geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

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Ramschpapierhaendler
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

(Ich find's nun halt mal eigenartig, wenn du deine eigenen Ausgaben als Massstab für eine Teuerung nimmst. Zumal du ja selbst schreibst, dass du oft zu Fuss gehst (ich übrigens auch). Die meisten machen das aber nicht. Wir beide sind halt wahrscheinlich nicht ganz normal. Lol )

Nochmals: Es ging um das hier:

Ramschpapierhaendler wrote:

@ scaphilo:

Völlig richtig! Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung.

Also das mit der Kaufkraft des Frankens stimmt nun mal. Ob das Brot nun 4.10 oder 2.40 kostet (ich kaufe nur Roggenbrot, deshalb weiss ich es nicht) ist egal. Teurer als 1.50 ist das allemal. Also haben wir Teuerung. Hast es selbst bewiesen.

Der zweite Satz sollte aufzeigen, dass nominales Wachstum von Ländern mit verschiedenen Währungen nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Auch in Prozenten nicht. Zimbabwe wird nämlich ziemlich sicher ein höheres Wachstum haben als die Schweiz. :idea:

plenaspei
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias, das geht auch einfacher.

http://www.aktionis.ch/

Was ich nicht verstehe, auf was willst Du hinaus Ramschi, nichts ist STABIEL alles ändert seine Kaufkraft nach Angebot und Nachfrage, egal ob es sich um eine Währung ein Rohstoff oder ein Grundnahrungsmittel handelt.

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

Nochmals: Es ging um das hier:

Ramschpapierhaendler wrote:

@ scaphilo:

Völlig richtig! Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung.

Nochmals: Hätte der Hund nicht geschissen hätte er den Hasen erwischt.

Wir können aber aktuell mehr kaufen für einen Franken.

In diesem Jahrzehnt ist das Brot billiger als im letzten Jahrzehnt und es ist in diesem Jahrzehnt kaum teurer geworden.

Natürlich nehme ich meine eigenen Ausgaben als Massstab.

Der Warenenkorb der zur Berechnung herbeigezogen wird, wurde im Cash-forum schon mehrfach zu recht kritisiert. Und ist eine Zeitaufnahme, die Wochen später wieder anders sein kann. Je nachdem freuen sich die Gewerkschaften oder ärgern sich über diesen Index.

Wer die Preise nicht vergleicht und nicht saisongerechte Produkte einkauft, zahlt zwangsläufig mehr.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

plenaspei wrote:

Elias, das geht auch einfacher.

http://www.aktionis.ch/.

Den habe ich nicht gekannt.

Danke

----

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Ramschpapierhaendler
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

@ plenaspei:

Bezog sich auf diese Aussage:

Elias wrote:

...was in der Schweiz zu einem schwachen Wachstum führte. Wir waren das Schlusslicht in Europa.

und nochmals meine Relativierung:

"Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung."

Wenn's jetzt nicht klar ist, dann hab ich wohl ein Sprachproblem und geb auf. Ich geh jetzt Moules kochen. Frisch vom Hafen. Kosten zwar etwa drei mal soviel wie vor 10 Jahren, aber sie öffnen und verdauen sich dafür heute von selbst... Lol

Angry
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

@ Ramschi es geht doch auch um die Psyche! Lol

@ Elias kannst froh sein, dass du schon eine Immo hast. Sonst hättest du vielleicht auch nicht so viel Freude daran...

Hast du in den 90er gekauft? Leider war ich da zu jung.

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Angry wrote:

@ Elias kannst froh sein, dass du schon eine Immo hast. Sonst hättest du vielleicht auch nicht so viel Freude daran...

Hast du in den 90er gekauft? Leider war ich da zu jung.

Ja, Mitte 90er Jahre

Quote:

Kaufkraft 2009 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Durchschnitt der drei Länder (Index = 100) liegt bei 19.851 Euro pro Person. Die Schweizer Bürger haben mit im Schnitt 29.226 Euro eine wesentlich höhere Kaufkraft als die Deutschen mit rund 18.946 Euro und die Österreicher mit 20.193 Euro. Aber auch innerhalb der Länder existieren große regionale Unterschiede.

