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Ölpreise fallen nach starken

Ölpreise fallen nach starken Gewinnen zurück

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach starken Zuwächsen am Vortag leicht gefallen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 77,40 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 35 Cent auf 72,42 Dollar.

28.06.2018 08:00

Am Mittwochabend hatten die Rohölpreise stark zugelegt. Der US-Ölpreis war sogar auf den höchsten Stand seit Anfang 2015 gestiegen. Auslöser des Preissprungs waren neue Lagerdaten aus den USA. Nach Angaben des US-Energieministeriums sind die Rohölvorräte der Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche so stark gefallen wie seit September 2016 nicht mehr. Dies spricht für ein knapper werdendes Angebot, was die Preise steigen lässt.

Der starke Lagerrückgang fällt in eine Zeit, in der der Erdölmarkt ohnehin angespannt ist. Grund sind zahlreiche Produktionsausfälle in wichtigen Förderländern. Das Ölkartell Opec hat zwar angekündigt, die Ausfälle in der Tagesproduktion von etwa einer Million Fass in etwa Ausgleich zu wollen. Allerdings ist unklar, ob dies kurzfristig überhaupt möglich ist./bgf/jha/

(AWP)

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Iran will Öl-Geschäft vor US

Iran will Öl-Geschäft vor US-Sanktionen schützen

Der Iran stemmt sich mit Zugeständnissen an die Wirtschaft gegen schärfere US-Sanktionen.

01.07.2018 18:11

Flickr, Lizenz CC BY-NC 2.0

Um das Öl-Geschäft vor den Strafmassnahmen zu schützen, werde künftig privaten Unternehmen die Ausfuhr von iranischem Rohöl erlaubt, kündigte Vizepräsident Eschak Dschahangiri am Sonntag an. "Iranisches Rohöl wird an der Börse angeboten und der Privatsektor kann es exportieren", sagte er angesichts der im Atomstreit angekündigten neuen Sanktionen. Zugleich warnte Ölminister Bidschan Sanganeh in einem Brief andere OPEC-Mitgliedsstaaten davor, die Einheit des Ölkartells zu unterwandern und forderte dazu auf, alle einseitigen Massnahmen zu unterlassen.

Jeder, der versuche, dem Iran Marktanteile im Ölgeschäft wegzunehmen, begehe einen grossen Verrat an der Islamischen Republik und werde eines Tages dafür bezahlen, sagte Vizepräsident Dschahangiri bei einem Wirtschaftstreffen in Teheran. "Wir wollen Amerikas Versuch abwehren, Irans Öl-Exporte zu stoppen." Saudi-Arabien hatte sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einer Ausweitung seiner Ölförderung bereiterklärt. Der saudische König Salman habe seiner Bitte zugestimmt, die Ölproduktion "vielleicht um bis zu zwei Millionen Barrel" zu steigern, erklärte Trump am Samstag per Twitter. Damit sollten Lieferausfälle durch Sanktionen gegen den Iran und Venezuela aufgefangen werden.

Trump warf am Sonntag den OPEC-Staaten vor, die weltweiten Ölmärkte zu manipulieren. In einer Nachrichtensendung des Senders Fox News forderte er das Kartell auf, dies zu beenden. Zugleich warnte er europäische Unternehmen erneut vor Strafmassnahmen, falls sie weiter Geschäfte mit dem Iran betrieben.

Die USA haben dazu aufgerufen, die Öl-Einfuhren aus dem Iran bis November zu stoppen. Damit will Trump Druck auf das Land ausüben, sich zu Verhandlungen über eine schärfere Nachfolgevereinbarung für das Atomabkommen bereitzuerklären. Die USA haben die 2015 geschlossene Vereinbarung mit dem Iran im Mai einseitig aufgekündigt und schärfere Sanktionen angekündigt, die am 4. November in Kraft treten sollen.

Proteste gegen Wasserknappheit

Angesichts fallender Lagerbestände und Forderungen von grossen Opec-Kunden wie den USA und China hatte sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) vergangenen Monat grundsätzlich auf eine höhere Öl-Produktion geeinigt. Demnach sollen ab Juli Mitglieder des Ölförderkartells und andere führende Öl-Länder wie Russland die Produktion um rund eine Million Barrel pro Tag ausweiten.

