Hypothek abschliessen oder warten..?

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Elias
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peter-zg hat am 15.10.2012 - 13:39 folgendes geschrieben:

Elias hat am 15.10.2012 - 09:24 folgendes geschrieben:

Tragbarkeitsberechnung : http://www.tkb.ch/private/produkte/hypotheken_kredite/immobilien_finanzi...

 

Ohne Einkommen kann man keine Aussage machen

 

Sorry hab ich vergessen..

Jahreseinkommen brutto 150k, netto 127k

Die Banken unterscheiden dann auch noch Berufs-Risiken. Nicht bei jeder Branche sind die Aussichten rosig. Familienstand etc. ist auch noch wichtig. Mit dem Einkommen dürfte es eng werden, trotz aller Sicherheiten.

 

Ich würde es so machen.

Die 100K vom Sparkonto wird man als Zahlung leisten müssen und die PK und 3a als Sicherheiten hinterlegen. Das müsste reichen, um alles in die 1. Hypothek zu packen.

100K würde ich als  Libor oder 3-jährige Festhypo nehmen mit dem Ziel, spätestens in 3 Jahren 50K direkt zu amortisieren. Nach weiteren 3 Jahren die nächsten 50K. Dann ist man bei 80% Eigenkapital angelangt.

100K auf 8 Jahre für die nächste Amortisationsrunde.

Den Rest auf 10 Jahre

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peter-zg
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Finanzierungsstrategie

Ich bin noch eher frisch im Thema drinnen, deshalb erlaube ich mir ein paar Verständnisfragen zu stellen, hoffe das passt so...

Die Banken unterscheiden dann auch noch Berufs-Risiken. Nicht bei jeder Branche sind die Aussichten rosig. Familienstand etc. ist auch noch wichtig. Mit dem Einkommen dürfte es eng werden, trotz aller Sicherheiten.

Familien ist keine geplant, bin momentan als Single unterwegs und arbeite in der Informatik Branche (nein, keine Bank). Da ist eher ein Fachkräftemangel vorhanden. Ich gehe mal davon aus, dass dies kein Nachteil sein sollte.

Die 100K vom Sparkonto wird man als Zahlung leisten müssen und die PK und 3a als Sicherheiten hinterlegen.

Damit würde ich bei einer Fremdfinanzierung von 900k (=90%) landen und 3a wie auch PK werden als Sicherheit verpfändet? Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Bank max bis zu 80% geht und die das Eigenkapital wirklich als Cash gebracht werden muss. Sprich 3a auflösen und WEF Vorbezug aus der PK.

Das müsste reichen, um alles in die 1. Hypothek zu packen.

Zudem bin ich immer davon ausgegangen, dass bei der hohen FF auf jeden Fall eine 2.Hypothek verlangt wird. Machen Banken hier Ausnahmen?

100K auf 8 Jahre für die nächste Amortisationsrunde.

Was ist der Vorteil, wenn hier eine kleine Tranche auf 8 Jahre gelöst wird? Warum nicht gleich den ganzen Rest auf 10 Jahre nehmen?

 

Elias
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peter-zg hat am 15.10.2012 - 22:39 folgendes geschrieben

100K auf 8 Jahre für die nächste Amortisationsrunde.

Was ist der Vorteil, wenn hier eine kleine Tranche auf 8 Jahre gelöst wird? Warum nicht gleich den ganzen Rest auf 10 Jahre nehmen?

 

So ist man flexibler. Wenn man wieder Geld zum Amortisieren in 8 Jahren hat, kann man wählen. Sieht man, dass die Zinsen steigen, kann man diese Tranche nochmals zu tiefen Sätzen verlängert und auf das Auslaufen der 10-Jahres-Tranche warten. Das gesparte Geld muss man aber zu höheren Zinsen anlegen können als man Hypo-Zinsen zahlt, sonst ist amortisieren günstiger.

 

peter-zg hat am 15.10.2012 - 22:39 folgendes geschrieben

Die 100K vom Sparkonto wird man als Zahlung leisten müssen und die PK und 3a als Sicherheiten hinterlegen.

Damit würde ich bei einer Fremdfinanzierung von 900k (=90%) landen und 3a wie auch PK werden als Sicherheit verpfändet? Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Bank max bis zu 80% geht und die das Eigenkapital wirklich als Cash gebracht werden muss. Sprich 3a auflösen und WEF Vorbezug aus der PK.

Es ist Verhandlungssache. Mehrere Offerten einholen. Wenn man darlegt, dass man jährlich 15K direkt amortisieren will, müsste es gehen (ausser bei der Migros-Bank, die sind sehr konservativ)

 

peter-zg hat am 15.10.2012 - 22:39 folgendes geschrieben:

Das müsste reichen, um alles in die 1. Hypothek zu packen.

Zudem bin ich immer davon ausgegangen, dass bei der hohen FF auf jeden Fall eine 2.Hypothek verlangt wird. Machen Banken hier Ausnahmen?

Gleiche Antwort wie oben. Verhandlungssache....  Sie können unter diesen Umständen eine Ausnahme machen. Man muss sich analog wie bei einer 2. Hypothek zur Amortisation schriftlich verpflichten.

 

 

Man muss sich bewusst sein, dass bei einer Immo-Krise, die Bewertung der eigenen Immobilien herabgesetzt werden kann. Das kann zur Folge haben, dass nicht mehr genügend Deckung vorhanden ist, wenn die Immobilie z.B. nur noch mit 800'000 bewertet wird. Die Bank verlangt dann weitere Sicherheiten.

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Bundesobli

Heute ein neues Allzeittief von 0.48%

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Bundesobli

Und nochmals runter auf ein neues Allzeittief 0.45%

 

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Zieht die SNB die Hypothekenbremse?

Während in der Geld- und Währungspolitik keine Umwälzungen zu erwarten sind, wird die Einschätzung der Nationalbank zur Lage auf dem Immobilienmarkt mit einiger Spannung erwartet. Seit Mitte Jahr verfügen die Stabilitätshüter nämlich über ein neues Instrument, um einer Blasenbildung vorzubeugen. Es geht um den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer, mit dem von den Banken vorübergehend höhere Eigenmittel für die Vergabe von Hypothekarkrediten vorgeschrieben werden können. Im Sommer kündigte die Nationalbank an, diesen Pfeil gegen die Überhitzung auf dem Immobilienmarkt bis Ende Jahr im Köcher zu behalten. In der Hoffnung, die Selbstbeschränkung der Banken führe zu einer Beruhigung. Nun wird eine neue Lagebeurteilung erwartet. Das letzte Wort zur Auslösung des zusätzlichen Eigenmittelpuffers hat der Bundesrat, dem die SNB nach Konsultation der Finma Antrag stellen muss.http://www.20min.ch/finance/news/story/Fuer-die-SNB-geht-ein-turbulentes...

