Immobilien

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Elias
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Fast allen Schweizern winken tiefere Mieten

Dank des tieferen Referenzzinssatzes können Mieter einen tieferen Mietzins einfordern. Je nach Mietvertrag springen Einsparungen von mehreren hundert Franken heraus.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Fast-allen-Schweizern-winken-tief...

 

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Goldbuggy
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Karat1 hat am 29.05.2015 - 09:14 folgendes geschrieben:

Wer beabsichtigt ein Eigenheim zu erwerben tun möglicherweise gut daran noch etwas zu warten. Die Zinsen sind dann zwar etwas höher, aber die Kaufpreise werden wohl tiefer sein als jetzt. Das sind zwar Spekulationen von mir (...)

Keine Spekulation lieber Karat, beim Ertragswert ist der Hypozinssatz ein wesentlicher Treiber - steigt dieser, sinkt der Wert der Immobilie. Also - einkaufen wenn der Zins höher ist 

Good

Zyndicate
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Immobilieninvestitionen verstärkt im Fokus
 

Die Ungleichgewichte im Schweizer Immobilienmarkt sind nach Ansicht der SNB zuletzt weitgehend unverändert geblieben. Die Zinssenkung Anfang 2015 könnte die Ungleichgewichte aber wieder vergrössern.

Insgesamt seien die Preise für selbstbewohntes Wohneigentum nur leicht stärker gestiegen als die Gesamtwirtschaft. Die weitere Zinssenkung im Januar 2015 könnte allerdings mittelfristig die Ungleichgewichte wieder vergrössern, warnt die SNB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Stabilitätsbericht.

Die inlandorientierten Banken hätten 2014 ihr Engagement im Schweizer Hypothekenmarkt weiter ausgebaut, stellt die SNB fest. Allerdings sei bei den neuen Hypotheken der Anteil der risikoreichen Kredite mit einer hohen Belehnung im Verhältnis zum Immobilienwert zurückgegangen. Dank höheren Gewinnrückbehalten sei zudem die Kapitalsituation der Institute auf hohem Niveau geblieben und die gewichteten Kapitalquoten lägen deutlich über den Anforderungen.

Immobilieninvestitionen könnten wieder attraktiv werden

Nach der Zinssenkung von Anfang 2015 könnten nun Immobilieninvestitionen wieder verstärkt in den Fokus von Investoren und Haushalten rücken, so die SNB: Renditesuchende Investoren etwa könnten die Preise für Wohnimmobilien weiter ansteigen lassen. Das neue Zinsumfeld biete auch Anreize für die Banken, höhere Kreditrisiken einzugehen. Sollte die Dynamik im Hypotheken- und Immobilienmarkt wieder ansteigen, so würden "weitere Massnahmen notwendig", um den Risikoappetit der Banken in diesen Märkten einzudämmen. Die SNB werde die Märkte weiterhin "genau beobachten".

Die durchschnittliche Zinsmarge der ausstehenden Hypotheken ging laut SNB 2014 um weitere 6 Basispunkte zurück, womit sie seit 2007 bereits um mehr als 50 Punkte zurückgefallen sei. Der Druck auf die Margen der Banken werde wohl in der Folge der Einführung von Negativzinsen auf den SNB-Sichteinlagen weiter anhalten: Die Situation sei "äusserst ungewöhnlich, wenn nicht sogar historisch einzigartig".

(AWP)

 

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BLKB-Chef fordert neues Steuerregime wegen Hypotheken-Run

19.06.2015 12:40

Zürich (awp/sda) - Wohneigentum soll sich steuerlich nicht mehr lohnen. Dies fordert der Chef der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), Beat Oberlin. In seinen Augen würde sich so die Überhitzung auf dem Immobilienmarkt abkühlen.

"Generell fordere ich, dass die Amortisation von Hypotheken besser belohnt wird als unter dem bestehenden Steuerregime", sagt er im Interview mit der "Aargauer Zeitung". "Konkret: Anders als bis heute soll die Schuld verringert werden", sagt Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der BLKB.

Dies fordert auch der Schlussbericht der Expertengruppe zur Weiterentwicklung der Finanzmarktstrategie des Bundes, in der Oberlin Mitglied ist. "Die Schweiz hat die weltweit höchste Verschuldung von Privatpersonen, weil die Hypotheken nicht amortisiert werden", führt er aus. Dazu trage das Steuersystem bei. "In der jetzigen, überhitzten Marktsituation muss alles aufgehoben werden, was unter dem Stichwort Eigentumsförderung gemacht wird", sagt er. "Man schüttet kein Benzin ins Feuer, um es zu löschen".

Seine eigene Bank habe im Hypothekarmarkt "alles Nötige vorgekehrt, um die Risiken erfolgreich zu bewirtschaften", gibt sich Oberlin überzeugt. Die BLKB habe ein "ausgewogenes Wachstum" bei Wohneigentum und gewerblichen Liegenschaften". Im Baselbiet habe die Bank strategiegemäss ein unterdurchschnittliches Wachstum erzielt. "Im Vergleich zu anderen Retailbanken gehen wir bei der Hypothekarvergabe unterdurchschnittliche Risiken ein, weil wir unsere Vergabekriterien verschärft haben."

Die BLKB vertreibt zudem Hypotheken ausserhalb des Stammgebiets über die Internetbank Swissquote, an der sie mit 5% beteiligt ist. Der Bank sei es so gelungen, das Portfolio auch regional "besser zu diversifizieren", sagt Oberlin. Über Swissquote hat die Kantonalbank Hypotheken für rund 600 Mio CHF abgeschlossen.

tp/ys

(AWP)

 

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Wie «wohnlich» sind nun Immobilien-Aktien?
 

