3. Säule, z.K

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Sallatunturi
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3. Säule, z.K

@ vontobel

Ein Beispiel:

Performance der UBS Fonds (mit %tualem Aktienanteil), leider normales Konto nicht drin :wink:, aber der Durchschnittszinssatz für normales Konto bei den besten Banken schlägt diese Fonds.

Kannst dir anhand dieses Bildes vorstellen, dass mit den Konstruktionen nur das Konto schlägst, wenn du genau das Glück hast und bei den Tiefs eingestiegen bist, ansonsten sieht es pechschwarz"rot" aus.

Es ist leider nun mal so, dass die hohe Management fees (1.44 -1.62%) bei diesen Konstruktionen für das ganze Depot genommen wird, zusätzlich werden diese Depots auch sehr grosszügig umgewälzt Wink , dass natürlich schöne Gebühren z.L. des Depots z.G. der Bank generiert.

Ich sehe meine 3Säule als Vorsorge, d.h. Einzahlen, und Transfer des Kontos auf andere Bank, wenn die bessere Zinssätze bietet (somit 1x im Jahr Zinssätze bei anderen Banken checken)

Spekulationen mit Aktien / Fund of Fund / Hedge Funds etc werden bereits mit der PK, AHV gemacht, und dies reicht, deshalb 3A konservativ.

Zusätzlich hat man eigenes Sparkapital, und damit kann man ja genug auf den Märkten rumgurken Lol .

Es gibt auf dem normalen 3A Konto auch nicht highs und lows, du kannst es also jederzeit ohne Verlust z.B. für Immobilien benutzen, das bei jüngeren Personen auch in Erwägung gezogen werden sollte.

Und sollte eine Inflation aufziehen, werden die Zinsen ziemlich schnell erhöht (ist nun mal Konkurrenzdruck da, im Gegensatz zu den Konstruktionen), im Gegensatz wird dein Obligationen- und wahrscheinlich auch Aktienbestand leiden, und trotzdem fallen alle diese Gebühren an.

Aber muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden Wink

Vontobel
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3. Säule, z.K

Sallatunturi wrote:

Es ist leider nun mal so, dass die hohe Management fees (1.44 -1.62%) bei diesen Konstruktionen für das ganze Depot genommen wird, zusätzlich werden diese Depots auch sehr grosszügig umgewälzt Wink , dass natürlich schöne Gebühren z.L. des Depots z.G. der Bank generiert.

Hast du dir den Prospekt den ich hier reingestellt habe überhaupt mal angeschaut?

https://www.credit-suisse.com/ch/privatkunden/doc/factsheet_csa_mixta-bv...

Ich zitiere:

"All-in-fee 0,78 % p. a."

"Dank tiefer Umschichtungsrate innerhalb von Indexfonds

fallen weniger Transaktionskosten als bei aktivem

Fondsmanagement an. Die geringeren Kosten wirken

sich grundsätzlich positiv auf die langfristige Rendite

des Indexfonds aus."

...bei diesem Produkt handelt es sich nicht um irgendein aktiv gemanagtes Produkt, sondern um ein passives. Und für den 3A Bereich ist dies wirklich etwas Neues.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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Sallatunturi
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3. Säule, z.K

Hallo vontobel

Hab den Prospekt gelesen Wink

Bin nun mal der Ansicht, dass die 3A Säule konservativ angelegt werden sollte. Damit ist auch ein vorzeitiger Bezug (z.B. Wohneigentum etc) jederzeit ohne Verlust möglich. Auch beim Bezug am Ende (6x) spielt es keine Rolle in welchem Zyklus die Wirtschaft ist. Dies sollte nicht unterschätzt werden.

greez

Vontobel
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3. Säule, z.K

Sallatunturi wrote:

Hallo vontobel

Hab den Prospekt gelesen Wink

Bin nun mal der Ansicht, dass die 3A Säule konservativ angelegt werden sollte. Damit ist auch ein vorzeitiger Bezug (z.B. Wohneigentum etc) jederzeit ohne Verlust möglich. Auch beim Bezug am Ende (6x) spielt es keine Rolle in welchem Zyklus die Wirtschaft ist. Dies sollte nicht unterschätzt werden.

greez

Völlig ok deine Strategie. Jeder soll so investieren wie er sich wohl fühlt. Ich für mich habe einfach gedacht:

40 Jahre Anlagedauer - da müssen Aktien vertreten sein

...muss hier aber noch erwähnen, dass ich es derzeit so mache, dass 50% meines 3A Beitrages in das obgenannte Produkt gehen und der Rest auch aufs Vorsorgekonto in CASH gelegt wird.

