geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

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dobry
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Wenn der Euro wegen der Griechenland-Kriese schwächelt, kauft die Schweizer Nationalbank EUR gegen CHF um den CHF/EUR-Kurs zu stützen. Zur Freunde der Export-Industrie, zum Leid der Import-Industrie. Durch solche Stützungen von EUR und kürzlich USD verliert der CHF aber auch gegen alle anderen Währungen und unsere Kaufkraft in anderen Ländern sinkt. U.a. werden dadurch unsere Ferien im Süden teuerer.

Wenn die Nationalbank einen EUR-Kurs um 1.44 anstrebt, der EUR aber wegen Griechenland und anderer schwächelnden EU-Länder absackt, geht der CHF dank den Eingriffen der Nationalbank zusammen mit dem EUR unter?

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Die SNB wird wohl nicht nur einfach kaufen und auf bessere Zeiten warten, sondern laufend Calls darauf schreiben und so den EP drücken.

Die 90er-Jahre haben wohl schon alle vergessen. Ein verlorenes Jahrzehnt. Die SNB senkte ums verrecken die Zinsen nicht, was in der Schweiz zu einem schwachen Wachstum führte. Wir waren das Schlusslicht in Europa.

Ich sage nicht, dass sie alles richtig macht, aber besser als damals ist es allemal. Nichtstun wäre jedenfalls schlechter.

Ob ein Entscheid richtig oder falsch ist, zeigt sich oft erst in der Zukunft.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Die 90er-Jahre haben wohl schon alle vergessen. Ein verlorenes Jahrzehnt. Die SNB senkte ums verrecken die Zinsen nicht, was in der Schweiz zu einem schwachen Wachstum führte. Wir waren das Schlusslicht in Europa.

Ah echt? Ich wusste gar nicht dass wir ein Jahrzehnt hinter Europa liegen. Solche Aussagen gehen mir auf den Sack. Wachstum aufgrund von Inflation führt IMMER zu Teuerung. Und Teuerung ist nichts positives. Teuerung ist eine Steuer und verwässert den Wert von Geld.

Ich hoffe mal du hast recht viel in 3a und Pesionskasse dann spürst du es richtig schön wenn du pensioniert bist.

Ramschpapierhaendler
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

@ scaphilo:

Völlig richtig! Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung.

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

scaphilo wrote:

Elias wrote:
Die 90er-Jahre haben wohl schon alle vergessen. Ein verlorenes Jahrzehnt. Die SNB senkte ums verrecken die Zinsen nicht, was in der Schweiz zu einem schwachen Wachstum führte. Wir waren das Schlusslicht in Europa.

Ah echt? Ich wusste gar nicht dass wir ein Jahrzehnt hinter Europa liegen. Solche Aussagen gehen mir auf den Sack. Wachstum aufgrund von Inflation führt IMMER zu Teuerung. Und Teuerung ist nichts positives. Teuerung ist eine Steuer und verwässert den Wert von Geld.

Ich hoffe mal du hast recht viel in 3a und Pesionskasse dann spürst du es richtig schön wenn du pensioniert bist.

Also doch schon vergessen. Unglaublich.

Wir LAGEN hinten. Vergangenheitsform.

Wir waren das Schlusslicht, weil die SNB damals nichts gemacht hat. Heute sind wir in Europa vorne dabei.

Wir hatten keine Teuerung und haben keine.

Die SNB druckt kein Geld um den Franken zu schwächen.

Und ja: ich habe viel in 3a. Ich mache mir keine Sorgen.

In den 90er Jahren gabe es eine Phase wo ich Festgeld zu satten 10% anlegen konnte. Für die Wirtschaft war es dennoch keine gute Phase.

Schau ma mal

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Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

@ scaphilo:

Völlig richtig! Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung.

Aufwachen. Die Teuerung liegt eben mal bei 1.4% und das wegen dem Öl.Selten war es so billig wie heute. Computer, Fernseher, Reisen. Ich habe selten so mühelos gespart wie in den letzten Jahren.

----

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Ramschpapierhaendler
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
@ scaphilo:

Völlig richtig! Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung.

Aufwachen. Die Teuerung liegt eben mal bei 1.4% und das wegen dem Öl.Selten war es so billig wie heute. Computer, Fernseher, Reisen. Ich habe selten so mühelos gespart wie in den letzten Jahren.

Das mit den % war auch nur ein Beispiel.

