Öl

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Ölpreise legen zu

Ölpreise legen zu

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 114,89 US-Dollar. Das waren 1,33 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,30 Dollar auf 111,07 Dollar.

25.05.2022 07:52

Auftrieb erhielten die Rohölpreise durch neue Lagerdaten aus den USA. Nach Angaben des Branchenverbands American Petroleum Institute (API) sind die landesweiten Bestände an Benzin und Diesel in der vergangenen Woche gefallen. Am Ölmarkt sorgte dies vor der bald beginnenden Sommerreisesaison für steigende Notierungen. Am Nachmittag gibt die US-Regierung ihre wöchentlichen Vorratszahlen bekannt.

Die Ölpreise bewegen sich seit einiger Zeit auf hohem Niveau von meist mehr als 100 Dollar. Angetrieben werden sie von einem deutlich verminderten Angebot aus Russland infolge scharfer westlicher Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs. Belastung geht von der strengen Corona-Politik Chinas aus, die die Wirtschaft des Landes und den Welthandel ausbremst./bgf/jha/

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EU-Kommission schlägt

EU-Kommission schlägt Kompromiss zu Öl-Embargo gegen Russland vor

Im Streit über die Pläne für ein europäisches Öl-Embargo gegen Russland hat die EU-Kommission Kreisen zufolge einen neuen Kompromissvorschlag präsentiert. Der Entwurf sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, zunächst nur die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl auslaufen zu lassen. Über die riesige Druschba-Pipeline transportiertes Öl würde demnach bis auf Weiteres von dem Embargo ausgenommen werden.

29.05.2022 16:17

Damit könnte Russland einen Teil seiner Geschäfte mit Unternehmen in der EU fortführen. Nach EU-Angaben floss zuletzt rund ein Drittel der Gesamtliefermengen durch die Druschba-Pipeline. Diese versorgt Raffinerien in Ungarn, der Slowakei und Tschechien sowie in Polen und Deutschland.

Ob der am Wochenende präsentierte Kompromissvorschlag Aussichten auf Erfolg hat, war zunächst unklar. Am späten Sonntagnachmittag wollten die ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel zu ersten Beratungen zusammenkommen.

An diesem Montag und Dienstag dürfte der Kompromissvorschlag auch Thema bei einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in der belgischen Hauptstadt sein. Bei diesem soll es um die weitere Unterstützung der EU für die Ukraine, aber auch um die Bemühungen gehen, unabhängig von russischen Energieträgern wie Gas und Öl zu werden.

Auf die Entwicklungen in Deutschland dürften die derzeitigen EU-Verhandlungen allerdings kaum Auswirkungen haben. Derzeit fliesst zwar noch viel russisches Öl über die Druschba-Pipeline nach Ostdeutschland, die Bundesregierung strebt allerdings unabhängig von dem geplanten EU-Ölembargo eine drastische Reduzierung der Einfuhren an. Bereits bis Mitte des Jahres sollen so die russischen Ölimporte nach Deutschland halbiert sein, zum Jahresende strebt man an, nahezu unabhängig zu sein.

Über die Pläne für ein Einfuhrverbot für russisches Öl gibt es in der EU bereits seit Wochen Streit, weil Ungarn bislang nicht gewillt war, das Projekt zu unterstützen. Das Land begründet dies mit seiner grossen Abhängigkeit von russischen Öl-Lieferungen und den hohen Kosten für eine Umstellung auf andere Lieferanten. Zustimmen will Ungarn einem Embargo nur dann, wenn es von der EU milliardenschwere Beihilfen oder weitreichende Sonderregeln bekommt.

Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission sah vor, wegen des Ukraine-Kriegs den Import von russischem Rohöl in sechs Monaten und den von Ölprodukten in acht Monaten zu beenden. Ungarn und die Slowakei sollten 20 Monate Zeit bekommen. Nachbesserungsangebote konnten die ungarische Regierung bislang nicht überzeugen.

