geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

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CrashGuru
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Einiges ist billiger oder sogar gratis, langlebiger, besser, sicherer, schneller, kleiner, leichter, ökologischer, etc.

Du schränkst zwar mit "einiges" etwas ein. Aber betreffend "langlebiger" :?: , besser :?: , sicherer :?: echt grosse Fragezeichen. Das hat ja mit Qualität zu tun und die ist heute nicht mehr wichtig. Wichtig ist Billig Billig Billig, dass der Schrott dann nach kürzester Zeit ersetzt werden muss ist logisch und ebenfalls Absicht. BILLIG = UMSATZ. Der Abfallberg spielt keine Rolle. Also "ökologischer" :?:

Und damit ist "billiger" :?: mit einem grossen Fragezeichen zu versehen. Preiswert ist das Zeug jedenfalls meistens nicht.

Und GRATIS :?: ist sowieso eine lächerliche Illusion. Irgendwer bezahlt das "Gratis-Angebot"

Sorry aber da mein ich Du schreibst Schrott (eben Qualität à la 21. Jh.)

weico
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

scaphilo wrote:

weico wrote:

P.S...wer Zurzeit jammert,hat in der Vergangenheit aber wirklich vieles falsch gemacht... :oops:

weico

analog zu deinem P.S:... wer jetzt nicht aufpasst, jammert in der Zukunft weil er heute vieles falsch gemacht hat :oops:

Exakto.

Sag ich doch-bzw. "predige" solches ja andauernd. Lol

Immer auf die jeweilige Situation reagieren ist viel besser (und lukrativer..) als über den jetzigen (System)Zustand zu "jammern" und nach sogenannten "verbesserungen" zu suchen und sonstigen weltfremden "träumereien" nachzuhängen.. :oops:

weico

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

CrashGuru wrote:

Elias wrote:

Einiges ist billiger oder sogar gratis, langlebiger, besser, sicherer, schneller, kleiner, leichter, ökologischer, etc.

Du schränkst zwar mit "einiges" etwas ein. Aber betreffend "langlebiger" :?: , besser :?: , sicherer :?: echt grosse Fragezeichen. Das hat ja mit Qualität zu tun und die ist heute nicht mehr wichtig. Wichtig ist Billig Billig Billig, dass der Schrott dann nach kürzester Zeit ersetzt werden muss ist logisch und ebenfalls Absicht. BILLIG = UMSATZ. Der Abfallberg spielt keine Rolle. Also "ökologischer" :?:

Und damit ist "billiger" :?: mit einem grossen Fragezeichen zu versehen. Preiswert ist das Zeug jedenfalls meistens nicht.

Und GRATIS :?: ist sowieso eine lächerliche Illusion. Irgendwer bezahlt das "Gratis-Angebot"

Sorry aber da mein ich Du schreibst Schrott (eben Qualität à la 21. Jh.)

Was soll der Schabernack?

Es gibt viele Menschen, die ein sehr enges Budget haben. Die können nicht anders als billig billig. Die haben keine Wahl. Und die werden wohl für M-Budget und Prix-Garantie dankbar sein. Lustig finden sie es wohl kaum.

Was ist besser, billiger, sicherer, schneller, etc, :?:

Die Flüge sind nicht nur sicherer geworden, sie sind auch qualitativ besser geworden.

Autos haben mittlerweile alle ABS und ESP, einige Distance Control. Ganz allgemein sind die Kisten zuverlässiger geworden. Haben mehr drin für weniger Geld. Auch die Reifen sind besser geworden. Kaum mehr ein Platten.

PC's, Betriebssysteme, Festplatten, Bildschirme sind besser, billiger schneller, zuverlässiger. Die Dinger werden steinalt bei mir.

Lampen halten länger und brauchen weniger Strom. Wenn LED kommt, wird es noch krasser.

Haushaltgeräte können zeitmässig programmiert werden, bzw. haben Back- und Kochprogramm, die das Leben ungemein erleichtern bei niedrigerem Verbrauch.

Logisch zahlt irgendwer die Gratiszeitung. Zum Beispiel derjenige, der die Inserate schaltet. Wer den sonst?

ICH habe selten Probleme, Störungen oder Ausfälle mit irgendwelchen Geräten. Nichts geht mehr kaputt.

Scheint bei allen anderen nicht so zu sein.

Was zum Teufel soll an meinen Aussagen SCHROTT sein :?:

Warum muss ich eigentlich immer die Beispiele bringen?

Dann schreibt doch alle selber mal, was alles schlechter geworden ist, statt irgendwelchen diffusen Müll und dazu ein paar :?: :?: :?:

Schräg furzen kann ich selber.

Da werden durchs Band total verblödete Aussagen über die SNB gemacht ohne konkrete bessere Lösungen zu präsentieren und dann flüchtet man sich in die Ecke und kommt mit der "es interessiert mich nicht" oder "es ist nicht das Thema" nur damit man auf Fragen nicht antworten muss, weil man auf verlorenem Posten steht.

Wenn einer also konkret weiss, was die SNB anstelle von Dollar und Euro kaufen machen kann, ohne dass der Franken steigt und den Export abwürgt, wäre ich dankbar.

Ebenso dankbar wäre ich um eine KONKRETE Aussage, was man in der jetzigen Situation tun soll, weil man den Untergang der Währungen kommen sieht.

Ich wiederhole mich: Wir leben trotz dot.com-Crash, 9/11, Swissair grounding, SARS, Hypotheken-Crash, UBS, Arbeitsloigkeit etc. etc. in einem besseren Jahrzehnt als in den 90ern ohne Crash.

----

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Elias
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Bugatti wrote:

Das kann man meiner Meinung nach nicht so verallgemeinern. Die 90er hatten auch Ihre Vorteile, ohne hier ins Detail zu gehen.