Schön, wenn du mit immer weniger auskommst. Den meisten geht es jedoch nicht so. Heizöl, Benzin, KK sind am Steigen. Die teureren Rohstoffe dürften sich auch irgendwann mal auf die Verbraucherpreise auswirken. Und wenn die Zinsen erhöht würden, dann müsste manch einer für seine Miete tiefer in die Tasche greifen.

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

Das mit den % war auch nur ein Beispiel.

Schön, wenn du mit immer weniger auskommst. Den meisten geht es jedoch nicht so. Heizöl, Benzin, KK sind am Steigen. Die teureren Rohstoffe dürften sich auch irgendwann mal auf die Verbraucherpreise auswirken. Und wenn die Zinsen erhöht würden, dann müsste manch einer für seine Miete tiefer in die Tasche greifen.

Wenn ....

Die Zinsen werden irgendwann mal steigen. Das Öl wird teurer, allein schon darum, weil es ein nicht nachwachsender Rohstoff ist und die Nachfrage weltweit steigt.

Wer jetzt baut, sollte also nicht auf fossile Brennstoffe setzen. Also auch nicht auf Gas. Wer eine Wohnung mietet, sollte sich vorgängig schlau machen (wenn man überhaupt eine Wahl hat). Wer ein Auto kaufen will, kann sich auch in dieser Hinsicht Gedanken machen.

Was soll ich JETZT machen wegen möglichen steigenden Zinsen?

Präventivparanoia hilft nicht.

Ich habe z.B. die Hypos so gestaffelt, dass jedes Jahr eine Tranche verfällt. Anstatt amortisiert habe ich das Geld zum Teil in SGKB-Aktien angelegt und bisher 2 x 5% Dividende erhalten. Ein Teil ist bei Swissquote und SGKB-Akionärskonto über 1,2% geparkt.

Ob es schlau ist, wird sich noch herausstellen.

Ich empfinde die aktuelle Situation für Vorteilhaft.

Dass andere nicht davon profitieren können, ist mir klar. Ich würde, wenn ich könnte, aber ich kann es nicht ändern.

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Ramon Lull
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Vor ein paar Tagen habe ich im "CHF / GBP" Thread betreffend der SNB Interventionen folgendes geschrieben:

Ramon Lull wrote:

Vielen Dank Hutch. Das ist ja der Wahnsinn, das sind fast CHF 15k pro Haushalt in der CH in einem Jahr ???!!!! Natürlich kann sie diese EUR (und andere Währungen) wieder verkaufen, aber das würde den CHF ja wieder aufwerten und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der CHF innerhalb der nächsten 10 Jahre oder so gegenüber den Hauptwährungen (USD, GBP, Yen) "schwächeln" wird, es sei denn UBS und/oder CS gehen unter und in dem Fall hätten wir dann noch ganz andere Probleme.

Glaubt wirklich jemand, dass der EUR nachhaltig je wieder über 1.50 CHF steigen wird?

Wie gesagt, ich bin kein Spezialist, aber gibt es Beispiele dafür, dass es einer Zentralbank je gelungen ist den Wert einer Währung nachhaltig durch direkte Interventionen am Markt zu beeinflussen? Ich bezweifle das auf Grund der Grösse der Forex Märkte sehr. Gemäss folgendem Dokument der BIZ aus dem Jahre 2007 ( http://www.bis.org/publ/rpfxf07t.pdf ) betrug das durchschnittliche TAGESvolumen des EUR/CHF Forex Marktes ca. USD 54 Mrd (siehe Tabelle Seite 10). Das OTC TAGESvolumen (siehe Tabelle Seite 16) betrug USD 29 Mrd. Da wirken die Interventionen der SNB doch eher wie ein Tropfen (weniger als 0.5% des Marktvolumens von 2007 verteilt über ein Jahr) auf einen Heissen Stein.

Ich frage mich seither auch die ganze Zeit woher kommen die CHF mit denen die SNB Euros kauft? Wie gesagt, das waren alleine letztes Jahr fast CHF 15k pro Haushalt in der CH? Sind das neue CHF und verwässern diese den Wert der bestehenden CHF?

Seit die Goldbindung des CHF vor 10 Jahre oder so endgültig aufgelöst wurde, steht dem wohl wenig im Weg und so können wir den CHF jetzt, analog den anderen Währungen (US$, €, £ etc.) auch ungehindert verwässern und abwerten?

