Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kann!

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25.05.2011 15:39
#1
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Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kann!

Kleinanleger / Anleger – Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was er kann!

Vor dem Hintergrund der aufziehenden bzw. schon aufgezogenen dunklenschwarzen Wolken am Anleger-firmament möchte ich hier einen neuen Beitrag eröffnen. Der Titel dieses Beitrages: „Kleinanleger, Anleger! Rette sich wer kann, aber wie! Der Beitrag soll Hinweise, Vorschläge für Kapitalanlagen in dieser unsicheren Zeit geben. Anlagen welche nicht durch die Schuldenkrise, Staatsbankrotte,Gross-katastrophen, Währungsreformen, Schuldenschnitte, etc. halbiert oder gar eleminiert werden. Dieses Thema betrifft uns eigentlich alle und umso nteressanter sollte sich dieser Beitrag entwickeln.

Eine Bitte oder mehrere Bitten, hätte ich nun mal gerne für diesen Beitrag.

1. Schreib nur „etwas“ wenn es Hand und Fuss hat. Ohne Zusatz Männchen

oder anderen Figuren. Einfach kühl und sachlich.

2. Ich gebe hier erfundene Daten eines gehoberen Durchschnittsanlegers

an. Erkennt sich der einte oder andere Leser in diesem Musteranleger

welcher um sein Erspartes fürchtet wieder, umso besser.

3. Ich bitte dann zuerst mal marcusfabian dazu seine Ansichten und Lösungen

zu äussern.

4. Erst danach, kann dann die allgemeine Diskussion anfangen. Aber wie schon

gesagt, sachlich und sauber.

Ich würde mich freuen, wenn sich alle an diese Wünsche meinerseits halten würden.

Nun zu den Angaben des Musteranlegers:

Sparkonto mit Fr. 100’000

Privatkonto mit Fr. 25000.00

Obligationen Fr. 0.00

Aktiendepot Fr. 150'000 (je ½ CH- u. ½ übrige Welt)

Versicherungspolicen (Einmaleinlagen) total Fr. 100’000

Einfamilienhaus Verkehrswert ca. Fr. 550’000

Hypothek (keine, schuldenfrei)

Mehrfamilienhaus Verkehrswert Fr. 1'600'000

Hypothekt 700'000, Nettorendite 5%

Gold (5 Goldvreneli)

Rohstoffe keine (weder Agrar- noch Oel- noch Metalle)

Rentenansprüche bei AHV und Pensionskasse

Also, das wäre die Ausgangslage. Wie bringen wir nun diese Anlagen durch die kommenden Turbulenzen (Euro, US-$, Schuldenkollaps, Veränderungen der Machtverhältnisse zwischen den Industrienationen (USA, Europa) und den Schwellenländern (China, Korea, Vietnam, Russland, Brasilien)

Karat

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 www.mama-elizza.com/

www.haller-stiftung.ch

www.waisenkinder.jimdo.com

www.lotusforlaos.weebly.com

 

 

 

 

14.01.2014 08:23
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MarcusFabian hat am 14.01.2014 - 01:15 folgendes geschrieben:

 

Hinzu kommt auch, dass die meisten Banken sowohl Long- als auch Short-Positionen haben, die sie intern verrechnen können. Hier kommt es dann höchstens zum Problem der verschiedenen Verfallsdaten.

Wie auch immer.

Die Long- und Short-Positionen werden nicht direkt gegeneinander verrechnet. Es ist schlicht Eigenhandel, der unter dem Strich was abwerfen sollte.

Wenn Short-Put und Long-Put kombiniert werden, geht es z.B. um Butterfly-, Condor, oder Ratio.Spread http://de.wikipedia.org/wiki/Optionsstrategie

Die Banken machen (wenn überhaupt) entweder gedeckte oder ungedeckte Leerverkäufe und sind damit short, sie kaufen Aktien und sind damit long oder sie schreiben darauf Short-Calls oder sie verkaufen Short-Puts und sind mit diesen Positionen Short oder sie sind Emittent eines Warrants und sind dann wieder short, egal ob es ein Put- oder Call-Warrant ist. Die Warrants sind grösstenteils gedeckt, so wie die ETF's gedeckt sind, was zu einer gewissen Eigendynamik führt.

 

Der Eigenhandel (Nostrohandel) ist seit der Finanzkrise eingeschränkt worden

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14.01.2014 08:09
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MarcusFabian hat am 14.01.2014 - 01:15 folgendes geschrieben:

sime hat am 13.01.2014 - 21:51 folgendes geschrieben:

 

 

PS: Du hast es schon öfters erklärt, jedoch ist es mir gerade nicht mehr so ganz à jour, weshalb man beim Netting, [...]   durch den Faktor 10 zu dividieren sind?

