Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kann!

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25.05.2011 15:39
#1
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Anleger - Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was man kann!

Kleinanleger / Anleger – Schweiz; Rette sich wer kann, bzw. was er kann!

Vor dem Hintergrund der aufziehenden bzw. schon aufgezogenen dunklenschwarzen Wolken am Anleger-firmament möchte ich hier einen neuen Beitrag eröffnen. Der Titel dieses Beitrages: „Kleinanleger, Anleger! Rette sich wer kann, aber wie! Der Beitrag soll Hinweise, Vorschläge für Kapitalanlagen in dieser unsicheren Zeit geben. Anlagen welche nicht durch die Schuldenkrise, Staatsbankrotte,Gross-katastrophen, Währungsreformen, Schuldenschnitte, etc. halbiert oder gar eleminiert werden. Dieses Thema betrifft uns eigentlich alle und umso nteressanter sollte sich dieser Beitrag entwickeln.

Eine Bitte oder mehrere Bitten, hätte ich nun mal gerne für diesen Beitrag.

1. Schreib nur „etwas“ wenn es Hand und Fuss hat. Ohne Zusatz Männchen

oder anderen Figuren. Einfach kühl und sachlich.

2. Ich gebe hier erfundene Daten eines gehoberen Durchschnittsanlegers

an. Erkennt sich der einte oder andere Leser in diesem Musteranleger

welcher um sein Erspartes fürchtet wieder, umso besser.

3. Ich bitte dann zuerst mal marcusfabian dazu seine Ansichten und Lösungen

zu äussern.

4. Erst danach, kann dann die allgemeine Diskussion anfangen. Aber wie schon

gesagt, sachlich und sauber.

Ich würde mich freuen, wenn sich alle an diese Wünsche meinerseits halten würden.

Nun zu den Angaben des Musteranlegers:

Sparkonto mit Fr. 100’000

Privatkonto mit Fr. 25000.00

Obligationen Fr. 0.00

Aktiendepot Fr. 150'000 (je ½ CH- u. ½ übrige Welt)

Versicherungspolicen (Einmaleinlagen) total Fr. 100’000

Einfamilienhaus Verkehrswert ca. Fr. 550’000

Hypothek (keine, schuldenfrei)

Mehrfamilienhaus Verkehrswert Fr. 1'600'000

Hypothekt 700'000, Nettorendite 5%

Gold (5 Goldvreneli)

Rohstoffe keine (weder Agrar- noch Oel- noch Metalle)

Rentenansprüche bei AHV und Pensionskasse

Also, das wäre die Ausgangslage. Wie bringen wir nun diese Anlagen durch die kommenden Turbulenzen (Euro, US-$, Schuldenkollaps, Veränderungen der Machtverhältnisse zwischen den Industrienationen (USA, Europa) und den Schwellenländern (China, Korea, Vietnam, Russland, Brasilien)

Karat

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 www.mama-elizza.com/

www.haller-stiftung.ch

www.waisenkinder.jimdo.com

www.lotusforlaos.weebly.com

 

 

 

 

14.01.2014 08:23
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MarcusFabian hat am 14.01.2014 - 01:15 folgendes geschrieben:

 

Hinzu kommt auch, dass die meisten Banken sowohl Long- als auch Short-Positionen haben, die sie intern verrechnen können. Hier kommt es dann höchstens zum Problem der verschiedenen Verfallsdaten.

Wie auch immer.

Die Long- und Short-Positionen werden nicht direkt gegeneinander verrechnet. Es ist schlicht Eigenhandel, der unter dem Strich was abwerfen sollte.

Wenn Short-Put und Long-Put kombiniert werden, geht es z.B. um Butterfly-, Condor, oder Ratio.Spread http://de.wikipedia.org/wiki/Optionsstrategie

Die Banken machen (wenn überhaupt) entweder gedeckte oder ungedeckte Leerverkäufe und sind damit short, sie kaufen Aktien und sind damit long oder sie schreiben darauf Short-Calls oder sie verkaufen Short-Puts und sind mit diesen Positionen Short oder sie sind Emittent eines Warrants und sind dann wieder short, egal ob es ein Put- oder Call-Warrant ist. Die Warrants sind grösstenteils gedeckt, so wie die ETF's gedeckt sind, was zu einer gewissen Eigendynamik führt.

