Steuern sparen

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23.11.2006 11:12
#1
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Steuern sparen

Für diejenigen, die schon alle Vorkehrungen für 2006 getroffen haben und nicht wissen, was sie mit dem Börsengewinn machen sollen:

http://www.zewo.ch/pdf/steuerabzug06_d.pdf

Nächstes Jahr soll auch kantonal 20% Abzug möglich sein.

Geld geht nie verloren, es wechselt nur den Besitzer.

Aufklappen

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.12.2015 08:36
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So können Sie dieses Jahr noch Steuern sparen

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Benjamin Franklin

07.08.2015 09:00
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Weil sie Steuern sparen wollen

Bähnler verzichten auf ihr Gratis-GA

Wer mindestens halbtags bei der SBB arbeitet, erhält ein gratis GA. Wegen einer neuen Steuerpraxis, die nächstes Jahr in Kraft tritt, gibt es jedoch zunehmend Anfragen zum Verzicht auf das GA.

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Ab Anfang nächsten Jahres tritt eine neue Steuerpraxis in Kraft. Und die hat Folgen: Neu müssen nämlich 30 Prozent des GA-Wertes auf dem Lohnausweis versteuert werden. Bei einem 1.-Klasse-GA macht das rund 1800 Franken aus. Dadurch rutschen einige SBB-Kader, aber auch normale Angestellte, in eine höhere Steuerklasse. «Es gibt einzelne Anfragen zum Verzicht aus steuerlichen Gründen. Das effektive Ausmass wird sich aber erst im  Jahr 2016 zeigen», bestätigt SBB-Sprecher Reto Schärli auf Anfrage von BLICK.

Schon jetzt gibt es SBB-Angestellte, die auf das GA verzichten. Oder solche, die Anspruch auf ein 1.-Klasse-GA hätten, aber eines für die 2. Klasse wählen. Der Grund ist die aktuelle Steuerpraxis: Wer 40 Dienstfahrten oder mehr pro Jahr vorweisen kann, erhält das GA unversteuert als ­Deckung für die Reisespesen. Die anderen müssen das GA aber auf ihrer Steuererklärung ausweisen. Wer also privat wenig mit dem ÖV unterwegs ist und beruflich auch nicht Zug fährt, kann heute bei einem Verzicht Steuern sparen. «Rund 50 Prozent der Angestellten profitieren von der neuen Regelung. Und 50 Prozent werden schlechter gestellt», rechnet Schärli.

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http://www.blick.ch/news/wirtschaft/weil-sie-steuern-sparen-wollen-baehn...

 

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Benjamin Franklin

27.05.2015 16:56
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Zinssätze im Bereich der direkten Bundessteuer (Kalenderjahr 201

 

Die Zinssätze bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert:

  • Verzugs- und Rückerstattungszins 3.0 %
  • Vergütungszins für Vorauszahlungen 0.25 %

http://steuerportal.ch/news/abzuge-saule-3a-im-steuerjahr-2015-und-zinss...

 

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02.04.2015 11:22
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Und der normale Büetzer ist wieder mal der Beschissene.

 

Im Kanton Bern darf ab diesem Jahr bereits für die vergangene Steuerperiode jeder Normalverdiener, welcher am selben Ort wohnt wo er auch arbeitet, auf einen Schlag ca. Fr. 1'500.- mehr Steuern zahlen als vorher!

Bei den Berufskosten wurde der Jahrelang gewährte Pauschalabzug abgeschafft. Jetzt sind dann noch die Autofahrer mit einem beschränkten Abzug an der Reihe...

Jedem nach SKOS Richtlinien behandeltem Sozialfall mit einem Kind zu Hause bleibt mehr in der Tasche als dem normal verdienenden Mittelstandsbürger der täglich zur Arbeit geht. Das kann es nicht sein!!!!!! Ich leiste mir 1 Mal in der Woche ein Feierabend Bier. Meistens am Freitag pünktlich zum beginn des nass-kalten und verregneten Wochenendes. Und während der ganzen Woche sehe ich beim schönsten Sonnenschein zum Bahnhofkaffe rüber wie hunderte Sozialfälle, Alkoholiker und Drögeler den ganzen Tag an der Sonne Bier trinken, Tribolo-Lösi aufrubeln und mit den Hunden spielen. Daneben gleich noch eine Reihe Schwarzafrikaner welche schon mit der benötigten Ware bereit stehen. Alle in Lederjacken gehüllt, mit mindestens 2-3 Iphones (nicht 3, nicht 4 nicht 4s, oder 5s, natürlich das neue 6er evtl. gar das 7bner Modell), Sneakers für 250.- und Jeans von denen ich nur zu träumen vermag. Ab und zu hält auch mal ein Freund der Typen an, meistens ein 5er BMW oder so. Aber die werden ja sicherlich alle einer Arbeit nachgehen. Ich bilde mir das ganze natürlich irgendwie nur ein. Die haben sicher Überstunden abzubauen oder einfach mal Ferien. Vielleicht auch SUVA, IV, Krankheit oder sonst etwas schlimmes. 

Ich finde es auch extrem positiv das unsere Steuerverwaltung an Mehreinnahmen denkt und für all diese Sozialschmarotzer, Steuerverschwendungsprojekte, Militär, Bund, Politiker und Beamten die Steuern erhöht. Von irgendwo her muss ja das fehlende Geld herkommen. Ja bei der Unternehmenssteuerreform I die man dem Volk vorgelegt hatte waren es nicht 300 Millionen Mindereinnahmen, da hat sich eine Sekretärin an der Zahl vertan und eine kleine Null dahinter vergessen. Das kann ja mal passieren...