Der jüngste Kompromissvorschlag sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch kein Transportverbot für Öl mehr vor. Zudem dürfte demnach auch die Versicherung von Transporten weiter möglich sein. Griechenland, Zypern und Malta hatten argumentiert, dass entsprechende Regelungen die Existenz von Reedereien bedrohten./aha/DP/he

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Ölpreise steigen zu

Ölpreise steigen zu Wochenbeginn

Die Ölpreise sind am Montag mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 119,88 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 84 Cent auf 115,90 Dollar. Beide Sorten notieren auf dem Niveau von Anfang März.

30.05.2022 08:01

Auftrieb erhielten die Rohölpreise unter anderem durch Nachrichten aus China, die auf eine steigende Nachfrage aus der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hindeuteten. So wurde in der Wirtschaftsmetropole Shanghai allen Betrieben erlaubt, die Produktion ab Juni wieder aufzunehmen. Zudem hiess es von offizieller Seite, dass der Ausbruch des Coronavirus in Peking unter Kontrolle sei.

Darüber hinaus hat die EU-Kommission Kreisen zufolge im Streit über die Pläne für ein europäisches Öl-Embargo gegen Russland einen Kompromissvorschlag präsentiert. Der Entwurf sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, zunächst nur die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl auslaufen zu lassen. Über die Druschba-Pipeline transportiertes Öl würde bis auf Weiteres von dem Embargo ausgenommen werden. Sollte der Kompromissvorschlag angenommen werden, dürfte sich das Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt erst einmal verknappen. Auch diese Aussicht stützt die Preise./la/jha/

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Streit um Öl-Embargo dauert

Streit um Öl-Embargo dauert an - Bundeskanzler Scholz hält Einigung für möglich

(Ausführliche Fassung) - Im Streit über ein Öl-Embargo gegen Russland hat sich beim EU-Sondergipfel ein Kompromiss abgezeichnet. Demnach könnten Öl-Lieferungen aus Russland über Pipelines weiterhin erlaubt bleiben, die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl würde auslaufen. "Alles, was ich höre, klingt danach, als ob es einen Konsens geben könnte", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montag in Brüssel. Auch EU-Ratspräsident Charles Michel zeigte sich optimistisch, dass nach wochenlangem Streit ein Deal gelingt.

30.05.2022 18:31

Weniger zuversichtlich äusserte sich dagegen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Es sei wichtig, dass ein Embargo niemanden in der EU unfair belaste, sagte sie vor dem zweitägigen Gipfel. "Und genau diese Frage haben wir noch nicht gelöst." Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Kompromiss beim Gipfel gebe, sei nicht sehr hoch, sagte sie. EU-Ratschef Michel betonte dagegen, es habe Fortschritte gegeben. Auch der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell äusserte sich optimistisch.

In dem Entwurf für die Gipfelerklärung vom Montagmorgen hiess es: "Der Europäische Rat ist sich einig, dass das sechste Paket mit Sanktionen gegen Russland Erdöl sowie Erdölerzeugnisse, die aus Russland in die Mitgliedstaaten geliefert werden, abdecken wird - mit einer vorübergehenden Ausnahme für Erdöl, das per Pipeline geliefert wird." Ob der Text von den Staats- und Regierungschefs so angenommen wird, war jedoch unklar.

Als denkbar galt, dass beim Gipfel eine politische Grundsatzvereinbarung getroffen wird, Details dann aber erst später ausgehandelt werden. Der formelle Sanktionsbeschluss muss ohnehin im schriftlichen Verfahren oder von einem Ministerrat getroffen werden.

Die EU-Kommission hatte am Wochenende versucht, die Blockade des Embargos mit einem neuen Kompromissvorschlag zu lösen. Demnach soll vorerst nur die Einfuhr von per Schiff transportiertem Öl auslaufen. Das bislang die Embargo-Pläne blockierende Ungarn könnte sich demnach weiter über die riesige Druschba-Pipeline mit Öl aus Russland versorgen.

