Devisen

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29.11.2008 22:27
#1
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Devisen

Hallo zusammen!

Wer kann mir eine Internet-Seite oder anderes bezüglich Devisen auf der Makro-Ebene empfehlen?

Habe ein bisschen Mühe was mit "ein starker Franken", "schwacher Doller" etc. (gegenüber welcher Währung)gemeint ist und welche Folgen das für die jeweilige Heimwährung bedeutet (beisp. für Import oder Export, etc.).

Für eure Hilfe danke ich vielmals.

Beste Grüsse

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17.03.2016 16:51
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Speedy3 hat am 17.03.2016 - 16:34 folgendes geschrieben:

So, so...wenn es um die Wurst geht, ziehst du sie immer ein. Weiss das deine Frau?

Was ich suche sind Gegner und nicht Opfer.

Deine besten Postings waren in der Zeit vom Juni 2013 bis Dezember 2013

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.03.2016 16:34
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So, so...wenn es um die Wurst geht, ziehst du sie immer ein. Weiss das deine Frau?

17.03.2016 15:17
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Speedy3 hat am 17.03.2016 - 14:56 folgendes geschrieben:

Heute 16 Uhr...auf ein Neues?

Wozu?

Entweder zocke ich an der Börse darauf oder lasse es sein.

Es ist schönes Wetter draussen.
Und ab Morgen bin ich in den Ferien.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.03.2016 14:56
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Heute 16 Uhr...auf ein Neues?

17.03.2016 11:21
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Tagestief 0.9694

Jahrestief 0.9660

 

Da werden viele Zertifikate (nicht nur Franken) leiden. Der Dollar schwächt sich logischerweise auch gegenüber anderen Währungen ab.

 

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Benjamin Franklin

16.03.2016 15:46
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Traust du dich auf eine Wette USD/CHF Kurs heute von 16.00 bis 17.10 Uhr. Oder sind wir beide der selben Meinung?

 

16.03.2016 15:43
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Wichtig für mich ist dieser Fakt: 

In der Schweiz hatte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) Berufsverbote gegen sechs ehemalige Manager und Händler des UBS-Devisen- und -Edelmetallgeschäfts verhängt. Zudem hatte die Bundesanwaltschaft Strafuntersuchungen eröffnet.

16.03.2016 14:40
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Manipulationen am Devisenmarkt

Behörde lässt Untersuchung gegen Banker fallenDie britische Behörde für schwere Wirtschaftsverbrechen sieht keine realistische Chance, eine Strafklage im Fall der Manipulationen am Devisenmarkt zu gewinnen. Es ist eine weitere Niederlage der Behörde.....Niederlage im Libor-Fall

Das Vorgehen zeigt die Schwierigkeit der Behörden auf, Strafklagen gegen einzelne Banker im Umfeld wenig regulierter Märkte zu erheben. Die Anforderungen des Strafrechts sind höher als im Aufsichtsrecht. Deshalb hatten bei den Sanktionen gegen die Banken die Behörden eine feine Linie gezogen: Die Bussen wurden nicht direkt wegen der Beeinflussung der Referenzsätze für Devisenkurse verhängt, sondern aufgrund des ungebührlichen Verhaltens der Händler sowie des ungenügenden Risikomanagements und unzureichender Kontrolle in den Banken.

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http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/manipulationen-am-devise...

 

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Benjamin Franklin

15.02.2016 12:45
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Yuan steigt so stark wie zuletzt 2005

Der chinesische Yuan hat mehr an Wert gewonnen als die letzten zehn Jahre. Ein Grund ist eine einwöchige Handelspause während des chinesischen Neujahrsfests.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/yuan-steigt-so-stark-wie-zuletzt...

 

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Benjamin Franklin

08.02.2016 15:03
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Wechselkursprognosen gegenüber CHF Stand: 02 .2016

Whg - Akt Kurs - 12Monatstendenz - Kurserwartung in 3 Monaten - in 12 Monaten

USD......1.01.....................↗..........................0.99......................................1.03
EUR .....1.11.....................↘...........................1.08......................................1.08
GBP......1.46....................↗............................1.46......................................1.54
JPY........0.85....................↘............................0.81......................................0.8

Siehe https://www.shkb.ch/sites/default/files/wechselkurs-_und_zinsprognosen.pdf

 

 

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Benjamin Franklin

13.01.2016 15:49
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SNB bereit für Devisenmarkt-Intervention

Die Schweizerische Nationalbank ist ein Jahr nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses zum Franken weiterhin bereit, «unter bestimmten Umständen direkt in den Devisenmarkt einzugreifen».

http://www.cash.ch/news/front/snb_bereit_fuer_devisenmarktintervention-3...

