3. Säule, z.K

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27.10.2006 09:02
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3. Säule, z.K

Abzug Säule 3a neu ab 2007 CHF 6'365.- bei der gebundenen Vorsorge der privaten Altersvorsorge

Schliesslich wird der maximale Beitrag von CHF 6'192.- auf CHF 6'365.- erhöht, der für die gebundene Vorsorge - Säule 3a abgezogen werden kann. Ist der Arbeitnehmer keiner Pensionskasse angeschlossen oder geht einer selbständigen Tätigkeit nach, so sind neu CHF 31'824.- statt CHF 30'960.- abzugsberechtigt.

Um 2007 Steuern sparen zu können, ist es noch im 2006 erforderlich, Beiträge in die gebundene Vorsorge - Säule 3a einzuzahlen. Wie bereits erwähnt, sind 2006 für Arbeitnehmer maximal CHF 6'192.- und selbständig Erwerbende max. CHF 30'960.- abzugsfähig.

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12.01.2016 09:21
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Die Suche nach Rendite bei der Säule 3a

Auf Konten der Säule 3a gibt es kaum noch Zins. Doch auch die 3a-Fonds, welche das Vorsorge-Geld investieren, konnten im letzten Jahr nur zum Teil überzeugen. Die besten Produkte und die wichtigsten Tipps im Überblick.

Zinsen auf Säule-3a-Konten

Kosten fressen Rendite auf

Gewinne unter Umständen realisieren

Rendite ausgewählter 3a-Fonds

http://www.cash.ch/news/front/die_suche_nach_rendite_bei_der_saeule_3a-3...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.01.2016 09:51
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Vorsorgefonds der Säule 3a: Die Kostenunterschiede sind markant

Im gegenwärtigen Umfeld tiefer Zinsen und schwächerer Anlageerträge ist es wichtig, beim Investieren auf die Kosten zu achten. Wie Sie bei der Säule 3a mit Ihrer Bank verhandeln können.

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Gebührenvergleich als pdf

Laden Sie hier die ganze Übersicht als pdf herunter.

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http://www.nzz.ch/finanzen/fonds/die-kostenunterschiede-sind-markant-1.1...

 

 

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26.10.2015 08:07
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Säule 3a: Die Banken werden risikofreudiger
 

Die Zinsen auf Säule-3a-Konten sinken laufend. Banken reagieren darauf mit neuen Vorsorgeprodukten. Doch lohnen sich diese Produkte mehr als das blosse Halten von Bargeld?

Von Ivo Ruch

Geld auf die Seite legen mit Hilfe der Säule 3a ist beliebt. Der Anteil Säule-3a-Sparer in der Schweiz ist in diesem Jahr auf 51 Prozent gestiegen. Das sind 16 Prozent mehr als noch vor drei Jahren, wie aus einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Demoscope hervorgeht.

Dieser Trend hält trotz laufend sinkender Zinsen bei Vorsorgekonten der Säule 3a. Lagen die Durchschnittszinsen Anfang Jahr noch bei rund 1,2 Prozent, bezahlen die meisten Anbieter mittlerweile nur noch etwa die Hälfte (siehe Tabelle). Am grosszügigsten sind die Bezirks-Sparkasse Dielsdorf (1,125 Prozent), die Bank BSU Genossenschaft (1 Prozent) und die Banca Popolare di Sondrio (0,875 Prozent). Unter diesen Umständen stellt sich die Frage, ob eine Einzahlung auf das Säule-3a-Konto immer noch lohnenswert ist - oder ob man besser eine Zinserhöhung abwartet.

Die Antwort ist relativ einfach. Wer längere Zeit auf sein Geld verzichten kann und einen risikoarmen Parkplatz sucht, für den lohnt sich ein Säule-3a-Konto immer noch. "Die Steuerersparnis wiegt mehr als der Zinseffekt", sagt Damian Gliott vom Beratungsunternehmen Vermögenspartner zu cash. Das Sparpotenzial hängt in erster Linie vom Wohnort und vom Einkommen ab, kann aber zwischen 30 und 35 Prozent des einbezahlten Geldes betragen (die Berechnung des individuellen Steuereffekts können Sie mit dem cash-Säule-3a-Rechner vornehmen).

Tiefe Zinsen machen erfinderisch

Der vom Einkommen abziehbare Betrag ist begrenzt. Für das laufende Jahr beträgt er 6'768 Franken (für Angestellte). Für Personen ohne Pensionskasse (Selbständigerwerbende) beläuft sich der Betrag auf 20 Prozent des Nettoerwerbseinkommens oder maximal auf 33'840 Franken. Zudem sind die Zinserträge auf dem Säule-3a-Vermögen komplett steuerfrei und das so angesparte Geld ist in der Steuererklärung beim Vermögen nicht aufzuführen.

Doch wer sich für die Säule 3a entscheidet, hat noch eine weitere Option: In einen Fonds zu investieren. Solche Vorsorgeprodukte haben gesetzliche Leitplanken. Zur Risikominderung dürfen die Fonds im Normalfall höchstens 50 Prozent Aktien enthalten. Der Rest besteht aus Obligationen, die eine gute Schuldnerqualität aufweisen müssen, aus Immobilien oder anderen Anlageklassen. Allerdings bestehen seit 2008 und der Reform der beruflichen Vorsorge diesbezüglich Erweiterungsmöglichkeiten. Unter gewissen Bedingungen ist auch eine höhere Aktienquote zulässig, doch schlussendlich entscheidet die Finanzmarktaufsicht, ob ein Vorsorgeprodukt verkauft werden darf oder nicht.

Davon profitieren nun erste Banken. Raiffeisen bietet seit einiger Zeit einen passiven Vorsorgefonds mit 67 Prozent Aktien an. "Die Raiffeisen Vorsorge- und Freizügigkeitsstiftung macht Gebrauch von der Erweiterung der Anlagemöglichkeiten", schreibt die Bank auf Anfrage von cash. Auch die UBS vergrössert ihre Vorsorge-Palette um ein Produkt mit 75 Prozent Aktienanteil.

Kosten bleiben zentral

Hintergrund dieser Entwicklung dürfte das Tiefzinsumfeld und die Suche nach Rendite sein. Gut möglich, dass weitere Institute ebenfalls Säule-3a-Produkte mit erhöhtem Aktienanteil auflegen werden. Egal, ob man sich schlussendlich für einen aktiven Fonds oder einen ETF entscheidet, mit den Aktien steigt auch das Risiko. Das Bundesamt für Sozialversicherungen hält die betreffenden Vorsorgeinstitute dazu an, Aufklärung und Beratung zu gewährleisten. So oder so: Wer in Aktien investiert, muss bereit sein, eine schlechte Phase an den Börsen auszusitzen. Ein langfristiger Anlagehorizont ist also notwendig.

Eine weitere Schwachstelle der herkömmlichen Fonds-Lösung wird dadurch teilweise behoben: der hohe Obligationenanteil. Gerade bei einer bevorstehenden Zinswende, wie sie viele Marktbeobachter in den kommenden Monaten erwarten, können die Oblis zur Hypothek werden. Denn steigende Marktzinsen lassen ihre Rendite schrumpfen. Gliott hält diesbezüglich noch einen weiteren Tipp bereit: "Eine reine Kontolösung bei der 3a-Vorsorge und ein Aktienengagement mit dem frei verfügbaren Vermögen."

Ein wichtiger Kritikpunkt bleiben allerdings die Verwaltungskosten. Auf lange Sicht profitieren von den Gebühren vor allem Banken und Versicherungen. Unabhängige Vorsorgeberater raten denn auch zu günstigeren Produkten. Viel Geld spart man in der Regel mit einem an der Börse gehandelten Indexfonds (ETF). Hier sind die Gebühren deutlich tiefer und die Performance oftmals gleicht gut oder sogar besser als ein aktiv verwaltetes Produkt.

