geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

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07.04.2010 10:22
#1
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Wenn der Euro wegen der Griechenland-Kriese schwächelt, kauft die Schweizer Nationalbank EUR gegen CHF um den CHF/EUR-Kurs zu stützen. Zur Freunde der Export-Industrie, zum Leid der Import-Industrie. Durch solche Stützungen von EUR und kürzlich USD verliert der CHF aber auch gegen alle anderen Währungen und unsere Kaufkraft in anderen Ländern sinkt. U.a. werden dadurch unsere Ferien im Süden teuerer.

Wenn die Nationalbank einen EUR-Kurs um 1.44 anstrebt, der EUR aber wegen Griechenland und anderer schwächelnden EU-Länder absackt, geht der CHF dank den Eingriffen der Nationalbank zusammen mit dem EUR unter?

Aufklappen
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Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!
22.11.2015 09:55
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So gehts weiter, was ist die Strategie, Call oder Put, welcher?

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/devisen-prognose-goldman-sachs-ein-euro-bald-weniger-wert-als-ein-dollar-13924803.html

Devisen & Rohstoffe

Goldman Sachs: Ein Euro bald weniger wert als ein Dollar

21.11.2015 •Weil die Zinsen in Amerika steigen, in Europa aber eher weiter sinken, erwartet die Investmentbank Goldman Sachs, dass der Euro-Kurs sinkt. Und hat einen Tipp für deutsche Anleger.

     
 © RAINER WOHLFAHRT, MEC.Jörg Kukies ist einer der beiden Deutschland-Chefs der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs.

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs sagt voraus, dass der Außenwert des Euro in den kommenden Monaten unter einen Dollar fällt. „Schon zum Jahresende erwarten wir, dass die sogenannte Parität erreicht wird – ein Euro also genau einen Dollar kostet“, sagte Jörg Kukies, Co-Deutschlandchef des Geldhauses gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „In den ersten Monaten des Jahres 2016 könnte der Wechselkurs des Euros zum Dollar gar auf 0,95 Dollar fallen.“

Diese Entwicklung ist demnach die Folge der konträren Geldpolitik der Notenbanken in Amerika und Europa. Derzeit deutet viel darauf hin, dass die amerikanische Federal Reserve die Zinsen bald anhebt während die EZB sie weiter senkt. „Wenn die Zinsen in Amerika und Europa sich so unterschiedlich entwickeln, verliert der Euro im Vergleich zum Dollar“, erklärte Kukies.

Der Banker rechnet damit, dass Fed-Präsidentin Jannet Yellen im Dezember „den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte erhöht und im nächsten Jahr um zusätzlich einen Prozentpunkt anheben wird“. Für Europa dagegen rechne er mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik: „Noch mehr Anleihekäufe, Zinsen noch tiefer unter null.“

Für den Sparer in Deutschland bedeute das: Die Geldanlage wird noch schwieriger. Der Goldman-Sachs-Chef rät, Bundesanleihen zu verkaufen, und dafür auf deutsche Aktien zu setzen: „Europäischen Aktien trauen wir im Schnitt ein Kursplus von fünf Prozent zu, in Amerika dagegen wird die Kursrallye erst einmal an ihr Ende kommen.

 

 

Gruss Hans

06.08.2015 13:57
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Plötzliche Sprünge beim Frankenkurs

Euro und Dollar legen heute seit 9 Uhr zur Schweizer Währung deutlich zu. Was ist passiert?

1.02 Euro pro Franken im April, 1.03 im Juni und heute wieder der Sprung über 1.07 Franken pro Euro. Die Schweizer Währung verliert auch zum Dollar an Wert und steuert wieder auf die Parität zu, die sie im letzten März unterschritten hatte.

Was sind die Gründe für die plötzlichen Währungssprünge? Der Franken gab schon in den vergangenen Tagen spürbar nach. Ein Kommentar der VPBank verweist auf Charttechnik: «Aus charttechnischer Sicht stellte die Marke von 1.0680 einen wichtigen Widerstand dar. Der Bruch der 1.0680 führte dann auch nahezu ruckartig zu höheren Notierungen.» Ein Eingreifen der SNB schliessen die Analysten aus. «Die SNB hielt sich zuletzt mit Interventionen zurück. Die Schwäche des Franken dürfte deshalb nicht auf Aktionen der eidgenössischen Währungshüter zurückzuführen sein.»

SNB toleriere keine Kurse unter 1.04

Aus fundamentaler Sicht sei die derzeitig kurzfristige Franken-Schwäche gerechtfertigt. Abgesehen vom griechischen Schuldendrama präsentiere sich die «Eurozone derzeit so gut wie schon lange nicht mehr». Die deutschen Unternehmen etwa hätten heute einen «bemerkenswert guten Auftragseingang» vermeldet. Darüber hinaus blickten die schuldengeplagten Länder der Eurozone auf eine spürbare wirtschaftliche Erholung. Allen voran stünde dabei Spanien. Aller Voraussicht nach werde das Land im laufenden Jahr einen BIP-Zuwachs von knapp 3 Prozent verbuchen. Die Eurozone als Gesamtes werde vermutlich mit 1.5 Prozent zulegen. Die VPBank geht davon aus, dass die SNB noch in den vergangenen Wochen am Währungsmarkt interveniert hat. «Wie die Entwicklung der Sichteinlagen der Geschäftsbanken bei der SNB zeigen, lag das wöchentliche Interventionsvolumen Anfang Juli sogar bei über zwei Milliarden Franken. Bei genauerer Betrachtung des Wechselkursverlaufes lässt sich vermuten, dass die SNB Kurse unter 1.04 nicht tolerierte.»

Auf längere Sicht wieder über 1.10

Für die nächsten 3 bis 6 Monate rechnet die VPBank weiterhin mit Wechselkursnotierungen «im Bereich zwischen 1.00 und 1.10». Später dürfte der Franken «aber wieder über der Marke von 1.10 gegenüber dem Euro notieren». Die Kaufkraftparität sehen die Analysten bei 1.25 Franken pro Euro .

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Ploetzliche-Spruenge-b...

 

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Benjamin Franklin

30.07.2015 12:43
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Erste Reduktion der Franken-Prognosen

Mit der Credit Suisse reduziert erstmals eine Bank ihre Prognosen für den Schweizer Franken

Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich der Franken in den letzten Tagen endlich abgeschwächt. Obschon die Europäische Zentralbank (EZB) Monat für Monat 60 Milliarden Euro in die Märkte pumpt, kletterte die Einheitswährung vorübergehend in die Nähe von 1,07 Franken und damit auf den höchsten Stand seit Mitte März. Auch der Dollar hat schon seit Wochen Auftrieb und notiert mit 0,97 Franken auf dem Stand von Mitte April.

