Gold

Gold 1 Uz 

Valor: 274702 / Symbol: XAU
  • 1'830.86 USD
  • 07.05.2021 22:59:31
15'608 posts / 0 new
Letzter Beitrag
CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 05.05.2021
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Gold

Sallatunturi wrote:

(ob dies nun Gold,Land,Kuh,Ravioli oder eine Kombination von dem ist)

Die Ravioli haben den Vorteil, dass bei einem Einbruch diese je nach Menge kaum verlustig gehen, es sei denn die Einbrecher bleiben laaaange und haben Hunger... Lol

Ramon Lull
Bild des Benutzers Ramon Lull
Offline
Zuletzt online: 19.08.2015
Mitglied seit: 07.04.2009
Kommentare: 149
Goldpreis

Ich wollte heute morgen einmal das Hoch im Goldpreis von etwa 800 US$ im Jahre 1980 ins Verhältnis zu heute setzen. Dazu wollte ich die Preise von Benzin und Immobilien in den USA von heute ins Verhältnis von damals setzen und daraus ein mögliches Goldpreisziel für heute berechnen.

Also:

Durchschnittlicher Hauspreis in den USA 1980: ca. 75'000 US$

Durchschnittlicher Hauspreis in den USA 2011 (bis heute): ca. 260'000 US$

Ergibt einen Faktor von ca. 3.5 x

Durchschnittlicher Benzinpreis in den USA 1980: ca. 0.86 US$ / Gallone

Durchschnittlicher Benzinpreis in den USA 2011 (bis heute): ca. 3.50 US$ / Gallone

Ergibt einen Faktor von ca. 4.1 x

Wenn man diese Faktoren mit dem Hoch im Goldpreis von 1980 von etwa 800 US$ multipliziert, erhält man einen theoretischen Goldpreis für heute von:

2'800 US$ - 3'280 US$, oder ca. 3'000 US$ im Mittel.

Aus dieser Sicht ist Gold heute noch relativ billig, v.a. wenn man bedenkt, dass das Hoch diesmal wahrscheinlich höher ausfallen wird, da die Schuldenblase heute viel grösser ist als damals und die Welt viel globalisierter ist als damals.

EDIT:

Durchschnittliches pro Kopf Einkommen in den USA 1980: ca. 7'800 US$

Durchschnittliches pro Kopf Einkommen in den USA 2011 (bis heute): ca. 26'500 US$

Ergibt einen Faktor von ca. 3.4 x

CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 05.05.2021
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Gold

Sallatunturi wrote:

USA House Price /Gold Ratio

Nicht weit vom low entfernt

WO ist das LOW ?

Sallatunturi
Bild des Benutzers Sallatunturi
Offline
Zuletzt online: 22.12.2011
Mitglied seit: 25.06.2008
Kommentare: 1'543
Gold

@ Crash Guru

Oeffne mal das Attachment

Es gibt da verschiedene Möglichkeiten

entweder

1. Hauspreise fallen noch tiefer

2. Gold steigt

3. Hauspreise fallen und Gold steigt

Aber wie immer, ist nur eine Statistik.

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Re: Goldpreis

Ramon Lull wrote:

Wenn man diese Faktoren mit dem Hoch im Goldpreis von 1980 von etwa 800 US$ multipliziert, erhält man einen theoretischen Goldpreis für heute von:

2'800 US$ - 3'280 US$, oder ca. 3'000 US$ im Mittel.

Aus dieser Sicht ist Gold heute noch relativ billig,

Wobei damals die $800 bereits die Übertreibunsgphase in einer Blase waren!

Durchschnittlich lag der Goldpreis auf's Jahr gerechnet um $650, wenn wir die dreimonatige Spitzenphase weglassen.

Andererseits hatte damals die Teuerung bereits voll durchgeschlagen (sprich: Geldmengeninflation --> Teuerung). Soweit sind wir heute noch nicht. Die Geldmenge ist grösstenteils noch bei den Banken und die Teuerung ist noch moderat.