 

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Benjamin Franklin

18.12.2015 13:33
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Devisenterminmarkt - mit Zinsdifferenzen zum Profit

„Ich verdiene nur Geld mit Währungsgeschäften und Anleihen“, sagte einmal ein Hedge-Fonds-Manager. Er dürfte dabei auch an Devisentermingeschäfte gedacht haben.

In politisch, vor allem aber in wirtschaftlich umwälzenden Zeiten bewegen sich nicht nur die Börsen oder die Rentenmärkte, sondern auch an den Devisenmärkten zeigen sich neue Trends.

Beispielsweise haben die Währungen in Südafrika und Südamerika in den vergangenen Jahren deutlich abgewertet, bevor sie sich in jüngster Zeit in unterschiedlichem Ausmaß wieder etwas erholen konnten. Dagegen geraten die Währungen der osteuropäischen Länder auf Grund der Konvergenzfantasie unter Aufwertungsdruck. Denn die führt auf der Suche nach attraktiven Anlagemöglichkeiten zu einem Zufluss von Kapital.

Normalisierung der Verhältnisse

Auch der Schweizer Franken ist immer dann besonders gefragt, wenn sich geopolitische Spannungen aufbauen. Dramatischer als diese Phänomene dürfte das in den vergangenen Monaten einsetzende Misstrauen gegenüber der amerikanischen Wirtschaftskraft und damit gegen den Dollar sein. Denn mit der deutlichen Abwertung gegen den Euro verschieben sich wirklich wichtige Koordinaten im Weltwirtschaftssystem. Sie dürften kurzfristig die Richtung von Kapital- und längerfristig auch der Warenströme zwischen den derzeit maßgeblichen Wirtschaftsräumen der Welt beeinflussen. Während dieser Trend auf Grund der makroökonomischen Ungleichgewichte in den USA anhalten dürfte, könnten sich an anderen Stellen Gegenbewegungen einstellen, sobald sich die momentan gespannte Lage etwas löst.

Und das ist das, worauf risikofreudige Anleger spekulieren. In dem Moment, in dem sich die geopolitischen Spannungen und die konjunkturellen Schlechtwetterwolken in Wohlgefallen auflösen, dürfte beispielsweise der Schweizer Franken deutlich an Wert verlieren, die osteuropäischen Währungen weiter zulegen oder sich der Brasilianische Real von seiner Schwäche weiter erholen. Sofern dort die Wirtschaftspolitik vernünftig bleibt.

Zinsdifferenz macht Termigeschäfte interessant

Interessant sind dabei vor allem Währungspaare, zwischen denen die Zinsdifferenz groß ist (siehe Bild 1: Je größer die Zinsdifferenz, desto größer der Unterschied zwischen Kassa- und Terminkurs). Denn das bietet einen interessanten Aspekt: den Kauf per Termin. Angenommen Anleger Hempel vertraut auf die neue brasilianische Regierung, kauft heute Brasilianische Real gegen Euro und vereinbart Lieferung in einem Jahr. Dann kann er einen Kurs erreichen, der knapp 20 Prozent unter dem aktuellen Kassakurs liegt.

Wie funktioniert das? Ganz einfach: Würde Hempel heute 100.000 Real kaufen, könnte er dafür nach einem Jahr 25 Prozent Zinsen kassieren. Da er darauf verzichtet und dem Verkäufer lediglich verspricht, ihm in einem Jahr die Real abzukaufen, muss der ihm den Zinsvorteil gegenüber dem Euro in Form eines günstigeren Wechselkurses, also eines deutlichen Abschlags, weitergeben.

Dabei hat Hempel mehrere Vorteile. Er profitiert von einer möglichen weiteren Aufwertung des Real, wenn er sie in einem Jahr zu einem besseren Kurs als jetzt verkaufen kann. Zweitens verschafft ihm die Zinsdifferenz nicht nur einen äußerst attraktiven Einstandspreis, sondern er stellt auch einen gewissen Puffer gegen eine Fehlspekulation dar. Drittens wird die Differenz zwischen Kassa- und Terminkurs während der Laufzeit immer geringer (siehe Bild 2). Bewegt sich der Kassakurs überhaupt nicht, gewinnt Hempel trotzdem. Viertens sind Devisentermingeschäfte auf Kredit möglich. Banken verlangen bei Abschluss eines Geschäftes in der Regel nur zehn Prozent des am Ende notwendigen Kapitals als Sicherheit.