Die im März veröffentlichte GeoMarketing-Software RegioGraph 2009 von GfK GeoMarketing enthält alle Werte der GfK Kaufkraft 2009 für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf digitalen Landkarten visualisiert, unterstützt die GfK Kaufkraft Unternehmen dabei, regionale Absatzpotenziale zu lokalisieren, Einzugsgebiete zu analysieren oder neue Standorte zu planen.

http://www.geomarketingforum.com/smfforum/kaufkraft_2009_in_deutschland_...

Quote:

Kaufkraft

Deutschland in Europa nur auf Platz 10

Mit einer jährlichen Kaufkraft von 18 055 Euro je Einwohner liegt Deutschland in der europäischen Rangliste weit abgeschlagen hinter den Spitzenreitern.

„Wohlstandsoasen“ bleiben die Schweiz und Liechtenstein mit einer Kaufkraft von 27 521 Euro, dicht gefolgt von Luxemburg mit 27 395 Euro, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstituts GfK in Nürnberg ergab. Dahinter folgen Norwegen, Irland, Dänemark, Island und Großbritannien. Auch Österreich und Frankreich rangieren noch knapp vor Deutschland, das seine Platzierung im Vergleich zum Jahr 2006 damit nicht verbessern konnte. Kaufkraft ist in der GfK-Definition das Nettojahreseinkommen inklusive staatlicher Transferleistungen

http://www.focus.de/finanzen/news/kaufkraft_aid_139045.html

----

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plenaspei
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ramschpapierhaendler wrote:

@ plenaspei:

Bezog sich auf diese Aussage:

Elias wrote:

...was in der Schweiz zu einem schwachen Wachstum führte. Wir waren das Schlusslicht in Europa.

und nochmals meine Relativierung:

"Was nützt uns ein nominales Wachstum wenn wir uns mit dem Franken immer weniger kaufen können? Lieber 1% Wachstum bei stabiler Währung als 3% Wachstum bei 3% Teuerung."

Wenn's jetzt nicht klar ist, dann hab ich wohl ein Sprachproblem und geb auf. Ich geh jetzt Moules kochen. Frisch vom Hafen. Kosten zwar etwa drei mal soviel wie vor 10 Jahren, aber sie öffnen und verdauen sich dafür heute von selbst... Lol

Genau darum habe ich nachgefragt, Teuerung und Wirtschaftswachstum sind 2 Paar Schuhe, sowie das BIP und das BSP. Da wir ein Exportland sind, lassen sich Meinung nach diese zwei Grössen nicht mit einander 1 zu 1 vergleichen, da unsere Wirtschaft den Export zum wachsen braucht und die Teuerung anhanden unseres veralteten, versicherungslosen Konsumentenindex errechnet wird, unter dem folgenden Link findet ihr eine detaillierte Gewichtung vom Konsumentenindex, es lohnt sich diesen anzuschauen.

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publ...

scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Wer die Preise nicht vergleicht und nicht saisongerechte Produkte einkauft, zahlt zwangsläufig mehr.

Hat denn das jetzt irgendetwas mit Teuerung zu tun? Das gilt immer, auch wenn wir eine Teuerung von 100% pro Jahr hätten kannst du durch gutes einkaufen sparen.

Bezüglich der Brotpreise noch folgendes: Du hast zwei Statistiken vermischt. Ich glaube dir nicht dass das kg Brot 1997 teurer war als heute. Wahrscheinlich war die erste Auflistung der Brotpreis beim Beck und die zweite Statistik beim Grosshändler. Kannst von mir aus den Mehlpreis vergleichen der war damals tiefer, da kann deshalb nicht sein, dass das Brot damals teuer war als heute.

Ignoriere nicht meine Charts, was sagst du denn zu denen? Sieht grad so aus als ob wir darauf Teuerung bei Nahrungsmittel sehen oder etwa nicht?

