Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

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30.12.2009 17:14
#1
Bild des Benutzers Mikoman
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Hallo Leute! Ich habe ein riesen Problem, weshalb ich für eure Hilfe sehr dankbar wäre. Ich denke auch, dass mein Fall für den einen oder anderen von Interesse sein könnte.

Ich habe mir am 22. Dezember für 8'000.- mehrere Stücke des Put-Warrants WSMIT der Deutschen Bank über Postfinance ins Depot gelegt - Laufzeit bis zum 19. Februar, Ausübungspreis 6'600 SMI-Pkt. Gleich am darauf folgenden Tag fiel mir auf, dass der Emittent keinen Kurs stellte. Die Hotlein der Postfinance konnte sich dies ebenfalls nicht erklären, weshalb Sie mich an die Deutsche Bank verwies. Dort sagte man mir, dass es sich hierbei nicht um einen Put-Warrant sondern um einen Knock-Out-Put-Warrant handelt, welcher am vorhergehenden Tag ausgenockt wurde d.h. kurz nach meinem Kauf. Ich war geschockt! Bei der Deutschen Bank räumte man zwar ein, dass die Angaben zu diesem Warrant u.a. auch bei Swissquote falsch waren, das Termsheet/Factsheet dagegen die richtigen Angaben enthielt. Man verwies mich sodann an die Postfinance zurück, deren Antwort zum jetzigen Zeitpunkt nocht ausstehend ist.

Tatsächlich ist es so, dass die Detailangaben auf der Plattform der Postfinance falsch waren. Der Warrant wurde als Put-Warrant und nicht als Knock-Out-Put-Warrant beschrieben bzw. angepriesen. Auch konnte man diesen nur über die Warrant Suche finden und nicht etwa über die Knock-Out-Warrant Suche. Das Termsheet/Factsheet habe ich vor dem Kauf nicht gelesen, da ich ja nicht davon ausgehen konnte, dass es sich hierbei um ein völlig anderes Produkt handelt. Das Termsheet lese ich auch nur, wenn ich weitere Details zum Produkt benötige.

Hat jemand schon solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie sieht es mit der Haftung in solchen Fällen aus? Wie gesagt, ich wäre euch für jede Hilfe dankbar!

Liebe Grüsse und vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

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21.06.2010 07:37
Bild des Benutzers Alpha Centauri
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

X wrote:

müssen sie doch nicht, sind sie als mini's deklariert? dann ist ja klar dass es sich um ko produkte handelt.

Minis werden genau glauch wie KO's deklariert und man muss normalerweise eine Bestätigung vor dem Kauf abgeben.

20.06.2010 20:03
Bild des Benutzers Hans
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Na ja, irgendwie muss man anfügen, dass man wohl selber in die "Falle" tappt, wenn man auf PF solche Instrumente handelt deren Deklaration ungenügend ist, den PF hat ja wohl gar nix im Griff, sogar das Handelssystem ist schrott, kommt's drauf an (z.Bsp. sistieren von Aufträgen) funzzt das leider nicht zu Gunsten des Kunden, reine Willkür und man wird als Kunde abgeputzt, schlechter Stil !!

dolly wrote:

X wrote:
müssen sie doch nicht, sind sie als mini's deklariert? dann ist ja klar dass es sich um ko produkte handelt.

Nein, bei Minis F. wird einmal im Monat der Stop.Loss nachgezogen. Da verliert man nicht alles. Restwert wird nach einigen Tagen automatisch ausbezahlt.

Bei K.O. Produkte kann man alles verlieren, wenn der Strike /

Knock-Out berührt, oder unterschritten wird.

Gruss Hans

20.06.2010 18:40
Bild des Benutzers dolly
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

X wrote:

müssen sie doch nicht, sind sie als mini's deklariert? dann ist ja klar dass es sich um ko produkte handelt.