Konkrete Gelegenheiten

Allerdings ist das gewählte Beispiel des Brasilianischen Real etwas extrem. Denn dort existiert kein regulärer Terminmarkt und Hempel ist darauf angewiesen, geeignete Handelspartner zu finden. Gang und gäbe und auch interessant sind allerdings Währungen wie der Schweizer Franken, der japanische Yen, die norwegische Krone, der Neuseelanddollar, der australische Dollar, die schwedische Krone oder der ungarische Forint. Wer beispielsweise mit einer Abwertung des Frankens rechnet, muss per Termin - ein Jahr - lediglich 1,4330 Franken beim Kauf eines Euro bezahlen. In der Kasse würde er 1,4610 Franken kosten. Gerechnet auf 100.000 Euro ist das eine Differenz von 1.850 Euro, die er bei einem stabilen Frankenkurs gewinnt. Gerechnet auf einen Einsatz von 10.000 Euro wäre das immerhin eine satte Rendite von 18,5 Prozent. Dazu kämen weitere denkbare Kursgewinne - oder aber auch denkbare Verluste.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/devisen-devisenterminmark...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.12.2015 13:31
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Die Einflussfaktoren auf die Währung

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Devisenkurse. Hier sind die wichtigsten zusammen gestellt.

Die Realwirtschaft

Wichtig für Wechselkurse sind immer die realwirtschaftlichen Bedingungen. Allerdings kommt es dabei weniger auf den tatsächlichen Zustand der Volkswirtschaft an als vielmehr auf die Erwartungen, die die Marktteilnehmer hegen. Viele Devisenanalysten schauen bei ihren Analysen vor allem auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, die Leistungsbilanz und die Frühindikatoren. Je robuster die Wirtschaftsaussichten eines Landes, desto fester sollte sich theoretisch der Wechselkurs zeigen.

Die Kaufkraftparität

In der Theorie sollte das gleiche Produkt auf der ganzen Welt den gleichen Preis haben. Soll heißen, der Big Mac kostet in London genauso viel wie in New York und Moskau. Unterschiedliche Preise gleicht der Wechselkurs aus, zumindest theoretisch und langfristig. Allerdings ist die Kaufkraftparität für den Finanzmarkt kaum nutzbar. Sie ist wie eine Uhr, die stehen geblieben ist, heißt es bei Fachleuten: Zwei Mal am Tag zeigt sie die richtige Zeit an, aber den Großteil des Tages ist sie unbrauchbar.

Die Zinsdifferenz

Eine zweite Theorie besagt, dass der Wechselkurs die Zinsdifferenz zwischen Ländern ausgleicht. Wenn die Rendite im Ausland höher ist, dann fließt das Kapital dorthin und die höhere Nachfrage nach der ausländischen Währung treibt den Wechselkurs hoch. So gleicht die Wechselkursdifferenz den Renditevorteil aus. Aber dies ist auch immer nur zeitweise der Fall.

Die Kapitalströme

Lediglich einem Anteil von 5 bis 10 Prozent der internationalen Kapitalströme liegen noch realwirtschaftliche Transaktionen zu Grunde. Der Großteil beruht also auf spekulativen Anlagen. Daher spielen zu Beispiel die Investitionen an der Wall Street eine große Rolle. So verloren etwa die Rohstoffpreise als Prognoseinstrument für den Kurs des australischen Dollar während des Technologiebooms an der Nasdaq zwischenzeitlich ihre Bedeutung.

Die Intermarkt-Bewegungen

Devisenmärkte agieren nicht im luftleeren Raum, sondern reagieren auf die Entwicklungen an den Renten-, Aktien, und Rohstoffmärkten. Beispielsweise ist ein schwacher Aktienmarkt gemeinhin gut für festverzinsliche Anlagen. Diese stützen wieder den Devisenmarkt.

Die Stimmungsindikatoren

Wichtig für die Prognosen sind auch die Positionen der Marktteilnehmer. An den Terminmärkten in Chicago werden beispielsweise die eingegangenen Future-Kontrakte für Währungen nach kommerziellen und nicht-kommerziellen Investoren ausgewiesen.

Aber auch die Prognosen der großen Investmenthäuser sind ein Indikator. Wenn alle Häuser optimistisch sind, funktioniert der Aufschwung meistens nicht. Für eine Trendwende muss die Stimmung pessimistisch sein.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisenmarkt-die-einflussfaktoren-au...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.09.2015 08:17
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China will Devisenmarkt öffnen
 

China will seinen Devisenmarkt weiter öffnen und ausländischen Notenbanken den direkten Handel mit der heimischen Währung ermöglichen.

Bis Ende des Jahres sollen die Möglichkeiten dazu geschaffen werden, sagte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Donnerstag auf dem "Sommer-Davos" genannten Treffen des Weltwirtschaftsforums in der nordostchinesischen Stadt Dalian. Dieser Schritt wird China dabei helfen, dass der Yuan neben dem Dollar, Euro, Yen und Pfund in den Währungskorb des Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgenommen wird. Dies gilt wiederum als Voraussetzung dafür, dass der Yuan zu einer wichtigen Reservewährung aufsteigt.