Was willst du denn hier bezwecken ich verstehe nicht worauf du hinaus willst. Willst du hier tatsächlich sagen wir hätten negative Teuerungraten gehabt in den letzten 10 Jahren? Da könntest du sogar die offizielle Statistik nehmen und die würde dir noch nicht mal recht geben.

@edit: Noch etwas Anschauungsmaterial

http://www.bekb.ch/de/volkswirtschaft_grafiken.pdf

Ah ja noch zu den Immos... kannst froh sein ein Haus zu haben - ich hab keins und ich kann mir dank der verdammten Teuerung keines kaufen, jetzt muss ich mir anders zu helfen wissen wie ich mein Vermögen vor der Inflation (kommenden Teuerung) schütze.

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Die Entwicklung des Strompreises in den letzen 10 Jahren

http://www.ewjr.ch/pdf/Entwicklung%20der%20Endkundenpreise.pdf

Dazu kommen noch die Sparlampen und stromsparenden Geräte, die das Leben ebenfalls verbilligen.

Die Gesprächskosten bei der Swisscom.

Da gab es früher mal einen Orts-, Nah- und Ferntarif

Heute kann man - je nach Abo - untereinander gratis telefonieren.

Oder skypen.

Die Flugpreise sind je nach Destination extrem tief.

Es gibt massenhaft Gratissoftware

Gratis Downloads

Die Vergleichsmöglickeiten und somit Sparmöglichkeiten wie man sie heute hat, gab es in diesem Umfang erst in diesem Jahrzehnt.

scaphilo wrote:

Ignoriere nicht meine Charts, was sagst du denn zu denen? Sieht grad so aus als ob wir darauf Teuerung bei Nahrungsmittel sehen oder etwa nicht?.

Welche Charts?

Habe es oben schon mal geschrieben: Kauf am Samstag kurz vor Ladenschluss ein. Verderbliche Ware ist dann massiv herabgesetzt.

Soll die Teuerung kommen. Aufgrund des Basiseffektes muss es so sein. Das Öl war letztes Jahr extrem billig. Man kann mit dem Schicksal hadern oder es als Herausforderung annehmen.

Ich bleibe dabei: Weder in den 80er geschweige in den 90ern gab es je eine solche Phase, wo Zinsen, Steuern, gewisse Produkte und Dienstleistungen (nicht alle), etc. im Verhältnis zum Einkommen so tief waren.

----

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MarcusFabian
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Kann es sein, dass sich die Diskussion vom Thema entfernt hat?

Oder was haben Brotpreis und Handy-Tarife damit zu tun, dass die drei Papierwährungen sich ihrem inneren Wert (Null) annähern?

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

MarcusFabian wrote:

Kann es sein, dass sich die Diskussion vom Thema entfernt hat?

Oder was haben Brotpreis und Handy-Tarife damit zu tun, dass die drei Papierwährungen sich ihrem inneren Wert (Null) annähern?

Was haben Ferien damit zu tun?

Das war das erste Statement

dobry wrote:

.... Durch solche Stützungen von EUR und kürzlich USD verliert der CHF aber auch gegen alle anderen Währungen und unsere Kaufkraft in anderen Ländern sinkt. U.a. werden dadurch unsere Ferien im Süden teuerer.

Wenn die Nationalbank einen EUR-Kurs um 1.44 anstrebt, der EUR aber wegen Griechenland und anderer schwächelnden EU-Länder absackt, geht der CHF dank den Eingriffen der Nationalbank zusammen mit dem EUR unter?

Ich habe darauf geantwortet, dass es die SNB besser macht als in den 90er Jahren. Die Teuerung war damals grösser als das Wirtschaftswachstum. Die Schweiz war das Schlusslicht aller Industrienationen, weil die SNB damals gepennt hat.

Und dass sie nicht nur kauft, sondern auch Calls darauf schreibt.

So, jetzt lese ich erst mal eine Gratiszeitung.