Liebe Politiker. Macht nur so weiter. Die Zeit wird kommen wo sich das Volk nicht mehr alles gefallen lässt. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack... 


https://www.youtube.com/watch?v=73AQNlsMlBg

 

 

30.03.2015 12:51
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Die Bundessteuern

sind morgen fällig

 

Die Abzugsmöglichkeiten sind sehr beschränkt http://www.estv.admin.ch/bundessteuer/dokumentation/00242/00384/index.ht...

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Benjamin Franklin

02.03.2015 12:42
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Steuern sparen: So gehts am besten

SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen hat es vorgemacht: Wer Geld hat, kann massiv Steuern sparen.

 

Allein auf Bundesebene stehen den Steuer­pflichtigen gegen hundert – legale – Schlupflöcher offen.

SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen, scharfe Kritikerin ebendieser Steuerschlupflöcher, hat sich eines der besten bedient; trotz 12 Millionen Franken Vermögen und eines wohl nicht kleinen Einkommens bezahlten sie und ihr Mann 2011 keinen Franken an den Fiskus – weil sich ihr Mann in die Pensionskasse eingekauft hatte. Laut Martin Metzger, Steuerexperte beim VZ Vermögenszentrum, gibt es nur noch einen Steuerabzug für natürliche Personen, der ähnlich lukrativ sein kann: wenn ein Hausbesitzer seine Liegenschaft renoviert.

Allein auf Bundesebene stehen den Steuer­pflichtigen gegen hundert – legale – Schlupflöcher offen. SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen, scharfe Kritikerin ebendieser Steuerschlupflöcher, hat sich eines der besten bedient; trotz 12 Millionen Franken Vermögen und eines wohl nicht kleinen Einkommens bezahlten sie und ihr Mann 2011 keinen Franken an den Fiskus – weil sich ihr Mann in die Pensionskasse eingekauft hatte. Laut Martin Metzger, Steuerexperte beim VZ Vermögenszentrum, gibt es nur noch einen Steuerabzug für natürliche Personen, der ähnlich lukrativ sein kann: wenn ein Hausbesitzer seine Liegenschaft renoviert.

Parteien und Interessenverbände haben über die Jahre zahlreiche Steuerabzüge und -vergünstigungen geschaffen. So kann man in der Steuererklärung unter anderem gemeinnützige Spenden in Abzug bringen, Auslagen für die Kinderbetreuung oder die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz. Die meisten sind aber in der Höhe eng begrenzt. Für die 3. Säule können Angestellte für das Jahr 2014 bloss 6739 Franken in der Steuererklärung geltend machen, wenn sie politische Parteien unterstützen immerhin 10'100 Franken. Aber dieses Geld ist dann weg.

«Das lohnt sich immer»

Wer sich wie Kiener Nellens Mann hingegen in die Pensionskasse einkauft, kann so viel einbezahlen, wie es braucht, um seine Beitragslücke zu schliessen. Und die kann gross sein. Wie Martin Metzger sagt, ist es bei höheren Einkommen nicht unüblich, dass jemand mehrere Zehntausend oder gar Hunderttausend Franken einschiesst. Beitragslücken entstehen nicht nur, wenn jemand länger studiert oder eine Kinderpause macht, sondern auch durch Lohnerhöhungen. Dadurch steigt das voraussichtliche Altersguthaben, und es öffnet sich eine Lücke zum bisherigen, tieferen Altersguthaben.

Grundsätzlich empfiehlt Metzger nach wie vor, sich in eine gute Pensionskasse einzukaufen – auch wenn heute die Gefahr besteht, dass ein Teil der Kapitalerträge von den Erwerbstätigen an die Rentner umverteilt wird. «Aus der steuerlichen Optik lohnt sich das immer», sagt er. Besonders attraktiv ist ein Einkauf für ältere Steuerpflichtige, denn dann ist ihr einbezahltes Kapital nicht lange gebunden.

Steuerpflichtige, die zum Beispiel eine Aktiengesellschaft besitzen, können mit einem Einkauf in die Pensionskasse ihre Steuern weiter optimieren. Sie können sie auf jenes Jahr terminieren, in dem sie sich eine grosse Dividende auszahlen wollen, und sie so neutralisieren. «So kann man eine sehr schöne Steuer­ersparnis realisieren», sagt Metzger.

Umzug ist am lukrativsten

Das zweite grosse Steuerschlupfloch ist der Liegenschaftsunterhalt. Hausbesitzer dürfen so viel Geld in Abzug bringen, wie sie tatsächlich für Unterhalt und eine werterhaltende Erneuerung ausgegeben haben. Das ist vor allem für Eigentümer von älteren Mehrfamilienhäusern interessant. Sie können Jahr für Jahr eine Wohnung renovieren und so ihre Steuern über Jahre reduzieren.

Aber gleichgültig, ob die Steuerpflichtigen Ausgaben für die 2. Säule oder den Liegenschaftsunterhalt geltend machen, für beides gilt: Je höher Einkommen und Vermögen des Steuerpflichtigen sind, desto stärker profitiert er. Zahlt der Einkommensmillionär 100'000 Franken in die Pensionskasse ein, übernimmt die ­öffentliche Hand davon indirekt 40'000 Franken. Bei einem Einkommen von 100'000 Franken ist es nur noch die Hälfte. Lassen sie sich nach der Pensionierung auszahlen, müssen sie es nur zu einem reduzierten Satz besteuern.

Am nachhaltigsten senken Steuerpflichtige ihre Steuern allerdings mithilfe eines Umzugswagens. Der Steuerpflichtige mit 20 Millionen Vermögen aus der Stadt Zürich zieht mit Vorteil nach Stans, wo er jährlich 97'188 Franken weniger Steuern zahlt. Der Einkommensmillionär hingegen lässt sich mit Vorteil in Zug nieder. Dort spart er jährlich 151'304 Franken Steuern. In Genf hingegen zahlte er 55'701 Franken mehr.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Steuern-sparen-So-gehts-am-...