Warum nicht ins Detail gehen?

Die machen es erst interessant.

Ich kann detailliert sagen, dass ich anfangs der 90er Festgeld zu sagenhaften Zinsen (bis 10%) angelegt hatte.

Ende des Waldsterbens. Die Bäume wachsen wieder (kleiner Scherz)

Direkteinspritung bei den Autos

Handys

Internet

Aber alles entweder teuer oder noch nicht ausgereift.

1999 die Eurex

Und sonst....

Gute Zeiten, Schlechte Zeiten

Tutti Frutti

Bay Watch

Big Brother

usw.

5% Arbeitslose 1997 und die SNB schlief und schlief.

Rückgang der Immobilienpreise

Hohe Hypozinsen

Doppeltes Pech: wer nicht mehr zahlen konnte, musste mit Verlust verkaufen.

Irakkrieg

Balkankrieg

1998 Swissair 111

1999 Lothar (um nur den bekanntesten in diesem Jahrzehnt zu nennen)

Menschen, die aus Angst vor der EDV die Stelle wechselten.

Bugatti wrote:

Ob der Franken dabei steigt ist sekundär.

Das ist fundamental. Der Export ist der wichtigste Wirtschaftszweig. Die Schweiz ist ein Exportland. Die Schweizer Industrie verdient jeden zweiten Franken im Ausland.

Bugatti wrote:

Elias wrote:

Ebenso dankbar wäre ich um eine KONKRETE Aussage, was man in der jetzigen Situation tun soll, weil man den Untergang der Währungen kommen sieht.

Cash und Äquivalentes ---- max 10%

Eigene Immobilie --------- 50% EFH mit möglichst viel Umschwung

Sachwerte --------------- 30%

Gold -------------------- 10%

Viel Umschwung heisst auch viel Arbeit und es liegt entweder im Outback oder man hat wirklich Geld. Hier in Rappi-Jona ist der m2 bei Fr. 1'000.

Was ist der Unterschied von Immobilie zu Sachwert?

Physisches Gold ist auch ein Sachwert, wie Schmuck oder Bilder.

Da bleibt nicht mehr viel für die Börse.

Und dann warten auf Godot, während der SMI Mitte des nächsten Jahrzehnts auf 15'000 Punkte steigt.

Warum nicht auf einen fallenden Dollar oder Euro wetten?

Ist doch eine todsichere Sache, wenn man einigen Forumsteilnehmer glaubt.

Ich habe viel in Immobilien angelegt.

Aber mich so festnageln würde ich nicht.

Jetzt nur noch 10% Cash wäre mit zu eng.

Aber immerhin ein Vorschlag

----

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CrashGuru
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Elias wrote:

Es gibt viele Menschen, die ein sehr enges Budget haben. Die können nicht anders als billig billig. Die haben keine Wahl.

Ich wiederhole mich: Wir leben trotz dot.com-Crash, 9/11, Swissair grounding, SARS, Hypotheken-Crash, UBS, Arbeitsloigkeit etc. etc. in einem besseren Jahrzehnt als in den 90ern ohne Crash.

Was für Dich gilt, gilt noch lange nicht für die Absteiger der letzten zehn Jahre.

Wie Du eben selbst schreibst (s. Zitat) scheint es nicht für alle ein besseres Jahrzehnt zu sein.....

Du willst Beispiele?

Musst Du auch mal die Schul- und Studienabgänger fragen die arbeitslos sind von Anfang an. Oder die 50jährigen, die keinen ihrer Ausbildung entsprechenden Job mit entsprechendem Lohn mehr bekommen weil "zu alt" und alles billig, billig, billig. Oder die IV-Empfänger, welche laufend beweisen müssen, dass sie dem so guten, schnellen, schnellen Jahrhundert nicht mehr gewachsen sind. Oder die alten Kranken, welche aus der Zusatzversicherung fliegen, weil sie jetzt, nachdem sie Jahrzehnte lang die Prämien dafür bezahlten, mal ernstlich krank wurden.

Weitere Beispiele für solche, die mit der neuen Zeit nicht so positive Erfahrungen machen wie Du?

Und betreffend SNB: Die machen ihren Job. Dafür werden sie (sehr gut) bezahlt. Dafür erwarte ich auch gute Arbeit. so what!

noch ein edith, den muss ich noch los werden: Der mit der Gratiszeitung welche der Inserent bezahlt finde ich besonders stark. WER meinst Du bezahlt den die Inseratekosten zuletzt..... etwas blauäugig, nicht?

Bugatti
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Wie schön war es vor 1978

Wir sind nun vollkommen vom Thema abgekommen, aber wenn dies im SMI-Thread möglich ist, erlaube ich es mir hier auch, gehöre ja schliesslich zu den alten "Rebellen" Lol



Elias, ich schätze Dich ungefähr in einem ähnlichen Alter wie ich, darum wirst Du sicherlich verstehen, warum man es als Kind/Jungendlicher "damals" sicherlich besser gehabt hat, als heute. Ich, auf jeden Fall, möchte auf keinen Fall tauschen!



Ich erlaube mir hier den Text hinein zu kopieren, den Ihr sicherlich schon als Mail mal erhalten hat. Immer wieder amüsant zu lesen:



“Wir waren Helden. Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun.



Kinder von heute werden in Watte gepackt!



Wenn du als Kind in den 70er oder 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten!



Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.



Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.



Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.



Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.



Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!



Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Kannst du dich noch an “Unfälle” erinnern?



Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.



Wir hatten nicht:



Playstation

Nintendo 64

X-Box

Videospiele

64 Fernsehkanäle

Filme auf Video

Surround Sound

eigene Fernseher

Computer

Internet-Chat-Rooms

Wir hatten Freunde!!!



Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.



Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.



Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.



Wie war das nur möglich?



Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.



Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.



Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!



Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.



Und du gehörst auch dazu.

Herzlichen Glückwunsch!

Ein guter Investor setzt seine klare Strategie konsequent um, behält die Nerven, begrenzt Verluste, korrigiert Fehler rasch, hat Erfahrung, beherrscht das Handwerk, ist gut informiert, stressresistent, emotional stabil, unabhängig und ... geduldig.

MarcusFabian
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Elias wrote:

Wenn einer also konkret weiss, was die SNB anstelle von Dollar und Euro kaufen machen kann, ohne dass der Franken steigt und den Export abwürgt, wäre ich dankbar.

Wir sprechen da über zwei unterschiedlichte Themenkreise.

Zum einen haben wir den technologischen Fortschritt (Bessere Autos, Handys ...), der dafür sorgt, dass wir mehr Leistung für einen günstigeren Preis bekommen. Da bin ich mit allem einverstanden, was Du schreibst. Technologischer Fortschritt ist ja grundsätzlich deflationär. Das versuche ich immer wieder rüberzubringen.

Dann haben wir auf der anderen Seite SNB und Politik.

Hier haben wir das Problem, dass ein Grossteil des Konsums (auch des staatlichen) vermehrt auf neuen Schulden basiert. Das heisst, dass ein immer grösserer Teil der Steuergelder dazu verwendet werden muss, Zinsen zu zahlen. Diese Zinszahlungen gehen zu Lasten des Konsumenten und der Wirtschaft und fliessen zu den Banken. Sie fehlen im Konsum.

Auch wenn es im Moment noch nicht so sichtbar ist geht die Entwicklung doch dahin, dass die Zinslast schneller steigt als das Wirtschaftswachstum. Das heisst, wir haben zwar mehr Geld, können uns davon aber weniger Lebensqualität kaufen. Eben, weil z.B. die Steuern steigen wegen der Staatsschulden. Oder dass der Staat weniger Leistungen erbringen kann, weil er bei gleichen Einnahmen weniger ausgeben kann. Oder eine Mischung aus beidem.

Kurz: Wir haben eine Entwicklung, wo die Vorteile der Produktivitätssteigerung und der Wirtschaftsleistung nicht dem Volk zu gute kommen sondern in Form von Zinszahlungen an die Banken fliessen. Eine ungerechte Entwicklung.

Hinzu kommt, dass die grossen technologischen Fortschritte - und damit verbunden die Preissenkung - sich nicht auf Lebensmittel, Gesundheitswesen, Mieten auswirken sondern auf Produkte, die für unsere Grundbedürfnisse eher zweit- bis drittrangig sind. Wer arm ist, wird sich ohnehin keinen Laptop oder Handy kaufen und somit auch nicht von den Verbesserungen hier profitieren können. Ihn interessieren die rund 13% Teuerung bei Lebensmitteln viel mehr.

Was die SNB anders machen könnte, habe ich vor etwas über einem Jahr mal hier geschrieben: http://www.cash.ch/node/2919

Die SNB ist in der Zwickmühle zwischen Stabilität des Franken und der Exportindustrie.

Ob unsere Exportindustrie wirklich unter einem stärkeren Franken (oder genauer: schwächerem Dollar/Euro) leiden würde, wage ich zu bezweifeln. Die Schweizer Industrie verkauft nicht über den Preis sondern über hohe Qualität.

Andererseits entgehen uns aber die Vorteile, die der Finanzplatz Schweiz bei einem stabilen, harten Franken hätte und die SNB sich nicht am Abrüstungswettkampf der Währungen beteiligen würde.

Auf welche Seite sich allerdings die Waagschale zwischen stabiler Währung vs. Exportindustrie für das Land als Ganzes senken würde, lässt sich wohl kaum endgültig feststellen.

Elias
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CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Es gibt viele Menschen, die ein sehr enges Budget haben. Die können nicht anders als billig billig. Die haben keine Wahl.

Ich wiederhole mich: Wir leben trotz dot.com-Crash, 9/11, Swissair grounding, SARS, Hypotheken-Crash, UBS, Arbeitsloigkeit etc. etc. in einem besseren Jahrzehnt als in den 90ern ohne Crash.

Was für Dich gilt, gilt noch lange nicht für die Absteiger der letzten zehn Jahre.

Wie Du eben selbst schreibst (s. Zitat) scheint es nicht für alle ein besseres Jahrzehnt zu sein.....

Du willst Beispiele?

Musst Du auch mal die Schul- und Studienabgänger fragen die arbeitslos sind von Anfang an. Oder die 50jährigen, die keinen ihrer Ausbildung entsprechenden Job mit entsprechendem Lohn mehr bekommen weil "zu alt" und alles billig, billig, billig. Oder die IV-Empfänger, welche laufend beweisen müssen, dass sie dem so guten, schnellen, schnellen Jahrhundert nicht mehr gewachsen sind. Oder die alten Kranken, welche aus der Zusatzversicherung fliegen, weil sie jetzt, nachdem sie Jahrzehnte lang die Prämien dafür bezahlten, mal ernstlich krank wurden.

Weitere Beispiele für solche, die mit der neuen Zeit nicht so positive Erfahrungen machen wie Du?

Und betreffend SNB: Die machen ihren Job. Dafür werden sie (sehr gut) bezahlt. Dafür erwarte ich auch gute Arbeit. so what!

noch ein edith, den muss ich noch los werden: Der mit der Gratiszeitung welche der Inserent bezahlt finde ich besonders stark. WER meinst Du bezahlt den die Inseratekosten zuletzt..... etwas blauäugig, nicht?

Wie oben bereits geschrieben:

Elias wrote:

Was soll der Schabernack?