Und den letzten Punkt den du ansprichst ist natürlich sehr wichtig. Wenn innerhalb der nächsten 8-15 Jahre ein Bezug geplant wird - dann würde ich mir persönlich auch überlegen ob ein Aktienanteil von 45% wirklich das Richtige ist. Vermutlich würde ich auch auf die Kontoform wechseln in diesem Fall.

Bzgl. Kauf Wohneigentum. Könnte man als Alternative anstatt das Geld zu beziehen auch die Vorsorgegelder verpfänden. So wäre man nicht gezwungen die Gelder in einem Moment tiefer Aktienkurse zu verkaufen. Der Wert würde aber natürlich in einem solchen Falle sinken und hätte Auswirkung auf den Belehnungswert der Gelder.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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hanne
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UBS Vitainvest

Wer sich fragt, wieso der Kurs seines UBS Vitainvestfonds gesunken ist: Heute war die Ausschüttung. Der Kurswert ist dementsprechend gesunken.

Quelle:

http://www.ubs.com/1/g/ubs_ch/private/insurance/fisca/securities/part_wealth.html (In den Factsheets)

Edit:

Übrigens lanciert UBS neue Vorsorgefonds.

Zitat von ubs.ch:

"Einfach und verständlich. UBS Vorsorgefonds mit Schweizer Fokus.

Möchten Sie im Rahmen der gebundenen Vorsorge 3a oder in der beruflichen Vorsorge (2. Säule) in Wertschriftenanlagen investieren und damit den Entwicklungen der Märkte teilnehmen? Sind Sie an den steuerlichen Vorteilen interessiert, welche Anlagen in die Säule 3a mit sich bringen? Ist Ihnen die Flexibilität wichtig, Ihre Wertschriftenanlagen auch über die Pensionierung hinaus behalten zu können?

Kontaktieren Sie uns und wir informieren Sie, ab wann die neuen Vorsorgefonds mit Schweizer Fokus für Sie zur Verfügung stehen.

Die Fonds sind momentan noch in der Prüfungsphase der Behörden. Man rechnet Mitte April mit der Bewilligung.

Grischuna
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Zinsberechnungsmethode

Ich habe rein Interessenshalber noch eine allgemeine Frage zur Zinsberechnungsmethode bei den Säule 3a Sparkonti: Wird bei den Konti der erste Anlegetag, also der Tag an dem ich den Betrag einzahle oder der letzte Anlegetag, also der Tag an dem das Geld ausgezahlt wird verzinst? Wenn ich den Betrag also am 01. Januar anlege und 29. November beziehe wird dann der 01. Januar mitverzinst oder der 29. November? Oder werden die Zinsen anders berechnet? Ausserdem möchte ich gerne wissen, welche Zinsberechnungsmethode zur Anwendung kommt (also französische Zinsmethode, englische Zinsmethode etc.)

alpenland
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nach diesem Rückgang

habe ich heute den Betrag von 2010

in den UBS Vitainvest World 50 angelegt.

übrigens:

Bigmoney vagabundiere nun wieder Richtung

Quote:

teilweise kaum regulierten Geldzentren in Asien wie

Singapur, Hongkong oder Shanghai.

fort knox
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Re: Zinsberechnungsmethode

Grischuna wrote:

Ich habe rein Interessenshalber noch eine allgemeine Frage zur Zinsberechnungsmethode bei den Säule 3a Sparkonti: Wird bei den Konti der erste Anlegetag, also der Tag an dem ich den Betrag einzahle oder der letzte Anlegetag, also der Tag an dem das Geld ausgezahlt wird verzinst? Wenn ich den Betrag also am 01. Januar anlege und 29. November beziehe wird dann der 01. Januar mitverzinst oder der 29. November? Oder werden die Zinsen anders berechnet? Ausserdem möchte ich gerne wissen, welche Zinsberechnungsmethode zur Anwendung kommt (also französische Zinsmethode, englische Zinsmethode etc.)