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weico
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Hypothekarzinsen immer tiefer: 1,5 Prozent für zehnjährige Kredite

"Das Zinsmärchen findet kein Ende. Wer heute ein Haus baut, kriegt das Geld von der Bank so billig wie noch nie zuvor: Am Freitag boten mehrere Banken zehnjährige Hypotheken für weniger als 1,5 Prozent an, wie ein Blick auf die Vergleichsplattform Comparis zeigt. Eine Hypothek über eine halbe Million Franken führt so zu einer monatlichen Zinsbelastung von gerade mal 600 Franken. Zweijährige Hypotheken werden derzeit sogar für weniger als 0,7 Prozent gehandelt und selbst Festhypotheken über fünf Jahre liegen teilweise unter der symbolischen Grenze von 1 Prozent. "

 

"Auch der Staat kommt derzeit billig an Geld: Die Renditen auf 10-jährige Bundesanleihen fielen diese Woche zwischenzeitlich auf bis zu 0,34 Prozent. Selbst die bis 2042 laufende Bundesanleihe wurde zuletzt nur gerade mit einer Rendite von 0,98 Prozent gehandelt. Für Schulden, die vor 2017 zurückbezahlt werden, erhält der Staat derzeit sogar Geld: Die im Februar 2013 fällige Obligation kostete (!) den Anleger am Freitag einen Zins von 0,35 Prozent. "

 

http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2670/

 

P.S:...zum Glück ist es kein "Zinsmärchen" sondern PURE REALITÄT...... Drinks :hi: Yahoo

 

 

weico

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Man würde meinen, 2% für eine 10jährige sei ein Schnäppchen. Wer zugegriffen hat muss jetzt feststellen, dass man schlappe 25% zuviel bezahlt. Irre.

Das ärgerliche daran: Will man verkaufen, zahlt man auf die Restlaufzeit einen Penalty, sofern die Zinsen dannzumal tiefer sind als das vermeintliche "Superangebot".

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Pensionskassengelder anlegen: Sich selber eine Hypothek geben

Die Vorsorgenehmer können bei ihren Anlagen mehr mitbestimmen, als allgemein bekannt ist. In die eigene ­Hypothek zu investieren, bringt Steuervorteile

Das Vorsorgegeld ist meist der mit Abstand grösste Vermögensbestandteil eines Haushalts. Doch was mit diesem Geld geschieht und wie es angelegt wird, scheint weitgehend der Kontrolle entzogen. Denn es befindet sich hauptsächlich in kollektiv verwalteten Töpfen wie der AHV oder der betrieblichen ­Pensionskasse.

Auf den zweiten Blick zeigt sich aber, dass die Einflussmöglichkeiten bei diesen Mitteln vielfältiger sind, als es den meisten bewusst ist. Im überobligatorischen Bereich der zweiten und in der dritten Säule ist seit der ersten BVG-Revision per 1. Januar 2006 eine breite Palette an Anlagemöglichkeiten erlaubt. Dies ab einer Lohnsumme von gegenwärtig 126  360 Franken (Sicherheitsfondslohn).

Noch kaum bekannt ist, dass im überobligatorischen Bereich sogar eine Anlage in die eigene Hypothek möglich ist. Bisher bieten drei Vorsorgeunternehmen ein solches Produkt an: die Zürcher PensExpert-Gruppe über die Sammelstiftungen Pens3a und PensFlex sowie zwei kleinere Stiftungen in der Innerschweiz und in der Westschweiz. «Für die Finanzierung eines selbst bewohnten Eigenheims können mit diesen Angeboten bis zu 50 Prozent des Vorsorgeguthabens als Hypothekardarlehen direkt in das Eigenheim investiert werden», erklärt Mark Huber von PensExpert. Der mit der Vorsorgestiftung Pens3a vereinbarte marktkonforme Hypothekarzins (aktuell 2,75 Prozent) wird dem persönlichen Vorsorgekonto des Vorsorgenehmers als Zinsertrag gutgeschrieben. Nebeneffekt: Die einbezahlten Schuldzinsen bleiben als Ertrag beim Vorsorgenehmer, und zwar steuerfrei. Denn die Schuldzinsen können nach wie vor privat vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Wegen der Hypothek wird zudem das steuerbare Vermögen kleiner. Angeboten werden nur variable Hypotheken, die jährlich verlängert oder abgelöst werden können. Belehnt wird ein Eigenheim zudem nur bis zu zwei Dritteln des Verkehrswertes.

Das 3a-Mindestguthaben des Vorsorgenehmers muss mindestens 150 000 Franken betragen, die Hypothek mindestens 75 000 Franken. Interessant ist die Eigenhypothek deshalb vor allem für Besserverdienende, die jedes Jahr den höchstmöglichen Beitrag in die gebundene Vorsorge 3a (für das Jahr 2013 sind es 6739 Franken) einzahlen können.

Ab einem Vorsorgeguthaben von 200 000 Franken schlagen die Experten von Pens3a vor, 50 Prozent des Guthabens in die eigene Hypothek zu investieren. 

http://www.bilanz.ch/vorsorge/pensionskassengelder-anlegen-sich-selber-e...

 

Das der Bezug versteuert werden muss, wird nicht erwähnt.

Ich bin für verpfänden um so von der Rendite der Vorsorge wie auch von den tiefen hypozinsen zu profitieren.

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Elias
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So tief waren die Hypozinsen noch nie

2012 war ein gutes Jahr für Wohneigentümer. Für eine fünfjährige Hypothekarschuld von einer Million Franken waren lediglich 14'000 Franken Zinsen zu zahlen.

 

Und eine Zinswende ist nicht in Sicht.

 

2012war ein Rekordjahr im Schweizer Hypothekarmarkt. Wie das am Dienstag veröffentlichte Hypothekenbarometer des Vergleichsdienstes Comparis zeigt, waren die Zinsen noch nie so tief. Zudem schwankten sie äusserst geringfügig.

Die Zinsen blieben über das ganze Jahr äusserst stabil - und dies auf einem historisch tiefen Niveau. Das vierte Quartal des Jahres hat das bestätigt, wie dem alle drei Monate publizierten Barometer zu entnehmen ist.

