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marabu
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Gold

Sicher nicht ohne Einfluss!? (Quelle Bloomberg)

India and China want IMF to sell its $100b gold

Apr 15 2009 2305 hrs IST , New Delhi Bookmark/Search this post with:

Tags: IMF, News By KA Badarinath India and China may press for the sale of the entire gold reserves of the International Monetary Fund (IMF) to raise money for the least developed countries.

The IMF holds 103.4 million ounces (3,217 tonnes) of gold that, if sold, can fetch about $100 billion.

A draft paper exchanged between New Delhi and Beijing proposes that the gold be sold in bullion markets over a period of two to three years. The money thus raised must be used in tackling poverty in the poorest nations.

“We have been discussing with China a common position on the subject,” a senior finance ministry official told Financial Chronicle.

Both prime minister Manmohan Singh and Chinese president Hu Jintao will have to clear the proposal before the representatives of the two countries can take it up at the IMF spring meeting in June in Washington.

The G20 heads of state meeting in London earlier this month agreed to sell a part of the IMF gold to raise $6 billion for poor countries during 2009-11. This was a component of a $1.1 trillion package worked out by G20.

The World Bank has estimated that over 90 million people may be pushed into poverty in the global economic turmoil.

“We are working on a more ambitious proposal of selling the entire gold as it is an idle asset with the IMF,” said the official.

India and China are looking at three ways of using the money so raised. 1) The $100 billion be invested to improve IMF’s liquidity. 2) The money be committed to improving incomes of the poorest countries. 3) A mix of the first two options be considered.

How the sale will affect the bullion market, with attendant problems for currencies, has not been assessed. A large part of the gold may find its way into central banks and private players. Since most of its will be out of reach for retail markets, gold prices may not get hammered.

Globally gold prices now are in the $870 - $950 per ounce range. India and Turkey, traditionally big buyers of gold, have not bought much lately because of low domestic demand. During January to March, India bought a paltry 1.2 tonnes. (Normally, India imports about 700 tonnes a year.) Turkey bought just 40 kg last month.

K Shivram, vice- president of the World Gold Council, said, “Whether the gold will be sold or not is an open question.” If the sale did take place it would be staggered, he said. There could be a temporary correction in gold prices but the market would bounce back.

He added that when G20 announced the limited sale of gold, the prices that had been ruling around $950, dropped to $875. “But they are again moving up.”

In India, gold now quotes at Rs 14,500 to 15,000 per 10 gm. Karvy Comtrade, a commodity brokerage, expected the price to drift to Rs 13,000 by the end of June. He did see an impact of IMF gold sales in the short- to- medium term.

Vibhu Ratandhara, assistant vice- president of Bonanza Commodity, said much depended on the US, which had 17 per cent equity in gold at the IMF.

The gold, if cold, would go mostly to central banks. He said there could be some impact on retail prices which might drop by Rs 400 per 10 gm.

The IMF has built its gold reserves over 40 years. The historical value of the gold, as declared in its balance sheet, is $9.3 billion. Four major sources helped build the reserves. One, member- countries paid in gold their 25 per cent initial quota subscriptions. Two, interest charges on credit given by it were collected in gold from many countries. Three, member-countries can sell gold to it to fight a temporary liquidity crisis. And four, they can make loan repayments in gold.

weico
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MarcusFabian wrote:

Wenn Du allerdings - wie weico - Gold nicht als Währung erkennst sondern nur als Rohstoff betrachtest, dann lass definitiv die Finger von Gold, denn als Rohstoff bringt Gold rein gar nix!

Auf keinen Fall die Finger davon lassen...!!

Da Gold ein relativ seltener Rohstoff ist und dazu von vielen Leuten als "sicherer Hafen" (in Inflations-bzw."Krisenzeiten") angesehen wird,lässt sich vortrefflich damit spekulieren.

Nur müssen diese Zeiten halt erst noch kommen... 8)

P.S:..nicht auszuschliessen,dass Gold dann auch mal ,Währung Hin oder Her,einen SPEKULATIVEN "Rhodium-Höhenflug" (oder Molybdän usw.) hinlegt ..!! Wink

weico

revinco
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Nein, ich lasse die Finger nicht davon. Ich bin ja selber in physischem Gold investiert, suche einen geeigneten Zeitpunkt zum aufstocken. Aber auch wenn eine bevorstehende Deflation nun 1-2 Jahre andauert, danach bin ich zuversichtlich das eine Inflation oder sogar Hyperinflation danach auf uns zukommt (ist nur eine Frage der Zeit). Aber zur Zeit gehen die Meinungen ob wir Deflation / Inflation haben zu weit auseinander um da klar durchzublicken.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

MarcusFabian
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Gold

@Revinco,

Der springende Punkt ist: Wenn Gold eine Währung ist, wird es in der Deflation minimum seinen Wert behalten.