 

Der Eigenhandel (Nostrohandel) ist seit der Finanzkrise eingeschränkt worden

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

14.01.2014 08:09
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MarcusFabian hat am 14.01.2014 - 01:15 folgendes geschrieben:

sime hat am 13.01.2014 - 21:51 folgendes geschrieben:

 

 

PS: Du hast es schon öfters erklärt, jedoch ist es mir gerade nicht mehr so ganz à jour, weshalb man beim Netting, [...]   durch den Faktor 10 zu dividieren sind?

 

 

Wir hatten vor gefühlt 2-3 Jahren hier einen User K3000. Der ist Investmentbanker und hat's mal plausibel erklärt.

Grundsätzlich muss man die Summe aller Derivate durch 2 Dividieren, weil sich Long- und Short immer aufheben und sich somit die Pyramide nur auf eine Seite bewegen kann.

Hinzu kommt auch, dass die meisten Banken sowohl Long- als auch Short-Positionen haben, die sie intern verrechnen können. Hier kommt es dann höchstens zum Problem der verschiedenen Verfallsdaten.

Wie auch immer. Besser kann ich es aus dem Gedächtnis auch nicht mehr rekapitulieren. Ich habe aber die Zahl von etwa Faktor 10 beim Netting auch in anderen Artikeln gelesen. Ich glaub' sie einfach mal, ohne sie selbst verifizieren zu können.

 

ok, Danke.

14.01.2014 01:15
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sime hat am 13.01.2014 - 21:51 folgendes geschrieben:


 

PS: Du hast es schon öfters erklärt, jedoch ist es mir gerade nicht mehr so ganz à jour, weshalb man beim Netting, [...]   durch den Faktor 10 zu dividieren sind?

 

 

Wir hatten vor gefühlt 2-3 Jahren hier einen User K3000. Der ist Investmentbanker und hat's mal plausibel erklärt.

Grundsätzlich muss man die Summe aller Derivate durch 2 Dividieren, weil sich Long- und Short immer aufheben und sich somit die Pyramide nur auf eine Seite bewegen kann.

Hinzu kommt auch, dass die meisten Banken sowohl Long- als auch Short-Positionen haben, die sie intern verrechnen können. Hier kommt es dann höchstens zum Problem der verschiedenen Verfallsdaten.

Wie auch immer. Besser kann ich es aus dem Gedächtnis auch nicht mehr rekapitulieren. Ich habe aber die Zahl von etwa Faktor 10 beim Netting auch in anderen Artikeln gelesen. Ich glaub' sie einfach mal, ohne sie selbst verifizieren zu können.

13.01.2014 21:51
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MarcusFabian hat am 13.01.2014 - 19:36 folgendes geschrieben:


Wenn wir jetzt mal ganz böse sind und unterstellen, dass nicht die gesamte Erdbevölkerung bereit und in der Lage ist, ein Jahr lang ohne Essen, Trinken, Wohnen und Energieverbrauch auszukommen, um rein und voll für das Wohlergehen der Finanzindustrie zu arbeiten, dürfte es innerhalb des Banken-Casinos ein ziemlich grosses Ausmisten geben.

Wink

 

 

 Du hast es schon öfters erklärt, jedoch ist es mir gerade nicht mehr so ganz à jour, weshalb man beim Netting, also ca. die nächsten 150 Jahre GDP aller "Nationen" ( Lol ) in Form von Wettschulden gegenüber den Banken behufs der täglichen Kreditaufnahmen (z.B. die Deutsche Finanzagentur GmbH ) zwecks Zins und Zinseszinszahlungen durch den Faktor 10 zu dividieren sind? Ich kann mich noch vage erinnern, einmal von Dir gelesen zu haben, dass diese Pyramide nur ein Prozent nicht mehr im Equilibrium zu sein braucht, um einzustürzen?

 

 

 

 

 

 

13.01.2014 19:36
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Da muss ich ein bisschen präzisieren:

 

GlobalTrader101 hat am 13.01.2014 - 18:58 folgendes geschrieben:

Der aktuelle Schuldenstand eines Landes mag relevant sein für die klassischen Annahmen, die bis jetzt eingetreten sind und da steht die Schweiz vermutlich gut da.


 

Kommt drauf an, was Du unter "Schuldenstand eines Landes" verstehst. Staatsschulden? Unternehmensschulden? Schulden von Privaten? oder alles zusammen?

Nimmt man alle Schulden zusammen, stehen die USA bei etwa 450% GDP.
Italien bei etwa 305% GDP.
Die Schweiz nur leicht besser bei etwa 296% GDP.

Beide Länder haben also mit gerundet 300% GDP dieselbe Schuldenlast.

In Italien sind die Staatsschulden anteilsmässig sehr hoch, Privat- und Unternehmensschulden entsprechend gering.
In der Schweiz ist es umgekehrt.