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

Sallatunturi wrote:

Es gibt da verschiedene Möglichkeiten

entweder

1. Hauspreise fallen noch tiefer

2. Gold steigt

3. Hauspreise fallen und Gold steigt

Ich bin eher für Hauspreise steigen, Gold steigt.

Oder anders ausgedrückt: Der Dollar verliert weiter an Kaufkraft. In Gold wie in Häusern.

Brunngass
Bild des Benutzers Brunngass
Offline
Zuletzt online: 19.04.2016
Mitglied seit: 13.04.2007
Kommentare: 1'305
Von Griechenland nach Italia

am Ende werden höhere Zinsen sein.

Dann gibts nur noch einen grossen Unterschied.

Gold musst Du nicht dauernd unterhalten, renovieren, niemand kann es besetzen und es brennt auch nicht ab.

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

... und man kann es Portionenweise verkaufen:

Du kannst nicht den Kamin verkaufen, um eine Reise zu finanzieren, oder zwei Fenster, um die Reparatur Deines Autos zu bezahlen.

Brunngass
Bild des Benutzers Brunngass
Offline
Zuletzt online: 19.04.2016
Mitglied seit: 13.04.2007
Kommentare: 1'305
Was heisst da den Kamin verkaufen,

ich schenke Dir gerne 2 oder auch 3

Wenn meine Immobilenversicherung die sieht,Gute Nacht.

Italien ist nicht die einzige Bananenrepublik -

ich kenne ganz in der Nähe noch 26 Weitere

Hoffe schwer das bleibt jetzt aber unter uns

spoili
Bild des Benutzers spoili
Offline
Zuletzt online: 21.09.2012
Mitglied seit: 28.07.2011
Kommentare: 409
Re: Was heisst da den Kamin verkaufen,

Brunngass wrote:

Italien ist nicht die einzige Bananenrepublik -

ich kenne ganz in der Nähe noch 26 Weitere

meinst du jetzt die restlichen EU-Staaten oder doch unsere kantone? Lol

no money no honey - Ein richtiger Mann ist bürgerlich

Sallatunturi
Bild des Benutzers Sallatunturi
Offline
Zuletzt online: 22.12.2011
Mitglied seit: 25.06.2008
Kommentare: 1'543
Gold

MF

Quote:

Ich bin eher für Hauspreise steigen, Gold steigt.

Oder anders ausgedrückt: Der Dollar verliert weiter an Kaufkraft. In Gold wie in Häusern

Ich schaue es nicht von der CH-perspektive (wir sind ja noch nicht der Nabel der Welt), sondern als Amerikaner.

Und da können auch bei den Immobilien noch ein paar % nach unten drin liegen (finale selloff).

Die Mittelschicht besitzt oft mehr als 1 Haus. Und sofern die Wirtschaftslage sich nicht bessert, kommt von dieser Seite noch Material auf den Markt (und der Markt existiert momentan nur auf einer Seite = Sell)

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

Salla,

Ich betrachte es auch aus Sicht der Amis.

Zu der Frage, ob der Immobilienmarkt seinen Boden schon gefunden hat oder nicht gibt es zwei unterschiedliche und interessante Analysen:

CyclePro geht davon aus, dass wir derzeit die Häuserpreise wieder im fairen Durchschnitt der letzten Jahre haben, dass aber die Preise noch untertreiben werden, was nicht zuletzt an den Überkapazitäten liegt, die in den letzten 10 Jahren aufgebaut wurden.

http://www.cycleprooutlook.com/Charts/SP500/Outlook.htm

--

Demgegenüber Robert Rethfeld, der den Boden für gekommen hält und das damit begründet, dass seit Ausbruch der Krise wieder 16.5 Mio neue Amerikaner Häuser brauchen:

http://www.wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenreiter111029.htm

CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 05.05.2021
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Und wieviel Häuser sind in den Bankbüchern?

Die grosse Menge an Häusern, welche schenellstmöglich aus den Bankbilanzen wieder raus müssen, dürften den Preis noch einige Zeit unten halten. Wenn nicht sogar noch weiter nach unten drücken.

In den USA kann man ja noch immer einfach den Hausschlüssel bei der Bank deponieren, wenn die Hypothek nicht mehr bedient werden kann. Dürfte für einen weiterhin stetigen Zuwachs dienen.