Seit etwa zwei Monaten fallen die Aktien der meisten Schweizer Immobilien-Unternehmen deutlich. cash sucht nach den Gründen und sagt, ob Anleger jetzt einsteigen sollen.

Von Pascal Züger und Marc Forster

Am nächsten Freitag kommt eine neue Immobilien-Aktie an die Börse. Die Industriegruppe Conzzeta bringt ihre nichtbetrieblichen Immobilien in der Form des neuen Unternehmens Plazza an die Börse. Während die Anleger die Abspaltung für Conzzeta als positiv werten, sind die Prognosen für das neue Unternehmen etwas verhaltener.

Plazza mit Hauptaktivitäten in Zürich und Lausanne dürfte an der Börse nicht davonstieben: Erstens gehören über die Hälfte der Anteile Grossinvestoren, die ein Jahr lang nicht mit den Titeln handeln werden, wodurch der Markt relativ klein sein wird. Zweitens sagt man Plazza ein eher langsames Wachstum voraus, was die Aktie die Anleger sicherlich am Anfang nicht in Scharen anziehen dürfte.

Plazza wird aber auf jeden Fall zum kleinen Club der Schweizer Immobilien-Aktien dazustossen. Diese Titel haben generell eine ziemlich instabile Phase hinter sich. Nach einem fulminanten Anstieg Ende 2014 erlitten die Immobilien-Aktien im letzten Januar durch den Nationalbank-Entscheid zur Aufhebung der Euro-Franken-Untergrenze nur einen kurzen Dämpfer. Kurz darauf ging es weiter munter bergauf, wie der Chart des Schweizer Immobilien-Index zeigt:

Entwicklung des Schweizer Immobilienindex SXI Real Estate

Quelle: six-swiss-exchange.com

Der Franken-Schock trieb Anleger zu Aktien von Firmen, die deutlich auf den Schweizer Markt ausgerichtet und vom Euro-Wechselkurs weniger betroffen waren. Die Immobilien-Aktien bieten diese Voraussetzungen weitgehend.

Analyst Markus Waeber von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sieht aber neben der Mindestkursauflösung vor allem die Einführung der Negativzinsen als wichtigen Auslöser für den Aufschwung im Häusermarkt: "Im Immobilienbereich gab es nach der Ankündigung der Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank einen extremen Aufwärtstrend." Die vorhandene Liquidität müsse irgendwo parkiert werden, da die Haltung auf dem Konto koste. Als besonders attraktiv erwiesen sich dabei stabile Schweizer Unternehmen, vor allem im Immobilienbereich.

Trendwende seit Ende April

In den Monaten April und Mai wendete sich das Blatt: Die Aktien der meisten Immobilienfirmen fallen seither, zum Teil überaus deutlich. Der SXI Real Estate Index knickte seit Anfang Mai um 7,9 Prozent ein. Bei den Einzelaktien ist d er Rückgang zum Teil klarer: So verloren Swiss Prime Site, grösstes Schweizer Immobilienunternehmen, an der Börse 14 Prozent. PSP Swiss Property fiel um 11 Prozent, während Mobimo 8 Prozent ihres Wertes verloren (weitere Beispiele siehe Tabelle). Was ist passiert?

"In den letzten zwei, drei Monaten hat wohl eine gewisse Re-Allokaton zulasten von Immobilen-Aktien stattgefunden, unter anderem deswegen, weil die Bundesobligationen wieder leicht gestiegen sind", sagt Pascal Furger, Analyst bei der Bank Vontobel. Der Experte sieht auch noch einen weiteren Grund: "Die Immobilien-Aktien haben die Dividenden-Saison hinter sich: Mit etwa 4 Prozent im Schnitt waren die Renditen überdurchschnittlich." Seitdem sei es sicherlich auch zu Gewinnmitnahmen gekommen. Markus Waeber pflichtet Furger in diesen Punkten bei.

Auf dem Immobilienmarkt lasten zudem Unsicherheiten wie ein Überangebot an Büroflächen in Zürich. Dann drücken regulatorische Diskussionen die Stimmung unter Anlegern, etwa eine mögliche Verschärfung der Lex Koller, so Furger. Diese würde ausländischen Investoren den Zugang zum Schweizer Immobilienmarkt erschweren.

Erhöhte Volatilität

"Die Volatilität hat sich erhöht", ist das Fazit von Waeber. Zum einen hat die SNB angekündigt, allenfalls weitere Massnahmen, unter anderem im Segment der Renditeliegenschaften zu treffen bei einer Überhitzung auf dem Immobilienmarkt, zum anderen steht auch eine Verschärfung der Lex Koller zur Debatte. "Dies alles macht indirekte Immobilienanlagen anfällig für Kurskorrekturen", so Waeber weiter. Auch der Effekt, dass Anleger im Januar zu Aktien mit Schweiz-Bezug griffen, ist wieder verpufft. Der Immobilienmarkt würde leiden, wenn die Schweiz in eine Rezession rutschen würde: Also prägt auch diese Sorge die Immobilienaktien.

Immobilien-Aktien gelten aber immer noch als solide Investitionen. Solange die Zinsen tief sind, fliesst Geld in Immobilien. Immobilienfonds erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit: "Die Nachfrage ist nach wie vor intakt, wir sehen dies zum Beispiel an der guten Absorption der zahlreichen Kapitalerhöhungen von Immobilienanlageprodukten" meint ZKB-Experte Waeber.