Unterdessen versucht der Iran Proteste gegen die Wasserknappheit in einer Stadt im Süden des Landes zu unterdrücken. Berichten zufolge schossen Polizisten in der Stadt Chorramschahr auf Demonstranten, die Banken und öffentliche Gebäude attackierten. Keiner sei bei den Unruhen getötet worden und nur eine Person sei bei einer Schiesserei verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. Ziel sei, die Proteste so schnell wie möglich zu beenden. Wegen einer Dürre und Missmanagement-Vorwürfen hatte es im Iran zuletzt mehrfach Proteste gegen den Wassermangel gegeben.

Irans Präsident Hassan Ruhani hatte die neuen US-Strafmassnahmen als Teil eines wirtschaftlich und politischen Krieges der USA kritisiert und den Iranern trotz der Sanktionen eine Sicherung der Grundversorgung zugesagt. Die bevorstehenden Strafmassnahmen hatten zuletzt eine Flucht iranischer Sparer aus dem einheimischen Rial und eine deutliche Abwertung der Landeswährung ausgelöst.

(Reuters)

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Ölpreise fallen - Sorge vor

Ölpreise fallen - Sorge vor Handelskrieg belastet

Die Ölpreise sind am Mittwoch wegen neuer Sorgen vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 78,33 US-Dollar und damit 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 37 Cent auf 73,74 Dollar.

11.07.2018 07:57

Die Sorge vor einem Handelskrieg habe die Rohstoffmärkte zur Wochenmitte generell unter Druck gesetzt und auch die Ölpreise mit nach unten gezogen, hiess es von Marktbeobachtern. Der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA und China könnte die Weltwirtschaft insgesamt belasten und damit die Nachfrage nach Rohöl bremsen, erklärte Analyst Peter O?Connor vom australischen Beratungsunternehmen Shaw and Partners die fallenden Preise.

Am frühen Morgen war bekannt geworden, dass die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt haben. Für den Fall des Inkrafttretens der neuen Zölle hat die Regierung in Peking Gegenmassnahmen angekündigt./jkr/fba

(AWP)

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Opec will gegen Preissprünge

Opec will gegen Preissprünge auf Ölmarkt vorgehen

Die Organisation erdölexportierender Länder will nach Worten ihres Präsidenten gegen Preissprünge auf dem Markt vorgehen.

12.07.2018 06:53

Flickr, Lizenz CC BY-SA 2.0

Volatilität sei nicht erwünscht, sagte Suhail al-Masruei am Mittwoch am Rande einer Konferenz im kanadischen Calgary der Nachrichtenagentur Reuters. Die Opec und andere Staaten hätten deswegen einen langfristigen Plan, Förderkapazitäten aufzubauen und damit unerwartete Lieferausfälle auszugleichen.

Libyen hatte seine Ölhäfen am Mittwoch wiedereröffnet und damit für den grössten Preisrückgang an einem Tag seit zwei Jahren gesorgt. Öl der Nordseesorte Brent rutschte um fast sieben Prozent ab.

(Reuters)

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Ölpreise gesunken

Ölpreise gesunken

Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 74,89 US-Dollar und damit 44 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 44 Cent auf 70,57 Dollar.

16.07.2018 08:05

Jüngsten Daten zufolge ist die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA unverändert geblieben. Seit Freitagabend drücken aber Medienberichte über mögliche Angebotsausweitungen auf die Preise. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen, dass die US-Regierung erwäge, auf die nationalen Öl-Notreserven zurückzugreifen, um steigende Benzinpreise vor den Kongresswahlen im November zu vermeiden.

Einem weiteren Bloomberg-Bericht mit Bezug auf informierte Personen zufolge bot Saudi-Arabien zudem einigen Handelspartnern Extra-Rohöllieferungen über die vertraglich festgesetzten Mengen hinaus an./tos/fba

(AWP)

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