Bei teuren Fonds können die Gebühren gerne 1,5 Prozent im Jahr betragen, ETF kosten hingegen rund die Hälfte. Dieser Unterschied schlägt sich langfristig auf die Rendite nieder. Nach ein paar Jahren können so mehrere tausend Franken zusammenkommen. Auch die passiven ETF unterliegen denselben oben erwähnten Regeln und sind bei den meisten Banken erhältlich. "Falls nicht, sollte man das Institut wechseln", so Vorsorge-Profi Damian Gliott.

SchweizerInnen stehen auf "Cash"

Und noch etwas gilt es im Zusammenhang mit 3a-Vorsorge zu beachten: Auch wenn die Zinsen bereits tief sind, im Vergleich zum allgemeinen Niveau sind die Zinsen auf 3a-Konten vielerorts noch hoch. Deshalb werden sie wohl auch bei einer Veränderung des Leitzinses einige Zeit dort bleiben: "Ich kann mir vorstellen, dass es bei einer allfälligen Zinswende nur zu einer zeitverzögerten Anpassung der Zinsen kommt", sagt Damian Gliott.

Schweizerinnen und Schweizer bevorzugen auf jeden Fall immer noch die Variante Bargeld. Wie die eingangs erwähnte Studie zeigt, setzen 72 Prozent der 3a-Bankkunden ausschliesslich auf "Cash".

 

Zinsen auf ausgewählte 3a-Konten

AnbieterZinssatz, in %Bezirks-Sparkasse Dielsdorf1,125Bank BSU Genossenschaft, Banque CIC1Banca Popolare di Sondrio, Cornèr Bank0,875Clientis Zürich, WIR Bank0,85Coop Bank0,75Postfinance0,75Raiffeisen0,75Credit Suisse0,7UBS0,5Zürcher Kantonalbank0,5Safra Sarasin0

Quelle: Vermögenspartner, Banken; Stand 23.10.2015

CASH

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23.10.2015 16:09
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Schweizer lassen Rendite liegen

Wenn es um die private Vorsorge geht, setzt die grosse Mehrheit trotz tiefen Zinsen auf 3a-Bankkonten – und nicht etwa auf Fondslösungen.

http://www.fuw.ch/article/aktiensparen-ist-bei-schweizern-chancenlos/

 

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08.06.2015 15:06
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Hier erhalten Sie am meisten Zins

Die Verzinsung der 3a-Konten ist in den letzten Monaten sprunghaft gesunken. Einige Banken bezahlen gar nichts mehr für das Ersparte. Wer noch die besten Konditionen bietet, zeigt unsere Übersicht.

 

Diese Banken bezahlen die höchsten 3a-Zinsen

Startkapital: 15'000 Franken, jährliche Einzahlung: 4000 Franken

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Hier-erhalten-Sie-am-meisten-Zins...

 

Man sollte es eh nicht auf dem 3a-Konto liegen lassen, sondern in Fonds investieren.
Ausnahme: der Bezug steht in wenigen Jahren bevor und die Fonds sind auf Höchstkursen. Dann sollte man die Fonds-Gewinne realisieren und das Geld liegen lassen. Man spart immer noch die Vermögenssteuer.

 

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17.04.2015 08:15
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So vermeidet man Fehler bei der Vorsorge
 

Fondssparen, Lebensversicherung, Säule 3a? Im cash-Talk analysiert Vorsorgeexperte Willy Graf gängige Modelle für die Altersfinanzierung und sagt, welches die grössten Fehler und Irrtümer bei der Vorsorge sind.

Von Marc Forster

Die AHV-Rente und die Bezüge aus der Pensionskasse lassen sich einfach errechnen - dann kommt es darauf an, wie viel jemand ansparen muss, um seine finanziellen Vorstellungen im Ruhestand verwirklichen zu können. Die meisten Leute hätten aber keine Ziele, sagt Willy Graf, Inhaber und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte in Teufen AR, im cash-Talk: "Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind richtig."

Deswegen empfiehlt der Vorsorgespezialist, dass sich in erster Linie jeder Gedanken über die Menge Geld machen soll, von der er im Alter leben will: "Das Haushalt-Budget muss gedeckt sein." Graf nennt zudem Vor- und Nachteile von verschiedenen Wegen, dieses Ziel zu erreichen.

Säule 3a: Die Säule 3a ist für Graf trotz der aktuell tiefen oder gar auf null gesenkten Verzinsung immer noch eine gute Vorsorgemöglichkeit. Indem man Jahr für Jahr das Maximum einbezahle (in diesem Jahr sind dies 6768 Franken), spare man Steuern. Im Kanton Zürich liessen sich 2000 Franken im Jahr sparen, das wiege auch ein besserer Zins nicht auf. Die Säule 3a in unterschiedlichen Ausprägungen empfehle sich für verschiedende Alterskategorien: "Wenn Sie jünger sind als 45, lohnt sich ein Bank-Fondskonto." Wer über 45 oder sogar über 55 Jahre alt sei, müsse bei den Fonds mehr auf die Entwicklung der Börsen achten. Um das Risiko zu minimieren, dass beim Zeitpunkt des regulären Bezugs die Kurse im Keller sind, kann man beispielsweise auf Versicherungsprodukte umschwenken, welche zumindest die angelegte Summe garantieren.

Bank- und Lebensversicherungsprodukte: Grafs Rat: "Wir empfehlen, so früh wie möglich anzufangen." Investieren könne man aber nur Geld, das nicht für das tägliche Leben gebraucht werde. Zu beachten sei, dass Bankprodukte nur so sicher seien wie der Emittent. Bei Lebensversicherungen könne man sich darauf verlassen, dass das Geld ausbezahlt werde. Einen wichtigen Hinweis für Vorsorgeprodukte aus der privaten Finanzindustrie gibt Graf aber auch mit: "Der Kunde sollte nur in Produkte investieren, die er kennt und versteht." Um ein genaues Studium der Angebote kommt man nicht herum, zumal es kostspielig ist, sich aus solchen Produkten wieder herauszukaufen.

Kapitalbezug für Wohneigentum: "Wenn sie Geld aus der Pensionskasse beziehen, reduziert sich die Rente im Alter. Beim Bezug von 200'000 Franken reduziere sich die Rente bei einem Umwandlungssatz von 6 Prozent um 12'000 Franken jährlich. Darum müsse der Kapitalbezug für Wohneigentum sehr genau überlegt sein. Graf empfiehlt dies nur, wenn die AHV, die Pensionskasse und allenfalls weitere Geldquellen wie Erspartes oder ein Erbe dies zulassen. "Nur arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, damit man die Lücke wieder schliessen kann - lassen Sie lieber die Finger davon." Eine Alternative sei, die Pensionskasse zu verpfänden und andere Quellen für die Wohnfinanzierung zu suchen.

Nachzahlung in die Pensionskasse: Nachzahlen soll man laut Graf, wenn AHV und Pensionskasse für das Alter zu wenig hergeben - immer gemessen daran, mit welchem Budget gerechnet wird. Das Nachzahlen habe zudem den Vorteil, dass es wie die Säule 3a steuerlich begünstigt werde, sagt Graf. Aus steuerlichen Gründen könne es aber geradeso gut von Vorteil sein, Geld aus der Vorsorge zu beziehen.

Kapitalbezug: Beim Kapitalbezug sei genauso wie beim Bezug für Wohneigentum zu beachten, dass die verbleibende Rente schrumpfe. Beim Kapitalbezug empfiehlt Graf in jedem Falle das Erstellen eines Risikoprofils: "Dabei geht es um Risikofähigkeit und Risikowilligkeit: Will man überhaupt Kapital verbrauchen?" Ein Teil der in die Pension Gehenden habe einfach Angst davor, vom Konto zehren zu müssen: "Wenn man früher von Lohn lebte, kommt es einem Paradigmenwechsel gleich, wenn man fortan Geld aufbraucht." Wer sich dann aber für die Rente entscheide, müsse mit höheren Steuern leben. Die ideale Lösung sei, mit der Rente das Budget zu decken.