 

 

Wir hatten vor gefühlt 2-3 Jahren hier einen User K3000. Der ist Investmentbanker und hat's mal plausibel erklärt.

Grundsätzlich muss man die Summe aller Derivate durch 2 Dividieren, weil sich Long- und Short immer aufheben und sich somit die Pyramide nur auf eine Seite bewegen kann.

Hinzu kommt auch, dass die meisten Banken sowohl Long- als auch Short-Positionen haben, die sie intern verrechnen können. Hier kommt es dann höchstens zum Problem der verschiedenen Verfallsdaten.

Wie auch immer. Besser kann ich es aus dem Gedächtnis auch nicht mehr rekapitulieren. Ich habe aber die Zahl von etwa Faktor 10 beim Netting auch in anderen Artikeln gelesen. Ich glaub' sie einfach mal, ohne sie selbst verifizieren zu können.

 

ok, Danke.

14.01.2014 01:15
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sime hat am 13.01.2014 - 21:51 folgendes geschrieben:


 

PS: Du hast es schon öfters erklärt, jedoch ist es mir gerade nicht mehr so ganz à jour, weshalb man beim Netting, [...]   durch den Faktor 10 zu dividieren sind?

 

 

Wir hatten vor gefühlt 2-3 Jahren hier einen User K3000. Der ist Investmentbanker und hat's mal plausibel erklärt.

Grundsätzlich muss man die Summe aller Derivate durch 2 Dividieren, weil sich Long- und Short immer aufheben und sich somit die Pyramide nur auf eine Seite bewegen kann.

Hinzu kommt auch, dass die meisten Banken sowohl Long- als auch Short-Positionen haben, die sie intern verrechnen können. Hier kommt es dann höchstens zum Problem der verschiedenen Verfallsdaten.

Wie auch immer. Besser kann ich es aus dem Gedächtnis auch nicht mehr rekapitulieren. Ich habe aber die Zahl von etwa Faktor 10 beim Netting auch in anderen Artikeln gelesen. Ich glaub' sie einfach mal, ohne sie selbst verifizieren zu können.

13.01.2014 21:51
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MarcusFabian hat am 13.01.2014 - 19:36 folgendes geschrieben:


Wenn wir jetzt mal ganz böse sind und unterstellen, dass nicht die gesamte Erdbevölkerung bereit und in der Lage ist, ein Jahr lang ohne Essen, Trinken, Wohnen und Energieverbrauch auszukommen, um rein und voll für das Wohlergehen der Finanzindustrie zu arbeiten, dürfte es innerhalb des Banken-Casinos ein ziemlich grosses Ausmisten geben.

Wink

 

 

 Du hast es schon öfters erklärt, jedoch ist es mir gerade nicht mehr so ganz à jour, weshalb man beim Netting, also ca. die nächsten 150 Jahre GDP aller "Nationen" ( Lol ) in Form von Wettschulden gegenüber den Banken behufs der täglichen Kreditaufnahmen (z.B. die Deutsche Finanzagentur GmbH ) zwecks Zins und Zinseszinszahlungen durch den Faktor 10 zu dividieren sind? Ich kann mich noch vage erinnern, einmal von Dir gelesen zu haben, dass diese Pyramide nur ein Prozent nicht mehr im Equilibrium zu sein braucht, um einzustürzen?

 

 

 

 

 

 

13.01.2014 19:36
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Da muss ich ein bisschen präzisieren:

 

GlobalTrader101 hat am 13.01.2014 - 18:58 folgendes geschrieben:

Der aktuelle Schuldenstand eines Landes mag relevant sein für die klassischen Annahmen, die bis jetzt eingetreten sind und da steht die Schweiz vermutlich gut da.


 

Kommt drauf an, was Du unter "Schuldenstand eines Landes" verstehst. Staatsschulden? Unternehmensschulden? Schulden von Privaten? oder alles zusammen?

Nimmt man alle Schulden zusammen, stehen die USA bei etwa 450% GDP.
Italien bei etwa 305% GDP.
Die Schweiz nur leicht besser bei etwa 296% GDP.

Beide Länder haben also mit gerundet 300% GDP dieselbe Schuldenlast.

In Italien sind die Staatsschulden anteilsmässig sehr hoch, Privat- und Unternehmensschulden entsprechend gering.
In der Schweiz ist es umgekehrt.

