Gold

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bonobolio
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Newmont Goldcorp (NEM) mit Q2 am 25.07.2019

Newmont Goldcorp (NEM) mit Quartalszahlen am Donnerstag, 25. Juli 2019 (vor Börseneröffnung):

https://investors.newmontgoldcorp.com/news-release/news-details/2019/Newmont-Goldcorp-announces-Second-Quarter-2019-Earnings-Call/default.aspx

Und dann dürfte diese Woche auch noch die US-Notenbank FED die Zinsen senken, was für Gold positiv ist...

bonobolio
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Newmont Goldcorp (NEM) Q2 am 25. Juli 2019

Weshalb Newmont Goldcorp (NEM) am Donnerstag, 25. Juli 2019 die Analysten-Erwartungen übertreffen dürfte:

https://finance.yahoo.com/news/beat-store-newmont-goldcorp-nem-120212617.html

Der Aktienkurs (nach der Fusion mit Goldcorp) hat heute wieder ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

Ein langfristiger Aufwärtstrend ist eingeleitet... (zudem Fed-Sitzung mit zu erwartender Zinssenkung diese Woche)

Gold und Minen-Aktien dürften DAS Investment des Jahres 2019 werden!

bonobolio
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Newmont Goldcorp (NEM) ernennt neuen CEO

Newmont Goldcorp (NEM) ernennt neuen CEO ab dem 1. Oktober 2019:

https://finance.yahoo.com/news/tom-palmer-succeed-gary-goldberg-20050008...

NEM veröffentlicht morgen Mittwoch, 25. Juli 2019 vorbörslich die Quartalszahlen (Q2 / 2019).

Gold und Goldminen-Aktien dürften DAS Investment des Jahres 2019 werden...

bonobolio
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Newmont Goldcorp (NEM) mit Earnings

Die Newmont Goldcorp Corporation (NYSE: NEM, TSX: NGT) (Newmont Goldcorp oder das Unternehmen) gab heute die Ergebnisse des zweiten Quartals 2019 bekannt, in denen die Leistung der Goldcorp-Geschäfte ab dem Datum des Abschlusses der Transaktion am 18. April 2019 enthalten ist.

   Nettogewinn: Gelieferter GAAP-Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen, der den Aktionären von Newmont Goldcorp zuzurechnen ist, in Höhe von 1 Mio. USD oder 0,00 USD je verwässerter Aktie; erzielte einen bereinigten Reingewinn1 von 92 Mio. USD oder 0,12 USD pro verwässerter Aktie, was einem Rückgang von 0,14 USD gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht
   EBITDA: Bereinigtes EBITDA2 in Höhe von 679 Mio. USD, eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal
   Cashflow: Gemeldeter konsolidierter Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 301 Mio. USD und Free Cashflow3 in Höhe von (79) Mio. USD
   Goldkosten für Verkäufe (CAS) 4: Gemeldeter CAS in Höhe von 759 USD pro Unze, entsprechend dem Vorjahresquartal
   Gold-All-in-Sustaining-Costs (AISC) 5: Der gemeldete AISC von 1.016 USD pro Unze entspricht dem Vorjahresquartal
   Zuschreibende Goldproduktion: Produzierte 1,59 Millionen Unzen Gold, eine Steigerung von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal
   Portfolio-Verbesserungen: Ankündigung strategischer Investitionen in GT Gold, Prodigy Gold und Irving Resources zur Finanzierung von Explorations- und Entwicklungsaktivitäten in Kanada, Australien und Japan; Veräußerung der Grundstücke Buffalo Valley und Trenton Canyon in Nevada; Abschluss der Transaktion zur Gründung des Joint Ventures Nevada Gold Mines zur Schaffung des größten globalen Goldproduktionskomplexes
   Finanzielle Stärke: Das Quartal wurde mit einem Kassenbestand von 1,8 Milliarden US-Dollar und einer Nettoverschuldung von 4,9 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. zahlte eine einmalige Sonderdividende von 0,88 USD pro Aktie; erklärte eine Dividende von 0,14 USD je Aktie für das zweite Quartal
   Ausblick: 2019 zurechenbare Produktion bei 6,5 Millionen Unzen, CAS bei 735 USD pro Unze und AISC bei 975 USD pro Unze

"Newmont Goldcorp erzielte im zweiten Quartal 2019 ein bereinigtes EBITDA von 679 Millionen US-Dollar, da der Goldcorp-Integrationsprozess auf gutem Weg ist und weitere 365 Millionen US-Dollar an jährlichem Cashflow erzielt werden sollen", sagte Gary J. Goldberg, Vorstandsvorsitzender. „Unsere bewährte Strategie besteht darin, Verbesserungen im gesamten neu kombinierten Portfolio voranzutreiben. Der Abschluss der Goldcorp-Akquisition in Verbindung mit dem erfolgreichen Abschluss des Joint Ventures Nevada Gold Mines hat Newmont Goldcorp für die kommenden Jahrzehnte zum weltweit führenden Goldunternehmen gemacht. “

Meine Einschätzung ist, dass der scheidende CEO vor seiner Pensionierung noch möglichst viel Aufräumen wollte, so dass sein designierter Nachfolger (Tom Palmer übernimmt als CEO ab 01.10.2019) nach Amtsantritt bei den nächsten Zahlen im Oktober brillieren kann.

Der Schaden hält sich vorbörslich in Grenzen und der Goldpreis legt ebenfalls weiter zu:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

Fazit: Ich (mit EP $29,90) bleibe dabei und freue mich auf den Conference-Call (heute um 16:00h MEZ), die Dividende im September und die nächsten - voraussichtlich sackstarken - Quartalszahlen des neuen CEO's im Oktober 2019.

bonobolio
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US-Fed mit Zinssenkung diese Woche

Das US-Fed dürfte diese Woche die Zinsen (erstmals seit vielen Jahren) wieder senken:

https://www.cash.ch/news/politik/us-geldpolitik-starker-druck-auf-fed-fuer-zinssenkung-1373116

Gute Nachrichten für Gold und Minenaktien:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

Elias
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Goldabkommen der Zentralbanken läuft aus

Das Goldabkommen führender europäischer Notenbanken wird nicht verlängert. Die Vereinbarung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und weiterer 21 Zentralbanken wird damit am 26. September 2019 auslaufen.

Das erstmals 1999 abgeschlossene Abkommen sollte verhindern, dass einzelne Notenbanken massiv Gold verkaufen und es dadurch am Goldmarkt zu Verwerfungen kommt. Mittlerweile habe sich aber der Markt entwickelt und sei reifer geworden. Und der Goldpreis sei seitdem um das fünffache gestiegen, schreibt die SNB am Freitag.

Zudem hätten die beteiligten Zentralbanken, neben der SNB sind dies die EZB, die nationalen Notenbanken im Euroraum sowie die schwedische Reichsbank, in den letzten 10 Jahren kaum mehr Gold verkauft. Vielmehr seien Notenbanken und andere offiziellen Institutionen zu Goldkäufern geworden. Derzeit plane keine der unterzeichnenden Notenbanken Verkäufe des Edelmetalls.

Die unterzeichnenden Zentralbanken hielten aber daran fest, dass Gold nach wie vor ein wichtiges Element der internationalen Währungsreserven darstelle. Insbesondere zur Diversifikation ihrer Anlagen.

2004, 2009 und 2014 wurde das Abkommen jeweils verlängert, jeweils mit graduell gelockerten Bedingungen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

bonobolio
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Goldpreis zieht weiter an

Der Goldpreis zieht weiter an:-)

Im aktuellen politischen und ökonomischen Umfeld (Zölle, Handelsstreit, Brexit, Wahlen, weltweit diverse Konflikte mit Eskalationspotential...) bietet sich Gold und v.a. Goldminenaktien als Langzeitinvestment an.