 

GlobalTrader101 hat am 13.01.2014 - 18:58 folgendes geschrieben:

 

Ich überlege mir jedoch was passiert wenn der Weltweite Derivatemarkt kollabiert. Die genaue Summe kennt niemand so wirklich es soll sich jedoch im Bereich des 20-fachen der Weltwirtschaft befinden,

Die genaue Summe ist durchaus bekannt. Sie wird von der BIZ per Ende Juni 2013 mit 693 Billionen Dollar (genauer: 692.908) beziffert (Link, siehe Table 19 auf Seite 1). Das entspricht etwa dem 8-fachen globalen GDP von 85 Billionen.

Bei den Derivaten muss man allerdings das Netting mit einbeziehen.

"Netting" heisst, dass sich long- und short-Positionen grösstenteils gegenseitig ausgleichen. Entsprechend muss man die Gesamtsumme durch etwa Faktor 10 dividieren.

Somit ergäbe sich beim Platzen der 693 Billionen-Blase und bei einem optimistischen Netting von 10 noch ein Schaden von 69 Billionen. Also in etwa der Grössenordnung des globalen GDP.

Wenn wir jetzt mal ganz böse sind und unterstellen, dass nicht die gesamte Erdbevölkerung bereit und in der Lage ist, ein Jahr lang ohne Essen, Trinken, Wohnen und Energieverbrauch auszukommen, um rein und voll für das Wohlergehen der Finanzindustrie zu arbeiten, dürfte es innerhalb des Banken-Casinos ein ziemlich grosses Ausmisten geben.

13.01.2014 19:21
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Hutch hat am 13.01.2014 - 13:09 folgendes geschrieben:

1) Und wie passt die Aufgabe des Goldstandard in die Fähigkeit  des Pfundes Wert zu speichern?

2) Und wie passt die Aufgabe des BW Systems in die Fähigkeit des Pfundes Wert zu speichern?

3) Das heutige Pfund ist nicht das Pfund von vor 500 Jahren.

4) Ist der Verlust des Wertes nicht auch eine Art Schuldenschnitt?

Zu :

1) Hat Elias weiter oben unter dem Stichwort "Sterlingkrise" sehr schlüssig beantwortet. Als Ergänzung: GB hätte nach dem 1. Weltkrieg das Pfund gegen Gold abwerten sollen statt "ums Verrecken" den alten Wert beizubehalten. Ähnlich wie es FdR 1937 in den USA gemacht hat.

2) Seit Bretton Woods, spätestens seit Ablösung des Dollars von Gold 1971, muss man sich vom Gedanken verabschieden, dass Währungen die Funktion der Wertaufbewahrung erfüllen. Banknoten unter der Matratze verlieren im Gegensatz zu Gold an Wert. Entsprechend ist man gezwungen, sein Geld gegen Zins zu verleihen oder in produktives zu investieren. Also Aktien, Immobilien.

3) Das gilt für alle Währungen Wink

4.) Nein, auch wenn das Ergebnis langfristig dasselbe ist. Ein Schuldenschnitt (oder eine Währungsreform) ist ein momentanes, einschneidendes Ereignis. Dramatisch aber auch ehrlich. Wertverlust durch Inflation hingegen ist ein schleichender Prozess.

 

13.01.2014 18:58
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Der aktuelle Schuldenstand eines Landes mag relevant sein für die klassischen Annahmen, die bis jetzt eingetreten sind und da steht die Schweiz vermutlich gut da.

Ich überlege mir jedoch was passiert wenn der Weltweite Derivatemarkt kollabiert. Die genaue Summe kennt niemand so wirklich es soll sich jedoch im Bereich des 20-fachen der Weltwirtschaft befinden, also im Bereich Trillionen von Dollar! Flüchten dann einfach alle in den CHF und die SNB druckt Trillionen von Franken um damit andere Ramschwärhungen zu kaufen? Wäre doch einfacher alle Zentralbanken der Welt würden Gemeinsam einen Reset machen, mal kurz bei der BIZ anrufen und alles Papiergeld auf 0 setzen und das Gold als Startwert nehmen Wink

Aber im Ernst was passiert dann? Die vorboten haben wir 2008 erlebt. AIG wurde gerettet damit all die Derivate nicht Wertlos wurden und sämtlich "too fail to be big banken" in den Abgrund gerissen hätte. Bin mir sicher die USB hält auch derart viele Deivate, dass es der SNB nicht möglich wäre diese zu retten. Das die Gelder der UBS dann futsch sind ist anzunehmen, aber was ist mit den Gelder der anderen Banken bzw. halten andere CH-Banken auch so irrsinnige Beträge in Derivaten?