Nein, bei Minis F. wird einmal im Monat der Stop.Loss nachgezogen. Da verliert man nicht alles. Restwert wird nach einigen Tagen automatisch ausbezahlt.

Bei K.O. Produkte kann man alles verlieren, wenn der Strike /

Knock-Out berührt, oder unterschritten wird.

Gruss

dolly

20.06.2010 13:37
Bild des Benutzers X
X
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

müssen sie doch nicht, sind sie als mini's deklariert? dann ist ja klar dass es sich um ko produkte handelt.

take it easy, but take it!

17.06.2010 13:35
Bild des Benutzers Alpha Centauri
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Achtung ! Diese Minis sind bei Postfinance nicht mit der KO' Warnung versehen.

MRIGO

MRIGM

MRIGN

MRIGV

FRIGY

FRIGX

MRIGZ

MRIGP

MRIGQ

MRIGW

MRIGX

30.04.2010 08:48
Bild des Benutzers Johnny P
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Nein das nennt sich Kulanz. Die PF könnte auch einfach auf ihre AGBs verweisen...der Fall ist IMHO eindeutig.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

29.04.2010 13:15
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Mikoman wrote:

Hallo Leute!

Ich möchte euch über den Stand der Dinge informiere. die Postfinance hat sich bereit erklärt, mir von den CHF 8'000.- nicht mehr als CHF 1'000.- zurück zu erstatten, was Sie bereits getan haben.

Ich hatte auch mal einen ähnlichen Fall bei Swissquote.

Was bei deinem Fall auffällig ist, die PF hat dir Geld überwiesen. Das machen sie eigentlich nie.

Auch eine PF verteilt keine Geschenke einfach so.

Mit dem Überweisen der 1000.00 machen Sie einen Fehler, indem Sie dir zeigen, wir haben einen fehler gemacht und diesen bewusst sind. Jetzt muss nur noch das Ausmass ausgereizt werden, so dass du und die PF zu einem Resultat kommen, was ungefähr für beide passt.

Oder weisst du schon mehr?

Gruss

Baerchti

erstens kommt es immer anders

zweitens als man denkt

08.04.2010 18:57
Bild des Benutzers Prise Salz
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Lol

08.04.2010 18:55
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

diazepam wrote:

Hoffe niemand hat fälschlicherweise diesen KO gekauft!

Doch, ich habe heute mit meinem ganzen Vermögen diesen KO gekauft, weil ich dachte es handele sich um einen Call. Lol

08.04.2010 13:34
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Nur so nebenbei, gestern habe ich KDAXI (KO auf DAX @ 6200) angeschaut. Kein Termsheet, keine Bestätigung, dass man sich des Riskios bewusst ist. Ich meine es gibt genug Leute die einen Call kaufen würden bei rund 6200 in der Meinung es handelt sich um einen Call, dabei ist es ein KO!!! Habe denen eine Mail geschrieben, und die sageten ja wir leiten es weiter. Hoffe niemand hat fälschlicherweise diesen KO gekauft!

08.04.2010 13:27
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maudy wrote:

Wie sagte schon Marc Faber:"Wer keinen Job findet, kann ja zur Post gehen"

Lol

05.04.2010 18:11
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

hatte vor 1 Jahr einen etwas anders gelagerten Fall mit Postfinance. Sie waren nicht fähig, einen Börsenauftrag innert 2 Stunden zu löschen. Allerdings haben Sie nach Ausführung des Auftrages die Aktien sage und schreibe einen Tag später einfach wieder zurückgekauft und den Gewinn durch den noch weiter gefallenen Kurs einfach selbst eingestrichen. Da ich kein aktiver Trader bin, habe ich das erst 1Monat später bemerkt. Nach langem Hin und Her haben sie mir schliesslich diesen ergaunerten Gewinn zurückbezahlt. Durch den Kursverlust der unfreiwillig zurückgekauften Aktien habe ich allerdings rund 10'000 Fr. Schaden erlitten. In deinem Fall hat PF doch ziemlich eindeutig ein Produkt unter falschem Namen verkauft. Das ist Irreführung. PF ist ja kein Wohltätigkeitsverein. Sie verdient Geld mit Produkten, die sie anpreist. Wenn diese Produktbezeichnungen falsch sind, kann dies eigentlich nur grobfahrlässig sein.