hallo grischuna

auf den ersten blick erscheint deine frage reichlich pedantisch, führen die verschiedenen zinsrechnungsmethoden bei einem sparen3-vermögen doch nur zu marginal unterschiedlichen ergebnissen. zumindest für den einzelnen sparer. - für die bank hingegen, welche zig-tausende sparen3-konten verwaltet, ist es tatsächlich von nicht unerheblicher bedeutung, welche methode sie anwendet.

leider kann ich dir aber keine antwort auf deine frage geben. ich gehe jedoch mal davon aus, dass das finanzinstitut wohl selten freiwillig "den kürzeren zieht", sprich, dir die für dich bestmöglichste methode (erster und letzter anlegetag verzinst) anwendet.

da mir bisher noch in keinen vertragsbedingungen für sparen3 oder sonstwelchen klassichen anlage-/vorsorgeangeboten die angewandte zinsrechnungsmethode über den weg gelaufen ist, würd mich auch wunder nehmen, welche methode eigentlich jeweils angwendet wird bzw ob es hierzu überhaupt regelungen gibt.

vielleicht fragst du mal bei deinem anbieter konkret nach. erwarte aber nicht, dass der kundenberater dir das gleich beantworten kann. vielmehr muss der mal selber bei der "zentrale" (oder wenn er effizient ist, direkt bei der IT-abteilung, welche die zinsberechnungen im system einpflegt), nachfragen.

das ergenbis kannst dann ruhig mal hier posten. würd mich auch interessieren.

"Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht." A.E.

Grischuna
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Neue Maximalbeträge Säule 3a ab 2011!

Anpassung der AHV/IV-Renten, neue Grenzbeträge in der beruflichen Vorsorge

Bern, 24.09.2010 - Der Bundesrat passt per 1. Januar 2011 die AHV- und IV-Renten sowie den Betrag für den Lebensbedarf bei den Ergänzungsleistungen der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung (Mischindex) an. Die Aufwertung beträgt demnach 1,75%. Gleichzeitig werden die Berechnungsgrundlagen der beruflichen Vorsorge darauf abgestimmt.

Die minimale AHV/IV-Rente steigt von 1’140 auf 1’160 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2’280 auf 2’320 Franken. Bei den Ergänzungsleistungen wird der Betrag für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs von 18'720 auf 19’050 Franken pro Jahr für Alleinstehende, von 28'080 auf 28’575 Franken für Ehepaare und von 9'780 auf 9’945 Franken für Waisen erhöht. Auch die Entschädigungen für Hilflose werden angepasst.

Die Mindestbeiträge der Selbständigerwerbenden und der Nichterwerbstätigen für AHV, IV und EO werden von 460 auf 475 Franken pro Jahr erhöht, der Mindestbeitrag für die freiwillige AHV/IV von 892 auf 904 Franken.

Kosten der höheren Renten

Die Erhöhung der Renten führt zu Mehrkosten von rund 765 Millionen Franken, davon 650 Millionen bei der AHV und 115 Millionen bei der IV. Davon gehen 170 Millionen zu Lasten des Bundes, der sich zu 19,55% an den Ausgaben der AHV und zu 37,7% an jenen der IV beteiligt. Die Anpassung der Ergänzungsleistungen zu AHV und IV verursacht zusätzliche Kosten von 1 Million Franken zu Lasten des Bundes und 4 Millionen für die Kantone.

Anpassung der Grenzbeträge in der beruflichen Vorsorge

In der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird der Koordinationsabzug von 23'940 auf 24'360 Franken erhöht, die Eintrittsschwelle steigt von 20'520 auf 20’880 Franken. Der maximal erlaubte Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) beträgt neu 6'682 Franken (heute 6'566) für Personen, die bereits eine 2. Säule haben, respektive 33’408 Franken (heute 32'832) für Personen ohne 2. Säule. Auch diese Anpassungen treten auf den 1. Januar 2011 in Kraft.