Kein Wunder hat Gold in CHF schon fast wieder seinen historischen Höchststand erreicht. Ich messe seit 2-3 Jahren alles (Währungen, Immobilien - v.a. in UK wo ich wohne, etc.) nur noch in Gold. Und siehe da, alles billiger (wertloser) geworden! Das wird wohl noch eine Weile so weitergehen, oder was denkt ihr?

scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Also doch schon vergessen. Unglaublich.

Wir LAGEN hinten. Vergangenheitsform.

Wir waren das Schlusslicht, weil die SNB damals nichts gemacht hat. Heute sind wir in Europa vorne dabei.

Wir hatten keine Teuerung und haben keine.

Die SNB druckt kein Geld um den Franken zu schwächen.

Und ja: ich habe viel in 3a. Ich mache mir keine Sorgen.

In den 90er Jahren gabe es eine Phase wo ich Festgeld zu satten 10% anlegen konnte. Für die Wirtschaft war es dennoch keine gute Phase.

Schau ma mal

Wir haben also in den letzten 10 Jahren die 10 Jahre wieder aufgeholt welche wir verpasst haben? Wir sind also deiner Meinung nach doppelt so schnell gewachsen wie Europa in der selben Zeit? - Und das hat dann auch noch mit der SNB zu tun? Obwohl die SNB in den letzten 10 Jahren exakt das getan haben was EZB getan hat?

Sag mir mal weshalb duckt denn die SNB sonst Geld und kauft Ausländische Währungen wenn nicht um den Franken zu schwächen?

Ich mach mir auch keine Sorgen um deine 3a Einlagen ... ist besser so, bringst es sowieso nicht mehr da raus ;-).

Wir schauen jetzt lieber den Film: "Während Griechenland pleite ging"

Hoffe du siehst dabei was auf uns zukommen kann.

Im Moment sind übrigens Bankrun's und Abverkauf der Staatsanleihen dran... mal schauen was im nächsten Kapitel folgt.

Noch spannender wird dann der Film: "Während Spanien pleite ging und der Euro zerbrach"

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

Ich bleib dabei:

Ramschpapierhaendler wrote:

Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können?

Auch wenn wir uns vielleicht mit 1 Fr. mehr Ökostrom für's E-Mobil kaufen können als Benzin für's Auto: es ändert nichts an der Tatsache, dass wir uns ohne Teuerung NOCH mehr Ökostrom leisten könnten. (Das mit dem Strom war wieder nur ein Beispiel. Wink )

Mit einer Deflation würde es noch billiger....

Mein erster PC AT-286er mit Monochrombildschirm, DOS 1.0, Epson-Drucker kostete mich 1987 schlappe 20'000. Heute kosten die Dinger bei x-facher Leistung einen Bruchteil.

Ein Flug nach London kostet nicht viel mehr als eine Zugsfahrt nach Genf. Das war früher auch nicht so.

Die Telefongebühren sind seit Jahren am sinken. Die analogen Modemverbindungen kosteten mich eine Stange Geld.

Handys werden einem nachgeworfen.

Die Kredikarten sind nicht nur gratis, man bekommt bei einigen dafür sogar noch Geld.

Die Autos sind trotz vieler Neuerungen im Schnitt nicht teurer geworden.

usw.

Es ist Angebot und Nachfrage und zum Teil auch die Spekulanten, die die Preise in die eine oder andere Richtung treiben.

Hoffen wir also, dass die Zinsen tief bleiben, damit keine Mietzinserhöhung kommt. Mir wäre es recht

Der LIBOR lässt grüssen.

----

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scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Mit einer Deflation würde es noch billiger....

Mein erster PC AT-286er mit Monochrombildschirm, DOS 1.0, Epson-Drucker kostete mich 1987 schlappe 20'000. Heute kosten die Dinger bei x-facher Leistung einen Bruchteil.

Ein Flug nach London kostet nicht viel mehr als eine Zugsfahrt nach Genf. Das war früher auch nicht so.

Die Telefongebühren sind seit Jahren am sinken. Die analogen Modemverbindungen kosteten mich eine Stange Geld.

Handys werden einem nachgeworfen.

Die Kredikarten sind nicht nur gratis, man bekommt bei einigen dafür sogar noch Geld.

Die Autos sind trotz vieler Neuerungen im Schnitt nicht teurer geworden.

usw.

