einfach hammer - marc faber

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warrantman
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einfach hammer - marc faber

bin soeben auf ein video-interview von marc faber gestossen. man kann ja von ihm halten was man will, aber dieses interview ist genial. er flucht voller emotionen über die analysten und die nationalbanken... es lohnt sich den beitrag sich reinzuziehen.

http://www.investchannel.ch

Psytrance24
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einfach hammer - marc faber

Blum 3

ups, Kapitel 6 hätte man aber zensieren müssen Lol

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

msc
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einfach hammer - marc faber

"...die bankagstellte hend ja au nid gseh dass alles korrigiert, und jetzt seged sie, s'schlimmschte seg verbii? Sie wüssed au gaar nüüt!" Biggrin

Faber --> Guru (jedenfalls im sprüche klopfen) Wink

Der Markt hat immer recht... Wink

Touni
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einfach hammer - marc faber

Amüsant...der Mann hat jedenfalls teilweise aber sehr recht!

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

Dr.Zock
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einfach hammer - marc faber

Ich mag mich noch an ein Interview erinnern ( ich glaube es war im vergangenen November 2007 ) in dem er ebenfalls alle Anlageklassen ( in die es sich lohnen könnte zu investieren ) negierte. Darauf hin meinte er allerdings dass Zucker noch zu günstig wäre.

Dies nur so nebenbei. Aber ich verfolge Zucker ( und die zugehörigen Analysen und Meinungen ) schon seit längerem. Ich habe mir auch schon mal kräftig die Finger verbrannt ( logisch mit einem Hebelprodukt Lol ), und sehe keinen eindeutigen Trend.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

MarcusFabian
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einfach hammer - marc faber

Zu Faber noch http://www.weissgarnix.de/?p=446

Erstaunlich, dass er nur 8% Gold im PF hat und ausgerechnet auf Staatsanleihen setzt! :roll:

weico
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MarcusFabian wrote:

Zu Faber noch http://www.weissgarnix.de/?p=446

Erstaunlich, dass er nur 8% Gold im PF hat und ausgerechnet auf Staatsanleihen setzt! :roll:

Überhaupt nicht erstaunlich... Lol

Gold (und Silber..) ist ja wirklich toll zum Spekulieren (Herdenverhalten der "Masse" ausnützen...) aber Renditemässig gibt's ,besonders in dieser Region, doch wirklich

viel besseres...! 8)

weico

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einfach hammer - marc faber

In seiner neusten "Welt Online"-Kolumne äussert sich Faber genauso, wie Ich selber etwa die Lage auch einschätze... 8)

http://2big.at/ufn

weico

MarcusFabian
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einfach hammer - marc faber

weico wrote:

Überhaupt nicht erstaunlich... Lol

Doch, schon, den in inflationären Zeiten (also bei steigenden Zinsen) macht es wenig Sinn, in fesverzinsliche Papiere zu investieren.

Quote:

Gold (und Silber..) ist ja wirklich toll zum Spekulieren (Herdenverhalten der "Masse" ausnützen...)

Herdenverhalten beobachtet man bei Aktien, nicht bei Edelmetallen. Derzeit sind nur 3% der Anleger in Edelmetallen drin. Zur Hoch-Zeit um 1981 waren es 30%.

Da wird also noch einiges "gehen".

weico
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einfach hammer - marc faber

MarcusFabian wrote:

Doch, schon, den in inflationären Zeiten (also bei steigenden Zinsen) macht es wenig Sinn, in fesverzinsliche Papiere zu investieren.

Wenn Herr Faber aber an ein baldiges ,deflationäres Szenari "glaubt"...dann schon! Vielleicht auch ein Grund,warum Herr Faber so wenig Gold "hält". :oops:

MarcusFabian wrote:

Herdenverhalten beobachtet man bei Aktien, nicht bei Edelmetallen. Derzeit sind nur 3% der Anleger in Edelmetallen drin. Zur Hoch-Zeit um 1981 waren es 30%.

Da wird also noch einiges "gehen".

Etwas "geht" immer.Allein das Szenario weiss(t) dann die Richtung.. 8)

P.S:

Bin halt eher auf der "deflationären Welle" wie ein Dottore,Roubini,weissgarnix usw. und daher nicht so empfänglich für das "Goldfieber"... Lol

Ein lebhafte Diskussion über ein mögliches "Game Over" und deren Schritte dorthin (unter anderem mit weissgarnix,dottore usw.) findet man hier:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=33550

weico

Dr.Zock
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einfach hammer - marc faber

Herr Faber in Ehren.. !!! Aber was mich an dem Typ definitiv stört, ist dass er alle Anlageklassen "runterbeutelt". Mit was hat er denn sein Vermögen gemacht ? Auf solche Fragen hinterlässt er in allen Interviews offene Antworten.

