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Ölpreise stabilisieren sich

Ölpreise stabilisieren sich

Nach einem der heftigsten Einbrüche in der Geschichte des Ölmarkts zum Wochenauftakt hat sich die Lage am Dienstag beruhigt. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent am Dienstagmorgen knapp 37 Dollar und damit in etwa so viel wie am frühen Montagabend. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stand zuletzt bei rund 33 Dollar und damit ebenfalls auf dem gleichen Niveau wie am frühen Montagabend.

10.03.2020 06:40

Am Montag waren die Ölpreise so stark abgestürzt wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Nach gescheiterten Verhandlungen führender Förderstaaten über eine Drosselung der Produktion befürchten Investoren einen Preiskrieg. Zudem belastet die Corona-Krise immer mehr. Die internationalen Börsen brachen am Montag massiv ein.

Zwischenzeitlich gaben die Ölpreise um etwa ein Drittel nach. Es war der stärkste Tagesrückgang seit dem Golfkrieg im Jahr 1991. Damals waren die Ölpreise nach der irakischen Invasion in Kuwait zunächst stark gestiegen. Als sich am Ölmarkt aber keine Engpässe gezeigt hatten, waren die Notierungen schnell gefallen.

Diesmal konnten die Rohölpreise ihre Verluste bis Montagabend etwas begrenzen - das Minus lag aber immer noch bei gut einem Fünftel. Im Tief wurden die niedrigsten Ölpreise seit Anfang 2016 erreicht. Ursache des Einbruchs waren die gescheiterten Verhandlungen des Ölkartells Opec mit den in der Opec+ vereinten Förderländern wie Russland.

Am vergangenen Freitag konnten sich die Verhandlungspartner auf keine zusätzliche Förderkürzung einigen. Selbst eine Verlängerung der bestehenden Förderbeschränkung fehlte in der Abschlusserklärung der beteiligten Staaten. Hintergrund ist ein Streit zwischen Saudi-Arabien und Russland über die künftige Fördermenge, der zu eskalieren scheint.

So will Saudi-Arabien seine Förderung hochfahren und zudem Kunden vor allem in Asien grosse Zugeständnisse bei den Preisen machen. Das dürfte andere Ölriesen wie Russland ebenfalls provozieren, über eine höhere Fördermenge und Preissenkungen nachzudenken. Der Preiskampf trifft den Rohölmarkt in einer Phase, in der ohnehin ein starkes Überangebot erwartet wird. Grund ist die sich ausweitende Coronavirus-Krise, die sich deutlich auf die Rohölnachfrage auswirken dürfte.

Die Internationale Energieagentur IEA prognostiziert jetzt für das ganze laufende Jahr eine rückläufige Nachfrage, nachdem sie diese Entwicklung bisher nur im ersten Quartal erwartet hatte. Einen derartigen Nachfrageeinbruch hatte es letztmalig nach der globalen Finanzkrise im Rezessionsjahr 2009 gegeben./zb/stw

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Opec: Ölnachfrage wird 2020

Opec: Ölnachfrage wird 2020 wegen Corona-Krise fast stagnieren

Die Opec geht davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Rohöl im Jahr 2020 nicht zuletzt aufgrund der Coronavirus-Krise im Vergleich zum Vorjahr kaum wachsen wird. Laut dem neuesten Ölmarktbericht prognostiziert das Ölkartell ein Nachfrage-Plus um gerade einmal 60 000 Barrel Öl pro Tag für das gesamte Jahr. Zum Vergleich: Die weltweite Ölproduktion liegt bei rund 100 Millionen Barrel pro Tag.

11.03.2020 16:01

Die Opec hat ihre Prognose damit zum zweiten Mal innerhalb eines Monats deutlich gesenkt. Im Februar-Bericht ging die Organisation erdölexportierender Staaten noch von einem Nachfragewachstum um rund 990 000 Barrel pro Tag aus, beim Ministertreffen in der vergangenen Woche war von einem erwarteten Plus von 480 000 Barrel die Rede.

Trotz der schwierigen Vorzeichen konnten sich die Opec und ihre zehn Kooperationspartner, darunter Russland, beim Treffen in Wien vergangene Woche nicht auf neue Produktionsbeschränkungen einigen. Stattdessen entwickelt sich ein Preiskrieg zwischen dem Opec-Schwergewicht Saudi-Arabien und Russland. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Mittwoch zeitweise weniger als 36 US-Dollar - zu Jahresbeginn waren es noch fast 70 US-Dollar.

Aus dem neuen Opec-Bericht geht zudem hervor, dass die tägliche Produktion des Ölkartells trotz gewaltiger Ausfälle in Libyen schon im Februar 2020 mehr als 1,4 Millionen Barrel über dem erwarteten täglichen Bedarf an Opec-Öl im ersten Quartal lag. Die Ankündigung Saudi-Arabiens, die Produktion zu erhöhen, könnte daher zu einem noch grösseren Ungleichgewicht auf dem Ölmarkt führen./nif/DP/bgf

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USA: Rohöllagerbestände legen

USA: Rohöllagerbestände legen überraschend deutlich zu

Die Rohölbestände der USA sind in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen. Die Vorräte legten um 7,7 Millionen Barrel auf 451,8 Millionen Barrel zu, wie das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,7 Millionen Barrel gerechnet.

11.03.2020 15:48

Die Benzinbestände fielen hingegen um 5,0 Millionen auf 247,0 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) sanken um 6,4 Millionen auf 128,1 Millionen Barrel. Die Ölproduktion fiel auf 13,0 Millionen Barrel pro Tag zurück. In der Vorwoche hatte sie noch den Rekordwert von 13,1 Millionen Barrel erreicht.