Über die Pipeline Druschba (deutsch: Freundschaft) wird bis heute Öl aus Russland in Raffinerien in Ungarn, der Slowakei und in Tschechien sowie in Polen und Ostdeutschland geliefert. Deutschland und Polen haben allerdings bereits klargestellt, dass sie unabhängig von einem Embargo bis Ende dieses Jahres unabhängig von russischen Öllieferungen werden wollen. Vorher sollte das Öl-Embargo ohnehin nicht vollständig in Kraft sein.

Ungarns Regierungschef Viktor Orban bezeichnete den Vorschlag am Montag als einen guten Ansatz - stellte zugleich jedoch erneut Forderungen. Es brauche Garantien für den Fall, dass etwa wegen eines Unfalls kein Pipeline-Öl mehr in das mitteleuropäische Land geliefert werden könne, sagte der rechtsnationale Politiker. Dann müsse Ungarn das Recht haben, russisches Öl etwa über den Seeweg zu beziehen. Ausserdem hatte Ungarn zuletzt Finanzzusagen für den mittelfristigen Umbau seiner Öl-Infrastruktur gefordert.

Die Kosten für die notwendige Umstellung von Raffinerieanlagen auf nicht-russisches Öl bezifferte die Regierung in Budapest zuletzt auf bis zu 550 Millionen Euro. Zudem müssen den Angaben zufolge 200 Millionen Euro investiert werden, um das Land künftig über eine an der Adriaküste beginnende Pipeline zu versorgen.

Orban hielt der EU-Kommission am Montag vor, die Schuld an der verfahrenen Lage zu tragen. Diese habe "unverantwortlich" gehandelt, indem sie Energie-Sanktionen vorgeschlagen habe, die zuvor nicht vernünftig mit den EU-Staaten verhandelt worden seien. Die ungarische Position sei sehr einfach: Zunächst brauche es Lösungen mit Blick auf die ungarische Energie-Versorgungssicherheit, dann könne es Sanktionen geben. Bislang gebe es diese Lösungen aber nicht.

Bundeskanzler Scholz sagte zu Ungarns Haltung: "Es ist wichtig, dass wir hier einig handeln. Das einige Handeln besteht darin, dass alle verstehen, dass das nur funktioniert, wenn jeder sich als Teil einer Gemeinschaft begreift."

Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission sah vor, wegen des Ukraine-Kriegs den Import von russischem Rohöl in sechs Monaten und den von Ölprodukten in acht Monaten komplett zu beenden. Lediglich Ungarn und die Slowakei sollten 20 Monate Zeit bekommen.

Seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine hat die EU fünf umfangreiche Sanktionspakete gegen Russland verhängt und sich unter anderem auf ein Embargo gegen russische Kohle geeinigt. Die EU-Staaten versuchen derzeit, sich mit Milliardeninvestitionen möglichst schnell unabhängig von russischen Energieträgern zu machen.

Thema bei dem zweitägigen EU-Gipfel sollten auch mögliche Massnahmen gegen die sehr hohen Energiepreise, die weitere Unterstützung für die Ukraine sowie die Zusammenarbeit der EU im Bereich der Sicherheit und Verteidigung sein. Zur aktuellen Lage in der Ukraine sollte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj per Video zugeschaltet werden./wim/DP/men

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Ölpreise klettern auf

Ölpreise klettern auf höchstsen Stand seit zwei Monaten

Die Ölpreise haben am Dienstag deutlich zugelegt und sind auf den höchsten Stand seit gut zwei Monaten gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 123,32 US-Dollar. Das waren 1,65 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 3,47 Dollar auf 118,54 Dollar.

31.05.2022 08:08

Die Aussicht auf ein vermindertes Angebot aus Russland infolge neuer Sanktionen der Europäischen Union wegen des Ukraine-Kriegs treibt die Ölpreise. Die EU-Staaten haben sich im Streit um das geplante Öl-Embargo gegen Russland auf einen Kompromiss verständigt. Auf Drängen Ungarns sollen vorerst nur russische Öl-Lieferungen über den Seeweg unterbunden werden. Per Pipeline erfolgende Transporte werden zunächst weiter möglich sein.

