der staat dein ,,freund´´

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03.12.2009 22:51
#1
Bild des Benutzers wilhelm
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der staat dein ,,freund´´

...das ist der auszug einer e-mail die eben zwischen goldshops ausgetauscht wird........

In den letzten Tagen mehren sich die Gerüchte und manche Zeitungen berichten auch schon darüber, dass in Deutschland eine Mehrwertsteuer von 19 % auf Gold eingeführt wird. Auch Österreich will in diesem Falle mitziehen. Des Weiteren wird in Deutschland darüber nachgedacht, dass auch die Spekulationssteuer für Goldmünzen und Goldbarren gilt.

Mit dieser Maßnahme würde damit der Handel mit Goldmünzen und Goldbarren unmittelbar in diesen beiden Länder zusammenbrechen und sich wahrscheinlich ins benachbarte Ausland (z. B. Schweiz, usw...) verlagern. Womit die Sinnhaftigkeit dieser Steuer natürlich gleich wieder in Frage gestellt werden würde, denn das Steueraufkommen würde wahrscheinlich von den Administrationskosten aufgezehrt werden.

Diese Entwicklung wäre natürlich ein herber Schlag gegen den "kleinen Mann", denn Goldmünzen stellen im Moment wohl die einfachste Möglichkeit dar, auch kleinere Geldbeträge in sicheres "Geld" (Gold ist gleich Geld) zu wandeln.

Meines Erachtens ist aber dies auch gewollt. Gold erlebt gerade, wie von mir schon lange erwartet eine "Renaissance" und immer mehr Personen erkennen, dass Gold eben echtes Geld ist und das unser Papiergeldsystem eben nur "Papier" ist. Um die Attraktivität von Gold zu mindern, ist die Einführung einer Steuer eine sehr gute Möglichkeit, denn damit verliert "der Private" gleich einmal 19 % (in Österreich 20 Wacko seines Investments.

Das Problem liegt wahrscheinlich viel mehr daran, dass ein großer Teil unserer Politikergilde noch gar nicht verstanden hat, was gerade passiert. Wie denn auch, denn die meisten Ökonomen "checken" es ja auch nicht, denn sie haben das "Wesen" des Geldes gar nicht in ihre Überlegungen einbezogen.

Hier ist China ganz eindeutig weiter, scheinbar haben die Politiker dort erkannt, dass unser Papiergeldsystem wieder einmal vor dem Ende steht und raten daher aktiv ihren Bürgern Gold und Silber zu kaufen.

Gerade China hat mit Papiergeldsystemen die meisten Erfahrungen, wurde doch dort vor fast 1000 Jahren das erste Papiergeld eingeführt, das aber bereits nach kurzer Zeit "kollabierte". In Europa wurde das ersten Papiergeld erst vor gut 500 Jahren eingeführt und damit haben die Chinesen hier einiges an Erfahrungsvorsprung.

Eines haben alle Papiergeldsysteme jedoch gemeinsam - Sie sind nach einiger Zeit alle "kollabiert". Seit 1971 gibt es weltweit kein einziges "gedecktes" Geldsystem mehr, sondern nur mehr "Papiergeldsysteme" und daher befinden wir uns jetzt in einem großen Experiment.

Ich halte daher die Aussage von Voltaire für aktueller denn je:

"Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - Null."

Wenn es also unsere Politiker gut mit uns meinen, dann sollten Goldmünzen und Goldbarren nicht mit einer Steuer belegt werden, sondern im Gegenteil man sollte dem Beispiel China´s folgen und den Gold- und Silberkauf aktiv fördern. Das würde von der Weitsichtigkeit der Politiker zeigen.

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04.12.2009 11:15
Bild des Benutzers Denne
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der staat dein ,,freund´´

Politiker waren bzw. sind seit jeher die grössten Räuber. Auch in sogenannten Demokratien. Da bekommen selbst Banker Mühe mitzuhalten.