Dies beherzigen auch immer mehr Hedge-Funds, Nationalbanken, Banken, Pensionskassen (vgl. Institutionelle Aktieninhaber von Barrick Gold und Newmont Goldcorp).

Kaufen, Nachkaufen, Zurücklehnen und Dabeibleiben... und natürlich die Kurszuwächse und vierteljährlichen Dividenden geniessen:-)  

https://seekingalpha.com/article/4279787-newmont-goldcorp-trying-digest-mega-merger

https://investors.newmontgoldcorp.com/events-and-presentations/default.aspx

bonobolio
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Chart-Technik zu Newmont Goldcorp (NEM)

Chart-Technik zu Newmont Goldcorp (NEM):

https://www.godmode-trader.de/analyse/newmont-goldcorp-das-wuerde-jetzt-wunderbar-passen,7582591

Der weltgrösste (!) Goldproduzent NEM dürfte im aktuellen politischen und ökonomischen Umfeld bald den Turbo-Booster einschalten:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM

Kaufen, Nachkaufen, Zurücklehnen und die Kurszuwächse sowie vierteljährlichen Dividenden geniessen...

waspch
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darum steigt der Goldpreis ...

Putin lässt seine Zentralbank derzeit 4 bis 5 Tonnen Gold kaufen. Und zwar jede Woche. Seit vielen Monaten macht er das so. Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat Wladimir Putin die grössten globale Goldspekulationen seit Jahrzehnten gestartet. Die Goldreserven Russlands betragen nun mehr als 2000 Tonnen. Alleine im Juni hat Moskau 18,66 Tonnen Gold zugekauft. Seit Jahresbeginn ist Putin Goldschatz um 100 Tonnen gewachsen.

Hier der Link zum Artikel
https://www.gmx.ch/magazine/politik/putin-handelsstreit-usa-china-profit...

5G Sucks !

bonobolio
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Goldrausch wie im Frühjahr 2016?

Sehen wir bald wieder einen Goldrausch wie im Frühjahr 2016? Obiger Bericht zu den Käufen der russischen Nationalbank spricht Bände...

Und Goldminen-Aktien (mit einem Hebel auf den Goldpreis) stehen vor einem kontinuierlichen Aufwärtstrend:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

bonobolio
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Tiefere Preise für Öl + Kapital = Mehr Gewinn für Goldies

Tiefere Preise für Öl und für Kapital (tiefere Zinsen) drücken die All-In-Sustaining-Costs (AISC) und vergrössern somit - zusammen mit dem gestiegenen Goldpreis - den Gewinn für die Goldminen-Aktien.

Gold wirft zwar keine Zinsen ab, dafür werden auch keine Negativ-Zinsen fällig.

Goldminen-Aktien schliesslich profitieren vom Hebel auf den Goldpreis und schütten vierteljährlich Dividenden aus. Die Wahl ist eindeutig: Go NEM go!

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

bonobolio
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Barrick topt die Analysten-Erwartungen

Barrick Gold mit Zahlen am oberen Ende der Erwartungen (sackstark dabei auch das Joint-Venture Barrick-Newmont in Nevada):

https://finance.yahoo.com/news/strong-q2-points-annual-production-110000813.html

Heute werden wir ein neues 52-Wochen-Hoch sehen:-) Und dies dürfte bald die Regel werden (Goldman Sachs prophezeit eine weltweite Rezession)...

Die grossen Minenaktien wie Barrick Gold (GOLD) und Newmont Goldcorp (NEM) werden da stark zulegen - slowly but steadily (und mit vierteljährlichen Dividenden)...        

bonobolio
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Gold: Warum noch viel höhere Kurse drin liegen

Gold: Warum noch viel höhere Kurse drin liegen:

https://www.handelszeitung.ch/invest/gold-was-der-chart-verrat-und-warum-noch-hohere-kurse-drin-sind

Das dürfte dem weltgrössten Goldproduzenten Newmont Goldcorp Schub verleihen (Hebel auf den Goldpreis und viertljährliche Dividenden):

https://investors.newmontgoldcorp.com/events-and-presentations/default.aspx

Zauberlehrling
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Wer vor einigen Monaten in

Wer vor einigen Monaten in das Faktorzertifikat auf Barrick BR4LCB investiert hat, konnte seinen Einsatz bereits weit mehr als verdoppeln und dies ist erst der Anfang einer goldenen Zeit! 