Variable Hypotheken eher teuer

Im letzten Quartal kosteten Festhypotheken mit zehnjähriger Laufzeit im Durchschnitt 2 Prozent; im Vorquartal waren sie mit 2,1 Prozent minim teurer. Die Richtzinsen für fünfjährige Laufzeiten beliefen sich unverändert auf 1,4 Prozent. Die fünfjährigen Laufzeiten haben sich damit den einjährigen angeglichen.

Weiterhin vergleichsweise teuer waren variable Hypotheken, deren Zins unverändert 2,7 Prozent betrug. Mitte 2012 hatten die Zinsen eine Talsohle erreicht, die sie auch im vierten Quartal nicht verliessen.

Stabile Zinsen auf historisch tiefem Niveau

Die Zahlen bestätigen damit gemäss Comparis den Trend im ganzen Jahr: Die Zinsen stabilisierten sich auf historisch tiefem Niveau. Eine Zinswende sieht Comparis-Bankenexperte Stefan Rüesch nicht.

Seit 2001 beobachtet Comparis die Richtzinsen. Dabei fielen die Schwankungen nie so gering aus wie 2012. Zudem waren auch die absoluten Differenzen zwischen den Höchst- und den Tiefstzinsen 2012 am kleinsten. Die Richtzinsen für Hypotheken mit zehnjähriger Laufzeit bewegten sich zwischen 2,3 und 1,9 Prozent.

Lange Laufzeiten gefragt

Diese einmalige Situation prägte auch die Nachfrage. Die Festhypotheken waren das mit grossem Abstand beliebteste Hypothekarmodell. Es machte im vierten Quartal 81 Prozent der Nachfrage aus, beinahe gleichviel wie im Vorquartal. Ende 2011 hatte der Anteil noch 68 Prozent betragen.

Auf das ganze Jahr 2012 gesehen, betrafen rund zwei von drei Kreditanfragen eine langfristige Festhypothek mit 7 bis 10 Jahren Laufzeit. Weil viele Hypothekarschuldner nicht mehr mit weiteren Zinssenkungen rechnen, möchten sie die heutige Situation möglichst lange einfrieren. http://www.20min.ch/finance/news/story/So-tief-waren-die-Hypozinsen-noch...

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Nebukadnezar
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Banken erhöhen heimlich die Hypo-Zinsen

Seit Anfang Jahr haben die Banken still und leise ihre Hyposätze erhöht. Innert kurzer Zeit schlugen die Kredite für Immobilien um bis zu 20 Prozent auf. Der Durchschnittssatz für fünfjährige Festhypotheken betrug am Freitag rund 1,7 Prozent, vor einem Monat waren es noch 1,4 Prozent.

Dieser Anstieg beträgt 19 Prozent innert Monatsfrist. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitung «Der Sonntag» nach einem Bankenvergleich. Im langfristigen Vergleich sind die Zinsen nach wie vor sehr tief.

Auch langfristige Hypotheken, die momentan sehr beliebt sind, haben aufgeschlagen, wie «Der Sonntag» schreibt. Noch im Dezember war es möglich, für zehnjährige Hypotheken Sätze von unter 2 Prozent auszuhandeln. Jetzt bietet keine namhafte Bank mehr Zinsen unter dieser Marke an.

Druck auf Banken steigt

Bei den Grossbanken CS und UBS, bei den Kantonalbanken und auch bei den Raiffeisenbanken sind es jetzt aber meist zwischen 2,3 und 2,5 Prozent, gemäss den neusten Richtsätzen. Ökonomen stellen fest, dass die Banken die Gunst der Stunde nutzen und ihre Margen erhöhen.

Das hat auch mit dem Druck zu tun, den die Finanzmarktaufsicht (Finma) und die Nationalbank auf die Geschäftsbanken ausüben: Sie monieren seit zwei Jahren, dass der Immobilienmarkt zu überhitzen drohe.

Die Nationalbank erwägt zudem, beim Bundesrat die Aktivierung des so genannten Kapitalpuffers zu beantragen. Das würde die Hypotheken nochmals verteuern.

http://www.srf.ch/news/wirtschaft/banken-erhoehen-heimlich-die-hypo-zinsen

http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2777/

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Elias
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Nebukadnezar hat am 10.02.2013 - 12:35 folgendes geschrieben:

Ökonomen stellen fest, dass die Banken die Gunst der Stunde nutzen und ihre Margen erhöhen.

 

Die Banken raten deshalb, die Gunst der immer noch tiefen Zinsen zu nutzen und die Hypotheken langfristig anzubinden. http://www.derbund.ch/wirtschaft/konjunktur/Trendwende-bei-Hypozinsen-Ba...

Den Tipp hätten sie vor der Erhöhung durchgeben sollen  :no:

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Hypothekarzinsen: Kein Grund zur Panik

Die höheren Hypozinsen markieren noch keine Trendwende. Sich jetzt zu einem schnellen Immobilienkauf verleiten zu lassen, halten Experten für falsch. Es gebe klügere Wege, sich eine günstige Hypothek zu sichern.

Von einem «starken Anstieg der Hypothekarzinsen» war in der Sonntagspresse und auf vielen Onlineportalen zu lesen. Die Zeitung «Der Sonntag» hat die Hypothekarangebote der Schweizer Banken im Januar mit den offerierten Zinssätzen im Dezember verglichen und dabei einen Anstieg «um bis zu 20 Prozent» festgestellt.

Das klingt dramatisch.

Vergessen werden sollte aber nicht, dass es sich dabei um eine Erhöhung auf sehr tiefem Niveau handelt und sich an den grundsätzlich historisch tiefen Zinsen so schnell nichts ändern wird.

Claudio Saputelli, Immobilienexperte bei der UBS, erklärt die leicht höheren Hypothekarzinssätze mit den Refinanzierungsbedingungen der Banken am Kapitalmarkt. Obwohl sich der Leitzins selbst nicht geändert habe, seien die langfristigen Zinssätze, zu denen sich Finanzinstitute gegenseitig Geld leihen, seit Dezember um bis zu 0,5 Prozentpunkte angestiegen. «Darin reflektiert sich die zunehmende Zuversicht in eine konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft, sodass die Leitzinsen vielleicht wieder ansteigen könnten», erklärt Saputelli gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

Eurokrise spricht gegen Trendwende

Angesichts dessen zu befürchten, dass bei den Hypothekarzinsen jetzt eine Trendwende erfolge, hält Saputelli aber für überzogen. «Grundsätzlich ist die weltweite Wirtschaftslage noch immer so kritisch, dass die Zentralbanken die Leitzinsen nicht so schnell erhöhen können», ist der Leiter des UBS-Immobilienresearch überzeugt. Weder in den USA noch in Europa oder Japan sei eine baldige Erholung der Wirtschaft in Sicht. Und solange die grossen Wirtschaftsräume ihre Leitzinsen auf rekordniedrigem Niveau halten, könne auch die Schweiz die Leitzinsen nicht spürbar anheben. Denn eine zu grosse Differenz zum Euroraum würde die Rolle der Schweiz als sicherer Anlegerhafen akzentuieren und den Franken wieder bedrohlich erstarken lassen.

Dass die langfristigen Zinssätze am Kapitalmarkt in den letzten Wochen angestiegen seien, hat laut Saputelli damit zu tun, dass man wieder auf eine Erholung im Euroraum hoffe. Oder zumindest zu hoffen wagt. Sollte diese nämlich tatsächlich eintreten, könnten auch die Zinsen wieder steigen. Doch angesichts der weiterhin prekären Lage in Spanien oder Italien und der Pflasterpolitik in Griechenland könne kein Ökonom davon ausgehen, dass die Eurokrise in absehbarer Zeit gelöst sei. Ironischerweise begünstigt die anhaltende Krise in Südeuropa die Hypothekarschuldner in der Schweiz.

Zinserhöhung im Gleichschritt

Dass die Schweizer Banken gemäss der Untersuchung des «Sonntag» unisono ihre Hypozinsen erhöhten, würden andere Banken sicher ähnlich begründen wie die UBS. :ok:  Bei skeptischen Beobachtern wecken derlei synchron gestaltete Zinsschritte den Verdacht der Absprache unter den Instituten. «Ich würde mich hüten, zu sagen, die Zinserhöhungen im Januar seien abgesprochen», sagt dazu der unabhängige Hypothekenfachmann Stefan Heitmann von Mymoneypark. «Doch der Markt ist klein, und natürlich schaut jede Bank, was die andere macht.»

Der Gründer und Geschäftsführer des nach eigenem Bekunden «einzigen unabhängigen Hypothekenberaters der Schweiz» spricht lieber von einer «Tendenz zum Herdenverhalten». Das Argument der höheren Swap-Sätze kann Heitmann zwar nachvollziehen, doch hält er es auch für vorgeschoben. «Die Banken erhöhen mit den höheren Zinsen einfach ihre Margen und haben jetzt eine gute Begründung gefunden», sagt Heitmann gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «An den Leitzinsen hat sich nichts geändert. Die Banken geben einfach schon einmal höhere Kosten an den Kunden weiter, obwohl sie sie zu einem Teil noch gar nicht haben.»

Nicht blind zur Hausbank

Denn nicht alle Banken finanzierten ihre Hypothekarkredite nur über den Interbankenmarkt. So würden zum Beispiel auch die Einlagen der Bankkunden zur Ausgabe von Hypotheken herangezogen. «Oder die Banken haben sich noch zu den günstigeren Konditionen vom Dezember langfristig finanziert, berechnen ihren Kunden aber dennoch höhere Zinsen.» Die schlichte Wahrheit sei: «Die Banken erhöhen die Hypothekarzinsen, weil sie es können und der Kunde es mitmacht.»

Die jetzt erfolgten Erhöhungen kann ein Wohnungskäufer laut Heitmann schon dadurch wieder wettmachen, dass er die Zinssätze der verschiedenen Anbieter wirklich miteinander vergleicht. Ein professioneller Vergleich von mehr als 50 Anbietern, wie ihn Mymoneypark für seine Kunden durchführe, sei für die meisten Wohnungskäufer jedoch ohne professionelle Unterstützung zu aufwendig.

«Die meisten vergessen zudem, dass auch grosse Versicherungen langfristige Hypotheken anbieten.» Im Vergleich zu den Banken böten die Versicherungen bei dieser Form der Hypothek aktuell in der Regel sehr viel günstigere Zinssätze, erklärt Heitmann. «In der aktuellen Zinssituation sind die meisten Menschen ohnehin gut beraten, wenn sie eine langfristige Festzinshypothek abschliessen», erklärt der Ökonom. Dabei könne man zwischen 50'000 und 100'000 Franken sparen, wenn man alle Angebote systematisch vergleichen lasse, anstatt «blind seiner Hausbank zu vertrauen». http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Hypothekarzinsen-Kein-Grund-zur-P...

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Zyndicate
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So wirkt sich der Kapitalpuffer auf Hypozinsen aus

 
Experten sind sich einig: Der SNB-Kapitalpuffer wird kaum zu umgehen sein. Doch was heisst das für die Hypothekarzinsen?

 


Von Frédéric Papp

 

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) macht aus ihrer Besorgnis über die Überhitzung des Immobilienmarktes keinen Hehl. Immer wieder warnt sie vor einer bevorstehenden Immobilienblase. "Die Situation sei unverändert kritisch, wir beobachten die Lage weiterhin genau", sagte SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg am Montag gegenüber der "Aargauer Zeitung". Um die Blase nicht weiter anschwellen zu lassen, hat sie aber einen Pfeil im Köcher – den antizyklischen Kapitalpuffer.


Und dieser Puffer könnte schon in wenigen Monaten eingeführt werden - glauben zumindest Experten. "Dämpfen die Mitte letzten Jahres eingeführten Kreditvergabekriterien den Immobilienmarkt nicht nachhaltig, wird der Kapitalpuffer ab Sommer 2013 kaum zu verhindern sein", sagt beispielsweise Fredy Hasenmaile, Immobilienökonom bei der Credit Suisse, zu cash.


Die Folge davon: Hauskäufer müssten künftig mindestens 10 Prozent Eigenmitteln einbringen, die nicht aus einer Verpfändung oder einem Vorbezug von Guthaben der zweiten Säule stammen. Und die Hypothekarschuld ist in jedem Fall innerhalb von maximal 20 Jahren auf zwei Drittel des Belehnungswertes der Liegenschaft zu amortisieren.


Kapitalpuffer macht Hypotheken teurer


Der antizyklische Kapitalpuffer der SNB wird auch zu einer Erhöhung der Hypozinsen führen: "Kommt der Kapitalpuffer, steigen die Hypozinsen für Neugeschäfte im Schnitt zwischen 10 bis 20 Basispunkten", sagt UBS-Immobilienspezialist Claudio Saputelli. Ins selbe Horn stösst Hasenmaile: "Ich rechne mit einer Erhöhung der Hypothekarzinsen zwischen 5 bis 30 Basispunkten, genauer lässt sich das noch nicht beziffern."  


Derzeit beträgt der Zinssatz einer 5-jährigen Festhypothek knapp 1,7 Prozent. Nach Einführung des Kapitalpuffers käme der Satz im Maximalfall auf 2 Prozent zu liegen. Dies entspräche einer Verteuerung der Zinskosten von rund 17 Prozent.


Wird der Kapitalpuffer vom Bundesrat durchgewinkt, müssen die Banken zusätzliche Eigenmittel von 2,5 Prozent für risikogewichtete Positionen, wie zum Beispiel für Hypotheken, auf die Seite legen. Dies verteuert das Eigenkapital der Banken. Wollen die diese ihre durchschnittliche Zinsmarge von derzeit rund 0,8 Prozentpunkte halten, kommen sie nicht darum herum, die Kosten auf die Kunden abzuwälzen, sprich die Hypozinsen anzuheben.


Auch bestehende Hypotheken betroffen


Möglicherweise entfaltet der Kapitalpuffer eine noch stärkere Wirkung. Die Einführung des Kapitalpuffers signalisiert den Kreditinstituten eine Zuspitzung der Immobilienkrise. In der Folge dürfte das Hypothekargeschäft noch weiter gekürzt werden. "Die Verknappung des Finanzierungsangebots treibt die Zinsen nach oben", sagt Saputelli, "die Hypozinsen könnten gegen 40 Basispunkte anziehen." Das würde eine 5-jährige Festhypothek gegenüber heute um maximal 23 Prozent verteuern. 


Was zudem oft vergessen wird: Der mögliche Zinsaufschlag betrifft nicht nur das Neugeschäft, sondern auch bestehende Hypothekarverträge. Ob die Kreditinstitute auch die Zinsen von bestehenden Kreditverträgen nach oben anpassen werden, bleibt allerdings fraglich. "Einzelne Kreditinstitute werden im Sinne der Kundenpflege und mit Blick auf den harten Wettbewerb keine volle Überwälzung vornehmen ", sagt Hasenmaile.


Anders jene Banken, die eher knapp kapitalisiert sind und das Hypothekargeschäft zu ihrem Kernbusiness zählen. Diese dürften an einer Zinserhebung nicht vorbeikommen, so Hasenmaile.


Angebote vergleichen


Zu diesen Kandidaten gehört beispielsweise die Raiffeisen. Gemessen an den neuen Basel-III-Vorschriften ist die Genossenschaftsbank latent kapitalknapp. Daher ist es wohl kein Zufall, dass Raiffeisen das Hypothekarwachstum seit 2010 deutlich zurückfährt.


Neben der Raiffeisen hat auch die Luzerner Kantonalbank ihr Hypothekargeschäft gebremst. Die Bank sei "bewusst etwas aufs Bremspedal getreten", wird deren CEO Bernard Kobler in der Mitteilung zu den Jahreszahlen zitiert. Das Wachstum der Hypothekarkredite lag bei 4,9 Prozent.


Für potenzielle Käufer von Immobilien ist es somit umso wichtiger, diverse Angebote von Banken einzuholen und diese zu vergleichen.


Quelle: www.cash.ch

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Elias
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Den Inhabern von Libor-Hypotheken droht die Zinswende

 

Die Hypothekarsätze steigen. Ist dies das Signal, um in lang laufende Festhypotheken zu wechseln? Experten glauben, dass man sich noch Zeit lassen kann. http://www.nzz.ch/finanzen/strukturierte_produkte/uebersicht/den-inhaber...

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Migros Bank bietet Hypotheken neu online an

Die Migros Bank bietet als erste Bank der Schweiz auch das Hypothekargeschäft online an. Wohneigentümer können übers Internet Liegenschaftskäufe finanzieren oder bestehende Hypotheken ablösen. http://www.cash.ch/news/top_news/migros_bank_bietet_hypotheken_neu_onlin...

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Notenbanken-Geldflut hält die Zinsen tief

Die Zentralbanken weltweit werden ihre Zinsen weiterhin niedrig halten, da die lockere Geldpolitik Japans ihre Währungen aufzuwerten drohe.

Diese Einschätzung vertritt Joachim Fels, internationaler Chefökonom bei Morgan Stanley in London. Die Geldpolitik der Notenbanken werde akkommodierend bleiben, zum Teil auch, um den Kurswechsel in Japan zu stützen, sagt Fels. Die Bank von Japan versucht die seit Jahrzehnten währende Politik umzukehren und die Deflation, die geduldet wurde um die Last der öffentlichen Schulden zu dämpfen, zu bekämpfen. Japans Staatsverschuldung liegt bei 245 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt.

“Was sich dieses Jahr zeigen wird, ist die dritte Rate einer großen geldpolitischen Lockerung”, sagte Fels am Montag auf einer ICBI-Konferenz in Barcelona. Angesichts der Situation in Japan “werden andere Zentralbanken gezwungen sein, ihre eigene Geldpolitik expansiv zu halten, um eine zu starke Aufwertung ihrer Währungen zu verhindern, führte Feld aus.

http://www.cash.ch/news/top_news/notenbankengeldflut_haelt_die_zinsen_ti...

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Trendwende bei Hypothekarzinsen noch nicht in Sicht

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz haben im Verlauf des ersten Quartals 2013 angezogen und sich inzwischen auf dem höheren Niveau stabilisiert. Von einer Trendwende kann man aber noch nicht sprechen.

Die Richtzinsen für zehnjährige Festhypotheken sind auf 2,3% von 2,0% angestiegen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten neusten Hypotheken-Barometer des Internet-Vergleichsdienstes Comparis hervorgeht. Als Grund sieht Comparis eine Vorwegnahme des antizyklischen Puffers.

Der Anstieg der Zinsen für Festhypotheken habe Anfang 2013 innert weniger Wochen stattgefunden, schreibt Comparis. Im Februar hätten die Zinsen ein Niveau erreicht, auf dem sie sich lange nicht mehr befunden hätten. Das habe im Markt zu Nervosität geführt. Niemand habe gewusst, ob sich der Anstieg fortsetzen werde oder nicht. Inzwischen habe sich die Situation aber beruhigt und die Zinsen hätten sich seit Mitte Februar auf dem höheren Niveau stabilisiert.

Markt hat antizyklischen Puffer antizipiert

Der Quartalsdurchschnitt betrug laut dem Hypotheken-Barometer 2,2%, was 0,2 Prozentpunkte höher war als im Vorquartal. Festhypotheken mit fünfjährigen Laufzeiten kosteten im Durchschnitt 1,6% oder ebenfalls 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Die einjährigen Festhypotheken dagegen stagnierten im ganzen Quartal bei durchschnittlich 1,4%. Keinerlei Veränderung zeigten die Zinsen für variable Hypotheken; sie kosteten weiterhin 2,7% Zins.

Der Markt habe den antizyklischen Puffer antizipiert und die Anpassungen bereits vor dem Entscheid des Bundesrats vorgenommen, glauben die Comparis-Experten. Zudem seien die Refinanzierungskosten für die Banken seit Anfang Jahr gestiegen; das zeige der höhere Swap-Zins, zu dem die Banken einander Kredite gewähren.

Festhypotheken bleiben beliebt

Der Zinsanstieg um durchschnittlich 0,2 Prozentpunkte sei für ein Haushaltsbudget relativ geringfügig; er habe denn auch nicht bewirkt, dass sich die Nachfrage komplett geändert hätte. In der Comparis-Hypothekenbörse seien denn auch nur kleine Verschiebungen festzustellen. Weiterhin waren Festhypotheken am beliebtesten, wobei die langfristigen Laufzeiten (sieben bis zehn Jahre) mit einem Anteil von 80% der Festhypotheken den meisten Zuspruch erhielten.

Mittelfristige Laufzeiten (vier bis sechs Jahre) machten 17% und kurzfristige Laufzeiten (ein bis drei Jahre) 3% Prozent aller Festhypotheken aus. Libor-Hypotheken konnten mit 10% sämtlicher Hypotheken ihren Marktanteil behaupten, während die variablen Hypotheken nur 2% ausmachten.

http://www.cash.ch/news/top_news/trendwende_bei_hypothekarzinsen_noch_ni...

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Zyndicate
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SNB-Negativzins könnte Hypotheken-Dilemma lösen

 
Die Einführung negativer Zinsen auf die Überschuss-Einlagen von Banken könnte der Schweizerischen Nationalbank (SNB) dabei hilfreich sein, den Immobilienmarkt der Schweiz abzukühlen.

Darauf weist der International Währungsfonds (IWF) in einer aktuellen Studie hin. “Negative Zinsen könnten bei der Adressierung des Dilemmas helfen, welchem sich die SNB gerade ausgesetzt sieht: Niedrige Zinsen sind zwar notwendig, um den Mindestkurs zu verteidigen, doch sie befeuern die Wohn- und Hypothekenmärkte”, erklärt der IWF in seinem Bericht.


Die Schweiz steckt gerade mitten im größten Immobilien-Boom der vergangenen zwei Jahrzehnte. Angetrieben wurde er teilweise von der lockeren Geldpolitik der SNB, durch die die Aufnahme von Krediten relativ günstig wurde.


Die Leitzinsen liegen in der Schweiz seit August 2011 bei null. Zudem hatte die SNB im September 2011 einen Mindestkurs der Landeswährung zum Euro eingeführt, nachdem der Franken auf einen Rekordstand zur Gemeinschaftswährung geklettert war. Das bedrohte vor allem die Schweizer Exporte.


Sollte es beim Franken eine weitere Runde an starkem Aufwertungsdruck geben, könnte die SNB eine Gebühr auf die Überschuss-Einlagen erheben, welche die Geschäftsbanken bei der Notenbank halten, hatte der IWF schon im März gesagt. Die SNB erklärt mehrfach, sie werde weitere Maßnahmen ergreifen, sollte sich dies als notwendig erweisen. Eine Aufgabe des Mindestkurses ist nach Einschätzung des IWF derzeit noch “verfrüht”.


Anfällig für eine Instabilität


Die Schweizer Wirtschaft ist anfällig für eine Instabilität in der Bankenbranche, ausgelöst durch den starken Anstieg der Hypotheken-Kredite. Davor hatte auch Jean-Pierre Danthine, der Vizepräsident des Direktoriums der SNB, Mitte April bei einer Rede in Genf gewarnt.


“Während der vergangenen Jahre ist das Kreditvolumen in der Schweiz so stark gewachsen, dass das Verhältnis von Kredit zu Bruttoinlandprodukt (BIP) neue historische Spitzenwerte erreicht hat”, sagte der Währungshüter damals laut einer Mitschrift der Rede. “Zusammen mit den anhaltend steigenden Immobilienpreisen ergibt dies Bedingungen, die zu Instabilität des Finanzsystems führen können.”


Die Mehrheit der Hypotheken-Kredite liegt in der Schweiz bei den Regionalbanken.


AWP

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Bäri
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Ob diese Entwicklung langfristig ist? Sind bereits wieder leicht gesunken..


http://www.swissquote.ch/sqw-static/mortgage/MortgageRates.action


 

Elias
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Herr Heim, ist es zu spät, jetzt noch langfristige Hypotheken abzuschliessen?
Nein. Gegenüber dem absoluten Tiefstpunkt vom Dezember 2012 ist der Zins für achtjährige Festhypotheken zwar von 1.8 Prozent auf 2,3 Prozent gestiegen. Doch im Vergleich zum Juni 2011 haben wir erst die Hälfte des Anstiegs hinter uns. Und im historischen Vergleich sind Festhypotheken immer noch sehr günstig.

Also möglichst rasch zuschlagen?
Davon rate ich ab. Das Timing ist für uns nicht massgebend. Zuerst muss der Kunde die Frage beantworten, ob er aufgrund seines Naturells und der erwarteten Zinsentwicklung das Eigenheim mit einer Fest- oder einer Libor-Hypothek oder mit beiden Modellen finanzieren will.

Oder mit mehreren Festhypotheken unterschiedlicher Laufzeiten?
Das ist immer sinnvoll. Man kann zum Beispiel eine sechs- und eine achtjährige Festhypothek abschliessen. Und dann noch einen Teil mit einer Libor-Hypothek finanzieren.

Ein Drittel Libor-, zwei Drittel Festhypothek? Wäre das sinnvoll?
Das ist für solche sinnvoll, die mit einer deutlichen Zinserhöhung rechnen. Ist man nicht restlos überzeugt von so einer Entwicklung, setzt man besser auf halbe-halbe. Und wer davon ausgeht, dass die Eurokrise noch lange nicht ausgestanden ist und die Zinsen bis auf weiteres tief bleiben, kann sehr wohl zwei Drittel der Schuld mit einer Libor-Hypothek finanzieren.