 

GlobalTrader101 hat am 13.01.2014 - 18:58 folgendes geschrieben:

 

Ich überlege mir jedoch was passiert wenn der Weltweite Derivatemarkt kollabiert. Die genaue Summe kennt niemand so wirklich es soll sich jedoch im Bereich des 20-fachen der Weltwirtschaft befinden,

Die genaue Summe ist durchaus bekannt. Sie wird von der BIZ per Ende Juni 2013 mit 693 Billionen Dollar (genauer: 692.908) beziffert (Link, siehe Table 19 auf Seite 1). Das entspricht etwa dem 8-fachen globalen GDP von 85 Billionen.

Bei den Derivaten muss man allerdings das Netting mit einbeziehen.

"Netting" heisst, dass sich long- und short-Positionen grösstenteils gegenseitig ausgleichen. Entsprechend muss man die Gesamtsumme durch etwa Faktor 10 dividieren.

Somit ergäbe sich beim Platzen der 693 Billionen-Blase und bei einem optimistischen Netting von 10 noch ein Schaden von 69 Billionen. Also in etwa der Grössenordnung des globalen GDP.

Wenn wir jetzt mal ganz böse sind und unterstellen, dass nicht die gesamte Erdbevölkerung bereit und in der Lage ist, ein Jahr lang ohne Essen, Trinken, Wohnen und Energieverbrauch auszukommen, um rein und voll für das Wohlergehen der Finanzindustrie zu arbeiten, dürfte es innerhalb des Banken-Casinos ein ziemlich grosses Ausmisten geben.

13.01.2014 19:21
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Hutch hat am 13.01.2014 - 13:09 folgendes geschrieben:

1) Und wie passt die Aufgabe des Goldstandard in die Fähigkeit  des Pfundes Wert zu speichern?

2) Und wie passt die Aufgabe des BW Systems in die Fähigkeit des Pfundes Wert zu speichern?

3) Das heutige Pfund ist nicht das Pfund von vor 500 Jahren.

4) Ist der Verlust des Wertes nicht auch eine Art Schuldenschnitt?

Zu :

1) Hat Elias weiter oben unter dem Stichwort "Sterlingkrise" sehr schlüssig beantwortet. Als Ergänzung: GB hätte nach dem 1. Weltkrieg das Pfund gegen Gold abwerten sollen statt "ums Verrecken" den alten Wert beizubehalten. Ähnlich wie es FdR 1937 in den USA gemacht hat.

2) Seit Bretton Woods, spätestens seit Ablösung des Dollars von Gold 1971, muss man sich vom Gedanken verabschieden, dass Währungen die Funktion der Wertaufbewahrung erfüllen. Banknoten unter der Matratze verlieren im Gegensatz zu Gold an Wert. Entsprechend ist man gezwungen, sein Geld gegen Zins zu verleihen oder in produktives zu investieren. Also Aktien, Immobilien.

3) Das gilt für alle Währungen Wink

4.) Nein, auch wenn das Ergebnis langfristig dasselbe ist. Ein Schuldenschnitt (oder eine Währungsreform) ist ein momentanes, einschneidendes Ereignis. Dramatisch aber auch ehrlich. Wertverlust durch Inflation hingegen ist ein schleichender Prozess.

 

13.01.2014 18:58
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Der aktuelle Schuldenstand eines Landes mag relevant sein für die klassischen Annahmen, die bis jetzt eingetreten sind und da steht die Schweiz vermutlich gut da.

Ich überlege mir jedoch was passiert wenn der Weltweite Derivatemarkt kollabiert. Die genaue Summe kennt niemand so wirklich es soll sich jedoch im Bereich des 20-fachen der Weltwirtschaft befinden, also im Bereich Trillionen von Dollar! Flüchten dann einfach alle in den CHF und die SNB druckt Trillionen von Franken um damit andere Ramschwärhungen zu kaufen? Wäre doch einfacher alle Zentralbanken der Welt würden Gemeinsam einen Reset machen, mal kurz bei der BIZ anrufen und alles Papiergeld auf 0 setzen und das Gold als Startwert nehmen Wink

Aber im Ernst was passiert dann? Die vorboten haben wir 2008 erlebt. AIG wurde gerettet damit all die Derivate nicht Wertlos wurden und sämtlich "too fail to be big banken" in den Abgrund gerissen hätte. Bin mir sicher die USB hält auch derart viele Deivate, dass es der SNB nicht möglich wäre diese zu retten. Das die Gelder der UBS dann futsch sind ist anzunehmen, aber was ist mit den Gelder der anderen Banken bzw. halten andere CH-Banken auch so irrsinnige Beträge in Derivaten?

