Öl

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ragnar
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Öl

Angenommen Öl steig noch bis max. 140$ und fällt dann steil runter, der DJ ist ja nun in einem seitwärts Trend und hat gestern einen ersten erfolglosen Ausbruch über 13000 gemacht.

Der DJ kletterte in den letzen zwei Wochen trotz stark steigendem Öl Preis immer weiter hoch, aber die 13000 vermochte er noch nicht zu brechen.

Ein akuter Sturz des Öl Preises müsste dem DJ doch die Kraft geben über 13000 zu kommen und so vielleicht einen weiteren Höhenflug einleiten.

Liege ich da absolut falsch mit dieser Annahme?

berio
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Öl

Was ist los mit dem Öl?? Wird es morgen rationiert, dass der Ölpreis abgeht wie eine Rakete?

Oder ist das grosse Aufbäumen vor dem grossen Absturz?

Da soll noch einer schlau werden. Aber ich überlege mir schon langsam ob ich nicht doch auf fallende Kurse setzen soll, hm.

Aber es ist ein Spiel mit dem Feuer.

@ ragnar

Ich glaube sogar es ist dringend nötig, dass der Ölpreis fällt, sonst schafft es der DJ nicht über 13'000. So ein Preissturz beim Öl wäre Goldwert für die Wirtschaft und die Kurse.

ragnar
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Öl

Öl war wohl diesmal stärker. Aber wir können wohl fast davon ausgehen, wenn es wieder etwas bödelet, dass Öl konsolidieren wird und so dann den Rücken des DJ's stärkt...

Vontobel
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Öl

berio wrote:

Ich glaube sogar es ist dringend nötig, dass der Ölpreis fällt, sonst schafft es der DJ nicht über 13'000. So ein Preissturz beim Öl wäre Goldwert für die Wirtschaft und die Kurse.

Das Gold freut sich derzeit aber über die hohen Ölpreise Smile

BID 932.10 / +10.7

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MarcusFabian
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Öl

Also eines war ja von vornherein klar. Nämlich, dass die US-Finanzpresse inklusive ihrer Vasallen für die Korrektur der Märkte einen Sündenbock ausserhalb von Gods own country sucht. Und wer bietet sich da besser an als die bösen bösen Ölscheichs?

Nicht etwa, dass die burgers vielleicht selbst ein bisschen schuld sind, dass sie jahrelang mehr ausgegeben als produziert haben und sich nun vor Schulden nicht mehr retten können.

Dass ihre Häuser halt nicht ewig steigen können und nun massiv korrigieren.

Dass man sich nicht wundern muss, dass der Bernanke-Peso in die Binsen geht, wenn jahrelang 20% Geldmengenausweitung pro Jahr stattfindet. und und und...

Hierzu ganz witzig und immer wieder lesenswert http://www.weissgarnix.de/?p=167

Der US Kongress hat Bock auf ne Runde “Hornberger Schiessen”

von weissgarnix, 21. Mai 2008

Es ist immer wieder schön mitanzusehen, wie die politischen Eliten eines Landes auch angesichts der bedrohlichsten Entwicklungen ihren Humor nicht verlieren. Die Abgeordneten des US Kongresses gingen gestern sogar noch einen Schritt weiter, und outeten sich angesichts der Ölpreiskrise sogar als echte Scherzkekse. Ihre Antwort auf drohende 150 Dollar pro Barrel: die OPEC verklagen! Kein Witz! Nicht Spritsparen, nicht Infrastruktur-Upgrade und nicht Alternativ-Energien sind angesagt, sondern eine internationale Sonderausgabe von “L.A. Law”!

Mit 324 zu 84 Stimmen haben sie im Kongress gestern beschlossen, so teilt uns Reuters mit, einzelne OPEC-Staaten wegen Verknappung des Ölangebots und Bildung eines Preiskartells zu verklagen. Präsident Bush hat natürlich postwendend wissen lassen, dass er gegen eine derartige Vorlage sein Veto einlegen wird, was aber eine derart deutliche Mehrheit im Kongress wiederum locker überstimmen könnte. Es ist also tatsächlich sehr gut möglich, dass dieses Gesetz demnächst in den USA Wirklichkeit wird. Was man sich eigentlich nur wünschen kann, denn der weitere Fortgang dieses Verfahrens in amerikanischen Gerichtssäalen verspräche durchaus Spannung und, soferne medial adequat ausgeschlachtet, richtiges Popcorn-Kino im heimischen Fernseh-Sessel:

“Herr Ahmadinedschad, was haben Sie zu Ihrer Verteidigung vorzubringen?” - “Wir haben halt fast kein Öl mehr, Euer Ehren, deshalb wollen wir doch auch partout dieses Atom-Dingsbums zur Energiegewinnung vom Stapel laufen lassen.” - “Herr Ahmadinedschad, wollen Sie jetzt vielleicht auch noch frech werden?!”