----

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Angry
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Vielleicht Offtopic

Kann man irgend wie rausfinden, wie viele Leute da auf Kredit spekulieren? (Aktien, Rohstoffe)

Das wissen wahrscheinlich wieder nur die Banken? :cry:

MarcusFabian
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Ihr diskutiert trotzdem am Thema vorbei und das liegt daran, dass ihr Teuerung und Inflation verwechselt.

Wenn man Inflation als "Ausweitung der Geldmenge" versteht, dann hatte die Eurozone eine Inflation von etwa 10.4% in den letzten 10 Jahren. (Geldmenge von 4.4 auf 9.5 Billionen € +116%).

Die USA etwa ähnlich: 4.4 auf 8.3 Billionen $ allerdings per April 2009. Da kommen jetzt noch mindestens 2 Billiönchen dazu. Also ebenfalls eine Inflation von über 100% in 10 Jahren.

Schweiz Fr. 200 Mrd auf 370 Mrd (Quelle: SNB) also knapp unter 100%

Dementsprechend die Teuerung von nur 2.2% im Euroraum.

Die Vernichtung einer Währung kommt nicht über die Teuerung (später dann schon) sondern über die Geldmengen-Ausweitung.

Es wäre also sinnvoller, über die Inflation zu sprechen als über die Teuerung.

Wenn wir uns dabei gegenseitig einzelne Komponenten um die Ohren schlagen, die gestiegen (Öl, Krankenkasse, Versicherung) bzw. gefallen (Handytarife, DVD-Player) sind, dann hilft das nicht wirklich weiter.

weico
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

MarcusFabian wrote:

Wenn wir uns dabei gegenseitig einzelne Komponenten um die Ohren schlagen, die gestiegen (Öl, Krankenkasse, Versicherung) bzw. gefallen (Handytarife, DVD-Player) sind, dann hilft das nicht wirklich weiter.

Solange es Mir (und wohl auch vielen anderen) finanziell immer besser geht,ist eigentlich egal ob "irgenwelche" Leute eine "Inflation" oder einen "Währungszerfall" sehen. Lol

P.S...wer Zurzeit jammert,hat in der Vergangenheit aber wirklich vieles falsch gemacht... :oops:

weico

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Noch ein Nachtrag zu den "guten" alten 90ern:

Quote:

Entwicklungen im Eigenheimmarkt

..

..

Unternährer hielt fest, dass der in den Jahren zwischen etwa 1996 und 1998 ausgewiesene Preisrückgang im Stockwerkeigentum von gut 10% doch veritabel sei und bei einer ähnlichen Entwicklung im Aktienmarkt und analogem Preiszerfall gar vom Platzen einer Blase die Rede wäre.

http://www.hev-schweiz.ch/home/studien-berichte/artikel/?tx_ttnews[tt_ne...

Es ging damals auch ohne exorbitante Ausweitung der Geldmenge, Inflation oder hohe Teuerung.

----

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Benjamin Franklin

Angry
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Nochmals Offtopic, aber ist wichtig für diese Diskussion!

Elias wrote:

So, jetzt lese ich erst mal eine Gratiszeitung.

Habt ihr auch die Pläne der Regierungspartei SP gelesen?

Die wollen immer noch mit aller Kraft in die EU, gegen den Willen des Volkes!

Wann beginnt wohl wieder die Propaganda in den gesteuerten Medien?

Darüber sollte man hier auch diskutieren! Das sind doch die wichtigen Themen hier!!!

Spätestens dann kann man doch die hiesigen Papierwährungen rauchen, oder nicht? :roll:

fritz.
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Re: Nochmals Offtopic, aber ist wichtig für diese Diskussion

Angry wrote:

Die wollen immer noch mit aller Kraft in die EU, gegen den Willen des Volkes!

...

Spätestens dann kann man doch die hiesigen Papierwährungen rauchen, oder nicht? :roll:

Warum regst du dich da drüber auf? Solange es gegen den Willen des Volkes ist, wird das ja nicht durchkommen.