Weitere wichtige Anpassungen auf den 1. Januar 2011

Für die Berechnung der Beiträge von Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen benötigen die Ausgleichskassen die Angaben der kantonalen Steuerbehörden. Dieser Datenaustausch kann in Zukunft über die Datenaustauschplattform des Bundes Sedex erfolgen.

Die Beiträge der Nichterwerbstätigen werden auf dem Vermögen und dem Renteneinkommen berechnet. Neu werden dabei auch die Renten der AHV berücksichtigt, die IV-Renten hingegen weiterhin nicht.

Wer Ergänzungsleistungen erhält und nicht erwerbstätig ist, bezahlt in Zukunft generell nur noch den Mindestbeitrag.

In der Verordnung hat der Bundesrat definiert, was bei Kindern als Ausbildung gelten kann. Das ist von Bedeutung für den Anspruch auf Waisen- und Kinderrenten für Kinder zwischen dem 18. und 25. bzw. auf die Ausbildungszulagen für Kinder zwischen dem 16. und 25. Altersjahr.

Quelle und Direktlink: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=35271

Elias
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3. Säule, z.K

Vorsorgekonti können fünf Jahre vor dem AHV-Rentenalter gestaffelt aufgelöst werden.

Gemäss SGKB ist die Anzahl der 3a-Konti seit 2 Jahren unbeschränkt. Finde keinen Link zur Aufhebung der Limite.

Quote:

Einige Banken beschränken die Anzahl der Säule 3a Konti auf zwei. Vereinzelte Kantone kennen Sonderregelungen.

http://www.123-pensionierung.ch/de/saeule-3a/fragen-saeule-3a/

Quote:

Wie viele Säule 3a Konten sind maximal erlaubt?

Die Zahl der Säule 3a Konten ist nicht beschränkt. Es ist möglich, mehrere Säule 3a Konten zu eröffnen um die Auszahlung auf verschiedene Jahre zu verteilen und damit die Steuerprogression auf dem Auszahlungsbetrag zu brechen.

Die Eidg. Steuerverwaltung beschränkt die Anzahl der Säule 3a Beziehungen nicht

http://www.vorsorge-3a.ch/vorsorge-saeule-3a/steuerliche-behandlung.html

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Elias
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3. Säule, z.K

2010 Welche Rendite können Sie mit einem 3a-Wertschriftendepot erwarten?

Mitglieder einer Pensionskasse dürfen 2010 maximal 6'566 Franken in die Säule 3a einzahlen. Wer keiner Pensionskasse angehört, darf 20 Prozent seines Erwerbseinkommens abziehen, maximal 32’832 Franken. Der abzugsfähige Betrag muss am 31. Dezember von der Vorsorgeeinrichtung verbucht sein.

Die aktuellen Zinsen auf den Zinskonten der wichtigsten Anbieter im Vergleich.

http://www.vermoegenszentrum.ch/Privatkunden/Vergleiche---Rechner/Saule-...

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fort knox
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3. Säule, z.K

kleiner tipp für zins-optimierer: den betrag jeweils bereits anfangs jahr einzahlen (sofern möglich). macht beim jetzigen zinsniveau (sparkonto 1%, sparen 3a 2%) über 30 jahre locker 2500 franken aus. praktisch geschenkt.

und zweiter tipp: die sparen 3a-konten nur bis 90'000 CHF anhäufnen (man kann ja mehrere konten eröffnen). denn die guthaben sind aktuell nur bis 100'000 einlagegesichert. von den zusätzlichen steuerlichen vorteilen bei gestaffeltem kapitalbezug mal ganz abgesehen.

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Grischuna
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3. Säule, z.K

Ich spare Jahr für Jahr den Maximalbetrag in der Säule 3a. Bisher habe ich nur ein Konto. Es wird hier immer davon gesprochen, dass man mehrere Säule 3a Konten führen soll um damit die Steuern, welche auf das ausbezahlte Säule 3a Kapital anfallen, auf verschiedene Steuerjahre zu verteilen. Wenn man nun sechs Konten führt und das erste Konto mit 60, das zweite Konto mit 61 etc. auflöst, dann wird ja der Zinseszins auf das gesamte Kapital der sechs Konten gebrochen, da Jahr für Jahr das Vermögen auf den 3a-Konti durch die Auflösung eines Kontos kleiner wird, im Gegensatz zur Variante wo nur ein Konto geführt wird und dieses erst mit 65 aufgelöst wird. Nun meine Frage: Ist der Ertrag (durch den Zinseszinseffekt) nicht höher, wenn man bis 65 bloss auf ein einziges Konto einzahlt und dieses auch erst mit 65 auflöst, anstatt ab 60 die sechs Konten in sechs Steuerjahren aufzulösen und damit die Steuerprogression zu brechen?