Ich glaube du hast zu viel Zeit oder Trollst rum. Glaubst du denn das was du schreibst wirklich oder ist es wenigstens sarkastisch gemeint?

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

scaphilo wrote:

Wir haben also in den letzten 10 Jahren die 10 Jahre wieder aufgeholt welche wir verpasst haben?

nein, hab ich nie behauptet

scaphilo wrote:

Wir sind also deiner Meinung nach doppelt so schnell gewachsen wie Europa in der selben Zeit?

nein, hab ich nie behauptet

scaphilo wrote:

Und das hat dann auch noch mit der SNB zu tun?

Ja, auch. Aber nicht nur. Die SNB agiert. Zwar zum missfallen einiger Forumsteilneher. Die können es eh alle besser.

scaphilo wrote:

Ich mach mir auch keine Sorgen um deine 3a Einlagen ... ist besser so, bringst es sowieso nicht mehr da raus ;-).

Wo ein Wille, da ein Weg

scaphilo wrote:

Wir schauen jetzt lieber den Film: "Während Griechenland pleite ging"

Hoffe du siehst dabei was auf uns zukommen kann.

Im Moment sind übrigens Bankrun's und Abverkauf der Staatsanleihen dran... mal schauen was im nächsten Kapitel folgt.

Noch spannender wird dann der Film: "Während Spanien pleite ging und der Euro zerbrach"

Quote:

Griechenland konnte seine Schulden gegenüber dem Ausland in den vergangenen 200 Jahren sechs Mal nicht mehr bezahlen. Noch schlimmer steht es hingegen um Spanien: In den vergangenen 800 Jahren meldete Spanien 14 Mal Konkurs an.

http://www.20min.ch/finance/news/story/25895888

Die Geschichte wiederholt sich.

Ich mach mir deswegen nicht in die Hosen.

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fritz.
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

@scaphilo: Was stimmt denn im zitierten Teil von elias nicht (in deinem Beitrag von 16.41)??? :?

Gruss

fritz

scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

fritz wrote:

@scaphilo: Was stimmt denn im zitierten Teil von elias nicht (in deinem Beitrag von 16.41)??? :?

Gruss

fritz

Er hat kein einziges Beispiel aufgelistet welches nichts mit technischem Fortschritt zu tun hat. Beispiele wie: Nahrungsmittel, Häuserpreise, Benzinpreise usw wären eher angebracht weil sich die Gegenstände nicht so stark ändern. Man kann Teuerung nicht an dynamischen Gütern messen. Das wäre wie wenn man die Länge eines Gummibandes misst und dabei daran zieht und wieder loslässt.

Elias
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scaphilo wrote:

Elias wrote:

Mit einer Deflation würde es noch billiger....

Mein erster PC AT-286er mit Monochrombildschirm, DOS 1.0, Epson-Drucker kostete mich 1987 schlappe 20'000. Heute kosten die Dinger bei x-facher Leistung einen Bruchteil.

Ein Flug nach London kostet nicht viel mehr als eine Zugsfahrt nach Genf. Das war früher auch nicht so.

Die Telefongebühren sind seit Jahren am sinken. Die analogen Modemverbindungen kosteten mich eine Stange Geld.

Handys werden einem nachgeworfen.

Die Kredikarten sind nicht nur gratis, man bekommt bei einigen dafür sogar noch Geld.

Die Autos sind trotz vieler Neuerungen im Schnitt nicht teurer geworden.

usw.

Ich glaube du hast zu viel Zeit oder Trollst rum. Glaubst du denn das was du schreibst wirklich oder ist es wenigstens sarkastisch gemeint?

Was daran ist denn nicht wahr?

Vom finanziellen her ist die beste alle Zeiten, die ich je erlebt habe.

Die Steuern sind hier massiv zurückgegangen.

Man bekommt mehr Zinsen oder Dividenden als man an Hypotheken bezahlt.

Ich verstehe nicht, warum man mit dem Schicksal so hadert.

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Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

scaphilo wrote:

fritz wrote:
@scaphilo: Was stimmt denn im zitierten Teil von elias nicht (in deinem Beitrag von 16.41)??? :?

Gruss

fritz

Er hat kein einziges Beispiel aufgelistet welches nichts mit technischem Fortschritt zu tun hat. Beispiele wie: Nahrungsmittel, Häuserpreise, Benzinpreise usw wären eher angebracht weil sich die Gegenstände nicht so stark ändern. Man kann Teuerung nicht an dynamischen Gütern messen. Das wäre wie wenn man die Länge eines Gummibandes misst und dabei daran zieht und wieder loslässt.