Gruss

fritz

MarcusFabian
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

weico wrote:

Solange es Mir (und wohl auch vielen anderen) finanziell immer besser geht,ist eigentlich egal ob "irgenwelche" Leute eine "Inflation" oder einen "Währungszerfall" sehen. Lol

Ok. Viel Spass in der Zukunft Wink

Angry
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Re: Nochmals Offtopic, aber ist wichtig für diese Diskussion

fritz wrote:

Warum regst du dich da drüber auf? Solange es gegen den Willen des Volkes ist, wird das ja nicht durchkommen.

Gruss

fritz

Weil sie den Volkswillen mit den Medien steuern können und die EU doch eh ein Auslaufmodell ist wie wir das jetzt sehen können.

Ist ja irgend wie verständlich, dass die hiesigen Politiker auch mehr verdienen wollen bei weniger bis gar keiner Arbeit mehr.

Dort übernehmen dann irgend welche Bürokraten das Zepter, die nicht mal von den anwesenden Politikern gewählt wurden!!!

Das läuft doch dort! Und niemand weiss wer wirklich die Fäden zieht!

Adé Demokratie! Welcome Faschismus/ Diktatur!

So hart es klingt! Es ist doch wahr!?

Oder warum geben die keine Ruhe? :roll:

Die EU BEVÖLKERUNG beneidet uns um die Eigenständigkeit so nebenbei.

Gruss

weico
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

MarcusFabian wrote:

weico wrote:
Solange es Mir (und wohl auch vielen anderen) finanziell immer besser geht,ist eigentlich egal ob "irgenwelche" Leute eine "Inflation" oder einen "Währungszerfall" sehen. Lol

Ok. Viel Spass in der Zukunft Wink

Danke! 8) Lol

weico

scaphilo
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Noch ein Nachtrag zu den "guten" alten 90ern:

Quote:

Entwicklungen im Eigenheimmarkt

..

Unternährer hielt fest, dass der in den Jahren zwischen etwa 1996 und 1998 ausgewiesene Preisrückgang im Stockwerkeigentum von gut 10% doch veritabel sei und bei einer ähnlichen Entwicklung im Aktienmarkt und analogem Preiszerfall gar vom Platzen einer Blase die Rede wäre.

http://www.hev-schweiz.ch/home/studien-berichte/artikel/?tx_ttnews[tt_ne...

Es ging damals auch ohne exorbitante Ausweitung der Geldmenge, Inflation oder hohe Teuerung.

Das ging eben genau weil es wenig Inflation gab!! Du schnallst einfach nicht was hier das Thema ist oder?

Es interessiert mich hinten und vorne nicht ob es dir persönlich besser geht ob es jetzt irgendetwas mehr gratis gibt als damals vor 10 Jahren das steht hier nicht zur Diskussion. (Ich las nie kostenpflichtige Zeitung und ich nutze seit 10 Jahren Gratissoftware - offensichtlich ist das für dich was neues, aber interessiert mich auch nicht)

Hatten wir Teuerung oder hatten wir keine in den letzten 10 Jahren? Woher kam also diese Teuerung? - Von der Inflation der Geldmenge - Was wir jetzt wieder haben, nur in viel grösserem Ausmass als damals und das wird jetzt logischerweise wieder zu Teuerung führen.

Stimmst du dem zu oder hast du das Gefühl dieses mal macht die SNB was anderes als was sie die letzten 10 Jahre gemacht hat?

scaphilo
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weico wrote:

P.S...wer Zurzeit jammert,hat in der Vergangenheit aber wirklich vieles falsch gemacht... :oops:

weico

Es jammert hier keiner über die Gegenwart sondern wart vor der Zukunft.

analog zu deinem P.S:... wer jetzt nicht aufpasst, jammert in der Zukunft weil er heute vieles falsch gemacht hat :oops:

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

scaphilo wrote:

weico wrote:

P.S...wer Zurzeit jammert,hat in der Vergangenheit aber wirklich vieles falsch gemacht... :oops:

weico

Es jammert hier keiner über die Gegenwart sondern wart vor der Zukunft.

analog zu deinem P.S:... wer jetzt nicht aufpasst, jammert in der Zukunft weil er heute vieles falsch gemacht hat :oops:

Und was soll man tun?