In Spanien wehren sich überigens viele gegen die Banken, wenn diese sie als Hausbesitzer ausbluten wollen. In vielen Fällen willigt die Bank dann in den gleichen Deal ein: Schlüssel abgeben, alle Schulden getilgt. Aber es geht nur, wenn sich die Besitzer wehren. Es gibt da sogar eine Organisation, welche ihnen hilft.

Und es wird im Moment an einer Gesetzesänderung gebastelt, welche das USA-System einführen soll.

John Doe
Bild des Benutzers John Doe
Offline
Zuletzt online: 15.03.2021
Mitglied seit: 04.10.2011
Kommentare: 267
Gold

MarcusFabian wrote:

Salla,

Ich betrachte es auch aus Sicht der Amis.

Darf ich dich da um eine Einschätzung bitten, da ich mich mehr in Aktien als in Gold aus kenne.

Kaufst du oder würdest du immer noch Gold kaufen und wenn ja bis zu welchem Preis?

Würdest du den ganzen zur Verfügung stehenden Betrag sofort investieren oder Tranchen Weise.

Und wann würdest du wieder aussteigen?

Wie denkst du zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt ist. (Abgesehen von einer Blick Schlagzeile)

Danke für eine Antwort!

THAT`S MY SECRET I`M ALWAYS BULLISH

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

Ich numeriere mal:

John Doe wrote:

1.) Kaufst du oder würdest du immer noch Gold kaufen und wenn ja bis zu welchem Preis?

2.) Würdest du den ganzen zur Verfügung stehenden Betrag sofort investieren oder Tranchen Weise.

3.) Und wann würdest du wieder aussteigen?

Wie denkst du zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt ist. (Abgesehen von einer Blick Schlagzeile)

1.) Ja, würde ich. ... siehe 3.

2.) Nein, in Tranchen und immer nur in Schwäche, nie in Stärke. Korrekturen wird es immer geben, egal auf welchem Niveau.

3.) Dreh mal für ein Gedankenexperiment die Sichtweise: Betrachte nicht den Goldpreis in Dollar oder Franken sondern den Wert von Franken oder Dollar in Gold. Also Gold als fixer Anker im Währungsgefüge, an dem die anderen Währungen gemessen werden.

Dann stellst Du fest, dass Dollar/Franken gegenüber Gold in den letzten 11 Jahren gesunken sind.

Die Frage lautet entsprechend: Wie weit kann der Dollar noch sinken?

Wir wissen es nicht.

Wenn die USA z.B. in eine Hyperinflation laufen, kann es sein, dass Gold eine Billion kostet. Der Dow Jones stünde entsprechend bei 10 Billionen und ein Brot würde eine Milliarde kosten. Wie will man jetzt abschätzen, wie tief der Dollar noch fallen kann?

Das heisst: Der Ansatzpunkt zum Erkennen der Trendwende muss ein anderer sein. Unabhängig vom Wert des Dollars oder Frankens:

Der einfachste Fall ist eine Währungsreform. Das wäre der staatlich verordnete Wendepunkt.

Schwieriger wird es ohne Währungsreform, die Trendwende zu erkennen.

Der wichtigste Anhaltspunkt sind die Zinsen bzw. die Geldmengenentwicklung: Wenn das Zinsniveau am kurzen und langen Ende steigt und zwar schneller und höher als die Teuerung, dann dürfte der Zeitpunkt gekommen sein, Gold gegen Aktien zu verkaufen.

Zur Sicherheit würde ich dann das Dow/Gold Ratio wieder zu Rate ziehen:

Wenn Aktien in Gold gerechnet charttechnisch eine Bodenbildung ausbauen bzw. Aktien in Gold wieder steigen, wird es Zeit zu wechseln.

Das dürfte frühestens bei einem Dow:Gold Ratio von 5 der Fall sein (violette Trendlinie), spätestens bei 1:1 (Analog 1981 mit Blasenbildung im Gold).