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In einer Studie lässt die für die Credit Suisse tätige Autorin als eine der ersten ihrer Berufsgilde auf Worte auch Taten folgen. Sie reduziert ihre Kursprognosen für den Franken, indem sie jene für den Euro auf einen Horizont von drei Monaten von 1,05 auf 1,08 Franken erhöht. Den Dollar sieht sie bis in drei Monaten neuerdings auf 1,03 von zuvor 1 Franken steigen.

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http://www.cash.ch/news/cash_insider/erste-reduktion-der-franken-prognosen

 

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23.12.2014 12:12
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1'000'000'000'000 – Euro-Bargeld knackt eine Billion

 Euro in der Krise?

Nicht, was die Währung als Safe Haven betrifft. Warum die Noten aus Euro-Land so gefragt sind.

«Der wertmässige Anstieg des Bargeldumlaufs liegt auch an der Auslandsnachfrage», sagte Thiele. Wegen steigender Inflationsraten und Krisenlagen in einigen Ländern seien die Scheine zunehmend gefragt. «Die Euro-Noten dienen dann als sicheres und liquides Wertaufbewahrungsmittel», erläuterte Thiele.

Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/1-000000000000--EuroBa...

 

Und die EZB hätte gerne einen schwächeren Euro.

 

Es sind harte Zeiten für die Euro-Basher. Ganz zu schweigen für diejenigen, welche den Unterschied zwischen EU, Europa und Euro nicht kennen.

 

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23.12.2014 11:55
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Mit Firmenreserven den Rubel stützen

 Anweisung

Um dem Währungsverfall Wind aus den Segeln zu stemmen, greift die russische Politik zu ausserordentlichen Mitteln: Staatliche Unternehmen sollen einen Teil ihrer ausländischen Geldreserven raushauen.

http://www.handelszeitung.ch/politik/mit-firmenreserven-den-rubel-stuetz...

 

 

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22.12.2014 21:00
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So funktioniert es bei den Amis ...   http://de.ria.ru/business/20141222/270257499.html

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

22.12.2014 09:39
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Wie lange reicht Russlands Devisenschatz?

Nach Ansicht des US-Ökonomen Anders Aslund reichen die Devisenreserven höchstens zwei Jahre.

Die offiziell ausgewiesene Summe von mehr als 400 Milliarden Dollar stehe nur in den Büchern und könne lediglich zur Hälfte in flüssige Mittel umgewandelt werden. Allein 45 Milliarden Dollar des Schatzes  :ok: besteht aus Gold, das nicht ohne weiteres in grösseren Mengen auf den Markt geworfen werden kann. Weitere zwölf Milliarden Dollar sind beim Internationalen Währungsfonds (IWF) fest gebunden. Zudem sind mehr als 170 Milliarden Dollar in zwei Vermögensfonds angelegt, die Russland für schlechte Zeiten vorhält. Nach Ansicht Aslunds sind diese Gelder keine klassischen Devisenreserven.

Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Wie-lange-reicht-Russlands-D...

 

So schlimm wird es nicht kommen. China eilt Russland zu Hilfe.

Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist.

 

 

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19.12.2014 22:54
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Ich behaupte mal die Russen besitzen Minimum 10'000 T. Gold. Die steigenden Bemühungen Russlands immer mehr Gold zu kaufen (akkumulieren) weisen darauf hin, dass man bestrebt ist, der Landeswährung mehr Stabilität in Form einer zu nehmenden Golddeckung zu verleihen .... nur meine bescheidene Meinung.

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

18.12.2014 20:06
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Elias hat am 18.12.2014 - 16:31 folgendes geschrieben:


Soll ich jetzt die Postings zu Untergang des Euro, Dollar oder die FIAT-Money-Postings suchen?

 

Nee, mach einen neuen Thread auf. Titel: "Der Rubel rollt!" (wohin?) Biggrin

 

18.12.2014 16:31
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Weißrussen machen Rechnung ohne Rubel

Wegen des Rubel-Verfalls bekommt Russland auch wirtschaftlichen Druck von Verbündeten zu spüren. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko forderte, Handelsgeschäfte mit dem Nachbarstaat nicht mehr in der russischen Landeswährung, sondern in Euro oder Dollar abzurechnen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Belta berichtete.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Rechnung-ohne-Rubel-Weissrussen-wollen-Eur...

 

Dollar oder Euro

 

Soll ich jetzt die Postings zu Untergang des Euro, Dollar oder die FIAT-Money-Postings suchen?

 

Wären die Prognosen eingetreten, hätten sich einige hier als Experten gefeiert. Jetzt ist in allen Foren diesbezüglich erst mal Sendepause.

 

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17.12.2014 11:54
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Rubel-Absturz: Russen zeichnen Preise in Euro aus

Die Währungspanik um den Rubel erfasst die Händler. In Moskau beginnen Geschäftsbesitzer damit, Preise in Dollar und Euro auszuzeichnen. Das weckt böse Erinnerungen an die schwere Krise in den 90ern.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/rubel-absturz-russen-zeichnen-pr...

 

(w)ehe der Hahn dreimal kräht.....

 

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02.12.2014 12:46
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Domtom01 hat am 02.12.2014 - 11:56 folgendes geschrieben:

Mir fällt gerade auf, dass der CHF gegenüber fast allen Währungen nachgibt, sogar gegenüber dem Euro. Zufall oder trickst die SNB im Hintergrund, um der erwarteten Schwächung des Euro etwas vorzubeugen?

Ich vermute das könnte damit zusammenhängen, dass einige Spekulanten auf eine Annahme der Goldinitiative und somit einen stärkeren Franken spekuliert haben.

Nachdem die Initiative bachab geschickt wurde, lösen sie ihre Long-Positionen im Franken auf.

Ist aber nur eine Vermutung!

 

02.12.2014 11:56
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unbemerkt

Mir fällt gerade auf, dass der CHF gegenüber fast allen Währungen nachgibt, sogar gegenüber dem Euro. Zufall oder trickst die SNB im Hintergrund, um der erwarteten Schwächung des Euro etwas vorzubeugen?

01.12.2014 09:01
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MarcusFabian hat am 28.11.2014 - 19:15 folgendes geschrieben:

Elias hat am 28.11.2014 - 16:52 folgendes geschrieben:Sachwerte sind nicht und waren nie ein Versprechen!