Ich an deiner Stelle würde es zuerst mal mit der Ombudsfrau von Postfinance versuchen. Die Dienstleistung ist gratis, allerdings hat sie in meinem Fall gar nichts genützt. Ob sie so neutral ist, wie sie sagt, kann ich schwer beurteilen. Ob du danach noch einen Anwalt einschalten willst, musst du entscheiden. Das Risiko gegen so einen finanzstarken Gegner anzutreten, ist einfach gross. Ich für mich habe meine Entscheidung getroffen. Nie mehr Postfinance. Ich zahle lieber ein bisschen mehr. Dafür habe ich eine professionelle Dienstleistung. Wie sagte schon Marc Faber:"Wer keinen Job findet, kann ja zur Post gehen"

01.04.2010 11:51
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Ja, habe erst kürzlich bie Bedinungen gelesen, als es darum ging, dass ich wieder mein Vertrag um 5 Jahre verlängere.

01.04.2010 10:23
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Alpha Centauri wrote:

Auch wenn Du Rechtschutz hast musst Du Dir trotzdem einen Anwalt nehmen, denn bei einer Rechtschutz sind Börsenfälle vom Schutz ausgeschlossen.

Ok, interessant, habe ich nicht gewusst.

01.04.2010 09:55
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Auch wenn Du Rechtschutz hast musst Du Dir trotzdem einen Anwalt nehmen, denn bei einer Rechtschutz sind Börsenfälle vom Schutz ausgeschlossen.

01.04.2010 09:18
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..

30.03.2010 14:33
Bild des Benutzers fritz.
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Prise Salz wrote:

...aber könnte das indirekt nicht heissen, dass Du damit einverstanden bist, der Fall abgeschlossen ist?

Oder noch schlimmer: dass damit der Fall schon abgeschlossen ist...

Gruss

fritz

30.03.2010 13:59
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

"mir von den CHF 8'000.- nicht mehr als CHF 1'000.- zurück zu erstatten, was Sie bereits getan haben"

hmmm die haben Dir Geld zurück erstattet, welches Du angenommen hast?

Ich kenne mich mit Gesetzen nicht aus, aber könnte das indirekt nicht heissen, dass Du damit einverstanden bist, der Fall abgeschlossen ist?^^

Ich finds ne Schweinerei was die machen!

30.03.2010 13:25
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Mikoman wrote:

Ich habe dazu noch keine Stellung genommen. Als nächstes werde ich einen Anwalt konsultieren und mich beraten lassen...

Die in Frage kommenden AGB's sehen natürlich einen Haftungsausschluss vor, es sei denn es liege grobes Verschulden vor. Ebenso haftet die Postfinance nicht für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen.

Es ist schlimm, wie sich die Grossen durch irgendwelche Haftungsausschlüsse gegen alle ihre eigenen Fehler absichern können.

Ich hoffe, du wirst Erfolg haben mit deinem Anwalt, aber wahrscheinlich wird das mehr kosten als dein Verlust.

Wie gesagt, du könntest es eventuell mal noch mit Beobachter oder Kassensturz versuchen, wenn du Glück hast, kommt es dann an die Öffentlichkeit, ohne dass du grosse Ausgaben hast.

Gruss

fritz

30.03.2010 11:27
Bild des Benutzers Mikoman
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Hallo Leute!

Ich möchte euch über den Stand der Dinge informiere. die Postfinance hat sich bereit erklärt, mir von den CHF 8'000.- nicht mehr als CHF 1'000.- zurück zu erstatten, was Sie bereits getan haben.