 

Von den Reichen lernt man sparen.

 

Hier im Forum sind einige Faktenresistent.

 

 

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Benjamin Franklin

13.02.2015 09:51
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Tipps und Tricks für die Steuererklärung

Wo gibt es Sparpotenzial beim Ausfüllen der Steuererklärung und was sollten Aktienanleger ganz besonders beachten?

Die Steuererklärung liegt zurzeit in vielen Schweizer Haushalten auf dem Küchen- oder dem Wohnzimmertisch zur Bearbeitung bereit. Ende März läuft die offizielle Einreichefrist ab. "Wir erleben oft, dass die Unterlagen lange liegen gelassen werden", sagt Thomas Wipf im cash-Talk. Der Inhaber der Treuhandgesellschaft Witreva empfiehlt hingegen, die Sache rasch an die Hand zu nehmen - und bereits im laufenden Steuerjahr die relevanten Belege und Papiere zu sammeln.

Dazu gehören beispielsweise Ausgaben für eine Weiterbildung (inklusive Verpflegung, Material und Transport), Arzt- und Zahnarztbesuche oder gemeinnützige Spenden. Zudem kann durch die Einzahlung in ein Säule-3a-Konto doppelt profitiert werden. Einerseits ist ein Betrag von bis zu 6768 Franken vom Einkommen abziehbar. Andererseits bieten 3a-Konten viel attraktivere Zinsen als herkömmliche Sparkonten. "Allerdings muss das Geld bis spätestens am 31. Dezember bei der Bank eintreffen", sagt Thomas Wipf. Ebenfalls lohnt sich ein Vergleich der einzelnen Anbieter, da die Zinssätze stark variieren (mehr dazu hier).

Unfall und Krankheit positiv nutzen

Für Besitzer von Liegenschaften gilt: Unterhalts- und Renovationsarbeiten auf mehrere Steuerperioden verteilen, um die Steuerprogression zu umgehen, lohnt sich meistens. Gleiches gilt für die Einzahlung in die Pensionskasse. Diese Gelder werfen zudem mit 1,75 Prozent eine überdurchschnittliche Rendite ab.

Gerne vergessen gehen auch die Kosten für Unfall und Krankheit. "Alle Belege sollten gesammelt werden. Denn Grundsätzlich ist alles abzugsfähig, was von der Versicherung nicht rückerstattet wurde", so der Steuerberater. Insbesondere im Bereich Zahnbehandlungen gäbe es durchaus Kosten, die einschenken würden. Gleiches gilt für Zinsen auf private Schulden. Sei es ein Fernseher auf Pump oder ein Darlehen vom Kollegen, beides kann abgezogen werden.

Eine Lösung für Aktienbesitzer

Wer sein Geld verwalten lässt, hat ebenfalls Sparpotenzial. Und zwar können pauschal 3 Promille der Verwaltungs- und Verwahrungskosten geltend gemacht werden, maximal aber 6000 Franken. Was diese Marke übersteigt, muss belegt werden.

Fleissige Aktienbesitzer wissen, dass das Ausfüllen des Wertschriften- und Guthabenverzeichnisses mitunter sehr aufwendig sein kann. "Wir empfehlen den Leuten deshalb, bei der Bank einen Steuerauszug zu bestellen", sagt Wipf. Darauf sind sämtliche Wertschriften ersichtlich, in deren Besitz man während einer Steuerperiode war. Das sei meistens auch im Eigeninteresse, weil dann die Verrechnungssteuer sauber abgezogen werden könne.

Im cash-Talk sagt Witreva-Geschäftsführer Thomas Wipf zudem, wann sich in Bezug auf Steuern sparen ein Gemeindewechsel lohnt und wann nicht.

http://www.cash.ch/news/front/tipps_und_tricks_fuer_die_steuererklaerung...

 

 

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05.09.2014 16:55
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Märkte und Meinungen: Steuern sparen bei der Vorsorge

5.9.2014

An einem Rechenbeispiel verdeutlicht sie die These, dass im Vorsorgevermögen rund die halbe jährliche Anlagerendite ausreicht, um im Vergleich besser abzuschneiden als bei einer privaten Anlage der Gelder. Dies liegt vor allem an den Steuervorteilen, die Pensionskasseneinkäufe bieten.

http://www.nzz.ch/finanzen/steuern-sparen-bei-der-vorsorge-1.18374328

 

Wir haben keine 2. Säule und darum alles in 3a. Das ist aber nicht so wichtig. Für mich lag es von Anfang an auf der Hand, dass man damit langfristig gut fährt.

 

 

 

 

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20.08.2014 09:43
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Gebundene Vorsorge 3a: Steuerabzug und Steuern sparen mit der 3a

Durch diesen Abzug kann die jährliche Steuerrechnung, je nach persönlichem Grenzsteuersatz, beachtlich reduziert werden. Die dritte Säule hilft dadurch Steuern zu sparen und gleichzeitig für das Alter vorzusorgen.

http://www.vorsorge-3a.ch/vorsorge-saeule-3a/steuerliche-behandlung/steu...

 

Die Leute, die wirklich langfristig orientiert sind, rechnen auch die Steuerersparnis in ihr Investment ein.

Und diese Steuerersparnis hat es in sich.

 

 

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10.07.2014 08:37
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Wo liegt Ihr Steuerparadies?

Je nach Einkommen sind andere Gemeinden steuergünstig. Finden Sie mit unserer interaktiven Grafik heraus, wo Ihr Paradies und Ihre Hölle ist.

http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/4117/wo-liegt-ihr-steue...

 

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22.02.2014 14:09
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Gerichtskosten & Anwaltskosten

Anwaltskosten zur Durchsetzung einer Forderung, die zu einem steuerbaren Einkommen führt, können grundsätzlich als Gewinnungskosten geltend gemacht werden.

http://www.tagblatt.ch/altdaten/tagblatt-alt/tagblattheute/hb/leben/tb-l...

 

 

– Gerichts- und Anwaltskosten für Sicherung und Einforderung von Guthaben,

http://www.bilanz.ch/steuern/12-steuertipps-auf-sicherem-pfad

 

 

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13.02.2014 14:57
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«Das Leben nicht mit den Steuern steuern»

Steuerexperte Hans Schoch nennt die häufigsten Fehler beim Ausfüllen der Steuererklärung, gibt Tipps und Tricks – und erklärt, wie sich eine gute Zahlungsmoral auf die Psyche auswirken kann.

Welches sind gemäss Ihrer Erfahrung die grössten Fehler beim Ausfüllen der  Steuererklärung?


Hans Schoch*:
Das unabsichtliche Nichtdeklarieren von Vermögens- und/oder Einkommenspositionen kommt sehr oft vor.

Wie lässt sich das vermeiden?
Eine Plausibilisierung der deklarierten Werte vor der Abgabe der Steuererklärung könnte oft viele Fehler verhindern. Die ungefähre Verbrauchsgrösse ergibt sich durch folgende einfache Rechnung: Vermögen per 1. Januar plus liquides Einkommen minus Vermögen per 31. Dezember. Zeigt das Resultat eine vernünftige Grösse, kann davon ausgegangen werden, dass die Angaben in der Steuererklärung richtig sind und keine Positionen vergessen gingen.

Umgekehrt deklariert manch ein Steuerpflichtiger zu viel, weil er die Abzugsmöglichkeiten nicht ausschöpft. Wo liegen die grössten Steuerabzugsmöglichkeiten für Private?
Grosse Abzugsmöglichkeiten bieten zum Beispiel die 2. Säule und die Säule 3a sowie die Unterhaltskosten von Liegenschaften. Grundsätzlich können Immobilienbesitzer die Kosten für den Unterhalt ihrer Eigentumswohnung oder ihres Einfamilienhauses steuerlich geltend machen, was in vielen Fällen ihr steuerbares Einkommen im Jahr des Ausgabenanfalls stark reduzieren kann. Besitzer von Wohneigentum sollten zudem prüfen, ob allenfalls ein Eigenmietwert-Abzug infolge Unternutzung möglich ist.

Und wie sieht es bei Selbstständigerwerbenden aus?
Grosses Abzugspotenzial ergibt sich, wenn sie sich freiwillig einer 2. Säule anschliessen und hierfür Beiträge und auch entsprechende Einkäufe steuerlich geltend machen. Betreiben sie ihre Vorsorge jedoch lediglich mit der Säule 3a, so sind jährliche Beiträge bis zu 20 Prozent des Gewinns, maximal 33'696 Franken möglich.


Dagegen behaupten Angestellte oft, dass sie kaum Steuerabzugsmöglichkeiten haben. Zu Recht?
Ich bin der Meinung, dass auch Angestellte ganz schön Steuern sparen können, indem sie zum Beispiel jährlich einen Betrag in die Säule 3a einzahlen – konkret maximal 6739 Franken – und indem sie, soweit dies möglich ist, Einkäufe von mehreren 1000 Franken in ihre 2. Säule vornehmen. Natürlich müssen diese Beträge beim späteren Bezug wieder versteuert werden. Das geschieht jedoch zu einem wesentlich tieferen Steuersatz. Zudem sind diese Gelder während der ganzen Dauer vermögenssteuerfrei und die Zinserträge einkommenssteuerfrei.
Weitere Abzugsmöglichkeiten sehe ich bei den Berufsauslagen.

Nämlich?
Hier gilt der Ratschlag, bei berufsbedingten Auslagen möglichst immer Belege und Quittungen zu verlangen und diese für Beweiszwecke aufzubewahren. Abzugsfähig sind, sofern diese Kosten belegt und als erforderlich begründet werden können, beispielsweise Auslagen für den Weg zur Arbeit (wie Velopauschale, ÖV-Gebühr oder Autospesen), Mehrkosten bei der auswärtigen Verpflegung (Verpflegungspauschale, Schicht- oder Nachtarbeit) sowie übrige erforderliche Kosten für die Berufsausübung (Fachliteratur, EDV-Hardware und -Software, privates Arbeitszimmer usw.). Die Abzüge dieser Position können vor allem bei auswärtigem Wochenaufenthalt, bei Pendlern sowie im Fall von grösseren Weiterbildungskosten ein erfreuliches Ausmass annehmen und somit die Steuerrechnung stark reduzieren.

Ein anderer oft gehörter Steuertipp lautet, im Hinblick auf die Auszahlung von grösseren Beträgen aus der Säule 3a und der 2. Säule den Wohnort in einen steuergünstigen Kanton verlegen. Was halten Sie davon?
Die steuerlichen Belastungen bei Auszahlungen aus der 2. Säule und der Säule 3a sind je nach Kanton sehr unterschiedlich und verleiten Steuerpflichtige immer wieder dazu, einen Wohnortswechsel ins Auge zu fassen. Als «ganzheitlicher» Steuerberater bin ich jedoch mit solchen Empfehlungen sehr zurückhaltend und beschränke meine Ratschläge für einen Umzug auf jene Fälle, bei denen aus anderen Gründen eine örtliche Veränderung sowieso geplant ist. Meine Devise lautet: «Man soll nicht das Leben mit den Steuern steuern.
»

Soll man bei komplexen Steuerplanungsmassnahmen bereits vorgängig das Gespräch mit den Steuerbehörden suchen?
Eine vorgängige Klärung eines Vorhabens mit dem zuständigen Steuerkommissär kann durchaus Sinn machen. Es wird jedoch zunehmend schwieriger, von den Steuerbehörden im Voraus verbindliche Zusagen zu bekommen – schon gar nicht auf «anonymer» Basis.

