China - Fluch oder Segen?

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02.06.2011 10:22
#1
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China - Fluch oder Segen?

Anmerkung:

Bei diesem Beitrag gilt wieder: Erst die Antwort von marcusfabian abwarten und dann ist die Weg frei für uns. Bei den ersten beiden Beiträge dieser Art

hat es ja ganz gut funktioniert. Der ganze Beitrag ist übersichtlich und sehr informativ. Das ist ja was wir alle wollen.

China! Fluch oder Segen?

China, Fluch oder Segen! Wie und in welchen Bereichen, wirkt sich der starke und immer stärker werdende Einfluss von China auf die Wirtschaft in den übrigen Länder, Regionen und Kontinenten aus. Die Ausbreitung der Macht und des Einflusses von China in der restlichen Welt hat schon angefangen, als China noch belächelt wurde. China ist aber beharrlich seinen Weg gegangen. China setzt sich auch im eigenen Land gegen alle Widerstände durch. China lernt sehr schnell und bediente sich sehr schnell bei den Errungenschaften der westlichen

Welt. Bald wird China die westliche Welt auch überholen. Ob der Durchmarsch

zur Weltmacht Nummer 1, weiterhin so glatt abläuft ist schwer zu sagen. Aber

im Moment hangen unsere Industrienationen bereits am „Tropf“ von China.

Ein Unternehmen in Europa welches nicht einen starken Fuss in China hat, ist

beinahe schon abgeschrieben. Es scheint ohne China nichts mehr zu gehen.

- China ist der grösste Gläubiger der USA

- China sichert sich wo es nur geht vorhandene Rohstoffressurcen

- Afrika wird von den Chinesen überschwemmt um vor allem da auch

die Rohstoffe zu sichern. Bei den korrupten Regierungen in Afrika ja kein

Problem.

- China’s Rohstoffbedarf ist gigantisch.

- China’s Unternehmen übernehmen westliche Unternehmen

- China führt keine teuren Kriege wie die USA

- Die Chinesen sind weise!

China und die Börse wirft viele Fragen auf. Was uns hier im Börsenforum

besonders interessiert,

- wo sind für uns Kleinanleger die Chancen um von der Entwicklung China’s zu

profitieren?

- wo lauern Gefahren, bei einer allfälligen Überhitzung des China-Boom?

- In welchen Bereichen, wird die wachsende Nachfrage von China zu

Verknappungen führen? Das könnte ja am ehesten im Bereich von Rohstoffen,

Nahrungsmittel. Kann das zu Kriegen führen.

- Könnten massive innere Unruhen in China zu einem abrupten Ende führen?

Karat

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21.06.2011 16:20
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China - Fluch oder Segen?

Quote:

Chinas Geisterstädte

Für ihre aufstrebende Mittelklasse stampfen die chinesischen Behörden ganze Städte aus dem Boden. Viele stehen leer, da die Menschen sich die teuren Wohnungen nicht leisten können.

http://www.20min.ch/finance/news/story/19946257

Quote:

Tiefere Luxussteuer in China sorgt für Fantasie

http://www.cash.ch/news/topnews/tiefere_luxussteuer_in_china_sorgt_fuer_...

Der Thread müsste wohl eher heissen: China, Fluch und Segen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.06.2011 09:10
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China - Fluch oder Segen?

Quote:

Odyssee für einen US-Pass

Um dem Kind einen US-amerikanischen Pass zu beschaffen, reisen immer mehr schwangere Frauen aus China für die Geburt in die USA. Das schafft nicht nur bei der Einreise Probleme.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/Odyssee-fuer-einen-US-Pass-26674945

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17.06.2011 16:32
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China - Fluch oder Segen?

Zur Korruption gehören immer mindestens zwei. Oder im Fall dieser chinesischen Beamten mindestens drei!

Aber die chinesischen Beamten sind hier nur stellvertretend für einen Teil von Beamten aus allen Ländern der Welt. In den einten Länder hat es mehr in andern Ländern weniger korrupte Beamte.