Ich habe dazu noch keine Stellung genommen. Als nächstes werde ich einen Anwalt konsultieren und mich beraten lassen...

Die in Frage kommenden AGB's sehen natürlich einen Haftungsausschluss vor, es sei denn es liege grobes Verschulden vor. Ebenso haftet die Postfinance nicht für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen.

Wie schon gepostet, denke ich, dass man hier kaum von "falschen" Informationen sprechen kann. Vielmehr gehe ich davon aus, dass es irreführende bzw. täuschende Informationen sind. Auch denke ich, dass man grobes Verschulden annehmen kann, wenn das Produkt als Warrant ausgewiesen wird statt als KO-Warrant. Das sind zwei verschiedene Produkte, welche sich im Hinblick auf das Risiko erheblich voneinander unterscheiden.

Jedenfalls werde ich euch auf dem Laufenden halten. Für weitere Hinweise bzw. Kommentare bin ich euch dankbar. Liebe Grüsse.

18.01.2010 11:20
Bild des Benutzers sparkle78
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Hallo Mikoman.

Mir ist genau das gleiche bei Swissquote passiert. Es war ebenfalls ein KO Schein der Deutschen Bank.

SQ hatte diesen als normalen Warrant ausgeschrieben. Beim traden kam also nicht wie üblich der Hinweis auf einen KO Warrant.

Ein Datenblatt war bei SQ nicht hinterlegt.

Ich habe diesen Vorfall bei SQ mit einer Reklamation bemängelt. Es handelte sich bei mir um ca. 1000 Franken.

SQ hat natürlich auf die AGB verwiesen, in denen Sie keine Haftung für eventuelle "fehler" übernehmen.

Nach langem Hin und Her habe ich mich mit SQ darauf geeinigt, dass die mir diese Summe als Courtagen-Bonus gutschreiben. Vielleicht hast du ja ebenfalls die Möglichkeit, so etwas auszuhandeln.

Gruss

14.01.2010 20:02
Bild des Benutzers boersenspiel
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

@Mikoman: Hast Du schon eine Antwort von der PostFinance erhalten? Gibt es eine zufriedenstellende Lösung?

05.01.2010 11:11
Bild des Benutzers boersenspiel
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Mikoman wrote:

Ja klar, dass wird wohl so gewesen sein - hab das Factsheet nicht gelesen und weiss daher auch nicht, ob es das richtige war.

Ich lese das Factsheet nur dann, wenn ich weitergehende Fragen habe, mehr Detaills brauch zum Produkt. Wenn nun solche Fehler möglich sind - wie nun in meinem Fall, so finde ich, müsste das lesen des Factsheets vor dem Kauf zwingend sein. Denn wieviele Privatanleger sind sich bewusst, dass Ihnen dasselbe passieren kann wie mir? Lest Ihr das Factsheet jedes mal vor einem Kauf?

@Mikoman: Also grundsätzlich müsste man eigentlich das Factsheet immer lesen (so wie man auch stets AGBs vollständig lesen müsste - obgleich dies niemand wirklich tut).

Aber: Ich denke Du hast nicht so schlechte Karten, wenn eindeutig falsche (nicht fehlende) Informationen dort gestanden haben und man nicht explizit und klar ersichtlich einen Link (oder Checkbox) bestätigen musste (oder wenigstens klar und deutlich sehen konnte), der den "Haftungsauschluss", "keine Zusicherung" und dergleichen beinhaltet.

Ich bin der Meinung, dass hier so wie so im Sinne der User hinsichtlich Information Quality/Knowledge Management einiges dramatisch verbessert werden müsste (dies gilt eigentlich für alle E-Trading-Plattformen).

05.01.2010 10:32
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Re: Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant W

KlamseN wrote:

Die kosten beim Klagen werden die 8000 chf wohl fast übersteigen :roll:

Versuch es doch mal mit dem Beobachter oder Kassensturz, wenn die bei der Postfinance nachfragen könnte es mit Kulanz gleich ganz anders aussehen.