Elias
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Strafzins auf dem Konto: Die Liste der Banken wird länger

Wenn UBS und Credit Suisse ihren reichen Kunden Minuszinsen aufbrummen, kann das auch Normal-Sparern nicht egal sein. Die Zahl der Banken, die den Strafzins verhängen, nimmt zu - schon ab 250'000 Franken auf dem Konto.

in hoher Kontostand ist erstrebenswert, gibt Sicherheit ist Zeichen des finanzellen Erfolgs. Aber man kann in diesen Zeiten zu viel Bargeld auf dem Konto haben. Zumindest aus Sicht der Bank. Diese meldet sich dann bei den Kunden. Mit sanftem Druck wird klargemacht, dass ein Strafzins fällig wird, falls nicht mehr Mittel in die Finanzmärkte investiert werden. Betroffen sind in erster Linie Firmenkunden oder institutionelle Kunden wie Pensionskassen. Hinter verschlossenenen Türen bedeutet eine Bank einem Grosskunden schnell einmal, nicht zu viel Bargeld auf dem Konto zu parkieren.

Aber auch die Liste der Banken, die einen Negativizins auf Retail- und Privatkundengeldern erheben, wird länger. Dazu kommt: Die Limiten, ab denen die Bank von den Kunden einen Negativzins verlangt, senkt sich langsam ab.

Vermögensverwalter bestrafen Bargeld

Vor etwa zwei Wochen sagte der CEO der Credit Suisse (CS), Tidjane Thiam, dass die Grossbank bei gewissen Kunden nun einen Strafzins belaste. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg setzt es für Kunden bei der CS 0,4 Prozent Strafzins bei über einer Million Euro in bar. Konkurrentin UBS verlangt eine Abgabe von 0,5 Prozent, wenn Barvermögen von mehr als 500'000 Euro auf den Konten liegen. Bei 2 Millionen Franken Bareinlagen wird der volle Negativzins von 0,75 Prozent belastet.

Andere Vermögensverwalter haben schon wenige Monate nach der Einführung des Negativzinses durch die Schweizerische  Nationalbank (SNB) Anfang 2015 begonnen, die Belastung der SNB weiterzureichen. Dazu gehören die Genfer Privatbanken Pictet und Lombard Odier. Grundsätzlich sind Kunden von Privatbanken mit dem grössten Teil ihrer Vermögen in den Finanzmärkten investiert und entgehen damit einem Negativzins. Benachteiligt sind aber Kunden, die vorsichtig agieren und grössere Barvermögen halten, etwa, weil sie neue Investmentgelegenheiten abwarten wollen. 

Den eigentlichen Tabubruch stellen allerdings Strafzinsen bei durchschnittlichen Kundenvermögen dar, wie sie auf Privat- und Sparkonten im Retailgeschäft der Banken liegen. Für Aufsehen sorgen immer tiefer werdende Limiten.

Auch «Normal»-Vermögen betroffen

Die Postfinance kannte eine Limite von einer Million, senkte diese vergangenes Jahr aber auf 500'000 Franken ab. Bei der Graubündner Kantonalbank sind gar Konten ab 250'000 Franken betroffen, allerdings nur, wenn die Konten nach dem 1. April 2019 eröffnet worden sind. Diese Beispiele zeigen, dass Negativzinsen auf normalen Privat- und Sparkonten mehr und mehr zum Mittel der Banken werden, Kunden von hohen Bargeldbeständen abzuschrecken. 