Ich denke man sollte das versuchen genauer anzuschauen, nur weil eine Bank oder ganzes Land vielleicht gut wirtschaftet heisst das nicht, das sie in Sicherheit ist. Die Finanzwelt ist so stark miteinander verstrickt, das wenn ein Dominostein fällt, fallen alle. Darum nennt man gewisse Banken auch Systemrelevant. 

 

13.01.2014 16:46
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SMI klettert auf Sechs-Jahres-Hoch

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13.01.2014 16:39
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Hutch hat am 13.01.2014 - 16:19 folgendes geschrieben:

Das sind (bezogen auf meine konkreten Fragen) :

2 Gegenfragen

1 nicht relevantes Statement

1 Fragwürdige Behauptung (Gold ist tote Materie und macht nichts)

1 Weiters Statement

1 nicht relevante Grafik

Es waren rhetorische Gegenfragen. Ich wusste, dass es keinen Sinn macht, sich über die Kaufkraft von vor 500 Jahren Gedanken zu machen.

Somit lautet die Antwort auf die erste Frage: es "passt" so, wie der Wertverlust des Goldes im 2013.

Die Antwort auf die 2. Frage ist "dito"

Sterlingkrise Die Überbewertung des Pfund Sterling hatte jahrelang hohe Leistungsbilanzdefizite verursacht, was eine Verringerung der Goldbestände der britischen Notenbank zur Folge hatte. Es wurde für die Bank von England immer schwieriger, die definierte Goldparität zu halten

Geld, Pfund, etc. sind wie Gold auch tote Materie, machen nichts, tun nichts und speichern somit offensichtlich (nach deiner Denkweise) auch keine Werte.

 

Und die Grafik war nicht für dich gemeint, sondern stand in Zusammenhang mit Schuldenschnitt

Ich dachte, dass man den Zusammenhang erkennt, wenn man sich schon zum vorherigen Posting  über Schuldenschnitt äussert. Dass die Grafik für dich keine Relevanz hat, erklärt deine Fragen.

 

 

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13.01.2014 16:19
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Das sind (bezogen auf meine konkreten Fragen) :

2 Gegenfragen

1 nicht relevantes Statement

1 Fragwürdige Behauptung (Gold ist tote Materie und macht nichts)

1 Weiters Statement

1 nicht relevante Grafik

 

 

13.01.2014 14:13
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Hutch hat am 13.01.2014 - 13:09 folgendes geschrieben:

Und wie passt die Aufgabe des Goldstandard in die Fähigkeit  des Pfundes Wert zu speichern?

Und wie passt die Aufgabe des BW Systems in die Fähigkeit des Pfundes Wert zu speichern?

Das heutige Pfund ist nicht das Pfund von vor 500 Jahren.

Ist der Verlust des Wertes nicht auch eine Art Schuldenschnitt?

Ich weiss nicht, wie es mit deiner Lebenserwartung aussieht. Sind 500 Jahre für dich relevant? Bist du von dem Wertzerfall betroffen?

In Griechenland gab es einen Schuldenschnitt.

Das Gold war der Auslöser für die Sterling-Krise.

Wichtig ist die Zeit, für die man aktuell für einen bestimmten Betrag arbeiten muss und der Gegenwert (kaufkraft), den man dafür erhält.

 

Aus der NZZ vom 11.1.2014

Die Schweiz hat in dieser Aufstellung die tiefsten Staatsschulden.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/der-klotz-am-b...

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13.01.2014 13:09
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Und wie passt die Aufgabe des Goldstandard in die Fähigkeit  des Pfundes Wert zu speichern?

Und wie passt die Aufgabe des BW Systems in die Fähigkeit des Pfundes Wert zu speichern?

Das heutige Pfund ist nicht das Pfund von vor 500 Jahren.

Ist der Verlust des Wertes nicht auch eine Art Schuldenschnitt?

13.01.2014 12:55
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GlobalTrader101 hat am 13.01.2014 - 11:04 folgendes geschrieben:

Elias hat am 12.01.2014 - 23:09 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 12.01.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie einen Schuldenschnitt. Egal was man tut, der Händler / Makler / Versicherer verdient immer daran. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Tiefe Zinsen bedeuten auch tiefe Hypozinsen.

Ich habe noch nie so günstig gelebt

Ja, vermutlich gab es etwas derartiges in der Schweiz noch nie. Aber gerade deshalb, muss man sich rein aus statistischen Gründen damit befassen. Es ist in den letzten 150 Jahren nicht eingetreten, die Chancen das es also passiert steigt mit jedem Jahr an. Das es passieren wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche. (Murphys Law)

Das britische Pfund gibt es seit 500 Jahren und auch da hat es meines Wissen bisher keinen Schuldenschnitt gegeben.