Die Vorlage ruft darüberhinaus auch eine spezielle Taskforce im Justizministerium ins Leben, die mögliche Manipulationen der Benzinpreise als auch der Ölmärkte untersuchen soll. Der Abgeordnete, der die Vorlage im Kongress eingebracht hat, der Demokrat Steve Kagen aus Wisconsin, meinte dazu:

“Die Vorlage garantiert, dass sich der Ölpreis als Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach ökonomischen Kriterien ergibt, anstatt durch wilde Spekulation und womöglich sogar illegale Aktivitäten. Die Amerikaner sind der OPEC ausgeliefert hinsichtlich des Preises, den sie für Benzin aufbringen müssen.”

Womit bewiesen wäre: ein wenig Realitätssinn konnte sich unser Mister Kagen also doch noch bewahren. Yep, Herr Abgeordneter, Sie sind, wie wir und alle anderen auf diesem Planeten auch, tatsächlich von der OPEC abhängig. Gratulation zu dieser revolutionären Erkenntnis. Doch jetzt die schlechte Nachricht: Sie werden das mit Ihrer popeligen Vorlage garantiert nicht ändern. Allenfalls wird es darob in den OPEC-Ländern zu Regimewechseln kommen, weil die aktuelle Garde stirbt vor Lachen und die Nachfolger ran müssen …

Vontobel
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Spannender Text (in English) zum aktuellen Ölpreis

MORE ON THE REAL REASON

BEHIND HIGH OIL PRICES, PART II

by F. William Engdahl

May 21, 2008

As detailed in an earlier article, a conservative calculation is that at least 60% of today’s $128 per barrel price of crude oil comes from unregulated futures speculation by hedge funds, banks and financial groups using the London ICE Futures and New York NYMEX futures exchanges and uncontrolled inter-bank or Over-The-Counter trading to avoid scrutiny. US margin rules of the government’s Commodity Futures Trading Commission allow speculators to buy a crude oil futures contract on the Nymex, by having to pay only 6% of the value of the contract. At today's price of $128 per barrel, that means a futures trader only has to put up about $8 for every barrel. He borrows the other $120. This extreme “leverage” of 16 to 1 helps drive prices to wildly unrealistic levels and offset bank losses in sub-prime and other disasters at the expense of the overall population.

The hoax of Peak Oil—namely the argument that the oil production has hit the point where more than half all reserves have been used and the world is on the downslope of oil at cheap price and abundant quantity—has enabled this costly fraud to continue since the invasion of Iraq in 2003 with the help of key banks, oil traders and big oil majors. Washington is trying to shift blame, as always, to Arab OPEC producers. The problem is not a lack of crude oil supply. In fact the world is in over-supply now. Yet the price climbs relentlessly higher. Why? The answer lies in what are clearly deliberate US government policies that permit the unbridled oil price manipulations.

World Oil Demand Flat, Prices Boom…

The chief market strategist for one of the world’s leading oil industry banks, David Kelly, of J.P. Morgan Funds, recently admitted something telling to the Washington Post, “One of the things I think is very important to realize is that the growth in the world oil consumption is not that strong."

One of the stories used to support the oil futures speculators is the allegation that China’s oil import thirst is exploding out of control, driving shortages in the supply-demand equilibrium. The facts do not support the China demand thesis however.

The US Government’s Energy Information Administration (EIA) in its most recent monthly Short Term Energy Outlook report, concluded that US oil demand is expected to decline by 190,000 b/d in 2008. That is mainly owing to the deepening economic recession. Chinese consumption, the EIA says, far from exploding, is expected to rise this year by only 400,000 barrels a day. That is hardly the "surging oil demand" blamed on China in the media. Last year China imported 3.2 million barrels per day, and its estimated usage was around 7 million b/d total. The US, by contrast, consumes around 20.7 million b/d.