Immobilientitel können immer noch attraktiv sein

Es lohnt sich für Investoren also weiterhin, ein Auge auf attraktive Immobilientitel zu werfen - wenn man bereit ist, die erhöhte Volatilität am Immobilienmarkt in Kauf zu nehmen. Zudem muss immer im Blick behalten werden, wie konjunktursensitiv der Immobilienmarkt ist: Externe Schocks treffen den Sektor hart. In den vergangenen Jahren hat sich der teils starke Auftrieb am Immoblienmarkt immer als nachfragegetrieben erwiesen. Unmittelbare Verwerfungen sollten also nicht drohen.

Folgt man den Analystenempfehlungen, so ist jedoch nur der SPS-Titel ein Kauf. Die ZKB setzte die Aktie am 12. Juni auf übergewichten. Das Kursziel verschiedener Analysten liegt zwischen 78 bis 80 Franken pro Aktie, was beim derzeitigen Stand von 72 Franken noch ein Aufwärtspotential von zehn Prozent ergäbe. Die restlichen Titel erhalten allesamt keine Kaufempfehlungen. Bei den Einschätzungen zu PSP (Baader Helvea am 18.6.) und zu Züblin (ZKB am 10.4.) wird sogar zum Verkauf geraten. Vor allem Züblin macht eine schwere Zeit durch, seit Anfang Jahr fiel der Titel um 52 Prozent.

Performance 2015 der Schweizer Immobilientitel

Titel Performance seit 1.1.2015 (in Wacko Performance seit 4.5.2015 (in Wacko
Zug Estates +11,7 -4,3
SPS +6,5 -13,7
BFW +5,1 -1,3
Mobimo -3,4 -8,1
Allreal -6,1 -3,5
PSP -8,1 -10,7
Züblin -52,0 -43,5

Quelle: cash.ch, Stand: 22.06.2015

 

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Medusa
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Wer in den letzten 10 Jahren Immobilien gekauft hat ist selber Schuld, mit Ausnahme wenn man die Kohle hatte.

Rechnen können alle, - nur nicht gleich GUT!

Wer sein Hirn nicht nur als Gleichgewichtsorgan verwendet weiss was in den USA passiert ist, bei uns kommts genau gleich!

Alles andere ist gelogen! Man müsste Banken, und Immobilienhändler zu Lebenslanger zwangsarbeit verdonnern ohne Bewährung was hier geschehen ist!

Über den Bauland Preis können wir streiten, nicht aber über die Baukosten! Diese hätten im Schnitt bei Mehrfamilienhäusern 38% gesenkt werden müssen, sind es aber nicht. Es wird gelogen, gefälscht was das Zeugs hält! Das sind Verbrechen, in denen wir in Zukunft noch sprechen werden!

 

Soll ich mich jetzt auch besaufen? Habe ich das nötig?

Domtom01
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eine Lösung für Medusa

************* von Administrator gelöscht ***************

Ich finde es bedauerlich und bedenklich, dass Texte zensiert werden, die weder sprachlich noch inhaltlich gegen die guten Sitten verstossen.

Zyndicate
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Deutlicher Preisrückgang von Eigentumswohnungen in der Schweiz

10.07.2015 13:00

Zürich (awp/sda) - Der Kauf von Eigentumswohnungen ist in der Schweiz im zweiten Quartal deutlich günstiger geworden. Stabile Preise lassen sich bei Einfamilienhäusern feststellen, wie der private Zürcher Raumentwickler Fahrländer in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

Landesweit und über alle Segmente gesehen, sanken die Preise für Eigentumswohnungen innert Jahresfrist um 3,1%. Im gleichen Zeitraum stagnierten die Preise für Einfamilienhäuser (+0,1%).

Auffallend ist, dass gehobene Eigentumswohnungen und Wohnungen im unteren Segment deutlich günstiger gehandelt wurden (-5,7%, bzw. -3,8%), während im mittleren Segment ein leichter Anstieg feststellbar ist. Die gleiche Entwicklung zeigt sich bei den Einfamilienhäusern. Während die Preise im unteren und gehobenen Segment purzelten, stiegen sie im mittleren Segment um 1,7% an.

Generell sind die Preise für Wohneigentum im Mittelland mehrheitlich stabil bis leicht sinkend. Im Alpenraum haben die Preise hingegen deutlich nachgegeben.

yr

(AWP)

 

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Ghost
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Interessant wie es früher war
Elias
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Einbruch in der Baubranche

Der Zementverbrauch fiel im ersten Halbjahr um 11,3 Prozent, die Baubewilligungen sind stark rückläufig

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Die Baubranche selbst ist da bereits deutlich pessimistischer. «Wir erwarten 2015 im Bauhauptgewerbe einen Rückgang des Umsatzes, voraussichtlich im einstelligen Prozentbereich», sagt Silvan Müggler, Leiter Wirtschaftspolitik beim Schweizer Baumeisterverband. Er gehe davon aus, dass es bei der «Delle» bleibe und der «Umsatz sich 2016 auf hohem Niveau seitwärts» bewege.

Nur: Selbst diese Einschätzung der Baumeister ist wohl deutlich zu optimistisch. Denn einige Schlüsselzahlen deuten auf einen markanten Einbruch hin. Im ersten Halbjahr 2015 fielen etwa die Auslieferungen von Zement in der Schweiz, verglichen mit dem Vorjahr, um 11,3 Prozent knapp unter die Marke von 2 Millionen Tonnen. Hält dieser Trend im zweiten Halbjahr an, ist im Vergleich zum Vorjahr, gar mit einem Rückgang von 12,8 Prozent des Schweizer Zementabsatzes zu rechnen – der Verbrauch des wichtigsten Baurohstoffs würde auf das markant tiefere Niveau des Jahres 2004 zurückfallen.

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http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_02_08_2015/wirtschaft/Einbruch-in-...

