Schweizer Fonds

31 Kommentare / 0 neu
17.08.2011 00:47
#1
Bild des Benutzers cwebb
Offline
Kommentare: 163
Schweizer Fonds

Hallo ich wollte mal fragen was für Fonds Ihr empfehlen könnt.

überlege mir in den PostFinance Fonds Suisse einzusteigen sobald der smi nochmals fällt.

oder kennt ihr andere bessere?

Danke für eure Antworten

cwebb

Aufklappen
20.06.2016 12:58
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt legt im Mai erneut zu

Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist auch im Mai gestiegen.

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds legte im Vergleich zum Vormonat um knapp 20 Mrd CHF bzw. um 2,2% auf 894 Mrd CHF zu. Bereits im März und April hatte das Gesamtvermögen zugenommen, nachdem zuvor drei Monate in Folge eine rückläufige Entwicklung verzeichnet wurde.

Netto seien der Branche im Berichtsmonat Mittel im Volumen von 340 Mio CHF zugeflossen, teilt die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Montag mit. Dies ist eine Steigerung um 55% gegenüber dem Vormonat.

Am meisten Gelder wurden dabei in Obligationenfonds investiert (1,0 Mrd CHF), gefolgt von Geldmarktfonds (805,4 Mio) und Rohstofffonds (287,7 Mio). Die höchsten Nettomittelabflüsse verzeichneten Aktienfonds (-833,2 Mio), Alternative Anlagen (-673,3 Mio) und Anlagestrategiefonds (­291,7 Mio).

"Diese Umschichtungen hängen damit zusammen, dass die Investoren eine gewisse Vorsicht walten liessen, weil im Berichtsmonat eine mögliche US-Zinserhöhung zur Diskussion stand und Unsicherheit in Sachen Brexit/Bremain herrschte", wird Markus Fuchs, Geschäftsführer der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA, zitiert.

Aktienfonds an erster Stelle

In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es derweil keine Veränderungen: Auf Aktienfonds entfielen 40,9% (Vormonat 40,6%), auf Obligationenfonds 32,0% (32,1%), auf Anlagestrategiefonds 12,1% (12,2%) und auf Geldmarktfonds 7,2% (7,1%).

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,0%/Vormonat: 26,2%), Credit Suisse (16,2%/16,3%), Swisscanto (9,1/9,2%), Pictet (5,7%/5,8%), BlackRock (4,9%/4,8%), GAM (3,3%/3,4%), Lombard Odier (2,5%/2,2%), Vontobel (1,5%/1,6%), Zurich (1,4%/1,4%) und JPMorgan (1,5%/1,4%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

23.05.2016 11:46
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt kann zulegen

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds legte im Vergleich zum Vormonat um rund 10,3 Milliarden Franken bzw. um 1,2% auf 872 Milliarden Franken zu. Bereits im März hatte das Gesamtvermögen zugenommen, nachdem zuvor drei Monate in Folge eine rückläufige Entwicklung verzeichnet wurde.

Erstmals in diesem Jahr investierten die Anleger auch wieder mehr Mittel in Fonds, als abgezogen wurden. Netto seien der Branche im Berichtsmonat Mittel im Volumen von 220 Millionen Franken zugeflossen, teilt die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Montag mit.

Am meisten Gelder wurden dabei in Obligationenfonds investiert (1,0 Milliarden Franken), gefolgt von Geldmarktfonds (677,1 Millionen) und Rohstofffonds (113,7 Millionen). Die höchsten Nettomittelabflüsse verzeichneten Aktienfonds (-937,3 Millionen), Anlagestrategiefonds (­392,8 Millionen) und Alternative Anlagen (-207,1 Millionen).

Aktienfonds bleibt beliebteste Kategorie

In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es derweil keine Veränderungen: Auf Aktienfonds entfielen 40,6% (Vormonat 40,0%), auf Obligationenfonds 32,1% (32,3%), auf Anlagestrategiefonds 12,2% (12,3%) und auf Geldmarktfonds 7,1% (7,0%).

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,2%/Vormonat: 26,1%), Credit Suisse (16,3%/16,2%), Swisscanto (9,2/9,1%), Pictet (5,8%/5,7%), BlackRock (4,8%/4,8%), GAM (3,4%/3,3%), Lombard Odier (2,2%/2,4%), Vontobel (1,5%/1,6%), Zurich (1,4%/1,5%) und J.P. Morgan (1,4%/k.A.), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

18.02.2016 11:41
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt sinkt im Januar erneut
18.02.2016 10:49

Basel (awp) - Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist im Januar gesunken, nachdem schon im Vormonat im Minus verzeichnet worden war. Gemäss der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar ging das Nettovermögen im Berichtsmonat um knapp 18 Mrd CHF auf 873 Mrd CHF zurück (-2%).

Die zum Teil markanten Kursabschläge an den Börsen im Januar spiegelten sich im rückläufigen Fondsvolumen wider, teilt die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Donnerstag mit. Zudem seien per Saldo auch wieder Gelder aus Fonds abgezogen worden.

Die Nettomittelabflüsse betrugen gemäss den Angaben 1,2 Mrd CHF. Am meisten Gelder wurden mit 938 Mio aus Obligationenfonds abgezogen, gefolgt von Geldmarktfonds (-597 Mio) und alternative Anlagen (-228 Mio). Alle anderen Fondskategorien hätten Nettomittelzuflüsse verzeichnet, wenn auch in geringem Ausmass.

In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es gegenüber Dezember keine Veränderungen: Auf Aktienfonds entfielen 39,9%, auf Obligationenfonds 32,5%, auf Anlagestrategiefonds 12,2% und auf Geldmarktfonds 7,2%.

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,4%/Vormonat: 26,3%), Credit Suisse (16,1%/16,1%), Swisscanto (9,0/8,9%), Pictet (5,7%/5,5%), BlackRock (4,7%/4,7%), GAM (3,4%/3,4%), Lombard Odier (2,5%/2,4%), Vontobel (1,5%/1,6%), Swiss Life (1,5%/k.A.) und Zurich (1,5%/k.A.), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

rw/cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

03.02.2016 12:49
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Ist die Achterbahn-Börse Chance für Fonds?

Das ständige Auf und Ab an den Märkten intensiviert den Kampf zwischen günstigen ETF und teureren, aktiv gemanagten Fonds.

Von Marc Forster

Wegen der China-Krise, des Rohstoffpreis-Zerfalls und gestiegener weltpolitischer Risiken war 2015 kein gutes Aktien­jahr. Der Beschluss der US-Notenbank Fed im letzten Dezember, den Leitzins erstmals seit 2006 anzuheben, zeichnet überdies den Weg in eine unterschiedliche Entwicklung der Zentralbankenpolitik vor. Aus­serdem wird die Luft am Schweizer Aktien­markt dünner, weil die Bewertungen relativ hoch sind.