Börsianer verwiesen als Antrieb für die Ölpreise insbesondere auf die Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wonach die Öl-Importe der Europäischen Union aus Russland trotz der Ausnahme für Pipeline-Lieferungen bis Ende des Jahres um rund 90 Prozent reduziert werden. Hintergrund dieser Zahl ist, dass Deutschland und Polen bereits deutlich gemacht haben, dass sie nicht von der Ausnahme für Pipeline-Öl profitieren wollen./la/jha/

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Ölpreise nach Schub am Vortag

Ölpreise nach Schub am Vortag kaum bewegt

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach den starken Kursgewinnen vom Vortag kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 115,63 US-Dollar. Das waren 3 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 14 Cent auf 114,81 Dollar zu. Die Ölpreise hatten nach den Öl-Sanktionen der Europäischen Union (EU) am Vortag Höchststände seit Anfang März erreicht.

01.06.2022 08:21

Grund für den jüngsten Ölpreisschub war die Aussicht auf ein vermindertes Angebot aus Russland infolge neuer Sanktionen der Europäischen Union (EU) angesichts des Krieges in der Ukraine. Die EU-Staaten hatten sich nach wochenlangem Ringen auf einen Boykott von bestimmten Öllieferungen aus Russland verständigt.

In den Blick rückt nun das Verhalten der Mitglieder des Ölkartells Opec+, zu dem neben den Opec-Staaten unter anderem auch Russland gehört. Laut dem "Wall Street Journal" wird erwogen, das Ölförderabkommen mit Russland auszusetzen. Denn die Sanktionen des Westens würden die Fähigkeiten des Landes untergraben, mehr Rohöl zu fördern, um die Produktionsziele des Verbundes zu erfüllen. Ein Ausschluss Russlands könnte bedeuten, dass Saudi-Arabien früher als geplant mehr Öl fördert, schrieben die Analysten der kanadischen Bank RBC./la/jha/

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Ölpreise geben vor Opec

Ölpreise geben vor Opec-Treffen deutlich nach

Die Ölpreise sind am Donnerstag vor einem mit Spannung erwarteten Treffen des Ölverbunds Opec+ unter Druck geraten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 114,46 US-Dollar. Das waren 1,83 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,96 Dollar auf 113,30 Dollar.

02.06.2022 08:19

Vor einem regulären Treffen der Opec+ sorgten zwei Presseberichte für viel Spekulation. Das Wirtschaftsblatt "Financial Times" berichtete, der Ölgigant Saudi-Arabien habe westlichen Ländern signalisiert, seine Produktion auszuweiten, sollte die russische Förderung deutlich sinken. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" über eine Debatte berichtet, Russland von den Förderzielen der Opec+ wegen der scharfen Sanktionen des Westens zeitweise auszunehmen.

Grundsätzlich wird vor dem Treffen damit gerechnet, dass der Ölverbund seine Förderung abermals moderat ausweitet. Allerdings gibt es Spekulationen, dass grosse Förderer wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Produktion schon jetzt deutlicher ausweiten könnten. Auch dies wird in dem Artikel der "Financial Times" zur Sprache gebracht./bgf/stk

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Ölpreise legen moderat zu

Ölpreise legen moderat zu

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 120,15 US-Dollar. Das waren 64 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 65 Cent auf 119,15 Dollar.

07.06.2022 07:47

Marktteilnehmer erklärten die Preisaufschläge vor allem mit Lockerungen in der Corona-Politik Chinas. In den grossen Metropolen Peking und Schanghai werden die sehr strengen Gegenmassnahmen aufgrund rückläufiger Infektionen Zug um Zug gelockert. Dies sorgt nicht nur für Entspannung im Welthandel, der stark vom Export Chinas abhängig ist. Auch der Energieverbrauch der Volksrepublik dürfte steigen, was den Erdölpreisen zugute kommt./bgf/stk

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Ölpreise legen weiter zu

Ölpreise legen weiter zu

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 121,58 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,20 Dollar auf 120,61 Dollar.