Es gibt viele Menschen, die ein sehr enges Budget haben. Die können nicht anders als billig billig. Die haben keine Wahl. Und die werden wohl für M-Budget und Prix-Garantie dankbar sein. Lustig finden sie es wohl kaum.

Ergo ist mir bewusst, dass es vielen schlecht geht.

Ebenfalls oben geschrieben:

In den 90ern wechselten viele die Stelle, als sie hörten, dass EDV eingeführt wird. Mir dem Fortschritt hatten und haben nicht nur die alten Probleme. Das ist kein neues Phänomen.

Auch das mit der IV ist nicht neu.

Das man nach der Ausbildung keinen Job fand, war auch anfangs der 80er ein Problem, wenn auch nicht in dem Umfang.

Ich hatte noch die autofreien Sonntage 1973 erlebt mit der darauf folgenden Krise. Hab nur noch mit ach und krach eine Lehrstelle gefunden. Die Krise dauerte fast bis Ende der 70er. Die Lehrlinge durften bleiben, die Alten flogen raus.

1997 hatten wir 5% Arbeitslose und nichts von all dem, was es heute billig oder gratis gibt.

Wer bezahlt die Gratis-Antivirus-Software?

Wer bezahlt für Joomla (generell für open source)?

Wer bezahlt für OpenOffice?

Wer bezahlt die Gratis-Kreditkarte der Migros? Ich bekomme dort sogar noch Geld.

Bei gewissen Dingen ist es im Produktpreis drin, bei anderen stellt sich doch wirklich die Frage, wer es bezahlt.

________________________________________________________

Bei der SNB sind wir uns einig....

----

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fritz.
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Sehr schön geschrieben, Bugatti, das erinnert mich wieder an die gute alte Zeit, als wir noch alleine zu Fuss zur Schule gehen durften.

Heute müssen es viele arme Kinder ertragen, von ihren Müttern im Geländewagen in die Schule gefahren zu werden. Da bleibt gar keine Gelegenheit, um Streiche zu spielen.

Dafür staut sich diese Streichlust so stark, dass die Jungs mit 16 unschuldige Leute fast tot klopfen...

Gruss

fritz

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

MarcusFabian wrote:

Dann haben wir auf der anderen Seite SNB und Politik.

Hier haben wir das Problem, dass ein Grossteil des Konsums (auch des staatlichen) vermehrt auf neuen Schulden basiert. Das heisst, dass ein immer grösserer Teil der Steuergelder dazu verwendet werden muss, Zinsen zu zahlen.

Das sieht aber anders aus

Die Verschuldung sank von 52.7% auf aktuell 41.3% des BIP

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/18/03/blank/key/schul...

Die Schuldzinsen sind wegen den aktuell tiefen Zinsen auch tiefer als früher. Auch dieses Argument zieht (zur Zeit) nicht.

Markanter Anstieg der Bruttoschulden in den neunziger Jahren

http://www.efd.admin.ch/dokumentation/zahlen/00579/00595/01086/index.htm...

Die guten alten 90er. Ach was waren die schön ...

MarcusFabian wrote:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

Warum?

Es gibt immer noch einen globalen Geldtopf von Sparkapital in Höhe von etwa $40 Billionen. Im Moment ist der Grossteil dieses Geldes in US Treasuries (Marktvolumen 86 Billionen) angelegt. Aber damit ist kein Investor glücklich. Ts werden nur gekauft, weil es keine sicheren Alternativen gibt. Hier ist also eine Marktlücke vorhanden, die die Schweiz schliessen könnte.

Voraussetzung ist, dass wir den Franken stabil halten und uns nicht an der Geld-Druck-Orgie von FED, BoE und anderen beteiligen.

Was würde ich als Chef der SNB also tun?

1. Das Schweizer Gold in Besitz der USA und GB soll sofort in die Schweiz geholt werden. Alles verliehene Gold wird ebenfalls eingefordert.

2. Der Franken wird wieder - wie vor 2000 - partiell an Gold gebunden. Somit signalisieren wir, dass der Franken wieder eine stabile Währung werden wird.

3. Auslandsfilialen in USA und EU von Schweizer Banken werden geschlossen. Somit wird die Schweiz weniger erpressbar.

4. Das Bankkundengeheimnis wird aufrecht erhalten und das auch so kommuniziert.

5. Wir übernehmen den zweiten Glass-Steagall Act, trennen also strikte Geschäftsbanken und Investitionsbanken. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Glass-Steagall_Act )

Für die UBS und CS würde das also eine Trennung der beiden Geschäftsbereiche in zwei unabhängige Banken bedeuten.

6. Wir suchen bilaterale Lösungen mit USA/EU, puncto Steuerbetrug.

Den Franken ans Gold anbinden mag in einer Schönwetterphase gut gehen. Der Franken ist jetzt schon gesucht. Ans Gold angebunden würde er gnadenlos gekauft. Anstatt Gold kann man ja Franken kaufen. Die Folge: Der Export würde abgewürgt. Die Arbeitslosigkeit steigt. Einziger Trost: der Import würde viel billiger (das Benzin wieder unter einem Franken).

Es reicht, wenn wir die Verschuldung abbauen. Das allein macht den Franken stabiler, als einigen lieb ist.

----

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MarcusFabian
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Elias wrote:

Die Verschuldung sank von 52.7% auf aktuell 41.3% des BIP

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/18/03/blank/key/schul...

Die Schuldzinsen sind wegen den aktuell tiefen Zinsen auch tiefer als früher. Auch dieses Argument zieht (zur Zeit) nicht.

Nicht aktuell sondern per Ende 2008!

Ich weiss nicht, warum das bfs keine aktuelleren Daten (mind. bis 2009 würde ich im April 2010 sogar von Bundesbeamten erwarten) liefern kann oder will.

