Bargeld, Cash (Werterhalt bei Depression)

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27.12.2008 01:57
#1
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Bargeld, Cash (Werterhalt bei Depression)

Ich habe von diversen Quellen beim durchstöbern im web mitbekommen, dass Cash (Geld) gesammelt werden sollte in der bevorstehenden Erholungsphase, welche geschätzt bis Ende Frühling stattfinden könnte. Aber das Bargeld sollte nicht auf irgendeiner Bank wie die UBS gelagert werden, sondern in den USA wird ein "FDIC insured moneymarket funds" (als 'Federal Deposit' gesichert) strengstens empfohlen. Siehe hier: http://www.fdic.gov/consumers/consumer/information/fdiciorn.html

Nun, da hier die meisten ihr erspartes in CHF haben und wir keinen Fed sondern nur die EZB/SNB haben, was wäre bei uns der empfohlene, abgesicherte Bankinstitut? Klar man könnte das Bargeld in Gold anlegen und im Schliessfach aufbewahren, aber hier geht es nur um den Werterhalt des Bargeldes bei einer bevorstehenden Hyperinflation.

Quote:

Geld von der UBS abziehen? Keine Angst!

Wer Konten auf einer Bank saldiert, die später Pleite macht, muss sein Geld vielleicht zurückbringen, hiess es in der «NZZ». «Völlig abwegig», meinen Fachleute.

«Keine absolute Sicherheit durch den Abzug von Kundengeldern», hiess der Artikel, den die Zürcher Anwältin Myriam Gehri am 19. November in der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ) veröffentlichte. Ihre These: Bei einem Bankenkonkurs könnten Gerichte bei ehemaligen Bankkunden auf vorher abgehobene Spargelder greifen, um sie in die Konkursmasse zurückfliessen zu lassen.

Dies sei möglich, wenn die Bank bei der Auszahlung an die Bankkunden schon wusste, dass sie in Schieflage war. Dann könne man solche Auszahlungen als Begünstigung einzelner Kunden und Schädigung von «verbleibenden» Kontoinhabern interpretieren.

Diese Ansicht sei «völlig abwegig», kritisiert Bankenrechtsspezialist Dieter Zobl von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Zürich. «Hätte die Autorin recht, würde das ganze Zahlungssystem auf den Kopf gestellt.»

Wollte die Anwältin den Kunden von Grossbanken Angst machen und sie davor warnen, Spargelder abzuziehen? Nein, sagt Myriam Gehri. Der Artikel habe nichts mit ihrer Arbeit in einer Anwaltskanzlei zu tun, sie habe dazu auch keinen Auftrag gehabt. Vielmehr sei die Abhandlung im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der Uni Zürich entstanden und entspreche ihrer eigenen juristischen Meinung.

08. Dezember 2008 | Ernst Meierhofer, Redaktion K-Tipp

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Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

27.12.2008 09:17
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Re: Bargeld, Cash (Werterhalt bei Depression)

Revinco wrote:

Ich habe von diversen Quellen beim durchstöbern im web mitbekommen, dass Cash (Geld) gesammelt werden sollte in der bevorstehenden Erholungsphase, welche geschätzt bis Ende Frühling stattfinden könnte. Aber das Bargeld sollte nicht auf irgendeiner Bank wie die UBS gelagert werden, sondern in den USA wird ein "FDIC insured moneymarket funds" (als 'Federal Deposit' gesichert) strengstens empfohlen. Siehe hier: http://www.fdic.gov/consumers/consumer/information/fdiciorn.html

Da hast Du wohl etwas falsch mitbekommen.. Wink

Hier wird einfach die Einlagensicherung beschrieben..

Daraus ist klar ersichtlich dass:

Not FDIC-Insured

Investments in mutual funds (stock, bond or money market mutual funds), whether purchased from a bank, brokerage or dealer

Revinco wrote:

Nun, da hier die meisten ihr erspartes in CHF haben und wir keinen Fed sondern nur die EZB/SNB haben, was wäre bei uns der empfohlene, abgesicherte Bankinstitut? Klar man könnte das Bargeld in Gold anlegen und im Schliessfach aufbewahren, aber hier geht es nur um den Werterhalt des Bargeldes bei einer bevorstehenden Hyperinflation.

Gibt,in einer Hyperinflation, keinen Werterhalt von Bargeld..

Bargeld "verliert" seinen Wert ,in einer Hyperinflation,ob Du es nun unter dem Kopfkissen hast oder in einem Banksafe..! 8)

weico

27.12.2008 06:50
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T15
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Bargeld, Cash (Werterhalt bei Depression)

1) schau doch mal in "übrige geldanlagen" dort wird im Goldthread viel beschrieben um das liebe Geld Wink

meine meinung: beachte mf beiträge...

2) warum sollte das geld nicht bei der UBS sein??

also falls du unter 30'000sfr.(vgl. Art. 37b BankG) hast würd ich mir da nicht den kopf zerbrechen... oder wurde die limited erhöht?? bin mir nicht mehr genau sicher...

ein bsp. dafür: isländische bank glaub ich Bank Kaupthing wurden kunden doch auch geschützt...

gucksch du hier: http://www.kaupthing-geneva.ch/press.htm

3) hört mal auf gegen die UBS zu schiessen... ich find jetzt sollten wir da ein konto eröffnen und nicht schliessen... sonst sind die SNB-Gelder evtl. gaaanz futsch :evil: