Gold

Gold 1 Uz 

Valor: 274702 / Symbol: XAU
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bengoesgreen
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Gold

Das ist doch keine Verschwörungstheorie. Es ist wie im Poker. Man blufft und versucht das Spiel zu seinen Gunsten zu wenden, ohne das man sich in die Karten schaut. Nur am Schluss wird aufgedeckt, aber das kommt selten vor.

Soros hat über 22B. 48350 SPDR shares haben einen Wert von knapp 8.3M. Ziemlich lächerlich.

3) Φιλαργυρία

Sallatunturi
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Gold

Zum diesem Thema

"

George Soros’s Quantum Endowment Fund had a miserable performance in 2010. The fund gained 2.63 percent as compared to 13% for the S&P. The $28 billion dollar hedge fund also vastly underperformed other hedge fund titans such as John Paulson and David Tepper who returned greater than 20% in 2010.

"

Und der Fund ist 2011 geschlossen worden. d.h. er legt nur noch sein eigenes Geld an.

Und die grossen Gewinne beim Quantum Endowment prev. Quantum Fund/Quote/Realty haben seine Chief-Strategisten initialisiert.

d.h. er war ein Genie beim auswählen von seinen Mitarbeitern (und da hat er mit Hacken und Oesen gekämpft um sie an sich zu binden).

Er selber hatte einige grosse Verluste zu verantworten die er durchgeboxt hat (entgegen seiner MAs), z.B. anno 94 ca. $1.5Mia Verlust gegen den Yen

Also nicht nur den Gloriaschein anschauen, sondern auch dahinter.

Aber etwas sehr positives von ihm ist sein Engagement für Freiheit allover der Welt und da setzt er seine Mia sehr gezielt und geschickt ein.

onlymy1cent

MarcusFabian
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Gold

Sallatunturi wrote:

d.h. er war ein Genie beim auswählen von seinen Mitarbeitern

z.B. Jim Rogers.

Aber der hat sich ja auch vor mehr als 20 Jahren von Soros getrennt und sich selbständig gemacht.

Karat1
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Gold ist das bessere Geld!

James Turk, GoldMoney (aus Interview)

GOLD-Bullenmakrt

Gold - AKTIEN

Jetzt (17.11.11) sind wir in Stadium EINS des neuen Bullenmarktes für Goldaktien.

Die Stimmung ist jetzt immer noch negativ, weil das noch aus dem Bärenmarkt nachwirkt.

Aber die Kurse steigen, und das gilt auch für den Cashflow, den die Unternehmen generieren.

Eine Reihe von Goldaktien wie Newmont Mining haben ihre Dividenden erhöht, weil der Cashflow

so stark steigt.

Amex Gold Bugs Index

Wenn wir im AMEX Gold Bugs Index auf über 630 Punkte steigen, werden wir in die zweite Phase des

Bullenmarktes bei Goldminenakten eintreten.

Spekulation im Goldmarkt

Die dritte Phase des Gold-Bullenmarktes beginnt, wenn die Spekulation in den Markt eintritt. Dieser

Zeitpunkt liegt aber noch einige Zeit in der Zukunft.

Kursziel bei der GOLD-Aktienrally

James Turk folgt dem Verhältnis zwischen dem Philadelphia Gold and Silver Index(XAU) und dem Goldpreis.

Wenn man weniger als 6 Gramm Gold benötigt um den XAU zu kaufen, sind Goldaktien unterbewertet relativ

zum Gold. Aktuell benötigt man weniger als 4 Gramm Gold, um den XAU zu kaufen. Goldaktien sind ähnlich unterbewertet

wie im Jahr 2008 - nicht ganz aber fast. Wenn man zehn Gramm Gold benötigt, um den XAU zu kaufen, dann sollte man sich

Gedanken machen, wieder zurück insGold zu gehen. Aber dieser Zeitpunkt liegt in weiter Ferne.

GOLD-Bullenmarkt

Gold

Gold ist jetzt in der zweiten Phase des Bullenmkarktes, der damit begann, dass Gold über 1000 Dollar stieg.

Gold oder Goldaktien

Auf die Frage ob man in Gold oder in Goldaktien investieren soll, meint James Turk: " Goldaktien sind ein Investment,Gold ist Geld. Gold hat kein KGV, es gibt kein Management, es gibt keine Mine. Gold ist Geld! Man sollte Gold mitGeld vergleichen und das lässt sich sagen, "Gold ist das bessere Geld!"

Karat

PS:

Wäre dieses Gold/XAU - Verhältnis auch auf irgend eine Art auf andere Indexe übertragbar?

Bäri
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Gold

Ich sehe gute Chancen, dass er nochmals an den Trend so um 1650$ herunterläuft.

MACD hat Verkaufssignal gegeben allerdings gute Unterstützung der GD100 (um 1700$). RSI im neutralen Bereich.

MarcusFabian
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Re: Gold ist das bessere Geld!

Karat1 wrote:

PS:

Wäre dieses Gold/XAU - Verhältnis auch auf irgend eine Art auf andere Indexe übertragbar?

Aber sicher doch:

Ölpreis und XOI

Rohstoffpreise und CRB

... you name it ... Wink

Metropolit
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Gold

Mich würde mal so ganz allgemein die Meinung der Goldhalter zu dieser These interessieren:

Quote:

Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager: Gold ist gegenüber Aktien statistisch sehr teuer

Das Zitat ist von Klaus Kaldemorgen

ist das irgendwie, irgendwo auf einem Chart ersichtlich und kann überprüft oder Bewertet werden.

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

Ramschpapierhaendler
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Gold

@ Metro:

Hier kannst du Gold in CHF mit Aktien vergleichen (Chart anklicken):

http://www.yourmoney.ch/yourmoney/detail.html?listing=274701,178,1

Das was Herr Kaldemorgen sagt, sagen wir hier drin schon lange: Es ist Bullenmarkt für Edelmetalle und Bärenmarkt für Aktien. Bei den Edelmetallen sieht man's gut, bei den Aktien sehen's die meisten erst, wenn sie den CHF inflationsbereinigt anschauen... oder gar nicht... Wink

Metropolit
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Gold

ok wenn man die Aussage auf einen Vergleichschart bezieht sieht jedes Schulkind, dass Gold im Gegensatz zu Aktien momentan teurer ist.

Eine interessante Frage wäre jedoch wie Teuer sind momentan die Aktien (also die Unternehmen) in Gold gerechnet...oder in (wie du erwähnt hast) Inflationsbereinigten CHF - und werden die Aktien noch billiger oder haben wir den Goldpeak vor der Nase?

Hast du auch so ein schöner Link mit Indizes in CHF inflationsbereinigt? oder Gold? 8) danke Smile

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

Ramschpapierhaendler
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Gold
Karat1
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Re: Gold ist das bessere Geld!

MarcusFabian wrote:

Aber sicher doch:

Ölpreis und XOI Rohstoffpreise und CRB

... you name it ... Wink

Was sagt das aus? Geht es vielleicht etwas genauer?

Karat

MarcusFabian
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Gold

Metropolit wrote:

Eine interessante Frage wäre jedoch wie Teuer sind momentan die Aktien

Was Du suchst ist das hier:

Sprich: Wie viele Unzen Gold kostet der Dow Jones.

Und da ich weiss, dass jetzt noch weitere Fragen von Dir kommen werden, empfehle ich Dir das Posting zu lesen, das Ramschi weiter oben verlinkt hat.

sowie

http://www.cash.ch/node/5065#comment-54960

MarcusFabian
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Re: Gold ist das bessere Geld!

Karat1 wrote:

MarcusFabian wrote:
Aber sicher doch:

Ölpreis und XOI Rohstoffpreise und CRB

... you name it ... Wink

Was sagt das aus? Geht es vielleicht etwas genauer?

Die Aussage lautet: Ölpreis zu Ölproduzenten verhält sich wie Goldpreis zu Goldminen.

carro4
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Gold

MarcusFabian wrote:

spoili wrote:
hehe als lehrling schon in edelmetalle investiert?

pas mal! Lol

Stimmt. Sowas habe ich auch bisher nur einmal erlebt, dass jemand in diesem Alter (<=16) in Edelmetalle investiert!

Habe ganz vergessen dies hier noch zu posten. Ich habe zwar nicht in Edelmedall, aber schon mit 18 Jahren in ein Stück Landwirtschaftsland ( ein sehr schönes Maiensäss mit Wohnstube) gekauft. Die Zeiten waren anders. Meine Eltern haben für mich gebürgt und ich wusste nun, was ich in der Freizeit zu tun hatte, nämlich Geld verdienen. War das wirklich Humbuck? Ich glaube nicht. Während meine Kollegen in der Badi oder beim Skifahren waren, war ich Arbeiten. Abends im Ausgang habe ich die Jungs ja auch getroffen ( nur konnte ich nicht so viel ausgeben!)Das Beste ist ja, das schöne Maiensäss ist immer noch da, nun ausgebaut, bezahlt und macht uns Freude, obwohl wir sehr wenig dort sind.

Auf dem einzigen Mist, wo nichts wächst, ist der Pessimist.

M.A. aus A.
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Gold

MF - warum rechnest Du eigentlich mit einem Dow/Gold Ratio von bestenfalls 1:1 bevor die Goldblase platzt? Bei Uebertreibungen, die es in solchen Panikphasen immer gibt, wäre eigentlich sogar ein 1:0.5 möglich.

Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie!

Karat1
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Re: Gold ist das bessere Geld!

MarcusFabian wrote:

Die Aussage lautet: Ölpreis zu Ölproduzenten verhält sich wie Goldpreis zu Goldminen.

Mit welchem Oelpreis muss verglichen werden? Brent, WTI?

Wie muss das Verhältnis dann interpretiert werden. Wann signalisiert es dass Oelaktien, Rohstoffaktien günstig oder zu teuer sind im Vergleich mit Oel oder dem entsprechenden Rohstoff?

Karat

Karat1
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Gold -Signale und deren Interpretation!

Bei jedem neuen Investment stellt sich für uns immer wieder die gleiche Frage.

Ist der Preis den ich für das Objekt meiner Begierde zu zahlen bereit bin oder der Preis der verlangt wird nun günstig oder zu teuer.

Das gilt ja auch wenn ich Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilien, Land, etc. kaufen will.

Wann ist der Preis günstig und wann übersetzt und wie wird sich der Preis in Zukunft bewegen. Gut, was in Zukunft (Jahre) genau ist, ist schwierig zu sagen, aber für den mittelbaren Entscheid sollte es doch Indikatoren geben. Klar, meistens ist es ja die Nachfrage welche den Preis bestimmt. Was aber nicht heisst, dass der Preis nicht unrealistisch hoch oder zu tief ist.

Nun frage ich mich ob nicht GOLD hier ein echter Gradmesser und Indikator wäre. Gold ist ja das bessere Geld, sagt man. Setzt man Gold in Relation mit dem "Kaufobjekt" sollte man doch Hinweise bekommen wie man im Preis liegt. Vor allem wenn man auch noch historische Vergleiche hätte.

Wer kennt sich da bezüglich Goldsignale aus?

Karat

Karat1
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Re: Goldbarren

bengoesgreen wrote:

Karat1 wrote:
Habe am 14.11.11 bei Pro Aurum drei 20g-Goldbärchen (Barren ist etwas übertrieben bei 20g) gekauft.

Wer ist der Hersteller? Danke

Also auf den Barren steht:

ARGOR-HERAEUS

Switzerland

20g

Fine Gold

999.9

MELTER

ASSAYER

Warum fragst Du?

Karat

MarcusFabian
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Gold

M.A. aus A. wrote:

MF - warum rechnest Du eigentlich mit einem Dow/Gold Ratio von bestenfalls 1:1 bevor die Goldblase platzt? Bei Uebertreibungen, die es in solchen Panikphasen immer gibt, wäre eigentlich sogar ein 1:0.5 möglich.

Nun, eine Panik bei Aktien gab es ja auch 1932. Damals drehte es bei 2:1.

1981 war weniger Panik bei Aktien zu sehen (eher Langeweile nach 14 Jahren frustrierender Seitwärtsbewegung bei hoher Teuerung) als vielmehr kurze Euphorie bei Gold.

Ich will auch nicht ausschliessen, dass das Verhältnis bis 0.5:1 absackt. Nur meine ich, ab etwa 2:1 sollte man sich langsam Gedanken über den Wechsel von Gold in Aktien machen und beide Märkte aufmerksamer beobachten.

Bis es soweit ist, kann man mit der Schlaftablette noch gut auf seinem Gold sitzen bleiben und Aktien ignorieren. Ich behaupte nicht, dass ich das tue aber man könnte.

Ich hatte gestern ein interessantes Treffen mit einem Cash-User und wir sind darauf gekommen, dass es nicht nur darum geht, den möglichst besten Zeitpunkt für den Wechsel zu finden sondern auch, jene Aktien, die im nächsten Kondratieff-Zyklus die Nase vorn haben werden.

Im Bullenmarkt 1945-67 wären das Automobil Aktien gewesen. Im Bullenmarkt 1981-2000 Computer, Chiphersteller, Software, Telekom.

Was wird der neue Hype werden?

Alternative Energien? Recycling? Gesundheit? Nanotechnologie? Biotech?

Wenn wir diese beiden Kernfragen beantworten können, sind wir für die nächsten 20 Jahre extrem gut aufgestellt und können ein Vermögen machen!

Nochmals die beiden Kernfragen:

* Wann ist der Zeitpunkt für den Wechsel von Gold in Aktien gekommen?

* Welche Basisinnovation wird den nächsten Aufschwung bestimmen?

PnF market student
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Relative Performance usw.

wann ist der Preis günstig, wann teuer?

im Verhältnis zum "Kaufobjekt", welche, z.B. Oel?

oder einen Korb, z.B. Commodity Index? (Dollar basierend), wir haben CHF...

günstig wäre nach einer grossen Korrektur, wenn man weiss, wann die zu Ende ist?... (solange wir nicht ein Major-Top hinter uns haben)

wann teuer?

Beispiel:

im Mai war Silber ca. 60% über dem 200d EMA, im Sept./Aug. war Gold ca. 25% über dem 200d EMA, in beiden Fällen wissen wir was folgte...

Es geht nicht bloss um Prognosen, sonderen um die persönliche Risikotoleranz und den Zeitpunkt bzw. Preise zu denen man eingestiegen ist...

Relative Performance, bzw. Relative Stärke könnte teilweise ein "Indikator" u.a. sein...

hier einige diesbezügliche Links (für den längerfristig orientierten Investor):

Relative Performance GLD vs. SMI

http://tinyurl.com/79jhbej

0 = fallende, X = steigende Tendenz der Ratio bzw. Rel.Stärke (Swiss 30 Index)

http://tinyurl.com/7687c6z

Gold vs. CH Currency Shares:

http://tinyurl.com/7vbyeam

vs. USD-Index:

http://tinyurl.com/7gxc8d8

MarcusFabian
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Re: Relative Performance usw.

PnF market student wrote:

wann ist der Preis günstig, wann teuer?

im Verhältnis zum "Kaufobjekt", welche, z.B. Oel?

oder einen Korb, z.B. Commodity Index? (Dollar basierend), wir haben CHF...

Ok.

Machen wir mal ein Gedankenexperiement.

Ich behaupte nicht, dass es so kommen wird, aber es könnte so kommen.

Nehmen wir also an, die Welt (USA, EU, auch die Schweiz) würde wegen der Gelddruckerei in eine Hyperinflation geraten:

Der Liter Benzin kostet Fr. 1.7 Mio. Die Unze Gold 1.6 Mrd., der SMI steht bei 5.7 Mrd.

(Der geneigte Leser wird jetzt vielleicht erkennen, dass ich einfach alle bestehenden Preise mit 1 Mio multpliziert habe).

Also weiter im Text:

Ist diese Inflation für uns schlimm? Nicht unbedingt. Nicht, wenn unser Lohn auf 8 Mrd (heutige Fr. 8000) angestiegen ist, sich also im gleichen Verhältnis erhöht hat wie Benzin, Lebensmittel oder unsere Miete.

Aber wir wissen aus vergangenen Hyperinflationen, dass dies in der Regel nicht der Fall ist.

Wie dem auch sei: Was also werden wir daraus lernen, wenn die Preise für Benzin, Lebensmittel ... pro Tag jeweils um einen zweistelligen Prozentbetrag steigen?

Wir werden erstmals in unserem Leben lernen, dass das Geld, das wir bisher als stabilen Massstab und Gradmesser für alles gesehen haben nicht mehr als Massstab geeingen ist.

Wir werden z.B. ausrechnen, wie lange wir für 1kg Brot arbeiten müssen und vergleichen, wie lange wir vor einem Monat für 1kg Brot arbeiten mussten und daraus ableiten, ob es uns besser oder schlechter geht.

D.h. wir werden davon abkommen, ein Kilo Brot in Franken zu bemessen, weil dasselbe Kilo heute mit mehr Franken-Papiergeld aufgewogen werden muss als gestern und morgen mehr kosten wird als heute.

Wir werden mit Schmerzen feststellen, dass die Fr. 500'000, die wir ein halbes Leben lang für unsere Pension angespart haben, derzeit noch den Wert von 3dl Benzin haben.

Wir werden also Sachwerte in anderen Sachwerten bewerten. Wir werden ein Kilo Kartoffeln gegen 2 Liter Benzin tauschen oder eine Flasche Whisky gegen eine Stange Zigaretten ... ?!

---

Worauf will ich hinaus?

Darauf, dass Papiergeld ein ausserordentlich virtueller Wert ist, der keinen inneren Wert hat und der - auch wenn das die letzten 30 Jahre kaum der Fall war - sein Vertrauen sehr schnell einbüssen kann.

Ich kann, in der heutigen Welt, den Dow Jones in Dollar mit dem Goldpreis in Dollar vergleichen und dann vielleicht sagen, dass der eine oder andere Preis hoch, niedrig, zu hoch oder zu niedrig ist.

Im Wissen aber, dass Geld (Dollar) ein virtueller Wert ist, kann ich den Dollar aus dieser Gleichung auch ganz entfernen, indem ich nicht "Dow in Dollar" mit "Gold in Dollar" vergleiche sondern direkt Dow in Gold.

Dann kann es mir absolut egal sein, ob der Dow eine Billion Dollar oder Gold 100 Phantastilliarden Dollar kostet. Ich vergleiche schlicht und ergreifend nur, wieviele Unzen Gold ich aufwenden muss, um den Dow zu kaufen.

Punkt!

Und wenn ich den Dow für eine Unze Gold bekomme, ist es Zeit, an einen Wechsel von Gold zu Dow zu denken.

Unbeachtet, ob beide dann $5000, 10000, 1 Mio, 1 Mrd., 1 Billiarde oder 1 Trillion des Papiergeldes "Dollar" kosten.

T15
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Gold

Bugatti wrote:

Genau das machst Du auch, nur auf eine andere Art und Weise als ich, von einer anderen Ausgangslage und mit einer anderen Zukunftserwartung.

Was erwartest du den von der Zukunft? Oder wie bereitest du dich vor auf die Zukunft? :roll:

moerday
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Gold

Liebe Gold- und Silberbugs

Unter Metallwoche.de ist sind nun die Metallwochen der seite Rottmayer.de zu finden. All diejenigen, die regelmässig mitgehört haben, wissen, wie wertvoll diese Beiträge waren und sein werden. Ich bin jedoch momentan nicht dazu bereit, monatlich 20 Euro für den Spass auszugeben. Deshalb meine Frage: Wär jemand bereit, mit mir die monatlichen Kosten zu teilen? Wir könnten uns dann jeweils das mp3 zuschicken... Bitte meldet euch über eine Privatnachricht bei mir. In Liebe, moerday

http://www.rottmeyer.de/die-metallwoche-wird-erwachsen-und-zieht-um/

Du musst jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selber führen. (Friedrich Nietzsche)

MarcusFabian
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Gold

Bugatti wrote:

Was wenn die "Party" nun zu Ende ist durch das massive "Leveraging", welches zu den aktuellen Problemen geführt hat und für die nächsten Jahr-(zehnte) kein neuer "Hype" kommt, sondern eine Phase des De-Leveraging einsetzt, wie wir doch relativ deutlich in gewissen Ländern Europas und auch den USA sehen?

Das De-Leveraging wird auf alle Fälle kommen müssen, bevor der nächste Kondratieff-Frühling beginnt.

Wir wissen nicht, wann es kommt und wir wissen nicht, wie lange es dauern wird. Ich hoffe auf ein schnelles De-Leveraging in Form einer Währungsreform. Dann haben wir es hinter uns.

Jahrzehntelanges De-Leveraging würde bedeuten, dass unsere Kinder in eine trostlose Zukunft hineinwachsen um die Schulden unserer Generation zu bezahlen. Die werden uns wahrscheinlich in die Schuhe blasen. Aber möglich ist alles.