That means the key oil consuming nation, the USA, is experiencing a significant drop in demand. China, which consumes only a third of the oil the US does, will see a minor rise in import demand compared with the total daily world oil output of some 84 million barrels, less than half of a percent of the total demand.

The Organization of the Petroleum Exporting Countries (OPEC) has its 2008 global oil demand growth forecast unchanged at 1.2 mm bpd, as slowing economic growth in the industrialised world is offset by slightly growing consumption in developing nations. OPEC predicts global oil demand in 2008 will average 87 million bpd -- largely unchanged from its previous estimate. Demand from China, the Middle East, India, and Latin America -- is forecast to be stronger but the EU and North American demand will be lower.

So the world’s largest oil consumer faces a sharp decline in consumption, a decline that will worsen as the housing and related economic effects of the US securitization crisis in finance de-leverages. The price in normal open or transparent markets would presumably be falling not rising. No supply crisis justifies the way the world's oil is being priced today.

Big new oil fields coming online

Not only is there no supply crisis to justify such a price bubble. There are several giant new oil fields due to begin production over the course of 2008 to further add to supply.

The world’s single largest oil producer, Saudi Arabia is finalizing plans to boost drilling activity by a third and increase investments by 40 %. Saudi Aramco's plan, which runs from 2009 to 2013, is expected to be approved by the company's board and the Oil Ministry this month. The Kingdom is in the midst of a $ 50 billion oil production expansion plan to meet growing demand in Asia and other emerging markets. The Kingdom is expected to boost its pumping capacity to a total of 12.5 mm bpd by next year, up about 11 % from current capacity of 11.3 mm bpd.

In April this year Saudi Arabia's Khursaniyah oilfield began pumping and will soon add another 500,000 bpd to world oil supply of high grade Arabian Light crude. As well, another Saudi expansion project, the Khurais oilfield development, is the largest of Saudi Aramco projects that will boost the production capacity of Saudi oilfields from 11.3 million bpd to 12.5 million bpd by 2009. Khurais is planned to add another 1.2 million bpd of high-quality Arabian light crude to Saudi Arabia's export capacity.

Brazil’s Petrobras is in the early phase of exploiting what it estimates are newly confirmed oil reserves offshore in its Tupi field that could be as great or greater than the North Sea. Petrobras, says the new ultra-deep Tupi field could hold as much as 8 billion barrels of recoverable light crude. When online in a few years it is expected to put Brazil among the world's "top 10" oil producers, between those of Nigeria and those of Venezuela.

In the United States, aside from rumors that the big oil companies have been deliberately sitting on vast new reserves in Alaska for fear that the prices of recent years would plunge on over-supply, the US Geological Survey (USGS) recently issued a report that confirmed major new oil reserves in an area called the Bakken, which stretches across North Dakota, Montana and south-eastern Saskatchewan. The USGS estimates up to 3.65 billion barrels of oil in the Bakken.

These are just several confirmations of large new oil reserves to be exploited. Iraq, where the Anglo-American Big Four oil majors are salivating to get their hands on the unexplored fields, is believed to hold oil reserves second only to Saudi Arabia. Much of the world has yet to be explored for oil. At prices above $60 a barrel huge new potentials become economic. The major problem faced by Big Oil is not finding replacement oil but keeping the lid on world oil finds in order to maintain present exorbitant prices. Here they have some help from Wall Street banks and the two major oil trade exchanges—NYMEX and London-Atlanta’s ICE and ICE Futures.

Then why do prices still rise?

There is growing evidence that the recent speculative bubble in oil which has gone asymptotic since January is about to pop.

Late last month in Dallas Texas, according to one participant, the American Association of Petroleum Geologists held its annual conference where all the major oil executives and geologists were present. According to one participant, knowledgeable oil industry CEOs reached the consensus that "oil prices will likely soon drop dramatically and the long-term price increases will be in natural gas."

Just a few days earlier, Lehman Brothers, a Wall Street investment bank had said that the current oil price bubble was coming to an end. Michael Waldron, the bank's chief oil strategist, was quoted in Britain's Daily Telegraph on Apr. 24 saying, "Oil supply is outpacing demand growth. Inventories have been building since the beginning of the year.”