Damit ein Beamter aber korrupt werden kann, braucht es auch einen der im die Schmiergelder anbietet. Davon gibt es ja auch mehr als genug. Aber da heisst es nicht Korruption sondern Geschäftinteresse.

Wenn sich dann solche "Herren" in andere Staaten absetzen, fragt sie leider niemand nach der Herkunft ihres Vermögens. Am Zoll schaut man vielleicht nach ob er einen verdorbenen Käse einführt oder einen stinkenden Fisch. Ob er aber verdorbenes, blutiges Geld auf seinen Konten mitbringt spielt keine Rolle.

Karat

17.06.2011 12:56
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China - Fluch oder Segen?

Quote:

Beamte hauen mit Milliarden ins Ausland ab

Korrupte chinesische Beamte haben laut einer Studie in weniger als 20 Jahren umgerechnet rund 105 Milliarden Franken Bestechungsgelder kassiert – und sich damit ins Ausland abgesetzt.

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Beamte-hauen-mit-Milliarde...

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Benjamin Franklin

14.06.2011 21:03
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China - Fluch oder Segen?

weico wrote:

Wo laufen sie denn... Lol

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,768370,00.html

China erobert langsam und auf dem sanften Weg die Welt....

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Benjamin Franklin

14.06.2011 17:20
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China - Fluch oder Segen?
03.06.2011 10:39
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China - Fluch oder Segen?

Flipper wrote:

Ich kann natürlich leicht Ratschläge erteilen, aber China müsste versuchen, sich auf eine nachhaltige, Ressourcen schonende Weise zu entwickeln. Ich sehe leider nicht, dass sie das tun.

Da kann ich Dir nur recht geben. Aber nicht nur China tut gut daran Rohstoffe und übrige Ressourcen zu sparen, sondern WIR alle.

Es bleibt auch zu bedenken, dass wir in vielem, immer noch sehr anfällig und ausgeliefert sind. Ein gutes Beispiel ist dieses neue EHEC - Bakterium. In diesem Fall jetzt eigentlich nur auf Norddeutschland begrenzt. Mit der heutigen Mobilität reisen aber auch Bakterien mit. Es ist ja auch so, dass Seuchen in der Menschheitsgeschichte immer wieder aufgetreten sind. Sie sind auch in Zukunft nicht ganz auszuschliessen. Bakterien sind der Medizin immer einen Schritt voraus.

Karat

02.06.2011 22:31
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China - Fluch oder Segen?

Nouriel Roubini sieht die Zukunft Chinas ziemlich düster.

http://www.project-syndicate.org/commentary/roubini37/German

Quote:

Als die Nettoexporte 2008-2009 von 11% auf 5% vom BIP einbrachen, reagierte der chinesische Staatschef mit einer weiteren Erhöhung des Anteils der Anlageinvestitionen am BIP von 42% auf 47%.

China erlebte also nur deshalb keine schwere Rezession – wie sie 2009 in Japan, Deutschland und andernorts in den asiatischen Schwellenländern auftrat –, weil die Anlageinvestitionen explodierten. Und deren Anteil am BIP hat 2010-2011 weiter zugenommen und liegt inzwischen bei nahezu 50%.

Das Problem ist natürlich, dass kein Land so produktiv sein kann, dass es 50% vom BIP in neues Grundkapital investieren kann, ohne es irgendwann mit enormen Überkapazitäten und einem erschütternden Problem mit faulen Krediten zu tun zu bekommen. In China wird viel zu viel in physisches Kapital, Infrastruktur und Immobilien investiert. Für einen Besucher ist dies erkennbar an den eleganten, aber leeren Flughäfen und Hochgeschwindigkeitszügen (die den Bedarf an den 45 geplanten neuen Flughäfen weiter reduzieren werden), den Autobahnen ins Nichts, den tausenden von riesigen neuen Regierungsgebäuden für Zentral- und Provinzregierungen, Geisterstädten und brandneuen Aluminiumhütten, die geschlossen gehalten werden, um einen Verfall der Weltmarktpreise zu verhindern.