Ich denke man sollte das versuchen genauer anzuschauen, nur weil eine Bank oder ganzes Land vielleicht gut wirtschaftet heisst das nicht, das sie in Sicherheit ist. Die Finanzwelt ist so stark miteinander verstrickt, das wenn ein Dominostein fällt, fallen alle. Darum nennt man gewisse Banken auch Systemrelevant. 

 

13.01.2014 16:46
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SMI klettert auf Sechs-Jahres-Hoch

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13.01.2014 16:39
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Hutch hat am 13.01.2014 - 16:19 folgendes geschrieben:

Das sind (bezogen auf meine konkreten Fragen) :

2 Gegenfragen

1 nicht relevantes Statement

1 Fragwürdige Behauptung (Gold ist tote Materie und macht nichts)

1 Weiters Statement

1 nicht relevante Grafik

Es waren rhetorische Gegenfragen. Ich wusste, dass es keinen Sinn macht, sich über die Kaufkraft von vor 500 Jahren Gedanken zu machen.

Somit lautet die Antwort auf die erste Frage: es "passt" so, wie der Wertverlust des Goldes im 2013.

Die Antwort auf die 2. Frage ist "dito"

Sterlingkrise Die Überbewertung des Pfund Sterling hatte jahrelang hohe Leistungsbilanzdefizite verursacht, was eine Verringerung der Goldbestände der britischen Notenbank zur Folge hatte. Es wurde für die Bank von England immer schwieriger, die definierte Goldparität zu halten

Geld, Pfund, etc. sind wie Gold auch tote Materie, machen nichts, tun nichts und speichern somit offensichtlich (nach deiner Denkweise) auch keine Werte.

 

Und die Grafik war nicht für dich gemeint, sondern stand in Zusammenhang mit Schuldenschnitt

Ich dachte, dass man den Zusammenhang erkennt, wenn man sich schon zum vorherigen Posting  über Schuldenschnitt äussert. Dass die Grafik für dich keine Relevanz hat, erklärt deine Fragen.

 

 

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13.01.2014 16:19
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Das sind (bezogen auf meine konkreten Fragen) :

2 Gegenfragen

1 nicht relevantes Statement

1 Fragwürdige Behauptung (Gold ist tote Materie und macht nichts)

1 Weiters Statement

1 nicht relevante Grafik

 

 

13.01.2014 14:13
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Hutch hat am 13.01.2014 - 13:09 folgendes geschrieben:

Und wie passt die Aufgabe des Goldstandard in die Fähigkeit  des Pfundes Wert zu speichern?

Und wie passt die Aufgabe des BW Systems in die Fähigkeit des Pfundes Wert zu speichern?

Das heutige Pfund ist nicht das Pfund von vor 500 Jahren.

Ist der Verlust des Wertes nicht auch eine Art Schuldenschnitt?

Ich weiss nicht, wie es mit deiner Lebenserwartung aussieht. Sind 500 Jahre für dich relevant? Bist du von dem Wertzerfall betroffen?

In Griechenland gab es einen Schuldenschnitt.

Das Gold war der Auslöser für die Sterling-Krise.

Wichtig ist die Zeit, für die man aktuell für einen bestimmten Betrag arbeiten muss und der Gegenwert (kaufkraft), den man dafür erhält.

 

Aus der NZZ vom 11.1.2014

Die Schweiz hat in dieser Aufstellung die tiefsten Staatsschulden.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/der-klotz-am-b...

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13.01.2014 13:09
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Und wie passt die Aufgabe des Goldstandard in die Fähigkeit  des Pfundes Wert zu speichern?

Und wie passt die Aufgabe des BW Systems in die Fähigkeit des Pfundes Wert zu speichern?

Das heutige Pfund ist nicht das Pfund von vor 500 Jahren.

Ist der Verlust des Wertes nicht auch eine Art Schuldenschnitt?

13.01.2014 12:55
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GlobalTrader101 hat am 13.01.2014 - 11:04 folgendes geschrieben:

Elias hat am 12.01.2014 - 23:09 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 12.01.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie einen Schuldenschnitt. Egal was man tut, der Händler / Makler / Versicherer verdient immer daran. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Tiefe Zinsen bedeuten auch tiefe Hypozinsen.