 

 

Sicher mal schlecht für Titel wie Holcim

 

 

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Elias
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Gefahr einer Immobilien-Blase steigt stark

Der UBS-Immobilienblasenindex ist im zweiten Quartal so deutlich gestiegen wie seit 2012 nicht mehr. Eine Region gilt neu als gefährdet.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Gefahr-einer-Immobilien-Blase-ste...

 

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Bugatti
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Immobilienpreise in der Schweiz

Ein guter Investor setzt seine klare Strategie konsequent um, behält die Nerven, begrenzt Verluste, korrigiert Fehler rasch, hat Erfahrung, beherrscht das Handwerk, ist gut informiert, stressresistent, emotional stabil, unabhängig und ... geduldig.

Elias
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Kaufen ist halb so teuer wie mieten

Ein Eigenheim kostet nur halb so viel wie eine Mietwohnung – egal, ob das Haus zwei Millionen oder 650‘000 Franken kostet.

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Rechnet man mit dem Schweizer Durschnittswert für Neuhypotheken von 690‘000 Franken, zahlt der Kunde dafür bei einem Zins von etwas mehr als 1,5 Prozent rund 900 Franken pro Monat. Werden auch die Nebenkosten und das Geld, das einem entgeht, weil man das eingebrachte Eigenkapital nicht anders anlegen kann, berücksichtigt, belaufen sich die Kosten auf rund 2040 Franken im Monat. Müsste man die im vorigen Beispiel mit einer Million Franken bewertete Liegenschaft mieten, würde das Objekt rund 3500 Franken monatlich kosten. Rechnet man auf die Monatsmiete Nebenkosten von 740 Franken, so beträgt der monatliche Aufwand rund 4240 Franken – also mehr als doppelt so viel wie beim Eigenheim. Nicht berücksichtigt sind in diesem Beispiel die Amortisationskosten.

Kostet das Objekt 650‘000 Franken, spart der Eigenheimbesitzer laut den Berechnungen rund 1500 Franken pro Monat. Ist das Eigenheim zwei Millionen Franken wert, können über 4000 Franken monatlich eingespart werden.

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http://www.20min.ch/finance/news/story/Kaufen-ist-halb-so-teuer-wie-miet...

 

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Elias
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Die Leerwohnungsquote hat sich 2014 merklich erhöht

und beträgt mit 1,08% erstmals seit sieben Jahren wieder mehr als 1%.

Ein weiterer Anstieg wird im laufenden Jahr erwartet,hingegen bleibt der Anstieg des BFS-Mietpreisindexes moderat. Die Angebots- und Transaktionspreise stiegen weiterhin an, doch mit deutlich abnehmender Tendenz. In einigen Segmenten und Regionen ist der Preisanstieg zum Erliegen gekommen oder hat sich ins Gegenteil verkehrt.

https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=0CCwQ...

 

 

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Domtom01
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Deshalb gilt bei Immobilien: Auf die Lage kommt es an. Ist das so schwer zu begreifen? Wer abseits baut, verbaut sich die Zukunft. Dort sinken die Preise als erstes und am stärksten.

Dass auch das Luxussegment betroffen ist, ist auch verständlich: Dort kommt es am schnellsten zu Übertreibungen. Und wenn dann ein paar Superreiche wegziehen, nicht kommen dürfen oder wollen, dann sinken die Preise, denn Käufer stehen im Hochpreissegment nicht Schlange. Doch ehrlich gesagt: Um diese Klientel brauchen wir uns keine zu grossen Sorgen zu machen, denn sie haben noch genug und sie kehren sich auch nicht um uns Normalos. Was soll's!

Wer mit beiden Augen sieht und Beinen auf dem Boden steht, riskiert auch weiterhin mit sehr gut gelegenen Immos zu angemessenen Preisen höchstens, dass er reicher wird.

Elias
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Domtom01 hat am 02.09.2015 - 19:01 folgendes geschrieben:

Deshalb gilt bei Immobilien: Auf die Lage kommt es an. Ist das so schwer zu begreifen?

Den Beitrag habe ich zufällig im TV aufgeschnappt und habe mich gewundert, dass am folgenden Tag nichts in den Medien kam.

Die Lage ist ein Parameter. Und die kann sich verändern. Positiv wie negativ.

Frag mal die Südschneiser.

Ist das so schwer zu begreifen?

 

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Domtom01
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Nein, ist es nicht. Aber die Lage hat sich nicht geändert, geografisch zumindest. Die Politik hat Veränderungen verursacht.

Ich investiere nur in Miet-Immobilien und mein Haus. Für Miet-Immos gilt: Lage, Lage, Lage, und zwar Zentrumlage.

Für mein Domizil habe ich es ruhig gewählt. Dass man in ZH einen Flughafen hat, ist bekannt. Dass die Politik versagt, ein ziemlich sicheres Risiko. Aber ich wohne nicht im Grossraum ZH.

Elias
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Domtom01 hat am 03.09.2015 - 10:41 folgendes geschrieben:

Aber die Lage hat sich nicht geändert, geografisch zumindest. Die Politik hat Veränderungen verursacht.

Die Politik verändert immer wieder mal was und wenn es nur in den Köpfen ist.

Auch der Wähler trägt seinen Anteil an den Veränderungen bei. Was für ein Glück, dass die Zuwanderungsinitiative noch nicht umgesetzt wurde.

1% Leerbestand in dem Umfeld finde ich bemerkenswert.

 

Sollen sie den Mist umsetzen und die Bilateralen deswegen gleichzeit auch noch kippen. Vielleicht dämmert es dann den anderen auch noch.

