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Slin
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marabu wrote:

Habe letzte Woche den von slin empfohlenen Valor No.1940836 Bull Tracker Quanto Zertifikat gekauft. Herzlichen Dank für den Tipp!

Was hast Du denn bezahlt?

Würd ich gleich wieder verkaufen. Anstieg wird (noch) nicht nachhaltig sein!

Gruss SLIN.

marabu
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Ich habe zu Fr. 4.10 gekauft. Kurs Freitag Fr. 4.30

Ich benötige dieses Geld nicht dringend und kann den Wert liegen lassen. Bis zum Sommer glaube ich an höhere Preise. Wie man lesen konnte, sind die Vorräte in den USA wegen hohem Treibstoffverbrauch geringer als erwartet. Die Steigerung in China, Indien und z.T. Pakistan ist enorm.

Danke für deine Tipps!

marabu
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marabu wrote:

@slin - @vontobel

Wie "versprochen" meine Rückmeldung Wink

Betrifft commodity funds UBS

Ich habe heute mein Kursziel bereits erreicht. Und dies sogar mit einem Mischfonds von Hard-, Soft- und Energie. Natürlich haben die Metalle wesentlichen Anteil. Trotzdem! Ich lasse noch laufen.

Uranfonds lief ebenfalls sehr gut.

Wie gesagt: Ich glaube an das Kleinvieh (Womit ich natürlich nicht das Volumen meine). Lol

Habe letzte Woche den von slin empfohlenen Valor No.1940836 Bull Tracker Quanto Zertifikat gekauft. Herzlichen Dank für den Tipp!

Manchmal hat man Glück...

Habe tatsächlich noch gestern meinen commodity fund verkaufen können - mit einem Nettogewinn von 8,6 % in wenigen Wochen!

Learner hatte beinahe recht: Er glaubte an einen Upmove der Aktien und einem Downmove der Rohstoffe. Nun geht im Moment alles runter. Cool bleiben und warten...

marabu
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Slin wrote:

marabu wrote:

Habe letzte Woche den von slin empfohlenen Valor No.1940836 Bull Tracker Quanto Zertifikat gekauft. Herzlichen Dank für den Tipp!

Was hast Du denn bezahlt?

Würd ich gleich wieder verkaufen. Anstieg wird (noch) nicht nachhaltig sein! :roll: Lol

Gruss SLIN.

@slin

Habe heute zum Kurs von 4.76 verkauft! Macht knapp 14% Gewinn in 6 Wochen.

Slin
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Nicht schlecht, Gratuliere....

marabu
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Danke!

Übrigens: Wo kann sich börsenmässig der monatliche Devisenüberschuss der Chinesen von rund 20 Milliarden Dollar auswirken? Und was bedeutet es, wenn langsam aber stetig der Dollar als Rechnungswährung gegenüber dem Euro zurückfällt?

Natürlich: Der Dollar wird schwächer.

Bestimmt ein interessantes Gebiet, bereits mittelfristig Geld zu verdienen.

marabu
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Passt genau zum Posting heute morgen!

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Dollar Weakens as U.S. Applies New Import Duties on China

By Bo Nielsen and Min Zeng

March 30 (Bloomberg) -- The dollar declined against the yen and euro, erasing earlier gains, as the U.S. Commerce Department decided to levy new duties on imports from China to compensate for Chinese subsidies to exporters.

``It is pure protectionism,'' said Michael Malpede, a senior currency analyst in Chicago at Man Global Research. ``The measure raises fear that China may retaliate. They may not keep buying Treasuries.''

The dollar dropped 0.48 percent to 117.50 yen at 12:13 p.m. in New York. The U.S. currency fell 0.3 percent to $1.3372 against the euro.

The Bush administration, which debated the change internally for months, faced pressure to expand the tariffs from steel companies, textile producers and other manufacturers and their advocates in Congress. Secretary of Commerce Carlos Gutierrez announced the change at a press conference in Washington.

``The market is taking this as extremely dollar-negative against the yen,'' said Kathy Lien, chief currency strategist in New York at DailyFX.com.

The dollar earlier rose against the euro and the yen after an inflation measure closely tracked by the Federal Reserve gained in February. The U.S. currency extended its gains after the National Association of Purchasing Management-Chicago's business barometer, a gauge of U.S. manufacturing sentiment, rose this month more than economists forecast.

Negative Dollar Sentiment

``People had been jumping on the bandwagon to buy the dollar after the Chicago data,'' said Robert Houck, chief currency trader in Minneapolis at Wells Fargo Bank. The Chinese tariffs ``pushed the positions out. The overall sentiment is negative against the dollar now.''

The price gauge watched by the Fed that's tied to spending patterns and excludes food and energy costs gained 2.4 percent last month from February 2006 after rising a revised 2.2 percent in January from a year earlier, the Commerce Department reported. Last month's advance matched the median forecast of 21 economists surveyed by Bloomberg News.

The National Association of Purchasing Management-Chicago said its business barometer rose to 61.7 in March from 47.9 the previous month. Readings below 50 signal contraction. The median forecast of 58 economists surveyed by Bloomberg News was for a reading of 49.3.

To contact the reporters on this story: Bo Nielsen in New York bnielsen4@bloomberg.net ; Min Zeng in New York at mzeng2@bloomberg.net

marabu
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Öl zeigt hohe Volatilität. Ein Hinweis, wie nervös die Märkte sind

ecoego.
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Iraq may hold twice as much oil

Iraq could hold almost twice as much oil in its reserves as had been thought …The potential presence of a further 100bn barrels … would raise Iraq … to second place, behind Saudi Arabia…Iraq’s production could be increased …to 4m b/d within five years … Production costs in Iraq are low … estimates that they are less than $2 a barrel …

(Excerpts FT last update April 19 2007)

No wonder bleiben Oelpreise volatil! Meiner Meinung nach potentiell extrem. Sogar wenn s Fass bis US $ 50 fallen wuerde. Darum hesitieren die Oel-Cos immer noch mit teuren Produktionen vorzupreschen. Zum Teil wird Oel immer noch zu 1 Dollar und sogar weniger produziert. Auch wenn man generoes Kriegs- und andere Risiken, royalties, taxes, Abschreibungen, Replacement cost, Finanzierung, Versicherung, Transport sowie Qualitaetsabschlaege einrechnet, ueber 20 Dollar Einstandspreis ist schon ziemliches Mischrechnungs-Risiko-Territorium. Da muss sich ein Ceo und seine Mann-Frauschaft gut ueberlegen wie viele Milliarden investieren und wann, sonst gibt’s den boot in den tush.

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

rorda1981
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Rätselhaftes Verschwinden von Erdöl

Im Irak verschwinden gemäss einem Zeitungsbericht jeden Tag bis zu 300 000 Barrel Rohöl in dunklen Kanälen. Das sind etwa 15 Prozent der Tagesproduktion.

Damit gingen dem irakischen Staat täglich bis zu 15 Millionen Dollar (18,3 Mio. Franken) an Einnahmen verloren, berichtete die «New York Times» am Samstag. Sie berief sich dabei auf den Entwurf eines Berichts des US-Rechnungshofes.

Die Zahlen nähren nach Angaben des Blattes den Verdacht, dass inzwischen korrupte Beamte, Schmuggler und Aufständische einen bedeutenden Teil der irakischen Erdölproduktion kontrollieren. Danach wird das Öl mit Hilfe korrupter Beamter abgezweigt, um beispielsweise Milizen zu finanzieren.

Erdölexperten halten es den Angaben zufolge allerdings auch für möglich, dass Fehler bei der Abrechnung für Diskrepanzen sorgen oder dass Rohöl beispielsweise nach Anschlägen auf Ölleitungen versickert.

Insbesondere die Erdölleitung, die Richtung Norden in die Türkei führt, wird von Aufständischen immer wieder angegriffen, um den Ölfluss zu stoppen. Das Rohöl muss dann mit Tausenden von Tanklastwagen transportiert werden. Schon zu Zeiten von Ex- Machthaber Saddam Hussein wurde aus dieser Tanklaster-Flotte Rohöl für den privaten Gewinn abgezweigt.

Der Irak fördert zur Zeit rund zwei Millionen Barrel pro Tag. Ein Barrel entspricht rund 159 Liter. Die Rohölproduktion ist der Lebensnerv der irakischen Wirtschaft.

marabu
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Oel bleibt volatil!

Die politische und wirtschaftliche Lage rund ums Erdöl lässt Ängste und Hoffnungen in periodischen Schüben wechseln.