Wie stark oder schwach der Dollar oder der Franken zu diesem Zeitpunkt sein wird, weiss ich nicht und es interessiert mich auch nicht. Das schöne an diesem Chart ist ja, dass Dow und Gold direkt verglichen werden. Der Dollar ist aus dem Vergleich also völlig herausgerechnet.

Die Frage, die ich mir also regelmässig stelle lautet:

Werden die Zinsen sinken/gleich bleiben und die Geldmenge wachsen? ==> Gold kaufen.

Werden die Zinsen steigen und die Geldmenge schrumpfen? ==> Gold verkaufen.

Wie es De Gaulle schon sagte: Gold ist eine Wette gegen das Vertrauen in Politiker und Zentralbanken. Wir leben in einer Zeit, wo das Wort eines Politikers nicht das Papier wert ist, auf dem es gedruckt wurde. Deshalb ist die Gold-Wette gegen die Politiker immer noch ein lohnendes Geschäft.

Und so lange die Chance auf weitere Inflationierung der Geldmenge über 50% liegt (weit darüber!) ist und bleibt Gold ein Kauf. Egal wie hoch der aktuelle Papierpreis dafür ist.

Notabene: Als Paul Volcker 1980 die Zinsen erhöht hat, um die Inflation zu bekämpfen, hat der Goldpreis nicht sofort reagiert sondern sein Blow-Off-Top erst im April 81 erreicht. Es bleibt somit auch bei Zinserhöhung noch eine ausreichend lange Vorwarnzeit.

Bäri
Bild des Benutzers Bäri
Offline
Zuletzt online: 28.04.2021
Mitglied seit: 28.02.2009
Kommentare: 692
Gold

Vorerst sinken die Zinsen wieder 8)

http://www.cash.ch/news/topnews/ezb_senkt_ueberraschend_leitzins-1096520...

und Gold steigt dementsprechen..

John Doe
Bild des Benutzers John Doe
Offline
Zuletzt online: 15.03.2021
Mitglied seit: 04.10.2011
Kommentare: 267
Gold

MarcusFabian wrote:

Ich numeriere mal:

John Doe wrote:

1.) Kaufst du oder würdest du immer noch Gold kaufen und wenn ja bis zu welchem Preis?

2.) Würdest du den ganzen zur Verfügung stehenden Betrag sofort investieren oder Tranchen Weise.

3.) Und wann würdest du wieder aussteigen?

Wie denkst du zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt ist. (Abgesehen von einer Blick Schlagzeile)

1.) Ja, würde ich. ... siehe 3.

.

Das ist wirklich eine kompetente Antwort, wofür ich dir sehr herzlichst danke.

Vielleicht hast du zur gegebener Zeit, eine Aktien an Frage.

THAT`S MY SECRET I`M ALWAYS BULLISH

Sallatunturi
Bild des Benutzers Sallatunturi
Offline
Zuletzt online: 22.12.2011
Mitglied seit: 25.06.2008
Kommentare: 1'543
Gold

@ bäri

Zinsen sinken um den Banken zu helfen.

Guck mal auf dieses Bild von den USA. Würden noch dieselben Faktoren wie anno 1990 genommen, wäre die Inflation bereits auf ungefähr 11%.

Seit 1990 wurde jeder Krimskram reingenommen, alles was der Mensch nicht braucht, deshalb zeigt es nur mässige Inflation.

Die wichtigen essential Produkte sind massiv teurer geworden, deshalb zeigen die Statistiken "consumer spending" up. Es wird nicht mehr verkauft, es ist nur teurer geworden.

und dass das Geld knapp geworden ist sieht man auch an den Autoverkäufen.

z.B. das Average Alter der Auto's sind momentan 10 Jahre (10Jahres höchst)

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 09.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'708
Gold

Sallatunturi wrote:

Seit 1990 wurde jeder Krimskram reingenommen, alles was der Mensch nicht braucht, deshalb zeigt es nur mässige Inflation.

Die wichtigen essential Produkte sind massiv teurer geworden, deshalb zeigen die Statistiken "consumer spending" up. Es wird nicht mehr verkauft, es ist nur teurer geworden.

und dass das Geld knapp geworden ist sieht man auch an den Autoverkäufen.

z.B. das Average Alter der Auto's sind momentan 10 Jahre (10Jahres höchst)

Konkret: Was ist denn drin, was der Mensch nicht braucht?