 

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Goldbuggy
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Immobilien haben eben den Nachteil dass sie immobil sind Yes 3

Sind sie urplötzlich in einer Region mit Erdbeben, einem nuklearen Unfall oder nur dort wo Arbeitsplätze verschwinden, ist fertig lustig mit Verdienen. Mietnomaden und Zinsexzesse mal nicht mit eingerechnet. 

Domtom01
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So spricht jemand, der keine Immos hat und sich nicht sehr mit der Materie auseinander gesetzt hat. Doch wer gut wählt, sich versichert, ein wenig visionär denken kann, der macht sehr gute Geschäfte. 

Bei mir sind es die Immos, die langfristig den besten Ertrag liefern, noch vor den Aktien.

Aber tröste dich weiter mit Halbwahrheiten.

Goldbuggy
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Domtom01 hat am 04.09.2015 - 12:40 folgendes geschrieben:

So spricht jemand, der keine Immos hat und sich nicht sehr mit der Materie auseinander gesetzt hat. 

Es ist wirklich sehr interessant wie man mir seiner Einschätzung total daneben liegen kann. Immobilien haben wir zu Genüge und im Immobiliensektor sind wir seit Jahrzehnten zu Hause. Aber versuch mal darüber nachzudenken was ich geschrieben habe. Du schaffst es. 

Elias
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Schweizer Immobilienmarkt Leichter Anstieg der Wohnungspreise

Die Preise für ausgeschriebene Eigentumswohnungen legten hierzulande gegenüber dem Vormonat um 0,4% zu.

Nach dem erstmaligen Rückgang im Juli sind die Wohnungspreise in der Schweiz im August wieder leicht gestiegen. Die Preise für ausgeschriebene Eigentumswohnungen legten gegenüber dem Vormonat um 0,4% zu.

Derweil blieben die Preise für Einfamilienhäuser unverändert, wie aus dem von der Internetplattform ImmoScout24 am Freitag publizierten Index hervorgeht. Im Vergleich mit August 2014 wurden Eigentumswohnungen um 0,9% teurer und Einfamilienhäuser um 0,4%. Im Juli waren die Preise für ausgeschriebene Eigentumswohnungen und Häuser erstmals in diesem Jahr gesunken.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/leichter-anstieg-der-wohnungspreise-1.18611494

 

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Flüchtlings-Boom: Geschäftemacher wittern Traumrenditen

Die Welle der Flüchtlinge setzt viele Kommunen und Landkreise unter Druck. Die Suche nach Unterkünften ist schwierig. Immer mehr Privatbetreiber haben nun die Flüchtlinge als lukrative Einnahmequelle entdeckt. Überforderte Kommunen vergeben die Aufträge teilweise ohne Ausschreibung, auch Kontrollen finden kaum statt. PLUSMINUS zeigt Beispiele.

Auf der Suche nach den Profiteuren der Not finden wir heruntergekommene Unterkünfte und verschwiegene Geschäftemacher, die lieber die Polizei rufen, statt Fragen zu beantworten.

Flüchtlingsunterkunft statt Abschleppunternehmen

In Neuschönau in Niederbayern steht ein ehemaliges Hotel lange Zeit leer, bis es Josef Haberstroh kauft - für 400.000 Euro. Nur wenige Tage später ist das Hotel eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge.

Bislang hatte er in München ein Abschleppunternehmen. Jetzt das Flüchtlingsgeschäft, auch wenn er keine Erfahrungen damit hat, nicht einmal Englisch spricht.

Josef Haberstroh: "Scheiß auf die Schlepperei in München, da habe ich die Schnauze voll gehabt, und irgendwie gefällt es mir hier, auch mit den ganzen Leuten, und wenn ich von den anderen höre, was die für Probleme haben, wir haben keine –  und ich sage immer, ein bisschen Geld verdient man dran, die anderen lassen wir ein bisschen leben, was will ich noch mehr."

Ein bisschen Geld heißt: Pro Flüchtling zahlt die Regierung Niederbayern eine Pauschale für Unterkunft und Verpflegung. Wir hören: Es sollen mehr als 1.000 Euro im Monat sein.

Bei 100 Flüchtlingen bedeutet das: Mehr als 100.000 Euro – pro Monat. Wie viel für ihn übrig bleibt, sagt Haberstroh nicht. Es dürfte ein fünfstelliger Betrag sein.

"Chef" nennen sie ihn hier und für den "Chef" lohnt es sich, Flüchtlinge zu betreuen, statt Autos abzuschleppen.

Es herrscht Goldgräberstimmung. Weit über 10 Milliarden Euro kostet es den Staat in diesem Jahr, die Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen: Für einige das große Geschäft.

Hohe Kosten, wenig LeistungKüche in einem Flüchtlingsheim

Küche in einem Flüchtlingsheim

In Merseburg in Sachsen-Anhalt treffen wir Kpalla Rafatou aus dem Benin. Sie lebt seit über einem Jahr in einer Anschlussunterbringung eines privaten Betreibers. Aufnahmen der Bewohner zeigen schlimme Zustände in der Küche. Sie berichten uns zudem von fragwürdigen Rechnungen.

Kpalla Rafatou, Asylbewerberin: "Wir haben zuletzt eine Rechnung bekommen, dass der Herd repariert werden musste und wir sollten dafür zahlen."

Dabei bekommt der Betreiber gut 1,6 Millionen Euro im Jahr vom Landkreis dafür, knapp 600 Flüchtlinge in Wohnungen und Häusern unterzubringen – laut Mietvertrag sind Reparaturkosten darin enthalten. Wenn die Flüchtlinge Reparaturen zahlen, kassiert der Betreiber also doppelt. Der Landkreis sagt dazu, man müsse den Einzelfall prüfen. Der Betreiber antwortet gar nicht.