----

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scaphilo
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Elias wrote:

Und was soll man tun?

Hilflos dasitzen und nicht auf meine obige Frage antworten.

Elias
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scaphilo wrote:

Das ging eben genau weil es wenig Inflation gab!! Du schnallst einfach nicht was hier das Thema ist oder?

Nonsens.

Wir hatten ca. 1% Wirstschaftswachstum in den 90ern, dafür höhere Teuerung. In diesem Jahrzehnt hatten wir Wirtschaftswachstum mit mehr oder weniger Teuerung.

Vielleicht schnall ich es wirklich nicht.

Sonst erklär mal, warum es für dich so wichtig ist, dass deine Ferien im Süden teurer werden

Das interessiert dich dann wieder.

scaphilo wrote:

Stimmst du dem zu oder hast du das Gefühl dieses mal macht die SNB was anderes als was sie die letzten 10 Jahre gemacht hat?

Wie schon dreimal geschrieben: Sie macht es besser als in den 90ern. Ich kann es auch grösser schreiben.

Es ist gut, was sie macht.

Sie kauft Devisen, schreibt einen Call darauf und verdient damit Geld.

Das ist gut so.

Die SNB macht Gewinn, Die Wirtschaft läuft passabel, Die Arbeitslosigkeit sinkt.

Das ist gut so

Die SNB sitzt nicht tatenlos rum wie in den 90ern und schaut zu, wie die Immobilienpreise sinken.

Ich musste damals 50K nachschieben, weil die Hütte gemäss der Bank weniger Wert hatte.

Das war schlecht

Heute macht es die SNB viel besser. Viel besser

Ich muss nicht nachschieben wie in den 90ern, sondern ich kann amortisieren, wann ich will.

Das ist gut so

Bleibt die Frage, was man in der Zwischenzeit bis zum Untergang machen soll. Lautes singen im dunklen Keller?

----

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Benjamin Franklin

scaphilo
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Elias wrote:

Wir hatten ca. 1% Wirstschaftswachstum in den 90ern, dafür höhere Teuerung. In diesem Jahrzehnt hatten wir Wirtschaftswachstum mit mehr oder weniger Teuerung.

http://www.bekb.ch/de/volkswirtschaft_grafiken.pdf

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/renditen_book/source

Wir hatten relativ hohe Teuerung am Anfang der 90er, da hast du offenbar das Haus gekauft, kurz danach hatten wir eine Phase mit wenig Wirtschaftswachstum und niedriger Teuerung gefolgt von einem wunderschönen Aufschwung... den hast du ja auch miterlebt.

Die SNB hat die Teuerung bekämpft und deshalb ist deine Wohnung günstiger geworden was die Bank veranlasst hat dich aufzusuchen. Natürlich das war nicht cool für dich, aber es war nötig damit es nicht zu einer Überhitzung des Markes kam. Das selbe hätte sie auch 2001 tun sollen.

Elias wrote:

Sonst erklär mal, warum es für dich so wichtig ist, dass deine Ferien im Süden teurer werden

Das interessiert dich dann wieder.

War nicht ich, interessiert mich nicht.

Elias wrote:

Die SNB macht Gewinn, Die Wirtschaft läuft passabel, Die Arbeitslosigkeit sinkt.

Das ist gut so

Die SNB sitzt nicht tatenlos rum wie in den 90ern und schaut zu, wie die Immobilienpreise sinken.

Ich musste damals 50K nachschieben, weil die Hütte gemäss der Bank weniger Wert hatte.

Das war schlecht

Heute macht es die SNB viel besser. Viel besser

Ich muss nicht nachschieben wie in den 90ern, sondern ich kann amortisieren, wann ich will.

Das ist gut so

Wie gesagt es ist wunderschön wenn man bereits ein Haus/Wohnung hat... aber was wenn nicht? Ich kann jetzt keines kaufen obwohl ich genügend Kapital hätte... aber was wenn die SNB wieder auf die Teuerung reagieren muss (wie damals als du das Haus gekauft hast)? Dann müssen die Zinsen hoch - verdammt hoch, das Haus verliert an Wert und ich muss nachlegen.