Aus diesem Grund bietet sich für den Trader immer wieder Gelegenheit, Profit daraus zu ziehen. In der Regel muss man zwischen Kauf und Verkauf kaum länger als acht Wochen Geduld zeigen. 8)

alanoxus
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marabu wrote:

Oel bleibt volatil!

In der Regel muss man zwischen Kauf und Verkauf kaum länger als acht Wochen Geduld zeigen. 8)

bin seit ende 06 long. hatte lust auf xtreme-antizyklik als oel im freien fall war. ;-/

marabu
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Ich handle mit Oel nur kurzfristig. Gerade gestern verkaufte ich meine vor zwei Wochen geposteten Papiere wieder.

Daytrader
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Was für Papiere hast du den vom Oel gekauft? Hast du normale Aktien von Oel Firmen gekauft wie Exxon etc.?

marabu
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Valor No.1940836 Bull Tracker Quanto Zertifikat

Immer das Gleiche... Diesmal mit 4.51 rein und mit 4.85 raus.

Für mich Kleinanleger sind ein Tausender immer wieder ein willkommener Zustupf... Wink

Und relativ sicher, glaube ich.

Coris
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Open End Quanto

Ich habe mir gerade das von dir erwähnte Zertifikat von ABN AMRO angeschaut, ebenso SUGOQ (CH0019408621)

Wie seht ihr zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in (diese) Zertifikate auf Rohstoffe? Ist jemand von euch auch längerfristig darin investiert (gewesen)?

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

alpenland
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Commerce (CCE.V) Empfehlung

heute +10,23 % auf 0.97 cad

Die Aktie des kanadischen Explorationsunternehmens Commerce Resources scheint wieder auf dem Weg nach oben zu sein

Ingrid Heinritzi - Redaktion GOLDINVEST.de

Mit den High-Tech-Metallen Tantal und Niob will Commerce Resources seinen Weg im Bergbaugeschäft machen. Die Kandier besitzen das weltbeste Tantalprojekt in British Columbia. Charttechnisch war die Entwicklung der Aktie in den letzten Monaten keine reine Freude für die Anleger. Doch jetzt scheint sich eine Trendwende anzudeuten. Nachdem sich die Aktie noch vor zwei Wochen auf einem Tiefpunkt befunden hatte, hat die Aktie nun den über Monate andauernden Abwärtstrend gebrochen und könnte nach oben ausbrechen. Tantal und Niob sind wichtige, wenn auch eher unbekannte Metalle, deren Bedarf aber stetig anwächst.

weico
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Schön erklärt ,wie der Dollarzerfall die Rohstoffe "stützt"....

http://www.moneyandmarkets.com/Issues.aspx?1487-US-Dollar-Weakness-Could...

weico

weico
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Yankee
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hört sich doch gut an....

Interessanter Artikel zum Thema Rohstoffe!

Auszug Ausgabe "rsr" vom 27.02.2008:

Seit einigen Jahren haben wir nun schon die Ehre, zum weltweit wichtigsten Investorentreffen der Rohstoff– und Minenindustrie eingeladen zu werden. Die „Global Metals & Mining Conference“ von BMO Capital Markets, welche in diesem Jahr in Miami stattfindet und am heutigen Mittwoch endet, setzt Maßstäbe in Sachen Qualität bezüglich des Zusammentreffens von Investoren und Gesellschaften.

Wie auch schon in den letzten Jahren, waren die beiden Visionäre D. Coxe und R. Friedland mit ihren Ausführungen zum Mittagsessen am Montag und Dienstag absolute Höhepunkte. Donald Coxe ist der globale Portfoliostratege von BMO Capital Markets. BMO (Bank of Montreal) ist die größte Bank in Kanada und Donald Coxe wurde im Jahr 2007 zum besten Portfoliostrategen der Welt gekürt. Coxe ist seit 35 Jahren für institutionelle Kunden zuständig und seine Vorträge, gespeist mit einem unglaublichen Wissen bezüglich historischer Zusammenhänge und Ableitungen für die Zukunft, sind legendär.