Die Daten im Überblick:

Aktuell Vorwoche Rohöllagerbestände 451,8 444,1 Benzinlagerbestände 247,0 252,0 Destillatebestände 128,1 134,5

(in Mio Barrel)

Hinweis: Abweichungen aufgrund von Rundungen möglich.

/jsl/bgf/fba

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Ölpreise fallen nach US

Ölpreise fallen nach US-Reisebeschränkungen

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einem angekündigten Einreisestopp für Europäer in die USA gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent fiel auf 34,37 US-Dollar. Das waren 1,43 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 1,39 Dollar auf 31,59 Dollar.

12.03.2020 08:11

In der vergangenen Nacht sind die Ölpreise in kurzer Zeit jeweils bis zu etwa zwei Dollar abgerutscht. Ausschlaggebend war die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, Reisebeschränkungen in die USA einzuführen. Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus werden die USA ihre Grenzen für Ausländer aus Europa für eine Dauer von zunächst 30 Tagen schliessen. Ausgenommen sind Reisende aus Grossbritannien.

Die Ankündigung der US-Regierung sorgte für eine insgesamt trübe Stimmung an den Finanzmärkten, die auch die Ölpreise mit nach unten zog. Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise befürchten Experten einen Rückgang der Nachfrage auf dem Weltmarkt. Experte Vandana Hari vom Analysehaus Vanda Insights wollte auch einen massiven Einbruch der Nachfrage nicht ausschliessen. Alle bisherigen Prognosen zum Ölpreise stünden derzeit auf dem Prüfstand.

Darüber hinaus werden die Ölpreise derzeit von einem Preiskrieg führender Ölstaaten belastet. Zuletzt hatte das führende Opec-Land Saudi-Arabien einen starken Anstieg der Fördermenge angekündigt./jkr/stk

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Ölpreise verlieren trotz US

Ölpreise verlieren trotz US-Zinssenkung deutlich

Die Ölpreise sind am Montag trotz einer erneuten massiven Zinssenkung in den USA zur Stützung der Konjunktur deutlich gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 32,27 US-Dollar. Das waren 1,58 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel um 96 Cent auf 30,77 Dollar.

16.03.2020 07:46

Am späten Sonntagabend hatte die US-Notenbank Fed mit Notfallmassnahmen auf die schnelle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Krise reagiert. Die Zentralbank senkte den Leitzins um einen ganzen Prozentpunkt auf einen Korridor von 0 bis 0,25 Prozent. Ausserdem will die Fed die Wirtschaft mit einem 700 Milliarden Dollar schweren Anleihekaufprogramm ankurbeln und Banken vorübergehend Notfallkredite gewähren.

"Die US-Notenbank hat mit ihren Massnahmen nicht zur Beruhigung beigetragen", kommentierte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel. Nur wenige Tage vor der regulären Zinsentscheidung solch einen deutlichen Schritt zu vollziehen, lasse auf Stress schliessen.

Die Ölpreise fielen am Montagmorgen, obwohl US-Präsident Donald Trump am Freitag Massnahmen zur Stützung der Ölpreise angekündigt hatte. Laut Meldungen aus der vergangenen Nacht bereiten sich die USA derzeit darauf vor, in den kommenden zwei Wochen 77 Millionen Barrel Rohöl auf dem Markt zur Aufstockung der Notfallreserve des Landes zu kaufen./jkr/jha/

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Ölpreise erholen sich etwas

Ölpreise erholen sich etwas

Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach den Verlusten vom Wochenauftakt ein Stück weit erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 30,66 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 1,20 Dollar auf 29,90 Dollar.

17.03.2020 07:54

Am Montag hatte die Sorge vor einem starken Rückgang der Nachfrage die Ölpreise noch unter die Marke von 30 Dollar je Barrel gedrückt. Zuletzt konnten sich die Aktienmärkte in Asien nach der rasanten Talfahrt vorerst stabilisieren, was auch den Ölpreisen im frühen Handel etwas Auftrieb verlieh.

Am Ölmarkt herrschte nach wie vor grosse Sorge vor einem Einbruch der Nachfrage. Zuletzt haben zahlreiche Fluggesellschaften ihr Angebot eingeschränkt, was auf einen deutlichen Rückgang des Treibstoffverbrauchs schliessen lässt. Gleichzeitig lässt ein Preiskrieg zwischen den bedeutenden Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland einen Anstieg der Fördermenge in beiden Ländern erwarten und damit ein noch stärkeres Überangebot an Rohöl auf dem Weltmarkt./jkr/ssc/jha/jha/

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Ölpreise geben weiter nach

Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise sind am Mittwoch erneut gesunken. Im Vergleich zu den vergangenen Handelstagen hielten sich die Verluste im frühen Handel aber in Grenzen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 28,44 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel um 50 Cent auf 26,45 Dollar.

18.03.2020 07:59

Die Ölpreise konnten damit vorerst nicht von drastischen Massnahmen der US-Regierung zur Eindämmung der Folgen der Coronakrise profitieren. Als Teil eines billionenschweren Hilfspakets sollen in den USA auch Konsumschecks an die Bürger verteilt werden, eine Massnahme, die als "Helikoptergeld" bezeichnet wird. Insgesamt will die Regierung in Washington nach Angaben des Finanzministers Steven Mnuchin rund eine Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) in die grösste Volkswirtschaft der Welt pumpen.