Aber wir sind uns darüber einig, dass man sich bereits jetzt langsam aber sicher auf den nächsten Aufschwung vorbereiten sollte, damit man am Tag X+1 bereits weiss, in welche Bereiche, Aktien man investieren soll und nicht erst monatelang wie ein aufgescheuchtes Huhn herumrennt und das falsche kauft.

Z.B. wissen wir aus der Erfahrung, dass die Aktien, die im letzten Aufschwung am besten performt haben, im folgenden Aufschwung am schlechtesten performen.

Beispiel Automobilaktien die im 4. Zyklus ab 1945 die "Schätzchen" waren aber im 5. Zyklus ab 1981 die schlechtesten Titel.

Wir werden also sicher keine Cisco, Microsoft, Apple oder Nokia-Aktien kaufen.

John Doe
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Gold

Sollte uns als CHF Anleger der Wechselkurs zum Dollar nicht ganz besonders interessieren, wenn man im physischen Gold angelegt hat, denn wenn zum Beispiel der Goldpreis und der Dollar parallel sinken, dann hat man ja doppelten Verlust.

Ich spreche jetzt als Investor der nicht vom Schlimmsten aller Fälle ausgeht und den Gold Hype bis zu seiner Ausreizung mitmachen will, denn gerade am Schluss eines Hypes oder Hysterie lässt sich am meisten verdienen.

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John Doe
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Öl sprudelt wieder reichlich

Die Teuerung könnte einzig durch höhere Rohstoffpreise angeheizt werden. Doch auch an dieser Front herrscht Ruhe. Beim Öl kann man gar von einem rasanten Stimmungswechsel sprechen: «Peak Oil», das war gestern. Die Angst, dass der Zenit der Ölförderung bereits überschritten sei, ist weg. Nun ist plötzlich von einem «Peak Demand» die Rede, davon, dass mehr Öl auf den Markt kommt, als verkauft werden kann. Schuld daran sind neue Ölfördertechniken in den USA und Kanada. Zudem fliesst auch das Öl aus Libyen wieder reichlich.

Nicht Inflation bedroht daher die Weltwirtschaft, sondern die Deflation. Viele Ökonomen fürchten, dass sich die Wirtschaft der westlichen Staaten in den nächsten Jahren gemäss dem Muster der japanischen Wirtschaft entwickeln wird. Will heissen: Die Wirtschaft wächst kaum, und der Wert des Geldes nimmt leicht zu. In einem deflationären Umfeld ist Gold keine attraktive Investition. So gesehen gibt es gute Gründe, dass sich die Starinvestoren jetzt wieder vom gelben Metall trennen.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

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MarcusFabian
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Gold

Bugatti wrote:

Können wir uns einigen, dass im De-Leveraging-Prozess eher "deflationäre Tendenzen" (nicht im Bezug auf die Geldmenge), oder nein, lass mich gleich von "sinkenden Preisen", oder von mir aus "negativer Teuerung" schreiben in einem Umfeld von steigender Arbeitslosigkeit, gleichbleibenden oder gar sinkenden Löhnen und dementsprechend sinkender Nachfrage, stattfinden wird?

Ja, darüber sind wir uns einig. Eine Deflation haben wir ja - in Gold gerechnet - bereits heute.

Wir brauchen auf alle Fälle eine Deflation der Geldmenge. Es gibt zu viel falsch allokiertes Geld, zu viele Schulden/Vermögen. Ob wir das durch Sparen erreichen, durch Haicut oder eine Mischung aus beidem, wird sich zeigen.

Ob es dabei zu sinkenden Preisen auf breiter Front kommen wird, bezweifle ich. Sicherlich sinkende Preise bei Aktien, Anleihen und anderem Papier. Aber ich glaube nicht, dass z.B. die Preise von Lebensmitteln oder Erlöl sinken werden.

Ich sehe es deshalb als wahrscheinlich, dass wir die Schulden mit neu gedrucktem Geld bezahlen werden. So wie die letzten 10 Jahre. Und nachdem die EU jetzt ein Billionen-QE beschlossen hat, dürfte wohl klar sein, in welche Richtung es gehen wird: Bekämpfung der Deflation durch Gelddrucken also durch Reflation (wie bisher).

Was ich mir auch vorstellen könnte wäre eine Neuauflage des New-Deal, wie ihn FDR 1937 eingeführt hat. Sprich Steuern bis 90%, Vermögenssteuer und auch sonst Besteuerung von Sachwerten. Evtl. auch Goldverbot, obschon das heute weniger bringt als damals.