Frühpensionierung: Die Frühpensionierung liege schlicht und einfach dann drin, wenn man es sich leisten könne. Zu beachten gilt laut Graf, dass im Alter regelmässige Ausgaben wie die Einzahlungen in die Säule 3a oder Lebensversicherungen ja wegfielen und allenfalls auch Berufsauslagen nicht mehr fällig seien: "Ihr Altersbudget ist tiefer als heute."

Ziel der meisten Menschen sei es nicht, möglichst viel Geld für das Alter aufzuhäufen, sondern den angestammten Lebensstandard zu wahren. "Die grössten Fehler sind: Man hat keine Disziplin oder man lässt sich beeinflussen." Tagesereignisse und "Ratschläge" aus dem Umfeld sollten laut Graf nicht als Richtschnur für Vorsorgeentscheidungen herhalten: "Sie müssen immer individuell für sich entscheiden."

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21.01.2015 13:58
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simisimy hat am 21.01.2015 - 10:26 folgendes geschrieben:

Habe gestern von meiner Beraterin von Raiffeisen die Info erhalten, dass per 1.2.2015 von 1.125 % auf neu 0.875 % angepasst wird..

Also werde ich ausschau halten auf eine mehr %, ev. nächstes Jahr ein neues 3a bei der Coop bank abklären.

Habt Ihr von eurer Bank oder Versicherung auch schon eine Info erhalten, dass sich per 01.02 ändert?

Nur weil die Raiffeisen per 01.02. den Zinssatz ändert heisst das nicht, dass andere Anbieter auch per Stichtag 01.02 ändern werden. Jedoch werde die meisten Anbieter die Zinsen nach unten korrigieren bei solch einem tiefen Zinsniveau!

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21.01.2015 10:26
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Anpassung 3a säule

Habe gestern von meiner Beraterin von Raiffeisen die Info erhalten, dass per 1.2.2015 von 1.125 % auf neu 0.875 % angepasst wird..

Also werde ich ausschau halten auf eine mehr %, ev. nächstes Jahr ein neues 3a bei der Coop bank abklären.

Habt Ihr von eurer Bank oder Versicherung auch schon eine Info erhalten, dass sich per 01.02 ändert?

07.01.2015 16:22
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Zyndicate hat am 07.01.2015 - 16:05 folgendes geschrieben:

Ergibt somit bei jedem 3a Konto mehr als CHF 50'000.00 aber 5 Jahre vor Pensionierung gestaffelt beziehen = maximal 5 Konti, ich kann nicht anders! Das nennt man mal Luxusprobleme

Das kann man lösen, in dem man den Bezug bis 70 verteilt. Dazu braucht man ab 65 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mehr als 1'400 pro Monat. oder 16'800 pro Jahr.

VerAHVt wird nur der Betrag über 1'400. Dafür darf man das Konto stehen lassen bzw. sogar noch einzahlen.

Das habe ich mit meinem Schwiegervater so geregelt. Einmal pro Jahr erhält er 1'550. Dafür regeln sie alles in unseren Ferienabwesenheiten.

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07.01.2015 16:05
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Elias hat am 07.01.2015 - 15:47 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 07.01.2015 - 13:30 folgendes geschrieben:

 Bei der Rückzahlung wird die Einkommenssteuer zu 1/5 Steuertarif berechnet! Wenn man, sagen wir mal ab 20-jährig, jedes Jahr den Maximalbetrag einzahlt, diesen voll vom Einkommen abziehen kann und bei Rückzahlung nur 1/5 Steuertarif berechnet wird, das ergibt Steuerersparnisse über diese 45 Jahre von mehreren 10'000.00!

Darum ist das Thema Säule 3a mir persönlich eines der wichtigsten Themen in der persönlichen Finanzplanung!

Die Auszahlung ist eine wichtige Komponente. Bis 50K sind es rund 3% Steuern, darüber steigt der Satz bis 9% (Bezug von 250K). Darum sollte man mehrere Konten anlegen und wenn man einen Lebenspartner hat, die Bezüge so gestalten, dass immer nur ein Bezug pro Jahr stattfindet. In Bern ist in dieser Steuerangelegenheit was am tun. Die wollen nur noch einen Steuersatz,

Eine andere Komponente ist die jährliche Steuerersparnis  Beim maximalen Betrag von 7K macht das was aus. Je nach Einkommen sind das schnell mal um die 2K welche man an Steuern einsparen kann.

Als Selbständigerwerbenden kann man pro Person bis 34K einzahlen bzw. maximal 20% vom Gewinn. Das heisst, wenn man zu viel einbezahlt hat, kann man das überschüssige Geld wieder auszahlen lassen. In der Zwischenzeit wurde der ganze Betrag verzinst. Steuerfrei.

 

Zocken kann man jeden Tag. Bei den Steuern hat man jedes Jahr nur eine Chance. Alle Belege sammeln. Debotgebühren, Kontogebühren, etc. etc.

 

Ich habe mit 20 Jahren angefange mit der Säule 3a! Ich gehe mal vom Pensionsalter 65 aus= 45 Jahre! Somit zahle ich 9 Jahre auf ein Säule 3a Konto ein, danach fange ich mit dem nächsten an! Bin leider immer noch am 1. Wink

Ergibt somit bei jedem 3a Konto mehr als CHF 50'000.00 aber 5 Jahre vor Pensionierung gestaffelt beziehen = maximal 5 Konti, ich kann nicht anders! Das nennt man mal Luxusprobleme Wink

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07.01.2015 15:47
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Zyndicate hat am 07.01.2015 - 13:30 folgendes geschrieben:

 Bei der Rückzahlung wird die Einkommenssteuer zu 1/5 Steuertarif berechnet! Wenn man, sagen wir mal ab 20-jährig, jedes Jahr den Maximalbetrag einzahlt, diesen voll vom Einkommen abziehen kann und bei Rückzahlung nur 1/5 Steuertarif berechnet wird, das ergibt Steuerersparnisse über diese 45 Jahre von mehreren 10'000.00!

Darum ist das Thema Säule 3a mir persönlich eines der wichtigsten Themen in der persönlichen Finanzplanung!

Die Auszahlung ist eine wichtige Komponente. Bis 50K sind es rund 3% Steuern, darüber steigt der Satz bis 9% (Bezug von 250K). Darum sollte man mehrere Konten anlegen und wenn man einen Lebenspartner hat, die Bezüge so gestalten, dass immer nur ein Bezug pro Jahr stattfindet. In Bern ist in dieser Steuerangelegenheit was am tun. Die wollen nur noch einen Steuersatz,

Eine andere Komponente ist die jährliche Steuerersparnis  Beim maximalen Betrag von 7K macht das was aus. Je nach Einkommen sind das schnell mal um die 2K welche man an Steuern einsparen kann.

Als Selbständigerwerbenden kann man pro Person bis 34K einzahlen bzw. maximal 20% vom Gewinn. Das heisst, wenn man zu viel einbezahlt hat, kann man das überschüssige Geld wieder auszahlen lassen. In der Zwischenzeit wurde der ganze Betrag verzinst. Steuerfrei.

 

Zocken kann man jeden Tag. Bei den Steuern hat man jedes Jahr nur eine Chance. Alle Belege sammeln. Debotgebühren, Kontogebühren, etc. etc.