Er hat sich auch schon oft getäuscht. Insbesondere was mittelfristige Prognosen betrifft. Also solche zwischen 3-5 Jahren. Natürlich lässt sich vortrefflich streiten was denn in 10 - 30 Jahren sein wird. Aber die meisten Investoren( älteren Jahrgangs ) werden dem Faber seine Anlagestrategien kaum überleben, da diese bis dann schon Pension beziehen, oder gar nicht mehr am leben sind.

Also nochmals: Er sollte meiner Meinung nach klar Position beziehen was es denn lukratives anzulegen gilt, mit einem noch überschaubern Horizont. Es kann nämlich schlichtweg nicht sein dass alles den Bach runter geht. Dem seine 8% Goldiinvestment kann für einen durchschnittlichen Pensionär kaum genug Rendite abwerfen um den Lebensabend zusäzlich zu versüssen. Nicht wenn man dem Faber seiner Argumentation folgt !!!

Und noch was !!! Mit welchen Investments hat er denn seine 8% Gold erwirtschaftet ? Auch auf diese Frage hat er noch nie eine Antwort abgegeben.

Beste Grüsse

Dr.Zock

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Murphy
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einfach hammer - marc faber

Ist Faber nicht Fundamentalist? Er redet von Unterstützungen und Widerständen, was mich sehr verwundert.. :?

Noch ne weitere Frage an die Profis (ich wette MF beantwortet sie Biggrin ):

Was bringt es in Staatsanleihen oder in normalen Anleihen investiert zu sein ausser den regelmässigen Zins den man erhält? Bei ausländischen Anleihen hat an noch das Währungsrisiko, ich verstehe Faber nicht ganz.. :? Vorallem wenn er irgendwie 8% Gold als Hedge gegen USD hält aber wahrscheinlich ein grosses Vielfaches in T-Bonds oder USD gekopelte Währungen investiert ist.. :?

Freundliche Grüsse

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

http://market-trade.blogspot.com

Elias
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Marc Faber: «Es empfiehlt sich gewiss, etwas Gold zu besitzen»

Nein, auch Massen-Investmentguru Marc Faber lag dieses Jahr kaum richtig: Auf «Fox Business» wurde der Schweizer jetzt konfrontiert mit seiner Crash-Voraussage: Mehrfach hatte er gewarnt, dass ab dem Sommer eine 20-Prozent-Korrektur der Börsen drohe; teils hatte er sogar recht eng auf den Herbst getippt und den Oktober als gefährlichen Monat genannt.

Aber es kam bekanntlich anders. Das Timing sei für Bubble-Propheten eben auch entscheidend, stichelte die «Fox»-Moderatorin. Worauf Marc Faber zu seiner Entlastung anmeldete, dass er stets auch eine andere Möglichkeit genannt hatte: nämlich eine Wiederholung der Ereignisse von 1987.

http://www.finews.ch/themen/guruwatch/blog/13947-marc-faber-aktien-boers...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Faber, ca -25% Prognose

alpenland hat am 10.07.2014 - 16:13 folgendes geschrieben:

lag die letzten 2 Jahre allerdings eher daneben.

 

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/aktien-werden-30-prozent-fallen-weil-obama-ein-schlechter-praesident-ist_H219794093_68724/

 

 

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Elias
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Hongkong-Demo auf schwachen Füssen

Die Lage in Hongkong wird sich bald entspannen, sagt Börsenguru Marc Faber im cash-Interview. Zudem ist der Hong-Kong-Kenner der Meinung, dass Demokratie in Asien Probleme mit sich bringt.

http://www.cash.ch/news/front/hongkongdemo_auf_schwachen_fuessen-3249749...

 

Nur in Asien?

 

Die Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind. 

Winston Churchill

 

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Elias
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Eine rassistische Tirade vom Schweizer Börsenguru

«Gloom, Boom and Doom Report» heisst Marc Fabers Anlegerbrief und der hatte es diesmal in sich. CNBC, Fox und Bloomberg reagierten prompt. Und damit nicht genug.

Derart schnell sah nicht einmal Marc Faber seinen eigenen Crash kommen. Mosking

Nur wenige Stunden nach einer rassis­tischen Tirade des Schweizer Börsen­gurus stellten ihn in den USA die grossen Wirtschaftssender vor die Tür, und drei Edelmetallfirmen entliessen ihn aus dem Verwaltungsrat.