 

Für einen Schuldenschnitt braucht es Schulden. Die Schweiz baut seit Jahren Schulden ab und hat je nach Definition eigentlich gar keine Schulden http://www.finews.ch/themen/guruwatch/blog/11697-basel-kriterium-staatss...

 

 

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13.01.2014 11:04
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Elias hat am 12.01.2014 - 23:09 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 12.01.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie einen Schuldenschnitt. Egal was man tut, der Händler / Makler / Versicherer verdient immer daran. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Tiefe Zinsen bedeuten auch tiefe Hypozinsen.

Ich habe noch nie so günstig gelebt

 

Ja, vermutlich gab es etwas derartiges in der Schweiz noch nie. Aber gerade deshalb, muss man sich rein aus statistischen Gründen damit befassen. Es ist in den letzten 150 Jahren nicht eingetreten, die Chancen das es also passiert steigt mit jedem Jahr an. Das es passieren wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche. (Murphys Law)

Wenn ich mein Geld von der Bank hole und zu Hause lagere kostet mich das nichts und ich muss auch keinem Händler Gebühren dafür bezahlen. Dies hat ja im Prinzip nichts mit Angst zu tun, sondern ich vertraue diesen Banditen einfach nicht.

Früher bekam man noch Zinsen von der Bank und deshalb war es berechtigt das Geld dort zu deponieren damit, das Geld nicht brach herum lag. Aber heute muss man dafür sogar bezahlen das ist doch einfache eine verkehrte Welt! Und wenn ich dann mal 50`000.- auf einen Schlag will muss ich nochmals mit Gebühren rechnen da ich die Rückzugslimite überschritten habe. Da Frage ich mich echt was die Sch***** soll, das ist ja mein Geld und die haben noch die Frechheit mir dafür was zu verrechnen damit ich mein Geld wieder bekomme.

Das Geld zu hause zu lagern ist für mich in den letzten Jahren immer attraktiver geworden, einzig wenn man wirklich viel Geld hat wird es schwer dieses einigermassen sicher aufzubewahren.

12.01.2014 23:09
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GlobalTrader101 hat am 12.01.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie einen Schuldenschnitt. Egal was man tut, der Händler / Makler / Versicherer verdient immer daran. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Tiefe Zinsen bedeuten auch tiefe Hypozinsen.

Ich habe noch nie so günstig gelebt

 

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12.01.2014 17:05
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Ich habe mich in den letzten Tagen etwas mit der Wirtschaft auseinander gesetzt und immer wieder las ich von Analysten, welche von einem baldigen Crash sprachen (2008 war nur ein kleines Vorbeben). Und zwar waren nicht irgendwelche MikeShiva Propheten sondern Leute die schon die vorhergehenden Krisen richtig vorausgesagt haben. Unabhängig davon ob man diesen Leuten glauben schenken mag oder nicht, sollte man sich folgende Frage stellen: 

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

Dieser Artikel sollte einem zu denken geben: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/06/iwf-zwangsabgabe-der-plan-zur-grossen-enteignung-geht-auf/

Ich werde vermutlich bald Gold kaufen beim aktuellen Preis von 1250$ mag dieser vielleicht noch um 10% sinken, aber dieses Risiko gehe ich ein. Den in verschiedenen Berichte zufolge kostet es die meisten Goldminen der Welt eine Unze zu fördern mehr als 1300$. Gewisse Minenfirmen bräuchten mindestens einen Preis von 1500$. http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/rohstoffe-goldfoerderung-lohnt-nicht-mehr/8466428.html

Über Spekulationen warum der Goldpreis so tief ist gibt es verschiedene Räubergeschichten.... der Grund kann dem Anleger eigentlich auch egal sein. Die Fakten sprechen jedoch eine knallharte Sprache und die sagt mir, dass Gold momentan günstig zu haben ist. Gold ist seit mehreren 10000 Jahren DAS Wertaufbewahrungsmittel schlecht hin also kann man mit diesem Investment nicht so falsch liegen.

 

 

 

19.12.2013 08:51
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Wenn die Nacht am dunkelsten ist, kommt der Tag

persisches Sprichwort

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26.05.2011 19:05
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Flipper wrote:

Wenn wir davon ausgehen, dass der USD und der EUR wertlos würden, dann hätte doch die Nationalbank riesige Verlust auf ihre Devisenreserven. Ich frage mich, was das konkret für den CHF bedeuten würde.

Das ist zwar richtig, trifft aber nur die Spitze des Eisberges. Eine UBS ist nämlich in CDS und Derivategeschäften involviert, die gut und gerne das 100-fache ihres Eigenkapitals überschreiten. Das sind Billionen-Beträge die die paar Milliarden der SNB in den Schatten stellen.