Hoch erfreut waren wir, als er den fast 1.000 anwesenden Zuhörern erzählte, dass wir gerade Zeuge von historischen Umwälzungen werden, die schon bald in die Geschichtsbücher eingehen werden. Bis circa 1800 n. Chr. waren China und Indien die führenden Wirtschafts- und Handelsmächte der Welt. Mit der industriellen Revolution, welche diese beiden Giganten verschlafen haben, hat sich dieses Verhältnis zu Gunsten Europas und der USA verschoben. Bis zum Jahr 2050 wird aber der „historische Normalzustand“, der sich auch aus der Bevölkerungszahl ableitet, wieder hergestellt. Das ist soweit nichts Neues und Sie als treuer und aufmerksamer Leser unseres BB wissen dies natürlich längst. Coxe ist der Meinung, dass der aktuelle Zyklus im Rohstoffsektor sehr viel länger dauern wird, als sich dies „alle Zuhörer in diesem Raum“ vorstellen können. Während Rohstoffaktien seit Sommer 2007 vermehrt als „Risiko-Investments“ gesehen werden (wegen möglicher US-Rezession), prophezeite er, dass sich diese Ansicht bald um 180 Grad drehen wird! Das neue Hoch im Kupfer und vielen anderen Rohstoffen dürfte diesbezüglich ein erster Weckruf für Investoren gewesen sein.

Revolutionäre Vorhersage: Rohstoffaktien werden von Risikopapieren zum „sicheren Hafen“!

Coxe prophezeite, dass die derzeitigen Bewertungsabschläge der als „riskant“ angesehenen Rohstoffaktien sich in wenigen Jahren in Bewertungsaufschläge verwandeln werden! Im Klartext: Wenn heute ein Rohstoffproduzent mit einem KGV von 8 bis 10 gehandelt wird, dann wird dieser in wenigen Jahren ein KGV von 15-20 und am Ende des Bullenmarktes gar ein weit höheres KGV zugebilligt bekommen. Er schließt sogar ähnliche Exzesse wie bei den Technologieaktien Ende der 90er nicht aus. Doch bis dahin seien wir noch mindestens 10 Jahre entfernt. Er ist sich sicher, dass dieser Umdenkprozess (dass Rohstoffaktien eben weniger riskant sind, als Technologie oder Finanzwerte und die meisten anderen Aktien) derzeit gerade angestoßen wird. Coxe glaubt, dass die Annahme, Rohstofftitel seien kurzen Zyklen unterworfen, die größte Fehleinschätzung ist, welche im Markt vorherrscht. Aufgrund der gut 20-jährigen Baisse von 1980 bis 2001 seien viele Investoren bezüglich des neuen, langen Rohstoffzyklus immer noch skeptisch.

Robert Friedland: Wenn man die globale Erderwärmung stoppen will, braucht man Minen, Minen und nochmals Minen!

Hart ins Gericht ging Coxe mit der eigenen Analystenbranche. Die heute 25 bis 35-jährigen Analysten seien Kinder der Technologie-Bubble Ende der 90er Jahre. Es gibt heute immer noch zig Mal mehr Technologieanalysten als Minenanalysten. Erst wenn sich dieser Trend in den nächsten 10 Jahren umgekehrt hat und jeder Uni-Absolvent am liebsten ins Bergbaugeschäft oder Minenbusiness einsteigen will, dann sollte man hellhörig werden. Aber davon seien wir noch „meilenweit“ entfernt. Den US-Aktienmarkt (S&P 500) würde er schon aufgrund der Tatsache, dass darin nur 2 Rohstoffwerte enthalten sind, als klaren Underperformer der nächsten Jahre betrachten.

Zudem geht Coxe davon aus, der Ende 2007 von Brendan Wood zum besten Strategen weltweit gekürt wurde, dass bei nun weiter steigenden Rohstoffpreisen bald eine weitere Übernahmewelle einsetzen wird. Besonders dann, wenn die Aktien weiter zum Teil auf „Rezessionsniveau“ verharren und die Schere zwischen Rohstoff– und Aktienpreisen weiter auseinander geht. Vor allem im Goldsektor ist in den nächsten 12 Monaten mit einer massiven Konsolidierungswelle zu rechnen – die Capital Markets-Abteilung von BMO sei derzeit „very busy“ diesbezüglich! Je größer die Gesellschaft und die Reserven/Ressourcen, desto größer werden die Bewertungsaufschläge bei Übernahmen ausfallen. Weltklasse-Liegenschaften von Explorern sollen nun immer mehr in den Fokus der großen Gesellschaften rücken.