Was Roubini nicht erwähnt, sind die Unterhaltskosten für die auf Vorrat gebaute Infrastruktur. Bereits die USA können sich den Unterhalt ihrer Infrastruktur nicht mehr leisten. Was kommt da auf China zu?

Ein weiteres Problem sind die zur Neige gehenden Rohstoffe und Energie. Ich empfehle jedem sich zu diesem Thema die Videos von Chris Martenson anzuschauen.

Die Chinesen können sich noch so viel an Ressourcen im Ausland zusammenkaufen. Wenn es hart auf hart kommt, werden sie wieder nach Hause geschickt.

Ich glaube bei der ganzen China-Euphorie wird vergessen, dass wir nicht mehr im 19. oder 20. Jhdt. leben. Die Bedingungen für Schwellenländer sind nicht die selben, die der Westen und Japan hatten, als sie ihre Volkswirtschaften aufgebaut hatten.

Ich kann natürlich leicht Ratschläge erteilen, aber China müsste versuchen, sich auf eine nachhaltige, Ressourcen schonende Weise zu entwickeln. Ich sehe leider nicht, dass sie das tun.

02.06.2011 22:29
Bild des Benutzers MarcusFabian
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China - Fluch oder Segen?

Ganz einfach deshalb, weil die Chinesen erstens den Dollar nicht zu stark abstürzen und zweitens den Goldpreis nicht in die Höhe treiben wollen.

Die Chinesen haben Zeit. Es ist ihnen egal, ob sie 1, 5 oder 10 Jahre brauchen, um ihre Ziele zu erreichen.

Würden sie versuchen, das ganze Gold der Welt auf einen Schlag zu kaufen (30'000t Zentralbankgold wären bei $1500/z für 1.6 Billionen Dollar zu haben), ginge der Goldpreis durch die Decke und sie würden praktisch gar nichts bekommen.

Deshalb kaufen die Chinesen auch nicht direkt Gold sondern in erster Linie Goldminen und sie behalten ihr eigenes Gold (China ist der weltweit grösste Goldproduzent).

Bei Silber übrigens dasselbe Spiel. Hier ist es sogar so, dass die Chinesen den Silberpreis auf dem Future-Markt shorten, damit Silber schön billig bleibt und sie in Ruhe physisch aufkaufen können.

02.06.2011 21:44
Bild des Benutzers liska
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China - Fluch oder Segen?

@ MF

:roll: warum kaufen die reisfr.... nicht alles gold und silber auf mit ihrem us klopapier?

.

Der Fuchs ist schlau und wartet im Bau

02.06.2011 17:29
Bild des Benutzers MarcusFabian
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China - Fluch oder Segen?

Wir (karat und ich) werden das in Zukunft besser koordinieren: Er schickt mir die Fragen schon mal vorab per PN, dann bereite ich die Antwort vor und wir Posten Frage+Antwort zeitnah.

So, und ab jetzt bitte zum Thema.

02.06.2011 17:21
Bild des Benutzers Ramschpapierhaendler
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China - Fluch oder Segen?

@ Karat:

Ich hoffe, du hast mich nicht falsch verstanden. Ansonsten: sorry!

Ich finde diese Diskussionen etwas vom besten hier drin und danke dir auch dafür.

02.06.2011 16:48
Bild des Benutzers Karat1
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China - Fluch oder Segen?

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Karat:

Hans hat nicht ganz unrecht. Schlussendlich wird's zu einem Frage(Karat)-Antwort(MF)-Spiel.

Mich stört das nicht, aber ich hätte da einen hoffentlich konstruktiven Vorschlag: Triff dich doch mal mit MF oder nimm an einem Usertreffen teil.

Smile

Schade, dass ihr nicht versteht, was ich eigentlich möchte. Was ich wollte ist, dass

- die Beiträge einfach etwas "strukturierter" sind.