In the US, stockpiles of oil climbed by almost 12 million barrels in April according to the May 7 EIA monthly report on inventory, up by nearly 33 million barrels since January. At the same time, MasterCard's May 7 US gasoline report showed that gas demand has fallen by 5.8%. And refiners are reducing their refining rates dramatically to adjust to the falling gasoline demand. They are now running at 85% of capacity, down from 89% a year ago, in a season when production is normally 95%. The refiners today are clearly trying to draw down gasoline inventories to bid gasoline prices up. ‘It’s the economy, stupid,’ to paraphrase Bill Clinton’s infamous 1992 election quip to daddy Bush. It’s called economic recession.

The May 8 report from Oil Movements, a British company that tracks oil shipments worldwide, shows that oil in transit on the high seas is also quite strong. Almost every category of shipment is running higher than it was a year ago. The report notes that, "In the West, a big share of any oil stock building done this year has happened offshore, out of sight." Some industry insiders say the global oil industry from the activities and stocks of the Big Four to the true state of tanker and storage and liftings, is the most secretive industry in the world with the possible exception of the narcotics trade.

Goldman Sachs again in the middle

The oil price today, unlike twenty years ago, is determined behind closed doors in the trading rooms of giant financial institutions like Goldman Sachs, Morgan Stanley, JP Morgan Chase, Citigroup, Deutsche Bank or UBS. The key exchange in the game is the London ICE Futures Exchange (formerly the International Petroleum Exchange). ICE Futures is a wholly-owned subsidiary of the Atlanta Georgia International Commodities Exchange. ICE in Atlanta was founded in part by Goldman Sachs which also happens to run the world’s most widely used commodity price index, the GSCI, which is over-weighted to oil prices.

As I noted in my earlier article, (‘Perhaps 60% of today’s oil price is pure speculation’), ICE was focus of a recent congressional investigation. It was named both in the Senate's Permanent Subcommittee on Investigations' June 27, 2006, Staff Report and in the House Committee on Energy & Commerce's hearing in December 2007 which looked into unregulated trading in energy futures. Both studies concluded that energy prices' climb to $128 and perhaps beyond is driven by billions of dollars' worth of oil and natural gas futures contracts being placed on the ICE. Through a convenient regulation exception granted by the Bush Administration in January 2006, the ICE Futures trading of US energy futures is not regulated by the Commodities Futures Trading Commission, even though the ICE Futures US oil contracts are traded in ICE affiliates in the USA. And at Enron’s request, the CFTC exempted the Over-the-Counter oil futures trades in 2000.

So it is no surprise to see in a May 6 report from Reuters that Goldman Sachs announces oil could in fact be on the verge of another "super spike," possibly taking oil as high as $200 a barrel within the next six to 24 months. That headline, "$200 a barrel!" became the major news story on oil for the next two days. How many gullible lemmings followed behind with their money bets?

Arjun Murti, Goldman Sachs' energy strategist, blamed what he called "blistering" (sic) demand from China and the Middle East, combined with his assertion that the Middle East is nearing its maximum ability to produce more oil. Peak Oil mythology again helps Wall Street. The degree of unfounded hype reminds of the kind of self-serving Wall Street hype in 1999-2000 around dot.com stocks or Enron.

In 2001 just before the dot.com crash in the NASDAQ, some Wall Street firms were pushing sale to the gullible public of stocks that their companies were quietly dumping. Or they were pushing dubious stocks for companies where their affiliated banks had a financial interest. In short as later came out in Congressional investigations, companies with a vested interest in a certain financial outcome used the media to line their pockets and that of their companies, leaving the public investor holding the bag. It would be interesting for Congress to subpoena the records of the futures positions of Goldman Sachs and a handful of other major energy futures players to see if they are invested to gain from a further rise in oil to $200 or not.

Margin rules feed the frenzy

Another added turbo-charger to present speculation in oil prices is the margin rule governing what percent of cash a buyer of a futures contract in oil has to put up to bet on a rising oil price (or falling for that matter). The current NYMEX regulation allows a speculator to put up only 6% of the total value of his oil futures contract. That means a risk-taking hedge fund or bank can buy oil futures with a leverage of 16 to 1.