Wenn ich aber konkret meine Steueroptimierungsvorhaben darlege, mache ich da die Behörde nicht unnötig auf mich aufmerksam?
Die Überlegung, dass ich dadurch einen ruhenden Stein ins Rollen bringe, ist durchaus berechtigt. Komplexere Steuerplanungen sollten jedoch unbedingt mit entsprechenden Steuerfachleuten besprochen werden, um so die Machbarkeit wie auch das eventuell damit verbundene Restrisiko realistisch erkennen zu können. 



Lohnt es sich, möglichst frühzeitig die fälligen Steuern zu bezahlen?
Ich gebe seit vielen Jahren immer wieder den Ratschlag, die Steuerrechnung so früh wie möglich zu bezahlen. Die Zinsgutschrift auf dem individuellen Steuerkonto ist sehr vorteilhaft, und das Gefühl, keine Steuerschulden zu haben grossartig. Und die Stimmung bei einer allfälligen Rückzahlung durch das Steueramt – sollte man sogar zu viel einbezahlt haben – ist schlichtweg grandios. 


http://www.handelszeitung.ch/invest/vorsorgen/das-leben-nicht-mit-den-st...

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31.01.2014 12:18
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Eine saubere Dokumentation hilft Steuern sparen

Steuererklärung – Das korrekte und vollständige Ausfüllen der Steuererklärung setzt eine gute Dokumentation voraus. Gerade Eigentümer von Immobilien können mit einer solchen sicherstellen, dass sie sämtliche abzugsfähigen Aufwendungen steuerlich geltend machen können.

http://www.hev-schweiz.ch/home/aktuell/artikel/?tx_ttnews[tt_news]=7149&...

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18.12.2013 10:58
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aprecio hat am 18.12.2013 - 10:23 folgendes geschrieben:

in manchen ländern werden die steuern direkt vom lohn abgezogen,

In der Schweiz macht man das mit der Quellensteuer.

Aber auch da kann man optimieren

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18.12.2013 10:23
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man kann alles schönreden

in manchen ländern werden die steuern direkt vom lohn abgezogen, ohne dass man viel zeit dafür investieren müsste und ohne dass ein anwalt oder treuhänder mitverdient.

man kann sich in anderen ländern darauf verlassen, dass man einen nettobetrag auf dem konto hat und sollte aufgrund einer einkommensveränderung ein guthaben resultieren, wird der saldo auf das konto des steuerzahlers gutgeschrieben - nicht für die nächste abrechnung zurückbehalten.

18.12.2013 10:05
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Steuerbelastung in der Schweiz ist laut OECD gesunken

n den meisten Industrieländern ist der Anteil der Steuern und Sozialabgaben an der Wirtschaftskraft spürbar gestiegen. Im OECD-Schnitt kletterte er 2012 auf 34,6 Prozent von 34,1 Prozent im Jahr davor. In der Schweiz liegt die Steuerbelastung gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP) bei vergleichsweise tiefen 28,2 Prozent.

Damit ist sie gegenüber 2011 um 0,4 Prozent gesunken, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag mitteilte.

Auch im Vergleich mit den Nachbarländern liegt die Schweiz gut da. Die OECD hat für Frankreich ein Verhältnis Steuerbelastung/BIP von 45,3 Prozent berechnet.

In Italien liegt dieser Wert bei 44,4 Prozent, in Österreich bei 43,2 und in Deutschland bei 47,6 Prozent. OECD-weit liegt die Steuerbelastung in Dänemark und Belgien mit jeweils 48 Prozent am höchsten.

Als Grund für die höheren Steuerbelastung im OECD-Raum nannte die Organisation einerseits steigende Steuereinnahmen, andererseits die schrumpfende Wirtschaftsleistung in einigen Staaten. (SDA)

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/steuerbelastung-in-der-schweiz-ist-l...

 

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05.12.2013 08:44
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Die besten Tipps zum Steuern sparen

Durch geschickte Vorkehrungen bis zum Jahresende lassen sich ganz legal Steuern sparen. cash hat die wichtigsten Steuer-Spartipps zusammengestellt.

Wenn die Steuererklärung Anfang Jahr ins Haus flattert, ist es zu spät zum Steuern sparen. Wer aber noch vor Jahresende mögliche Massnahmen trifft, kann unter Umständen viel Geld einsparen.

Steuern spart man mittels einer vorausschauenden Planung. Es geht darum, während des Jahres steuerfreie Einkünfte zu generieren und das Terrain für Abzugsmöglichkeiten vorzubereiten, die die Steuerprogression brechen. Wie stark man von Steuerreduktionen profitieren kann, hängt von der individuellen Situation ab (siehe dazu Dos and Don'ts beim Pensionskasseneinkauf). Die nachfolgenden Tipps sind deshalb nach Kategorien von Steuerpflichtigen geordnet.
 

Tipps für alle Steuerpflichtigen

Dritte Säule einzahlen: Beiträge in die dritte Säule sind voll vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig. Für Erwerbstätige mit Pensionskasse ist der Abzug für das Jahr 2013 auf maximal 6739 Franken festgelegt (siehe auch Ratgeberartikel Konto oder Wertschriften für die Säule 3a? und Anlagevarianten in der 3. Säule).

Allgemeine Abzüge: Wenn Sie nicht nur von den Pauschalabzügen Gebrauch machen wollen (z.B. Kosten für Weiterbildung und Umschulung, Fremdbetreuung der Kinder, Krankheit und Unfall, Versicherungsprämien, Wertschriftenverwaltung, Sozialabzüge usw.), weil die effektiven Kosten höher sind als der Pauschalabzug, so sammeln Sie alle Belege dafür, um die effektiven Kosten geltend machen zu können.