08.06.2022 12:19

In den vergangenen Tagen sind die Erdölpreise Zug um Zug gestiegen. Aktuell liegen sie in der Nähe dreimonatiger Höchststände. Seit Jahresbeginn sind die Preise um mehr als 50 Prozent geklettert. Hauptgründe sind die Invasion Russlands in der Ukraine und scharfe Sanktionen vornehmlich westlicher Länder. Russland ist einer der grössten Rohölförderer der Welt, hat sanktionsbedingt aber Probleme, Abnehmer für sein Öl zu finden.

Unterstützung erhält der Ölmarkt derzeit auch von der weniger angespannten Corona-Lage in grossen chinesischen Metropolen. Die rigorose Corona-Politik Chinas, die dem Virus mit scharfen Ausgangssperren begegnet, ist eine hohe Belastung für die chinesische Wirtschaft und den Welthandel. Die Erdölnachfrage leidet ebenfalls darunter.

Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verweist zudem auf die Nachricht, dass in der norwegischen Öl- und Gasindustrie ein Streik drohen könnte. Zwar wären von dem Streik nur zwei Prozent der norwegischen Öl- und Gasproduktion betroffen, wobei die Gasproduktion mit Rücksicht auf die derzeitige Versorgungslage vom Streik zunächst ausgenommen werden solle. Norwegen sei aber der wichtigste europäische Öl- und Gasproduzent ausserhalb Russlands./bgf/la/stk

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Ölpreise ziehen weiter an

Ölpreise ziehen weiter an

Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt und bleiben damit in der Nähe ihrer dreimonatigen Höchststände. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 124,08 Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 0,33 Dollar auf 122,44 Dollar.

09.06.2022 08:00

Die Ölpreise sind in den vergangenen Tagen und Wochen wieder peu à peu gestiegen, nachdem sie bis Mitte April einen Teil der kräftigen Gewinne infolge des russischen Kriegs in der Ukraine wieder abgegeben hatten. Seitdem summiert sich das Plus wieder auf rund 25 Prozent.

Seit Jahresbeginn sind die Preise um mehr als die Hälfte nach oben geklettert. Hauptgründe sind die Invasion Russlands in der Ukraine und scharfe Sanktionen vornehmlich westlicher Länder. Russland ist einer der grössten Förderer von Rohöl weltweit, hat sanktionsbedingt aber Probleme, Abnehmer für sein Öl zu finden./zb/nas

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Ölpreise geben leicht nach

Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 122,36 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 65 Cent auf 120,86 Dollar.

10.06.2022 07:58

Entscheidend für die Entwicklung der Rohölpreise ist derzeit die Corona-Lage in China. Gibt es von dort positive Nachrichten, sorgt das am Ölmarkt für Aufschwung - und umgekehrt. Hintergrund ist die strenge Corona-Politik der chinesischen Führung, die gegen das Virus mit strengen Ausgangssperren vorgeht, die die Konjunktur belasten und den Energieverbrauch dämpfen. Zuletzt hat sich die Lage in der Metropole Schanghai wieder eingetrübt.

Ungeachtet dessen bewegen sich die Erdölpreise auf hohem Niveau. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat für ein äusserst knappes Ölangebot gesorgt, da russische Anbieter aufgrund strenger Sanktionen des Westens Probleme haben, Abnehmer für ihr Erdöl zu finden. Das Ölkartell Opec+, dem Russland angehört, tut sich aus verschiedenen Gründen seit längerem schwer, seine selbstgesetzten Produktionsziele zu erfüllen./bgf/stk

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Ölpreise starten mit

Ölpreise starten mit Abschlägen in die Woche

Die Ölpreise sind am Montag mit Abschlägen in die neue Woche gestartet. Händler nannten den starken US-Dollar und die trübe Corona-Lage in China als Grund. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 120,26 US-Dollar. Das waren 1,75 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,82 Dollar auf 118,85 Dollar.