 

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07.01.2015 13:30
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Elias hat am 07.01.2015 - 13:12 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 07.01.2015 - 08:48 folgendes geschrieben:

Wer daher auf jeden Fall in die Säule 3a einzahlen will und dafür auch das nötige Geld parat hat, sollte den Maximalbetrag bereits Anfang des Jahres überweisen.

Haben wir eben gemacht. Und neue Konten eröffnet.

Die Vermögenssteuer ist zwar nur 0.35% pro Jahr, aber auch das läppert sich zusammen. Was auf der Vorsorge ist, ist von der Vermögenssteuer befreit.

 

Das ist etwas, was mich schon lange erstaunt. Das Thema Steuern scheint bei einigen völlig uninteressant zu sein. Dabei müssten gerade die Hausbesitzer oder Dividendenjäger einiges über ihre Erfahrungen mitzuteilen haben.

Einverstanden. Ich zahle zwar den Betrag nicht Anfang Jahr ein, da ich mit meinen Personalkonditionen besser fahre als auf dem Säule 3a Konto, jedoch ist es mir wichtig, dass ich jedes Jahr den Maximalbetrag einzahle. Bei der Rückzahlung wird die Einkommenssteuer zu 1/5 Steuertarif berechnet! Wenn man, sagen wir mal ab 20-jährig, jedes Jahr den Maximalbetrag einzahlt, diesen voll vom Einkommen abziehen kann und bei Rückzahlung nur 1/5 Steuertarif berechnet wird, das ergibt Steuerersparnisse über diese 45 Jahre von mehreren 10'000.00!

Darum ist das Thema Säule 3a mir persönlich eines der wichtigsten Themen in der persönlichen Finanzplanung!

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07.01.2015 13:12
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Zyndicate hat am 07.01.2015 - 08:48 folgendes geschrieben:

Wer daher auf jeden Fall in die Säule 3a einzahlen will und dafür auch das nötige Geld parat hat, sollte den Maximalbetrag bereits Anfang des Jahres überweisen.

Haben wir eben gemacht. Und neue Konten eröffnet.

Die Vermögenssteuer ist zwar nur 0.35% pro Jahr, aber auch das läppert sich zusammen. Was auf der Vorsorge ist, ist von der Vermögenssteuer befreit.

 

Das ist etwas, was mich schon lange erstaunt. Das Thema Steuern scheint bei einigen völlig uninteressant zu sein. Dabei müssten gerade die Hausbesitzer oder Dividendenjäger einiges über ihre Erfahrungen mitzuteilen haben.

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07.01.2015 08:48
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Jetzt handeln bei der Säule 3a
 

Die Gelder auf Säule 3a-Konten werden deutlich höher verzinst als auf herkömmlichen Spar- oder Privatkonten. Welche Anbieter den höchsten Zins zahlen und was es zu beachten gilt.

Von Frédéric Papp

Jeweils Ende Jahr drängen Banken Inhaber von Säule 3a-Konten dazu, noch vor dem 31. Dezember die Beiträge einzuzahlen. Oft wird der Betrag in die 3. Säule dann erst in letzter Sekunde einbezahlt, Geld, das davor auf Spar- oder Privatkonten geparkt wurde. Ein schlechter Deal angesichts der kellertiefen Zinsen auf diesen Konten. Banken zahlen für Einlagen auf Privatkonto zwischen 0 und 0,25 Prozent und auf Sparkonten zwischen 0 und 0,625 Prozent.

Wer daher auf jeden Fall in die Säule 3a einzahlen will und dafür auch das nötige Geld parat hat, sollte den Maximalbetrag bereits Anfang des Jahres überweisen. Obwohl über die Jahre auch die Zinsen bei Säule 3a-Konten gesunken sind, liegen sie dennoch deutlich höher als bei Privat- oder Sparkonten.

Die Bandbreite reicht aktuell von 1 bis 1,65 Prozent (siehe Tabelle). Bei der Wahl ist auch die Gebührenstruktur miteinzubeziehen, und wer den Anbieter wechseln will, muss auf allfällige Kündigungsfristen achten.

AnbieterZinssatzCornér Bank SA1,65%Banque CIC (Suisse)1,6%BPS (Suisse) Life Benefit, Generali / BSI1,55%Caisse d'Epargne de Cossonay, Caisse d'Epargne Riviera1,5%WIR-Bank1,4%Bank Sparhafen Zürich, Glarner Regiobank, Bezirks-Sparkasse Dielsdorf, Clientis Caisse d'Epargne CEC1,375%Bank Coop, Clientis Spar- und Leihkasse Thayingen, Clientis Bank Thur1,35%DC Bank, Bank Zimmerberg, Migros Bank, SLB Rendita, Leihkasse Stammheim, AEK, acrevis Alpha Rheintal Bank, Bank Gantrisch, Glarner KB, Walliser KB, Saanen Bank, Raiffeisen, SLW, Clientis Sparkasse Sense, Banca Stato, Clientis BS Bank Schaffhausen, Fribourger KB, Clientis Bank Toggenburg, Clientis Bank Leerau, BCN, Clientis Bank Küttigen, Clientis Regiobank Männedorf, Clientis Bank im Thal1,25%Basellandschaftliche KB, Schaffhauser KB, Thurgauer KB, Ersparniskasse Schaffhausen, Clientis Zürcher Regionalbank, Clientis Biene Bank im Rheintal1,2%Baloise Bank SoBA, Bank EKI, Neue Aargauer Bank1,15%Clientis Bernerland Bank, Clients Sparcassa 1816, Credit Suisse, Graubündner KB, Postfinance, Sparkasse Schwyz, Bank Thalwil, SLG, Clientis Entlebucher Bank, EKR, SLR, Bernerland Bank1,125%Appenzeller KB, St.Galler KB, SLM1,1%UBS, Basler KB, Berner KB, Aargauische KB und weitere Anbieter1%

Quelle: moneyland.ch, Stand: 6. Januar 2015

Zinseszins- und Steuerspareffekt

Für das laufende Jahr beträgt für Angestellte mit einer Pensionskasse der maximal von der Steuer abzugsfähige Betrag 6768 Franken. Selbstständigerwerbende und Arbeitnehmer ohne Pensionskasse können bis 20 Prozent des Reineinkommens abziehen, maximal 33‘840 Franken.

Auch wenn das Hauptziel der Einzahlungen in die 3. Säule die Reduktion der Steuern ist, sollte der Zinseszinseffekt nicht vernachlässigt werden. Ein Beispiel: Wer ab dem 30. Altersjahr jährlich 6768 Franken auf das Säule 3a-Konto bis zur Pensionierung einzahlt, kommt bei einem konstanten Zins von 1,5 Prozent auf eine Summe von gut 313‘000 Franken, davon sind rund 76'000 Zinserträge.

Bei einer konstanten Verzinsung von 2 Prozent erhöht sich die Endsumme auf 345'000 Franken, davon sind 108'000 Zinserträge (zum cash-Sparrechner). Insofern lohnt es sich, stets zum Anbieter mit dem höchsten Zinssatz zu wechseln.

Noch stärker schenkt die Steuerersparnis ein. Auch hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: Eine alleinstehende Person ohne Kinder mit einem steuerbaren Einkommen von 100'000 Franken mit Wohnsitz in Stäfa (ZH) spart 1683 Franken, wenn der Maximalbetrag von 6868 Franken einbezahlt wird (zum cash-Steuerrechner).

Was man sonst noch zur Säule 3a wissen muss:

Das Geld auf dem Konto 3a ist gebunden. Es kann erst fünf Jahre vor dem ordentlichen AHV-Alter bezogen werden. Ausgenommen sind folgende drei Fälle: der Gang in die Selbstständigkeit, die Finanzierung von selbst bewohntem Eigentum und die Auswanderung.