Versicherungsprämien: Die Prämien für die Kranken-, Unfall-, Lebens- und Rentenversicherung sind bis zu einem vorgegebenen Maximalbetrag abzugsfähig. Für die direkte Bundessteuer beträgt der höchtmögliche Abzug 1700 Franken für ledige Steuerpflichtige, bei Verheirateten liegt die Obergrenze bei 3500 Franken, jeweils inklusive Erträgen aus Bank- und Sparkonten.

Spenden: Gutes tun und Steuern sparen ist möglich. Spenden an gemeinnützige Organisationen, in vielen Kantonen auch an Parteien und Gewerkschaften, sind bis zu maximal 20 Prozent des Reineinkommens abzugsfähig.

Abzug für das Arbeitszimmer: Bei regelmässiger Arbeit zu Hause ist ein Abzug für das Arbeitszimmer zulässig, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Die Arbeit im Büro muss z.B. aufgrund des langen Arbeitswegs (Faustregel: mehr als eine Stunde), fehlender Ruhe oder fehlendem Arbeitsplatz unzumutbar sein, es muss ein wesentlicher Teil des Gesamtpensums sein (meist 40 Prozent), es braucht einen spezifisch eingerichteten Raum, der ausschliesslich als Arbeitszimmer dient. Wer diesen Abzug geltend macht, verzichtet im Gegenzug auf die Berufsauslagepauschale, darf dafür aber alle weiteren Berufsauslagen für Computer, Fachzeitschriften, Telefonate sowie anteilige Nebenkosten für Heizung, Reinigung und Beleuchtung des Arbeitszimmers geltend machen.

Einkauf in die Pensionskasse: Wer kann, sollte freiwillige Beiträge in die Pensionskasse einzahlen, die wie die Säule 3a voll abzugsfähig sind. Der maximal mögliche Betrag lässt sich bei der Pensionskasse anfragen. Für den optimalen Steuereffekt macht man am besten gestaffelt jedes Jahr eine Einzahlung. Achtung: Prüfen Sie vor der Einzahlung den Gesundheitszustand ihre Pensionskasse. Denn wenn Sanierungen oder Teilliquidationen drohen, zahlen Sie mit dem getätigten Einkauf mit!

Umweltfreundliches Auto: Wer ein energieeffizientes Auto mit weniger PS und tieferem Gewicht fährt, spart steuern. In der Vermögenssteuer nicht vergessen, den Wert des Autos jedes Jahr weiter abzuschreiben (z.B. 40 Prozent in Zürich, 35 Prozent in Bern).

Umzug: Mit einem Wechsel in eine steuergünstige Gemeinde lassen sich Tausende von Franken einsparen. Alleine der Umzug von der Stadt Zürich nach Zug bringt eine Reduktion der Steuerbelastung von fast 40 Prozent. Wichtig: Wer im Laufe eines Jahres in einen anderen Kanton wechselt, wird für das ganze Jahr vom Steueramt des neuen Wohnorts veranlagt. 

Schulden: Grundsätzlich können Schulden wie Hypotheken, Privatdarlehen, Kleinkredite und weitere belegbare Ausstände von den Steuern abgezogen werden. Diese Abzüge reduzieren das Vermögen und damit die Vermögenssteuer. Zudem ist es auch zulässig, sämtliche geschuldeten Zinsen vom Einkommen abzuziehen, solange die Obergrenze nicht überschritten wird. Diese liegt bei 50'000 Franken plus Vermögenserträge. 

Vorzeitig Steuern bezahlen: Wer im voraus Steuerbeiträge bezahlt, wird in der Regel mit einem Vorzugszins belohnt. Denn je nach Kanton verrechnet die Steuerverwaltung einen Zins für vorzeitig einbezahlte Steuern. Diese Zinsen sind meist höher als die von den Banken bezahlten Zinsen. Achtung: Es wird empfohlen, nicht mehr als den provisorischen Betrag einzuzahlen. Meist werden überschüssige Einzahlungen wieder rückerstattet. Einzelne Kantone wie Zug und Schwyz gewähren bei Zahlung bis Jahresmitte sogar ein Skonto von bis zu zwei Prozent. 

 

Tipps für Leute mit Wertschriftenportfolio

Obligationen verkaufen: Grundsätzlich gilt, dass Zinsen und Dividenden vom Wertpapierbesitzer im Zeitpunkt der Fälligkeit zu versteuern sind. Wer Obligationen vor dem Zinstermin verkauft, erhält die im Verkaufspreis eingerechneten, aufgelaufenen Zinsen (Marchzinsen) steuerfrei. Aber Achtung: Ein systematischer Verkauf jedes Jahr gilt als Steuerumgehung und wird besteuert.

Tiefzinsobligationen: Bei Tiefzinsobligationen ist der erzielte Kursgewinn steuerfrei, sofern es sich nicht um eine überwiegend einmalverzinsliche Obligation handelt (Auskunft geben die Banken). Erträge aus SICAV-Fonds können in einigen Kantonen steuerfrei sein.

 

Tipps für Hauseigentümer

Planung Liegenschaftsunterhalt: Besitzer von in- und ausländischen Immobilien können in den meisten Kantonen und beim Bund jedes Jahr entscheiden, ob sie den Pauschalabzug oder die effektiven Unterhaltskosten geltend machen wollen. Deshalb gilt: Planen Sie den Unterhalt so, dass Sie Jahre mit kleinem Unterhalt (Pauschalabzug) und Jahre mit grösserem Unterhalt (effektive Kosten) bilden. Grössere Renovationen werden am besten über mehrere Steuerjahre gestaffelt. Massgebend für die Steueranrechnung ist das Datum der Handwerkerrechnungen.