Elias wrote:

Bleibt die Frage, was man in der Zwischenzeit bis zum Untergang machen soll. Lautes singen im dunklen Keller?

Ich arbeite weiter genau wie vorher, nur habe ich meine Anlageform gewechselt was exakt das ist was ich jedem empfelen würde. - Je nach dem auch dir, kommt immer drauf an wie gut du das Haus schon abbezahlt hast.

PS: Danke für diesen Beitrag, so können wir was diskutieren Smile

Elias
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scaphilo wrote:

Ich arbeite weiter genau wie vorher, nur habe ich meine Anlageform gewechselt was exakt das ist was ich jedem empfelen würde. - Je nach dem auch dir, kommt immer drauf an wie gut du das Haus schon abbezahlt hast.

Jetzt bin ich so klug, wie zuvor.

Abbezahlen:

Ich habe mit amortisieren zugewartet, das Geld parkiert und hatte dabei auch noch dusel.

Im Mai und Juli verfallen jetzt dann zwei Tranchen.

Libor oder Festhypothek stellt sich für mich die Frage und erst dann amortisieren, wenn die Zinsen steigen.

Aber sonst, mache ich im Moment auch weiter, wie bisher. Schreibe meine Puts und Calls.

----

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fritz.
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Re: Nochmals Offtopic, aber ist wichtig für diese Diskussion

Angry wrote:

Weil sie den Volkswillen mit den Medien steuern können und die EU doch eh ein Auslaufmodell ist wie wir das jetzt sehen können.

Natürlich, das versucht doch jede Partei. Die grössere SVP macht das ja auch und setzt für das gegenteilige Ziel viel mehr Mittel ein.

Du musst dich ja nicht zu einer Pro-EU-Einstellung überreden lassen, wenn es dir nicht passt.

Angry wrote:

Adé Demokratie! Welcome Faschismus/ Diktatur!

So hart es klingt! Es ist doch wahr!?

Jetzt verstehe ich dich noch weniger. Ist es gegen die Demokratie, wenn eine Gruppierung eine andere Meinung hat als du, und dafür auch noch Werbung macht???

Genau das ist doch Demokratie, jeder darf seine Meinung kundtun und die Mehrheit entscheidet.

Hast du jetzt solch eine Angst, dass aufgrund vom neuen SP-Parteiprogramm (das ja eigentlich gar nicht neu ist) plötzlich die meisten Schweizer zur EU wollen??

Angry wrote:

Die EU BEVÖLKERUNG beneidet uns um die Eigenständigkeit so nebenbei.

Dann sollte für uns doch alles in Ordnung sein.

Sorry, wir zwei haben ja ein ganz anderes Thema als die anderen. :oops:

Gruss

fritz

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

scaphilo wrote:

Es interessiert mich hinten und vorne nicht ob es dir persönlich besser geht ob es jetzt irgendetwas mehr gratis gibt als damals vor 10 Jahren das steht hier nicht zur Diskussion. (Ich las nie kostenpflichtige Zeitung und ich nutze seit 10 Jahren Gratissoftware - offensichtlich ist das für dich was neues, aber interessiert mich auch nicht)

Es gibt Leute, die behaupten, alles sei heute teurer als in den 90ern.

Dem habe ich nur widersprochen.

Einiges ist billiger oder sogar gratis, langlebiger, besser, sicherer, schneller, kleiner, leichter, ökologischer, etc. Dadurch steht Geld für anderes zur Verfügung. Das ist wichtig, wenn man es im Zusammenhang sieht.

Es geht dadurch vielen (leider nicht allen) vorne und hinten besser.

Nur wissen es einige nicht zu schätzen.

Offensichtlich ist dieser Umstand für einige was neues und selbstverständliches.

Hoffen wir mal, dass das kommende Jahrzehnt noch besser wird.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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