Ich hoffe ihr versteht mein Anliegen und wisst was ich meine.

alpenland
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einfache Antwort

wenn Du tatsächlich in der Lage bist einen höheren Zins zu erwirtschaften als in deinem Kanton Steueren gefordert werden, musst Du drin bleiben.

Taschenrechner in Gang setzten.

Bei vielen Kantonen gibts einen Online Rechner, damit Du die Diff. ersehen kannst.

schöne Grüsse

Ramschpapierhaendler
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3. Säule, z.K

@ Grischuna:

Mit 5 gestaffelten Konten (K61-K65) "verlierst" du:

Betrag K65 x 0

Betrag K64 x Zinssatz

Betrag K63 x (1+Zinssatz) x (1+Zinssatz) - Betrag K63

Betrag K62 x (1+Zinssatz) x (1+Zinssatz) x (1+Zinssatz) - Betrag K62

Betrag K61 x (1+Zinssatz) x (1+Zinssatz) x (1+Zinssatz) x (1+Zinssatz) - Betrag K61

Jetzt Beträge zusammenzählen und du hast den Zinsverlust.

Den Steuergewinn musst du irgendwie sonst ermitteln. Steuerrechner gibt's oft bei Gemeinden Kantonen oder örtlichen Kantonalbanken. Eine regionale Bank oder der schwarze Mann vom Steueramt sollte dir auch helfen können.

Elias
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Ramschpapierhaendler wrote:

@ Grischuna:

Mit 5 gestaffelten Konten (K61-K65) "verlierst" du:

Bei gleichen Zinsen kann es doch keinen Verlust geben.

Ob auf's gleiche Konto einbezahlt oder verteilt, muss Ende Jahr die gleiche Summe geben, wie wenn man es auf ein Konto einzahlt

Konto 1

100'000 zu 2%

1. Jahr +2'000 102'000

2. Jahr +2'040 104'040

Konto 2

100'000 zu 2%

1. Jahr +2'000 102'000

2. Jahr +2'040 104'040

Total beide Konti 208'080

Ein Konto

200'000 zu 2%

1. Jahr +4'000 204'000

2. Jahr +4'080 208'080

Oder stehe ich jetzt auf der Leitung :?:

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Ramschpapierhaendler
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Du hast die Frage nicht richtig verstanden. Er geht davon aus, dass er bei 5 gestaffelten Konti auf dem ersten Konto, das er auflöst, 4 Jahre lang keinen Zins hat. Beim 2. 3 Jahre lang usw. Ich bin bei meinem Rechenbeispiel einfachheitshalber davon ausgegangen, dass er das vorzeitig rausgenommene Geld nicht mehr zinsbringend anlegt / anlegen kann. Insofern erleidet er einen Zinsverlust gegenüber der Variante mit 1 Konto (Auflösung bei Alter 65).

Edit: ansonsten stimmt es: 5 Konten ergeben gleichviel Zinsen wie 1.

börse-wie
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Könntes das Geld ja wieder in eine Obligation anlegen und es trägt weiter Zins ( zins muss dann halt versteuert werden) Gleiches vorgehn beim zweiten Konto auflösen, wieder Investieren... Oder dann halt Ausgeben! Denn gleichen Apfel kann mann auch nur einmal essen!

Ramschpapierhaendler
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börse-wie wrote:

Könntes das Geld ja wieder in eine Obligation anlegen und es trägt weiter Zins ( zins muss dann halt versteuert werden) Gleiches vorgehn beim zweiten Konto auflösen, wieder Investieren... Oder dann halt Ausgeben! Denn gleichen Apfel kann mann auch nur einmal essen!