«Dank Gott haben die Weissen Amerika bevölkert und nicht die Schwarzen», setzt der 71-Jährige in seinem jüngsten Anlegerbrief «Gloom, Boom and Doom Report» an, und startet einen Angriff auf die «liberalen Heuchler». Als die Taliban zwei der grössten Buddhastatuen in Afghanistan in die Luft sprengten, hätten sie das noch verurteilt, aber nun zeigten sich die gleichen Heuchler wegen Denkmälern «von ehrenhaften Leuten verstört, deren einziges Verbrechen darin bestand, das zu verteidigen, was alle Gesellschaften seit mehr 5000 Jahren tun: einen Teil der Bevölkerung zu versklaven». Faber bezieht sich auf die Entfernung der Denkmäler von Südstaaten-Generälen, die im Bürgerkrieg die Sklavenwirtschaft verteidigt hatten.

Zum Glück aber hätten die Weissen die Oberhand behalten. «Wenn nicht, so würden die USA wie Zimbabwe aus­sehen, was sie eines Tages ohnehin tun könnten. Aber wenigstens haben die USA dank der weissen Mehrheit 200 Jahre unter der wirtschaftlichen und politischen Sonne verbracht.» Und als ob er geahnt hätte, was auf ihn zukommen würde: «Ich bin kein Rassist, aber Tatsachen, ob politisch korrekt oder nicht, müssen gesagt sein.» Das Wirtschaftsmagazin «Business Insider» konfrontierte Marc Faber mit seinen Aussagen, worauf dieser nachdoppelte. «Natürlich stehe ich zu meinem Kommentar, da es unwiderlegbare Fakten sind. Wenn das Feststellen historischer Tatsachen mich zum Rassisten macht, dann bin ich vermutlich ein Rassist.»

«Sozialistische Schmarotzer»

Aufschlussreich ist, dass Faber seinem E-Mail eine Meldung zum Entscheid einer Schulkommission in Mississippi anfügte, wonach das Buch «To Kill a Mockingbird» («Wer die Nachtigall stört») von Harper Lee nicht mehr zu verwenden sei. Das Buch ist eine schonungslose Darstellung des Rassismus in den Südstaaten, hat sich weltweit mehr als 40 Millionen Mal verkauft und diente mehreren Schülergenerationen in den USA als Lehrmittel.

Wer es wissen wollte, ahnte aber schon früher, was Faber umtrieb. «Die Welt ist bestimmt nicht verrückt, höchstens die europäischen Politiker, welche bedingungslos sogenannte Flüchtlinge aufnehmen, von denen viele sozialistischen Schmarotzern gleichen», schrieb er im Juli dieses Jahres in der «Weltwoche». «Die verschiedenen Sozialämter, welche von gescheiterten Studenten besetzt werden, sind hilfsbereite Mittäter. Im ersten halben Jahr haben sich die europäischen Börsen trotzdem bestens verhalten?. .?.»

Die Toleranz für rassistisches Verhalten in den USA ist in den letzte Monaten auf null gesunken, nachdem die Entfernung eines Denkmals für den Südstaaten-­General Robert E. Lee in Charlottesville schwere Ausschreitungen provoziert und US-Präsident Donald Trump nicht die Neonazis und die weissen Nationalisten dafür verantwortlich machte, sondern den Linken und Afroamerikanern eine Mitschuld gab.

Am Dienstag reagierten die Wirtschaftssender CNBC, Fox Business und Bloomberg TV in Windeseile auf Fabers Tiraden und kündigten jede weitere Zusammenarbeit auf. Die Minenfirmen Novagold und Ivanhoe sowie die auf Edelmetalle spezialisierte Finanzgesellschaft Sprotts entfernten ihn aus dem Verwaltungsrat. Faber gab sich ungerührt: «Kein grosser Verlust», sagte er.

Konträre Weltsicht

Der gebürtige Schweizer lebt in Thailand, ist ein bekennender Lebemann mit einer Vorliebe für Bier und Prostituierte und lebt von seinem Ruf als Dauerpessimist in Sachen Finanzmärkte. 1987 sagte er den Börsencrash voraus und warnte später korrekt vor der Asienkrise. Insgesamt aber ist seine Trefferquote eher schwach. Gemäss einer Analyse lag er zwischen 2005 und 2012 nur bei 47 Prozent seiner Anlagetipps richtig. Seit Jahren sagt er zum Beispiel eine Hyperinflation voraus, und nach der Wiederwahl von Barack Obama 2012 prognostizierte er einen Crash. Daneben liegt er seit langem auch mit seiner erhofften Renaissance des Goldes. Trotzdem fand sich in den Finanzmedien in den USA und in der Schweiz immer wieder Platz für Marc Faber und seine konträre Weltsicht, die er mit seinem Sturz wohl unvermutet selbst bestätigt sieht.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 18.10.2017, 23:04 Uhr

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