- Klare Frage

- Klare Antwort

- Anschliessend Diskussion

und dies alles ohne nichts sagende und unnötige Beiträge, damit alles übersichtlich bleibt und ein Leser schnell erfassen kann was Sache ist.

Dieses "Spiel" beschränkt sich nicht auf mich und mf, sondern wenn jemand eine interessante Frage oder ein interessantes Thema hat, soll es das auch in dieser Art und Weise mit mf absprechen und dann den Beitrag veröffentlichen.

Ich weiss nicht, was daran falsch ist, schnell, übersichtlich,kompetent und erst noch gratis informiert zu werden.

Klare Fragen traue ich mir zu und die Kompetenz von marcusfabian hier im Forum ist wohl unbestritten. D.h. heisst aber nicht, dass er immer recht hat. Auf jeden Fall liefert er seiner Meinung immer eine ausführliche und klar verständliche Begründung nach. Das ist für mich das Wertvollste. So kann ich mir auch als Laie selber eine Meinung bilden.

Wenn das nicht gewünscht oder hier störend ist, kann man es auch wieder lassen. Ich denke mf ist froh wenn er nicht zu viel schreiben und erklären muss.

Karat

02.06.2011 16:36
Bild des Benutzers MarcusFabian
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China - Fluch oder Segen?

China hat eine etwas kleinere Landfläche als die USA aber etwa 4 mal soviele Mäuler zu stopfen.

Hinzu kommt, dass die landwirtschaftliche Nutzfläche Chinas weitaus kleiner ist da ein grösserer Teil Wüste und Gebirge ist.

(Landwirtschaftliche Nutzfläche:

USA: 20% oder 170 Mio Ha

China: 120 Mio Ha)

Dennoch schaffe es China, mehr zu produzieren als es selbst verbraucht und Netto einen Handelsüberschuss zu generieren.

Dies im Gegensatz zu den USA, die seit mittlerweile Jahrzehnten ein Handelsdefizit aufweisen.

Rein aus diesem Blickwinkel ist China für die Zukunft besser aufgestellt als die USA.

Der Handelsüberschuss, den China mit den USA aufgebaut hat, beläuft sich mittlerweile auf einen Papierberg von 3 Billionen Dollar. Und genau darin liegt auch das Hauptproblem. Oder wie es John Connally 1970 gegenüber den Europäern formuliert hat: "The dollar is our currency, but your problem."

Betrachten wir es mal aus der Sicht der Chinesen. Und betrachten wir es langfristig, denn Chinesen denken und planen über Jahrzehnte und nicht nur - wie unsere Politiker - über die nächste Legislaturperiode:

* Wir sitzen auf einem grossen Haufen Dollars, der mehr und mehr an Wert verliert.

* Wir haben ein Volk zu ernähren und zu wenig landwirtschaftliche Nutzfläche.

* Unser Volk hat einen vergleichsweise niedrigen Wohlstand. Warum exportieren wir unsere Güter ins Ausland statt für das eigene Volk zu produzieren und den Wohlstand zu erhöhen?

---

Nimmt man all das zusammen, macht die chinesische Politik durchaus Sinn:

China muss den Dollarhaufen abbauen, dabei aber behutsam vorgehen um keine Dollarpanik aufkommen zu lassen. Böse formuliert: Der Dollar darf aus chinesischer Sicht erst kollabieren, wenn China seine Dollarbestände losgeworden ist.

Man kauft deshalb z.B. in Afrika, Australien (wo auch immer) grosse Ländereien, die Lebensmittel für den chinesischen Markt produzieren. Damit kann man einerseits den Dollarberg abbauen und gleichzeitig die Versorgung der Bevölkerung sichern. Eine win-win-Situation!

Was für Lebensmittel gilt, gilt natürlich analog auch für andere Rohstoffe.