Zwei Drittel Libor? Ist das nicht zu riskant?
Die Libor-Hypothek kostet 1 Prozent; zehnjährige Festhypotheken sind für 2,6 Prozent zu haben. Da müsste der Zins der Libor-Hypothek in den nächsten zehn Jahren auf mehr als 4,5 Prozent klettern, damit der Durchschnittszins auf über 2,6 Prozent zu stehen kommt. Ein solches Niveau erreichten Libor-Hypotheken letztmals im Mai 1995.

Und wie haben Sie Ihr Haus finanziert?
Zu 100 Prozent mit einer Libor-Hypothek. Das würde ich aber nicht jedermann empfehlen. Ich beobachte die Zinssituation täglich und kann jederzeit handeln, sofern dies nötig sein sollte.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Ich-beobachte-die-Zins...

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Patrick Bateman
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ich habe letzten November eine 10 jährige Fest-Hypo zu 1.95% abgeschlossen...

 

so muss ich mich um nichts kümmern, erst in 10 Jahren dann.. ich sagte mir

das ich ruhig schlafen möchte, also ist die 10 jährige ideal...bezahle im Moment 50%

von dem was ich vorher als Miete bezahlt habe Smile

Elias
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Man muss sich einfach sicher sein, dass man solange nicht verkauft, ansonsten bezahlt man eine Vorfälligkeitsentschädigung.

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Patrick Bateman
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oder man nimmt für das nächste objekt wieder die gleiche bank, dann ist es meistens kein Problem..

Elias
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Patrick Bateman hat am 09.07.2013 - 14:53 folgendes geschrieben:

oder man nimmt für das nächste objekt wieder die gleiche bank, dann ist es meistens kein Problem..

richtig.

In meinem Fall habe ich nur ein Objekt verkauft. Die Bank verzichtet auf den Penalty, wenn ich ein Teil des Erlöses anlege.

Abgesehen davon gibt es aber manchmal Umstände, die das ganze Leben umkrempeln und man das Haus nicht mehr halten kann.

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Rookie65.
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Ob heute FH verlängern oder nicht, hängt m.E. nicht nur vom Zinsniveau ab. Dieses ist sowieso nicht prognostizierbar.... Kann ich mir die Immobilie auch noch in XX Jahren (Laufzeit Hyp.) leisten? Ist mein Job noch sicher? Habe ich das nötige Einkommen auch in XX Jahren noch?


Schliesslich ist es nicht viel anders als beim Traden: Mal hat man Glück, mal nicht. Aber den absoluten besten Punkt trifft man i.d.R. nie.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

Elias
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Festhypotheken werden wieder günstiger

Immobilienbesitzer können aufatmen: Das Bekenntnis der Notenbanken zu tiefen Zinsen wendet die Gefahr einer Zinswende ab. Hypothekarkredite werden wieder günstiger. Allerdings sind Verhandlungskünste gefragter denn je.

Gute Nachrichten für alle Immobilienbesitzer, die demnächst ihre Festhypotheken verlängern müssen. Die Aussichten auf wieder günstigere Konditionen bei mehrjährigen Hypothekarkrediten stehen gut, nachdem die Hypozinsen vor drei Wochen schockartig in die Höhe geklettert waren.

Verantwortlich für diese Gegenentwicklung ist die verbale Intervention der europäischen und amerikansichen Zentralbank in den letzten zwei Tagen. Während die Europäische Zentralbank (EZB) bekräftigte, auf absehbare Zeit am Niedrigzinsniveau festzuhalten, erklärte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwoch, dass die amerikanische Notenbank am Anleihenkaufprogramm über 85 Milliarden Dollar pro Monat weiter festhalten werde. Damit verflüchtigen sich die Ängste der Anleger, dass eine Drosselung des Programms zu einer Erhöhung der Zinsen am langen Ende führen könnte.

Mindestens bis Ende August abwarten

"Die Zinssätze für längere Festhypotheken werden in den kommenden Wochen wieder günstiger", prognostiziert Werner Egli. Der Partner der Ustermer HypothekenBörse rechnet bis Ende August mit einem Rückgang von 0,2 Prozent. Bereits in den letzten drei Wochen haben sich vor allem die zehnjährigen Festhypotheken bereits um 0,1 Prozent vergünstigt.

Eine Rückkehr zu den Tiefstniveaus vom letzten Winter ist aber unwahrscheinlich. "Nach den Sepkulationen auf ein baldiges Ende der US-Anleihenkäufe hat sich eine Angstprämie im Markt aufgebaut, die nicht so schnell eliminiert wird", sagt Egli.

Allerdings müsssten Immobilienbesitzer nun die Nerven behalten, so Egli. "Mit einer Erneuerung oder mit einem Neuabschluss sollte sicher bis zum Ende der Sommerferien abgewartet werden", sagt der Hypothekenexperte. Wer indes bereits vorher eine Hypothek erneuern müsse, soll zur Überbrückung eine Libor-Hypothek abschliessen, die er eventuell später in eine Festhypothek umwandeln kann.

Verunsicherung der Banken ist gestiegen

Mit etwas tieferen Konditionen rechnet auch Michael Hartmann vom Beratungsunternehmen Moneypark. "Allerdings wird dieser Rückgang nicht massiv ausfallen", sagt er. Banken würden versuchen, solche Schwankungen gezielt für das Optimieren ihrer Margen zu nutzen. Zudem setzen die Banken mehr denn je auf Margen statt Volumen. "Hypothekarkredite werden nicht mehr zu jedem Preis herausgegeben. Sie setzen ihr Pricing wieder deutlich risikoadjustierter", sagt Immobilienexperte Stefan Rüesch vom Internetvergleichsdienst Comparis.

Gegen eine deutlichere Abschwächung der Preise spricht auch die gestiegene Verunsicherung bei den Banken über die künftige Zinsentwicklung - trotz der jüngsten Bekenntnisse der Notenbanken. "Es fällt auf, dass die Zinsdifferenz zwischen den einzelnen Anbietern riesig geworden ist", sagt Hartmann. Lag diese im letzten Winter noch bei 25 Basispunkten, ist diese Differenz inzwischen auf 60 Basispunkte angestiegen.

Gute Verhandlungskünste sind gefragt

Tiefere Konditionen sind deshalb vor allem bei jenen Instituten zu erwarten, die über eine gute Eigenkapitalausstattung verfügen. "Diese Banken sind eher in der Lage, attraktive Hypothekarangebote zu offerieren. Sie werden deshalb sinkende Marktzinsen auch umgehend an ihre Kunden weitergeben", sagt Hartmann. Immobilienbesitzer sollen deshalb den Markt beobachten und die verschiedenen Angebote vergleichen.

