Vorgehen und Kriterien

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08.01.2011 10:09
#1
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Vorgehen und Kriterien

Wollte mich mal erkundigen nach welchen Kriterien ihr Derivate auswählt um erfolgreich zu sein.

Danke für alle ernstgemeinten Tipps.

09.01.2011 15:06
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Vorgehen und Kriterien

Johnny P wrote:

Ich empfehle schon seit Jahren nur Futures und Optionen zu handeln. Warrants und CFDs sind viel zu teuer, untransparent, illiquide und führen mehrheitlich zum Totalverlust.

Wink

Wobei man aus meiner Sicht Warrants und CFDs auch nicht einfach in die gleiche Tonne werfen kann.

Um einen Margin Account bei Interactive Brokers eroeffnen zu koennen, braucht man ja 10'000 $. Initial Overnight Margin fuer einen ES-mini Kontrakt ist 5'625$. Wenn jemand diese Mittel nicht bereitstellen kann, so ist sicher ein halbwegs fairer CFD-Broker immer noch hundert mal besser als Warrants via S'Quote.

Ich habe einen Account bei thinkorswim (die haben auch ne gute Plattform, sind ein wenig teurer als IB) und eben noch bei igmarkets.de. Das die bei igmarkets Stops abholen oder verzoegerte Orderausfuehrung etc haben, könnte ich bislang noch nicht wirklich bestätigen.

Man kann halt mit CFD mit viel mehr Leverage traden - was gut und sehr schlecht sein kann Wink

09.01.2011 14:29
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Vorgehen und Kriterien

Ich empfehle schon seit Jahren nur Futures und Optionen zu handeln. Warrants und CFDs sind viel zu teuer, untransparent, illiquide und führen mehrheitlich zum Totalverlust.

Wink

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

08.01.2011 16:46
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Re: Derivative, CFD

PnF market student wrote:

man müsste die Derivate differenziert betrachten.

eine allgemeine Regel gibt es nicht.

ich zweifle, ob jemand hier im Forum sagen kann, dass er/sie mit Derivaten mehrheitlich gewinnt anstatt verluste verzeichnet.

Es ist schon mit Aktien, Währungen usw. schwierig, einigermassen den Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg zu finden und in der richtigen Richtung zu handeln. Mit Derivativen ist es nicht einfacher. Sie kommen allenfalls dem unterkapitalisierten Trader entgegen, weil er weniger Kapital für einen Trade aufzubringen hat. Die Hebelwirkung ist beide Richtungen.

mir ist folgender Artikel zu CFD begegnet:

http://www.finanztip.de/recht/bank/cfd-04.htm

Man kann also auch wenig Geld mit recht grosser Wahrscheinlichkeit innert kürzester Zeit komplett verlieren :).

08.01.2011 13:40
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Vorgehen und Kriterien

Der CFD-Markt hat sich in den letzten Jahren schon um einiges verbessert. Es gab eine Zeit, da war man noch Nachschusspflichtig... heute werden Positionen automatisch geschlossen, wenn sie nicht mehr gedeckt sind.

Ich emfpehle weiterhin IG-Markets, auch wenn sie den Ruf haben, dass sie SL's abholen, trotzdem sind die Kurse stehts fair gestellt.

Übrigens muss man bei IG-Markets nicht direkt den Dax/spx oder Dow traden... es gibt auch Kontraktmöglichkeiten zu 1 Euro aufwärts. Das bedeutet, dass man mit 1000 Euro schon gut beginnen kann und so das Risiko auch nur bei diesen 1000 Euro liegt. bei KO-Produkten muss man schon mehr Geld riskieren.

Für Handelsanfänger von derviaten Produkten emfpehle ich, sich die nötigen Grundkenntnisse anzueignen und mit einem virituellen Depot erstmals anzufangen (Bei CFD's wiederum mit einem Demokonto)

08.01.2011 13:32
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Derivative, CFD

man müsste die Derivate differenziert betrachten.

eine allgemeine Regel gibt es nicht.

ich zweifle, ob jemand hier im Forum sagen kann, dass er/sie mit Derivaten mehrheitlich gewinnt anstatt verluste verzeichnet.