Schlussendlich also mit dem Ziel, Vermögen wieder von oben nach unten zu verteilen.

Bugatti wrote:

Was mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht zu den grossen "Rennern" gehören wird, sollte der De-Leveraging Prozess erfolgreich vollzogen werden und entsprechende Regularien weltweit eingeführt werden, sind Bankaktien.

Die gehören ganz sicher dazu, denn entweder gehen die Banken Pleite oder sie erhöhen ihre Eigenkapitalbasis.

Und da gibt es genau zwei Möglichkeiten:

1. EK erhöhen durch Ausgabe neuer Aktien, was die Aktionäre natürlich nicht so toll finden würden, weil ihre Dividende verwässert wird.

2. Runterfahren der Assets, was im Moment schwierig ist, denn es gibt keine Käufer.

In beiden Fällen wäre das Ergebnis ein geringerer Hebel, sicherere und solidere aber weniger hohe Gewinne. Entsprechend sinkende Preise von Bankaktien.

MarcusFabian
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Gold

John Doe wrote:

Sollte uns als CHF Anleger der Wechselkurs zum Dollar nicht ganz besonders interessieren, wenn man im physischen Gold angelegt hat, denn wenn zum Beispiel der Goldpreis und der Dollar parallel sinken, dann hat man ja doppelten Verlust.

Nicht unbedingt: Wenn z.B. Gold und Dollar gleichzeitig gg. Franken fallen, bedeutet das ja nichts anderes als dass der Franken an Wert gewonnen hat. Und davon profitieren wir als Schweizer.

MarcusFabian
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Re: Auch noch interessant

John Doe wrote:

Nicht Inflation bedroht daher die Weltwirtschaft, sondern die Deflation. Viele Ökonomen fürchten, dass sich die Wirtschaft der westlichen Staaten in den nächsten Jahren gemäss dem Muster der japanischen Wirtschaft entwickeln wird.

Hier vermischst Du einige Dinge:

1. Gold profitiert in der Deflation (es ist ja Geld) und auch bei Inflation. Die einzige Situation, wo Gold nicht rentiert ist eine niedrige Inflation bei höherem Wirtschaftswachstum.

2. Japan ist nicht mit den USA oder Europa heute zu vergleichen, denn:

a) Japan ist und war eine Exportnation. Die USA sind eine Import-Nation (Handelsdefizit), Im Euroraum ist die Handelsbilanz neutral.

b) Japan konnte in den 1990er Jahren seine Produkte in den boomenden Westen absetzen. Derzeit sind aber alle Absatzmärkte am stagnieren. Ausser China und Arabien gibt es keine steigende Nachfrage.

c) Der Yen hat sich in wenigen Jahren gegenüber dem Dollar im Wert verdoppelt. Die sinkenden Preise sind also im starken Yen zu sehen. Würde man die Preise in Japan der letzten 20 Jahre in Dollar oder Euro bewerten statt in Yen, hätte Japan durchaus eine leichte Inflation gehabt.

Daraus folgt, dass eine Deflation in Landeswährung evtl. der Schweiz blühen könnte, sofern die SNB einen starken Franken zuliesse (was sie bekanntlich nicht tut).

In den USA und EU, wo die Gelddruckmaschinen rattern, kann ich mir sinkende Preise nicht vorstellen.

Nie vergessen: Unter dem Strich steht eine stark wachsende Geldmenge einer nur leicht wachsenden Warenmenge gegenüber. Deflation im Sinn von "Sinkenden Preisen" kann man also in einem Fiat-Money-Umfeld vergessen!

John Doe
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Gold

MarcusFabian wrote:

John Doe wrote:
Sollte uns als CHF Anleger der Wechselkurs zum Dollar nicht ganz besonders interessieren, wenn man im physischen Gold angelegt hat, denn wenn zum Beispiel der Goldpreis und der Dollar parallel sinken, dann hat man ja doppelten Verlust.

Nicht unbedingt: Wenn z.B. Gold und Dollar gleichzeitig gg. Franken fallen, bedeutet das ja nichts anderes als dass der Franken an Wert gewonnen hat. Und davon profitieren wir als Schweizer.

Als Schweizer der im Import tätig ist, absolut! Als Schweizer Goldinvestor ?

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