We are hit with an endless series of plausible arguments for the high price of oil: A "terrorism risk premium;" “blistering” rise in demand of China and India; unrest in the Nigerian oil region; oil pipelines' blown up in Iraq; possible war with Iran…And above all the hype about Peak Oil. Oil speculator T. Boone Pickens has reportedly raked in a huge profit on oil futures and argues, conveniently that the world is on the cusp of Peak Oil. So does the Houston investment banker and friend of Dick Cheney, Matt Simmons.

As the June 2006 US Senate report, The Role of Market Speculation in Rising Oil and Gas Prices, noted, "There's a few hedge fund managers out there who are masters at knowing how to exploit the peak oil theories and hot buttons of supply and demand, and by making bold predictions of shocking price advancements to come, they only add more fuel to the bullish fire in a sort of self-fulfilling prophecy."

Will a Democratic Congress act to change the carefully crafted opaque oil futures markets in an election year and risk bursting the bubble? On May 12 House Energy & Commerce Committee stated it will look at this issue into June. The world will be watching.

© 2008 F. William Engdahl

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Daytrader
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Oel short...

Alle sprechen in diesen Tagen über das teüre Oel, sogar der Blick hat darüber berichtet. Meistens ist es so, dass wenn alle darüber sprechen wie teuer Oel ist, das dann eine Korrektur eintrifft.

Ich denke genau gleich und werde short in Oel gehen, sobald das ein kleines Anzeichen von Schwäche entsteht.

Hier noch ein Chart von "GodmodeTrader"das alles besser veranschaulicht wie extrem mittelfristig das Oel überkauft ist.

http://profichart.godmode-trader.de/chart/18771

Nun wollte ich einen passenden Mini Future unter AbnAmro suchen, aber leider gibt es dort keine Mini Shorts mehr, wahrscheinlich alle unter die Absicherung gerutscht, hoffe sie stellen nächste Woche neue hinein.

Was denkt ihr zu meiner Idee, geht sonst noch jemand short und wie?

Slin
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Öl

Ja,ja... das mit dem überkauften Öl hat man schon vor 2 Wochen überall gehört!

Lass doch einfach zuerst mal das Öl eine richtige Topbildung vollziehen. Erst wenn der Ölpreis noch ein bis zweimal nervös hin und her zuckt und der hinterletzte Bär aus dem Markt hüpft, werde ich an einen Put denken. Und die neuesten Cot Daten stimmen mich einfach immer noch nicht Bärisch! Die Netto short Positionen der Comms haben sich trotz dem starken Anschtieg wieder verringert und sind wieder etwa auf dem gleichen Stand wie vor zwei Wochen.

Der Trend der letzten Wochen ist zwar verdammt steil gewesen, aber auch schön Dynamisch. So endet keine Aufwärtsbewegung!

Eine hoch Vollatile Seitwärtsbewegung in der Spanne von 125-140USD könnte ich mir in den nächsten Wochen als Topbildung vorstellen. Mal schauen, immer im Auge behalten und neu beurteilen....

Übrigens habe ich im neuesten Forex Report gelesen dass die USA ein neues Agrargesetz mit 85:15 Stimmen (in diesem Fall kann Georgi Boy kein Veto einlegen!)verabschiedet haben. Ein Paragraph dieses Gesetzes hat die Überschrift "CFTC Reautorisation Act of 2008" und hat das Ziel das der gesamte elektronische Handel von Erdöl unter die Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gestellt werden soll. Die Höchstgrenze für die Grösse der Positionen der einzelnen Händler soll zudem beschränkt werden. Dies war übrigens die Ursache für den grossen Intraday Rutsch des Ölpreises am 15. Mai...

(Quelle Forex&CFD Report 07/08 )

Da rund zwei Drittel der gehandelten Futures von Spekulanten gehandelt werden, muss ich mich gleichzeitig Fragen ob diese Topbildung nicht gleich ein Mehrjahreshoch sein wird!

Mit einem fallenden Erdölpreis würden dann auch gleichzeitig die Tanks von den Erdölproduzenten geöffnet werden schliesslich muss man dann das Geld wieder mit der Menge machen wenn man es nicht mehr mit dem hohen Ölpreis machen kann. Die Boni der Manager sollen ja nicht kleiner werden. Dies ist aber im Moment nur als eine Mutmassung von mir anzusehen....

Gruss SLIN.

Dr.Zock
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Öl

Malaysia und Indonesien wollen offensichtlich die Subventionen auf Benzin einstellen !!!

Könnte dies was bewirken, oder ist diese News Euch schon bekannt ?