Was mir hier fehlt ist die Neuverschuldung wegen UBS-bailout und "Wirtschaftsförderung".

Elias wrote:

Markanter Anstieg der Bruttoschulden in den neunziger Jahren

http://www.efd.admin.ch/dokumentation/zahlen/00579/00595/01086/index.htm...

Die guten alten 90er. Ach was waren die schön ...

Das ist ein Argument, das ich bisher leider sehr oft zu lesen bekam. Es ist einfach kurzfristig gedacht:

Wir machen hier und jetzt Schulden, Leben in Saus und Braus und saufen bis der Arzt kommt.

Was viele dabei nicht bedenken ist der Kater am nächsten Morgen (also in der Zukunft!).

Ja, wir haben in den 1990ern und in den 2000ern neue Schulden aufgebaut, das Gold verkauft, die Geldmenge verdoppelt und eine Mega-Party gefeiert. So, und jetzt kommt der Zeitpunkt, wo uns die Rechnung präsentiert wird.

Und wie reagieren wir darauf?

Ja, nehmen wir doch neue Schulden auf: Am besten das Doppelte: Die eine Hälfte um die alten Schulden zu begleichen und die andere, um nochmals so richtig Party zu feiern.

Würdest Du Dich privat auch so verhalten?

weico
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MarcusFabian wrote:

Ja, nehmen wir doch neue Schulden auf: Am besten das Doppelte: Die eine Hälfte um die alten Schulden zu begleichen und die andere, um nochmals so richtig Party zu feiern.

Würdest Du Dich privat auch so verhalten?

Nein.Wäre ja unsinnig.

Ob das Wirtschaftssystem,das zu grossen Teil auf der Verschuldung aufbaut,jetzt schneller kippt oder erst später vor die Hunde geht ist durch mein persönliches Verhalten doch eh nicht zu steuern.

Warum sich darüber einen "Kopf machen"..?

Es genügt doch vollkommen dieses unsinnige Verhalten zu erkennen,darauf zu setzten und daran dann (möglichst viel) zu verdienen.

weico

Elias
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weico wrote:

MarcusFabian wrote:
Ja, nehmen wir doch neue Schulden auf: Am besten das Doppelte: Die eine Hälfte um die alten Schulden zu begleichen und die andere, um nochmals so richtig Party zu feiern.

Würdest Du Dich privat auch so verhalten?

Nein.Wäre ja unsinnig.

Ob das Wirtschaftssystem,das zu grossen Teil auf der Verschuldung aufbaut,jetzt schneller kippt oder erst später vor die Hunde geht ist durch mein persönliches Verhalten doch eh nicht zu steuern.

Warum sich darüber eien "Kopf machen"..?

Es genügt doch vollkommen dieses unsinnige Verhalten zu erkennen,darauf zu setzten und daran dann (möglichst viel) zu verdienen.

Manchmal frage ich mich, ob sich einige absichtlich doof stellen.

Ich hab mehrmals geschrieben, dass die 90er ein verlorenes Jahrzehnt waren. Die Verschuldung war ein weiterer Nonsens der 90er. Der Beitrag war sarkastisch gemeint.

Die jetzige Entschuldung ist notwendig und stärkt den Franken. Sie geht letztendlich aber auch auf den Buckel der Arbeitslosen, weil dieses Geld zur Zeit fehlt. Zum Beispiel für die Untertunnelung Rappi-Jona oder Hirzel, den Ausbau der Bahn, etc.

Ein Hoffnungsschimmer:

Die geburtenstärksten Jahrgänge der Schweiz (1944) treten dieses und nächstes Jahr aus dem Arbeitsleben aus. Danach geht es über 2 Jahrzehnte in fast gleichem Tempo weiter.

Die Deutschen suchen jetzt schon Arbeitskräfte bei der RAV. Jetzt noch zum Dumpinglöhnen. Das Blatt wird sich wenden.

----

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Benjamin Franklin

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Quote:

Das heimliche Comeback des Dollar

Der Dollar ist gegenüber dem Franken auf den höchsten Stand seit neun Monaten geklettert. Schuld daran ist auch die Schweizerische Nationalbank.

..

..

Ewig lange kann der Franken gegenüber dem Euro nicht stark bleiben. Das Forschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) etwa schreibt, dass der Franken den Status als sicherer Hafen im 2011 allmählich verlieren soll und der Euro auf 1.53 Franken steigen wird.

http://www.cash.ch/news/alle/das_heimliche_comeback_des_dollar-903034-448

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DASA
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

kommt ganz darauf an wie lange wir noch aus solidarität, naivität oder was auch immer an der untergehenden EU orientieren oder wieder lernen schweizer zu sein und global zu denken.

momentan schaffen es die "heute-solls-bequem-sein-scheiss-auf-die-zukunft" politiker dank ihrer breiten streuung in fast allen parteien, noch regelmässig im volk mehrheiten zu mobilisieren.

hoffen wir die EU geht unter bevor wir beitreten, also einfach immer schön däumchen drehen!

dobry
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Die heutigen EUR-Stützungskäufe der Nationalbank haben uns Schweizern wieder durchschnittlich etwa 1 bis 1.5% Kaufkraft in anderen Währungen als EUR gekostet!

Man sieht dies bspw. an USD und UAH (Grivna, Ukraine).

Folgend ein Chart der diese beiden Währungen zu CHF aufzeigt. Im letzten halben Jahr sind diese beiden Währungen zu einander konstant geblieben, aber in CHF sehr gestiegen.

Als Auslandaufenthalter ärgere ich mich sehr über die SNB!

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_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

Dr.Zock
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

@ DASA

Um die Eurobefürworter Pappnasen ist es in Anbetracht der prosperierenden Zukunftsphantasien der EU und des Euros in letzter Zeit etwas stiller geworden. Warum ich mich darüber nicht wirklich wundere liegt ja auf der Hand.