Seit Anfang März werden die Ölpreise durch die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise und durch einen Preiskrieg der führender Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland stark belastet. Seit Beginn des Monats hat sich das für Europa wichtige Rohöl aus der Nordsee um etwa 45 Prozent verbilligt./jkr/ssc/mis

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Ölpreise stoppen vorerst

Ölpreise stoppen vorerst Talfahrt nach Notmassnahmen führender Notenbanken

Die Ölpreise haben am Donnerstag die Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst nicht weiter fortgesetzt. Am Morgen konnten sich die Notierungen nach Notmassnahmen führender Notenbanken im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise ein Stück weit erholen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 26,29 US-Dollar. Das waren 1,41 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 2,64 Dollar auf 23,01 Dollar.

19.03.2020 08:10

Marktbeobachter verwiesen unter anderem auf neue Massnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB). In der vergangenen Nacht hatte die EZB im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. Es soll dabei um Staats- und Unternehmensanleihen gehen.

Auch die japanische Notenbank schaltete sich im Kampf gegen die Virus-Folgen erneut in das Marktgeschehen ein. Die Bank von Japan bietet Geschäftsbanken des Landes weitere 4 Billionen Yen (rund 34 Mrd Euro) Liquidität an und weitet das Anleihekaufprogramm um 1,3 Billionen Yen aus. Ausserdem hatte die australische Notenbank den Leitzins gesenkt und den Kauf von Anleihen angekündigt.

Am Vortag hatte die Furcht vor den konjunkturellen Folgen der Coronakrise und ein Preiskrieg der führenden Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland die Ölpreise auf neue Tiefstände fallen lassen. Zeitweise wurde US-Rohöl für etwa 20 Dollar je Barrel gehandelt. Das ist der niedrigste Preis für amerikanisches Öl seit 18 Jahren./jkr/ssc/jha/

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Ölpreise setzen Erholung fort

Ölpreise setzen Erholung fort - Notmassnahmen der Zentralbanken stützen

Die Ölpreise haben am Freitag ihre Erholung vom Vortag vorerst fortgesetzt. Die Notmassnahmen führender Notenbanken im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vom Vortag wirkten weiter stützend auf die Kursentwicklung. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 29,14 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 82 Cent auf 26,04 Dollar.

20.03.2020 08:00

Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Tagen im Zuge der Corona-Krise und des Preiskriegs führender Ölförderländer auf ein Tief seit 18 Jahren gesackt waren, hat seit der Wochenmitte eine Erholung eingesetzt. Im frühen Freitagshandel konnte der US-Ölpreis zeitweise um bis zu 5,7 Prozent zulegen, nachdem es am Vortag in der Spitze einen Rekordanstieg auf Tagessicht um 21 Prozent gegeben hatte.

Sowohl die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank von Japan (BoJ) als auch andere Notenbanken hatten am Donnerstag mit Notmassnahmen eingegriffen um einen Zusammenbruch der Wirtschaft zu verhindern. Die EZB kündigte ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro, während die BoJ hierfür 1,3 Billionen Yen ausgeben will.

Während Behörden in Texas bereits eine Reduzierung der Fördermenge zur Stützung der Preise prüfen, hat US-Präsident Donald Trump einen Eingriff der US-Regierung in den Preiskrieg am Ölmarkt nicht ausgeschlossen./ssc/jkr/jha/

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Ölpreise nach Talfahrt

Ölpreise nach Talfahrt uneinheitlich - US-Notfallpaket verzögert sich

Die Ölpreise haben sich am Montagmorgen nach der jüngsten Talfahrt uneinheitlich gezeigt. Zuvor hatten eine steigende Fördermenge in Russland und Verzögerungen beim US-Hilfspaket für die Wirtschaft im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und verhärtete Fronten im Preiskrieg führender Ölförderländer die Notierungen stark belastet. Für kurze Zeit war der US-Ölpreis unter die Marke von 20 Dollar je Barrel gefallen.

23.03.2020 08:12

Allerdings zeigten sich die starken Verluste am Ölmarkt nur für kurze Zeit. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 26,32 US-Dollar. Das waren nur noch 66 Cent weniger als am Freitag. Auch US-Öl erholte sich schnell wieder. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI kostete zuletzt 22,84 Dollar und damit 21 Cent mehr als am Freitag.

An den Finanzmärkten verunsicherte zu Beginn der Woche ein politischer Streit in den USA um ein Hilfsprogramm für die Wirtschaft und zog nach Einschätzung von Marktbeobachtern zunächst auch die Ölpreise mit nach unten. Im US-Senat konnten sich die Parteien zunächst nicht auf die Details eines billionenschweren Hilfspakets einigen. Das Gesetzespaket muss daher am Montag einen erneuten Anlauf im Parlament nehmen. Die Verzögerungen führten an den asiatischen Aktienmärkten bereits zu schweren Kursverlusten. Und auch die Aussichten für den Handelsstart in Europa waren zuletzt düster.

Aufgrund der zunächst ausbleibenden finanziellen Unterstützung in den USA und der verschärften Ausgangsbeschränkungen in vielen Ländern befürchten einige Händler bereits einen Einbruch der Nachfrage im Umfang von 10 bis 20 Millionen Barrel am Tag. Daneben sieht es auch im Preiskrieg zwischen Russland und Saudi Arabien nicht nach einer Entspannung aus. Am Freitag war bekannt geworden, dass Russland seine Fördermenge erneut ausweiten will.

Sollten sich führende Ölstaaten nicht bald auf eine Reduzierung der Fördermenge einigen, könnte der Ölpreis laut Stephen Innes, Chefstratege für Asien beim britischen Finanzdienstleister Axicorp, schnell auf eine Spanne zwischen 10 und 15 US-Dollar fallen./ssc/jkr/mis

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Ölpreise setzen Erholung fort

Ölpreise setzen Erholung fort - Fed-Paket stützt Entwicklung

Die Ölpreise haben am Dienstag die behutsame Erholung vom Vortag fortgesetzt. Gestützt wurde die Entwicklung durch die am Montag von der US-Notenbank Fed angekündigten Nothilfen für die amerikanische Wirtschaft. Marktbeobachter sahen auch im schwächeren Dollarkurs einen Grund für die aktuell steigenden Ölpreise. Weil Rohöl in US-Dollar gehandelt wird, macht eine schwächere amerikanische Währung Öl ausserhalb des Dollarraums günstiger und stützt so die Nachfrage.

24.03.2020 07:39

Am Dienstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 28,27 US-Dollar. Das waren 1,24 Dollar mehr als am Montag. Und auch US-Öl konnte die jüngsten Tiefstände weiter auf Abstand halten. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI kostete zuletzt 24,53 Dollar und damit 1,17 Dollar mehr als am Montag. In der Nacht von Sonntag auf Montag war der Preis für US-Öl noch zwischenzeitlich unter 20 Dollar je Barrel gefallen.

Das Fed-Hilfspaket im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise umfasst eine ganze Reihe an Massnahmen zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Kern des am Montagmittag bekannt gegebenen Pakets ist der unbegrenzte Ankauf von Staatsanleihen und bestimmter mit Hypotheken besicherter Wertpapiere.

Darüber hinaus werden mehrere Kreditprogramme aufgelegt, mit denen vor allem die Unternehmen und Haushalte gestützt werden sollen. Bereits zuvor hatte die Fed grosse Zinssenkungen und ein Anleihekaufprogramm beschlossen.

Für Edward Moya, Analyst der Oanda Bank, dürfte die Erholung des Ölpreises aber nicht von Dauer sein, da sich nichts an der schlechten Nachfragesituation ändere. Diese werde sich vielmehr mit den sich global ausbreitenden Ausgangsbeschränkungen weiter verschlechtern. Das Analysehaus IHS Markit prognostizierte für das zweite Quartal zuletzt einen Rückgang der Nachfrage um 14 Millionen Barrel pro Tag.

Neben der Corona-Krise belastete auch der Preiskrieg führender Ölförderländer den Markt weiterhin. Die Angebotsschwemme hält weiter an, nachdem Russland Ende vergangener Woche angekündigt hatte, seine Fördermenge weiter hochzufahren.

In den vergangenen Tagen hatte sich mit einem erhofften Abkommen zwischen dem führenden Opec-Land Saudi-Arabien und und dem US-Bundesstaat Texas über eine Begrenzung der Fördermenge ein kleiner Hoffnungsschimmer aufgetan. Ein Verantwortlicher aus dem US-Bundesstaat Texas hatte ausserdem eine Einladung für die nächste Opec-Sitzung im Juni erhalten./ssc/jkr/zb

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Ölpreis-Erholung hält an -

Ölpreis-Erholung hält an - Einigung beim US-Konjunkturpaket stützt

Die jüngste Erholung der Ölpreise hat auch am Mittwoch angehalten. Am frühen Morgen sorgten Nachrichten über eine politische Einigung in den USA auf ein Konjunkturpakets im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für mehr Zuversicht an den Rohstoffmärkten.

25.03.2020 07:52

Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 27,82 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 78 Cent auf 24,80 Dollar.

Das US-Konjunkturpaket sieht nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg Hilfen im Umfang von 2 Billionen US-Dollar vor, um die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft zu stützen. Teil des Pakets könnte auch eine Aufstockung der strategischen Öl-Reserven um 77 Millionen Barrel sein. Jedoch wurden bisher keine Details des Kompromiss-Vorschlags publik, auf den sich der Senat laut einigen Mitgliedes des Gremiums verständigt hatte. Eine Abstimmung über das Paket wird im Verlauf des Mittwochs erwartet.

Trotz der bereits am Dienstag in Erwartung eines Konjunkturpakets gestiegenen US-Börsenkurse zweifelt Edward Moya, Analyst bei Oanda, an einer weiteren Erholung auf dem Ölmarkt. "Die Wetten auf erwartete Stimuli seien bereits eingepreist, daher könnte der Rallye beim Öl bald die Luft ausgehen", schrieb er in einem Kommentar am Mittwoch.

Aufgrund der Angebotsschwemme im Zuge des anhaltenden Preiskriegs führender Ölförderländer ist eine dauerhafte Erholung des Ölpreises ebenfalls unwahrscheinlich. Das Handelshaus Gunvor Group schätzte den weltweiten Überschuss auf 14 bis 15 Millionen Barrel am Tag. Trotz der weltweit grossflächig eingetretenen Produktionsstopps und Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie signalisierten weder Saudi Arabien noch Russland im Kampf um Marktanteile einzulenken./ssc/jkr/mis

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Ölpreise geben leicht nach

Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht nachgegeben, nachdem die jüngste Erholung am Vortag bereits an Schwung verloren hatte. Trotz des US-Konjunkturpakets im Umfang von 2 Billionen US-Dollar, auf das sich der Senat am Mittwoch verständigt hatte, wurden die Risiken des anhaltenden Nachfrageschocks im Zuge der Corona-Krise von den Marktteilnehmer zuletzt als gewichtiger eingestuft.

26.03.2020 07:40

Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 27,25 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI sank um 30 Cent auf 24,19 Dollar.

Am US-Ölmarkt zeigte man sich wegen des wachsenden Angebotsüberschusses weiter besorgt. Es gibt die Erwartungen, dass die Lagerbestände an Rohöl in den nächsten Wochen und Monaten stark anschwellen werden.

Keine Entspannung gab es auch beim Preiskrieg zwischen der OPEC-Führungsnation Saudi-Arabien und Russland. Das Analysehaus BCA Research erwartet jedoch eine Wiederauflage der sogenannten OPEC+ Absprache, bevor mangelnde Lagerkapazitäten den Ölpreis weiter abstürzen lassen. Experten von BCA Research schätzen den Anteil der Virus-Krise am Ölpreis-Absturz auf etwa 65 Prozent. Eine Einigung in der Opec+, einem Zusammenschluss von Opec-Staaten und anderen Förderländern, könnte für eine deutlichen Normalisierung am Ölmarkt sorgen./ssc/jkr/stk

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Ölpreise legen zu

Ölpreise legen zu

Die Ölpreise haben am Freitag trotz der anhaltenden Nachfrageschwäche zugelegt. In den USA weitete sich die Zahl der Corona-Infizierten zuletzt massiv aus, inzwischen sind es mehr als in China. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 26,58 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 43 Cent auf 23,03 Dollar.

27.03.2020 07:46

Während die Fallzahlen vor allem in New York sprunghaft anstiegen, zeigten sich am Donnerstag bereits die Auswirkungen der Eindämmungs-Massnahmen auf die Realwirtschaft. Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stieg dort in der Woche bis 21. März etwa um das Zehnfache von 282 000 auf nunmehr rund 3,3 Millionen. Das war der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung.

Vor diesem Hintergrund könne auch die Erholung an den US-Aktienmärkten nicht mehr lang anhalten, kommentierte Ed Moya, Marktexperte bei Oanda. Am Markt wachse die Sorge vor einer beschleunigten Ausbreitung des Virus in den USA. Eine verschlechterte Stimmung an den Finanzmärkten dürfte auch die Ölpreise belasten.

Neben den wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus hält auch der Preiskrieg zwischen der Opec-Führungsnation Saudi-Arabien und Russland unvermindert an. Aufgrund der Belastung ihrer Staatsfinanzen durch den niedrigen Ölpreis drängen inzwischen jedoch einige kleinere Opec-Staaten auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Mit der Sache vertraute Offizielle und Branchenkenner beschrieben die Entscheidung Saudi-Arabiens, die Fördermenge zu erhöhen, als für die Partner-Staaten nervenaufreibend./ssc/jsl/stk/

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Ölpreise sinken kräftig -

Ölpreise sinken kräftig - Brent-Kurs auf Tief seit November 2002

(Ausführliche Fassung) - Die Ölpreise sind zum Wochenstart wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie deutlich gefallen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent sackte in der vergangenen Nacht auf den tiefsten Stand seit November 2002. Damals hatten die Ölpreise infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 unter Druck gestanden. Auf der Angebotsseite herrscht aktuell zudem ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, der die Ölpreise zusätzlich belastet.

30.03.2020 07:41

Der Brent-Preis fiel am frühen Montagmorgen um bis zu knapp acht Prozent auf 23,03 Dollar je Barrel und konnte sich zuletzt nur etwas erholen auf 23,50 Dollar. Damit gab der Kurs für Brent-Öl seit dem 24. Februar, als die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Finanzmärkte voll erfasst hat, um knapp 60 Prozent nach.

Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel am Morgen um bis zu 7,4 Prozent auf 19,92 Dollar und rutschte damit wie schon einmal im Corona-Crash unter die Marke von 20 Dollar. Zuletzt kostete ein Barrel mit 20,52 Dollar noch gut 4,5 Prozent weniger als am Freitag. Das Minus des WTI-Preises seit dem Start des Corona-Crashs summiert sich auf etwas mehr als 60 Prozent.

Neben der anhaltenden Nachfrageschwäche wegen der Corona-Pandemie, sah es auch beim Preiskrieg nicht nach einer Entspannung aus. Die Streitparteien Saudi-Arabien und Russland betonten zuletzt ihre mangelnde Kompromissbereitschaft. Es habe laut dem Königshaus keine Gespräche zwischen der Opec und Russland gegeben. Russland bekräftigte zudem, dass ein Ölpreis um die 25 Dollar zwar schmerzhaft sei, jedoch keine Katastrophe.

Aus Sicht von Marktbeobachtern ist die Nachfrageschwäche ein kritisches, aber gut bekanntes Problem. "Was die Märkte zuletzt wirklich belastete, waren die Nachrichten, dass Saudi-Arabien und Russland vorhaben, auf dem zuletzt beschrittenen Pfad weiterzugehen", sagte Vivek Dhar, Rohstoffanalyst der Commonwealth Bank Australien. "Die Hoffnung der Märkte auf eine Vereinbarung haben sich in Luft aufgelöst"./ssc/jkr/jha/

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Ölpreise steigen etwas -

Ölpreise steigen etwas - Unerwartet starke China-Daten stützen

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben sich etwas von jüngsten Verlusten erholt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 22,88 US-Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 96 Cent auf 21,06 Dollar.

31.03.2020 07:38

Überraschend starke Konjunkturdaten aus China sorgen am frühen Morgen für etwas mehr Zuversicht an den Finanzmärkten und stützten auch die Ölpreise. Im März hatte sich die Stimmung in den Industriebetrieben des Landes und im Bereich Dienstleistungen viel stärker als erwartet erholt. Die Daten deuten wieder auf Wachstum in der chinesischen Wirtschaft hin.

Zuvor waren die Ölpreise bereits durch eine Zinssenkung der chinesischen Notenbank gestützt worden. Ausserdem profitierte der Ölmarkt von der wieder anlaufenden Öl-Industrie der Volksrepublik. Marktbeobachter verwiesen auf die steigende Auslastung der Raffinerien in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt, die wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreicht habe.

Aus Sicht von Marktbeobachtern versuchen einige grosse Öl-Konzerne und Händler daher, überschüssiges Öl in Asien zwischenzulagern, bis die Preise sich erholt haben. Von den 25 Millionen Barrel die mit Tankern Richtung Asien geschickt werden, sei laut Händlern nicht alles für den Endverbraucher bestimmt. Aufgrund steigender Frachtkosten schliesst sich das ökonomische Fenster für diesen Handel jedoch bereits./ssc/jkr/jha/

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Ölpreise steigen leicht -

Ölpreise steigen leicht - Robuste China-Daten stützen

Die Ölpreise sind am Dienstag etwas gestiegen. Angesichts der jüngsten Verluste hielt sich die Erholung aber in engen Grenzen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 22,83 US-Dollar. Das waren 7 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 39 Cent auf 20,48 Dollar.

31.03.2020 19:09

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China sorgten für etwas mehr Zuversicht an den Finanzmärkten und stützten auch die Ölpreise. Im März hatte sich die Stimmung in den Industriebetrieben des Landes und im Bereich Dienstleistungen viel stärker als erwartet aufgehellt. Die Daten deuten auf eine Erholung in der chinesischen Wirtschaft hin.

Zuvor waren die Ölpreise bereits durch eine Zinssenkung der chinesischen Notenbank gestützt worden. Ausserdem profitierte der Ölmarkt von der wieder anlaufenden ölverarbeitenen Industrie der Volksrepublik. Marktbeobachter verwiesen auf die steigende Auslastung der Raffinerien in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt, die wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreicht habe.

Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump haben angesichts der Coronavirus-Pandemie nach Kremlangaben Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit besprochen. Eine Änderung am Ölmarkt erwartet Experten jedoch nicht. Selbst wenn beide Länder ihre Fördermenge beschränken würden, dürfte sich laut Commerzbank die Lage am Ölmarkt kaum verändern. "Denn das eigentliche Problem, nämlich den Einbruch der Nachfrage, würde sogar eine völlig illusorische Reduzierung der Produktion um fünf Millionen Barrel täglich kaum kompensieren", heisst es in einem Kommentar./jsl/he

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Coronakrise: So können Sie

Coronakrise: So können Sie von einem steigenden Ölpreis profitieren

Die Stimmung am Ölmarkt ist im Moment extrem negativ. Doch gerade jetzt bieten sich für Investoren gute Möglichkeiten, auf steigende Ölpreise zu setzen. cash stellt die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten vor.

02.04.2020 07:30

Von Manuel Boeck

Seit Anfang Jahr hat der Ölpreis der Sorte Brent über 60 Prozent seines Werts verloren. Einerseits hat der Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland den Ölpreis Anfang März einbrechen lassen. Andererseits belasten die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

Wie bei jedem anderen Rohstoff wird der Ölpreis durch das Angebot und die Nachfrage im Markt bestimmt. Für Norbert Rücker, Rohstoffexperte von der Bank Julius Bär, stellt sich die entscheidende Frage derzeit auf der Angebotsseite: "Jeder fragt sich, ob Saudi-Arabien und Russland eine Einigung erzielen werden", sagt er gegenüber cash. 

Der Ölpreis der Sorte Brent seit Anfang April 2015 (Quelle: Bloomberg).

Julius Bär geht für die nächsten Tagen und Wochen bei Brent von unverändert starken Schwankungen um die 25 Dollar pro Barrel aus. Der Grund: Der doppelte Schock von Corona-Krise und Preiskrieg brächten viel Unsicherheit, da der Markt und seine Mechanismen teils Neuland beträten, sagt Rücker.

Je nach Headlines schwanke der Preis hin und her. Auf die mittlere Frist auf den Sommer hin und vor allem auf die 12-Monate Sicht sollte der Ölpreis jedoch ansteigen. Rücker begründet die Einschätzung mit der sehr negativen heutigen Stimmung am Markt: "Vieles ist schon eingepreist. Man hat Preisniveaus erreicht, wo nicht nur die Investitionen einbrechen. Die Förderung sollte irgendwann abnehmen." 

Gewisse Bohrlöcher sind wegen des Preisverfalls nicht mehr profitabel und werden nun geschlossen. Dies trifft auf die kurze Frist für die Erdölindustrie in den USA zu, die stark auf die Schieferölförderung fokussiert ist. Doch auch für die anderen Erdölnationen wird die Situation auf lange Sicht schmerzhaft werden. In manchen Ländern basiert das gesellschaftliche Gefüge auf Öleinnahmen.

50 Dollar pro Barrel in zwölf Monaten möglich

Auch Raiffeisen Schweiz rechnet mit einer Erholung des Ölpreises der Sorte Brent in zwölf Monaten auf 50 Dollar pro Barrel. Diese starke Erholung basiert für Raiffeisen Schweiz auf drei Annahmen, wie Raiffeisen auf Anfrage von cash.ch sagt: Erstens lasse sich die Coronavirus-Pandemie bis im Sommer eindämmen und die globale Wirtschaft schrittweise zur Normalität zurückbringen.

Zweitens würden sich Saudi-Arabien und Russland bis spätestens Ende Jahr auf bestimmte Förderkürzungen einigen. Drittens würden diverse Schieferölgesellschaften dicht machen.

Gründe für einen zukünftigen Rebound des Ölpreises finden sich aber auch bei der Nachfrage. Die Förderländerorganisation Opec sagt voraus, dass trotz der Corona-Krise die Ölnachfrage 2020 grösser als 2019 sein werde. Angesichts des kurzfristig volatilen Ölpreises und der langfristigen positiven Tendenz stellt sich für den Anleger nun die entscheidende Frage: Wie kann man profitieren?

Unmittelbar vom Preisanstieg profitieren

Um direkt vom Ölpreisanstieg zu profitieren, eignen sich Investitionen in den Terminmarkt. Der Terminmarkt ist vorwärtsblickend und es wird in Kontrakten pro Monat gehandelt.