Es ist schon mit Aktien, Währungen usw. schwierig, einigermassen den Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg zu finden und in der richtigen Richtung zu handeln. Mit Derivativen ist es nicht einfacher. Sie kommen allenfalls dem unterkapitalisierten Trader entgegen, weil er weniger Kapital für einen Trade aufzubringen hat. Die Hebelwirkung ist beide Richtungen.

mir ist folgender Artikel zu CFD begegnet:

http://www.finanztip.de/recht/bank/cfd-04.htm

08.01.2011 13:25
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Re: Vorgehen und Kriterien

geldsammler wrote:

zero nochwas:

ich kenne cfd nicht so sehr, aber ich lese immer wieder von anderen dass cdf handeln etwas ganz risikoreiches sein muss. so stelle ich mir vor, wenn es in die richtige richtung läuft so stimmt es für deine kasse, wenn nicht dann halt verlust. so geht es mit jeder anlage die du hast.

man sehe im thread von marcello, ganz gutes beispiel!

noch zu deiner antwort oben. ich trade schon seit längerer zeit nichts mehr von vontobel. und seit einigen monaten auch keine warrants/ko's mehr.

der vorteil an cfd oder futures ist halt der, dass du dich einfach mit dem basiswert auseinandersetzen musst. ansonsten nichts - keine volatilität oder steigende/sinkende ko-levels. nur der preis. dabei sind die schwankungen immer linear, könnte wie folgt aussehen bei einer long-position: 10 punkte plus bedeuten dann zum beispiel 100 euro für dich, 10 punkte minus ergibt dann einen verlust von 100 euro. das finde ich fair.

zu dem hast du bei guten brokern einen tiefen spread. sprich ein kontrakt im SPX bei welchem ein Punkt 50 EUR entspricht, hast du dann 0.5 Punkte spread. wenn man das vergleicht mit irgendwelchen calls/put welche 0.15/0.17 gestellt sind, dann liegen da welten dazwischen. zudem hast du bei den warrants/ko's noch hohe swissquote (oder was auch immer) gebühren; während dem bei CFDs einfach der Spread anfällt (bei Futures ist der natürlich noch kleiner, dafür kommen dann halt noch 2-5$ Gebühr dazu).

ich bin dank kleinerengel seit etwa 10 monaten bei igmarkets.de und bereue es nicht. eroeffne mal einen demo-account, du wirst es nicht bereuen, glaub mir.

08.01.2011 12:56
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..

hallo marcello, schön das du dich gleich angesprochen fühlst, und schön das gleich eine antwort kommt.

ich wollte damit eigentlich nur aussagen, dass es doch mit allen geldanlagen das selbe spielchen ist. entweder du machst damit gewinne oder verluste, dafür verantwortlich bist genau du selber.

und es zeigt ja schön auf, dass man mit sturheit bestimmt keine gewinne erzielt.

es ist ein muss, sich immer wieder dem markt auszurichten sobld man es gemerkt hat das der markt nur gegen einem läuft.

warumm du das projekt so auf diese art und weise durchgeführt hast ist mir immer noch ein räzel, denn ich habe innerlich so das gefühl das du, wenn du es wirklich gewollt hättest, mit erfolg abgeschlossen hättest.

es tut mir leid marcello, zum spielen habe ich zuwenig zeit. daher muss ich mich mit dem realen markt gleich von anfang an auseinandersetzen.

den tip gebe ich auch allen anderen mit.

übt nicht gleichzeitig börsenspiele und realen handel durch.

das macht nur ein durcheinader und stört die konzentration.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

08.01.2011 12:47
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Vorgehen und Kriterien

geldsammler wrote:

ZeroImpact wrote:
asacher wrote:
Wollte mich mal erkundigen nach welchen Kriterien ihr Derivate auswählt um erfolgreich zu sein.

Danke für alle ernstgemeinten Tipps.

Mein todernster Tipp: trade mit CFDs oder wenn es die finanzielle Situation erlaubt noch besser gleich mit Futures.

Von Warrants und KOs lasse ich mittlerweile die Finger.

Da gibt es einfach zuviel negatives (ich habe damit nur Geld verloren):

- Hohe Kosten

- Orderausführung nicht immer zuverlässig (was sehr übel sein kann)

- Je nach Anbieter werden je nach Marktsituation gar keine Preise gestellt (wie bei Vontobel alle paar Tage wieder)

- ...

zero nochwas:

ich kenne cfd nicht so sehr, aber ich lese immer wieder von anderen dass cdf handeln etwas ganz risikoreiches sein muss. so stelle ich mir vor, wenn es in die richtige richtung läuft so stimmt es für deine kasse, wenn nicht dann halt verlust. so geht es mit jeder anlage die du hast.

man sehe im thread von marcello, ganz gutes beispiel!

Hallo Geldsammler,

Mein Trading Project war wirklich ein gutes Beispiel wie man schnell ko gehen kann wenn man einfach mal drauflos zockt mit CFD's Lol

Du musst aber beachten, dass ich dabei nur mit einem Kapital von $500 gehandelt habe. Dazu kommt das ich jeweils gleichzeitig Positionen im Gegenwert von ca. $100'000 gehandelt habe. Da ist es ja logisch, dass man schnell entweder viel Geld macht, oder eben halt den ursprünglichen Einsatz verliert.