Keinerlei Zweifel bestehen was die Talente unserer SNB-Funktionäre angeht.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

CrashGuru
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

NZD/CHF in den letzten 12 Mt. + 20% Lol Das wär ein Geschäft gewesen....

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Dr.Zock wrote:

Um die Eurobefürworter Pappnasen ist es in Anbetracht der prosperierenden Zukunftsphantasien der EU und des Euros in letzter Zeit etwas stiller geworden. Warum ich mich darüber nicht wirklich wundere liegt ja auf der Hand.

Dafür hat gehadere um Dollar aufgehört.

Was mich wundert ist, dass man daraus keinen Profit schlägt. Wenn man schon so sicher ist und es hat kommen sehen, dann setzt man auf den fallenden Euro. Kann ja nichts schief gehen.

OT

Das neue Rolando WC-Papier ist beidseitig verwendbar.

Der Erfolg liegt auf der Hand.

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plenaspei
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Ist das Eurokasseli unser Nationalbank lehr?

Sallatunturi
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

pleaspei

Quote:

Ist das Eurokasseli unser Nationalbank lehr

Das ganze in einem grösseren Kontext betrachten

Eine Average-Aufwertung des CHF gegenüber dem Euro pro Jahr bis 2% wäre im Rahmen. Wenn wir also zurückblicken auf 20 Jahre haben wir da noch ein bisschen Spielraum nach unten. Es gibt nun mal diese "Intra-Year-Ausschläge", nur sollte die NB diese auch nicht zu stark beeinflussen.

Wenn du mal zurückdenkst in die 80/90er Jahre ist DEM/CHF auch zwischen 0.75 - 1.25 gewesen und wir haben es überlebt, respektive die Industrie hat entsprechend rechtzeitig die nötigen Anpassungen vorgenommen. In vielen Pseudo-Industrie-Staaten fehlt dies noch.

MarcusFabian
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plenaspei wrote:

Ist das Eurokasseli unser Nationalbank lehr?

Ich habe in den letzten 10 Jahren massenhaft Inverventionen von Zentralbanken in eine Währung gesehen.

Meist Interventionen der BoJ in Dollar/Yen oder der EZB ind Dollar/Euro und auch der BoE in Dollar/Pound.

Die Mechanik (Charts) ist in etwa 90% der Fälle dieselbe: Mit der Intervention steigt/sinkt die Währung entsprechend der Intervention für die Dauer von 30 Minuten bis maximal 3 Stunden. Danach sinkt der Kurs wieder auf das Vor-Interventions-Niveau.

Man muss sich bewusst sein, dass pro Tag etwa 2 Billionen Dollar gehandelt werden. Da ist eine Intervention der BoJ über 70 Mrd$ nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Nehmen wir an (Schätzzahl), dass pro Tag 500 Mrd Euro gehandelt werden. Was macht da eine Intervention der SNB über 20 Mrd. (oder so) ?

Die SNB ist viel zu schwach, um den Euro zu stärken. Sie kann nur den Franken schwächen. Und das tut sie seit 10 Jahren mit leider steigendem Erfolg!

Elias
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MarcusFabian wrote:

Die SNB ist viel zu schwach, um den Euro zu stärken. Sie kann nur den Franken schwächen. Und das tut sie seit 10 Jahren mit leider steigendem Erfolg!

Zum Glück muss es heissen, ZUM GLÜCK.

Die SNB macht das schon richtig, um Welten besser als in den 90ern. Dort war ihr der starke Franken gnadenlos wichtiger als die 4% Arbeitslosen. Kaum Wachstum und höhere Teuerung als Wachstum.

Japans Exporte leiden wegen dem schwachen Euro

Quote:

Japans Zentralbank pumpt 25 Milliarden ins System

Besonders der sinkende Eurokurs, der japanische Exporte verteuert, bereitet den Börsenhändlern in Tokio Sorgen

http://www.cash.ch/news/topnews/japans_zentralbank_pumpt_25_milliarden_i...

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Ramschpapierhaendler
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Elias wrote:

Japans Exporte leiden wegen dem schwachen Euro

Japans Zentralbank pumpt 25 Milliarden ins System

Und in 1 Woche heisst's wieder:

EU-Exporte leiden wegen schwachem Yen.

Europas Zentralbank pumpt xxx Milliarden ins System

Geiles System!

CrashGuru
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Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Japans Exporte leiden wegen dem schwachen Euro

Japans Zentralbank pumpt 25 Milliarden ins System

Und in 1 Woche heisst's wieder:

EU-Exporte leiden wegen schwachem Yen.

Europas Zentralbank pumpt xxx Milliarden ins System

Geiles System!

Bei einem System sieht man ein Muster. Sieht hier jemand irgendein Muster Wink Für mich wirkt das wie Banker die im Quadrat hüpfen Lol

Elias
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Quote:

Märkte und Politiker reagieren panisch auf den fallenden Euro.

Aber Schweizer Konsumenten können von der Situation profitieren.

Die Griechenland-Krise bringt den Euro mächtig unter Druck. Die Einheitswährung fällt und fällt. Der schwache Euro ist aber nicht für alle ein Nachteil.

Mit harten «Fränkli» ist man im Euroland König. Mit harten «Fränkli» ist man im Euroland König.(Bild: Keystone)

Hier profitieren die Konsumenten:

Einkaufen: Die Euro-Schwäche ist ein Segen für Schweizer, die zum Einkaufen über die Grenze nach «Euroland» fahren. Zum Beispiel für den Möbelkauf in den grossen Kanton: Bei Ikea Deutschland kostet das Ledersofa «Karlstadt» 899 Euro. Vor drei Monaten musste Familie Schweizer dafür 1320 Franken hinblättern. Im Zuge der Euroschwäche hat sich der Frankenpreis auf 1270 reduziert. Übrigens: In Schweizer Ikea-Fililalen kostet das «Karlstadt» 1399 Franken.