Ich habe zwei 10-jährige Autos, die laufen tadellos, selten Reparaturen. Autos mussten vor 30 Jahren noch alle 5'000km in den kleinen Service und alle 10'000km in den grossen. Die Reifen halten länger, platzen kaum mehr und haben besseren Grip.

Viele Güter sind langlebiger geworden, verbrauchen weniger, haben mehr technischen Schnickschnack drin und sind nicht teurer als zuvor.

In Deutschland tobt wieder mal eine Rabattschlacht

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/rabatt/rabatt-schlacht-autobauer-senk...

Wir leben in einem gesättigten Markt.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Sallatunturi
Bild des Benutzers Sallatunturi
Offline
Zuletzt online: 22.12.2011
Mitglied seit: 25.06.2008
Kommentare: 1'543
Gold

elias

Quote:

Ich habe zwei 10-jährige Autos, die laufen tadellos, selten Reparaturen.

Frag mal in die Runde, ob jemand im jugendlichen-/mittleren Alter ein 10jähriges Auto hat, respektive es Dir abkauft. Das wird nach Afrika oder Pakistan verschifft, ob du nun einen Service gemacht hast oder nicht. Lol

Oder frag mal wie oft jemand sein Handy wechselt. Seit 1998 kann man nicht viel mehr machen als heute, dito mit TV etc.

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

Bäri wrote:

Vorerst sinken die Zinsen wieder 8)

http://www.cash.ch/news/topnews/ezb_senkt_ueberraschend_leitzins-1096520...

und Gold steigt dementsprechen..

Wollen wir wetten, dass Draghi seinen ehemaligen Arbeitgeber Goldman Sachs davon im Vorfeld in Kenntnis gesetzt hat? :twisted:

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

@salla, Elias

Mein Auto ist jetzt 11-1/2 jährig und fährt noch tadellos.

Bäri
Bild des Benutzers Bäri
Offline
Zuletzt online: 28.04.2021
Mitglied seit: 28.02.2009
Kommentare: 692
Gold

@Salla

Interessanter Chart, kann mich aber irgendwie nicht mit ihm anfreunden oder ich verstehe ihn falsch?!

Nach diesem Chart müssten also die Güter die seit 2001 (Durchschittsinflation ca.10% über die letzten 10 Jahre) die aufgelistet sind (weiss nicht genau welche), warscheinlich Grundnahrungsmittel, TV,Auto, Versicherungen? etc. sich im Preis verdoppelt haben?

Ist das nicht unrealistisch?

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 09.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'708
Gold

Sallatunturi wrote:

elias

Quote:

Ich habe zwei 10-jährige Autos, die laufen tadellos, selten Reparaturen.

Frag mal in die Runde, ob jemand im jugendlichen-/mittleren Alter ein 10jähriges Auto hat, respektive es Dir abkauft. Das wird nach Afrika oder Pakistan verschifft, ob du nun einen Service gemacht hast oder nicht. Lol

Oder frag mal wie oft jemand sein Handy wechselt. Seit 1998 kann man nicht viel mehr machen als heute, dito mit TV etc.

Den Mercedes nehmen mir die Youngsters gerne ab, da bin ich mir ganz sicher. Den Audi Allrad wohl eher nicht.

Handy, Computer, TV: Wenn was kaputt geht, wird es ersetzt. Wenn jemand etwas kauft, nur weil es die anderen haben, dem ist nicht zu helfen. Generell sind die Elektronikartikel billiger geworden und werden billiger.

Es gibt Gratiszeitungen, Skype, Opensource....

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Sallatunturi
Bild des Benutzers Sallatunturi
Offline
Zuletzt online: 22.12.2011
Mitglied seit: 25.06.2008
Kommentare: 1'543
Gold

@ MF

Wir reden nicht von Einzelschicksalen Lol , resp. Liebhaberautos oder Oldtimer.