Ein weiteres Problem ist, dass es in China noch keinen Binnenmarkt gibt, der in der Lage wäre, die ganzen chinesischen Produkte auch aufzunehmen. Deshalb ist China nach wie vor noch vom Export abhängig. Das wird es auch bleiben, denn China benötigt Erdöl. Es ist aber für China das bessere Geschäft, seine Produkte gegen Erdöl oder Stahl einzutauschen als gegen amerikanische Schuldpapiere.

Solange China noch dabei ist, ein namhaftes Finanz- und Bankensystem aufzubauen und die Binnenwirtschaft zu stärken, wird es den Renminbi in Parität zum Dollar halten, um möglichst wenig Kaufkraft zu verlieren. Eine Rechnung, die allerdings nur zum Teil aufgeht, denn China importiert damit Inflation von fast 10%.

Im Idealfall läuft das Kalkül der Chinesen darauf hinaus, dass sie marktschonend ihre Dollarreserven abbauen und sich somit mit den Ersparnissen der letzten Jahrzehnte auf der ganzen Welt Minen, Ländereien und Firmen kaufen.

China "erobert" also langsam und auf dem sanften Weg die Welt. Es tut dies mit erspartem Geld. Ganz im Gegensatz zu den USA, die ihre Kriegsmaschinerie einsetzen, um Länder auf ihre Linie zu zwingen.

Desweiteren kaufen die Chinesen nicht nur Ländereien und Minen sondern bauen in den afrikanischen Ländern auch die entsprechende Infrastruktur: Strassen, Schienen, Städte, Schulen. Ein Land wie Mali hat also mit China als Freund ein besseres Los gezogen als der Irak mit den USA.

Geopolitisch gewinnt China so viele Freunde, wie sich das US-Imperium neue Feinde schafft. Oder hat man schon mal etwas von einem Al Kaida Terroranschlag gegen China gehört?

Die USA reagieren auf die wachsende Terrorgefahr mit noch mehr und noch besser gerüstetem Militär, ohne dabei zu erkennen, dass sie sich dabei a) finanziell rouinieren und b) die Terrorgefahr nicht eindämmen sondern weiter ausweiten. Denn jeder getötete Terrorist hat Brüder, Cousins und Freunde, die seinen Platz einnehmen. Und das gilt nicht nur für getötete Terroristen sondern insbesondere auch für unschuldige Opfer.

China hingegen tritt gegen aussen nicht imperialistisch sondern freundlich auf. Das darf allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass China im eigenen Land die Menschenrechte immer noch mit Füssen tritt! Deshalb wird China in den USA und Europa zu Recht noch sehr misstrauisch beargwöhnt.

Aber auch hier könnte sich abzeichnen, dass China und die USA entgegengesetzte Wege beschreiten. Die USA sind ja bereits seit Patriotic Act und Guantanamo auf dem Weg zum schlechteren. Fehlt noch, dass die Chinesen den Weg zum besseren beschreiten und der nächste Hegemon könnte geboren sein.

Aber das dauert vieleicht noch ein Jahrzehnt.

02.06.2011 12:12
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@ Lieber RPH,

die Veränderungen laufen auf der Welt incluso China schneller ab, als Usertreffen stattfinden.

Oder verpasse ich etwa öppis ?

02.06.2011 11:11
Bild des Benutzers Ramschpapierhaendler
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China - Fluch oder Segen?

@ Karat:

Hans hat nicht ganz unrecht. Schlussendlich wird's zu einem Frage(Karat)-Antwort(MF)-Spiel.

Mich stört das nicht, aber ich hätte da einen hoffentlich konstruktiven Vorschlag: Triff dich doch mal mit MF oder nimm an einem Usertreffen teil.

Smile

02.06.2011 10:57
Bild des Benutzers Hans
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China - Fluch oder Segen?

>>Bei diesem Beitrag gilt wieder: Erst die Antwort von marcusfabian abwarten und dann ist die Weg frei für uns.

Warten auf den Messias ?

:shock: :shock:

Vieles kann man gleich selbst beantworten !!

Gruss Hans