Der Ölpreis für September oder Oktober ist momentan wesentlich höher als der der heutige Preis. Der Markt selbst erwartet daher schon einen Anstieg des Ölpreises. Geld verdienen kann man hier nur, wenn man selbst eine stärkere Meinung über die Preiszunahme hat als der Markt.

Wenn man überzeugt ist, dass der Ölpreis kurzfristig stärker als erwartet steigt, dann eignen sich sogenannte ETC (Exchange Traded Commodities) mit einem kurzen Horizont. Einer der bekanntesten ist der United States Oil Fund LP USO. Der ETC hält Front-Month-Futures-Kontrakte auf den Ölpreis der amerikanischen Sorte WTI und ist daher sehr sensitiv auf kurzfristige Änderungen des Ölpreises. 

Glaubt man an einen langfristigen grossen Preisanstieg, dann lohnt sich ein Investment in einen ETC, der langfristige Terminkontrakte hält. Eine Möglichkeit hierzu ist der United States 12 Month Oil Fund LP USL.

Grosse Ölfirmen eignen sich für devensive Strategie

Wenn man denkt, dass die Aktien ausverkauft sind und der Ölpreis langfristig steigen wird, dann sollte man eher in Ölförderer oder Dienstleistungsunternehmen der Ölförderung investieren. Dafür bieten sich Indexfonds wie auch Aktien an.

So deckt der Energy Select Sector SPDR ETF XLE den amerikanischen Energiesektor gut ab. Der börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds) hat seit Jahresbeginn 53 Prozent seines Werts verloren. Die globale Variante dazu ist zum Beispiel der iShares Global Energy ETF IXC. Dieser ETF hat seit Jahresbeginn 45 Prozent verloren. Der Vorteil der ETF liegt bekanntermassen darin, dass das Risiko breit gestreut ist.

Eine andere eher defensive Möglichkeiten bieten Aktienkäufe von grossen Ölfirmen. Diese sind diverisifiziert und haben ihre Operationen über die ganze Welt verteilt. Daher reagieren sie viel weniger auf Schwankungen beim Ölpreis.

So gelten Branchengrössen wie die französische Total, der britisch-niederländische Konzern Royal Dutch Shell oder der US-Konzern Chevron als valable Kandidaten. Die Bewertungen sind extrem günstig und es winken attraktive Dividenden. Oder man macht es dem Grossinvestor und Milliardär Carl Icahn gleich und investiert in den Erdöl- und Erdgaskonzern Occidental Petroleum.

Ölförderer reagieren auf Ölpreisänderungen am stärksten

Wenn man an einer maximalen Preisänderung infolge der Ölpreisänderung interessiert ist, wählt man nicht die grossen integrierten Ölfirmen, sondern Ölproduzenten oder die Dienstleistungsunternehmen. Zu den grossen Dienstleistungsunternehmen der Ölförderung gehören Schlumberger oder Halliburton. So ist nicht erstaunlich, dass die Aktien von Schlumberger seit Anfang Jahr 66 Prozent und die Aktien von Halliburton 72 Prozent ihres Wertes verloren haben.

Amerikanische Ölproduzenten wie Apache und Devon sind ebenso stark von dem Preisrückgang beim Öl betroffen. So steht Apache um 83 und Devon um 73 Prozent tiefer. Ölförderer bekommen im Gegensatz zu den Ölservicefirmen als erste die negativen Effekte des Preisverfalls zu spüren. Entsprechend dürften sie auch die ersten sein, die von steigenden Preisen profitieren.

Gewinne über Währungsschwankungen erzielen

Eine andere Möglichkeit, um an einem steigenden Ölpreis zu partizipieren, sind Investments in Währungen. Ein klassisches Beispiel ist der russische Rubel, der wegen der Ölabhängigkeit der russischen Wirtschaft stark auf Ölpreisänderungen reagiert. Hierzu bietet sich das Währungspaar Rubel zu Euro an.

Der Rubel-Eurokurs seit April  2015 (Quelle: Bloomberg).

Es gibt schlussendlich auch die physische Variante, indem Besitzer von Ölheizungen ihre Tanks auffüllen. Das Investitionsvolumen ist hier aber limitiert und nicht jeder ist ein Besitzer einer Ölheizung. Trotzdem ist auch hier ein "Profit" möglich. Dann nämlich, wenn man rechtzeitig billig kauft und somit seine Heizkosten reduziert. 

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Wdh Ölpreise steigen kräftig

Wdh Ölpreise steigen kräftig - Russland will offenbar Förderung nicht erhöhen

(Wort im letzten Absatz, zweiter Satz ausgetauscht.) - Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 26,76 US-Dollar. Das waren 2,02 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,45 auf 21,76 Dollar.

02.04.2020 08:29

Gestützt wurden die Ölpreise durch Meldungen aus China. Das Land wolle die aktuell niedrigen Ölpreise nutzen, um die staatlichen Ölreserven aufzustocken, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

Bereits am Vortag war bekannt geworden, dass Russland die Öl-Förderung im Zuge des Preiskrieges offenbar nicht weiter anheben will. Dies hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf russische Regierungskreise berichtet. Saudi-Arabien hatte die Fördermenge zuletzt auf etwa 12 Millionen Barrel am Tag ausgeweitet. Marktbeobachter berichteten zudem, das Königreich sei nur zu einer Kürzung der Fördermenge bereit, wenn alle grossen Ölnationen sich daran beteiligen. US-Präsident Donald Trump hatte im Verlauf der Woche angekündigt, im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland vermitteln zu wollen.