13.06.2022 07:54

Zu Wochenbeginn lastete der aufwertende Dollar auf den Erdölpreisen, da eine starke US-Währung Rohöl für Interessenten ausserhalb des Dollarraums verteuert und auf deren Nachfrage lastet. Der Rohstoff wird überwiegend in Dollar gehandelt. Der Greenback profitiert von der Aussicht auf deutliche Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed, die damit auf die hohe Inflation im Land reagiert.

In China hat sich die Corona-Lage unterdessen wieder eingetrübt. Die Metropolen Peking und Shanghai meldeten steigende Virus-Fälle. Die Entwicklung der Pandemie in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt ist für den Erdölmarkt von hoher Bedeutung, weil die Volksrepublik einer der grössten Ölverbraucher der Welt ist./bgf/stk

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Ölpreise bewegen sich kaum

Ölpreise bewegen sich kaum

Die Ölpreise haben sich am Dienstagmorgen zunächst kaum von der Stelle bewegt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 122,23 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig auf 120,90 Dollar.

14.06.2022 07:46

Die Erdölpreise halten sich damit auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn haben sie um rund 55 Prozent zugelegt. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie scharfe Sanktionen des Westens gegen Russland. Das Angebot an Rohöl ist daher knapp, die Nachfrage hingegen robust.

Ein Gegengewicht stellt seit einiger Zeit die angespannte Corona-Lage in China dar. Sie führt zu neuen Verspannungen im Welthandel und einer schwächeren Energienachfrage in der Volksrepublik. Letzteres lastet auf den Ölpreisen./bgf/stk

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Ölpreise geben nach - IEA

Ölpreise geben nach - IEA warnt vor knappem Angebot

Die Ölpreise sind am Mittwoch bis zum Mittag gefallen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 119,68 US-Dollar. Das waren 1,49 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,65 Dollar auf 117,28 Dollar.

15.06.2022 12:34

Für Belastung am Markt sorgte die Erwartung einer strafferen US-Geldpolitik. Am Mittwochabend dürfte die Federal Reserve ihren Kampf gegen die hohe Inflation mit einer deutlichen Zinsanhebung fortsetzen. Analysten erwarten eine Straffung um 0,5 Prozentpunkte, die Finanzmärkte setzen auf einen grösseren Schritt um 0,75 Punkte. Höhere Zinsen bremsen die Wirtschaft und damit den Ölverbrauch.

Die Internationale Energieagentur IEA warnte unterdessen vor einem nicht ausreichenden Ölangebot im kommenden Jahr. Die westlichen Sanktionen gegenüber Russland sorgen schon seit einiger Zeit für ein knappes Angebot. In diesem Jahr geht die IEA jedoch davon aus, dass sich auch die Nachfrage abschwächt, was den Ölmarkt ins Gleichgewicht bringe.

Schon seit längerem wird die Erdölnachfrage durch die strikte Corona-Politik Chinas belastet. Am Mittwoch sorgten Konjunkturdaten aus der Volksrepublik aber für etwas Zuversicht. Produktionsdaten aus der Industrie und Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel fielen etwas besser aus als erwartet. Auch die Investitionsneigung der Unternehmen überraschte leicht positiv. China ist einer der grössten Ölverbraucher der Welt./bgf/stk

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Ölpreise geben leicht nach

Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 118,92 US-Dollar. Das waren 89 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 91 Cent auf 116,68 Dollar.

17.06.2022 08:09

Die Erdölpreise sind in den vergangenen Tagen durch die schlechte Stimmung an den Aktienbörsen belastet worden. Dort löst der Inflationskampf vieler Zentralbanken zunehmend Rezessionsängste aus. Eine wirtschaftliche Talfahrt würde sich auch in einem abnehmenden Rohölverbrauch bemerkbar machen. Entsprechend empfindlich reagieren die Teilnehmer am Ölmarkt auf die vielerorts steigenden Leitzinsen.