Robert Friedland: Das große Bild - Rückblick und Ausblick

Robert Friedland ist in der Rohstoffbranche ein „Rockstar“. So zumindest wurde er von BMO angekündigt und wir hatten nun bereits zum dritten Mal das Vergnügen, diesem Visionär und wohl größten Entdecker und Projektfinanzierer der letzten Jahrzehnte zuhören zu dürfen. Friedland entdeckte etliche große Minen, darunter die Fort Knox Mine von Kinross, sowie mit einer seiner Gesellschaften (Ivanhoe Mines) das größte Gold-Kupfer-Vorkommen (Oyo Tolgoi-Projekt) der Erde in der Wüste Gobi (Mongolei), welches mit Rio Tinto zusammen gerade in Produktion gebracht wird. Er gilt als extrem gut vernetzt und ist einer der nordamerikanischen Pioniere beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit asiatischen Ländern in den letzten 25 Jahren. 2006 wurde er zudem zur „Mining Person of the Year“ ernannt. Vor Jahren sagte Friedland bei einem Kupferpreis von einem USD Notierungen von über 3 USD voraus und wurde belächelt. Gestern begründete er, warum er kein Problem damit habe, dass Kupfer in den nächsten Jahren auf 9 USD steigen könnte. Die revolutionäre These: Wenn man endlich ernst machen will mit dem Klimaschutz und die Treibhausgase reduzieren möchte, dann sollte man der Menschheit klar machen, dass dies nur mit einer Vielzahl von neuen Minen möglich ist. Warum?

1.) Weil wir dann hunderte neuer Atomkraftwerke bauen müssen, für die unendlich viel Stahl, Molybdän, Uran und etliche andere Elemente benötigt werden.

2.) Weil Autos dann mit Hybrid oder Elektromotoren ausgestattet werden müssen, die alle 300 Pfund mehr Metalle benötigen (vor allem Kupfer und viele seltene Metalle) als herkömmliche KFZ.

3.) Weil auch Wind– und Solarenergie (Windräder, Solarzellen) zur Herstellung Unmengen an kritischen Rohstoffen benötigt.

Zudem machte er deutlich, dass China und Indien erst zwischen 2020 und 2040 (Indien) ihren Zenit in der Rohstoffnachfrage erreichen werden. Die Energieprobleme nach dem Schneesturm in China, wo Teile des Landes lahm gelegt wurden, haben ein Umdenken in China bewirkt. Dort wird jetzt massiv in die Energiesicherung und die Nachschubsicherung (Rio Tinto-Einstieg) investiert. Alleine für 350 Milliarden wird das Eisenbahnnetz ausgebaut und modernisiert.

Zudem wünscht er sich Obama als US-Präsident, damit der Ruf der USA im Rest der Welt wieder besser wird. Witzig sein Vergleich zwischen Enron und den Banken. Die Enron-Manager mussten ins Gefängnis, weil sie sich mit Zweckgesellschaften außerhalb der Bilanz verspekulierten und die Bankvorstände bzw. Verantwortlichen für die Kreditkrise laufen alle noch frei herum, obwohl sie mit ihren Zweckgesellschaften nichts anderes machten! Die US-Notenbank sieht er extrem kritisch. Man hat den Kampf gegen die Inflation aufgegeben. Lediglich in Europa versucht die EZB sich noch dagegen zu stemmen. Allerdings wissen alle Notenbanker: Sowohl Zinserhöhungen als auch Zinssenkungen können weder den Ölpreis noch andere Rohstoffpreise in Zukunft von weiteren Aufschlägen abhalten

Gold ist kitschig, Platin glänzt nicht genug, aber Silber, es strahlt und ist elegant, kühl und sportlich...

weico
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Schöner Artikel :

http://urltea.com/2zea

weico

revinco
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Re: Commerce (CCE.V) Empfehlung

alpenland wrote:

heute +10,23 % auf 0.97 cad

Die Aktie des kanadischen Explorationsunternehmens Commerce Resources scheint wieder auf dem Weg nach oben zu sein

Ingrid Heinritzi - Redaktion GOLDINVEST.de

Mit den High-Tech-Metallen Tantal und Niob will Commerce Resources seinen Weg im Bergbaugeschäft machen. Die Kandier besitzen das weltbeste Tantalprojekt in British Columbia. Charttechnisch war die Entwicklung der Aktie in den letzten Monaten keine reine Freude für die Anleger. Doch jetzt scheint sich eine Trendwende anzudeuten. Nachdem sich die Aktie noch vor zwei Wochen auf einem Tiefpunkt befunden hatte, hat die Aktie nun den über Monate andauernden Abwärtstrend gebrochen und könnte nach oben ausbrechen. Tantal und Niob sind wichtige, wenn auch eher unbekannte Metalle, deren Bedarf aber stetig anwächst.

