Optionen und Banken: Wie läuft das?

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30.05.2007 11:54
#1
Bild des Benutzers Adrian Roba
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Optionen und Banken: Wie läuft das?

Kann mir jemand diese Frage zum Thema Optionen beantworten? Ich hab sie bereits im Aktienforum unter Swisslog geposted, weil sie sich auf diese Aktie bezieht aber versuche nun auch hier mein Glück:

In einem älteren Post wurde daraufhin gewiesen, dass mehr Calls am laufen sind, als Slog Aktien existieren.

Bei den wenigen Banken, die diese hohe Zahl an Calls emittiert haben, müssten deren Aktien Bestände ja sehr hoch liegen (wenn sie sich vorsorglich eingedeckt haben). Ergo müssten die dann auch preisgeben, wie viele Slog Aktien sie besitzen, wenn die über 5 Prozent und höher liegen.

Gehe ich da richtig in der Annahme?

Mir ist nicht ganz klar, wie die Aktienbestände bei Banken zwecks Deckung ausstehender Optionen rechtlich angesehen und behandelt werden.

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"Große Dinge werden durch Mut errungen,

größere durch Liebe,

die größten durch Geduld. "
Peter Rosegger
30.05.2007 13:26
Bild des Benutzers Elias
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Kommentare: 16250
Optionen und Banken: Wie läuft das?

Die Frage ist, ob es immer noch so ist.

Die Banken können Optionen ja auch wieder zurückkaufen (= Positionen schliessen).

Aber wenn es immer noch so wäre, würde es auf den nächsten Verfall interessant, weil sie dann liefern müssen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

30.05.2007 12:18
Bild des Benutzers Spekulatius
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Kommentare: 637
Optionen und Banken: Wie läuft das?

Teilweise leihen die sich auch Titel bei Pensionskassen aus (theor. für allfällige Lieferung) und schenken den Managern ein paar Optionen zehn mal billiger - war doch vor kurzem mal ein Skandal deswegen...