Ich habe noch nie so günstig gelebt

Ja, vermutlich gab es etwas derartiges in der Schweiz noch nie. Aber gerade deshalb, muss man sich rein aus statistischen Gründen damit befassen. Es ist in den letzten 150 Jahren nicht eingetreten, die Chancen das es also passiert steigt mit jedem Jahr an. Das es passieren wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche. (Murphys Law)

Das britische Pfund gibt es seit 500 Jahren und auch da hat es meines Wissen bisher keinen Schuldenschnitt gegeben.

 

Für einen Schuldenschnitt braucht es Schulden. Die Schweiz baut seit Jahren Schulden ab und hat je nach Definition eigentlich gar keine Schulden http://www.finews.ch/themen/guruwatch/blog/11697-basel-kriterium-staatss...

 

 

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13.01.2014 11:04
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Elias hat am 12.01.2014 - 23:09 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 12.01.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie einen Schuldenschnitt. Egal was man tut, der Händler / Makler / Versicherer verdient immer daran. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Tiefe Zinsen bedeuten auch tiefe Hypozinsen.

Ich habe noch nie so günstig gelebt

 

Ja, vermutlich gab es etwas derartiges in der Schweiz noch nie. Aber gerade deshalb, muss man sich rein aus statistischen Gründen damit befassen. Es ist in den letzten 150 Jahren nicht eingetreten, die Chancen das es also passiert steigt mit jedem Jahr an. Das es passieren wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche. (Murphys Law)

Wenn ich mein Geld von der Bank hole und zu Hause lagere kostet mich das nichts und ich muss auch keinem Händler Gebühren dafür bezahlen. Dies hat ja im Prinzip nichts mit Angst zu tun, sondern ich vertraue diesen Banditen einfach nicht.

Früher bekam man noch Zinsen von der Bank und deshalb war es berechtigt das Geld dort zu deponieren damit, das Geld nicht brach herum lag. Aber heute muss man dafür sogar bezahlen das ist doch einfache eine verkehrte Welt! Und wenn ich dann mal 50`000.- auf einen Schlag will muss ich nochmals mit Gebühren rechnen da ich die Rückzugslimite überschritten habe. Da Frage ich mich echt was die Sch***** soll, das ist ja mein Geld und die haben noch die Frechheit mir dafür was zu verrechnen damit ich mein Geld wieder bekomme.

Das Geld zu hause zu lagern ist für mich in den letzten Jahren immer attraktiver geworden, einzig wenn man wirklich viel Geld hat wird es schwer dieses einigermassen sicher aufzubewahren.

12.01.2014 23:09
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GlobalTrader101 hat am 12.01.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie einen Schuldenschnitt. Egal was man tut, der Händler / Makler / Versicherer verdient immer daran. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Tiefe Zinsen bedeuten auch tiefe Hypozinsen.

Ich habe noch nie so günstig gelebt

 

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12.01.2014 17:05
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Ich habe mich in den letzten Tagen etwas mit der Wirtschaft auseinander gesetzt und immer wieder las ich von Analysten, welche von einem baldigen Crash sprachen (2008 war nur ein kleines Vorbeben). Und zwar waren nicht irgendwelche MikeShiva Propheten sondern Leute die schon die vorhergehenden Krisen richtig vorausgesagt haben. Unabhängig davon ob man diesen Leuten glauben schenken mag oder nicht, sollte man sich folgende Frage stellen: 

Warum das Geld auf der Bank lagern, wenn man dafür meist noch bezahlen muss, da die Zinsen derart tief sind?! Zusätzlich trägt man das Risiko eines Schuldenschnittes!

Dieser Artikel sollte einem zu denken geben: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/06/iwf-zwangsabgabe-der-plan-zur-grossen-enteignung-geht-auf/

Ich werde vermutlich bald Gold kaufen beim aktuellen Preis von 1250$ mag dieser vielleicht noch um 10% sinken, aber dieses Risiko gehe ich ein. Den in verschiedenen Berichte zufolge kostet es die meisten Goldminen der Welt eine Unze zu fördern mehr als 1300$. Gewisse Minenfirmen bräuchten mindestens einen Preis von 1500$. http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/rohstoffe-goldfoerderung-lohnt-nicht-mehr/8466428.html

Über Spekulationen warum der Goldpreis so tief ist gibt es verschiedene Räubergeschichten.... der Grund kann dem Anleger eigentlich auch egal sein. Die Fakten sprechen jedoch eine knallharte Sprache und die sagt mir, dass Gold momentan günstig zu haben ist. Gold ist seit mehreren 10000 Jahren DAS Wertaufbewahrungsmittel schlecht hin also kann man mit diesem Investment nicht so falsch liegen.