Gut möglich daher, dass der Swiss Market Index wegen all dieser Faktoren wie 2015 nicht auf Touren kommt und volatil bleibt. Aktiv gemanagte Fonds können in diesem hektischen Auf und Ab in die Märkte eingreifen - die Verantwortlichen rechtfertigen damit ja auch die Kosten ihrer Fonds. "Typischerweise suchen die aktiven Manager strukturelles Wachstum; das hat allerdings meist einen angemessenen Preis", sagt Urs Beck, der für den Vermögensverwalter EFG den Aktienfonds "New Capital Swiss Select Equity Fund" leitet.

Benchmark entscheidet über Erfolg

Bei guten Resultaten können die aktiv gemanagten Fonds die relativ hohen Gebühren rechtfertigen. Die Leistungen der Fondsmanager werden in der Regel danach bewertet, wie der Fonds einen Benchmark schlägt - oder nicht. Mit einer Minus-Performance, die immer noch über dem Minus einer definierten Vergleichsgrösse liegt, kann ein Fonds somit auch als erfolgreich gelten.

Stock Picking - also das gezielte Kaufen von Aktien - ist bei den ETF (Exchange Traded Funds) nicht möglich: Ein einfacher ETF, der den SMI abbildet, ist somit stark von der Performance der Index-Schwergewichte Roche, Nestlé und Novartis abhängig. Bei aktivem Management kann man solche Titel reduzieren, wenn sie mager abschneiden wie etwa 2015.

Die ETF-Finanzinstitute lassen sich deswegen auch neue Formen einfallen: Unter dem Begriff "Smart Beta" sind indexbasierte Fonds auf den Markt gekommen, die unkonventionell zusammengesetzt sind. Die ETF-Häuser preisen diese Produkte als "intelligente" oder flexible ETF, wobei diese einen Hauch von aktivem Management benötigen. Damit werden sie aber auch teurer als "normale" passive Fonds.

Kommt der Preisverfall bei Smart-Beta-ETF?

Vermögensverwalter Alex Hinder aus Zürich geht davon aus, dass weiterhin Smart-Beta-ETF auf den Markt kommen, diese aber ebenfalls billiger werden. Aus Preisgründen werden ETF aber generell weiter an Boden gewinnen. Laut Hinder wird diese Fondskategorie in der Schweiz zweistellig wachsen. Bei Privatanlegern sind ETF noch relativ wenig verbreitet. Sparpläne von Banken und Vorsorgeinstituten, die ETF enthalten, werden indes auch bei Privatkunden weiter für die Verbreitung passiver Fonds sorgen.

EFG-Fondsmanager Beck erwartet nicht nur einen Verdrängungskampf zwischen aktiven und passiven Fonds, sondern auch eine Polarisierung zwischen "hochaktiv" gemanagten Fonds und ETF. Dazwischen liegen die "semiaktiv" gemanagten Fonds, die gerade bei schwachen Börsen nicht die Performance erreichen, um Gebühren wettzumachen. Semiaktive Fonds müssten deutlich günstiger werden, sonst fliessen die Gelder ab, schätzt Beck. "Die 'hochaktiven' Fonds werden einen Teil der '‹­semiaktiv' gemanagten Gelder übernehmen. Der vermutlich grössere Teil dieser Vermögen steht aber im Risiko, in kostengünstige passive Fonds abzuwandern."

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

17.12.2015 13:06
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt legt auch im November zu - Netto-Abfluss von 2,2 Mrd CHF
17.12.2015 11:45

Basel (awp) - Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist im November gestiegen. Nach einer bereits markanten Erholung im Oktober ist das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds im November um über 15 Mrd CHF bzw. 1,7% auf 910 Mrd CHF gestiegen.

Netto seien der Branche im Berichtsmonat Mittel im Volumen von 2,2 Mrd CHF abgeflossen. Dies ist vor allem der Entwicklung bei den Geldmarktfonds (-1,8 Mrd) zuzuschreiben. Die Abflüsse aus diesen Fonds widerspiegeln die erfolgten bzw. erwarteten Zinsentscheide von EZB und FED sowie den daraus entstehenden Druck auf die verschiedenen Währungen, teilt die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Donnerstag mit.

In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es derweil keine Veränderungen: Auf Aktienfonds entfallen 41,7% (Vormonat 41,2%), auf Obligationenfonds 31,5% (31,6%), auf Anlagestrategiefonds 12,1% (12,1%) und auf Geldmarktfonds 6,6% (6,6%).

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,3%/Vormonat: 26,2%), Credit Suisse (16,1%/16,1%), Swisscanto (9,0/9,0%), Pictet (5,4%/5,6%), BlackRock (4,7%/4,6%), GAM (3,5%/3,5%), Lombard Odier (2,4%/2,4%), Vontobel (1,6%/1,6%), UBP (1,5%/1,5%) und JPMorgan (1,4%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

cp/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

23.11.2015 10:32
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt legt im Oktober zu - Netto-Zufluss von 2,9 Mrd CHF
23.11.2015 10:10

Basel (awp) - Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist im Oktober gestiegen. Nach einer rückläufigen Entwicklung im August und September ist das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds im Oktober um über 40 Mrd CHF bzw. 4,7% auf 899 Mrd CHF gestiegen. Der Fondsmarkt habe vom Aufschwung an den Börsen profitiert, wie die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Montag mitteilte.

Netto seien der Branche im Berichtsmonat Mittel im Umfang von 2,9 Mrd CHF zugeflossen. Die Aktienfonds wiesen mit 2,2 Mrd CHF den höchsten Mittelzufluss aus, gefolgt von den Obligationenfonds (1,4 Mrd CHF). Mittel abgezogen wurden am meisten von Geldmarktfonds (-853 Mio CHF) und Alternativen Anlagen (-426 Mio CHF).

In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es derweil keine Veränderungen: Auf Aktienfonds entfallen 41,2% (Vormonat 40,4%), auf Obligationenfonds 31,6% (32,0%), auf Anlagestrategiefonds 12,1% (12,3%) und auf Geldmarktfonds 6,6% (6,7%).

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,2%), Credit Suisse (16,1%), Swisscanto (9,0%), Pictet (5,6%), BlackRock (4,6%), GAM (3,5%), Lombard Odier (2,4%), Vontobel (1,6%), UBP (1,5%) und Zurich (1,4%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

cp/an

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

05.08.2015 08:29
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Obli-Fonds verlieren den Sicherheitsbonus
 

Ihr langjähriger Nimbus als betont sichere Anlageform geht den Anleihefonds zunehmend verloren. Sie erweisen sich in einer veränderten Finanzwelt als wesentlich risikoreicher als gedacht.

Aus historischer Sicht konnten die Erträge von Obligationenfonds im Vergleich zu Aktienfonds als weniger anfällig für plötzliche Schwankungen gelten. Allerdings nicht in diesem Jahr: Fonds mit langfristigen Staatsanleihen oder Firmenschuldverschreibungen sind im Vergleich zu Aktienfonds so volatil wie seit der Jahrhundertwende nicht mehr, wie aus Daten des Fondsbeobachters Morningstar aus Chicago hervor geht.

Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung ist, dass die zusammengeschrumpften Renditen von Langfristanleihen diese grundsätzlich anfälliger machen für stärkere Gewinne und Verluste. Diese Lage trifft auf eine ohnehin für stärkere Volatilität anfällige Marktverfassung - unter anderem wegen der Aussicht auf eine näherrückende Zinswende in den USA und durch die massive Quantitative Lockerung der EZB über Anleihekäufe, bis zur Schuldenkrise in Griechenland und den Marktverwerfungen an den chinesischen Aktienbörsen. Ausgebufften Händlern steht überdies mit dem gewachsenen Angebot an Derivaten eine günstige Möglichkeit offen, die Märkte in größerem Umfang in die gewünschte Richtung zu bewegen.

Alleine in den USA sind seit der Finanzkrise etwa eine Billion Dollar in Anleihefonds geflossen, aber die Marktverfassung birgt derzeit ein Risiko, das viele private Anleger nicht mehr tragen mögen. Entsprechend fließt derzeit Kapital aus dem Anlagesegment ab, und zwar erstmals in diesem Jahr. Als Folge bleiben Anleihen unter Druck - nach dem bereits schwächsten Quartal überhaupt.

Die Strategin Kate Warne von Edward D. Jones in St. Louis drückt es so aus: “Bei langfristigen festverzinslichen Anlagen gehen die Leute derzeit höhere Risiken ein, als ihnen klar ist”. Die Volatilität an den Anleihemärkten sei einfach noch nicht auf den Radarschirmen der Anleger angekommen.

Nah wie nie an der Leitzinswende

Weltweit haben die Rentenmärkte auf Monatsbasis in diesem Jahr keine längeren Gewinnstrecken verzeichnet. Dem um ein Prozent höheren Juli war ein Verlust im zweiten Quartal von 2,2 Prozent vorangegangen. Es war das stärkste Minus seit mindestens 1996, wie aus Daten der Bank of America hervor geht.

Und in den USA ist die dortige Notenbank so nah wie nie an ihrer Leitzinswende. Bei nahezu Null steht das Leitzinsniveau mittlerweile seit 2008. Das nächste zinspolitische FOMC-Treffen findet am 16. und 17. September statt. “Die aktuelle Lage begünstigt ohnehin die Volatilität, und nun tritt die erste Veränderung der Geldpolitik seit vielen Jahren hinzu”, sagt Alan Gayle von RidgeWorth Investments in Richmond im US- Bundesstaat Virginia.

Besonders schwierig ist diese Lage naturgemäß für die Fondsmanager, in deren Mandat es liegt, die Kundengelder in langfristigen Anleihen anzulegen. So hat der Long Duration Total Return Fund von Pacific Investment Management Co. (Pimco) mit seinem Volumen von 4 Mrd. Dollar in den ersten drei Monaten 2015 um 3,4 Prozent zugelegt, wie Bloomberg-Daten zeigen. In den folgenden drei Monaten verlor der Fonds 7,1 Prozent. Preissprünge wie diese haben für eine Volatilität der Rendite gesorgt, die um 79 Prozent höher ist als bei Konkurrenzfonds.

Eine Welle von Kapitalabzügen?

Unabhängig von der kurzfristigen Marktlage benötigt die wachsende Zahl von Pensionären und Pensionsfonds jedoch eine Möglichkeit für sichere und planbare Niedrigrisikoanlagen. Hier wird es in den kommenden Jahren wohl eine weiter zunehmende Nachfrage geben. Die Amerikaner werden älter und achten stärker auf sichere Einkommen, sagt Rentenstratege Kevin Giddis von Raymond James & Associates in Memphis, Tennessee.

Größere Sorge macht den Anbietern indes eher das Gegenteil. So könnte die schwache Entwicklung eine Welle von Kapitalabzügen auslösen und die Nachfrage austrocknen lassen. Einige Anleger scheinen da wenig zögerlich: Während etwa 50 Mrd. Dollar im ersten Halbjahr in Anleihefonds geflossen sind, haben die Anleger alleine in den ersten drei Juliwochen 3,5 Mrd. Dollar wieder abgezogen. Das geht aus Daten des Branchenverbands Investment Company Institute hervor.

Und schließlich kann das größere Angebot an Derivaten auf Festverzinsliche die Spekulationen am Anleihemarkt verstärken. Mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz lassen sich auf diese Weise recht große Marktbewegungen erzielen, was das Volatilitätsrisiko am Gesamtmarkt verstärkt.

(Bloomberg)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

20.07.2015 13:07
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt schrumpft im Juni
 

Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist im Juni gesunken.

Im Vergleich zum Vormonat ist das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds um rund 21 Milliarden Franken bzw. 2,4% auf 874 Milliarden gesunken, wie die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Montag mitteilte. Netto sind der Branche Mittel im Umfang von 1,8 Milliarden Franken zugeflossen.

Der Rückgang des Fondsvolumens wird mit dem schwachen Börsenverlauf im Berichtsmonat erklärt. Wie bereits in den Vormonaten verzeichneten die Anlagestrategiefonds (1,03 Milliarden Franken) die höchsten Mittelzuflüsse, Abflüsse gab es bei den Geldmarktfonds (-373 Millionen), Rohstofffonds (-97,4 Millionen) und den Obligationenfonds (-56,6 Millionen). In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien habe es keine Veränderungen gegeben: Auf Aktienfonds entfallen 40,8%, Obligationenfonds 31,6%, Anlagestrategiefonds 12,8% und Geldmarktfonds 6,5%.

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,0%), Credit Suisse (16,0%), Swisscanto (9,0%), Pictet (5,7%), Blackrock (4,5%), GAM (3,5%), Lombard Odier (2,2%), Vontobel (1,5%), UBP (1,4%) und Zurich (1,4%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

17.06.2015 10:53
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt wächst im Mai leicht - Netto-Zunahme um 4,6 Mrd CHF

17.06.2015 10:30

Basel (awp) - Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist im Mai erneut leicht gestiegen. Im Vergleich zum April hat das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds um 4,6 Mrd CHF bzw. 0,5% auf 892 Mrd zugenommen, wie die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Mittwoch mitteilte. Netto sind der Branche Mittel im Umfang von 3,3 Mrd CHF zugeflossen.

"Parallel zur Entwicklung an den Aktienmärkten, die - wenn überhaupt - im Berichtsmonat nur leicht zulegen konnten, wuchs das Fondsvolumen wie bereits im April moderat", heisst es in der Mitteilung weiter. Weiterhin seien Nettomittelzuflüsse zu verzeichnen - wenn auch im bescheidenerem Ausmass. Die Neugelder bei den Obligationenfonds seien zwar am höchsten, hätten sich aber im Vergleich zu den Vormonaten reduziert.

"Zahlreiche Experten warnen vor einer Blasenbildung im Obligationenbereich", wird SFAMA-Geschäftsführer Markus Fuchs zitiert. Die Europäische Zentralbank habe den europäischen Bondmarkt praktisch leer gekauft. "In einem solchen Umfeld können steigende Zinsen und der mögliche Verzicht der Zentralbanken auf weitere Lockerungsprogrammen massive Folgen für die Finanzmärkte und Volkswirtschaften haben", so Fuchs weiter. Die Anleger sollten deshalb gerade auch im Obligationenbereich mit Um- und Vorsicht agieren.

Die höchsten Mittelzuflüsse verzeichneten nach den Obligationenfonds (+1,58 Mrd CHF) die Anlagestrategiefonds (+1,05 Mrd). Mittel abgezogen wurden dagegen vor allem aus Geldmarktfonds (-170 Mio) und Aktienfonds (-147 Mio). In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es indes keine Veränderungen: Aktienfonds (41%), Obligationenfonds (31%), Anlagestrategiefonds (13%), Geldmarktfonds (7%).

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 25,8%), Credit Suisse (15,7%), Pictet (5,5%), BlackRock (4,6%), Swisscanto (4,6%), ZKB (4,5%), Swiss & Global Asset Management (3,5%), Lombard Odier (2,3%), Vontobel (1,6%) und JPMorgan (1,4%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

yr/ys

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.01.2015 14:28
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt wächst im Dezember - Netto-Zunahme von 1,8 Mrd CHF

19.01.2015 12:23



Basel (awp) - Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz hat im Dezember erneut zugenommen und ist auf eine neue Höchstmarke gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat wuchs das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds um über 9,5 Mrd CHF oder 1,1% auf 864,4 Mrd, wie die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Montag schreibt. Netto sind der Branche Mittel im Umfang von 1,8 Mrd zugeflossen.

Gegenüber dem Vorjahreswert entspricht das einer Steigerung um 114 Mrd CHF oder einem Plus von 15%. "2014 verlief für den Schweizer Fondsplatz äusserst positiv und kann als 'bon millésime' bezeichnet werden. Die Aktienmärkte entwickelten sich über das ganze Jahr betrachtet erfreulich. Zudem konnten Einbrüche bei den Obligationenbewertungen wegen nach wie vor fallender Zinsen vermieden werden", wird SFAMA-Geschäftsführer Markus Fuchs zitiert.

Die Aktienfonds, die mit 336,6 Mrd CHF grösste Kategorie, verzeichneten im Dezember einen Mittelzufluss von 458,7 Mio, die Geldmarktfonds (63,5 Mrd) von 2,5 Mrd und andere Fonds (5,0 Mrd) gewannen netto 964,2 Mio hinzu. Abflüsse von 1,3 Mrd sahen Obligationenfonds (267,9 Mrd), Anlagestartegiefonds (-549,4 Mio auf 105,8 Mrd) und Alternative Anlagen (-261,0 Mio auf 34,5 Mrd).

In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es keine Veränderungen: Aktienfonds stehen mit 39% an der Spitze, gefolgt von Obligationenfonds (31%), Anlagestrategiefonds (12%) und Geldmarktfonds (7,4%).

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 25,3%), Credit Suisse (14,5%), Pictet (6,0%), Swisscanto (5,1%), BlackRock (4,6%), ZKB (4,5%), Swiss & Global Asset Management (3,3%), Lombard Odier (2,3%), Vontobel und JPMorgan (je 1,5%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

yr/rw

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.11.2014 10:35
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Schweizer Fondsmarkt wächst im Oktober leicht - Netto-Zufluss von 369 Mio CHF

19.11.2014 10:01



Basel (awp) - Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz hat im Oktober leicht zugenommen. Im Vergleich zum Vormonat wuchs das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data AG und Morningstar erfassten Anlagefonds um knapp 7 Mrd CHF oder 0,8% auf 841 Mrd, wie die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Mittwoch schreibt. Netto sind der Branche Mittel im Umfang von 369 Mio zugeflossen.

Die Aktienfonds, die mit 323 Mrd CHF grösste Kategorie, verzeichneten im Gegensatz zu den beiden Monaten zuvor mit 5,6 Mio CHF nur einen leichten Mittelabfluss. Den grössten Mittelzufluss erreichten die Obligationenfonds mit 459 Mio, während den Anlagestrategiefonds netto 257 Mio und Anderen Fonds 206 Mio zugeflossen sind.

Auf der Gegenseite wurden aus Alternativen Anlagen Gelder im Umfang von 295 Mio CHF und den Rohstofffonds in der Höhe von 243 Mio abgezogen. In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es keine Veränderungen: Aktienfonds stehen mit 38,34% an der Spitze, gefolgt von Obligationenfonds (31,33%), Anlagestrategiefonds (12,27%) und Geldmarktfonds (7,35%).

"Die Börsen entwickelten sich im Berichtsmonat ziemlich uneinheitlich. Das Fondsvolumen erhöhte sich leicht und überschritt dabei die 840-Milliarden-Grenze", lässt sich SFAMA-Geschäftsführer Markus Fuchs in der Mitteilung zitieren. Die tiefen Niveaus bei den Mittelzu- und abflüssen hätten den Anschein gemacht, dass die Investoren eine abwartende Haltung eingenommen hätten.

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 25,4%), Credit Suisse (14,8%), Pictet (5,7%), Swisscanto (5,0%), ZKB (4,6%), BlackRock (4,6%), Swiss & Global Asset Management (3,5%), Lombard Odier (2,3%), JPMorgan und Vontobel (je 1,5%), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

mk/cp

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

08.05.2014 09:12
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Private verloren viel Geld mit UBS-Fonds

Ein 81-jähriger Winterthurer investierte vier Fünftel seines Vermögens in einen Dachfonds der UBS. Fünf Jahre später waren rund 40'000 Franken weg. Schuld sei die Kreditkrise, sagt die UBS.

 

 

Schwer nachvollziehbar ist, dass eine Beraterin der UBS 80 Prozent des Vermögens eines Kunden in ein einziges Anlageprodukt steckt.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Privat...

 

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

02.04.2014 08:48
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Immobilienfonds verlassen luftige Bewertungshöhen

Die sehr hohen Aufschläge bei kotierten Schweizer Immobilienfonds an der Börse sind in letzter Zeit zurückgegangen. Das grösste Risiko für die Entwicklung der Fonds sind steigende Zinsen.