Aber Hallo.....

Ich bin in unserem Haushalt der strategische Einkäufer und das von Anfang an.

Ich kenne die Preise. Und die sind im Schnitt gesunken.

Häuserpreise und Benzin hängen von Angebot, Nachfrage und Spekulanten ab.Habe ich oben doch schon geschrieben.

Soll ich es noch grösser schreiben :?:

----

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scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Aber Hallo.....

Ich bin in unserem Haushalt der strategische Einkäufer und das von Anfang an.

Ich kenne die Preise. Und die sind im Schnitt gesunken.

Häuserpreise und Benzin hängen von Angebot, Nachfrage und Spekulanten ab.Habe ich oben doch schon geschrieben.

Soll ich es noch grösser schreiben :?:

Was willst du denn damit sagen? Deine Auflistung hängt nicht von Angebot und Nachfrage ab und sind deshalb eine Möglichkeit Teuerung zu messen oder was?

Ich weiss auch dass die Preise in den letzten zwei Jahren eher gesunken sind. Sie sind aber immer noch WESENTLICH höher als vor 10 Jahren und sie steigen schon wieder. Mir geht es im Moment auch wesentlich besser als vor 2 Jahren wenn ich in der Migros einkaufe das stimmt, aber das hat doch überhaupt nichts mit dem Langzeit Trend zu tun. Wie du sagtest ist es auch von Angebot und Nachfrage abhängig.

Elias
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scaphilo wrote:

Was willst du denn damit sagen? Deine Auflistung hängt nicht von Angebot und Nachfrage ab und sind deshalb eine Möglichkeit Teuerung zu messen oder was?

Ich weiss auch dass die Preise in den letzten zwei Jahren eher gesunken sind. Sie sind aber immer noch WESENTLICH höher als vor 10 Jahren und sie steigen schon wieder. Mir geht es im Moment auch wesentlich besser als vor 2 Jahren wenn ich in der Migros einkaufe das stimmt, aber das hat doch überhaupt nichts mit dem Langzeit Trend zu tun. Wie du sagtest ist es auch von Angebot und Nachfrage abhängig.

Natürlich hängt alles von Angebot und Nachfrage ab.

Trotz Spekulationen auf die Chip wurden die Elektronikgeräte billiger.

Welches Produkt ist deiner Meinung nach WESENTLICH teuer als vor 10 Jahren?

Brotpreise

Ein Kg Brot kostete:

Dezember 1972 1.50 Fr.

Januar 1974 1.70 Fr.

Juli 1974 1.80 Fr.

1975 1.95 Fr.

1977 2.05 Fr.

1980 2.15 Fr.

Februar 1981 2.30 Fr.

Oktober 1981 2.60 Fr.

1982 2.70 Fr.

1983 2.90 Fr.

1985 3.00 Fr.

Januar 1988 3.10 Fr.

Oktober 1988 3.30 Fr.

1989 3.50 Fr.

1990 3.65 Fr.

1991 3.90 Fr.

1992 4.00 Fr.

1995 4.20 Fr.

1997 4.10 Fr.

----

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Benjamin Franklin

Ramschpapierhaendler
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@ Elias:

Bist ein lustiger Kerl. Fragst, was sich verteuert hat und bringst gleichzeitig ein Beispiel mit 173% Teuerung in 25 Jahren...

Ist aber ein gutes Beispiel. Brot ist im Gegensatz zu Elektronik udgl. ein guter Massstab.

MarcusFabian
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Ramon Lull wrote:

Seit die Goldbindung des CHF vor 10 Jahre oder so endgültig aufgelöst wurde, steht dem wohl wenig im Weg und so können wir den CHF jetzt, analog den anderen Währungen (US$, €, £ etc.) auch ungehindert verwässern und abwerten?

Natürlich. Genau das passiert ja auch.

Wenn wir die letzten 10 Jahre zusammenfassen: Die SNB verkauft Gold und kauft dafür Dollars und Euros.

Na wenn das keine Kiste voller Sargnägel für den Franken ist, dann weiss ich auch nicht.

scaphilo
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Elias wrote:

Welches Produkt ist deiner Meinung nach WESENTLICH teuer als vor 10 Jahren?