Hypothekarschuld anpassen: Sie können ihre Säule 3a oder auch Pensionskassengelder alle fünf Jahre zur Amortisation von Hypotheken einsetzen. Bei den momentan tiefen Zinsen lohnt sich dies eventuell aus steuerlicher Sicht. Umgekehrt können hohe Hypothekarzinsen tiefere Steuern bedeuten, vorausgesetzt, der Abzug übersteigt den Eigenmietwert. Sprechen Sie mit der Bank über die optimale Höhe der Hypothek.

Unternutzungsabzug für Eigenheim: Wenn Sie ein Zimmer in Ihrem Eigenheim nicht mehr nutzen, weil beispielsweise eines Ihrer Kinder ausgeflogen ist, können Sie einen Unternutzungsabzug geltend machen. So wird der steuerbare Eigenmietwert verringert.
 

Tipps für die Pensionierung

Vorsorgebezüge staffeln: Lassen Sie sich einen Teil ihrer Vorsorgeguthaben aus der 2. und 3. Säule schon vor der Pensionierung auszahlen. Die Staffelung der Bezüge senkt die darauf erhobenen Steuern beträchtlich.

Schenkung richtig planen: In vielen Kantonen ist die Erbschafts- und Schenkungssteuer an direkte Nachkommen abgeschafft worden. Auch die Freibeträge haben viele Kantone neu festgelegt. Achten Sie darauf, dass Sie solche Freibeträge auf allen Stufen optimal ausschöpfen (z.B. zuerst der Ehefrau, dann den Kindern schenken).
 

Tipps für Selbständige

Rechtsform der Firma prüfen: Die Umwandlung der Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft oder eine GmbH könnte steuerlich vorteilhaft sein. Verschiedene Kantone erlauben, auch Architekturbüros, Arztpraxen und Anwaltskanzleien in Aktiengesellschaften umzuwandeln. Dann werden die privaten Einkünfte am Wohnsitz und die Gewinne am Firmensitz versteuert. Die Gewinnsteuer ist tiefer als die Einkommenssteuer. Mit der Privilegierung der Dividendeneinkommen beim Bund und in den meisten Kantonen sind Einzelfirmen steuerlich nicht mehr besser gestellt als AG und GmbH.

 

Steuerspareffekt mit Steuerrechner abschätzen

Steuern sparen können alle steuerpflichtigen Personen. Je höher jedoch ihr steuerbares Einkommen ist (höhere Progression), desto effektiver ist eine konsequente Steuerplanung. Der cash-Steuerrechner gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, wie effektiv Steuereinsparungen für Sie sind. 
Und so gehen Sie vor: Geben Sie im cash-Steuerrechner die verlangten Daten zu Ort, steuerbarem Einkommen und Vermögen auf Basis der letzten Steuerrechnung ein und merken Sie sich den errechneten Totalsteuerbetrag (1). Rechnen Sie alles nochmals durch mit dem kleinen Unterschied, dass Sie das steuerbare Einkommen um 1000 Franken erhöhen. Errechnen Sie die Differenz zwischen dem nun erhaltenen Totalsteuerbetrag (2) und (1). Die Differenz dividiert durch 1000 ergibt ihren ungefähren Grenzsteuersatz. Beispiel: Die Differenz zwischen (2) und (1) ergibt 320 Franken. 320:1000=0,32, was bedeutet, dass Sie mit jedem Franken, um den Sie das steuerbare Einkommen reduzieren können, 32 Rappen an Steuern sparen!

http://www.cash.ch/news/front/die_besten_tipps_zum_steuern_sparen-315042...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.09.2013 13:26
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Wie Sie richtig Steuern sparen

 Anlagen haben einen anderen Effekt als Zinserträge oder PK-Gelder
 

ZÜRICH Thomas Metzger, Steuerexperte beim VZ Vermögenszentrum, weiss aus Erfahrung: «Es ist nicht sinnvoll, Anlagen zu tätigen, nur weil sie Steuersparmöglichkeiten eröffnen.» Die Anlagestrategie muss in erster Linie den persönlichen Verhältnissen angepasst werden. Dabei spielen das Alter, die familiäre Situation, die Höhe von Einkommen und Vermögen und die Risikoneigung des Anlegers die entscheidende Rolle. Erst wenn die Anlage- oder Sparstrategie nach diesen Kriterien festgelegt ist, sind auch die Steuerfolgen zu prüfen und zu optimieren. Dabei muss man folgende Punkte beachten:

Einkommenssteuer: Kurs- und Währungsgewinne sind für Private bei allen Anlageformen steuerfrei. Die Zins- oder Dividendenerträge dagegen sind steuerpflichtig. Das gilt für Aktien und Obligationen ebenso wie für Anlagefonds.

Vermögenssteuer: Die Kantone verlangen auf dem Wert der Anlagen per Ende Jahr auch noch eine Vermögenssteuer. Das Vermögen ist aber erst ab einem bestimmten Betrag steuerpflichtig. Vorsorgegelder: Das im Rahmen der 2. und der Säule 3a angesparte Kapital wird erst bei der Auszahlung und dann zu einem Vorzugssatz getrennt vom übrigen Einkommen besteuert. Immobilien: Wer eine Immobilie kauft, kann die Schuldzinsen für die Hypothek sowie die Unterhaltskosten vom Einkommen abziehen. Die Hypothekarschuld reduziert das Vermögen. Mieteinnahmen oder Eigenmietwert müssen als Einkommen versteuert werden.