Weshalb werden den in der CH so viele Neuwagen verkauft. Weil es uns noch gut geht, jeder könnte das Alte sicher noch einige Jahre fahren.

spoili
Bild des Benutzers spoili
Offline
Zuletzt online: 21.09.2012
Mitglied seit: 28.07.2011
Kommentare: 409
Gold

Sallatunturi wrote:

Frag mal in die Runde, ob jemand im jugendlichen-/mittleren Alter ein 10jähriges Auto hat, respektive es Dir abkauft. Das wird nach Afrika oder Pakistan verschifft, ob du nun einen Service gemacht hast oder nicht. Lol

Oder frag mal wie oft jemand sein Handy wechselt. Seit 1998 kann man nicht viel mehr machen als heute, dito mit TV etc.

mit 25 bin ich noch im jugendlichen alter Blum 3

ich hatte mein zweites handy im july 2005 gekauft, occasion von einem schulkollegen für 80CHF. ersetzt wurde es erst im july 2011 durch ein smartphone, das bei mir nur auf begrenzte begeisterung gestossen ist. also eigentlich vermochte das neue smartphone das uralte handy noch nicht wirklich zu ersetzen. Lol

ein 10jähriges auto würde ich nicht kaufen. allerdings auch keines das jünger als 1-2 jahre ist.

no money no honey - Ein richtiger Mann ist bürgerlich

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 09.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'708
Gold

Sallatunturi wrote:

Wir reden nicht von Einzelschicksalen Lol , resp. Liebhaberautos oder Oldtimer.

Weshalb werden den in der CH so viele Neuwagen verkauft. Weil es uns noch gut geht, jeder könnte das Alte sicher noch einige Jahre fahren.

Es sind die ersten Autos, die bei mir so lange halten. Alle anderen gingen einfach früher kaputt, bis auf eine Ausnahme, wo steuerliche Vorteile mich zum Wechsel bewogen haben.

Ich kaufe auch keinen Neuwagen mehr. 2.jährige Vorführwagen tun es auch. Den grossen Abschreiber sollen die anderen machen.

http://www.ottos.ch/de/index/ottos-cars

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

sgrauso
Bild des Benutzers sgrauso
Offline
Zuletzt online: 24.05.2012
Mitglied seit: 29.09.2009
Kommentare: 544
Gold

Salla wrote:

Frag mal in die Runde, ob jemand im jugendlichen-/mittleren Alter ein 10jähriges Auto hat, respektive es Dir abkauft. Das wird nach Afrika oder Pakistan verschifft, ob du nun einen Service gemacht hast oder nicht.

Oder frag mal wie oft jemand sein Handy wechselt. Seit 1998 kann man nicht viel mehr machen als heute, dito mit TV etc.

Besser ist es Geld zu sparen und an der Börse verlieren....

Habe meine Einstellung geändert, spare nichts mehr! So habe ich das Problem "wohin mit dem Geld?" nicht Wink

Habe soeben Schulden gemacht und neues Auto bestellt, die Hyperinflation kann nun kommen Lol

 


 


 


Geld macht nicht glücklich, besonders wenn es wenig ist....


WWW.Venganza.org


 

Arkham
Bild des Benutzers Arkham
Offline
Zuletzt online: 29.09.2011
Mitglied seit: 15.03.2011
Kommentare: 21
Gold

Man wird heute auch fast dazu gezwungen Schulden zu machen.

Heute kaufen nächstes Jahr bezahlen, Leasing, Kredite und alles wird tolleriert. Vorallem auch schon im jungen Alter ist sowas schon fast normal.

Sparen bringt fast nichts mehr, auf einem Sparkonto hat man noch etwa .25% wenn überhaupt.

Apropo Auto, mein nächstes wird Jahrgang 92 oder 93 haben. :twisted:

carro4
Bild des Benutzers carro4
Offline
Zuletzt online: 06.05.2012
Mitglied seit: 14.08.2009
Kommentare: 254
Gold

MarcusFabian wrote:

Ich numeriere mal:

John Doe wrote:

1.) Kaufst du oder würdest du immer noch Gold kaufen und wenn ja bis zu welchem Preis?

2.) Würdest du den ganzen zur Verfügung stehenden Betrag sofort investieren oder Tranchen Weise.