Dann sind sie erst recht wertlos.

...

 

Was verspricht man sich von den Sachwerten?

Sachwerte sind niemals wertlos!

Einige Beispiele zu Werten von Sachwerten:

* Eine Immobilie.

Darum ist ja die Immobilienkrise entstanden. Weil die Gartenlauben keinen Wert mehr hatten.

Mittelweile sind sie zerfallen und teilweise überwuchert worden. Da wohnt niemand mehr drin.

 

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28.11.2014 19:15
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Elias hat am 28.11.2014 - 16:52 folgendes geschrieben:


Sachwerte sind nicht und waren nie ein Versprechen!

Dann sind sie erst recht wertlos.

...

 

Was verspricht man sich von den Sachwerten?

 

 

Sachwerte sind niemals wertlos!

Einige Beispiele zu Werten von Sachwerten:

* Eine Immobilie. Du kannst darin wohnen. Ein Dach über dem Kopf hat im Durchschnitt den Wert von etwa einem Viertel Monatsgehalt eines Arbeiters.

* Eine Aktie: generiert einen Wert in Form von Gewinnbeteiligung, Dividende auf dem Erfolg des Unternehmens.

* Ein Stück Land: Ermöglicht es Dir, mehr Nahrung herauszuziehen als Du in Form von Saatgut reingesteckt hast.

* Eine Unze Gold: Beinhaltet intrinsisch die Arbeit die in ihre Förderung gesteckt wurde.

* Eine Flasche Johnny Walker. Ermöglicht es Dir nach Konsum derselbigen, Dein letzten Posting zu schreiben. Prost Drinks

 

28.11.2014 16:52
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MarcusFabian hat am 28.11.2014 - 15:58 folgendes geschrieben:

Elias hat am 28.11.2014 - 09:27 folgendes geschrieben:

Die Sachwerte waren bisher immer ein leeres versprechen und führten im Fall des Goldstandards letztendlich in die Depression der 30er Jahre.

Sachwerte sind nicht und waren nie ein Versprechen!

Dann sind sie erst recht wertlos.

Das Gold darf ja nie mehr verkauft werden. Man darf sich nicht mal einen Gegenwert dafür versprechen.

 

Was verspricht man sich von den Sachwerten?

 

 

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28.11.2014 15:58
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Elias hat am 28.11.2014 - 09:27 folgendes geschrieben:

Die Sachwerte waren bisher immer ein leeres versprechen und führten im Fall des Goldstandards letztendlich in die Depression der 30er Jahre.

 

Sachwerte sind nicht und waren nie ein Versprechen!

Fiat-Money ist ein Versprechen.

Definieren wir mal das Wort "Versprechen":
Wenn Du eine Flasche Johnny Walker in Händen hältst ist das kein Versprechen sondern ein Sachwert.
Wenn Du einen Gutschein für eine Flasche Johnny Walker hast, ist das kein Sachwert sondern ein Versprechen.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo Du den Gutschein erfolgreich gegen eine Flasche J.W. eingelöst hast, kannst Du Dich nicht vollaufen lassen. Wink

Wir können jetzt darüber diskutieren, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Gutschein tatsächlich gegen eine Flasche J.W. eingelöst wird oder eben nicht. Ein Restrisiko bleibt immer. Die Flasche J.W. in Deinem Besitz ist aber in jedem Fall besser als der Gutschein, als das Versprechen.

Papiergeld ist ein Versprechen. Immer!
Früher war es ein Versprechen auf eine gewisse Menge Gold oder Silber. Heute ist es nur noch ein Versprechen auf eine gleichwertige Banknote. Also auf ein weiteres Versprechen.

Glaubst Du nicht? Nun, dann lassen wir mal Thomas Jordan zu Worte kommen:

Ein Beispiel: Will jemand von Ihnen der SNB eine Banknote (sozusagen Ihr Kredit an die Nationalbank) zurückgeben und den entsprechenden Gegenwert einfordern , händigen wir Ihnen einzig eine neue Banknote mit gleichem Nennwert aus . Sie haben also keinen Anspruch darauf, eine Banknote im Austausch gegen einen anderen Vermögenswert zurückzugeben. Oder ein anderes Beispiel: Will eine Bank ihre Banknoten „ einlösen “ , so bekommt sie ausschliesslich eine Gutschrift auf ihrem Girokonto. Die Notenbankgeldmenge bleibt unverändert.Zweitens hat die SNB zudem von Gesetzes wegen das Recht, ausstehende Forderungen mit der Schöpfung von Franken sozusagen „aus dem Nichts“ zu begleichen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch davon, dass eine Zentralbank „Geld drucken“ kann. Dank dieser autonomen Geldschöpfungsmöglichkeit , dem Notenmonopol, gerät die SNB nie in Liquiditätsengpässe .

Quelle: Rede von Thomas Jordan (damals noch Vizepräsident der SNB ) am 28. September 2011http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20110928_tjn/source/ref_2011092... (Seiten 5 und 6). Ich empfehle, die ganze Rede zu lesen. Ist ausserordentlich lesenswert!   

28.11.2014 09:27
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MarcusFabian hat am 27.11.2014 - 20:22 folgendes geschrieben:

Meveric hat am 25.11.2014 - 09:00 folgendes geschrieben:

Eine Währung hat nur ein Verfallsdatum, wenn die Bevölkerung die dahinter steht, nicht mehr an ihre Währung glaubt.

Richtig. Aber was will man von einer "Fiat-Währung" auch anderes erwarten? Einer Währung, die nicht mehr durch Sachwerte gedeckt ist sondern nur noch an den "Glauben" an den Werterhalt?

Ich kann meine Rechnungen bezahlen.

Welchen Wert Geld hat, bemerkt "man" dann spätestens Mitte Monat, wenn es hinten und vorne nicht mehr reicht.

Oder wenn man versucht, welches von der Bank zu erhalten.

 

Noch nie hat ein Staat seine Reserven an die Bürger verteilt. Die Sachwerte waren bisher immer ein leeres versprechen und führten im Fall des Goldstandards letztendlich in die Depression der 30er Jahre.

 

Grossbritanien war meines Wissens das einzige Land, welche den reinen Goldstandard anwendete. Alle anderen  - sofern sie überhaupt an einem Standard mitmachten - hatten den Silberstandard, den Bimetallismus oder hielten das britische Pfund.

 

 

 

 

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27.11.2014 20:22
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Meveric hat am 25.11.2014 - 09:00 folgendes geschrieben:

Eine Währung hat nur ein Verfallsdatum, wenn die Bevölkerung die dahinter steht, nicht mehr an ihre Währung glaubt.