Mehrere Säule 3a-Töpfe bilden: Beim Bezug der Gelder ist eine Kapitalauszahlungssteuer zu entrichten. Da diese progressiv ausgestaltet ist, lohnt es sich, mehrere Konti zu eröffnen und diese ab dem 60. Altersjahr in verschiedenen Jahren aufzulösen.

Säule 3a-Fonds beachten: Vorsorgegelder können auch in Vorsorgefonds investiert werden. Sie unterstehen strengen Regulierungen. So darf der Aktienanteil maximal 50 Prozent betragen. Gegenüber der klassischen Banklösung kann mit Fonds eine Zusatzrendite erwirtschaftet werden (zum Artikel).

Bankgarantie: Für Säule 3a-Einlagen gilt die Einlagensicherung von 100'000 Franken pro Anleger und Institut.

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10.12.2014 15:47
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Swisscanto-Kauf durch ZKB steht unmittelbar bevor

Schon am Donnerstagmorgen dürfte die Übernahme des Kantonalbanken-Gemeinschaftswerks Swisscanto durch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) kommuniziert werden. Heute Mittwoch werden die einzelnen Entscheide der Eigentümer von Swisscanto – das sind neben der ZKB selbst die anderen 23 Kantonalbanken (siehe Grafik) – konsolidiert, ob sie ihr Aktienpaket verkaufen oder nicht. In der ersten Novemberhälfte hatte die ZKB den Eigentümern von Swisscanto ein Übernahmeangebot unterbreitet (vgl. FuW-Artikel vom 14. November).

http://www.fuw.ch/article/swisscanto-kauf-durch-zkb-steht-unmittelbar-be...

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05.12.2014 14:49
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Maece hat am 20.11.2006 - 07:28 folgendes geschrieben:

Es macht auch Sinn z.B. drei Vorsogekonti zu haben. Beim gestaffelten Bezug wäre dann die Steuerbelastung nicht so hoch. Für Selbstständige macht es sogar Sinn 5 Konti zu haben. Da man pro Jahr nur ein Vorbezug machen kann, könnte man in jedem Jahr eine Investion in die eigene Firma machen.

Wir brüten gerade darüber, ob sich ein Teilvorbezug machen sollen Das geht nur bis 5 Jahre vor Pensionsalter, Danach muss eine Konto ganz bezogen werden.

Bei 2 Personen muss man so beziehen, dass nur in einem Jahr ein Bezug anfällt. Andernfalls wird das kumuliert.

Hier ist der Rechner dazu https://calculators.credit-suisse.com/p/d/calc

 

Das Problem: je früher der Teilbezug gemacht wird, um so mehr addiert sich die Vermögenssteuer. Die wird jedes Jahr fällig und beträgt so um die 0.35%.

Ein weites Problem: WIR müssen es für die Reduktion der Hypo verwenden, was steuerlich auch nicht optimal ist

Wenn man mit den Bezügen erst bis 68 - 70 warten will, gibt es keine Einsparung durch den Teilvorbezug.

 

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Benjamin Franklin

05.12.2014 11:50
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Wie gut ist Ihr Vorsorge-Fonds?

Nur wenige Anbieter von Säule-3a-Fonds erhalten eine Bestnote. Das zeigt das «Handelszeitung»-Ranking. Worauf Käufer eines Vorsorgefonds achten sollten.

Die Börseneuphorie hat in der zweiten Jahreshälfte auch die Vorsorgefonds erreicht. Dank steigenden Aktienkursen hat sich auch die Performance der Säule-3a-Produkte in diesem Jahr deutlich verbessert. Die Mehrheit der insgesamt knapp 90 Fonds hat sich auch gegenüber den Vergleichsindizes etwas verbessert. Vor allem die Fonds mit einem hohen Aktienanteil entwickelten sich überdurchschnittlich gut und haben sich gegenüber der ausgewiesenen Performance im Juli deutlich verbessert.

Zu diesem Urteil kommt der jüngste Fondsvergleich des Institute of Finance der Hochschule für Wirtschaft in Freiburg, der exklusiv für die «Handelszeitung» erstellt wird. Das Ranking soll den Leserinnen und Lesern bei der Wahl eines geeigneten Vorsorgefonds behilflich sein.

Axa Winterthur deutlich an der Spitze

Zum ersten Mal hat mit Axa Winterthur ein Anbieter von Säule-3a-Fonds im «Handelszeitung»-Test das Prädikat «sehr gut» erhalten. Das Versicherungsunternehmen erreichte mit sämtlichen drei Vorsorgeprodukten die Note 2. Diese Bewertung setzt sich aus verschiedenen Kennzahlen zusammen (siehe Kasten «So wurde getestet»). Nicht nur die Axa Winterthur hat sich gegenüber der zuletzt publizierten Studie deutlich verbessert. Auch zahlreiche andere Anbieter legten dank der positiven Stimmung an den Aktienmärkten deutlich zu. 13 von 24 Banken und Versicherungen, die Vorsorgelösungen anbieten, erhalten das Prädikat «gut». Noch vor einem halben Jahr wurden erst fünf Anbieter derart bewertet.

Auf Produktebene gilt neben den Vorsorgeprodukten von Axa Winterthur auch ein Fonds der Swiss Life als «sehr gut». Der «BVG Mix 15»-Fonds des Zürcher Lebensversicherers, der hauptsächlich institutionellen Investoren vorbehalten ist, konnte sich damit gegenüber der letzten Erhebung im Sommer 2014 konstant halten.

http://www.handelszeitung.ch/invest/vorsorgen/wie-gut-ist-ihr-vorsorge-f...

 

 

 

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15.10.2014 13:12
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Maximalbeträge Säule 3 für Jahr 2015

PK-versichert: CHF 6768.00 (alt 6739.00)

ohne PK: CHF 33840.00 (alt 33696.00)

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17.09.2014 08:14
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Säule 3a: Vor Ende Jahr noch einzahlen
 

Haben Sie den maximalen Sparen-3a-Betrag schon einbezahlt? Es lohnt sich: Denn neben Steuerersparnissen profitiert man auch von einem vergleichsweise hohen Zinssatz. cash sagt, wo es am meisten Zins gibt.

Wer noch vor dem Jahresende in die Säule 3a Gelder einzahlt, spart Steuern, indem er den einbezahlten Betrag vom steuerbaren Einkommen abziehen kann. Wer die Frist verstreichen lässt, hat aber keine Möglichkeit, Einzahlungen rückwirkend zu tätigen. Dabei geht auch der Steuervorteil verloren. Finanzinstitute müssen gegen Jahresende überdurchschnittliche viele Zahlungen abwickeln. Daher ist es ratsam, die Zahlungen noch vor Weihnachten zu erledigen, um eine rechtzeitige Überweisung sicherzustellen.

Je nach Höhe des Grenzsteuersatzes vergrössert sich die Steuerersparnis. Der Grenzsteuersatz drückt aus, wie stark ein zusätzlicher Franken an Einkommen besteuert wird. Je höher der Grenzsteuersatz ist, umso mehr lohnt es sich, das steuerbare Einkommen zu reduzieren. Und dies lässt sich zum Beispiel mit Einzahlungen in ein Sparen-3a-Konto bewerkstelligen. (Berechnen Sie hier Ihre Steuerersparnisse auf Einkommen und Vermögen, wenn Sie Einzahlungen in die Säule 3a tätigen).

Anbieter vergleichen

Für das laufende Jahr können Angestellte, die einer Pensionskasse angeschlossen sind maximal 6739 Franken einzahlen. Für Selbstständige liegt der Maximalbetrag bei 33'696 Franken.

Neben einer geringeren Einkommenssteuer profitieren Sparen-3a-Anleger auch von einem höheren Zins. Gerade in der andauernden Tiefzinsphase ein Argument mehr, die Einzahlungen frühzeitig zu tätigen. Es lohnt sich, zu einem Anbieter mit einem höheren Zinssatz zu wechseln (siehe Tabelle). Risikoaffinere Anleger haben die Möglichkeit, die Gelder in Säule-3a-Fonds zu investieren (zum Artikel).