Bei den heutigen Zinssätzen auf 2./3.-Säule-Konti finde ich sowieso, dass es keinen grossen Sinn macht, das Geld dort zu lassen. Aber das muss jeder für sich durchrechnen.

sgrauso
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Vontobel wrote:

Slin wrote:
Ich zanhle jedes Jahr den Maximalbetrag ein und spare dabei rund 1000 chf Steuern. Dadurch habe ich schon eine Rendite auf dem investierten Kapital von rund 16%.

Was willst Du mehr?

Gruss SLIN

Guter Beitrag slin...interessant herauszufinden wäre...wie die durchschn. performance nach Abzug der Steuern bei Auszahlung, ausfällt...

phüüüü wie es (in meinem Fall) im Jahre 2047 mit der besteuerung sein wird liegt noch in den Sternen.

 


 


 


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verkaufe

verkaufe 3. Säule Anlage / World 50

Der ansteigende Zyklus seit März 09 könnte mal ne Delle abbekommen.

blabla
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3. Säule, z.K

Ramschpapierhaendler wrote:

Du hast die Frage nicht richtig verstanden. Er geht davon aus, dass er bei 5 gestaffelten Konti auf dem ersten Konto, das er auflöst, 4 Jahre lang keinen Zins hat. Beim 2. 3 Jahre lang usw. Ich bin bei meinem Rechenbeispiel einfachheitshalber davon ausgegangen, dass er das vorzeitig rausgenommene Geld nicht mehr zinsbringend anlegt / anlegen kann. Insofern erleidet er einen Zinsverlust gegenüber der Variante mit 1 Konto (Auflösung bei Alter 65).

Edit: ansonsten stimmt es: 5 Konten ergeben gleichviel Zinsen wie 1.

Es gibt ein Versicherungmodell mit Einmalprämie. Man muss vor 65 einzahlen und mindestens 5 Jahre halten. Beispiel: Mit 61 CHF 100'000.-- einzahlen, mit 66 CHF 110'000.-- auszahlen. Mit 62 CHF 100'000.-- einzahlen, mit 67 CHF 110'000.-- auszahlen, etc. Die Differenz (CHF 10'000.--) ist in diesem Falle steuerfrei... Macht man dieses Spiel mit jedem Konto jedes Jahr, spart man am meisten Steuern Biggrin

Elias
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3. Säule, z.K

blabla wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
Du hast die Frage nicht richtig verstanden. Er geht davon aus, dass er bei 5 gestaffelten Konti auf dem ersten Konto, das er auflöst, 4 Jahre lang keinen Zins hat. Beim 2. 3 Jahre lang usw. Ich bin bei meinem Rechenbeispiel einfachheitshalber davon ausgegangen, dass er das vorzeitig rausgenommene Geld nicht mehr zinsbringend anlegt / anlegen kann. Insofern erleidet er einen Zinsverlust gegenüber der Variante mit 1 Konto (Auflösung bei Alter 65).

Edit: ansonsten stimmt es: 5 Konten ergeben gleichviel Zinsen wie 1.

Es gibt ein Versicherungmodell mit Einmalprämie. Man muss vor 65 einzahlen und mindestens 5 Jahre halten. Beispiel: Mit 61 CHF 100'000.-- einzahlen, mit 66 CHF 110'000.-- auszahlen. Mit 62 CHF 100'000.-- einzahlen, mit 67 CHF 110'000.-- auszahlen, etc. Die Differenz (CHF 10'000.--) ist in diesem Falle steuerfrei... Macht man dieses Spiel mit jedem Konto jedes Jahr, spart man am meisten Steuern Biggrin

Man muss die 3a-Konten nicht zwingend bis 65 bezogen haben.

Spätestens 5 Jahre nach der Pension muss es aber geschehen sein. Unter Umständen ist ein kleines AHV-pflichtiges Einkommen nötig, welches den monatlichen Freibetrag von 1'400 übersteigen sollte, damit man einen Nachweis gegenüber einer Bank hat, falls sie danach fragt.

Siehe auch Seite 16 http://www.ahv-iv.info/andere/00134/00139/index.html?lang=de&download=NH...