Er betreibt auch eine Unterkunft im benachbarten Krumpa.Hamala Fadiga aus Mali wohnt hier seit drei Jahren unter fragwürdigen Bedingungen.

Hamala Fadiga, Asylbewerber: "Wir wohnen zu dritt in einem Zimmer, sozusagen in einem kleinen Zimmer, drei Erwachsene in einem kleinen Zimmer mit nur einer Glühbirne und so."

Sie haben vier bis fünf Quadratmeter Wohnraum pro Person, sagt er uns – vorgeschrieben sind aber mindestens sechs. Und dafür wird der Betreiber auch bezahlt. Ebenso für die soziale Betreuung.

Hamala Fadiga, Asylbewerber: "Ich fühle nicht, dass ich hier Unterstützung kriege, sondern das Gegenteil."

Auch andere Flüchtlinge sagen uns: Allein Ehrenamtliche würden ihnen im Alltag helfen. Trotzdem kassiert der Betreiber des Heims insgesamt 700.000 Euro im Jahr.

Wir wollen uns die Unterkunft von innen anschauen. Doch überall ist Absperrband. Selbst ohne Kamera dürfen wir nicht rein. Auch als Gast bräuchte man eine Genehmigung, da es sich um ein Wohnheim handele. Mit dieser Begründung werden wir abgewiesen.

Der Betreiber ruft sogar die Polizei, Fragen unerwünscht. Und das, obwohl er insgesamt weit über 2 Millionen Euro Steuergeld für seine Unterkünfte kassiert.

Der Landkreis teilt lapidar mit, Beschwerden von Betroffenen würden nicht vorliegen. Dabei hat auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel den Kreis mehrfach auf die Probleme hingewiesen.

Sebastian Striegel, Bündnis'90/Die Grünen, MdL Sachsen-Anhalt: "Der Landkreis hat sich kaum eigene Mitbestimmungsmöglichkeiten gesichert. Er hat kaum Kontrollmöglichkeiten darüber, was in Krumpa, was in einer solchen Gemeinschaftsunterkunft passiert und er ist einem solchen Betreiber ausgeliefert, aber selbst verschuldet ausgeliefert."

So kann der private Betreiber machen, was er will. Denn wenn ihm der Landkreis kündigt, fehlen dringend benötigte Unterkünfte. Allgemein ein Problem.

Private Betreiber werden bundesweit kaum kontrolliert. Allein Sachsen hat private Unterkünfte umfassend überprüft. Ergebnis: Sie weisen auffällig oft Mängel auf.

So werde der Flüchtlingsmarkt zu einem El Dorado für Geschäftemacher, meint Volker Gerloff, Anwalt für Asylrecht: "Es wird nicht auf die Standards geachtet, es gibt keine Kontrolle, es gibt kein Beschwerdemanagement, die Behörde kümmert sich nicht drum, der Anbieter macht seinen Profit und die Flüchtlinge haben oft gar keine Kenntnis von ihren Rechten und ob sie hier überhaupt eine Beschwerde anbringen könnten."

Wohin das führt, zeigt auch das Beispiel Berlin. Wir treffen Udo Bockemühl, aktiv in einer Flüchtlingsinitiative. Er engagierte sich in der Flüchtlingsunterkunft eines privaten Betreibers. Und wunderte sich.

Udo Bockemühl, Initiative Neue Nachbarschaft: "Das war relativ schnell deutlich, dass da eine ganze Menge Sachen nicht so ablaufen, wie sie ablaufen sollen, besonders sichtbar war, dass keine Kinderbetreuung da war und es waren über 100 Kinder in dem Heim untergebracht, bis dahin, dass die Toiletten verschlossen waren."

Die Ehrenamtlichen fragten deshalb bei der Stadt nach. Heraus kam: Private Betreiber haben Geld für Leistungen bekommen, ohne sie zu erbringen. Die Stadt hat 1,4 Millionen Euro zu viel bezahlt, wahrscheinlich deutlich mehr. Viele Heime wurden sogar ohne Vertrag geführt, trotzdem flossen geschätzt fast 20 Millionen Euro. Auf diese Auswüchse müssten Länder und Kommunen reagieren, fordern Experten.

Volker Gerloff, Anwalt für Asylrecht: "Ich denke, das Wesentliche sollte sein, ein effektives Auswahlverfahren zu schaffen, um die Fähigkeit der privaten Anbieter auch sicher zu stellen, die Aufgabe überhaupt zu bewältigen, und parallel dazu ein effektives Kontrollsystem, um auch den laufenden Betrieb immer unter Kontrolle zu haben."

In den nächsten Monaten müssen zusätzlich hunderttausende Flüchtlinge nach der Erstaufnahme dauerhaft untergebracht werden – goldene Zeiten für Betrüger und Geschäftemacher. Ohne schärfere Kontrollen geht ihr Geschäft weiter – auf Kosten von Steuerzahlern und Flüchtlingen.

Stand: 16.09.2015 22:32 Uhr

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/f...

 

Kam gestern im ARD

 

 

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Elias
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Boom am Immo-Markt am Ende: Mieten lohnt sich

Wegen der rekordtiefen Zinsen wollen viele Privatanleger günstig ein Eigenheim erwerben. Doch lohnt sich das? Worauf Käufer achten müssen.

Der überharte Franken, der den Exportunternehmen schlaflose Nächte bereitet, freut Importeure und Konsumenten, aber auch Immobilienbesitzer. Denn für risikoarme langfristige Anlagen, wie zehnjährige Schweizer Staatsanleihen, gibt es keine oder gar eine negative Verzinsung. Auch die volatilen Börsen laden Privatanleger kaum zum Spekulieren ein. 