Der Boom der vergangenen Jahre am Liegenschaftenmarkt hat bei den Schweizer Immobilienfonds deutliche Spuren hinterlassen. Während der Finanzkrise entwickelten sich die Produkte von allen Anlagefonds am besten, dies trieb die Kurse der kotierten Vehikel in die Höhe. Gemäss Donato Scognamiglio, Chef des Beratungsunternehmens IAZI und Professor an der Universität Bern, nutzen viele Anleger die Produkte als Ersatz für Obligationen. Deren Renditen sind in den vergangenen Jahren stark gesunken. Auf der Suche nach höheren Renditen und gleichzeitig «sicheren» Anlagen waren die Investoren bereit, Aufschläge auf den inneren Wert der Immobilienfonds zu bezahlen – sogenannte «Agios». Diese stiegen in den vergangenen Jahren auf zum Teil schon schwindelerregende Höhen.

Negative Performance

2013 gab es nun einen Rückschlag, die Performance der Produkte war nun überwiegend negativ. Der Schweizer Immobilienfonds-Index SXI Real Estate Funds verlor im vergangenen Jahr 2,8% an Wert (vgl. Grafik). Gleichzeitig haben aber auch die «Agios» der Produkte korrigiert. Dies macht Schweizer Immobilienfonds wieder attraktiver für Anleger. Gemäss der Credit Suisse (CS), selbst ein Anbieter solcher Anlageprodukte, sind die Aufschläge per Ende vergangenen Jahres im Durchschnitt auf den Wert von 14% gesunken. Früher habe man allerdings Aufschläge von 10% bis 12% bereits als gefährlich eingestuft, sagt Scognamiglio. In den vergangenen Jahren hätten die Fonds aber zeitweise einen Durchschnittswert von 20% erreicht, einzelne Produkte hätten sogar noch deutlich höhere «Agios» ausgewiesen.

http://www.nzz.ch/finanzen/fonds/uebersicht/schweizer-immobilienfonds-mi...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.02.2014 09:21
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Attraktive Fondssparpläne sind rar gesät

«Damit sich Kinderträume einfach erfüllen», «Bauen Sie systematisch Vermögen auf» – mit solchen Slogans werben Banken für Fondssparpläne. Anleger investieren hier beispielsweise monatlich oder vierteljährlich eine feste Summe wie 100 Fr. oder 200 Fr. in einen bestimmten Fonds, und das Vermögen wächst über die Jahre hinweg – zumindest, wenn die Börsen keine längerfristige Baisse erleben. Laut den Anbietern eignen sich solche Sparpläne vor allem für Leute, die auf ein Ziel hin sparen; sei dies das Studium der Kinder, eine höhere Altersrente oder eine Renovation am Haus. In der Schweiz sind Fondssparpläne deutlich weniger verbreitet als etwa in Deutschland. Angesichts der starken Börsenentwicklung in den vergangenen Jahren wirbt der dortige Fondsverband BVI stolz mit der Wertentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten (vgl. Tabelle).

In der Wissenschaft sind Sparpläne umstritten. Als Vorteil gilt, dass Anleger damit im Gegensatz zu anderen Anlagen wie beispielsweise Lebensversicherungen flexibel bleiben und ihre Zahlungen jederzeit aussetzen können. Ausserdem greift bei dieser Sparmethode der Zinseszinseffekt. Befürworter – und natürlich die Produktanbieter – preisen des Weiteren den Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosten-Effekt) von Sparplänen: Die Sparer investieren ihre Gelder über die Zeit hinweg und nicht auf einen Streich. Sind die Kurse an den Börsen hoch, erhalten sie für ihre monatlich investierte Sparplansumme weniger Fondsanteile, sind die Kurse niedrig, erhalten sie mehr. Kritiker hingegen argumentieren, die Gebühren seien bei Fondssparplänen oft überproportional hoch, weil die Anleger im Gegensatz zu einer Einmal-Anlage jeweils nur geringe Summen investieren.

Laut Christian König, Betreiber der Internetplattform Finanzprodukt.ch, ist das Angebot an attraktiven Fondssparplänen in der Schweiz sehr klein. Viele Banken böten nur Sparpläne mit hauseigenen Anlagefonds an, die sich oft nicht gut entwickelten. Zudem summierten sich die Gebühren bei diesen Angeboten schnell auf mehrere Prozentpunkte. So komme bei den Anlagefonds oft noch eine Ausgabekommission hinzu.

Auch Ralf Beyeler vom Online-Vergleichsdienst Comparis rät vor allem Anlegern, die bei Sparplänen kleinere Beträge investieren, dazu, auf Kosten wie Kommissionen und Depotgebühren zu achten. Ohnehin stelle sich bei kleineren Beträgen die Frage, ob es angesichts der höheren Kosten sinnvoll sei, in Form von Wertschriften zu sparen. Wer über weniger Geld verfüge, sei möglicherweise mit einem Sparkonto besser aufgehoben. Marc Weber vom VZ Vermögenszentrum hingegen ist anderer Meinung. Wer beispielsweise für sein Göttimeitli oder seinen Göttibub 100 Fr. monatlich zur Seite legen wolle, solle gerade auf Wertschriften setzen. Zumeist spare man in diesem Fall ja Geld an, bis aus dem Meitli oder dem Bub ein junger Erwachsener im Alter von 18 oder 20 Jahren geworden sei – und aufgrund des Zinseszinseffekts liessen sich hier mit Wertschriften höhere Renditen erzielen.

Wer auf Fondssparpläne zur Vermögensbildung setzt, sollte die entsprechenden Produkte genau auswählen. Die Sparphase beträgt schliesslich oft mehrere Jahrzehnte – und es passiert in einem solchen Zeitraum allzu oft, dass Anbieter Anlagefonds schliessen oder vom Markt nehmen. Folglich sollten Sparer etablierte Produkte verwenden, idealerweise «Flaggschiff-Fonds» mit einer gewissen Historie und einem hohen Volumen.

König sieht unterdessen ETF-Sparpläne als interessante Möglichkeit für den Vermögensaufbau. Exchange-Traded Funds (ETF) sind kotierte Indexfonds, die günstiger sind als herkömmliche Anlagefonds, da sie Börsenbarometer wie den Dow Jones, den Euro-Stoxx 50 oder den Swiss-Market-Index (SMI) abbilden und keine Wertpapiere durch Fondsmanager auswählen lassen. ETF werden an der Börse gehandelt, beim Kauf und Verkauf fallen also Gebühren an. Bei Online-Brokern in Deutschland sind ETF-Sparpläne mittlerweile recht verbreitet. Dort sind sogar Sparraten von 50 € oder 100 € möglich. Um mit solch kleinen Beträgen ETF zu kaufen, bündeln die Finanzinstitute die Käufe von Privatanlegern und placieren Sammel-Orders an der Börse. In der Schweiz ist das Angebot an ETF-Sparplänen bisher sehr überschaubar. König erklärt dies damit, dass die Abwicklung für die Finanzinstitute recht teuer sei; ausserdem verdienten sie an den Produkten wenig.