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Leverage
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ZKB akzeptiert immer noch keine Indexfonds in Säule 3a!!

ZKB akzeptiert immer noch nicht

Indexfonds in der säule 3a.

endlich hat mal jemand drüber geschrieben.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/aktive_vorenthaltung_passiver_pro...

ich habe ja schon lange drauf hingewiesen, dass die ZKB den Swisscanto Indexfonds in der Säule nicht akzeptiert und immer noch die fast doppelt so teurern aktiv gemanagten Fonds anbietet.

hier mein Beitrag von einem anderen Forum, datiert 19.11.10

:wollte bei der ZKB mein Säule 3a Fondsplan umstellen auf den neuen Swisscanto Index Fonds www.swisscanto.ch/ch/de/retail/news/2010/bvg3-index45.html welcher nur Verwaltungskosten von 0.6% aufweisen. die bisherigen ZKB Säule 3a Fonds haben ca. 2!! % Gebühren.

nun hat mir die ZKB mitgeteilt, dass sie den Swisscanto Index-Fonds nicht akzeptiert. Ist ja auch klar die wollen wohl noch eine Weile lauf den 2% Abzocker Fonds rumreiten, oder planen wohl was eigenes. Zudem wollen die die Dez.Einzahlungen noch abgreifen.

die Swisscanto hat mir danach mitgeteilt, dass die ZKB die einzige KB ist welche diesen Fonds nicht ins Universum aufgenommen hat.

Das lustige daran ist, dass die unverschämte ZKB Beraterin mir danach sogar noch versucht hat eine Hypothek zu verkaufen Wink

Fazit: Säule 3a Konto wird von der ZKB abgzeogen.

hier noch einen Überblick über aktuelle Säule 3a IndexFonds. Auf 20 oder mehr Jahr gerechnet macht es einen riesen Unterschied ob nun mit 2% oder 0.6% Verw.Kosten kalkuliert wird. Ich behaupte in 2-3 Jahren sollten die Gebühren bei 0.35% sein.

www.cash.ch/news/front/saeule_3a_jetzt_kommen_die_passiven_produkte-9715...

Rich Uncle
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Re: ZKB akzeptiert immer noch keine Indexfonds in Säule 3a!!

Quote:

Auf 20 oder mehr Jahr gerechnet macht es einen riesen Unterschied ob nun mit 2% oder 0.6% Verw.Kosten kalkuliert wird.

Bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren stelle ich mir eh die Frage, ob die Säule 3a so attraktiv ist, wie uns die Banken immer wieder erzählen: Bei einer Direktinvestion in Aktien oder Fonds sind Kursgewinne steuerfrei, bei der "indirekten" Investition über die Säule 3a werden diese aber ebenfalls besteuert, was die jetzigen Steuerabzüge wieder auffrisst.

Wäre interessant auszurechnen. Für mich sehe ich 3a eher als kurz- bis mittelfristiges Bausparen denn als Altersvorsorge. Schliesslich erreiche ich erst in 36 Jahren Rentenalter 70 Smile

Elias
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Re: ZKB akzeptiert immer noch keine Indexfonds in Säule 3a!!

Rich Uncle wrote:

Quote:
Auf 20 oder mehr Jahr gerechnet macht es einen riesen Unterschied ob nun mit 2% oder 0.6% Verw.Kosten kalkuliert wird.

Bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren stelle ich mir eh die Frage, ob die Säule 3a so attraktiv ist, wie uns die Banken immer wieder erzählen: Bei einer Direktinvestion in Aktien oder Fonds sind Kursgewinne steuerfrei, bei der "indirekten" Investition über die Säule 3a werden diese aber ebenfalls besteuert, was die jetzigen Steuerabzüge wieder auffrisst.

Wäre interessant auszurechnen. Für mich sehe ich 3a eher als kurz- bis mittelfristiges Bausparen denn als Altersvorsorge. Schliesslich erreiche ich erst in 36 Jahren Rentenalter 70 Smile

Die Kursverluste sind auch steuerfrei ...

Zins(eszins) und Vermögen werden während der Laufzeit nicht besteuert, beim Bezug zu einem reduzierten Satz.