Insofern ist dann alles was Du schreibst auch wieder logisch korrekt und nachvollziehbar: Kollaps des Dollars -> Konkurs der UBS/CS und in der Folge auch Kollaps des Franken.

26.05.2011 17:14
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Es ist ja nicht so, dass es in den USA / in Europa nach einem Untergang der alten Währung einfach kein Geld mehr gibt. Vielleicht muss man sich wieder mal vergegenwärtigen, dass wenn man vom Untergang des € bzw. $ spricht, man eigentlich die Geburt einer neuen Währung meint.

Den CHF muss man dann also nicht mehr an der alten, (unendlich) schwachen, sondern an einer neuen, starken Währung messen. Es wird dann eine Währung eines Staatenbundes sein, der praktisch alle Schulden vernichtet hat. Und wahrscheinlich wird es auch eine Währung sein, die ganz im Gegensatz zum CHF einen inneren Wert besitzt. Ob der CHF im Vergleich zu solchen Währungen dann wirklich noch so stark sein wird...?

26.05.2011 16:49
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TeeTasse83 wrote:

Ich gehe davon aus, dass ein USD / EUR Crash keine fatalen Auswirkungen auf den CHF hat (ausser dass die Wirtschaft kurzfristig in eine Rezession stürzt).

Weiter gehe ich davon aus, dass die folgenden Verluste auftreten:

- Versicherungen: ~10%

- Bonds: ~20%

Du bist ziemlich optimistisch für den CHF.

Wenn wir davon ausgehen, dass der USD und der EUR wertlos würden, dann hätte doch die Nationalbank riesige Verlust auf ihre Devisenreserven. Ich frage mich, was das konkret für den CHF bedeuten würde.

Die Schweiz könnte die Grossbanken sowieso nicht retten und ich glaube , dass die Politiker genügend Ueberlebensinstinkt haben, um es gar nicht erst zu versuchen.

Aber der Ausfall der Grossbanken und wohl einiger weiterer Banken würde dazu führen, dass Unternehmen keine flüssigen Mittel mehr hätten, um Rechnungen und Löhne zu bezahlen. Auch wären sie gezwungen Kredite an die untergegangenen Banken zurückzuzahlen, wozu sie aber kaum in der Lage wären. Das heisst, die Nationalbank müsste hier kurz- bis mittelfristig als Kreditgeber einspringen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten.

Ich frage mich auch hier, was das konkret für den CHF bedeuten würde. Müsste die Nationalbank nicht die Geldmenge enorm ausweiten? Würde das den CHF nicht viel stärker schwächen, als du annimmst?

26.05.2011 16:23
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JusDePomme wrote:

wie sieht es aus mit ETFs die physisch in Gold, Silber, Platin... hinterlegt sind, kann man sich die auch abschreiben?

Das ist mein Lieblingsthema.:wink:

Es kommt auf die jeweiligen ETFs an. Es gibt solche bei denen das Edelmetall verliehen wird und solche, bei denen nicht.

Laut Fondsvertrag wird das Edelmetall bei den ZKB ETFs nicht verliehen. Das Edelmetall bleibt also im Safe, auch wenn die ZKB pleite ginge.

Du hättest allenfalls ein Problem mit der Auslieferung. Einerseits werden nur Auslieferungen als 400oz Barren (Gold), bzw. 1000oz Barren (Silber) garantiert, und andererseits dürfte es während einer solchen Megafinanzkrise ziemlich chaotisch zu und her gehen.

Trotzdem glaube ich nicht an den Ausbruch der totalen Anarchie. Es gab schon viele Staatsbankrotte und es wird auch weiterhin viele Staatsbankrotte geben. Die Enteignung von Sachwerten gab es dabei nur selten, v.a. die Schweiz ist in dieser Beziehung eher ungefährlich.

Man sollte beim Thema Staatsbankrott auch daran denken, dass nicht der Staat bankrott geht, sondern allenfalls die Bürger. Der Staat wird, im Gegenteil, durch den Bankrott seine Schulden los. Entweder durch Hyperinflation oder durch Nichtzahlen.

Es gäbe nach einem Default auch Gewinner, nämlich die Jungen. Sie müssten dann die Schulden, die sie nicht verursacht haben auch nicht bezahlen.

Ich denke also, der Rechtsstaat würde durch einen Kollaps nicht völlig ausser Kraft gesetzt, nur etwas zurechtgebogen. Es könnten z.B. Sondersteuern erhoben werden und da ist man mit Edelmetallen, von denen der Staat nichts weiss, sicher besser bedient.