Möglich ist das Sparen mit ETF hierzulande beispielsweise beim Online-Broker Swissquote oder beim Finanzdienstleister VZ Vermögenszentrum. Bei Swissquote werden aber bei jeder Sparplan-Rate 9 Fr. an Gebühren fällig. Bei kleineren Raten schlägt dies prozentual relativ stark durch. Laut König stehen bei dem Swissquote-Angebot nur wenige ETF zur Verfügung, und diese eigneten sich auch teilweise nicht für das langfristige Sparen. Beim VZ Vermögenszentrum wird beim ETF-Sparplan eine Fixgebühr in Höhe von 0,55% fällig. Hinzu kommen die Kommissionen für die ETF; am Ende liegt die Gesamtgebühr gemäss VZ-Vertreter Marc Weber bei 0,75% bis 0,9%. Zudem gibt es bei dem Angebot eine Mindest-Anlagesumme von 500 Fr.

Die Gesellschaft Avadis Vermögensbildung hat unterdessen ein Angebot auf dem Markt, bei dem Anleger zu Gesamtkosten (Total Expense Ratio, TER) von zwischen 0,15% und 0,71% ihre Gelder in Anlagefonds investieren können. Dabei stehen den Investoren sieben Anlagestrategien für verschiedene Risikoprofile zur Verfügung. Die Mindest-Anlagesumme beträgt lediglich 50 Fr. Anleger behalten ausserdem ihre Flexibilität. Avadis verwaltet hauptsächlich Gelder in der beruflichen Vorsorge.

Beim Sparen in einem ETF sollten Anleger mehrere Punkte beachten. Sie sollten auf etablierte Produkte mit grossem Volumen setzen. Zudem ist die Index-Auswahl wichtig. Dem ETF sollte ein breit gefasstes Barometer zugrunde liegen. So erreichen Anleger eine bessere Diversifikation. Des Weiteren sollten Anleger Fonds auswählen, die den jeweiligen Index physisch abbilden. Solche ETF kaufen die im Index enthaltenen Wertpapiere und halten diese. Bei synthetisch abbildenden Fonds, auch als Swap-ETF bekannt, ist dies hingegen nicht der Fall. Solche Produkte verwenden bei der Index-Replikation Derivate.

Eine Alternative zu ETF-Sparplänen in der Schweiz könnte das Sparen bei einem deutschen Online-Broker sein. Die Gebühren fallen hier vergleichsweise günstig aus. König rät hiervon aber wegen des Währungsrisikos ab. Eine weitere Möglichkeit sieht er darin, Sparraten zu bündeln und einmal im Jahr einen ETF-Anteil zu kaufen. So sei der Cost-Average-Effekt zwar geringer, aber die Transaktionskosten fielen deutlich niedriger aus.

http://www.nzz.ch/finanzen/fonds/uebersicht/attraktive-fondssparplaene-s...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

06.02.2014 09:33
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Das sind die besten Fonds-Häuser und Fonds

Bei den besten Fondshäusern ("Fund House Awards") gab es einen grossen Abräumer. Fidelity Worldwide Investment gewann in der Königsklasse gleich zwei der fünf Trophäen. Und zwar als bestes Fondshaus bei "Larger Equity" und auch bei "Multi-Asset". Dazu kam Fidelity auf Platz zwei bei den besten Fondshäusern "Fixed-Income".

Aktienorientierte Anlagestrategie

Adam Lessing, Länderchef Österreich, Schweiz und Osteuropa bei Fidelity, ist stolz auf die Auszeichnungen - und Verpflichtung, weiter Gas zu geben. "Wir werden in diesem Jahr an den Märkten  höhere Volatilität haben", sagt Lessing im Video-Interview mit cash. "Wir sind weiter sehr zuversichtlich, dass die Märkte sowohl bei der Gewinnentwicklung als auch bei der Zinsfront ruhig bleiben werden. Daher werden wir ein gutes Jahr vor uns haben."

Schroder Investment Management, die Schweizer Tochtergesellschaft des britischen Vermögensverwalters Schroders und im letzten Jahr zweifacher Gewinner, holte in diesem Jahr einen dritten und einen zweiten Platz. Auffallend auch, dass der ETF-Anbieter iShares - letztes Jahr noch mit Gold- und Bronzemedallie - in diesem Jahr bei den besten Fondshäusern leer ausging.

Bei den "Category Awards" wurden herausragende Leistungen auf Einzelfondsebene ausgezeichnet. Es gab insgesamt 12 Einzelgewinner. Aus Schweizer Sicht interessant ist der Gewinner bei den Mischfonds. Hier gewann der "Portfolio Fund Valca" von Swisscanto. Der Fonds zeichnet sich durch eine aktienorientierte Anlagestrategie aus. In den vergangenen drei Jahren hatte das Fondsmanagement um Dieter Galli den richtigen Riecher gehabt und die Aktienquote erhöht, was der Performance deutlich geholfen hatte.

Auch Galli ist im Video-Interview positiv gestimmt für den weiteren Jahresverlauf: "Man kann sagen, dass die Aktienmärkte global fair bewertet sind, Europa ist immer noch eher günstig", sagt Galli. "Wenn man die Sache relativ betrachtet gegen Obligationen, die rekordteuer sind, sind Aktien immer noch die bessere Wahl."

Laser-Trommel-Show mit "Stickstoff"

Bei der Kategorie Aktien Standardwerte Schweiz gewann der Fonds "Valiant Swiss Equities SPI Index Plus". Der Fonds erinnert daran, dass in Zeiten der ETF-Hype auch andere quantitative Fonds, die eine Indexnähe zum Anlageziel haben, sehr gute Ergebnisse erzielen können. Dieser von Lombard Odier für die Berner Valiant Bank aufgelegte Fonds hat das Ziel, mit einem vergleichsweise tiefen Tracking Error eine moderate und möglichst gleichmässige Überrendite gegenüber dem Index SPI zu erreichen.

http://www.cash.ch/news/front/das_sind_die_besten_fondshaeuser_und_fonds...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

23.12.2013 09:40
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Diese Fonds performten 2013 am besten

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

15.08.2013 08:08
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Ein Fonds, der auf die Tipps der Anleger setzt

Crowdinvest will die Fondsbranche revolutionieren. Das Luzerner Startup-Unternehmen plant in der Schweiz die Lancierung eines Anlagefonds, bei dem die Anleger selbst die Aktiengewichtung bestimmen.