Einer von vielen Rechnern http://tools.netcetera.ch/bin/tributtools/taxsave-de

----

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Rich Uncle
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Re: ZKB akzeptiert immer noch keine Indexfonds in Säule 3a!!

Quote:

Zins(eszins) und Vermögen werden während der Laufzeit nicht besteuert, beim Bezug zu einem reduzierten Satz.

Einer von vielen Rechnern http://tools.netcetera.ch/bin/tributtools/taxsave-de

Da sind wir gleicher Meinung.

Gehen wir einfachheitshalber davon aus, ich habe bis heute CHF 100'000 in die Säule 3a einbezahlt und zahle bis zur Pension in 35 Jahren nichts mehr ein.

Wenn sich das Guthaben dank Kursgewinnen auf CHF 500'000 vergrössert, werden bei der Auszahlung CHF 500'000 besteuert, wenn auch zu einem reduzierten Satz. Hätte ich die 100'000 direkt in Aktien/Fonds investiert, wären die CHF 400'000 Kursgewinn steuerfrei.

Der Steuerabzug für die jährlich Einzahlung fällt da nicht mehr so gross ins Gewicht.

Elias
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Re: ZKB akzeptiert immer noch keine Indexfonds in Säule 3a!!

Rich Uncle wrote:

Gehen wir einfachheitshalber davon aus, ich habe bis heute CHF 100'000 in die Säule 3a einbezahlt und zahle bis zur Pension in 35 Jahren nichts mehr ein.

Wenn sich das Guthaben dank Kursgewinnen auf CHF 500'000 vergrössert, werden bei der Auszahlung CHF 500'000 besteuert, wenn auch zu einem reduzierten Satz. Hätte ich die 100'000 direkt in Aktien/Fonds investiert, wären die CHF 400'000 Kursgewinn steuerfrei.

Der Steuerabzug für die jährlich Einzahlung fällt da nicht mehr so gross ins Gewicht.

Du fängst nach deiner Überlegung bei Null an: anstelle der Einzahlung in 3a willst du jetzt jährlich die 6K anlegen (oder 30K :?: ).

500K scheinen mir mit 6K jährlich ambitiös.

Ich würde beides machen. Einzahlen und zocken.

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Elias
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3. Säule, z.K

Ein nicht mehr so aktueller Vergleich http://www.schweizer-banken.info/de/vergleich/fonds-vorsorge-3a.htm

Alle Fonds mit hohem Aktienanteil haben im 2008 gelitten und sich dementsprechend auch wieder halbwegs erholt.

http://www.trustnet.com/Factsheets/Factsheet.aspx?fundCode=Y2F36&univ=B&...

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Leverage
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3. Säule, z.K

ich habe ja schon mehrfach hier darüber berichtet, dass die ZKB den neuen Swisscanto ETF Säule 3a Fonds nicht zulässt.

Nun lancierte die ZKB selber Säule 3a ETF Indexlösungen, was ja wohl auch der Grund war, weshalb die nicht zugelassen waren.

www.zkb.ch/de/center_worlds/ueber_uns/medien/medienmitteilungen/aktuell/...

Nun: die neue Lösungen überzeugen nicht wirklich. Der passiv 45 hat eine Verwaltungsgebühr von 0.75%, Zum Vergleich der Swisscanto Indexfonds hat eine von 0.6%.

Zudem kommt ein Ausgabeaufschlag von 0.2% und sogar eine Rücknahmegebühr! von 0.1% dazu. (was ein Skandal ist)

www.zkb.ch/de/startseite/privatkunden/vorsorge_und_versichern/private_vo...

Vergleicht man dies nun mit dem bestehenden BVG 3 Portfolio Fonds , welcher in der Verwaltung 1.1% kostet und keine Ausgabe und Rücknahmegebühr kennt, ist dies nicht wirklich attraktiv. Zudem kommt bei der ETF Index Lösung (welches ja eigentlich ein Fund of Fund ist) noch indirekt die Gebühren der enthaltenen ETFs dazu, welche wohl nochmals ca 0.4% wären. Damit wäre der passive Säule 3a Fonds sogar teurer wie der aktiv verwaltete.

Sehr enttäuschend das ganze, dass die ZKB hier versucht Kleinanleger auszunehmen.

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