AnbieterZinssatz pro JahrCornèr Bank1,85%BSI Vorsorgekonto 3a1,75%BPS (Suisse)1,65%Banque CIC (Suisse)1,6%Banca dello Stato del Cantone Ticino, Caisse d'Epargne de Cossonay, Caisse d'Epargne Riviera, Hypo Landesbank Voralberg, WIR-Bank1,5%

Quelle: comparis.ch, Stand: 16. September 2014

Zu beachten ist: Die einbezahlten Beträge sind bis zur Pensionierung blockiert, ausser man macht sich selbstständig, setzt die Mittel für die Finanzierung eines Eigenheims ein oder wandert ins Ausland aus. Die Zinserträge sind während der ganzen Laufzeit steuerfrei. Das heisst, es wir keine Verrechnungssteuer fällig und die Erträge müssen nicht in der Steuererklärung deklariert werden.

Mehrere Töpfe bilden

Wer fleissig ins Sparen-3a-Konto einzahlt, sollte folgende zwei Punkte beachten: Man kann ein Säule-3a-Konto jeweils nur als Ganzes auszahlen lassen. Empfohlen wird, im Laufe der Zeit mindestens zwei Säule-3a-Konten aufzubauen und die Kontostände möglichst ähnlich hochzuhalten. Dadurch erzielt man eine optimale Steuereinsparung bei der Auszahlung, wenn man pro Jahr eines dieser Konten auflöst.

Säule-3a-Guthaben bei einem Schweizer Finanzinstitut werden gemäss dem Bankengesetz bis zu 100'000 Franken pro Kunde garantiert. Im Falle einer Bankpleite erhält somit der Kunde bis maximal 100'000 Franken ausbezahlt. Übersteigt der angesparte Betrag somit diesen Maximalbetrag, sollte ein neues Sparen-3a-Konto bei einer anderen Bank eröffnet werden. Sparer können beliebig viele solche Kontobeziehungen unterhalten.

CASH

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16.09.2014 09:30
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Ständerat gegen Erhöhung Höchstabzug für Säule-3a-Einzahlung

Der Ständerat will die maximalen Steuerfreibeträge für Einzahlungen in die dritte Säule nicht erhöhen. Er hat am Montag eine vom Nationalrat gutgeheissene Motion mit 26 zu 12 Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt. Damit ist diese vom Tisch.

Nationalrat Bruno Pezzatti (FDP/ZG) hatte in seiner Motion gefordert, die maximalen Steuerfreibeträge für Einzahlungen von Arbeitnehmern in die Säule 3a auf 12'000 CHF zu erhöhen, diejenigen von Selbstständigerwerbenden auf 40'000 CHF. Heute sind 6'739 CHF respektive 33'696 CHF steuerfrei.

Der Bundesrat lehnte die Motion ab. Es handle sich um «eine relativ teure Lösung für relativ wenig Leute», sagte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf.

:shock:  Sie verwies darauf, dass heute weniger als ein Drittel der Steuerpflichtigen einen Abzug für Säule-3a-Beiträge vornimmt.

:shock:  Weniger als jeder zehnte Steuerpflichtige mache den vollen Abzug geltend. Bei der direkten Bundessteuer ergäben sich durch die Motion jährliche Mindereinnahmen von 240 Mio CHF.

Eine bürgerliche Kommissionsminderheit hatte die Annahme der Motion beantragt. Aufgrund der demographischen Entwicklung sei die Stärkung der Eigenverantwortung in der Altersvorsorge zentral, argumentierte Karin Keller-Sutter (FDP/SG).

Sie verwies zudem auf den Vorschlag des Bundesrates, den Kapitalbezug aus der zweiten Säule einzuschränken. Vor diesem Hintergrund müsse der Erwerb von Wohneigentum gefördert werden, forderte sie.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/newsticker/staenderat-gegen-erhoehung-des-h...

 

Und ich dachte, das es nur hier im Forum so wenige hat, welche 3a haben

Weniger als Drittel hat 3a und von denen macht nicht mal jeder 10. den vollen Abzug.

 

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23.03.2014 16:00
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Die Diversifizierung der Konti der 3. Säule lohnt sich

Wie viele 3.-Säule-Konti darf ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin besitzen? Falls mehr als ein 3.-Säule-Konto erlaubt ist: Können diese bei ein und derselben Bank geführt werden, oder muss ein weiteres Konto auf einer anderen Bank eröffnet werden?

Bei der Frage, wie viele 3.-SäuleKonti erlaubt sind, besteht bei vielen Leuten Unsicherheit. Ich habe daher die Eidgenössische Steuerverwaltung um eine verbindliche Stellungnahme gebeten. Die Antwort aus Bern ist unmissverständlich: «Die Anzahl von Säule-3a-Konti ist unbegrenzt.» Sie könnten also theoretisch so viele Konti eröffnen, wie Sie wollen. Und zwar bei Banken und Versicherungen. In der Praxis macht dies aber wenig Sinn. Es bringt Ihnen nichts, zehn oder mehr solche Konti zu führen, zumal einzelne Kantone weit restriktivere Bestimmungen kennen als der Bund. Einzelne Kantone erlauben in der Praxis nur drei Konti, was angesichts der Regelung des Bundes nicht nachvollziehbar und punkto Rechtsgleichheit problematisch ist.

Gegen eine zu hohe Anzahl Konti spricht vor allem aber das Faktum, dass Sie das deponierte Vorsorgekapital nicht in einer beliebigen Zeitspanne beziehen dürfen. Denn die Eidgenössische Steuerverwaltung schreibt vor: «Der Bezug der entsprechenden Altersleistung muss zwischen dem Alter 59/60 und der Pensionierung, AHV-Schlussalter, erfolgen.» Sämtliche Kapitalleistungen, welche innerhalb eines Steuerjahrs ausgerichtet werden, werden steuerlich gemeinsam erfasst.

Dazu kommt, dass der jährliche Betrag, den Sie in die 3. Säule einzahlen und von den Steuern abziehen können, begrenzt ist. Angestellte mit einer Pensionskasse können in diesem Jahr somit nur maximal 6739 Franken einzahlen und steuerlich geltend machen. Wer keine Pensionskasse hat, kann 33 696 Franken einzahlen und bei den Steuern abziehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein oder mehrere Konti unterhalten. Ausschlaggebend ist der verbindliche Maximalbetrag, egal wie Sie diesen verteilen.

Ich empfehle Ihnen, auf jeden Fall mehrere 3.-Säule-Konti zu führen. Wenn Sie mehr als drei Konti nutzen und keine Risiken eingehen möchten, rate ich Ihnen aber, sich vorgängig in Ihrem Steuerkanton nach der lokalen Praxis zu erkundigen. Mehrere Konti haben zwei Hauptvorteile: Erstens können Sie so Ihr angespartes Kapital gestaffelt über mehrere Jahre hinweg beziehen. Damit bezahlen Sie deutlich weniger Steuern. Kapitalleistungen aus der zweiten Säule und der Säule 3a werden bei der Auszahlung zusammengezählt und gesondert vom übrigen Einkommen und Vermögen besteuert. Auf dieser Auszahlung müssen Sie Bundessteuern sowie Kantons- und Gemeindesteuern entrichten. Da die Steuern progressiv sind, führt dies dazu, dass die Steuer, die Sie hinblättern müssen, umso überproportional teurer ist, je höher das ausbezahlte Kapital ausfällt. Indem Sie hingegen die Pensionskasse und die 3. Säule gestaffelt über mehrere Jahre beziehen, können Sie die Progression brechen und müssen unter dem Strich weniger an den Fiskus abliefern. Zudem sind Sie flexibler und können die Auszahlung besser Ihren Lebensumständen anpassen.