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

weico
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Öl

George Soros: rocketing oil price is a bubble

http://2big.at/za2

weico

Johnny P
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Öl

Ausbruch aus Wimpel soeben kurz geshortet. Ich warte auf Rebound und dann gehts volle Kanne short!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Dr.Zock
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Öl

@ Johnny P

Ich bin seit gut 15 Minuten drin. BCOQX EP 0.67

Aber leider kackt dafür auch mein Goldzerti XAUJR ab. Stop Loss liegt aber bei 787.--

Was meinst Du dazu ?

Gruss

Zocki

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Johnny P
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Öl

Dr.Zock wrote:

@ Johnny P

Ich bin seit gut 15 Minuten drin. BCOQX EP 0.67

Aber leider kackt dafür auch mein Goldzerti XAUJR ab. Stop Loss liegt aber bei 787.--

Was meinst Du dazu ?

Gruss

Zocki

Ich hab den kurzen Short bereits realisiert und suche eienn neuen Einstieg..ich hoffe auf einen kleinen Rebound in den nächsten Stunden und dan richtig nidsi Lol

Wenn mein Szenario eintrifft, startet heute die nächste Aktienrallye. Dadurch würden die Rohstoffe kurzfristig leiden. Dein Gold dürfte allerdings kein Porblem sein, da der Stop sehr weit ist. Kannst ihn ja als hedge betrachten falls es anders kommt.

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berio
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Öl

Habe meinen short den ich bei 135 gekauft habe auch realisiert heute.

War vieleicht ein wenig früh wenn ich diese Meldung lese!?

Das Versprechen des saudischen Ölministers Ali Al-Naimi, ab Juni seine Produktion um 300.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, findet wenig Beachtung am Ölmarkt. Obwohl die Preise leicht nachgeben, bleibt die Angst davor, dass sich zukünftig die Nachfrage schneller entwickeln könnte als das Angebot. Trotzdem ist das Eingeständnis Saudi Arabiens erstaunlich: US-Präsident George Bush hatte die saudische Königsfamilie zuvor zum wiederholten Male gebeten, seine Produktion auszuweiten.

fritz.
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Öl

Dr.Zock wrote:

Malaysia und Indonesien wollen offensichtlich die Subventionen auf Benzin einstellen !!!

Könnte dies was bewirken, oder ist diese News Euch schon bekannt ?

Das bewirkt, dass in Indonesien mal wieder ueberall demonstriert wird. Dabei gaebe es tausend andere Gruende zum demonstrieren, aber nicht dieser, denn der Benzinpreis wurde zwar letzten Freitag um 30% erhoeht, wird aber weiter subventioniert, er ist immer noch deutlich unter dem Marktpreis.

Ich finde, das Benzin ist in Indonesien immer noch viel zu billig, ansonsten wuerden naemlich die Leute bei Stops von weniger als einer Stunde den Motor abstellen, das wird aber nicht gemacht, besonders bei Bussen ist es ueblich, morgens um fuenf den Motor zu starten und um Mitternacht wieder auszuschalten.

Auch bei den Millionen von Mopeds ist es ueblich, beim Warten an der Tankstelle den Motor laufen zu lassen, bis man zuvorderst steht, dann muss man gezwungenermassen den Schluessel abziehen, um den Tank unter dem Sattel zu oeffnen.

Wenn sie ueber den hohen Preis der Grundnahrungsmittel protestieren wuerden, waere das eher verstaendlich.

Wisst Ihr, was Indonesier mit ihren letzten Rupiahs kaufen wuerden? Benzin und Zigaretten. Essen ist nicht so wichtig.

In Malaysia war das Benzin schon vorher teurer, ich glaube nicht, dass es dort subventioniert ist.

Ob das einen Einfluss auf den Oelpreis hat, weiss ich nicht, ich glaube, das ist eher eine lokale Angelegenheit. Aber fuer Zusammenhaenge ist ja MarcusFabian zustaendig.

Uebrigens hat Indonesien heute angekuendigt, dass sie aus der OPEC aussteigen wird, denn obwohl die Erdoel foerdern, gehoeren sie nicht mehr zu den Exportern sondern zu den Importern.

Gruss

fritz

wildhund
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Öl

Ich finde es schön, wie der Oelpreis in letzter Zeit sinkt. Das erhöht so den Druck auf die Spekulanten. Bin gespannt, wann die ersten die Nerven verlieren werden. Denke bei 125 wird die Sache richtig spannend.