 

Richtig. Aber was will man von einer "Fiat-Währung" auch anderes erwarten? Einer Währung, die nicht mehr durch Sachwerte gedeckt ist sondern nur noch an den "Glauben" an den Werterhalt?

Wir hatten bis 1999 einen Franken, der noch partiell durch Gold gedeckt war. Dass der Franken seither nicht mehr gedeckt und zur reinen Fiat-Währung geworden ist, haben die meisten noch gar nicht mitgekriegt, denn im Abrüstungswettlauf der Währungen (aka: "Eine schwache Währung ist geil!") steht der Franken als Einäugiger gegenüber den Blinden immer noch vergleichsweise - und ich betone: vergleichsweise! - gut da.

Warum wir Schweizer immer noch an den Franken glauben, liegt wohl daran, dass uns ein Totalverlust der Kaufkraft unserer Währung (aka. Währungsreform) bisher erspart geblieben ist. Ergo beziehen wir diese Möglichkeit nicht in unsere Überlegungen mit ein. Ein Absturz des Frankens ist in unserem Weltbild nicht vorgesehen; im wahrsten Sinne des Wortes: Un-Denkbar.

Dass Ausländer, die schlechtere Erfahrungen mit ihren Währungen gemacht haben, hier ihre geschichtliche Erfahrung mit einbringen, ist ihnen nicht anzulasten. Jugoslaven, Ukrainer, Russen, Südamerikaner, die älter als 30 Jahre sind, haben Währungsreformen hautnah miterlebt. Deutsche, die das Gespräch mit ihren Grosseltern gefunden haben, können zumindest geschichtlich auf 6 Währungsreformen zurückblicken.

Das heisst, dass diese Ausländer im Gegensatz zu uns Schweizern die Möglichkeit eines Währungskollapses zumindest nicht ausschliessen.

Und wer schlussendlich - auch als Schweizer - sich die Mühe macht, sich über Papiergeldsysteme in der Zivilisationsgeschichte zu informieren, und zu der Erkenntnis gelangt, dass bisher noch nie ein ungedecktes Papiergeldsystem überlebt hat und dass bisher noch nie Gelddrucken eine nachhaltige Lösung war für Probleme, die aus Gelddrucken entstanden sind, der wird auch dem heutigen Papier-Franken ein gewisses Misstrauen entgegenbringen.

Wann also das Vertrauen in den Franken (oder jede andere ungedeckte Papierwährung) kippt, steht in den Sternen. Die Geschichte lehrt uns allerdings, dass das Kippen des Vertrauens sehr schnell geschehen wird und dass sich nur <3% der Bevölkerung dagegen abgesichert haben werden.

Das ist wie gesagt auch durchaus logisch, denn würde das Vertrauen bei einem namhaften Teil der Bevölkerung bereits jetzt schwinden, wäre genau dies der Auslöser zum Kollaps der Währung. Eine selbsterfüllende Prophezeiung also.

 

26.11.2014 12:15
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Euro kaum verändert zu Dollar, Yen weiter nahe Siebenjahrestief

http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article134731883/Euro-kaum-verae...

 

Alle Exportnationen versuchen, ihre Währung zu schwächen, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Für den Rubel ist eine Schwäche eher schlecht.

 

 

 

 

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26.11.2014 08:46
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Meveric hat am 25.11.2014 - 18:17 folgendes geschrieben:

Ich sehe, da beisst man auf Granit.
Jeder hat seine eigene Meinung, darf diese äussern und das akzeptiere ich auch.

da es in eine andere Richtung geht und mit dem Untergang vom Euro-Schweizer Franken nichts zu tun hat.

eine eigen Meinung zu haben ist das eine. Über einen Schacherverhalt dauernd zu jammern oder schwarz zu  malen ist etwas anderes.

Dieser Thread ist eigentlich ein Witz. Ich poste darum hier, um zu zeigen, wie schwachsinnig die Fragestellung war. Woher kann ich wissen, dass heute immer noch welche das ernst nehmen

Der Franken wird eine Fluchtwährung bleiben und schon darum nicht untergehen. Wie andere Fluchtwährungen ebenfalls noch auf lange Sicht bestehen bleiben.

Aktuell versucht die EZB, den Euro weich zu kriegen. Von Untergang keine Spur.

Die (Lebens-)Kunst ist es, aus Scheisse Gold zu machen. Wenn bei uns was schief läuft, fluche ich erst mal und dann denke ich darüber nach, was man aus der Kacke machen könnte.

 

Dieses Bashing war doch bei der UBS nicht anderes.

Wieso brauchen wir eine UBS?

Wieso bin ich ein Ketzer und Brandstifter, wenn ich diese Frage stelle?

Hört die Redefreiheit hier auf?

http://www.cash.ch/community/forum/politik-und-wirtschaft/opfern-wir-der...

 

 

 

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25.11.2014 18:17
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@Elias

 

Ich sehe, da beisst man auf Granit. Jeder hat seine eigene Meinung, darf diese äussern und das akzeptiere ich auch. Ich könnte ebenfalls eine nicht abgeschlossene Liste aufzählen mit meinen Argumenten, möchte dies aber unterlassen, da es in eine andere Richtung geht und mit dem Untergang vom Euro-Schweizer Franken nichts zu tun hat. 

Wem es hier nicht passt, soll doch endlich auswandern. Dieses Schlechtreden ist dermassen was von kleinkarriert.

Lieber nicht, mir passt es hier ganz gut. 

25.11.2014 16:01
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Meveric hat am 25.11.2014 - 15:47 folgendes geschrieben:

-Zudem wandern entweder Fachkräfte in unser Land, die hier besser verdienen als im eigenen Land, oder dann genau das Gegenteil, solche die im eigenen Land bereits durch das Sozialsystem gefallen sind und anderswo ihr Glück versuchen wollen.

Es gibt über 600'000 Auslandschweizer, die ihr Glück anderswo suchen.

Es gibt unter anderen New Glarus, New Bern und New Zurich, welche von Schweizern gegründet wurden, welche wiederum vom Schweizer Staat seinerzeit eine Starthilfe bekommen haben. Es war für die Schweiz billiger, ihnen Geld zu geben, als sie zu unterstützen.

Es gab fast immer Zuwanderung, auch dann, als man den Schweizern Geld zum Auswandern gab.

Mit dem Standortmarketing hat man massenhaft Firmen reingeholt und ihnen garantiert, dass sie auf europäische Fachkräfte zugreifen können.