Trotz der jüngsten Verluste liegen die Ölpreise auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn haben sie unter teils hohen Schwankungen um etwa 60 Prozent zugelegt. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Sanktionen überwiegend westlicher Staaten. Russland gehört zu den grössten Erdölproduzenten der Welt./bgf/jha/

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Ölpreise bewegen sich zum

Ölpreise bewegen sich zum Wochenstart kaum

Die Ölpreise haben sich zu Beginn der Woche zunächst kaum von der Stelle bewegt. Starke Impulse blieben am Montagmorgen zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 113,07 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig auf 109,42 Dollar.

20.06.2022 07:49

Die Erdölpreise befinden sich wegen des Ukraine-Kriegs seit Wochen auf hohem Niveau. Zuletzt sind sie aber in der Tendenz gefallen. Hauptgrund sind Konjunkturängste, ausgelöst durch weltweit steigende Zinsen. Der Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation bringt Rezessionssorgen mit sich. Sollte sich die Weltwirtschaft tatsächlich stark abkühlen, dürfte auch der Verbrauch an Rohöl, Benzin und Diesel deutlich zurückgehen. Derartige Szenarien lasten auf den Ölpreisen./bgf/men

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Chinas Öl-Importe aus

Chinas Öl-Importe aus Russland steigen im Mai deutlich

China hat im Mai deutlich mehr Öl aus Russland eingekauft. Die Öl-Importe aus dem Nachbarland stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent auf rund 8,4 Millionen Tonnen, wie aus am Montag von der Pekinger Zollverwaltung veröffentlichten Daten hervorging. Die Einfuhren Russlands stiegen auch im Vergleich zum April, als China noch 6,6 Millionen Tonnen bezogen hatte. Russland ist damit erstmals seit mehr als eineinhalb Jahren an Saudi-Arabien als Chinas wichtigstem Öl-Lieferanten vorbeigezogen. Saudi-Arabien hatte im Mai 7,8 Millionen Tonnen nach China geliefert. Die Staaten der Europäischen Union hatten vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine vor wenigen Wochen weitreichende Einschränkungen bei der Einfuhr von Öl aus Russland beschlossen./jpt/DP/stk

20.06.2022 13:46

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USA verhandeln laut

USA verhandeln laut Finanzministerin über Ölpreis-Obergrenze

Die USA verhandeln nach Angaben von US-Finanzministerin Janet Yellen derzeit mit befreundeten Staaten über eine Preisobergrenze für Erdöl. Damit sollen Russlands Einnahmen aus dem Ölexport beschränkt werden.

21.06.2022 06:48

Washington sei in Gesprächen mit "Partnern und Verbündeten weltweit" darüber, wie sie "Russlands Energie-Einnahmen weiter beschränken" und "negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft verhindern" könnten, sagte Yellen am Montag (Ortszeit) bei einem Besuch in Kanada. Dänemark gab indes aus Sorge um seine Gasvorräte eine Frühwarnung heraus.

US-Finanzministerin Yellen nannte "Preisobergrenzen" oder eine "Preisausnahme" als mögliche Optionen. Beide hätten ihr zufolge mehrere Auswirkungen: Sie würden westliche Sanktionen auf russische Energieträger "verstärken", den Preis für russisches Öl nach unten drücken und somit die Einnahmen für die russische Regierung senken - während sie es gleichzeitig ermöglichten, dass mehr Öl auf den internationalen Markt gelange.

Hilfe für einkommensschwache Länder

Eine Preisobergrenze würde laut Yellen zudem "Nebeneffekte auf einkommensschwache Länder und Entwicklungsländer" verhindern, die derzeit mit den hohen Preisen für Nahrungsmittel und Energie zu kämpfen hätten.

Yellen gab die Verhandlungen bei einem Besuch bei ihrer kanadischen Amtskollegin und Vize-Regierungschefin Chrystia Freeland bekannt. Bei dem Treffen ging es unter anderem um Strategien im Umgang mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der hohen Inflation und Problemen bei globalen Lieferketten.