JusDePomme wrote:

Und mit Bankschliessfächern oder Zollfreilagern, ist es nicht möglich das dies plötzlich beschlagnahmt wird oder ähnliches?

Da hast du dasselbe (kleine) Risiko, wie bei den ZKB ETFs. Aber zumindest bei einem Bankschliessfach könntest du schneller reagieren, wenn alles beginnt den Bach runter zu gehen.

26.05.2011 14:29
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JusDePomme wrote:

Es wird hier ja immer von Gold und Silber als Absicherung ausgegangen. Irgendwo habe ich auch mal von Kupfer gelesen.

Was für Potenzial in einer Krise haben den Platin, Palladium und Kupfer?

Kurz gesagt: Gold und Silber sind Geld

Platin, Palladium, Kupfer und Silber sind Industriemetalle.

Eine Absicherung hast Du grundsätzlich mit allem, was nicht von einer Zentralbank beliebig produziert werden kann.

26.05.2011 12:45
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Ramschpapierhaendler wrote:

................. dann könnte man es heute in eine Gesellschaft überführen und nach der Krise wieder privatisieren (falls das überhaupt Sinn macht),

Das ist eben auch nicht so einfach. Wenn Du die Liegenschaft wieder aus der AG nimmst, also "privatisierst" musst Du sie zum Verkehrswert herausnehmen. Sonst kann es Dir als verdeckte Gewinnausschüttung ausgelegt werden. Wenn Du sie zu einem hohen Wert eingebucht hast, fällt bei Dir ja möglicherweise zuerst Grundstückgewinnsteuern an. Dann verliert sie an Wert und Du kannst Sie zu einem tiefen (aktuellen) Wert herausnehmen. Dann macht die AG einen Verlust, den sie nicht verrechnen kann, weil sie ja sonst keine Tätigkeit/Gewinne mehr hat. Wenn dann die Liegenschaft, die jetzt wieder im Privatbesitz ist, mit Gewinn verkauft wird, fällt wieder Grundstückgewinnsteuern an. Im schlimmsten Fall könntest Du dann noch als geschäftsmässiger Liegenschaftenhändler gelten und müsstest den Gewinn als Einkommen aus selbständiger Tätigkeit versteuern und darauf auch noch AHV bezahlen.

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass Geschäfte, welche nicht nach den üblichen kaufmännischen Prinzipien getätigt werden, in den meisten Fällen kontraproduktiv sind, weil man dann irgendwann an einem Punkt kommt wo es sich in den Schwanz beisst und es schmerzhaft teuer werden kann. Es ist oft wie mit den Schnäppchen die man meint zu machen und nachher kommt es doppelt so teuer.

Karat

26.05.2011 10:38
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Re: Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kan

Bullish wrote:

Wieviel Sicherheit verlangt die Bank von einer GmbH?

Ich glaube aber, ohne das genau zu wissen, dass das Hauptproblem beim Verkauf der Immobilie anfallen könnte?

Die Massstäbe sind bei Geschellschaft ohne viel bzw. genügend Eigenkapital eher höher als bei einer Privatperson. Die Bank wird aber sicher nach der persönlichen Risikoeinschätzung (z.B. dem problemlosen Verkaufserlös der Liegenschaft) die Messlatte des Finanzierungsgrades festlegen.

Beim Verkauf der Liegenschat gibt es auch gewichtige Unterschiede.

Privatperson

Zahlt je nach Kanotn mehr oder weniger Grundstückgewinnsteuern. Meistens kommt es auf die Besitzesdauer an. Die Anlagekosten kann die Privatperson je nach dem was für ihn vorteilhafter ist pauschal vom Verkauferlös berechnen oder auf die eff. Kosten (Kaufpreis und Investitionen). Die lf. Unterhaltskosten kann es ja bei den Steuern abziehen. Entweder eff. od. pauschal.

Gesellschaft AG/GmbH

Hier ist der Gewinn (Verkaufserlös abz. Buchwert), ganz normal als Ertrag zu versteuern. Wenn man den Gewinn dann als Dividene oder Lohn herausnehmen will,

wird man wieder zur Kasse gebeten (Steuern, AHV)

Oftmals erschwerden Liegenschaften die in einer AG/GmbH gehalten werden auch die Weitergabe im Erbfall. Zu welchem Wert muss man die Liegenschaft aus der AG nehmen, etc.

Also es braucht schon umfassende Abklärungen bevor man sich für das einte oder andere Modell entscheidet. Es ist in jedem Fall auch etwas anders aber das hier zu erklären würde zu weit führen.