Ich verlasse mich auf nicht selbstgemachte Statistiken

http://animal-health-online.de/drms/pic/nahrungsmittelpreise.jpg

http://www.welthungerhilfe.de/fileadmin/media/bilder/WHI/gEntwicklung_Ge...

Aber thx für die Brotpreise, hätte ich nicht gedacht dass die sich so wenig entwickelt haben. (in den letzen 10 Jahren)

@edit: Wobei... 1kg Brot? Das kostet im Moment beim Beck gut 6-8 chf. Und das auf dem Land! Nicht in der Stadt. Ist doch wieder eine Steigerung um ca. 50%

MarcusFabian
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Also in einem Punkt muss ich Elias ja recht geben: technologische Entwicklung lässt die Preise purzeln.

Handys, Computer & Co lassen grüssen.

Für jeden, der also mehr Geld pro Monat für Handys, Laptop, DVD-Player und Digi-Cam als für Nahrungsmittel und Energie ausgibt, ist das in der Tat eine erfreuliche Entwicklung.

fritz.
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scaphilo wrote:

fritz wrote:
@scaphilo: Was stimmt denn im zitierten Teil von elias nicht (in deinem Beitrag von 16.41)??? :?

Gruss

fritz

Er hat kein einziges Beispiel aufgelistet welches nichts mit technischem Fortschritt zu tun hat.

Ach so, ja, das stimmt. Ich habe gedacht, du zweifelst an diesen zitierten Aussagen.

Ist schon erstaunlich. Früher war Brot als Grundnahrungsmittel billig und ein Fernseher als Luxusartikel teuer.

Heute ist Brot sauteuer und man bekommt dafür beim Kauf noch einen Fernseher, ein Handy oder eine Kaffeemaschine geschenkt.

Gruss

fritz

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Elias:

Bist ein lustiger Kerl. Fragst, was sich verteuert hat und bringst gleichzeitig ein Beispiel mit 173% Teuerung in 25 Jahren...

Ist aber ein gutes Beispiel. Brot ist im Gegensatz zu Elektronik udgl. ein guter Massstab.

K-Tip von 2003

Quote:

Migros-Kunden zahlen dieses Jahr mehr fürs Brot: Eine Semmel kostet seit Ende Januar nicht mehr 45, sondern 50 Rappen, und mit Fr. 2.60 ist ein Kilogramm Halbweissbrot 20 Rappen teurer geworden

http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1016975/Preiserhoehungen_Unser_taegli...

Migros 2007

Quote:

Die neuen Verkaufspreise für 1 kg Ruchbrot betragen somit Fr. 2.20 und für das kg Halbweissbrot Fr. 2.40.

http://www.migros.ch/DE/Medien/Aktuelle_Meldungen/Seiten/NewsFull.aspx?N...

Ihr habt keine Ahnung, was das Zeugs kostet, aber jammert auf Vorrat. Dank Lidl und Aldi gehen die Preise runter.

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plenaspei
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Es geht mir wie Elias, ich brauche zum Einkaufen weniger Geld, es gibt einige Produkte die werden einem zur Zeit nachgeworfen, vor allem Kleidung, Spielwaren, Elektroartikel etc., dass hat zum Teil schon deflationären Charakter. Was aber stetig teuerer wird und sich immer mehr Menschen kaum noch leisten können sind Frischprodukte, d.h. gesunde Nahrungsmittel, günstiger hingegen werden Halbfertig- und Fertigprodukte was dann oft auch an Kinder verfüttert wird, dass Ergebnis ist Fettleibigkeit.

Was meiner Meinung nach sich extrem verändert hat, ist das Miete-Lohnverhältnis, so war es in den 60igern üblich ½ seines Monatslohnes für Miete auszugeben in den 80igern 1/3 und Heute ¼.

Ramschpapierhaendler
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MarcusFabian wrote:

Also in einem Punkt muss ich Elias ja recht geben: technologische Entwicklung lässt die Preise purzeln.

Handys, Computer & Co lassen grüssen.

Für jeden, der also mehr Geld pro Monat für Handys, Laptop, DVD-Player und Digi-Cam als für Nahrungsmittel und Energie ausgibt, ist das in der Tat eine erfreuliche Entwicklung.