Nie mehr als 100 000 Franken liquide Mittel pro Bank

Wichtig ist, dass Sie das langfristig planen. Denn Sie können ein bestehendes 3.-Säule-Konto nicht nachträglich aufsplitten. Wenn Sie schon ein Konto besitzen, dürfen Sie dieses nicht teilen und das Kapital auf eine andere Bank verschieben. Vielmehr sollten Sie die Einzahlungen auf dem bestehenden Konto stoppen, ein neues 3.-Säule-Konto bei einer neuen Bank eröffnen und dann künftige Einzahlungen darauf tätigen. Darum sollte man nicht erst wenige Jahre vor der Pensionierung an diese Möglichkeit denken, sondern schon in früheren Jahren eine Vorsorgestrategie mit mehreren 3. SäuleKonti festlegen, auf die man dann über mehrere Jahre hinweg die abzugsfähigen Beträge entrichtet.

Abgesehen vom Argument der Steuerersparnis erhöhen Sie mit mehreren 3.-Säule-Konti Ihre Sicherheit. Viele Leute gehen nämlich von der falschen Annahme aus, dass ihr gesamtes Geld auf dem 3.-Säule-Konto gesichert ist, weil es sich um Vorsorgekapital handelt. Das ist ein Irrtum. Tatsache ist: Im Falle eines Bankkonkurses sind die Einlagen auf dem 3.-Säule-Konto nur bis 100 000 Franken gesetzlich durch den Einlegerschutz garantiert. Wie bei Sparkonti gilt auch da: Garantiert sind 100 000 Franken pro Kunde und Bank und nicht etwa pro Konto. Wenn Sie somit mehrere 3.-Säule-Konti bei der gleichen Bank bzw. bei deren Bankstiftung haben und diese zusammenbrechen würde, wären nur 100 000 Franken sichergestellt, auch wenn Sie auf mehreren Konti weit mehr gespart haben.

Nur schon dieser Aspekt spricht eindeutig dafür, mehrere 3. SäuleKonti zu unterhalten. Übrigens würde ich aus Gründen der Sicherheit die 3.-Säule-Konti nicht bei der gleichen Bank führen, bei der Sie auch noch Sparkonti mit hohen liquiden Summen besitzen.

 http://epaper3.sonntagszeitung.ch/ee/sonze/_main_/2014/03/23/055/

 

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24.02.2014 12:31
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Freiwillig vorsorgen: Zweite oder dritte Säule?

Bei der freien, gebundenen Vorsorge besteht die Wahl zwischen der Säule 3a oder einem zusätzlichen Einkauf in die Pensionskasse. Ein genauer Vergleich kann sich lohnen. cash stellt die beiden Möglichkeiten einander gegenüber und sagt, welche Punkte besonders zu beachten sind.

http://www.cash.ch/news/front/freiwillig_vorsorgen_zweite_oder_dritte_sa...

 

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10.02.2014 07:59
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Säule-3a-Fonds: Das muss man beachten

ürs Alter finanziell vorsorgen kann man auf diverse Arten – eine davon ist das Fondssparen. Die wichtigsten Tipps dazu.

Dieser Artikel ist Teil des Magazins «cash VALUE Fonds» 2014. Das Magazin kann als PDF heruntergeladen oder als ePaper gelesen werden.

Ergänzend zu den obligatorischen Vorsorgeleistungen haben Anleger diverse Optionen, um ihre finanzielle Zukunft auf solide Beine zu stellen. So können Arbeitnehmer und Selbständigerwerbende jedes Jahr steuerbegünstigt Beiträge in die Säule 3a einzahlen. Dieses Jahr beträgt der Maximalbetrag 6739 Franken. Wer keiner Pensionskasse angehört, kann gar 33?696 Franken einbezahlen.

Viele Sparer entscheiden sich für ein sogenanntes Säule-3a-Konto bei einer Bank oder einer Versicherung. Den Zinssatz kann das Finanzinstitut jederzeit anpassen. Umso mehr lohnt sich ein Vergleich der Zinssätze, reicht doch deren Spanne von 1 bis 2 Prozent. Sparer, die ihr Geld jeweils zu den höchsten Zinsen anlegen, können so über die Jahre hinweg betrachtet deutlich mehr herausholen.

Viele Säule-3a-Fonds enttäuschen in einer Studie

Ein Vergleich bietet sich auch bei einer weiteren Variante des Vorsorgesparens an: bei den Säule-3a-Anlagefonds. Hier zahlen Sparer Geld in Fonds ein, die nach der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge maximal 50 Prozent in Aktien investiert sein dürfen. Neben dem Steuerspareffekt können Anleger auch von einem überdurchschnittlichen Wertzuwachs profitieren. Allerdings überzeugen bei weitem nicht alle Fonds mit einer marktgerechten Performance, wie eine Ende 2013 veröffentlichte Studie des Institute of Finance der Hochschule für Wirtschaft in Freiburg aufzeigte.

So schnitten über 10 Prozent der rund 100 untersuchten Fonds schlechter ab als der entsprechende Referenzindex und erhielten so das Prädikat «ungenügend». Und keiner der Fonds erreichte die Maximalnote. An die Spitze geschafft in den nach Risikobereitschaft aufgeteilten Kategorien haben es Fonds von Axa Winterthur, von Swiss Life und der IST Investmentstiftung (siehe Tabelle).

Das Ranking basiert zu 90 Prozent auf Performance- und Risikokennzahlen über das letzte Jahr und die letzten drei und fünf Jahre. Die Studienautoren entwickelten eine Reihe von  Messgrössen, um den verschiedenen Anlagestrategien und Aktienanteilen der Fonds gerecht zu werden. Sie berücksichtigten zudem, wie viel Risiko das Fondsmanagement für die erzielte Performance auf sich nahm. Weiter gewichteten die Autoren die Gebührenkomponente, im Fachjargon Total Expense Ratio (TER) genannt, mit 10 Prozent.

Die Kosten beachten und mehrere Töpfe füllen

Wie hoch die zukünftige Rendite ist, hängt von der eigenen Risikobereitschaft (sprich: der Höhe des Aktienanteils) und von der Anlagedauer ab. Je länger diese ist, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, einen ordentlichen Wertzuwachs zu erzielen. Allgemein wird ab einem Anlagehorizont von zehn und mehr Jahren eine Aktienquote von 35 bis 50 Prozent empfohlen. Bei einer Anlagedauer bis zu fünf Jahren hingegen sollte der Aktienanteil nicht über fünf Prozent liegen.

Mit den Einzahlungen in einen 3a-Fonds werden zwar Steuern gespart, dennoch müssen Anleger auch die Kapitalauszahlungssteuer in die Renditerechnung miteinfliessen lassen. Diese Steuer wird beim Bezug der Gelder wirksam und muss dem Fiskus abgeliefert werden. Auf Bundesebene ist die Höhe des Steuerfusses auf einen Fünftel des Postnumerandentarifs fixiert. Abhängig von den Gemeinde- und Kantonssteuersätzen kann der Abzug aber deutlich variieren. Dennoch ist der Nettoeffekt in den allermeisten Fällen positiv.

Ein Augenmerk sollten Anleger auch auf die TER richten. Sie wird vom Fondsvermögen abgezogen und ist somit renditewirksam. Gerade bei einem sehr langen Anlagehorizont – wie bei der Vorsorge üblich – kumulieren sich diese Kosten und fressen einen Teil der Rendite weg (siehe auch Seite 16).
Es ist auf jeden Fall sinnvoll, mehrere Säule-3a-Konten aufzubauen. Dies bedingt aber eine vorausschauende Planung der Einzahlungen.