Was meinen hier die Experten zu Commerce Resources? Der Chart sieht eigentlich nicht schlecht aus, kenne mich aber zuwenig aus mit den Fundamentals.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

Johnny P
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China May Re-Export Copper on Stockpiles, Maike Says

By Bloomberg News

Nov. 10 (Bloomberg) -- Copper stockpiles held in duty-free warehouses in China, the top user, may be re-exported after surging to as much as 350,000 tons from almost none at the start of the year, according to Xi’an Maike Metal International Group.

“We can hardly find buyers for refined copper,” said Luo Shengzhang, general manager of the copper department at Xi’an Maike. The company ranks among the country’s three biggest importers, according to the executive. “China’s got to export some copper from now and next year,” Luo said in an interview.

Copper, used to make pipes and wires, has more than doubled this year as China’s 4 trillion yuan ($586 billion) stimulus spending, increased state stockpiling and a lack of scrap material boosted China’s imports to a record. That’s helped to drive Chinese prices below London’s since at least July.

Xi’an Maike has had to re-route some bonded copper to London Metal Exchange warehouses in South Korea because the company was unable to find buyers in China, with local supply outpacing demand, said Luo. The effect of the stimulus package was wearing off and local scrap supply was improving, he said.

‘Bearish for London’

“We do see the trend of more copper being re-routed, though our estimate for bonded copper isn’t as big,” Grace Qu, an analyst at CRU International Ltd., said from Beijing today. A shift of the metal from bonded stockpiles “to LME reported inventory would be bearish for London prices,” she said.

Luo’s estimate of the bonded-zone stockpiles compares with 60,000 tons by Macquarie Group Ltd. in July. It’s also more than triple the inventory in Shanghai Futures Exchange warehouses, which stood at 104,275 tons as of the week of Nov. 2. A bonded zone holds imported goods before duty has been paid.

Three-month copper in London traded today at $6,548 a ton compared with $3,070 at the end of last year. Futures in Shanghai have also more than doubled this year to a high of 51,580 yuan ($7,554) a ton today.

Still, buying the metal from overseas to sell in the Chinese market has not been profitable since at least July, according to Bloomberg calculations. Prices in Shanghai were more than 1,300 yuan a ton lower than London yesterday, after accounting for China’s 17 percent value added tax.

In addition to the bonded-zone stockpiles, China may also hold 150,000 tons in the Shanghai area, including in exchange- monitored warehouses; 235,000 tons at the State Reserve Bureau, which maintains government holdings; and 200,000 tons with fabricators and private investors, Luo, 36, said yesterday.

Refined-copper exports by China were 10,705 tons in September, 70 percent more than a month ago and the highest this year, according to data by the Beijing-based customs office. Refined-copper imports in the first nine months were 2.58 million tons, 165 percent more than a year ago.

Xi’an Maike’s inbound shipments of refined copper may total about 400,000 tons this year, ranking among the top three importers by volume, according to Luo. The country’s imports of refined copper may halve to 1.6 million tons in 2010 from an estimated 3 million tons this year, he said.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Bullish
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Vielleicht interessiert sich jemand für diesen Artikel aus dem Goldman Sachs Anlegermagazin:

http://www.youblisher.com/p/3275-Goldman-Sachs-KnowHow-Magazin-Oktober-2...

"Strategien auf rolloptimierte Rohstoffindizes"

Denne
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weico wrote:

Schöner Artikel :

http://urltea.com/2zea

Link tot.

revinco
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Kein Wunder ist von März 2008 Wink

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

Dr.Zock
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aus n-tv.de

"Analysten zufolge ist vor allem die Einführung der neuen ETFs auf dem US-Markt ausschlaggebend für die zuletzt gestiegene Nachfrage. "Die Aussichten für Platin und Palladium sind ziemlich gut, während Gold voraussichtlich in der aktuellen Handelsspanne bleiben wird." Dieses Edelmetall erholte sich leicht von seinem Freitagskursrutsch und verteuerte sich auf 1135,55 Dollar beziehungsweise 789,74 Euro je Feinunze."