Die Mehrwertsteuer ist die wichtigste Einnahmequelle.

Die Zuwanderer zahlen auch in die AHV aus, welche ohne sie noch mehr in Schieflage wäre.

Die Schulden werden auf mehr Schultern verteilt.

Die Liste ist nicht abschliessend.....

 

Der lange Rede kurzer Sinn: Wem es hier nicht passt, soll doch endlich auswandern. Dieses Schlechtreden ist dermassen was von kleinkarriert.

 

 

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Benjamin Franklin

25.11.2014 15:47
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@Elias

 

Ja ich gebe Dir völlig Recht, nur erfolgreiche Länder haben Zuwanderer und erfolglose haben Abwanderer. Aber ich habe nicht geschrieben dass die Schweiz nicht erfolgreich ist, sondern dass wir uns mit genau diesen Zuwanderer auch Leute genau aus diesen Abwanderer Länder importieren, welche dort ihren Teil zur Erfolglosigkeit beigetragen haben. Deren Mentalität ändert sich beim Abwandern nicht.

-Wir sind nicht die Arche-Noah für die Weltbevölkerung.

-Zudem wandern entweder Fachkräfte in unser Land, die hier besser verdienen als im eigenen Land, oder dann genau das Gegenteil, solche die im eigenen Land bereits durch das Sozialsystem gefallen sind und anderswo ihr Glück versuchen wollen.

-Der Franken ist zwar stark, wäre aber ohne Intervention der SNB noch viel stärker. Es geht hier im Tread aber nicht darum ob der Franken stark ist, sondern ob der Franken mit dem Euro und dem Dollar untergehen wird. Wenn die SNB an ihrer Geldpolitik festhalten wird, dann wir der Franken tatsächlich irgendwann mit dem Euro untergehen. Der Dollar ist wieder ein Fall für sich.

 

 

25.11.2014 15:47
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@Elias

 

Ja ich gebe Dir völlig Recht, nur erfolgreiche Länder haben Zuwanderer und erfolglose haben Abwanderer. Aber ich habe nicht geschrieben dass die Schweiz nicht erfolgreich ist, sondern dass wir uns mit genau diesen Zuwanderer auch Leute genau aus diesen Abwanderer Länder importieren, welche dort ihren Teil zur Erfolglosigkeit beigetragen haben. Deren Mentalität ändert sich beim Abwandern nicht.

-Wir sind nicht die Arche-Noah für die Weltbevölkerung.

-Zudem wandern entweder Fachkräfte in unser Land, die hier besser verdienen als im eigenen Land, oder dann genau das Gegenteil, solche die im eigenen Land bereits durch das Sozialsystem gefallen sind und anderswo ihr Glück versuchen wollen.

-Der Franken ist zwar stark, wäre aber ohne Intervention der SNB noch viel stärker. Es geht hier im Tread aber nicht darum ob der Franken stark ist, sondern ob der Franken mit dem Euro und dem Dollar untergehen wird. Wenn die SNB an ihrer Geldpolitik festhalten wird, dann wir der Franken tatsächlich irgendwann mit dem Euro untergehen. Der Dollar ist wieder ein Fall für sich.

 

 

25.11.2014 11:27
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Meveric hat am 25.11.2014 - 09:00 folgendes geschrieben:

Mit unserer Zuwanderungspolitik importieren wir nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge, sondern auch Währungsvernichter.

Was heisst "unsere"?

Es ist MEINE Zuwanderungspolitik. Der Franken ist stark wie nie zuvor.

Nur efolgreiche Länder haben Zuwanderer. Die erfolglosen Länder haben Abwanderung.

 

Und die gescheiterten jammern hier dauernd über ihr eigenes Versagen und geben den Zuwanderer die Schuld dafür.

 

Wem es hier nicht passt, soll doch endlich das Land verlassen.

 

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Benjamin Franklin

25.11.2014 09:00
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Eine Währung hat nur ein Verfallsdatum, wenn die Bevölkerung die dahinter steht, nicht mehr an ihre Währung glaubt.

Mit unserer Zuwanderungspolitik importieren wir nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge, sondern auch Währungsvernichter. Italiener, Spanier, Franzosen, Deutsche, Türken, Griechen. Es spielt eigentlich gar keine Rolle aus welchem Land die Leute zuwandern, jede Nation hat sehr gute Erfahrung mit Geldentwertung und Währungsvernichtung ausser die Schweiz.

Der Bezug zu Geld, der Glaube daran, die Wertschätzung und alles was mit einer starken Währung verbunden ist, war dem Schweizer lange in die Wiege gelegt worden. Waren wir vor Jahren noch stolz auf unseren Franken und das wir etwas in der Tasche hatten, müssen wir heute unsere Währung wie die umliegende EU ihren Euro behandeln. Darauf herumprügeln um noch einigermassen konkurrenzfähige Preise anbieten zu können. Nicht nur die Notenbank mit ihrer Geldpresse sondern auch die Medien tragen einen grossen Teil dazu bei, dass wir langsam aber sich auch den Glauben an unser Papiergeld verlieren. Hatte man sich den Franken früher hart verdient, wird es heute einfach gedruckt und in Umlauf gebracht. Diese Geldpolitik hat über den ganzen Globus versagt und wir kopieren nun ein nicht funktionierendes System. 

Wir sehen immer nur den gleichen Franken in der Tasche. Kein Wunder, er sieht ja immer noch gleich aus.  Dabei hat er in den letzten Jahren massiv an Kaufkraft verloren. Es ist nicht die Frankenstärke die uns belastet, sondern ein von Anfang an viel zu überbewerteter Euro der weiterhin an Wert verlieren wird.

 

24.11.2014 09:43
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Notvorrat

Was nützt ein Notvorrat, wenn man (konkret MF) immer in der Mitte eines Monats ebbe ist?

Das kann es nicht sein.

 

Und im Katastrophenfall hat Edelmetall noch nie was getaugt. Nur ein paar Beispiele: Tschernobyl, Fukushima, Tsunamis (Zerstörung der Infrastruktur und Häuser), Kriege (aktuell Ukraine, Syrien).

Bei einem richtigen Meteoriteneinschlag sind die Auswirkungen noch verheerender. Allein am Einschlagspunkt entsteht eine Temperatur von über 50 Mio Grad, welche sich im Boden über Tausende Kilometer fortpflanzt. Von den Schockwellen und giftigen Niederschlägen ganz zu schweigen.