Gruss

fritz

05.01.2010 10:27
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Nein, natürlich lese ich es nicht, aber ich denke darauf werden die Institute (wer nun auch immer Schuld ist) beziehen.

Egal wie dicht DU warst - Goethe war DICHTER!

05.01.2010 09:56
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Ja klar, dass wird wohl so gewesen sein - hab das Factsheet nicht gelesen und weiss daher auch nicht, ob es das richtige war.

Ich lese das Factsheet nur dann, wenn ich weitergehende Fragen habe, mehr Detaills brauch zum Produkt. Wenn nun solche Fehler möglich sind - wie nun in meinem Fall, so finde ich, müsste das lesen des Factsheets vor dem Kauf zwingend sein. Denn wieviele Privatanleger sind sich bewusst, dass Ihnen dasselbe passieren kann wie mir? Lest Ihr das Factsheet jedes mal vor einem Kauf?

05.01.2010 09:26
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

Naja, das problem ist natürlich, dass das Produkt im Termsheet/Factsheet ja richtig ausgeschrieben war... Wir werden sehen, halt uns auf dem laufenden.

Egal wie dicht DU warst - Goethe war DICHTER!

05.01.2010 09:19
Bild des Benutzers Mikoman
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Ich weiss nun nicht, ob die Broker die Infos direkt von der Deutschen Bank beziehen oder sehr wahrscheinlich einen eigenen Informationsdienst haben.

Auf jeden Fall muss jemand haften, denn ich habe nichts falsches gemacht. Sollte es nötig sein, so werde ich natürlich rechtliche Schritte einleiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Haftungsausschluss auch solche Sachverhalte umfasst. Wie gesagt, würde dass ja der Täuschung bzw. dem Betrug Tor und Tür öffnen! Meiner Meinung nach muss der Verkäufer dafür einstehen, dass sein Produkt richtig "angeschrieben" ist.

05.01.2010 09:01
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Re: Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant W

Mikoman wrote:

Bei der Deutschen Bank räumte man zwar ein, dass die Angaben zu diesem Warrant u.a. auch bei Swissquote falsch waren, das Termsheet/Factsheet dagegen die richtigen Angaben enthielt.

Also verstehe ich es so, dass nicht nur die PoFi es falsch ausgestellt hat, sondern auch Swissquote. So wie ich das verstehe hat doch da die DB an die Broker falsche Daten geliefert.....

Also bei der PoFi hast du meiner Meinung nach keine Chance... Die kosten beim Klagen werden die 8000 chf wohl fast übersteigen :roll:

Egal wie dicht DU warst - Goethe war DICHTER!

31.12.2009 11:46
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Verlust von 8000.- wegen falschen Angaben beim Warrant WSMIT

@x: Wie gesagt, besteht für mich ein Unterschied zwischen "aktuellem Stand der Infos zu einem Produkt" und "Infos zu ein völlig anderes Produkt". Ich meine ich will Birnen kaufen und bekomme dann Äpfel, mit dem Hinweis, das Verkaufsschild wäre falsch angeschrieben. Wenn man sich nun in einem solchen Fall vor der Haftung drücken könnten, indem man dies entprechend in den AGB's festhält, so könnte man ja selbst für vorsätzliche bzw.fahrlässige Täuschungen nicht mehr belangt. W

Das die Anfangsbuchstabe der Symbole von KO-Warrants eine Bedeutung haben, wusste ich nicht. Ich weiss schon was Knock-Out's, Turbo's, Sprinter etc. sind, aber ich habe nie solche gekauft bzw. würde auch nie solche kaufen, da mir das Risiko einfach zu Hoch wäre. Da ich mit derartigen Warrants nie zu tun hatte, kann man mir auch nicht vorwerfen, ich hätte anahnd des Anfangsbuchstabes des Symbols merken müssen, dass es sich um einen Knock-Out Put und nicht um einen Put handelt.

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