Also wenn die "Krawatten" neue ETF's auf Rostoffe ausgeben, und dies in Anbetracht einer nicht so schnellen, konjunkturellen Erholung, dann müsste man sich Gedanken machen ob es da nicht besser wäre auf sinkende Kurse zu sezten. Zumindest habe ich so ähnliches immer wieder beobachtet.

"Qi bono"........

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Lupi
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Rohstoffe

Ich beobachte Rohstoffe seit Monaten, bin seither aber nicht wirklich entspannter.

"Kaufen nicht Verkaufen" das ist die Frage (dass Kommazeichen ist halt schwierig zu setzen... :wink:).

Gründe für Rohstoffinvestitionen sind reizend:

-Wachsende Nachfrage (China benütze über 30% der Rohstoffe weltweit) führt zu einem Desequilibrium zwischen Angebot-Nachfrage

-Vielle Minen erreichen bereits Ueberkapazitäten und nähern sich der Ausschöpfung

-Inflationserwartungen

Wenn man sich aber gewisse Lagerbestände der letzten 5 Jahren anschaut, dann wird’s Einem übel. Die folgende Grafiken zeigen eine übermässige Lagerung von Aluminium und Kupfer.

Ich kann mit das einfach nicht erklären, ich meine die Jahre 2005 und 2006 waren Spitzenjahre für die Wirtschaft, man baute was das Zeug hält, die Lagerbestände machten aber erst 20% der heutigen Bestände aus :shock: . Die Preise hatten damals den gleichen Level wie heute...

Was hat das zu bedeuten, kann mir das jemand erklären? MF, Ramschpapierh, andere? Interpretiere ich vielleicht die Grafiken falsch?

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

Lupi
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Rohstoffe

Verhält sich der Zinc am gewöhnlichsten? Der Preis 2005/anfangs 2006 war etwas tiefer als heute, er begann stark zu steigen ab der Hälfte des Jahres 2006. Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Lagerbestände stark ab (man wollte kein teures Lager haben, wer will schon x-Mengen zu hohen Preise ins Lager haben?).

Bei viellen anderen Rohstoffen kann ich mir aber die Diskrepanzen nicht erklären (Alu, Nickel, Copper, Lead)... I would like to understand

Zinc Lagerbestände:

Zinc Preise :

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

MarcusFabian
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Rohstoffe

Also, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll ...

Grundsätzlich gilt, dass die Rohstoffpreise von Angebot und Nachfrage bestimmt werden.

Wenn man so argumentiert, gibt es folgende positive und negative Argumente für Rohstoffe auf dem jetzigen Niveau:

- Der Wirtschaft geht es schlecht

+ Die Wirtschaft erholt sich aber und wird wieder mehr Rohstoffe benötigen.

- Die Lager sind voll. Entsprechend dürfte das Aufwärtspotenzial begrenzt sein.

- Die Preise sind wieder vergleichsweise hoch.

Es gibt aber derzeit noch ein wichtiges Argument, das in den letzten 30 Jahren nicht zog und das rein gar nichts mit der Nachfrage der Industrie nach Rohstoffen zu tun hat:

Rohstoffe sind ein guter Inflations-Hedge!

Wie wir wissen, hat China enorme Dollar-Bestände, die derzeit grösstenteils in US-Treasuries angelegt sind. Da das Vertrauen ins US Finanzsystem und die Fähigkeit der USA, die Schulden zu bezahlen, schwindet, sucht China nach anderen Möglichkeiten, dieses Geld sinnvoll und werterhaltend anzulegen.

Entsprechend werden - unter anderem - haltbare Rohstoffe gekauft und gebunkert. Der Anstieg der Lagerbestände geht in erster Linie auf Käufe von China zurück.

Wenn dieses Argument weiter bestehen bleibt, können wir noch sehr lange stabile bis steigende Rohstoffpreise sehen. Zumindest so lange, bis China seine Dollar-Reserven aufgelöst hat. Und das kann Jahre dauern.

Gleichzeitig - und das ist ein zweites Argument - nimmt der Wert des Papiergeldes, in dem Rohstoffe bezahlt werden laufend und in zunehmendem Tempo ab.

Es sind also nicht zwingend die Rohstoffe, die teurer werden sondern das Papiergeld, das billiger wird.

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