 

 

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Benjamin Franklin

24.11.2014 07:34
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Notvorrat

Lieber Marcus Fabian

Du bist nicht der einige, der einen Notvorrat hält. Die Gründe können vielfältig sein. Heute steht nicht mehr der klassische Krieg im Mittelpunkt, aber wer kann ausschliessen, dass eine andere (Natur)katastrophe eintritt, die zu Hamsterkäufen und Panik in der Schweiz führt? Die Liste möglicher Katastrophen ist lang: Pandemie, Reaktorunfall in F, D oder CH, Meteorit, Hungersnot infolge Ausbruchs eines Supervulkans und klimatischer Veränderung. Mir ist bewusst, dass das Eintreten solcher Katastrophen wenig wahrscheinlich ist, aber wie will ich meiner Familie nachher sagen, warum ich vorher nichts gemacht habe? Hier scheint mir vor allem ein genügender Wasservorrat wichtig. 

Genauso halte ich es mit Gold und Silber. Immer nur physisch, ich glaube nicht an Papiergold oder Papiersilber als Notvorrat. Tausch mal ein Stück Papieredelmetall gegen etwas ein! Nur physisch. Aber auch hier gilt für mich: Der Zeitpunkt des Kaufs ist wichtig. Meine EPs für Gold und Silber liegen im "lächerlichen" Bereich, sodass ich sie zu jeder Zeit gewinnbringend verkaufen könnte, was ich nicht mache, da es Notvorrat ist.

Mein Motto: Lass die anderen sagen und denken, was sie wollen! Den Rest mache ich.

06.11.2014 09:04
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Franken bärenstark - wann interveniert SNB?

Alarmsignal für die Schweizerische Nationalbank: Der Euro befindet sich gegenüber dem Franken auf dem schwächsten Niveau seit Ende 2012.

http://www.cash.ch/news/top_news/franken_baerenstark_wann_interveniert_s...

 

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09.05.2014 10:57
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Eurostärke macht EZB grosse Sorgen

Die EZB hat an ihrer geldpolitischen Sitzung keine Zinsänderung beschlossen. Die Eurostärke tritt immer mehr in ihren Fokus. Ihr Präsident Mario Draghi erwähnt explizit, im Juni bereit zu sein für neue Massnahmen.

http://www.fuw.ch/article/ezb-belasst-leitzins-unverandert-5/

 

Die WR kommt vorerst nicht.

 

Ich vermute, dass wenn eine kommt, dann wird Frankreich der Auslöser sein. Die verpennen die notwendigen Reformen.

 

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09.04.2014 09:24
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MarcusFabian hat am 08.04.2014 - 20:43 folgendes geschrieben:

Wenn ich dann in der Folge von all jenen, die einen Notvorrat als sinnlos erachten, jeden Tag im Forum angefickt werde mit "Siehste, ist bis jetzt nichts passiert, Notvorrat ist für die Scheisse", dann vergeht mir irgend wann die Lust, über Notvorrat zu schreiben.

Die Nicht-Goldbesitzern werden ja auch immer von den Gold-Bugs angefickt.

Ich habe mehrfach geschrieben, dass es klug ist, sich abzusichern bzw zu versichern. Ich habe diverse Ab- und Versicherungen

Die Frage bleibt, was man danach tut, nachdem man sich abgesichert hat. Auc in den anderen Goldforen ist es ziemlich ruhig geworden.

 

WR & Abwertung: Der Franken musste an den Euro angebunden werden, weil er nicht abgewertet wurde, sondern aufgewertet wurde.

An dieses Szenario hat keiner gedacht. Weil ja gemäss deinen Postngs jede Währung ein Verfallsdatum hat und IMMER an Wert verliert.

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08.04.2014 20:43
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Elias hat am 08.04.2014 - 10:10 folgendes geschrieben:


Und wieviele dieser WR oder Abwertungen hast du persönlich mitgemacht?

0

 

aber deine Euphorie scheint verflogen.

 

Zumindest insofern als ich sie nicht mehr nach aussen propagiere.

Schau, ich kann z.B. etwas über Notvorrat erzählen und x Gründe anführen, warum es sinnvoll sein kann, Lebensmittel für zwei Wochen als Notvorrat zu halten.

Wenn ich dann in der Folge von all jenen, die einen Notvorrat als sinnlos erachten, jeden Tag im Forum angefickt werde mit "Siehste, ist bis jetzt nichts passiert, Notvorrat ist für die Scheisse", dann vergeht mir irgend wann die Lust, über Notvorrat zu schreiben.

Mit Gold oder anderen Versicherungen gegen eine Krise ist es genau dasselbe.

Mittlerweile sage ich mir: Jene Leser, die meinen Argumenten 2003ff zugänglich waren, haben längst ihr Gold gekauft. Und alle anderen werde ich jetzt nicht mehr überzeugen können. Also kann ich es mir sparen, zu "missionieren". Das bringt niemandem etwas.

08.04.2014 10:10
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MarcusFabian hat am 07.04.2014 - 21:02 folgendes geschrieben:

Elias hat am 07.04.2014 - 19:24 folgendes geschrieben:

Dollar, Pfund, Franken etc. gibt es schon wesentlich länger als 70 Jahre.

Währungsreform oder Abwertung schliesst nicht aus, dass die Währung vorher und nachher gleich heisst.

Und wieviele dieser WR oder Abwertungen hast du persönlich mitgemacht?

 

Ich sehe - nicht nur beim Thema Finanzen - bei den wenigsten hier im Forum eine klare Strategie oder klare Linie, geschweige Ziele. Zu Steuern, Vorsorge, Vermögen, Lebensphasen, Familie gibt es kaum Beiträge.  Das lässt gewisse Rückschlüsse zu.

Man schreibt über das, was einem wichtig ist.

PZ hat wenigstens noch Wünsche oder Ziele, auch wenn sie für ihn unerreichbar sind.

 

Es ist ja schön und gut, sich abzusichern. Aber danach muss ja auch noch was kommen.

 

 

MarcusFabian hat am 24.02.2009 - 15:26 folgendes geschrieben:

Ich weiss nicht, was Du hast. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser. Am Wochenende konnte ich auch meine Mutter davon überzeugen, ihr UBS-Konto aufzulösen und sich dafür Gold zu kaufen.

Keine Ahnung, wie es deiner Mutter geht, aber deine Euphorie scheint verflogen.

 

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07.04.2014 21:22
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MarcusFabian hat am 07.04.2014 - 21:02 folgendes geschrieben:


Und das Beispiel mit den Lederstücken darfst Du gerne bringen: Nichts erklärt einfacher und eindrücklicher das Dilemma der Zinsen!