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wildhund
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Nun ist er wieder am Steigen, leider kein gutes Zeichen. Es wäre besser der Oelpreis würde im Minus schliessen.

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Touni
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"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

Murphy
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@ Wildhund

Bist du also von einer Spekulationsblase überzeugt?

Freundliche Grüsse

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wildhund
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Murphy wrote:

@ Wildhund

Bist du also von einer Spekulationsblase überzeugt?

Freundliche Grüsse

ja

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Murphy
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Wo siehst du persönlich dann die faire Bewertung für ein Fass Rohöl?

Freundliche Grüsse

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wildhund
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Öl

Die faire Bewertung würde eigentlich zwischen 65 - 75 USD sehen. Also wir sind einiges davon entfernt. Es ist einfach die Frage, wie lange wird es gehen bis die Spekulanten auf dem falschen Fuss erwischt werden und glatt stellen müssen.

Bisher war Oel der sicherste Wert zum Geld verdienen, egal wann man kaufte, es stieg eh immer. Aber es kommt die Zeit, wo dies vorbei ist und dann puff...

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Murphy
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Öl

Ich sehe das ein wenig anders:

Für mich beinhaltet der Preis für ein Barrel Rohöl nicht nur die Substanz Öl.

Ölpreis = 159l Öl + Ängste vor Lieferschwierigkeiten + geopolitische Spannungen + Inflation + schwacher USD + erwartete Nachfrage

Im eigentlichen Sinn hast du recht, dass die Substanz in einem Fass nicht mehr als 100USD wert ist, aber der Rest verursacht die Preisauschläge. Glaubst du, dass dieser ganze Nahost-Konflikt einmal geklärt wird? Der USD einmal CHF 1,50 kostet?

Solange soetwas nicht passiert bin ich davon überzeugt, dass das Öl weiterhin so teuer bleibt.

Freundliche Grüsse

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

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alpenland
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heute kommen die Lagerzahlen USA

wird wieder mal interessant !

Langfristig (ohne Politik, Terror usw.) gilt doch simpel die aus der Betriebswirtschaft

bekannt Kurve von Angebot und Nachfrage.

Nun, wann ist dieser Punkt erreicht ?

Auslösend ist der Punkt, wo andere Mittel billiger zu stehen kommen !

Es gehen ca. 56% in Treibstoffe, 27% in Diesl Heizöl, Rest Chemie usw. (ungfähre Zahlen, finde Grafik leider nicht mehr)

Heizöel ist rel. leicht zu ersetzen (Solar usw) der Rest nicht (Flugpetrol = unersetzbar !!)

Meine Schätzung geht dahin, erst bei 250- 300 $ kommen die Ersatzmittel wirklich günstiger.

wildhund
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Öl

Murphy wrote:

Ölpreis = 159l Öl + Ängste vor Lieferschwierigkeiten + geopolitische Spannungen + Inflation + schwacher USD + erwartete Nachfrage

Glaubst du, dass dieser ganze Nahost-Konflikt einmal geklärt wird? Der USD einmal CHF 1,50 kostet?

Der Nahost-Konflikt wird wohl eher ewig dauern, so wie er auch bisher ewig gedauert hat, also eigentlich nichts Neues.

Im Preis von 70 USD wäre der Dollarverfall bereits eingerechnet. Einfache rechnung USD 20 à 2.00 = USD 40; USD 70 à 1.04 = USD 72.80. Also kein Grund, dass das Oel aufgrund des Dollar höher bewertet wird.

Lieferschwierigekeiten, da gibt es keinen Grund zur Sorge

Inflation, o.k. jedoch selbstgemacht, bedingt durch die höheren Energiekosten

Dollar, habe ich oben schon erwähnt

geopolitische Spannungen, o.k. gewisses Risiko vorhanden, was aber nicht zu einem Notstand führen würde.

Nachfrage, diese ist etwas höher, wird aber auch z.T. durch bessere Infrastruktur ausgeglichen; grösstes Problem die Erwartungen der Spekulanten, dass das Oel zu knapp würde und die Nachfrage extrem steigen könnte. Ist aber bis heute nicht über den Erwartungen eingetroffen.