Doch längst nicht alle werden in den Genuss der besten Konditionen kommen. "Wer günstig davon kommen will, muss ein gutes Risiko vorweisen können - bespielsweise mit Aktien, die er im Depot der entsprechenden Bank hält", sagt Comparis-Experte Rüesch. Und: Der Kunde muss künftig wieder deutlich besser vorbereitet an das Gespräch mit dem Bankberater gehen, um hart mit der Bank über die Höhe der Zinsen zu verhandeln", so Rüesch. So sind oftmals deutlich bessere Konditionen als die offiziell publizierten Zinssätze für die zwei-, fünf- und zehnjährigen Festhypotheken erhältlich.

«Immobilienblase wird sich weiter entwickeln»

Mit der Wiederankurbelung des Immobilienmarkts durch günstigere Hypotheken rückt auch die drohende Blasenbildung wieder in den Fokus. "Die Blase wird sich weiter entwickeln, selbst wenn das Hypothekarwachstum etwas abflacht", sagt Egli. Der Experte von der Hypothekenbörse geht davon aus, dass das die Zunahme weiterhin deutlich über dem Schweizer Wirtschaftswachstum liegen wird. "Und die Nachfrage bleibt vorhanden", so Egli.

Bereits im ersten Quartal 2013 kletterte der Immobilienblasen-Index der UBS in die Risikozone. Damit habe sich die Gefahr einer Korrektur auf dem Wohnimmobilienmarkt vergrössert, schrieb damals die Grossbank. Der nächste Hinweis auf den Zustand des Immobilienmarkts folgt Anfang August. Dann publiziert die UBS den Indexstand nach der ersten Jahreshälfte.

http://www.cash.ch/news/top_news/festhypotheken_werden_wieder_guenstiger...

 

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Benjamin Franklin

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Hypothekar-Zinsen haben stark angezogen
 

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz sind im zweiten Quartal 2013 hochgeschnellt. Hypothekarschuldner müssen laut einer Studie nun verstärkt nach der richtigen Strategie suchen.

Zu Beginn des Quartals hätten zehnjährige Festhypotheken noch 2,2% gekostet und seien in der Folge bis Quartalsende auf über 2,6% hochgeschnellt, wie das am Dienstag veröffentlichte Hypotheken-Barometer des Internet-Vergleichsdienstes Comparis zeigt. Die Nachfrage nach langfristigen Festhypotheken habe im Quartal nachgelassen, dafür seien Spezialmodelle beliebter geworden.

Nach Monaten der Stabilität geraten laut Comparis die Zinsen mit steigender Tendenz wieder stärker ins Schwanken. Daher werde die Wahl der richtigen Hypothekarstrategie wieder wichtiger. Bis vor wenigen Monaten sei es klar gewesen, dass man eine Festhypothek mit einer möglichst langen Laufzeit abschliessen müsse, um das rekordtiefe Zinsniveau einzufrieren. Diese Ruhe sei nun vorbei, denn die Zinsen seien zweimal hintereinander deutlich angestiegen und die Hypothekarschuldner müssten verstärkt nach der richtigen Strategie suchen.

Für fünfjährige Festhypotheken sind die Richtzinsen im zweiten Quartal von 1,6% auf 1,9% angestiegen. Bei zehnjährigen Festhypotheken betrug der Anstieg 17% auf 2,6%. Da der Anstieg allerdings erst Mitte Mai einsetzte, seien im Quartalsdurchschnitt wenige Änderungen zu beobachten: Für einjährige und fünfjährige Hypotheken blieb der Durchschnitt unverändert bei 1,4% beziehungsweise 1,6%, bei zehnjährigen wuchs er leicht auf 2,3% von 2,2% an. Unverändert blieben die Zinssätze für variable Hypotheken, sie lagen weiterhin bei 2,7%.

Verstärkte Nachfrage nach Spezialmodellen

Die Nachfrage nach Festhypotheken sei derweil gesunken. Erstmals seit Ende 2011 betrug im zweiten Quartal 2013 der Anteil der Festhypotheken mit 77% wieder deutlich weniger als 80%. Innerhalb der Festhypotheken allerdings habe sich die Nachfrage nach den einzelnen Laufzeiten kaum verändert: Weiterhin am beliebtesten seien langfristige Laufzeiten (sieben bis zehn Jahre) mit einem Anteil von 81%.

Zugelegt haben hingegen die Spezialmodelle, und zwar von 8 auf 11%. In diesen Angeboten gewähren die Banken Rabatte etwa für ökologisches Bauen, für Familien oder in einer Start-Hypothek. Ähnlich beliebt sind die Libor-Modelle: Sie konnten mit 9% der Nachfrage ihren Marktanteil halten.

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Elias
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Ich habe die auslaufende Libor-Hypo in eine 2-jährige Festhypo zu 1.15% verlängert

Den Ertrag aus dem Hausverkauf habe ich in den Swisscanto Bond Fund Corporate H CH A angelegt. Valor 70090. Dadurch wurde mir die Vorfälligkeitsentschädigung erlassen.

http://www.cash.ch/boerse/fonds/fondsguide/kursinfo/fullquote/70090/393/1

http://products.swisscanto.com/infoservice/de/retail/fundDetails/overvie...

 

Mal schauen, ob mir der Bond die Hypozinsen finanziert.

 

 

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Am Hypothekenmarkt scheiden sich die Geister

Die Finma und die Nationalbank beurteilen die Lage am Immobilienmarkt unterschiedlich. Die Bewertungen basieren auf unterschiedlichen Berechnungen.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Bankenregulator Finma und die Nationalbank SNB bewerten die Lage am Hypothekarmarkt unterschiedlich. Während die SNB kritisiert, dass die Qualität des Kreditbestandes sich verschlechtert, wenn die Banken weitermachen wie bisher, glaubt die Finma logischerweise, dass ihre Aufsichtstätigkeit etwas nützt.

«Die Nationalbank redet kaum mit der Finma und schon gar nicht mit den Banken», sagt ein Brancheninsider. Dieser Darstellung widerspricht Finma-Sprecher Tobias Lux: «Finma und SNB teilen die grundsätzliche Einschätzung hinsichtlich Hypothekarmarkt. Die Behörden stehen in dieser Frage in Kontakt und tauschen sich aus.» In der Sache will Lux nicht reden: «Wir kommentieren die von der SNB genannten Zahlen nicht.»

http://www.fuw.ch/article/am-hypothekenmarkt-scheiden-sich-die-geister/

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