Welches "Dilemma" ...?

Ich jedenfalls,LIEBE das "wirtschaftliche Zins-Dilemma" der tiefen Hypozinsen ....  SecretBiggrin

 

P.S:..aber du meinst sicherlich das "hypothetische Zins-Dilemma" der Mathematiker...  :oops::angel:

http://www.cash.ch/comment/47809#comment-47809

 

weico

07.04.2014 21:02
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Elias hat am 07.04.2014 - 19:24 folgendes geschrieben:


Dollar, Pfund, Franken etc. gibt es schon wesentlich länger als 70 Jahre.

Wie weico soeben geschrieben hat: Mehrfach abgewertet. Der Dollar z.B. 1971 und zuvor 1933.

Währungsreform oder Abwertung schliesst nicht aus, dass die Währung vorher und nachher gleich heisst.

Und das Beispiel mit den Lederstücken darfst Du gerne bringen: Nichts erklärt einfacher und eindrücklicher das Dilemma der Zinsen!

07.04.2014 20:06
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MarcusFabian hat am 07.04.2014 - 15:01 folgendes geschrieben:


Richtig. Und deshalb kommt es ja alle etwa 70 Jahre zu einem Reset.

 

..oder zumindest auf kräftige "Abwertungen"  oder "Reformen" !

Der Schweizer Franken wurde ja ebenfalls,1936 durch Bundesratsbeschluss, um 30% abgewertet. :oops:

 

weico

 

 

07.04.2014 19:24
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MarcusFabian hat am 07.04.2014 - 15:01 folgendes geschrieben:

Elias hat am 07.04.2014 - 11:14 folgendes geschrieben:

Es kann nicht für alle aufgehen. Auch mit Gold-Standard und Vollgeld geht die exponentielle Verzinseszinsung nicht.

Richtig. Und deshalb kommt es ja alle etwa 70 Jahre zu einem Reset.

Weico würde korrekter Weise sagen: "systembedingt".

Dollar, Pfund, Franken etc. gibt es schon wesentlich länger als 70 Jahre.

Argentinien steht dafür schon wieder kurz vor der Pleite.

 

Was ich gemeint habe ist der Wunsch nach mehr Geld bzw. ewigem Gewinn oder nie Verlust machen. Börse ist immer eine Zockerei. Jemand muss verlieren, damit andere gewinnen können,

Ich weiss, dass man die Lederstücke nicht mehr hören will, aber von irgendwo muss der Nachschub kommen,

 

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07.04.2014 15:01
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Elias hat am 07.04.2014 - 11:14 folgendes geschrieben:


Es kann nicht für alle aufgehen. Auch mit Gold-Standard und Vollgeld geht die exponentielle Verzinseszinsung nicht.

 

Richtig. Und deshalb kommt es ja alle etwa 70 Jahre zu einem Reset.

Weico würde korrekter Weise sagen: "systembedingt".

 

07.04.2014 11:14
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MarcusFabian hat am 06.04.2014 - 03:47 folgendes geschrieben:

Ist ja nett, dass Du mich mit einem hochbezahlten Team von Bank-Analysten vergleichst, die ihr ganzes Leben lang nichts anderes tun als Unternehmen zu analysieren.

Aber ist das Deine Entschuldigung dafür, dass diese Spezialisten Milliarden von Kundengeldern ungestraft verspekulieren?

Wie schon mehrfach erwähnt: es können nicht alle gewinnen. Die Dividenden und Zinsen müssen von jemandem erarbeitet werden.

Ich verstehe nicht, wie man über QE und FIAT lästern kann und trotzdem die wundersame Geld- / Vermögensvermehrung erwartet.

Es kann nicht für alle aufgehen. Auch mit Gold-Standard und Vollgeld geht die exponentielle Verzinseszinsung nicht.

 

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06.04.2014 03:47
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Ist ja nett, dass Du mich mit einem hochbezahlten Team von Bank-Analysten vergleichst, die ihr ganzes Leben lang nichts anderes tun als Unternehmen zu analysieren.

Aber ist das Deine Entschuldigung dafür, dass diese Spezialisten Milliarden von Kundengeldern ungestraft verspekulieren?

03.04.2014 09:14
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MarcusFabian hat am 02.04.2014 - 20:26 folgendes geschrieben:

Elias hat am 27.03.2014 - 12:53 folgendes geschrieben:

Was die Commerzbank vom Franken erwartet ...

Ohne den Artikel (= Die Einschätzung der Kopfschmerzbank) gelesen zu haben, möchte ich die eher jüngeren Leser daran erinnern, wie sich die Commerzbank während der 1. Finanzkrise 2008 präsentierte, wie sie jahrelang die Situation falsch eingeschätzt hatte, sich in massenweise Fehlspekulationen und Fehlallokationen in den Suizid getrieben hätte, wäre nicht schlussendlich der Staat eingesprungen, um diesen Sauhaufen zu retten.

Kurz: Die Commerzbank ist keine Institution, die mit Voraussicht und Weisheit glänzt. Und so gesehen sollte man ihren Voraussagen und Einschätzungen auch nicht mehr als einen gewissen Unterhaltungswert einräumen!

Ebenfalls für die eher jüngeren Leser:

MF hat noch zu Teuerung hier im Forum abstimmen lassen, als es schon keine mehr gab. Seine WR ist nicht gekommen, den Euro und die EU gibt es immer noch. Er hätte auch die UBS hops gehen lassen. Er wollte bis zu letzt nicht sehen, dass deren  Schrottpapiere wieder wertvoll werden. Er hat noch QE-Treppchen gezeichnet, als es offensichtlich war, dass der Goldpreisanstieg nicht mit dem Notengeld zu tun hatte Mit seinem Gold will er bei einer WR beim Bauern vorbei zum Einkaufen.

 

Eine Bank besteht aus Menschen. Ob diese Analyse von den gleichen gemacht wurden wie seinerzeit, weiss ich nicht.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass deren Einschätzung eintrifft ist jedenfalls höher als irgendeine Prognose von MF.

 

Ich bin mit meiner finanziellen Planung jedenfalls voll auf Kurs. Land in Sicht. Es müsste schon knüppeldick kommen, um es mir noch zu versauen.

 

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02.04.2014 20:26
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Elias hat am 27.03.2014 - 12:53 folgendes geschrieben:

Was die Commerzbank vom Franken erwartet ...