Eine Ausnahmestellung nimmt die Alternative Bank der Schweiz ein, die 0,125 bis 0,75 Prozent Negativzins verlangt, und dies damit begründet, dass dafür wegen des Negativzinses keine anderen Abgaben oder Gebühren verlangt würden. Die Kunden der ökologischen und sozialen Themen verpflichteten Bank scheinen dies akzeptiert zu haben, denn die Bank verzeichnet weiter Geldzuflüsse.

Gebühren steigen

Negativzinsen auf dem Konto zu vermeiden ist letztlich einfach: Geld kann schlicht gesplittet und auf andere Konten verlagert werden. Ausserdem, so hört man, reagieren Banken auf protestierende Kontoinhaber und verzichten auf den Strafzins, um Kunden nicht zu verlieren.

Ein grösseres Problem ist, dass viele Banken nicht den Negativzins direkt weitergeben, sondern vom Kunden mehr Geld mittels Gebühren verlangen. Oder, bei gleichbleibenden Gebühren die Verzinsung weiter senken, wie dies die Credit Suisse bei ihren Bonviva-Bankpaketen Anfang Jahr tat. Das Basispaket gab voher 0,15 Prozent Zins, jetzt noch 0,1 Prozent. 

Dieses indirekte Weitergeben des Negativzinses wird Experten zufolge immer noch weitgehend akzeptiert. Jedenfalls wurde noch nicht beobachtet, dass Kunden deswegen scharenweise zu neu auf den Schweizer Markt gekommenen, günstigeren Onlineanbietern wechseln. Fragt sich, wie lange die Kunden noch stillhalten.

Diese Banken belasten Retail- und Privatkunden Negativzinsen 

Diese Banken belasten Retail- und Privatkunden Negativzinsen 

Bank Betroffene Konten Negativzins Betroffene
Vermögensgrösse
Alternative Bank der Schweiz (ABS) Privatkonten -0,125 Prozent
-0,75 Prozent
bis 50'000 Franken
über 50'000 Franken
Postfinance Privat- und 
Sparkonten
-1 Prozent ab 500'000 Franken
Migros Bank Privatkonten -0,75 Prozent ab 1 Mio. Franken
Lombard Odier Vermögensverwaltung -0,75 Prozent ab 100'000 Franken
Pictet Vermögensverwaltung -0,75 Prozent ab 1 Mio. Franken
Julius Bär Vermögensverwaltung -0,75 Prozent ab 500'000 Franken 
ab 100'000 Euro 
UBS Vermögensverwaltung -0,75 Prozent
-0,6 Prozent
ab 2 Mio. Franken
ab 500'000 Euro
Credit Suisse Vermögensverwaltung -0,4 Prozent ab 1 Mio. Euro
Swissquote Sparkonten -0,75 Prozent ab 1 Mio. Franken
Zürcher Kantonalbank (ZKB) Vermögensverwaltung -0,75 Prozent Gewisse hohe Vermögen
Graubündner Kantonalbank (GKB) Privat- und
Sparkonten
-0,75 Prozent 250'000 Franken¹/
3 Mio. Franken
bzw. Gegenwerte in Euro
Aargauische Kantonalbank (AKB) Privat- und 
Sparkonten
-0,8 Prozent
-0,5 Prozent
2 Mio. Franken
500'000 Euro 
Zuger Kantonalbank Vermögensverwaltung k.A.  einzelne Kunden

https://www.cash.ch/ratgeber/negativzinsen-strafzins-auf-dem-konto-die-l...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

bonobolio
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Weltweites Spitzen-Duo der Gold-Produzenten

Mein Tip: Je 50% auf die beiden weltgrössten Gold-Produzenten Barrick (GOLD) + Newmont (NEM):

https://finance.yahoo.com/quote/GOLD?p=GOLD&.tsrc=fin-srch

und

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?ltr=1

Da kann man nix falsch machen in Zeiten von Negativ-Zinsen, Währungs- und Wirtschaftskriegen, Brexit, diversen politischen, ökonomischen und martialischen Krisenherden und kriegt obendrein noch vierteljährliche Dividenden... Bitte weitersagen!  

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