Es ist auch nicht der richtige Beitrag! Wir wollen doch nicht wieder alles durchmischen!

Karat

26.05.2011 10:33
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Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kann!

weico wrote:

..und die Pessimisten (..aus anderer Sichtweise auch Realisten genannt..)..

...sollt auch an Munition und Schusswaffe "denken" !

weico

und zu was gehörst du weico? oder was würdest du empfehlen?

:roll:

26.05.2011 10:04
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Re: Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kan

Karat1 wrote:

Es ist natürlich aber auch der Bank bekannt, welche die Hypothek spendiert. Hat die AG/GmbH nicht genügend Sicherheiten, wird die Bank Sicherheiten der Aktionäre verlangen. D.h. die Aktionäre müssten dann mit ihrem Privatvermögen haften.

Wieviel Sicherheit verlangt die Bank von einer GmbH?

Karat1 wrote:

Zu dem gibt es z.T. Doppelbesteuerungen zwischen AG/GmbH und Aktionär.

Ja, zuerst wird der Gewinn versteuert, dann die Dividende als Einkommmen.

Ich glaube aber, ohne das genau zu wissen, dass das Hauptproblem beim Verkauf der Immobilie anfallen könnte?

Karat1 wrote:

Für einen Privatanleger (nur eine Liegenschaft) würde ich jetzt nicht wirklich eine AG/GmbH empfehlen. ... Gründung/Auflösung einer AG/GmbH ist ja auch mit Kosten verbunden. Es müsste ja auch eine Buchhaltung geführt werden, etc., etc.

Bei einer GmbH ist das alles "weniger" kompliziert (zB Bestellung der Organe).

Klar, die Kapitalgesellschaft kostet, aber es ging vornehmlich um das Absicherungspotential im Ernstfall.

26.05.2011 09:52
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Re: Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kan

Bullish wrote:

Im Ernstfall ist die Hypothek riskant; eventuell abchecken, ob MFH als Kapitalgesellschaft laufen könnte. Kapitalgesellschaft hat aber auch Nachteile. Ich kenne mich da zuwenig aus und Hinweise würden mich persönlich interessieren.

Du sagst es ja selber, es hat alles seine Vor- und Nachteile.

Natürlich kann man die Liegenschaft in eine jur. Personen überführen. Die gängigsten Formen sind ja die AG und GmbH. Gehört die Liegenschaft einer juristischen Person kann man das Privatvermögen "schützen"! Es ist natürlich aber auch der Bank bekannt, welche die Hypothek spendiert. Hat die AG/GmbH nicht genügend Sicherheiten, wird die Bank Sicherheiten der Aktionäre verlangen. D.h. die Aktionäre müssten dann mit ihrem Privatvermögen haften. Zu dem gibt es z.T. Doppelbesteuerungen zwischen AG/GmbH und Aktionär.

Für einen Privatanleger (nur eine Liegenschaft) würde ich jetzt nicht wirklich eine AG/GmbH empfehlen. Wer jedoch mit Liegenschaften handelt, dem wäre vermutlich eine AG / GmbH zu empfehlen. Aber der Einzelfall muss immer angeschaut werden. Dir Gründung/Auflösung einer AG/GmbH ist ja auch mit Kosten verbunden. Es müsste ja auch eine Buchhaltung geführt werden, etc., etc.

26.05.2011 09:18
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Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kann!

Es wird hier ja immer von Gold und Silber als Absicherung ausgegangen. Irgendwo habe ich auch mal von Kupfer gelesen.

Was für Potenzial in einer Krise haben den Platin, Palladium und Kupfer?

26.05.2011 00:24
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Re: Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kan

Karat1 wrote:

Sparkonto mit Fr. 100’000

Privatkonto mit Fr. 25000.00

Einen Teil in bar.

Karat1 wrote:

Mehrfamilienhaus Verkehrswert Fr. 1'600'000

Hypothekt 700'000, Nettorendite 5%

Im Ernstfall ist die Hypothek riskant; eventuell abchecken, ob MFH als Kapitalgesellschaft laufen könnte (hier weiss vielleicht jemand mehr). Kapitalgesellschaft hat aber auch Nachteile. Ich kenne mich da zuwenig aus und Hinweise würden mich persönlich interessieren.

Karat1 wrote:

Gold (5 Goldvreneli)

5% des Vermögens in physischem Gold/Silber (eigener Besitz, nicht ETF) und zwar nur für den unwahrscheinlichen Fall einer 90% Abwertung. Dann bist Du immer noch im Spiel.

Vermögen scheint mir aber eigentlich vernünftig aufgeteilt.

26.05.2011 00:01
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