Ohne den Artikel (= Die Einschätzung der Kopfschmerzbank) gelesen zu haben, möchte ich die eher jüngeren Leser daran erinnern, wie sich die Commerzbank während der 1. Finanzkrise 2008 präsentierte, wie sie jahrelang die Situation falsch eingeschätzt hatte, sich in massenweise Fehlspekulationen und Fehlallokationen in den Suizid getrieben hätte, wäre nicht schlussendlich der Staat eingesprungen, um diesen Sauhaufen zu retten.

Kurz: Die Commerzbank ist keine Institution, die mit Voraussicht und Weisheit glänzt. Und so gesehen sollte man ihren Voraussagen und Einschätzungen auch nicht mehr als einen gewissen Unterhaltungswert einräumen!

27.03.2014 12:53
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Was die Commerzbank vom Franken erwartet

In den letzten Tagen hat sich der zuvor erstarkte Franken wieder etwas entspannt. Und das, obschon weiterhin wenig erbauende Meldungen aus der Ukraine und anderen Konfliktregionen eintreffen.

Ein Grund mehr für die Devisenstrategen der Commerzbank, sich Gedanken zur zukünftigen Entwicklung unserer Heimwährung zu machen. Die Experten erwarten, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) den im September 2011 eingeführten Mindestkurs für den Euro auch in Zukunft zu stemmen vermag.

Im Zuge der Krise auf der Krim sei der Euro vorübergehend unter 1,22 Franken und damit auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr gefallen. Auf absehbare Zeit spreche nichts für eine deutliche Abwertung des Frankens. Grund dafür sei vor allem die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Trotz des auf lange Sicht niedrigen Inflationsausblicks habe diese ihre Politik zwar nicht mehr weiter gelockert. Die Geldpolitik werde allerdings expansiv bleiben, was das Aufwärtspotenzial des Euro gegenüber dem Franken begrenze.

Gleichzeitig habe die SNB die Inflationsprognosen in ihrem Lagebericht für den März noch einmal gesenkt. In Erwartung einer Nullteuerung sei der Spielraum für eine restriktivere Geldpolitik stark eingeschränkt. Dennoch gestalte sich die Situation für die Währungshüter komfortabler als noch vor einigen Wochen. Denn solange sich die Kollegen der EZB vor einer weiteren geldpolitischen Lockerung zieren würden, sei auch die SNB nicht noch einmal zu Massnahmen gezwungen. Zudem habe sich die Lage am Immobilienmarkt nicht mehr weiter verschärft, auch wenn man von einer Entwarnung weit entfernt sei.

Auf eine deutliche Abwertung des Frankens könne die SNB wohl nicht mehr zählen, um dann auf deutlich höheren Niveaus den für den Euro eingeführten Mindestkurs wieder abzuschaffen. Sie müsse viel eher die Zeit aussitzen, bis andere Zentralbanken ihre Zinsen anheben. Erst wenn der Franken aufgrund eines Zinsnachteils wieder im grossen Umfang als Finanzierungswährung für Zinsspekulationen genutzt werde, werde er sich spürbar abwerten.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Commerzbank rechnet noch bis in den Herbst nächsten Jahres hinein mit einem stabilen Euro in der Region von 1,22 Franken. Erholungspotenzial macht das deutsche Bankinstitut hingegen beim Dollar aus, sehen sie den Greenback bis Ende 2014 doch bei 0,91 Franken und bis Ende September 2015 sogar bei 0,97 Franken.

In wichtigen Punkten gehe ich mit den Devisenstrategen der Commerzbank einig: Auch wenn die SNB weitere Pfeile im Köcher behält, bleibt sie bis auf weiteres zu einer abwartenden Haltung verdammt. Und während beim Euro vieles auf eine stabile Entwicklung hindeutet, verfügt der Dollar gegenüber dem Franken über Raum für eine Erholung. Vermutlich erweisen sich die Prognosen der Experten für den Greenback sogar als konservativ.

http://www.cash.ch/news/top_news/was_die_commerzbank_vom_franken_erwarte...

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Benjamin Franklin

19.03.2014 11:08
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Das Nervenspiel um Euro und Dollar

Sind die US-Daten zu schwach, wird der Euro zu stark: Der Devisenmarkt verhält sich weder so, wie es Prognosen voraussagten, noch so, wie es der EZB recht sein kann. Janet Yellen könnte bereits heute Abhilfe schaffen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Das-Nervenspiel-um-Euro-und-...

 

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28.02.2014 15:39
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Franken legt gegen Dollar und Euro zu

Der Franken steigt am Freitag gegen den Dollar auf den höchsten Stand seit November 2011.

http://www.cash.ch/news/top_news/franken_legt_gegen_dollar_und_euro_zu-3...

 

Weder ein totaler Zuwanderungstopp noch eine Deportation aller Ausländer oder eine Totalliquidation des Goldlagerbestandes durch die SNB können dem Franken was anhaben.

 

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10.04.2010 13:10
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Wie schön war es vor 1978

Wir sind nun vollkommen vom Thema abgekommen, aber wenn dies im SMI-Thread möglich ist, erlaube ich es mir hier auch, gehöre ja schliesslich zu den alten "Rebellen" Lol



Elias, ich schätze Dich ungefähr in einem ähnlichen Alter wie ich, darum wirst Du sicherlich verstehen, warum man es als Kind/Jungendlicher "damals" sicherlich besser gehabt hat, als heute. Ich, auf jeden Fall, möchte auf keinen Fall tauschen!



Ich erlaube mir hier den Text hinein zu kopieren, den Ihr sicherlich schon als Mail mal erhalten hat. Immer wieder amüsant zu lesen:



“Wir waren Helden. Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun.



Kinder von heute werden in Watte gepackt!



Wenn du als Kind in den 70er oder 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten!



Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.



Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.



Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.



Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.



Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!



Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Kannst du dich noch an “Unfälle” erinnern?



Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.



Wir hatten nicht:



Playstation

Nintendo 64

X-Box

Videospiele

64 Fernsehkanäle

Filme auf Video

Surround Sound

eigene Fernseher

Computer

Internet-Chat-Rooms

Wir hatten Freunde!!!



Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.



Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.



Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.



Wie war das nur möglich?



Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.



Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.



Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!



Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.



Und du gehörst auch dazu.

Herzlichen Glückwunsch!

Ein guter Investor setzt seine klare Strategie konsequent um, behält die Nerven, begrenzt Verluste, korrigiert Fehler rasch, hat Erfahrung, beherrscht das Handwerk, ist gut informiert, stressresistent, emotional stabil, unabhängig und ... geduldig.