Das Problem ist nur, dass Elieas nicht gecheckt hat, um was es geht. Wir haben nämlich nur behauptet, dass, wenn der Franken stabil wäre, er damit mehr kaufen könnte. Aber darauf geht er nicht ein. So denken meiner Meinung nach Kleinkrämer: "Wenn alles billiger wird, was soll ich mich da beklagen?". Dass ein beträchtlicher Teil des Wirtschaftswachstums, an dem die meisten von uns direkt oder indirekt beteiligt sind, in andere Taschen fliesst, blendet man einfach aus. :roll:

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

MarcusFabian wrote:
Also in einem Punkt muss ich Elias ja recht geben: technologische Entwicklung lässt die Preise purzeln.

Handys, Computer & Co lassen grüssen.

Für jeden, der also mehr Geld pro Monat für Handys, Laptop, DVD-Player und Digi-Cam als für Nahrungsmittel und Energie ausgibt, ist das in der Tat eine erfreuliche Entwicklung.

Das Problem ist nur, dass Elieas nicht gecheckt hat, um was es geht. Wir haben nämlich nur behauptet, dass, wenn der Franken stabil wäre, er damit mehr kaufen könnte. Aber darauf geht er nicht ein. So denken meiner Meinung nach Kleinkrämer: "Wenn alles billiger wird, was soll ich mich da beklagen?". Dass ein beträchtlicher Teil des Wirtschaftswachstums, an dem die meisten von uns direkt oder indirekt beteiligt sind, in andere Taschen fliesst, blendet man einfach aus. :roll:

Was soll der Schabernack? Selbst wenn der Franken gegenüber allen Währungen stabil sein könnte (was er aber nicht sein kann) schwanken die Preise trotzdem. Währungsschwanken haben zusätzlich ihren Einfluss. Die Schweizer Exportindustrie stöhnt zur Zeit. Es ist logisch, dass gewisse Exporte teurer und gewissen Importe billiger werden, je nach Dollar oder Euro oder Pfund oder Yen-Wechselkurs.

Das war doch schon immer so.

Dass ein beträchtlicher Teil des Wirtschaftswachstums, an dem die meisten von uns direkt oder indirekt beteiligt sind, in andere Taschen fliesst, ist für mich kein Problem. Es ist Teil des Systems.

Ich bin vielleicht ein Kleinkrämer aber kein Neider.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Ramschpapierhaendler
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Selbst wenn der Franken gegenüber allen Währungen stabil sein könnte (was er aber nicht sein kann) schwanken die Preise trotzdem.

Immerhin hab ich damit erreicht, dass du der Sache nun näher kommst. Wink

Ich meine nicht stabil gegenüber anderen Währungen. Ich meine STABIL. Ohne Kaufkraftverlust. Hier wären wir dann ganz beim Thema. Wink

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Selbst wenn der Franken gegenüber allen Währungen stabil sein könnte (was er aber nicht sein kann) schwanken die Preise trotzdem.

Immerhin hab ich damit erreicht, dass du der Sache nun näher kommst. Wink

Ich meine nicht stabil gegenüber anderen Währungen. Ich meine STABIL. Ohne Kaufkraftverlust. Hier wären wir dann ganz beim Thema. Wink

Verflixt nochmal ....Wie oben mehrfach erwähnt: Noch nie war es so billig wie heute. Auch die Lebensmittel. Einzig die Krankenkasse / Gesundheitskosten gehen mir auf den Sack.

Alles andere lässt sich zur Zeit mit etwas Voraussicht gut einteilen.

Ich kaufe manchmal beim Volg ganz in der Nähe ein.

Wenn möglich zu Fuss. Der ist zwar in aller Regel teurer. Aber wenn ich die 6km in die Stadt rechne, ist das teurere wieder billiger.

Dinge wie Waschmittel, Putzmittel etc. oder Lebensmittel, die sich zum tiefgefrieren eignen, kaufe ich dann in grossen Mengen ein, wenn sie Aktion sind.

Vorher bei Coop, Migros, Denner etc. mal surfen und Preise vergleichen lohnt sich.

Gratistipp eines Kleinkrämers: Kurz vor Ladenschluss, speziell am Samstag, sind viele Frischrodukte herabgesetzt

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MarcusFabian
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Trotzdem: Lebensmittelpreise sind in den letzten Jahren im Schitt um 10-13% gestiegen.

Für Leute mit geringerem Einkommen, die entsprechend prozentual mehr für Lebensmittel ausgeben, ist das durchaus relevant.

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