GBP / CHF

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26.03.2010 19:49
#1
Bild des Benutzers Smith2000.
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GBP / CHF

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Schon seit langem verliert das Britische Pfund immer mehr gegenüber dem Schweizer Franken, den man auch als stabil ansieht.

Diese Abwertung hat verschiedene Gründe, diese möchte ich hier mit euch diskutieren.

GB hat in jüngster Zeit zwar die Presse nicht auf sich gezogen, dafür hat Griechenland gesorgt, trotzdem fällt in einem Vergleich auf, das auch Grossbritannien verhältnismässig recht unten durch ist, was die Verschuldung angeht.

Glaubt ihr das hier in nächster Zeit vermehrt Gerüchte aufkommen, diese Gerüchte könnte man gut mit Spekulationen ausnutzen..

Wie sind eure Meinungen und wo seht ihr das Britische Pfund in einem Jahr? Gibt es Ähnlichkeiten mit der Euro Entwicklung?

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07.07.2016 08:20
Bild des Benutzers Zyndicate
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Das Pfund sinkt und sinkt – erstmals seit 1985 unter 1.28 Dollar

Die Furcht vor den Folgen des Brexit-Votums für die Finanzstabilität und Wirtschaft hat die Anleger wieder erfasst.

Am Devisenmarkt wurde dadurch vor allem das britische Pfund stark geschwächt. Am Mittwoch kostete die Währung des Vereinigten Königreichs erstmals seit 1985 weniger als 1,28 US-Dollar.

Zeitweise kostete ein Pfund nur noch 1,2798 Dollar und damit rund 22 Cent oder 15 Prozent weniger als kurz vor der Mehrheitsentscheidung der britischen Bevölkerung, aus der EU austreten zu wollen. Am Nachmittag erholte sich die Währung etwas und näherte sich wieder dem Wert von 1,30 Dollar. In den ersten Tagen nach dem Votum war das Pfund bis auf 1,31 Dollar abgesackt.

Angst am Immobilienmarkt

Für Unruhe an den Märkten sorgten am Mittwoch schlechte Signale vom britischen Immobilienmarkt. Gleich drei grosse Immobilienfonds gaben diese Woche bekannt, dass sie ihren Kunden die angelegten Gelder vorerst nicht zurückzahlen können. Insgesamt wurden circa neun Milliarden Pfund (10,5 Mrd Euro) eingefroren. Experten warnen vor Ansteckungseffekten. "Die Dominosteine beginnen zu fallen", sagt Laith Khalaf, Analyst beim britischen Finanzdienstleister Hargreaves Lansdown.

Der britische Notenbankchef Mark Carney hatte am Dienstag zudem vor Gefahren für die Finanzstabilität und vor einer erheblichen Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Grossbritannien gewarnt. Zudem sind zuletzt die politischen Unsicherheiten gewachsen. Führende Brexit-Befürworter haben das politische Feld geräumt.

Suche nach Cameron-Nachfolge

Unterdessen läuft bei den konservativen Tories die Suche nach der Nachfolge David Camerons weiter. Da die britische Innenministerin Theresa May und damit eine Brexit-Gegnerin inzwischen vorne liege, gebe es Unsicherheit, ob es am Ende überhaupt tatsächlich zum Brexit kommt, sagte Thu Lan Nguyen, Devisenexpertin bei der Commerzbank. "Die anhaltende Unsicherheit bleibt somit ein wesentlicher Belastungsfaktor für die britische Konjunktur und folglich für das Pfund", so die Analystin. May hatte angekündigt, sie würde in harte Verhandlungen mit der EU treten.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

26.02.2016 09:18
Bild des Benutzers Elias
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Schwaches Pfund Alarmsignal statt Omen für die «Brexit-Ängste»

Ökonomische und Finanzmarkt-Daten sind mit Vorsicht zu geniessen. Sobald aber die Währung eines bedeutenderen Landes stark fällt, ist meist Feuer im Dach.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/alarmsignal-statt-omen-fuer-die-...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.02.2016 11:24
Bild des Benutzers Elias
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Pfund schwächelt wegen Brexit-Sorgen

Die Währung des Vereinigten Königsreichs fiel in der Spitze um 1,2 Prozent auf ein Drei-Wochen-Tief von 1,4235 Dollar. Für Verunsicherung sorgte vor allem, dass der einflussreiche Londoner Bürgermeister Boris Johnson trotz der Einigung auf ein EU-Reformpaket ankündigte, sich für den Brexit stark zu machen. Cameron, der die Bürger am 23. Juni in einem Volksentscheid abstimmen lassen will, hatte zuvor um die Stimme Johnsons geworben. Seinen Ministern hatte der Premier freigestellt, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Sechs Minister, darunter Justizminister Michael Gove, erklärten daraufhin, sich für einen Brexit einzusetzen. Die Ungewissheit wegen des Ausgangs des Referendums dürfte weiter auf dem Pfund lasten, sagte Elias Haddad, Stratege bei der Commonwealth Bank.

(Reuters)

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