Die Regierung in Dänemark rief derweil aus Sorge um die Gasversorgung die Frühwarnstufe im Gas-Notfallplan aus. "Die Situation ist ernst, sie wurde durch gedrosselte Lieferungen weiter verschärft", erklärte der Leiter der dänischen Energie-Agentur Martin Hansen am Montag in einer Mitteilung. Derzeit seien die dänischen Gasspeicher zu 75 Prozent gefüllt, es sei zuletzt weiteres Gas hinzugefügt worden. Ende Mai hatte Gazprom den Lieferstopp an das dänische Unternehmen Orsted bekanntgegeben.

In dem Gas-Notfallplan - der auf einer EU-Verordnung von 2017 beruht - folgen die Alarmstufe und die Notfallstufe. Der Plan ermöglicht die gegenseitige Unterstützung der EU-Staaten bei Gaslieferungen, kann aber auch die Rationierung von Gas begründen.

(AWP)

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Ölpreise legen zu

Ölpreise legen zu

Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 115,26 US-Dollar. Das waren 1,13 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,96 Dollar auf 111,52 Dollar.

21.06.2022 07:55

Für etwas Zuversicht am Ölmarkt hatten zuletzt Bemerkungen von US-Präsident Joe Biden gesorgt, der eine Rezession in den USA für nicht unabwendbar hält. Konjunktursorgen löst vor allem der entschlossene Kampf der US-Notenbank Fed gegen die hohe Inflation aus, den sie mit deutlichen Zinsanhebungen führt. Sollte die US-Konjunktur dadurch stark gebremst werden, hätte dies auch Auswirkungen auf den Verbrauch von Rohöl, Benzin und Diesel.

Ungeachtet dessen befinden sich die Ölpreise weiterhin auf hohem Niveau. Seit Jahresbeginn sind die Preise um knapp 50 Prozent gestiegen. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Reaktion des Westens in Form scharfer Sanktionen. Russland ist einer der grössten Ölproduzenten der Welt./bgf/stk

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Ölpreise fallen auf

Ölpreise fallen auf einmonatige Tiefstände

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel deutlich nachgegeben und sind auf die tiefsten Stände seit rund einem Monat gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,75 US-Dollar. Das waren 3,90 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ähnlich stark um 4,08 Dollar auf 105,44 Dollar.

22.06.2022 07:55

Am Markt wurde die zunehmende Rezessionsangst als Grund für die Preisabschläge bei Rohöl genannt. Ein Auslöser ist der entschlossene Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation. Im Fokus steht die US-Notenbank Fed, die ihre Geldpolitik zuletzt mit einer ungewöhnlich deutlichen Zinsanhebung um 0,75 Punkte gestrafft hat. Zur Wochenmitte absolviert Fed-Chef Jerome Powell seinen regelmässigen Auftritt vor dem US-Senat.

Trotz der jüngsten Abschläge bewegen sich die Ölpreise auf hohem Niveau. Aktuell liegen die Ölpreise gut 40 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und scharfe Sanktionen überwiegend westlicher Länder. Russland ist einer der weltgrössten Öllieferanten./bgf/stk

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Ölpreise geben erneut nach

Ölpreise geben erneut nach

Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel erneut gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 110,14 US-Dollar. Das waren 1,60 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,79 Dollar auf 104,40 Dollar. Die Preise rangieren in der Nähe ihrer tiefsten Stände seit gut einem Monat.

23.06.2022 07:57

Belastet werden die Erdölpreise zunehmend durch die Furcht vor einer wirtschaftlichen Talfahrt. Hintergrund sind die Folgen des Ukraine-Kriegs und der Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation. Die teils deutlichen Zinsanhebungen können zwar die Teuerung dämpfen, sie lasten aber auch auf der Konjunktur. Immer häufiger sind an den Finanzmärkten Warnungen vor einer aufziehenden Rezession zu hören.

Die Preisabschläge am Ölmarkt finden jedoch auf hohem Niveau statt. Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise um rund 40 Prozent gestiegen. Hauptgründe sind der Krieg Russlands gegen die Ukraine und scharfe Sanktionen vieler überwiegend westlicher Länder. Russland ist einer der grössten Ölproduzenten der Welt./bgf/stk

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