Was liegt da näher, als Geld noch stärker in Immobilien anzulegen? Die Folge: Steigende Preise am Immobilienmarkt. Die Investoren drängen zur letzten Renditequelle, Private wollen noch ein möglichst günstiges Eigenheim erwerben – solange die Zinsen auf rekordtiefem Niveau liegen. 

Käufer im Vorteil

Sofort kaufen, heisst es, wenn die Frage auftaucht, ob ein Eigenheim erworben oder gemietet werden soll. Das Kaufen einer Wohnung sei halb so teuer wie das Mieten, hat das Vergleichsportal Moneypark vor kurzem vorgerechnet. Doch so simpel ist es nicht. Die Rechnung ist komplexer – und geht nicht immer auf. Sie steht und fällt mit der Wertsteigerung für Eigenheime, die man für die nächsten Jahre unterstellt. Zudem spielt die Zinserwartung eine zentrale Rolle, aber auch das Alter des Käufers bei der Finanzierung. Nicht zu vernachlässigen sind Amortisation und Unterhaltskosten.

Die Credit Suisse hat nachgerechnet und mögliche ­finanzielle Vor- und Nachteile berücksichtigt. Da­runter Unterhaltskosten, entgangene Erträge auf dem Eigenkapital, Steuerfolgen, Risikoprämien. Ihr Fazit: Wenn die Wertsteigerungen, die seit 1985 im Mittel erreicht wurden, auch in den nächsten zehn Jahren anfallen, dann ist das Kaufen einer Wohnung tatsächlich nur halb so teuer wie das Mieten. 

Teures Zürcher Pflaster

Wenn allerdings in den nächsten zehn Jahren keine Wertsteigerungen mehr erzielt werden können, kommt das Kaufen einer Wohnung heute in etwa gleich teuer wie das Mieten. «Dieses Szenario ist für uns das wahrscheinlichere», sagt CS-Immobilienexperte Fredy Hasenmaile. Ähnliche Resultate präsentieren das Immobilienberatungsunternehmen Wüest & Partner (W&P) und die UBS.

Nach einer Analyse aller Gemeinden hat UBS-Immobilienexperte Claudio Saputelli die Faustregel hergeleitet: «Je höher in einer Gemeinde die Eigenheimpreise, desto günstiger ist es, eine Wohnung zu mieten, statt zu kaufen.» Nur in ländlichen Gegenden mit tiefen und sehr tiefen Immobilienpreisen könne zum Kaufen geraten werden. Am relativ günstigsten ist der Kauf einer Eigentumswohnung in Brugg AG, am teuersten in Meilen ZH (siehe Bildgalerie).

Die Hälfte mietet

Donato Scognamiglio, Chef des Immobiliendienstleisters Iazi, ist bei Miete-Kauf-Vergleichen generell skeptisch. Für 60 Prozent der Wohnungssuchenden stelle sich die Frage nämlich gar nicht: «Sie können sich ein Eigenheim mangels genügenden Eigenkapitals schlicht nicht leisten.» Die Verschärfung der Eigenmittelvorschriften durch die Behörden habe dazu geführt, dass sich noch weniger Leute ein Eigenheim leisten könnten als vor drei Jahren.

Robert Weinert, Immobilienexperte bei W&P, bestätigt dies. Die Variante «kaufen statt mieten» habe vor allem in den letzten anderthalb Jahren deutlich an Reiz verloren. Dies nicht nur wegen der schärferen Eigenmittelvorschriften, sondern auch wegen des merklichen Anstiegs der ­Eigenheimpreise. 

Hinzu kommt: Wer mit dem Kauf eines Eigenheims noch etwas wartet, riskiert zurzeit wenig. Die Gefahr einer Überhitzung des Liegenschaftsmarktes, die noch im Frühjahr von Monat zu Monat stieg, hat sich merklich reduziert. «Die Immobi­lienmärkte bewegen sich in der Schweiz derzeit in ruhigen und überschaubaren Bahnen», stellt CS-Experte Hasenmaile fest. «Künftig rechnen wir mit einer weiteren, schrittweisen Abkühlung auf dem Wohneigentumsmarkt.»

Iazi-Chef Scognamiglio stützt diese Ansicht: «Gemäss unseren Indikatoren haben sich die Preise in den letzten Wochen nicht stark verändert. Und der Markt dürfte sich künftig weiter beruhigen.»

Preise für Einfamilienhäuser steigen nicht

Bei den Einfamilienhäusern dagegen haben sich die Preise der ersten Jahreshälfte 2015 dynamischer entwickelt als erwartet. Im zweiten Semester dürfte der Preisauftrieb aber auch hier abflachen: «Immer häufiger werden Einfamilienhäuser angeboten, die sich in Gemeinden mit einem mässigen bis schlechten Standort- und Markt-Rating befinden.»

Für diese Entwicklung sind nach W&P-Experte Weinert zwei Gründe verantwortlich: Erstens werden weniger neue Einfamilienhäuser an zen­traler Lage gebaut, weil gerade an gut erschlossenen Orten in zunehmendem Ausmass verdichtetes Bauen auf der grünen Wiese angestrebt wird. Zweitens werden bestehende Einfamilienhäuser teilweise durch Mehrfamilienhäuser ersetzt, vor allem dann, wenn die regionalen Baulandreserven knapp sind, wenn viele Menschen zuwandern und wenn es die Bau- und Zonenordnung zulässt.