Wenn es nur ein Rohstoff ist, wird es in der Deflation parallel zu allen anderen Rohstoffen an Wert verlieren.

oozoo
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Offenbar wollen China und Indien den Goldpreis druecken um selbst guenstig nachzukaufen Wink

revinco
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MarcusFabian wrote:

@Revinco,

Der springende Punkt ist: Wenn Gold eine Währung ist, wird es in der Deflation minimum seinen Wert behalten.

Wenn es nur ein Rohstoff ist, wird es in der Deflation parallel zu allen anderen Rohstoffen an Wert verlieren.

Und Du bist 100% überzeugt das Gold eine Währung (und somit nicht nur ein Rostoff) ist um praktisch Dein ganzes Vermögen darin zu investieren?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

MarcusFabian
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oozoo wrote:

Offenbar wollen China und Indien den Goldpreis druecken um selbst guenstig nachzukaufen Wink

Genau das war auch mein erster Gedanke.

Die Chinesen sind halt schon kluge Leute, denn mit dem Verkauf von 3700 Tonnen IWF-Gold kommt Panik in den Goldmarkt und die Papiertrader steigen aus. Gut für die Chinesen Wink

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass durch die Goldverkäufe die Währungen des SZR weiter geschwächt werden. Allen voran der Dollar. Und das kann ja auch nicht im Interesse von China sein.

MarcusFabian
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Revinco wrote:

Und Du bist 100% überzeugt das Gold eine Währung (und somit nicht nur ein Rostoff) ist um praktisch Dein ganzes Vermögen darin zu investieren?

Ja, Gold war schon immer eine Währung.

Die paar gescheiterten Versuche, mal für 9-30 Jahre reine Papierwährungen einzuführen sind in der 3000 jährigen Geschichte des Geldes nichts weiter als Anekdoten.

learner
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Der Markt ... hält gegenwärtig von Geld trotzdem etwas mehr als von Gold und Silber, weil er an Deflation glaubt. Das Deflationsszenario ist tatsächlich einleuchtend. Kommt hinzu, dass Primärwelle B in den Aktienmärkten am Laufen ist, und deswegen auch eine grössere Downwelle in den Edelmetallen zu erwarten ist.

Es gibt noch Schlimmeres.

marabu
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Mit Gold ist man auf der richtigen Seite, wenn man in einem längeren Zeithorizont denkt!

Die Chinesen werden auf jeden Fall im Verlaufe der nächsten zwei bis drei Jahren, ohne grosse Ankündigungen, ihre extreme Dollarabhängigkeit herabzusetzen versuchen. Dazu haben sie verschiedene Optionen:

- Einkauf in Rohstoffe verschiedenster Art (Minen, etc.)

- Beteiligungskäufe in weltweit tätige Unternehmen

- Investition in Infrastrukturen, die sie vor allem aus ihren Dollarbeständen tätigen...

oozoo
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MarcusFabian wrote:

Genau das war auch mein erster Gedanke.

Die Chinesen sind halt schon kluge Leute, denn mit dem Verkauf von 3700 Tonnen IWF-Gold kommt Panik in den Goldmarkt und die Papiertrader steigen aus. Gut für die Chinesen Wink

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass durch die Goldverkäufe die Währungen des SZR weiter geschwächt werden. Allen voran der Dollar. Und das kann ja auch nicht im Interesse von China sein.

soweit ich informiert bin veringern sich die T-Bills der Chinesen momentan, dadurch dass sie weniger nachkaufen als auslaufen. Ein sehr langsamer und vorsichtiger Ausstieg.

bengoesgreen
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Ich finde diesen Chart sehr interessant (log!!). Die Währung, die am besten wegkommt, ist der Schweizer Franken. Heutiger Wert ca. 20% vom Goldpreis 1913 in CHF. Das entspricht einer jährlichen Inflation von ungefähr 1.8% p.a. (1.018^90=4.98 -- 1/5=0.2=20%).

An zweiter Stelle, der US Dollar mit "nur" 6% (or less) ursprünglichen Wertes.

Ich glaube der Franken wird auch in Zukunft ein sicherer Hafen bleiben... (aber keine Garantie)

3) Φιλαργυρία

Touni
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"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

T15
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Touni wrote:

China kauft Kupfer:

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/Warum-die-Chinesen-wie...

toll was das mit dem finanzsystem auf sich hat :? :?:

wollen die jetzt vom gold ablenken?

oder das kluge china, kupfer nachfrage wird anzihen und teuer werden darum jetzt schnell alles bunkern... :roll:

teletuuby
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Quote:

Geldmenge dividiert durch Goldmenge = Wert der Währung pro Unze.

Na ja, so einfach ist's nun auch wieder nicht.

Z.B Autobahnen haben auch einen Wert. Solange sie in Staatsbesitz sind, kann man sie als Collateral für Geld benützen. und vieles mehr...

Ich weiss das ist provokativ, aber der Wert von Gold ist:

Produktionskosten(egal in welcher Währung du rechnest) + 10-30% Marge

alles andere ist: Vertrauensverlust anderer Vermögensklassen & historisch, nostalgische Schwärmerei.

Ich sehe schon das momentane Inflationspotenzial, aber gleich in die reflexartige Antwort: 'Gold' zu

verfallen, scheint meines Erachtens auch nicht angebracht.

MarcusFabian
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learner wrote:

Kommt hinzu, dass Primärwelle B in den Aktienmärkten am Laufen ist, und deswegen auch eine grössere Downwelle in den Edelmetallen zu erwarten ist.

Wobei in der Regel Aktienmärkte und Gold nicht parallel laufen (so wie derzeit) sondern diametral entgegengesetzt.

Das wird sich irgendwann korrigieren müssen.

MarcusFabian
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bengoesgreen wrote:

Die Währung, die am besten wegkommt, ist der Schweizer Franken. Heutiger Wert ca. 20% vom Goldpreis 1913 in CHF.

Wobei man aber auch sehen muss, dass der Franken bis 2000 mit Gold gedeckt war und bis dahin fast gar nicht an Wert verloren hat.

Aber in den letzten 9 Jahren wurde die Goldmenge halbiert und die Geldmenge verdoppelt. Der Franken hat also im Vergleich zu 2000 rund 70% an Kaufkraft verloren.

diamant01
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Ein schoener Betrag: BiggrinBiggrin

Gold und der drohende Einbruch der Aktienmärkte

10:50 17.04.09

Gold und der drohende Einbruch der Aktienmärkte Die jüngste Rallye der Aktienmärkte, sollte schon bald zu Ende sein – und in einen regelrechten Kollaps münden. Das erwartet zumindest Heiko Seibel von CM-Equity AG laut einem Bericht des Branchendienstes Mineweb. Und der Experte habe bereits Zeitraum und Ausmaß der jüngsten Aktienrallye korrekt gegenüber BNW Business Newswire vorhergesagt.

Nun geht Seibel davon aus, dass der S&P 500 Index Ende Juni oder im Juli auf ein endgültiges Tief von ungefähr 450 Punkten fallen wird – was vom aktuellen Stand bei 865 Punkten fast eine Halbierung wäre!

Der S&P 500 beschloss die vergangene Woche bei 856.56 Punkten, und damit eine beeindruckende, fünfwöchige Erholungsphase mit einem Gewinn von 26 Prozent im Vergleich zum Tief vom 9. März. Doch kann dieser Rebound nicht darüber hinweg täuschen, dass der Index, der die Aktien der 500 größten US-Unternehmen zusammenfasst, bis zu diesem Zeitpunkt einen Wertverlust von 58 Prozent zu verzeichnen hatte.

Seibel sei der Ansicht, dass der wachsende Optimismus vieler (vor allem US-) Investoren und auch der US-Regierung in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung völlig fehl am Platz sei, heißt es. Die Investoren würden schon bald wieder stark durchgeschüttelt, und zwar durch ein Nachbeben des Schocks von Oktober letzten Jahres. Und in Folge dessen werde der S&P 500 um bis zu 40 Prozent abtauchen.

Diese drohende, albtraumhafte Abschwung werde dazu führen, dass viele bereits verunsicherte Anleger ihre verbleibenden Wertpapierbestände abstoßen. Nur jene Anleger, die im Goldbereich investiert seien, könnten diesem Szenario entgehen, glaube Seibel. Bei einem totalen Vertrauensverlust in Bezug auf die breiteren Aktienmärkte werde Gold eine Rallye starten. Der Analyst rechnet mit einer Umkehr des aktuellen, leichten Abwärtstrends des Goldpreises schon in einigen Wochen und mit neuen Rekordhochs jenseits der 1.000 US-Dollar pro Unze – vielleicht sei sogar ein Anstieg auf 1.200 Dollar je Unze möglich.

Eine Erholung der Märkte sei laut Seibel aber ebenfalls nicht mehr allzu weit entfernt. Hier gehe der Experte von einem leichten Aufschwung bereits im letzten Quartal 2009 aus.

GOLDINVEST.de bietet Hintergrundberichte und aktuelle Kommentare zum Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung ausgewählter Minengesellschaften aus dem Bereich der Edelmetalle, Basismetalle und sonstiger Rohstoffe. Weitere Informationen unter: www.goldinvest.de

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

marabu
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MarcusFabian wrote:

bengoesgreen wrote:
Die Währung, die am besten wegkommt, ist der Schweizer Franken. Heutiger Wert ca. 20% vom Goldpreis 1913 in CHF.

Wobei man aber auch sehen muss, dass der Franken bis 2000 mit Gold gedeckt war und bis dahin fast gar nicht an Wert verloren hat.

Aber in den letzten 9 Jahren wurde die Goldmenge halbiert und die Geldmenge verdoppelt. Der Franken hat also im Vergleich zu 2000 rund 70% an Kaufkraft verloren.

Moment mal: Heisst das nun konkret, dass wir mit Fr. 1'000.-- 70 % weniger Gegenwert in einem Indexkorb erhalten (Konsumgüter, Dienstleistung etc. entsprechend gewichtet)?

Mir scheint die Diskussion etwas in die "Enge" zu laufen. Die Schweiz, welche jeden 2. Franken im Export verdient, muss unbedingt im Umfeld anderer Währungen "mitschwimmen". D.h. mit andern Worten: Die Nationalbank hat und wird gezielt eine Politik verfolgen, die den Export in wichtige Absatzgebiete auch im Umfeld einer schwierigen Konjunkturlage nicht zusätzliche Nachteile erleiden lässt. Andererseits sollen sich aber auch wichtige Importgüter im Rohstoff- und Halbfabrikatebereich nicht verteuern. Ein anspruchsvoller Seiltanz!

Wir "Börseler" dürfen nicht nur im Hinblick auf unsere unmittelbaren Interessen "Überlegungen" anstellen, sondern müssen auch die Gesamtsituation im Auge behalten. 8)

MarcusFabian
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teletuuby wrote:

Z.B Autobahnen haben auch einen Wert. Solange sie in Staatsbesitz sind, kann man sie als Collateral für Geld benützen. und vieles mehr...

Nein, kann man nicht. Die Schweiz kann als Gegenleistung für eine Lieferung aus China nicht ein paar Kilometer der A1 anbieten Lol

Ein paar Kilo Gold hingegen schon.

MarcusFabian
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marabu wrote:

Heisst das nun konkret, dass wir mit Fr. 1'000.-- 70 % weniger Gegenwert in einem Indexkorb erhalten (Konsumgüter, Dienstleistung etc. entsprechend gewichtet)?

Unterm Strich: ja

marabu wrote:

Die Nationalbank hat und wird gezielt eine Politik verfolgen, die den Export in wichtige Absatzgebiete auch im Umfeld einer schwierigen Konjunkturlage nicht zusätzliche Nachteile erleiden lässt.

Stimmt. Oder anders ausgedrückt: Sie wird den Franken parallel zu den anderen Währungen weiter abwerten.

marabu
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MarcusFabian wrote:

marabu wrote:
Heisst das nun konkret, dass wir mit Fr. 1'000.-- 70 % weniger Gegenwert in einem Indexkorb erhalten (Konsumgüter, Dienstleistung etc. entsprechend gewichtet)?

Unterm Strich: ja

marabu wrote:

Die Nationalbank hat und wird gezielt eine Politik verfolgen, die den Export in wichtige Absatzgebiete auch im Umfeld einer schwierigen Konjunkturlage nicht zusätzliche Nachteile erleiden lässt.

Stimmt. Oder anders ausgedrückt: Sie wird den Franken parallel zu den anderen Währungen weiter abwerten.

D'accord! Daraus folgt? Gemeinsames Absinken der Währungen hat zur Folge, dass wir alle "etwas" weniger konsumieren können? Oder falsch? Bei schwacher Kunjunturlage - d.h. in Richtung abgeschwächter Deflation doch nicht, weil sich dann auch Güter und Dienstleistungen verbilligen?

Ausser Rohstoffen (Im Hinblick auf die Zukunft), und Gold, dann Immobilien, speziell Land,...

Alles Relativ! Lol Es lebe Einstein, Hyperspace, die schwarzen Löcher, das Raum-Zeit-Kontinuum und die Super Strings.

(Sorry, der Single schmeckt heute gerade besonders gut... Habe ja mit meinen Anlagen auch was Kleines zu feiern. LolLol )

bengoesgreen
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MarcusFabian wrote:

bengoesgreen wrote:
Die Währung, die am besten wegkommt, ist der Schweizer Franken. Heutiger Wert ca. 20% vom Goldpreis 1913 in CHF.

Wobei man aber auch sehen muss, dass der Franken bis 2000 mit Gold gedeckt war und bis dahin fast gar nicht an Wert verloren hat.

Aber in den letzten 9 Jahren wurde die Goldmenge halbiert und die Geldmenge verdoppelt. Der Franken hat also im Vergleich zu 2000 rund 70% an Kaufkraft verloren.

MarcusFabian wrote:

marabu wrote:
Heisst das nun konkret, dass wir mit Fr. 1'000.-- 70 % weniger Gegenwert in einem Indexkorb erhalten (Konsumgüter, Dienstleistung etc. entsprechend gewichtet)?

Unterm Strich: ja

Ich muss mich hier wieder einmischen. Es stimmt nicht, dass der Franken sich in 9 Jahren um 70% abgewertet hat. Ich weiss nicht auf welche Geldmenge du (MF) dich beziehst, aber weder im BIP-Deflator (der Chart wurde anhand diesem erstellt), noch im Warenkorb stellt man eine solche Abwertung fest! 70% Abschlag (bei gleichbleibenden Preisen) würden eine Preissteigerung (im Warenkorb) um Faktor 3.33 bedeuten!!! Weder im Restaurant, in der Migros, an der Tankstelle, im Media-Markt, bei Rohstoffen (wie Gold in CHF) oder für Immobilien stelle ich eine solche Inflation fest! Ich zahle nominell nirgens für eine Ware in Franken 3.33 mal dessen, was ich im Jahr 2000 bezahlt habe. Bei vielen Gütern sind die Preise gleichgeblieben oder wie bei Elektronikartikeln sehr stark gesunken.

Die Inflation auf den Preis für Güter (ie. Warenkorb) ist für den einfachen Bürger von Bedeutung. Der 70% Abschlag stimmt einfach nicht!

Man kann sich durchaus fragen, ob der Wertverlust von 80% auf den Franken oder 94% auf den US-Dollar in 90 Jahren nicht ein gutes Argument ist, doch Gold zu kaufen, aber man sollte durchaus handfeste Argumente liefern und fair diskutiern. Bei aller Fairness, der BIP-Deflator weist im Gegensatz zum Warenkorb meist niedrigere Werte für die Infaltion aus. Das wäre wiederum ein Argument für Gold.

((Ich frage mich, ob es nicht sinnvoll wäre einen neuen Thread (z.B. "historische Inflation") zu erstellen, wie man sich vor der Infaltion schützt, da dies doch ein essentielles Thema ist! Dort könnte man die ganze Diskussion einfliessen lassen und bündeln.))

3) Φιλαργυρία

MarcusFabian
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marabu wrote:

Gemeinsames Absinken der Währungen hat zur Folge, dass wir alle "etwas" weniger konsumieren können? Oder falsch?

Falsch, wobei Du selbst schon die richtige Antwort gibts:

Quote:

Alles Relativ! Lol

Wenn Währungen verwirren, dann klammere sie aus!

Wenn Du als Fischer Deinen Fisch für 1.50 Taler verkaufst und Du für 1.50 Taler ein Brot kaufen kannst, dann klammere den Taler aus und sage 1 Fisch = 1 Brot.

Ob jetzt der Taler mehr oder weniger Wert wird, ist bedeutungslos. Für Deinen Fisch kriegst Du ein Brot. Auch in einer Deflation oder einer Hyperinflation!

Problematisch wird's erst dann, wenn Du während Deines Arbeitslebens 15'000 Taler sparst, um Dir im Alter dann 10'000 Brote kaufen zu können.

Jetzt erst kommt der Taler ins Spiel und Du musst Dich fragen, wieviele Brote Du in 10 oder 20 Jahren noch für 15'000 Taler bekommst!

Wenn es nämlich zur Hyperinflation kommt, kannst Du Dir vielleicht nur noch 100 Brote kaufen und verhungerst.

Das ist nicht aus der Luft gegriffen: Wer 1985 eine Million türkischer Lira besass, konnte sich dafür eine Villa mit Pool kaufen. 2005 bekam er für eine Million noch gerade zwei Espressi im Basar in Istanbul.

Wenn Du also dem Werterhalt der Talers nicht traust, kaufst Du jetzt Gold für Deine Taler. Dann hast Du auf alle Fälle garantiert, dass Du Dir im Alter noch 10'000 Brote kaufen kannst.

Allerdings nicht unbedingt mehr, denn Gold schafft keine Zinsen.

Wenn es allerdings zur Hyperinflation kommt, dann kaufst Du mit Deinem Gold gleich die Bäckerei und die Fischerboote und hast ausgesorgt. Wink

MarcusFabian
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bengoesgreen wrote:

70% Abschlag (bei gleichbleibenden Preisen) würden eine Preissteigerung (im Warenkorb) um Faktor 3.33 bedeuten!!!

Ich habe von Inflation und Geldentwertung gesprochen. Du sprichst von Preissteigerungen. Das ist beileibe nicht dasselbe!

Das Problem ist, einen Fels in der Brandung auszumachen, den man verwenden könnte, um das Preisniveau zu messen. Brot wäre ein Beispiel. Und ja, der Preis eines Brotes hat sich seit 2000 nicht verdreifacht. Teilweise wird das aufgefangen durch sinkende Rohstoffpreise - zumindest bis 2005, weiterhin werden grosse Mengen unserer Franken von ausländischen Investoren gebunkert und werden so nicht Teuerungs-Wirksam und zum Dritten findet der grosse Schub der Entwertung gerade erst statt und konnte sich noch gar nicht auswirken.

Ich frage mal zurück: Welche Schlussfolgerung ziehst Du in bezug auf die Stabilität einer Währung, wenn deren Geldmenge in 10 Jahren verdoppelt wird bei einem BIP von im Schnitt vielleicht +2%?

bengoesgreen
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Lieber MF, Geldentwertung/Inflation enspricht einer Preissteigerung für ein gleichbleibendes Gut (wie ein Laib Brot), gemessen am Warenkorb (da ist Brot enthalten). Das ist die gängige Messung der Inflation. Somit kann man es unterm Strich reziprok gleichsetzen.

Du hast es ja selber bestätigt:

MarcusFabian wrote:

marabu wrote:
Heisst das nun konkret, dass wir mit Fr. 1'000.-- 70 % weniger Gegenwert in einem Indexkorb erhalten (Konsumgüter, Dienstleistung etc. entsprechend gewichtet)?

Unterm Strich: ja

Über den Daumen: 2% Wachstum 10 years und Verdoppelung Geldmenge (sicher? und welcher GM überhaupt?), entspricht einer "Verwässerung" von 39% und nicht 70%. (1.02`10=1.22 -- 1.22/2=0.61) Das hat sich aber nicht in den Preisen niedergeschlagen (nach meinem subjektiven empfinden).

Soweit bin ich mir sicher in meiner Rechnung. Weiter nicht mehr ganz (es ist spät und der Alkoholpegel sinkt auch nur langsam).

Wenn die Inflation nun auch 2% p.a. entsprach, gab es eine 22%ige Inflation. Von den 39% lassen sich 22% dadurch erklären. Es bleiben 17% die sich also nicht in den Preisen niedergeschlagen haben, weil die Produktion in 10 Jahren sich um 17% verbilligt hat?! Stimmt das so? Beim Rest bin ich mir aber sicher...

Gute Nacht allerseits!

3) Φιλαργυρία

diamant01
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Die 13 wichtigsten Gründe warum Gold steigen muss und steigen wird!

1. Die Bergbauproduktion der Minen wird in den nächsten Jahren stagnieren oder sogar zurückgehen, da die teilweise steigenden Kosten und der aktuell doch noch relativ niedrige Goldpreis zu Firmenschließungen führen wird und teilweise schon geführt hat.

Vor allem viele kleinere Gesellschaften haben aktuell ein gewaltiges Problem damit für Projekte noch Finanzierungen zu bekommen.

Die Aktienkurse der Junior-Miners und der Explorer in den letzten Monaten spricht da Bände.

Hier haben sich die Marktwerte der Firmen oft schon völlig in Luft aufgelöst.

Damit kommt kein zusätzliches Angebot auf den Markt und die Zahl der Minen in die man investieren kann nimmt ab!

2. Die enormen Defizite in den USA ( sowohl in den Staatshaushalten, als auch im Außenhandel ) werden den US-Dollar schon kurzfristig aber auch auf mittlere Sicht schwächen und den Goldpreis unterstützen. Ein schwacher Dollar ist ein Warnhinweis auf den Abstieg des Papiergeldes überall, denn wenn die Weltwährung schwankt, dann schwanken auch die anderen.

3. Das weltweit niedrige Zinsniveau begünstigt traditionell Investitionen in Gold - siehe dazu auch unseren Artikel zum Thema : "Zinsen bei Null in den USA!" Damit entfällt die Ausrede weg kein Gold zu kaufen, weil es keine Zinsen bringen würde!

4. Risiken im Finanzsystem (gigantische Überschuldung, Kollaps der Immobilen- und Grundstückspreise in den USA) und politische Verwerfungen bringen traditionell das "Krisenmetall Gold" wieder in aller Munde und in die Depots oder Keller der Anleger! Dazu gehört auch das Aufblähen der Geldmengen durch die immer stärkeren Eingriffe der Notenbanken - z.B. durch den Aufkauf von Staatsanleihen, die sonst in den Volumen keine Käufer mehr finden würden .

5. Die Zentralbanken haben in den letzten Monaten und Jahren ihre Goldverkäufe schon deutlich zurückgefahren bzw. sogar schon alles verkauft, was für den Verkauf vorgesehen war. Das liegt zum einen daran, dass man auch dort schon langsam merkt, was mit dem Papiergeld abgeht. Zum anderen liegt es aber einfach nur daran, daß man einfach keines mehr hat, welches man verkaufen kann.

6. Die Nachfrage vor allem asiatischer Zentralbanken wird in den nächsten Jahren steigen, da diese sich tendenziell aus ihren US-Dollarbeständen verabschieden. Auch die politische Ecke in die sich die USA in den letzten Jahren und Monaten gestellt haben veranlasst die Regierungen den Abverkauf der eigenen Dollarbestände immer mehr auch als Druckmittel gegen die USA zu benutzen.

7. Die Goldnachfrage aus China und Indien wird wieder anziehen, weil auch - trotz der aktuellen Krise - die Kaufkraft dieser Länder in den kommenden Jahren zulegen wird.

In diesen Ländern werden dann traditionell größere Anteile der Anlagen und Ersparnisse in Gold und andere Edelmetalle investiert.

8. Auch die Europäer - und hier vor allem die Deutschen - entdecken in Krisenzeiten wieder das sichere Wertaufbewahrungsmittel Gold.Der Mangel an Gold wurde in den letzten Wochen und Monaten vielen auch dadurch klargemacht, dass die Goldmünzen, die man kaufen wollte oftmals nicht erhältlich waren.

9. Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht welche Vorteile es haben könnte in eine Geldanlage zu investieren, die man aktuell noch anonym fast überall erwerben kann?

Der Überwachungsstaat breitet sich immer mehr aus und man weitet auch die Zugriffe auf Privatvermögen immer stärker aus.

Man regt sich über das alles zwar immer irre auf, tut aber nichts dagegen sich selber aus genau diesen Überwachungen und Zugriffen zu entziehen.

10. Die Gewichtung der Anleger weltweit in Gold ist historisch gesehen auf dem absoluten Tiefpunkt. Die letzten Goldhaussen gingen erst zu Ende wenn dieser Sektor einen Portfolioanteil von etwa 30% erreicht hatte. Aktuell liegt dieser Anteil ( Gold, Silber und Mineninvestments zusammengenommen) bei etwa 1%!

Das hat zur Folge, dass man sich aktuell zwar mit Goldanlagen als Aussenseiter fühlt und sich dann einredet auf der falschen Seite zu sein - wenn man die Sache aber mal logisch überlegt zeigt diese Positionierung nichts anderes an, als dass es noch erhebliches Kaufpotential gibt und kaum Gefahr von Kurseinbrüchen besteht, weil ganz einfach niemand Material hat, das er auf den Markt werfen könnte! Es ist also auf der einen Seite ein doofes Gefühl Aussenseiter zu sein, aber auf der anderen Seite fast eine Garantie für gute Renditen!

11. Die aktuellen Goldbesitzer und Goldfreunde sind sehr kommunikativ und gute Verteiler. Meine Erfahrung ist, dass sich eigentlich alle, die sich derzeit im Edelmetallsektor engagieren die Sachen genau ansehen, sehr kritisch sind, fast jeden Monat mehr verdienen als sie ausgeben ( damit sind permanente Mittelzuflüsse in den Sektor sicher ) und sehr stark auch sozial verwurzelt sind - somit einfach das sind, was man die tragenden Säulen der Gesellschaft nennt. Man beherrscht es in diesen Kreisen sehr gut auch in der Arbeit, beim Partner oder in der Freizeit das Thema treffend und sachlich kompetent anzusprechen - das ist die billigste und beste Werbung für Gold. Hier wird auch unsere Seite immer öfters weitergegeben und wir dienen immer mehr Personen dazu sich mal einfach, unterhaltsam, aber immer sachlich korrekt an das Thema heranzutasten! Dieses Umschichten der tragenden Säulen wird das System irgendwann zu Fall bringen.

12. Die Superreichen positionieren sich ganz auffällig in diesem Sektor und wenn man denen hinterher läuft ist man in den letzten Jahrhunderten niemals schlecht gefahren.

13. Es findet eine Verschiebung von Wohlstand und Geld von Ländern, die von Gold eher nix halten ( Europa, USA.... ) in die Länder/Regionen statt, die dem Gold sehr positiv gegenüberstehen ( Russland, Ölförder-Länder, Asien.... ). Ein erneut steigender Ölpreis und die immer weiter voranschreitende Globalisierung - trotz der aktuellen Krisen - werden also auch einen permanenten Mittelzufluß nach Gold verursachen.

MarcusFabian
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Gold

bengoesgreen wrote:

Geldentwertung/Inflation enspricht einer Preissteigerung für ein gleichbleibendes Gut (wie ein Laib Brot), gemessen am Warenkorb

In etwa 50% der Fälle ist das richtig. In den anderen 50% aber falsch.

Guckste: http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?styleid=29&t=10580

bengoesgreen wrote:

Wenn die Inflation nun auch 2% p.a. entsprach, gab es eine 22%ige Inflation. Von den 39% lassen sich 22% dadurch erklären.

Die Geldmenge (M3 in Franken) ist seit 2002 um zwischen 12% und 20% gewachsen. Das ergibt in etwa 100% in den letzten 9 Jahren.

MarcusFabian
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Gold

diamant01 wrote:

Die 13 wichtigsten Gründe warum Gold steigen muss und steigen wird!

14. Über 50% der Goldsucher (spezialisierte Geologen) sind älter als 60 Jahre und werden demnächst pensioniert. Es gibt also zu wenig Spezialisten, um neue Goldminen zu finden.

marabu
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marabu wrote:

Mit Gold ....

Die Chinesen werden auf jeden Fall im Verlaufe der nächsten zwei bis drei Jahren, ohne grosse Ankündigungen, ihre extreme Dollarabhängigkeit herabzusetzen versuchen. Dazu haben sie verschiedene Optionen:

- Einkauf in Rohstoffe verschiedenster Art (Minen, etc.)

- Beteiligungskäufe in weltweit tätige Unternehmen

- Investition in Infrastrukturen, die sie vor allem aus ihren Dollarbeständen tätigen...

Bezogen auf meinen Beitrag von vorgestern:

TAGI ONLINE soeben:

Chinesischer Staatsfonds schielt auf europäische Unternehmen

Der 200 Milliarden Dollar starke chinesische Staatsfonds CIC hat lohnende Investitionen in Europa ausgemacht.

«Wir werden auch in Europa einige vorsichtige Investitionen tätigen»: CIC-Chef Lou Jiwei. (Bild: Keystone)

«Wir haben in Europa viele gute Chancen identifiziert», sagte CIC-Chef Lou Jiwei am Samstag bei einer Finanzkonferenz auf der chinesischen Insel Hainan. «Wir werden auch in Europa einige vorsichtige Investitionen tätigen, in einem angemessenen Umfang.» Nach Lous Worten hat sich die Lage grundlegend gegenüber der Situation vor einem Jahr geändert, als der 200 Mrd. Dollar schwere Fonds durch nationale Schutzregeln abgeschreckt worden sei.

«Ich bin aber all den Protektionisten in Europa dankbar», fügte er hinzu. «Wenn wir damals in der Euro-Zone investiert hätten, hätten wir inzwischen furchtbare Verluste erlitten.» Vor der Finanzkrise standen die EU-Staaten unter Druck, den Einfluss der Staatsfonds aus Russland oder China auf die heimische Industrie gering zu halten. «Europa nimmt jetzt eine offene Haltung ein und spricht nicht mehr über seine Bedenken», sagte Lou.

Der CIC hat sich im vergangenen Jahr mit drei Milliarden Dollar am US-Investor Blackstone und mit fünf Milliarden Dollar an der US- Bank Morgan Stanley beteiligt. Die Investitionen haben in den vergangenen Monaten stark an Wert verloren und CIC hohe Verluste beschert.

(vin/sda)

Erstellt: 18.04.2009, 17:57 Uhr

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