Wer erinnert sich nicht an den Publikumsjoker bei der TV-Quizsendung "Wer wird Millionär". Wählt der Kandidat bei einer Frage diesen Rettungsanker, entscheiden sich im Publikum all jene Zuschauer für eine der vier Antworten, welche die richtige zu wissen glauben. Der Spieler gibt in diesem Moment dem kollektiven Wissen eine höhere Glaubwürdigkeit als seinem eigenen Expertenwissen. 

Dieses Prinzip will sich ein Luzerner Startup-Unternehmen bei ihrem Geschäftsmodell zur Hand nehmen. Crowdinvest will die Anleger selbst entscheiden lassen, wie hoch die einzelnen Aktien in ihrem geplanten Anlagefonds gewichtet werden. Das Vorgehen ist einfach: Der Investor loggt sich auf der Homepage von Crowdinvest mit seinem Facebook- oder Twitter-Account ein - und benotet die 30 grössten und liquidesten Titel im Schweizer Aktienmarkt. Die immergleiche Frage lautet: Schneidet die Aktie im kommenden Monat besser, gleich gut oder schlechter als der Gesamtmarkt ab?

Anleger bestimmen Fonds-Zusammensetzung

Das Urteil der Investoren fliesst regelmässig in die Portfoliogestaltung des Fonds ein. "Geplant ist, dass die Zusammensetzung des Fonds einmal monatlich gemäss Abstimmung umgeschichtet wird", sagt Peter Graf, einer der beiden Gründer von Crowdinvest, im Gespräch mit cash. Trotz dieser regelmässigen Transaktionen ist er aber überzeugt, die Kosten dieses Fonds tief halten zu können. "Wir müssen keine Research-Abteilung unterhalten", sagt der ehemalige Banker der Luzerner Kantonalbank. Diese Arbeit werde von der "Crowd", also von der Masse, übernommen. 

Der Anspruch, der Graf und sein Geschäftspartner Sam Kurath an sich haben, ist gross. "Besser als die Experten" - so lautet ihr Claim. Und diesem Druck wollen sie Monat für Monat standhalten. "Unser Ziel ist es, mit dem Fonds besser abzuschneiden als vergleichbare aktiv gemanagte Anlagefonds", sagt Graf. 

Noch läuft die Testphase

Vorderhand gibt es den von Crowdinvest anvisierten Fonds noch nicht zu kaufen. Das Vorgehen mit dem Massenvoting befindet sich seit Juli in einer Testphase, deren Länge noch nicht definiert ist. Zuerst will Crowdinvest die benötigte User-Basis aufbauen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erreichen. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Basis von 10'000 Personen zu gewinnen", sagt Graf. Derzeit sind es rund 8000 User, die zumindest einmal auf der Abstimmungsseite eingeloggt haben. 

Erfahrungen aus dem benachbarten Ausland zeigen, dass dieses Konzept - zumindest in der Theorie - funktionieren könnte. In Deutschland hat ein Anbieter, der ebenfalls in Kürze einen Fonds herausgeben möchte, über die letzten vier Jahre hinweg gegenüber dem Vergleichsindex eine Überrendite von 15 Prozent erzielt. Im laufenden Jahr liegt die Zusatzrendite gegenüber dem Dax gar bei 21 Prozent. Auch dieser Anbieter will bald mit einem Fonds am Markt auftreten. 

Bei Graf haben sich bereits erste Fondsgesellschaften gemeldet, die sich eine Zusammenarbeit mit Crowdinvest vorstellen können. Namen will Graf aber keine nennen. Alternativ könnte er sich auch die Lancierung eines Zertifikats vorstellen. Details werden erst nach Beendigung der Testphase entschieden. 

Defensive Schwergewichte und UBS besonders beliebt

Inzwischen liegen bereits die Ergebnisse des Juli-Votings vor, bei dem die Anleger ihre Erwartungen an die Aktienkurse im August bekanntgaben. Überraschend ist, dass auch Crowd-Investoren hauptsächlich auf jene Aktien setzen, die meist auch in herkömmlichen Anlagefonds übergewichtet sind. 

Zu den beliebtesten Aktien im August gehören nebst den Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche auch die Valoren der Grossbank UBS mit einer Gewichtung um 10 Prozent. Dahinter folgt bereits der Luxusgüterhersteller Richemont (5 Prozent) sowie Zurich Financial Group (4,5 Prozent). Zu den wenigsten gewählten Titeln gehören Lonza (0,43 Prozent), das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (0,47 Prozent) sowie Sulzer (0,75 Prozent). 

Man darf also gespannt auf Ende August warten, wenn erstmals die Performance des künftigen Crowdinvest-Fonds publiziert wird.

http://www.cash.ch/news/top_news/ein_fonds_der_auf_die_tipps_der_anleger...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

13.05.2013 14:40
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Diese Schweizer Aktienfonds stechen langfristig heraus

Ein Fonds-Quintett mit Schweizer Aktien hat gemäss einer Studie im Fünf-Jahres-Vergleich die Konkurrenz hinter sich gelassen. Ein Grossteil der Fonds schneidet allerdings schlechter ab als der Gesamtmarkt.

Fünf Anlagefonds mit einem Fokus auf Schweizer Aktien haben den Anlegern in den letzten fünf Jahren die höchste Rendite unter der Berücksichtigung des eingegangenen Risikos gebracht. Berücksichtigt wurden nicht nur die Kursveränderung von 2008 bis heute, sondern auch die Kurs-Schwankungsbreite der Anlagefonds.

Am besten schneidet ein Anlageprodukt des Genfer Fondshauses Delman ab. Der Aktienfonds weist über die letzten fünf Jahre nicht die höchste Rendite auf, sondern besticht durch eine tiefe Volatilität. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Fonds zehn Prozent der Anlagesumme in schweizerischen Bundesobligationen hält. Dies ergibt den Spitzenplatz beim so genannten Sharpe Ratio. Diese Verhältniszahl misst die Performance in Verbindung mit einem Risikofaktor. Auf den nächsten Plätzen folgen Fondsprodukte von UBS, Mirabaud und Credit Suisse.

Drei von vier Fonds sind schlechter als der Gesamtmarkt

Gleichzeitig wird in der Studie des unabhängigen Analyseunternehmens e-fundresearch einmal mehr bestätigt, dass Anleger gut beraten sind, bei der Auswahl von Fonds genau hinzuschauen. Von den untersuchten 113 Fonds-Haupttranchen mit Schweizer Aktien haben über 83 Prozent über fünf Jahre schlechter abgeschnitten als der Vergleichsindex SPI Total Return.

Nur gerade ein Viertel davon konnte die schlechtere Performance mit einer überdurchschnittlich tiefen Volatilität begründen. Nicht berücksichtig wurden beim Vergleich die anfallenden Kosten, die in der Regel bis zu 2 Prozent betragen können.