Immobilienzyklus meldet sich zurück

UBS-Experte Saputelli erwartet aber, dass der hiesige Immobilienmarkt vorläufig weiterhin in der Gunst der Anleger bleiben wird, besonders der der Mehrfamilienhäuser. «Die ­aktuellen Überbewertungen dürften also am Direktmarkt noch eine Weile anhalten.» Grös­sere Bewegungen erwartet die UBS erst wieder bei Abschaffung der Negativzinsen beziehungsweise bei steigenden Zinsen. Spätestens dann werde sich der Fokus wieder stärker auf andere Anlageklassen verschieben, mit entsprechenden Folgen auf die aktuell hohen Immobilienpreise.

«Kein Zweifel, der lange Kapitalzufluss in Grund und Boden hat erhebliche Schattenseiten», warnt CS-Mann Hasenmaile, «einen deutlichen Trend zum Überangebot nämlich.» Der klassische Immobilienzyklus, der in der langen Boomphase des Immobilienmarktes kaum noch wahrnehmbar gewesen sei, habe sich zurückgemeldet.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/boom-am-immo-markt-am-ende-miete...

 

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«Zuwanderung ist ein Haupttreiber im Immo-Markt»

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Welche Rolle spielt die Zuwanderung?
Die Zuwanderung ist ein Haupttreiber im Immobilienmarkt, insbesondere im Mietwohnungsmarkt.

Was passiert, wenn die Zuwanderung als Folge der MEI begrenzt wird?
Würde sie stark begrenzt, fehlt ein Stabilisator für die Schweizer Wirtschaft und den Immobilienmarkt. Das kann man nicht schönreden.

2017 ist die Deadline für die Umsetzung der MEI. Im gleichen Zeitraum werden vermutlich auch die Zinsen wieder steigen. Führt das zu einem doppelten Nachfrageschock?
Grundsätzlich ist es möglich, ja. Aber wie stark der Nachfrageeinbruch effektiv sein wird, hängt davon ab, was genau passiert, sprich: Wie stark die Zuwanderung gedeckelt wird und wie gross der Zinsschritt sein wird. Dass die Zuwanderung radikal beschränkt werden wird und dass gleichzeitig die Zinsen massiv erhöht werden, halte ich für eher unwahrscheinlich.

Was ist denn die grösste Gefahr für den Markt?
Kurzfristig lauert die grösste Gefahr im Bauen an den falschen Orten. Vor allem wegen des Anlagedruckes der institutionellen Anleger. Aber auch, weil private Anleger Rendite suchen.

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http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/zuwanderung-ist-ein-haupttreiber...

 

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Immo-Blase der Reichen

Wer die Preisexplosion stoppen will, muss die Steuern erhöhen und die Zuwanderung begrenzen

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_20_09_2015/wirtschaft/Immo-Blase-d...

 

Ist nicht mein Wuschziel. Weil an den Immobilien hängen auch noch die Pensionskassen.

 

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Mehr leere Wohnungen in der Schweiz

Im Juni standen in der Schweiz 51’172 Wohnungen leer – so viele wie schon lange nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es damit über 5000 leere Wohnungen mehr. Das entspricht einem Anstieg von 12 Prozent.

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Mehr Einfamilienhäuser stehen leer

Auch mehr leer stehende Einfamilienhäuser hat das BFS gezählt, 6416 standen im Juni leer. Das sind 784 Einfamilienhäuser oder 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und der höchste je gezählte Wert.

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http://www.srf.ch/news/schweiz/mehr-leere-wohnungen-in-der-schweiz-2

 

Das wird mindestens einem hier im Forum wieder nicht passen. Mal schauen, wie lange es geht, bist der Dislike-Button gedrückt wird.

 

 

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hispoon
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"kleines Investment"

Hallo Zusammen

Ich wollte mal kurz nachfragen was ihr von der Idee haltet, sich eine kleine günstige Wohnung zu kaufen und dann zu vermieten?

http://www.immoscout24.ch/de/d/wohnung-kaufen-rheineck/3727052?s=2&t=2&l...

 

Habe leider von Immobilien keine Ahnung, weiss nur wo der Standort ist.

Die Wohnung befindet sich direkt gegenüber dem Bahnhof und in 2 Gehminuten ist man im Coop oder in der Migros.

Momentan ist unten noch ein leeres Restaurant drin soviel ich weiss.

Denke deshalb wäre die "Lage" sicherlich nicht schlecht für einen Singel.

 

Nur habe ich keine Ahnung von der Finanzierung und was da alles auf mich zukommen würde.

Da dieses Objekt ja schon von einer Immobilien-Firma verkauft wird denke ich der Preis wird auch nicht "günstig" sein..

 

Ich gehe mal davon aus, das man dafür ja "nur" ca. 40'000.- benötigt um eine Hypothek aufzunehmen oder irre ich mich da?

Elias
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hispoon hat am 07.10.2015 - 10:10 folgendes geschrieben:

Hallo Zusammen

Ich wollte mal kurz nachfragen was ihr von der Idee haltet, sich eine kleine günstige Wohnung zu kaufen und dann zu vermieten?

http://www.immoscout24.ch/de/d/wohnung-kaufen-rheineck/3727052?s=2&t=2&l...

 

Habe leider von Immobilien keine Ahnung, weiss nur wo der Standort ist.

 

62 m² für 3 Zimmer ist nicht viel.

 

Kauf von Stockwerkeigentum: Diese Dokumente sind entscheidend

http://stockwerk.ch/uploads/pdf/stockwerk_pr+03.pdf

 

Stockwerkeigentum: Ihre Rechte und Pflichten als Miteigentümer

https://www.comparis.ch/hypotheken/eigenheim/stockwerkeigentum.aspx

 

 

 

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brancusi-serrat
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Immobilien

Es gibt auch noch Zwangsvertsteigerungen von Immobilien

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