Reisen: «Der starke Franken hat den angenehmen Effekt, dass die Nebenkosten des Reisens wie beispielsweise Shopping, Musical-Tickets und Abendessen für Touristen aus der Schweiz in Europa günstiger geworden sind», sagt Valentin Handschin, Mediensprecher von Hotelplan Suisse. Die Angebote für Ferien in Griechenland seien jedoch noch nicht markant günstiger geworden, weil diese noch bei einem höheren Wechselkurs eingekauft wurden.

«Ganz generell dürften die Ferien 2010 im Vergleich zu 2009 um 5 bis 15 Prozent günstiger werden», so Handschin. Im Mai 2009 waren beispielsweise Pauschalreisen (Hotel plus Flug/Zug plus Transfers) im Schnitt noch 70 Franken respektive 5,6 Prozent teurer als im Mai 2010. Bei Städtereisen (Hotel plus Flug/Zug) beträgt der Rückgang im selben Zeitraum durchschnittlich 36 Franken respektive 6,2 Prozent.

Falls die Preise für Ferien in Griechenland günstiger werden, geben die Veranstalter diese Differenz gemäss Handschin unmittelbar weiter. «Das hohe Buchungsvolumen für Griechenland hat in der vergangenen Woche – obwohl die Bilder der Unruhen in den Medien oft präsent waren – nicht nachgelassen», meint er weiter. Denn den Kunden sei bewusst, dass sich die Unruhen momentan auf Athen beschränken - die Reisegäste verbringen ihre Ferien aber vor allem auf den griechischen Inseln, welche von den Demonstrationen bisher verschont sind. «Es ist aber gut möglich, dass die griechischen Hoteliers auf eine allfällige sinkende Nachfrage mit Preisnachlässen reagieren würden».

Zur leichten Dollarstärke meint Handschin, dass dies die Nachfrage nach USA-Reisen nicht beeinträchtige. Denn: «Im Vergleich zu den letzten Jahren sind die Preise für Ferien in den USA 2010 um bis zu 30 Prozent günstiger».

http://www.20min.ch/finance/news/story/So-schlagen-Sie-der-Krise-ein-Sch...

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Quote:

Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann: Amerikaner wollen Euro zerstören

..

..

..

Wittmann: Wenn der Euro noch schwächer wird und der Franken so stark wird, dass die Schweiz ihre Güter nicht mehr exportieren kann, müssen wir den Franken an den Euro binden.

Was heisst das konkret?

Wittmann: Wir fixieren einen fixen Kurs zum Euro. So verhindern sie, dass der Schweizer Franken stärker wird. Diesen Kurs müssen wir aber in der Lage sein, zu verteidigen. Und wenn nichts mehr funktioniert, dann müssen wir den Euro übernehmen. Das sind wir das Problem los. Dann kriegen aber 69 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ein Magengeschwür.

http://www.a-z.ch/news/wirtschaft/wirtschaftsprofessor-walter-wittmann-a...

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Ramon Lull
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Ramon Lull wrote:

Vor ein paar Tagen habe ich im "CHF / GBP" Thread betreffend der SNB Interventionen folgendes geschrieben:

Ramon Lull wrote:

Vielen Dank Hutch. Das ist ja der Wahnsinn, das sind fast CHF 15k pro Haushalt in der CH in einem Jahr ???!!!! Natürlich kann sie diese EUR (und andere Währungen) wieder verkaufen, aber das würde den CHF ja wieder aufwerten und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der CHF innerhalb der nächsten 10 Jahre oder so gegenüber den Hauptwährungen (USD, GBP, Yen) "schwächeln" wird, es sei denn UBS und/oder CS gehen unter und in dem Fall hätten wir dann noch ganz andere Probleme.

Glaubt wirklich jemand, dass der EUR nachhaltig je wieder über 1.50 CHF steigen wird?

Wie gesagt, ich bin kein Spezialist, aber gibt es Beispiele dafür, dass es einer Zentralbank je gelungen ist den Wert einer Währung nachhaltig durch direkte Interventionen am Markt zu beeinflussen? Ich bezweifle das auf Grund der Grösse der Forex Märkte sehr. Gemäss folgendem Dokument der BIZ aus dem Jahre 2007 ( http://www.bis.org/publ/rpfxf07t.pdf ) betrug das durchschnittliche TAGESvolumen des EUR/CHF Forex Marktes ca. USD 54 Mrd (siehe Tabelle Seite 10). Das OTC TAGESvolumen (siehe Tabelle Seite 16) betrug USD 29 Mrd. Da wirken die Interventionen der SNB doch eher wie ein Tropfen (weniger als 0.5% des Marktvolumens von 2007 verteilt über ein Jahr) auf einen Heissen Stein.

Ich frage mich seither auch die ganze Zeit woher kommen die CHF mit denen die SNB Euros kauft? Wie gesagt, das waren alleine letztes Jahr fast CHF 15k pro Haushalt in der CH? Sind das neue CHF und verwässern diese den Wert der bestehenden CHF?

Seit die Goldbindung des CHF vor 10 Jahre oder so endgültig aufgelöst wurde, steht dem wohl wenig im Weg und so können wir den CHF jetzt, analog den anderen Währungen (US$, €, £ etc.) auch ungehindert verwässern und abwerten?

Kein Wunder hat Gold in CHF schon fast wieder seinen historischen Höchststand erreicht. Ich messe seit 2-3 Jahren alles (Währungen, Immobilien - v.a. in UK wo ich wohne, etc.) nur noch in Gold. Und siehe da, alles billiger (wertloser) geworden! Das wird wohl noch eine Weile so weitergehen, oder was denkt ihr?