3.) Und wann würdest du wieder aussteigen?

Wie denkst du zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt ist. (Abgesehen von einer Blick Schlagzeile)

1.) Ja, würde ich. ... siehe 3.

2.) Nein, in Tranchen und immer nur in Schwäche, nie in Stärke. Korrekturen wird es immer geben, egal auf welchem Niveau.

3.) Dreh mal für ein Gedankenexperiment die Sichtweise: Betrachte nicht den Goldpreis in Dollar oder Franken sondern den Wert von Franken oder Dollar in Gold. Also Gold als fixer Anker im Währungsgefüge, an dem die anderen Währungen gemessen werden.

Dann stellst Du fest, dass Dollar/Franken gegenüber Gold in den letzten 11 Jahren gesunken sind.

Die Frage lautet entsprechend: Wie weit kann der Dollar noch sinken?

Wir wissen es nicht.

Wenn die USA z.B. in eine Hyperinflation laufen, kann es sein, dass Gold eine Billion kostet. Der Dow Jones stünde entsprechend bei 10 Billionen und ein Brot würde eine Milliarde kosten. Wie will man jetzt abschätzen, wie tief der Dollar noch fallen kann?

Das heisst: Der Ansatzpunkt zum Erkennen der Trendwende muss ein anderer sein. Unabhängig vom Wert des Dollars oder Frankens:

Der einfachste Fall ist eine Währungsreform. Das wäre der staatlich verordnete Wendepunkt.

Schwieriger wird es ohne Währungsreform, die Trendwende zu erkennen.

Der wichtigste Anhaltspunkt sind die Zinsen bzw. die Geldmengenentwicklung: Wenn das Zinsniveau am kurzen und langen Ende steigt und zwar schneller und höher als die Teuerung, dann dürfte der Zeitpunkt gekommen sein, Gold gegen Aktien zu verkaufen.

Zur Sicherheit würde ich dann das Dow/Gold Ratio wieder zu Rate ziehen:

Wenn Aktien in Gold gerechnet charttechnisch eine Bodenbildung ausbauen bzw. Aktien in Gold wieder steigen, wird es Zeit zu wechseln.

Das dürfte frühestens bei einem Dow:Gold Ratio von 5 der Fall sein (violette Trendlinie), spätestens bei 1:1 (Analog 1981 mit Blasenbildung im Gold).

Wie stark oder schwach der Dollar oder der Franken zu diesem Zeitpunkt sein wird, weiss ich nicht und es interessiert mich auch nicht. Das schöne an diesem Chart ist ja, dass Dow und Gold direkt verglichen werden. Der Dollar ist aus dem Vergleich also völlig herausgerechnet.

Die Frage, die ich mir also regelmässig stelle lautet:

Werden die Zinsen sinken/gleich bleiben und die Geldmenge wachsen? ==> Gold kaufen.

Werden die Zinsen steigen und die Geldmenge schrumpfen? ==> Gold verkaufen.

Wie es De Gaulle schon sagte: Gold ist eine Wette gegen das Vertrauen in Politiker und Zentralbanken. Wir leben in einer Zeit, wo das Wort eines Politikers nicht das Papier wert ist, auf dem es gedruckt wurde. Deshalb ist die Gold-Wette gegen die Politiker immer noch ein lohnendes Geschäft.

Und so lange die Chance auf weitere Inflationierung der Geldmenge über 50% liegt (weit darüber!) ist und bleibt Gold ein Kauf. Egal wie hoch der aktuelle Papierpreis dafür ist.

Notabene: Als Paul Volcker 1980 die Zinsen erhöht hat, um die Inflation zu bekämpfen, hat der Goldpreis nicht sofort reagiert sondern sein Blow-Off-Top erst im April 81 erreicht. Es bleibt somit auch bei Zinserhöhung noch eine ausreichend lange Vorwarnzeit.

Wow, kurz,bündig,alles drin. Dies werde ich noch einigen Kollegen zustellen, die nicht hier in den Foren sind!Vielleicht begreift es der eine oder andere auch noch.

Auf dem einzigen Mist, wo nichts wächst, ist der Pessimist.

Seiten