Marktbeobachter sehen nach wie vor keine Zeichen einer Entspannung am Ölmarkt. Zuletzt hatten die Ölreserven in den USA unerwartet stark zugelegt. Die Welt könnte daher laut dem britischen Marktforschungsinstitut IHS Markit bis zur Mitte des Jahres keine Lagerkapazitäten für Rohöl mehr zur Verfügung haben. In Kanada werde dieser Zustand laut der US-Bank Goldman Sachs schon in drei Wochen erreicht. Einige Firmen hätten daher laut Marktbeobachtern schon darüber nachgedacht, Überschüsse in Eisenbahnwagons zu lagern./ssc/jkr/jha/

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Ölpreise fallen wieder -

Ölpreise fallen wieder - Stützung durch Trump-Aussagen ebbt ab

Die Ölpreise sind am Freitag wieder vom zwischenzeitlichen Hoch am Vortag zurückgekommen. Nach einem Tweet des US-Präsidenten Donald Trump war am Donnerstagnachmittag die Notierung für Rohöl aus der Nordsee um etwa 25 Prozent und die für US-Rohöl um rund 20 Prozent nach oben geschossen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni stieg kurzzeitig bis auf 36,29 US-Dollar.

03.04.2020 07:44

Trump hatte Förderkürzungen und damit eine Einigung im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland angedeutet. Nach einem Dementi der russischen Regierung und einer ausbleibenden Bestätigung aus Riad gaben die Preise schnell wieder nach. Allerdings blieb am Freitagmorgen ein Plus im Vergleich zu den durchschnittlichen Preisen der vergangenen Tage übrig.

Im frühen Handel am Freitag lag der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent bei 28,50 Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 1,52 Dollar auf 23,80 Dollar. Kurzzeitig war der WTI-Preis am Vortag bis auf 27,39 Dollar gestiegen.

Aus Sicht von Marktbeobachtern ist eine Vereinbarung zwischen Russland und Saudi-Arabien nicht einfach zu erreichen. "Ansonsten hätten sie es bereits im März getan" sagte Margaret Yang, Analystin von CMC Markets, dem Sender Bloomberg TV. Der Preissprung am Donnerstag dürfte nur eine technische Erholung sein. Für einen nachhaltigen Anstieg brauche es vielmehr eine fundamentale Änderung der Lage am Ölmarkt.

Die Nachfrageschwäche im Zuge der Corona-Krise hält derweil an. Die Zahl der Infizierten war weltweit zuletzt auf über eine Million Personen angewachsen. Ausser China hat bisher kein Land angekündigt die aktiven Beschränkungen seiner Bürger und der Wirtschaft zu lockern./ssc/jkr/jha/

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Ölpreise drehen in die

Ölpreise drehen in die Gewinnzone - Opec+ plant Treffen am Montag

Die Ölpreise habe am Freitag ihre frühen Verluste wettgemacht und sind in die Gewinnzone gedreht. Kurz vor dem Wochenende scheint in den festgefahrenen Preiskrieg zwischen den führenden Förderstaaten Saudi-Arabien und Russland Bewegung zu kommen. Die in der sogenannten "Opec+" organisierten Länder des Ölkartells und anderer führender Ölstaaten wie Russland planen ein Treffen am kommenden Montag. Dies haben zwei namentlich nicht genannt Delegierte am Freitag der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt.

03.04.2020 10:53

Am Vormittag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 31,00 Dollar. Das waren 1,07 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg hingegen nur leicht um 11 Cent auf 25,38 Dollar. Im asiatischen Handel waren beide Notierungen noch um jeweils mehr als einen Dollar gesunken. Bereits am Vortag hatte eine Mitteilung des US-Präsidenten Donald Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, worin er eine mögliche Förderkürzung angedeutet hatte, zeitweise für einen Preissprung am Ölmarkt gesorgt.

In den vergangenen Wochen hatte neben der Corona-Krise auch ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Während die Nachfrage als Folge der Virus-Pandemie weltweit einbricht, konnten sich beide Länder nicht auf eine Förderkürzung verständigen. Saudi-Arabien hatte sogar die Ölproduktion drastisch erhöht./jkr/ssc/stk

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IEA: Förderkürzung der Opec+

IEA: Förderkürzung der Opec+ um täglich 10 Millionen Fass nicht ausreichend

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat sich zurückhaltend zu Meldungen über eine mögliche Förderkürzung durch die in der "Opec+" zusammenfassen Ölstaaten gezeigt. Auch wenn eine Kürzung um zehn Millionen Fass (je 159 Liter) pro Tag erreicht werden könnte, dürfte dies nur etwas Zeit kaufen, sagte der Vorsitzende des Interessenverbands führender Industriestaaten, Fatih Birol, am Freitag der Nachrichtenagentur Bloomberg. Eine Kürzung in diesem Volumen dürften einen weiteren Anstieg der Lagerbestände in den kommenden Monaten aber nicht verhindern.

03.04.2020 16:35

Am Freitag hatten Medien übereinstimmend berichtet, dass Vertreter der in der Opec+ zusammengefassten Staaten des Kartells und anderer Ölländer wie Russland am kommenden Montag miteinander reden wollen. Dabei soll die Frage einer Produktionskürzung zum Abbau der chronischen Überversorgung am Ölmarkt diskutiert werden. Nach Einschätzung des von Bloomberg zitieren Delegierten sei im Fall einer breiten Zustimmung führender Ölstaaten eine Förderkürzung um zehn Millionen Fass pro Tag realistisch.

In den vergangenen Wochen hatten die Corona-Krise und ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Während die Nachfrage als Folge der Virus-Pandemie weltweit einbricht, konnten sich beide Länder zuletzt nicht auf eine Förderkürzung verständigen. Saudi-Arabien hatte sogar seine Ölproduktion drastisch erhöht./jkr/bek/he

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