auch die Astra zu Fr. 0.10 gekauft und zu Fr. 0.50 verkauft? Mir kommen wieder schöne Börsenerinnerungen... Aber das Spekulieren nur mit der NZZ war schon mühsam

Gruss

Nein, diese Nerven hatte ich nicht.

Bin mit meinem gesamten Vermögen von Fr. 3'000 bei 0.13 rein und bei 0.30 raus.

Dann bei 0.33 wieder rein und bei 0.26 wieder raus.....

In der Folge hat sich dann schon noch was zusammengeläppert. Den grossen Sprung auf Fr. 10.- habe ich (wie so vieles in meinem Leben) verpasst.

Dafür bin ich gerade noch rechtzeitig auf den Silber-Zug der Gebrüder Hunt aufgesprungen.

Der Crash 87 ist mir wegen meinen AT&T-Puts in Erinnerung.

Die haben den Aktienverlust bei weitem aufgewogen.

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Pädi
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Meine Erfahrung aus 1987

@ Dr.Thom und Elias

Respekt, Respekt...

Ihr seid für mich die richtigen Börsenväter... :shock: :roll:

Bin mal gespannt auf meinen Rückblick in ein paar Jahren....

Wird es dann noch ein Cash-Forum geben?

Befürchte aber immer noch, dass wir in 10 -15 Jahren wieder Kartoffeln im Garten anpflanzen müssen....

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

fritz.
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Meine Erfahrung aus 1987

Danke an Slin und Elias, dank Euch gibt es in diesem Thread auch sinnvolle Beiträge.

Und danke an Slin für die Beweise (Charts), dass eben diese Theorie nicht immer stimmen muss.

Natürlich gibt es Muster, die sich immer wiederholen, aber diese auf genau einen bestimmten Tag festzulegen, ist schon sehr riskant.

Auch ich mag mich gut an den Oktober-87-Crash erinnern, habe damals aber noch keine Aktien gehandelt.

Gruss

fritz

Dr.Thom
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Meine Erfahrung aus 1987

Bei allem Respekt. Slins Chart ist viel zu ungenau, geht er doch über viele Monate.... Besser wäre, Du hättest einen Chart gepostet, der nur über die betreffenden vier bis fünf Tage den Index aufzeichnet. Nimm es mir bitte nicht für übel, Slin...

Gruss

Slin
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Meine Erfahrung aus 1987

Dr.Thom wrote:

Bei allem Respekt. Slins Chart ist viel zu ungenau, geht er doch über viele Monate.... Besser wäre, Du hättest einen Chart gepostet, der nur über die betreffenden vier bis fünf Tage den Index aufzeichnet. Nimm es mir bitte nicht für übel, Slin...

Gruss

Ich glaube doch wohl das ich nicht richtig gelesen habe!

Diese Charts sind Tagescharts! Dass heisst, jede Kerze bedeutet einen Tag.

Habe mir doch gedacht dass Du trotz Deiner Jahrzehntelangen Erfahrung immer noch keine Charts lesen kannst.

Ist mir eigentlich auch egal, schade ist nur dass es in diesem Forum zu viele naive gibt die Dir diesen Schrott abkaufen und ins fallende Messer greifen werden.

Gruss SLIN.

piper
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Meine Erfahrung aus 1987

Muss da meinen Senf auch betragen:

Die Börsenentwicklung entsteht aus einer Suppe von Fakten, Extrapolationen, statistischen Wahrscheinlichkeiten, Annahmen, Emotionen und exogenen Kraftfeldern. Wer glaubt, im grossräumigen Zeitraster irgendwelche systematischen Zusammenhänge herleiten zu können, irrt. Chartisten sind keinen Deut erfolgreicher als informierte Opportunisten, das ist ein Gemeinplatz.

Charts sind post factum Visualisierungen und helfen, das Geschehene im Kontext zu verstehen. Einen Blick in die Zukunft liefern sie nie, bestenfalls helfen sie, den Raum der künftigen Wahrscheinlichkeiten und Unschärfen etwas enger zu fassen.

Also: Schaut weniger auf Charts, hört mehr auf den Bauch, geht mit dem Trend! Wink

Der Goldpreis? Das ist Substanz plus Glaube und Angst minus Zinsen. (Allan Greenspan)

Elias
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Meine Erfahrung aus 1987

piper wrote:

Charts sind post factum Visualisierungen und helfen, das Geschehene im Kontext zu verstehen. Einen Blick in die Zukunft liefern sie nie, bestenfalls helfen sie, den Raum der künftigen Wahrscheinlichkeiten und Unschärfen etwas enger zu fassen.

Also: Schaut weniger auf Charts, hört mehr auf den Bauch, geht mit dem Trend! Wink

Ich habe es schon mehrfach zugegeben: ich bin kein Chartist.

Trotzdem ziehe ich Charts als Entscheidungsgrundlage bei.

Besser gesagt: die Technische Analyse (RSI, MACD, etc.)

Damit kann man zwar nicht die Zukunft voraussehen, aber die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Ereignis liegt doch weit über 50%

Wichtig für mich sind auch fundamentale Daten.

Und mein Kopf (Strategie, Klima, Politik, Forschung, etc.)

Aber nie mein Bauch. Wer sich von Emotionen leiten lässt, liegt an der Börse über kurz oder lang falsch.

Auszug aus MentaleFitnessFuerTrader:

Wenn Sie nach einigen Jahren immer noch traden, so liegt das entweder daran, dass Sie viel Geld haben oder daran, dass Sie gelernt haben, Ihre Gefühle zu beherrschen und die Gewinne dann realisieren, wenn es das System vorschreibt.

Quelle:

http://www.boersenportal.ch/boersenschule/MentaleFitnessFuerTrader.pdf

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