Fazit:

Das Oel ist völlig überbewertet und überbezahlt. Durch laufende Verschiebung des Oels durch auch laufend neue Finanzierungsvarianten, wird das Oel immer mehr fiktiv. Die Steigerung des Oelpreise gleicht einem Schneeballprinzip: So lange alle am gleichen Strick ziehen, funktioniert es. Auch beim Schneeballprinizip holt dich irgendwann die Realität ein und dann beissen die letzten die Hunde.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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alpenland
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Hallo @Wildhund

damit darf ich wohl annehen, dass dein Name beim Thread "Oel Put" erscheinen wird ? :?: Wink

wildhund
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Öl

Parlament beschäftigt sich mit Lebensmittel- und Ölpreisen

Bern. ap/baz. Die steigenden Öl- und Lebensmittelpreise lassen auch das Schweizer Parlament nicht kalt. Am Donnerstag der dritten Sessionswoche findet eine dringliche Debatte zum Thema statt, wie die Büros der beiden Räte am Donnerstag entschieden haben.

Sowohl die Grünen als auch SP- und SVP-Fraktion haben im Nationalrat eine Interpellation zur Thematik der hohen Rohstoff- und Lebensmittelpreise eingereicht. Das Büro erklärte zwar die SP-Interpellation «Globale Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln» sowie den SVP-Vorstoss «Massnahmen zur Entlastung von Bürgern und Wirtschaft von steigenden Rohstoffpreisen» für dringlich, nicht aber die Interpellation der Grünen.

Dies liege nur an der Reihenfolge der Abstimmungen im Büro, kritisierte die Grüne Fraktionschefin Therese Frösch (BE) und forderte den Rat in einem Ordnungsantrag auf, die Diskussion über Rohstoff- und Lebensmittelpreise auf die grüne Interpellation auszuweiten. Die Grosse Kammer hiess den Antrag mit vier Gegenstimmen gut.

Im Ständerat erklärte das Büro die Interpellation «Ölpreis-Steigerungen ohne Ende?» von Rolf Büttiker (FDP/SO) für dringlich.

Oelput Forum:

es hat mir eigentlich zuviele Themen, um überall etwas beizutragen.

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alpenland
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US Zahlen

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 1,2 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -5,4 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 3,2 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 800.000 Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,6 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor +700.000 Barrel.

Also netto über alles = Minus 0.4 mio Barrel

wildhund
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Öl

Es ist schön, der Oelpreis fällt wieder.

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wildhund
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Öl

Ölpreis: Verdacht von Marktmanipulationen werden geprüft

Washington. sda/dpa/reuters/baz. Angesichts anhaltender Rekordpreise untersucht die zuständige US-Bundesbehörde mögliche Preisabsprachen im Ölgeschäft.

Man prüfe «Praktiken im Zusammenhang mit Kauf, Transport, Lagerung und Handel von Rohöl und ähnlichen Produkten», teilte die oberste Aufsicht für die US-Terminbörsen, CFTC, am Donnerstag in Washington mit. Dabei gehe es um mögliche «Manipulationen und Missbrauch».

Die CFTC erklärte weiter, sie habe mit den britischen Aufsichtsbehörden und der Londoner Future-Börse ICE Futures Europe einen Informations-Austausch über Energie-Kontrakte vereinbart. Vorausgegangen sei eine sechsmonatige, intensive Beobachtung des Handels.

Druck der Politik

US-Politiker haben die CFTC seit Monaten gedrängt, die Aufsicht zu verschärfen und gegen Spekulanten vorzugehen, die für den drastischen Anstieg des Ölpreises mitverantwortlich gemacht werden.

«Die Kommission hat wichtige Schritte eingeleitet, um sicherzustellen, dass die US-Energie-Terminmärkte ordnungsgemäss und frei von Manipulation in Missbrauch funktionieren», teilte die CFTC mit. Es habe bereits im Dezember eine landesweite Untersuchung über Handelsgeschäfte mit Öl gegeben.

Normalerweise würden solche Prüfungen nicht bekanntgemacht, erklärte die US-Aufsichtsbehörde. Angesichts der derzeit beispiellosen Marktbedingungen habe man sich diesmal aber anders entschieden.

Bei der Prüfung geht es unter anderem um Rohöl-Handelskontrakte für das oft gehandelte Produkt West Texas Intermediate (WTI), die in New York und London gehandelt werden.

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