Man kann ein Säule-3a-Konto jeweils nur als Ganzes auszahlen. Empfohlen wird, im Laufe der Zeit mindestens zwei Säule-3a-Konten aufzubauen und die Kontostände möglichst ähnlich hoch zu halten. Dadurch erzielt man eine optimale Steuereinsparung bei der Auszahlung, wenn man pro Jahr eines dieser Konten auflöst.

http://www.cash.ch/news/front/saeule3afonds_das_muss_man_beachten-317031...

 

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06.02.2014 08:47
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Zyndicate hat am 06.02.2014 - 08:24 folgendes geschrieben:

pleiadian hat am 05.02.2014 - 17:55 folgendes geschrieben:

1.Sind die Banken mit sehr hohen Zinssätzen wie z.B die Banque CIC,Corner Bank,BSI AG genau so sicher wie eine Kantonalbank? Gelten da die genau gleichen Grundregeln?Bzw. ist da mein Geld auch geschützt?Was sprich dafür und was dagegen?

Einlagensicherung

http://www.schweizer-banken.info/de/lexikon/einlagensicherung.htm

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06.02.2014 08:24
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pleiadian hat am 05.02.2014 - 17:55 folgendes geschrieben:

Grüezi mitenand,

 

ich habe nun das Alter erreicht wo es Sinn macht,sich Gedanken zur Vorsorge zu machen.

Ich habe vor ein 3.Säule Konto zu eröffnen ev. auch 2,es gibt ja Gründe die dafür sprechen.

Leider habe ich sehr wenig Erfahrung was das angeht und deshalb schreibe ich in dieses Forum.

Online habe ich verschiedene Banken verglichen und bemerkt,dass die Zinssätze doch sehr unterschiedlich sind.

Z.B bietet die Banque CIC Suisse einen Zins von 1,8%,allgemein bieten die Tessiner Banken einen höheren Zins als der Rest der Schweiz?!?!

Coop und Migros beide 1,4 Prozent

Meine Kantonalbank,wo ich eigentlich am liebsten Anlegen würde leider nur 1,25%

Auf ca.35 Jahre macht das doch einen erheblichen Unterschied aus.

Natürlich möchte ich einen möglichst hohen Zins für mein Geld haben.

Nun meine Frage:

1.Sind die Banken mit sehr hohen Zinssätzen wie z.B die Banque CIC,Corner Bank,BSI AG genau so sicher wie eine Kantonalbank? Gelten da die genau gleichen Grundregeln?Bzw. ist da mein Geld auch geschützt?Was sprich dafür und was dagegen?

Natürlich ist es praktischer mit meiner Hausbank das Geschäft abzuschliessen,da Sie mehr oder weniger gleich vor der Haustüre ist,aber der höhere Zinssatz ist ja schon verlockend.

Ich würde mich wirklich sehr freuen eure Meinungen zu lesen,denn ich bin grad ziemlich überfordert und möchte die richtige Entscheidung treffen.

 

Besten Dank im Voraus

Stefan

 

 

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20.01.2014 18:23
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Super. Vielen Dank für Eure Antworten, hat mir sehr geholfen:rose:

20.01.2014 14:47
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Nirvana hat am 20.01.2014 - 14:15 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 20.01.2014 - 11:41 folgendes geschrieben:

pitou hat am 20.01.2014 - 11:30 folgendes geschrieben:

Habe zu dem 3a Konto mal eine Frage.

Wenn man mehrere 3a Konten hat, sagen wir 3 Konten, darf ich auf alle 3 die 6739 CHF einzahlen und werden diese

dann mit dem jeweils vollen Zinssatz verzinst?

 

Danke für Euere antworten.

Pro Person darf dieses Jahr 6739 einbezahlt werden, gesamthaft! Wenn du 3 Konti hast, musst du den Beitrag entweder auf 1 Konto einzahlen oder 6739 : 3 machen!

So ist es.

Ich habe keine PK und zahle immer zu viel ein (rund 35K). Bisher hat sich in all den Jahren noch niemand beschwert.

 

Darum würde ich mal "aus versehen", zeitlich um ein paar Monte verschoben, auf 2 Konten einzahlen (oder 7600 statt 6700)und schauen, was passiert. nach dem Motto: Vertippen kann sich jeder mal. Letztendlich kann das zu viel einbezahlte Geld wieder herausgenommen werden, sobald man die Bescheinigung vom Steueramt dazu bekommen hat.

 

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20.01.2014 14:15
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Zyndicate hat am 20.01.2014 - 11:41 folgendes geschrieben:

pitou hat am 20.01.2014 - 11:30 folgendes geschrieben:

Habe zu dem 3a Konto mal eine Frage.

Wenn man mehrere 3a Konten hat, sagen wir 3 Konten, darf ich auf alle 3 die 6739 CHF einzahlen und werden diese

dann mit dem jeweils vollen Zinssatz verzinst?

 

Danke für Euere antworten.

 

 

Pro Person darf dieses Jahr 6739 einbezahlt werden, gesamthaft! Wenn du 3 Konti hast, musst du den Beitrag entweder auf 1 Konto einzahlen oder 6739 : 3 machen!

So ist es.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung beschränkt die Anzahl der Säule 3a Beziehungen bei Banken (Bankstiftungen) oder auch Versicherungen nicht. Allerdings gilt der maximale Einzahlungsbetrag für die Gesamtheit der Beziehungen und nicht für jede einzelne. D.h., wenn ein Vorsorgenehmer z.B. ein Vorsorgekonto, eine Wertschriftenvorsorge und eine Vorsorgepolice bedient, dann liegt der maximale Gesamteinzahlungsbetrag bei CHF 6'739 (Jahr 2013 mit Anschluss an eine Pensionskasse) oder bei CHF 33'696 (Jahr 2013 ohne Anschluss an eine PK).

http://www.vorsorge-3a.ch/vorsorge-saeule-3a/wie-viele-beziehungen-erlau...

 

Es kann aber durchaus sinnvoll sein mehrere Säule 3a Konti zu führen. Einerseits wegen dem Einlegerschutz von CHF 100'000 und andererseits beim gestaffelten Bezug der Gelder --> Steueroptimierung

http://www.finanzmonitor.com/3-saule/auszahlung-saule-3a-steuerspar-tipps/

 

20.01.2014 11:59
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pitou hat am 20.01.2014 - 11:30 folgendes geschrieben:

Habe zu dem 3a Konto mal eine Frage.

Wenn man mehrere 3a Konten hat, sagen wir 3 Konten, darf ich auf alle 3 die 6739 CHF einzahlen und werden diese

dann mit dem jeweils vollen Zinssatz verzinst?

Wenn die 3a-Konten bei verschiedenen Banken liegen, könnte das klappen. Ich würde es mal mit zwei 3a-Konten versuchen und schauen, was passiert

Die Verzinsung hängt vom Anbieter ab.  Es gibt Banken, die nur die berechtigte Höhe verzinsen.

Wenn man zu viel einzahlt, bekommt man ein Schreiben vom Steueramt, dass man den Betrag wieder heraus nehmen darf (aber nicht muss).

 

 

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20.01.2014 11:41
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pitou hat am 20.01.2014 - 11:30 folgendes geschrieben:

Habe zu dem 3a Konto mal eine Frage.

Wenn man mehrere 3a Konten hat, sagen wir 3 Konten, darf ich auf alle 3 die 6739 CHF einzahlen und werden diese

dann mit dem jeweils vollen Zinssatz verzinst?

 

Danke für Euere antworten.

 

 

Pro Person darf dieses Jahr 6739 einbezahlt werden, gesamthaft! Wenn du 3 Konti hast, musst du den Beitrag entweder auf 1 Konto einzahlen oder 6739 : 3 machen!

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