Gemäss heutiger Sonntagszeitung beliefen sich die Währungsreserven der SNB bis Mitte Mai auf CHF 200 Mrd, davon entfallen 2/3 auf €, d.h., seit meinen obigen Kommentaren hat die SNB für weitere CHF 20 Mrd € gekauft - sprich neue CHF gedruckt.

Das sind pro Haushalt in der CH, ca. weitere CHF 7,500 welche die SNB im letzten Monat oder so aus dem Nichts geschaffen hat (zusätzlich zu den CHF 15,000 aus den vergangenen Monaten). All unsere CHF Vermögen sind also um so viel gefallen, sprich verwässert worden!

Das steht doch in keinem Verhältnis zu den paar Arbeitsplätzen die vielleicht kurzfristig durch den starken CHF in Gefahr sind. Langfristig stärkt der starke CHF unsere Konkurrenzfähigkeit, da wir dadurch noch produktiver und innovativer werden.

Die SNB hat jetzt gemäss Sonntagszeitug grössere Währungsreserven als die Europäische Zentralbank oder die Federal Reserve.

Philipp Hildebrand soll endlich diesen Wahnsinn stoppen!

Elias
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Ramon Lull wrote:

Das steht doch in keinem Verhältnis zu den paar Arbeitsplätzen die vielleicht kurzfristig durch den starken CHF in Gefahr sind. Langfristig stärkt der starke CHF unsere Konkurrenzfähigkeit, da wir dadurch noch produktiver und innovativer werden.

Das ist ein Tritt ins Gesicht eines jeden Arbeitslosen.

Ende der 90er hatten wir genau dieses verblödete Szenario.

Hohe Arbeitslosenrate, ein starker Franken, kaum Wachstum, dafür höhere Teuerung. Von Steigerung der Produktivität und Innovation war nichts zu sehen. Dafür Verlagerung der Arbeitsplätze in Billiglohnländer.

Wir waren Schlusslicht aller Industriestaaten in den 90ern

Ein guter Beitrag:

http://www.google.ch/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=1&ved=0CBUQFjAA&url=h...

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Ramon Lull
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geht der CHF mit dem EUR und/oder USD unter?

Danke für die Studie. Ich habe sie kurz überflogen. Ich habe Probleme mit solchen Studien, weil sie den Versuch vollziehen, strukturell und vom Wohlstand her sehr unterschiedliche Volkswirtschaften, mit Zahlen die m.E. schlecht vergleichbar sind, über einen Kamm zu ziehen.

Ich lebe seit vielen Jahren in London und weiss, dass all die schönen Zahlen in dem verlinkten Bericht betr. Produktivitätssteigerung in GB nicht nachhaltig sind und langfristig dem Wohlstand der Briten eher schaden werden, da sie auf dem Rücken einer riesigen kreditfinanzierten Immobilienblase (die noch nicht geplatzt ist), dem schnell zur Neige gehenden Erdöl und -gas (-40% p.a. Fördermengen!) und einem schwer angeschlagenen Finanzsektor, erreicht wurden. In allen Branchen wird "outsourcing" bis zu einem Grad betrieben, wo es nicht mehr weiter geht - viele bringen Call Zentren zurück aus Indien. Aber was für einen zukünftigen Wohlstand schaffen solche Jobs?

Irland ist sehr ähnlich und wir sehen das Ergebnis jetzt, wo die Iren bankrott sind. Eine riesige Immobilienblase und ein Bausektor der Jahrzehnte boomte. Ditto für Spanien und USA.

Und der Wohlstand in diesen Ländern ist stärker gesunken als in der relativ wohlhabenden Schweiz, wo wir tatsächlich kaum Inflation hatten (bis vor 5 Jahren oder so). Unsere CHF Ersparnisse waren (bis die SNB verrückt gespielt hat oder seit wir dem IWF beigetreten sind) im Verhältnis zu £, $ und € mehr wert. Das £ hat sich in den letzten 2 Jahren gegenüber dem CHF (und den meisten härteren Währungen) um 30% abgewertet - sprich die Briten sind entsprechend ärmer geworden. Und das wird weiter gehen.

Wir haben einen hohen Wohlstand in der CH der auf einer sehr hohen Ausbildung unserer Bevölkerung und einer hohen Innovationskraft unserer Industrie beruht. Wir sollten diese nicht gefährden, indem wir anderen Ländern nachhächeln, die kurzfristig durch billige Kredite, Immobilienblasen, Erdöl was ausgeht, und outsourcing ihre Zahlen frisieren, selbst wenn diese Länder das natürlich gerne von uns sehen würden.

Wer hat am meisten davon profitiert, dass die CH dem IWF beigetreten ist?

Natürlich will niemand mehr Arbeitslose, aber ich glaube unsere Volkswirtschaft ist innovativ genug und wird sich rasch dem starken CHF anpassen.

Umgekehrt, ist der Raubzug der SNB am schweizer Volksvermögen nicht reversibel (siehe Goldverkauf!) und dient nur den Staaten, die vor einem starken Franken Angst haben (auch im Hinblick auf die massiven Steuererhöhungen die in USA, D, UK, F etc. bevorstehen und den Vermögen die da allenfalls einen sicheren Hafen suchen - sei das vom Fiskus oder den Währungen die dort vernichtet werden).

Wir sollten in der CH eine Wirtschaftspolitik betreiben die unseren (nachhaltigen) Interessen dient und nicht den Interessen von anderen. Unsere Interessen sollten m.E. der weiterhin hochwertige Bildungs- und Forschungsstandort sein und die Sicherung unseres hohen reellen pro Kopf Volksvermögen.

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