Wenn du aber ernsthaft CFD's handelst und dir auch ein gutes Riskmanagement aneignest mit Stop's, etc. würde ich den CFD Handel nicht als riskant bezeichnen. Das Risiko ist halt einfach, dass du die Möglichkeit hast den Hebel extrem hoch zu schrauben, du musst und solltest dies aber nicht tun.

Der Handel mit CFD's ist einfach und transparent, da du immer den gleichen Kurs wie das Underlying Instrument handelst, dass heisst du musst nicht ständig umrechnen wie bei Optionen.

Kannst es ja selber mal probieren mit einem Demokonto bei FXCM:

http://www.fxcm.de/

08.01.2011 11:13
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Re: Vorgehen und Kriterien

ZeroImpact wrote:

asacher wrote:
Wollte mich mal erkundigen nach welchen Kriterien ihr Derivate auswählt um erfolgreich zu sein.

Danke für alle ernstgemeinten Tipps.

Mein todernster Tipp: trade mit CFDs oder wenn es die finanzielle Situation erlaubt noch besser gleich mit Futures.

Von Warrants und KOs lasse ich mittlerweile die Finger.

Da gibt es einfach zuviel negatives (ich habe damit nur Geld verloren):

- Hohe Kosten

- Orderausführung nicht immer zuverlässig (was sehr übel sein kann)

- Je nach Anbieter werden je nach Marktsituation gar keine Preise gestellt (wie bei Vontobel alle paar Tage wieder)

- ...

zero nochwas:

ich kenne cfd nicht so sehr, aber ich lese immer wieder von anderen dass cdf handeln etwas ganz risikoreiches sein muss. so stelle ich mir vor, wenn es in die richtige richtung läuft so stimmt es für deine kasse, wenn nicht dann halt verlust. so geht es mit jeder anlage die du hast.

man sehe im thread von marcello, ganz gutes beispiel!

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

08.01.2011 11:09
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Re: Vorgehen und Kriterien

ZeroImpact wrote:

asacher wrote:
Wollte mich mal erkundigen nach welchen Kriterien ihr Derivate auswählt um erfolgreich zu sein.

Danke für alle ernstgemeinten Tipps.

Mein todernster Tipp: trade mit CFDs oder wenn es die finanzielle Situation erlaubt noch besser gleich mit Futures.

Von Warrants und KOs lasse ich mittlerweile die Finger.

Da gibt es einfach zuviel negatives (ich habe damit nur Geld verloren):

- Hohe Kosten

- Orderausführung nicht immer zuverlässig (was sehr übel sein kann)

- Je nach Anbieter werden je nach Marktsituation gar keine Preise gestellt (wie bei Vontobel alle paar Tage wieder)

- ...

zero man könnte deinen worten recht geben, da lese ich aber zuletzt etwas von vontobel, so muss ich dir aber ganz ehrliche sagen, selber schuld. vontobel handelt man seit jahren aus prinzip nicht. es nützt nichts wenn man über vontobel lästert aber dann immer doch wieder so einen schein von dieser verbrecherbank zu kaufen..

es gibt aber natürlich auch andere banken die man ins auge fassen muss, ganz klar. vontobel ist jetzt einfach die bekannteste bank wenn es um schräge sachen geht, also warum handelt man denn papiere von dieser sorte wenn es genügend andere wege giebt?

ich handle nur noch commerz scheine..ich handle im gegensatzt zu dir auch nur knock-out produkzte. ganz klar das man verluste macht, aber auch ganz klar das man gewinne macht. kommt auf sein eigenes risiko an das man einsetzt. braucht viel übung, übung und übung, konock-out produkte sind scheine, die man stündlich oder gar minuter von neuem bewerten muss, ganz unter dem moto träumen kann man im bett aber nicht bei einem knock-out.

mein tip:

man soll es sich aneignen dass man papiere handelt die man immer von der selben bank kauft. man muss vergleichen können und dann sich seine bank auswählen. so werden auch keine missverständnisse und überraschungen aufkommen.

und gibt es dann mal kein passender schein, dann wartet man halt bis zur nächsten gelegenheit.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

08.01.2011 10:33
Bild des Benutzers ZeroImpact
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Re: Vorgehen und Kriterien

asacher wrote:

Wollte mich mal erkundigen nach welchen Kriterien ihr Derivate auswählt um erfolgreich zu sein.

Danke für alle ernstgemeinten Tipps.

Mein todernster Tipp: trade mit CFDs oder wenn es die finanzielle Situation erlaubt noch besser gleich mit Futures.

Von Warrants und KOs lasse ich mittlerweile die Finger.

Da gibt es einfach zuviel negatives (ich habe damit nur Geld verloren):

- Hohe Kosten

- Orderausführung nicht immer zuverlässig (was sehr übel sein kann)

- Je nach Anbieter werden je nach Marktsituation gar keine Preise gestellt (wie bei Vontobel alle paar Tage wieder)

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