Die chinesische Regierung hatte anderen Notenbanken erst vor kurzem den Zugang zum Anleihehandel zwischen Finanzinstituten ermöglicht. Mit dieser Massnahme will die Regierung erreichen, dass Zentralbanken weltweit einen Teil ihrer Reserven in Yuan-Anleihen anlegen.

Li versuchte erneut, die Sorgen vor einer weiteren Abwertung der Landeswährung Yuan zu dämpfen. Der Kurs solle auf einem angemessenen Niveau bleiben, sagte er. Bereits am Mittwoch hatte er gesagt, dass es keine Basis dafür gebe, dass sich die Abwertung des Yuan fortsetzt. China habe nicht die Absicht, die Exporte des Landes durch einen schwächeren Yuan anzukurbeln oder "in einen Währungskrieg einzutreten".

Mitte August hatte die chinesische Zentralbank die auch Renminbi genannte Währung überraschend in mehreren Schritten um rund drei Prozent abgewertet und damit im Ausland Sorgen um die Situation der chinesischen Wirtschaft geschürt. Zudem gilt die Abwertung als ein Grund für die jüngsten Börsenturbulenzen.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

03.02.2014 21:57
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YEN, der einzige Anker i.d. Schlechtwetter-Lage?

Seit zwei Wochen stabilisiert sich der Yen gegen alle übrigen Währungen!

Ein bekannter und erfolgreicher österreichischer Kolumnist: Manfred Zimmel von Amanita,  sieht USD/Yen wieder bei 80.00 für das laufende Jahr.

Falls noch Wetten eingegangen werden sollen, könnte dieses Währungspaar und andere Long-Yen-Speks.  interessant werden.

 

Aktueller Kurs: 101 Yen je USD 1.00.

 

Alles andere bleibt suspekt! Oder besser gesagt destabilisiert.

 

Franziskus.

 

 

 

28.01.2014 12:03
Bild des Benutzers Elias
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Fragile Ruhe nach dem Sturm

Regierungen und Zentralbanken versuchen den Devisenmarkt nach den Kursturbulenzen bei Währungen der Schwellenländer in der vergangenen Woche zu beruhigen. Die Lage bleibt aber fragil. Staaten mit Leistungsbilanzdefiziten und kurzfristiger Finanzierung bleiben im Blick.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/fragile-ruhe-n...

 

 

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Benjamin Franklin

17.01.2014 08:17
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Devisen-Skandal schlimmer als Libor-Lüge
 

Die Manipulationvorwürfe an den Märkten für Devisen und Edelmetalle sind laut Bafin-Chefin Elke König schlimmer als der Libor-Skandal.

Dies hat die Chefin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), am späten Donnerstag in einer Rede in Frankfurt erklärt.

Der Libor-Skandal hat bereits zu Strafen von rund 6 Milliarden Dollar geführt. Die Vorwürfe hinsichtlich der Devisen- und Edelmetall- Benchmarks "wiegen besonders schwer, denn solche Referenzwerte basieren – anders als Libor und Euribor – typischerweise auf realen Transaktionen in liquiden Märkten und nicht auf Schätzungen der Banken", erklärte König.

Am Mittwoch hatte die Finanzaufsichtsbehörde mitgeteilt, sie untersuche den Sachverhalt hinsichtlich der Devisenhandels- Referenzwerte. Sie folgte damit ähnlichen Schritten von Behörden in den USA, Großbritannien und der Schweiz.

Die Aufseher versuchen herauszufinden, ob sich Händler bei den größten Banken der Welt abgesprochen haben, um WM/Reuters-Raten zu manipulieren. Diese werden von Vermögensverwaltern genutzt, um den Wert von Anlagen in verschiedenen Währungen zu bestimmen.

"Dass dieses Thema in der Öffentlichkeit so hohe Wellen schlägt, ist verständlich", sagte König weiter. "Gerade der Finanzsektor er abhängig vom Vertrauen der Allgemeinheit darauf, dass er leistungsfähig ist und dabei ehrliche Arbeit leistet. Die zentralen Referenzwerte schienen über jeden Zweifel erhaben – und nun steht der Verdacht im Raum, sie seien manipuliert worden."

Die BaFin hat auch Mitarbeiter der Deutsche Bank befragt - als Teil von Untersuchungen zu möglichen Manipulationen von Gold- und Silberpreisen, wie Bloomberg aus informierten Kreisen erfuhr.

AWP

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