Die Top-5-Fonds (2008 bis 2013)  http://www.cash.ch/news/top_news/diese_schweizer_aktienfonds_stechen_lan...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.04.2013 14:55
Bild des Benutzers traders-choice
Offline
Kommentare: 9
Award Gewinner (Kategorie: "Equity Switzerland" ) im Interview

Auszug: "Marcel Schibli, Fondsmanager des Credit Suisse Select Fund (CH) Swiss Equities 130/30 im Gespräch mit e-fundresearch:

e-fundresearch: Herr Marcel Schibli, Sie sind der Fondsmanager des Credit Suisse Select Fund (CH) Swiss Equities 130/30. Seit wann sind Sie für das Management des Fonds verantwortlich?

Marcel Schibli: Seit dem 01.09.2009.

e-fundresearch: Wie groß ist der Fonds derzeit?

Marcel Schibli: CHF 46 Mio.

e-fundresearch: Verwalten Sie auch noch andere Fonds oder Mandate?

Marcel Schibli: Ja, ich verwalte noch zwei institutionelle Mandate und einen institutionellen Fonds im Bereich Schweizer Small+Mid Caps, nämlich den Credit Suisse Institutional Master Fund Equity Small+Mid Cap Schweiz.

e-fundresearch: Wie hoch ist das Gesamtvolumen, das Sie aktuell verwalten?

Marcel Schibli: CHF 550 Mio.

e-fundresearch: Wie lange sind Sie schon Fondsmanager?

Marcel Schibli: Bei Credit Suisse seit dem 1.10.1999.

e-fundresearch: Bitte beschreiben Sie die wichtigsten Schritte in Ihrem Investmentprozess. In welchem Bereich liegt Ihr Wettbewerbsvorteil um Mehrwert für Investoren schaffen zu können?

Marcel Schibli: Die Titelselektion steht im Mittelpunkt unseres Anlageprozesses. Die Titeleinschätzung basiert auf den folgenden quantitativen Faktoren: Valuation (DCF/HOLT), Analyst Revision Modell, Preismomentum sowie Soft Factors. Die quantitativen Faktoren werden in Punkten (1-100) dargestellt und erlauben es die verschiedenen Gesellschaften konsistent miteinander zu vergleichen. Die Soft Factors sind durch ca. 250 persönliche Meetings pro Jahr mit den Entscheidungsträgern (CEO/CFO) der Unternehmungen sowie durch ausführliches Primär- und Sekundär-Research getrieben."
 

Quelle

19.04.2013 22:47
Bild des Benutzers maka
Offline
Kommentare: 291

fritz hat am 17.08.2011 - 10:39 folgendes geschrieben:

Ich würde auch nur ETF auf Indexes empfehlen. Sobald ein Fonds gemanaged ist, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass sich der Fondsmanager auf deine Kosten eine goldene Nase verdient.

Aber im Moment ist wahrscheinlich kein guter Zeitpunkt zum Einsteigen. Erst mal den (längerfristigen) Boden abwarten.

Gruss

fritz

Ich kann mich Fritz nur anschliessen. Selber habe ich den CSSLI. Von der CS gibt es auch Alternativen für den SMI, SPI usw.

Geiz ist des Anlegers Feind.

19.04.2013 12:39
Bild des Benutzers traders-choice
Offline
Kommentare: 9
Schweizer Fondsmarkt im Aufwind

 Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data AG und Lipper erfassten Anlagefonds erreichte im März 2013 rund 754 Mrd. CHF. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von über 17 Mrd. CHF. Die Nettomittelzuflüsse betrugen rund 1.6 Mrd. CHF.

Quelle

17.08.2011 18:46
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Kommentare: 5319
Schweizer Fonds

cwebb wrote:

falsch wiso das den?

kann mir dies einer beantworten.

Genaueres dazu findest du in verschiedenen anderen Themen. Ich bin dafür kein Spezialist aber ganz kurz: Einige von uns gehen davon aus, dass der CHF in den nächsten Monaten gegenüber Gold einiges an Wert verlieren wird.

Gruss

fritz

17.08.2011 16:01
Bild des Benutzers cwebb
Offline
Kommentare: 163
Schweizer Fonds

falsch wiso das den?

kann mir dies einer beantworten.

merci

17.08.2011 11:45
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Kommentare: 5319
Schweizer Fonds

Doch, das ist wahrscheinlich falsch. Aber das könnnen dir andere besser erklären...

Gruss

fritz

17.08.2011 11:36
Bild des Benutzers cwebb
Offline
Kommentare: 163
Schweizer Fonds

okey danke dir Fritz ich bleibe vorläufig beim sparkonto, wenn ich mich nicht recht entscheiden kann ist dies sicher nicht falsch....

17.08.2011 11:33
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Kommentare: 5319
Schweizer Fonds

Wenn es längerfristig und ohne grosses Risiko sein, würde ich Banken und Versicherungen ausschliessen, also eher Nestle, Novartis, Roche, aber auch die erst nach dem Boden.

Gruss

fritz

17.08.2011 11:29
Bild des Benutzers cwebb
Offline
Kommentare: 163
Schweizer Fonds

besten dank für die antworten ich warte bestimmt noch zu bevor ich mich entscheide. ev. kommen da auch ein paar dividendenstarke titel in frage. welche würdet ihr da empfehlen? (Zürich Fin, Novartis, Nestle,...??)

cwebb

17.08.2011 10:39
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Kommentare: 5319
Schweizer Fonds

Ich würde auch nur ETF auf Indexes empfehlen. Sobald ein Fonds gemanaged ist, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass sich der Fondsmanager auf deine Kosten eine goldene Nase verdient.

Aber im Moment ist wahrscheinlich kein guter Zeitpunkt zum Einsteigen. Erst mal den (längerfristigen) Boden abwarten.

Gruss

fritz

17.08.2011 09:09
Bild des Benutzers kleinerengel
Offline
Kommentare: 11056
Schweizer Fonds

Kauf dir lieber ein paar solide Aktien mit Dividende. Ich habe einen Fond mit -33%... Hätte ich damals mit dem Geld Aktien gekauft, hätte ich zwar auch in etwa -33% aber wenigstens jährlich noch die Dividende ...

http://www.cash.ch/boerse/fonds/fondsguide/kursinfo/fullquote/423774/393/1

17.08.2011 08:29
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727
Re: Schweizer Fonds

cwebb wrote:

Hallo ich wollte mal fragen was für Fonds Ihr empfehlen könnt.

überlege mir in den PostFinance Fonds Suisse einzusteigen sobald der smi nochmals fällt.

oder kennt ihr andere bessere?

Danke für eure Antworten

cwebb

Raiffeisen bietet auch interessante Fonds an!!! Ich kann über die Angebote von anderen Instituten nichts sagen, da ich eigentlich nur die Raiffeisen-Produkte studiere!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!