Fazit: Aus steuerlicher Sicht ist es angezeigt, möglichst hohe, steuerfreie Kapitalgewinne zu erzielen. Im Gegenzug sollte darauf geachtet werden, dass sich die steuerpflichtigen Erträge – Dividenden, Zinsen – nicht überproportional verhalten. Dieses Vorgehen birgt für den Anleger jedoch Gefahren. Der Grund: Kapitalgewinne sind nur mit Risiko zu erzielen, können sich also leicht auch in Kapitalverluste verwandeln.

 

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Benjamin Franklin

02.06.2013 10:25
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mal was zum Lachen

Aber wen zum Kuckuck habe ich denn bloss vergessen ???

 

den zweit grössten Brocken hast du vergessen:

Die Bauern, obgerechtfertigt oder nicht, denen wird nicht mit der Schaufel, sondern mit dem Bagger zu geschaufelt. Und genau jene Partei, die sonst immer für sparen plädiert, profitiert am meisten davon, und unterstütz ihre Klientel, mein "geliebte" SVP

 

01.06.2013 16:28
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hehehe, good one! Lol

31.05.2013 10:55
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Wer kann mir helfen…???

Die haben mir meine ehrlich ausgefüllte Steuererklärung wieder zurückgeschickt !!!

Als Antwort auf Frage 21 "ernähren / unterhalten Sie neben sich selbst noch andere Personen?“

Da habe ich wahrheitsgetreu geantwortet: „ja“ mit dem Komentar:

- über 2 Millionen AHV-Bezüger

- 185'000 illegale Immigranten

- 236'000 Arbeitslose und arbeitsscheue

- 42'000 Inhaftierte in über 27 Gefängnissen

- über 400'000 Asylanten

und letztendlich auch noch alle Deppen in unserem Parlament.

Scheinbar war das keine akzeptable Antwort !!!

Aber wen zum Kuckuck habe ich denn bloss vergessen ???

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Benjamin Franklin

28.02.2013 13:18
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Steuern: Wie Sie Geld sparen können

Neue Abzüge, unbekannte Vergünstigungen und viele ganz legale Tricks: So lässt sich beim Ausfüllen der Steuererklärung und mit der richtigen Steuerplanung viel Geld sparen.

 

1. Parteispenden
Beiträge bis zu 10 000 Franken an politische Parteien können neu abgezogen werden. Inhaber von politischen Ämtern können ihre Parteibeiträge ebenfalls geltend machen. Unternehmen können wie bisher politische Parteien über den Werbeaufwand unterstützen, aber nicht den Wahlkampf des Patrons.

2. Fremde Kinderbetreuung
Werden Kinder auswärts betreut, weil die Eltern erwerbstätig, in Ausbildung oder nicht betreuungsfähig sind, können 10 000 Franken pauschal abgezogen werden. Das neue Gesetz gilt vorerst für die Bundessteuern, ab 2013 in allen Kantonen und für Kinder bis 14 Jahre. Bisher gewähren erst NW und GR einen Abzug in dieser Höhe, UR, OW und AR immerhin die effektiven Kosten. Bei getrennten Eltern steht der Abzug dem Elternteil mit dem Sorgerecht zu. Bei gemeinsamer Betreuung wird der Abzug geteilt.

3. Schenken trotz Initiative 
Wird die Erbschaftssteuerinitiative angenommen, sind Schenkungen von 20 000 Franken pro Jahr und pro beschenkte Person rückwirkend ab 1. Januar 2012 steuerfrei.

4. Arztbesuche vor den Sommerferien
Selbstgetragene Krankheitskosten wie Selbstbehalte können in den meisten Kantonen abgezogen werden, soweit sie fünf Prozent des Reineinkommens übersteigen. Damit die Rechnungen auch pünktlich vor Jahresende ausgestellt und die Kosten geltend gemacht werden können, sollten grös­sere Behandlungen und Therapien im ersten Halbjahr ­angegangen werden.

5. Schenken bei Konkubinat 
Eine Schenkung an Konkubinatspartner wird mancherorts gleich besteuert wie eine an Nichtverwandte. Einen Ausweg bietet der Kauf einer Liegenschaft in einem Kanton, in dem keine solche Besteuerung erfolgt. Dieses Haus kann nach einer gewissen Frist als Schenkung dem Partner übertragen werden. Denn Immobilien werden im Standortkanton besteuert und nicht im Wohnsitzkanton.

6. 250 Franken pro Kind
Eltern kommen bei der direkten Bundessteuer erstmals in den ­Genuss des Elterntarifs. Für das Steuerjahr 2011 wird von der geschuldeten Steuer für verheiratete Personen pro Kind ein Betrag von 250 Franken abgezogen.

7. Umkehr der Beweislast 
Wer der Steuerhinterziehung oder des Steuerbetrugs verdächtigt wird, muss nicht seine Unschuld beweisen. Den Tatbestand muss die Steuerbehörde nachweisen. Das gilt neu auch bei Ehegatten. Die solidarische Haftung des anderen Ehepartners für die Busse bleibt ausgeschlossen, auch wenn er die Steuererklärung mitunterzeichnet hat.

8. Unterhalt bei getrennten Eltern
Wenn getrennte Eltern Unterhaltszahlungen leisten, steht der Kinderabzug dem Elternteil mit dem höheren Einkommen zu. Der andere Elternteil darf den Unterstützungsabzug geltend machen. Bei erwachsenen Kindern in Ausbildung können Unterhaltszahlungen nicht abgezogen werden.

9. Kinderabzug
Kinderabzug ist auch für ­erwachsene Kinder in Ausbildung möglich. Eine ­Alterslimite von 25 beziehungsweise 26 Jahren kennen nur die Kantone TG, TI, ZH und GE. In vielen Kantonen besteht hingegen eine Einkommenslimite des Kindes. Sie reicht von 10 000 Franken pro Jahr im Kanton TG bis zu 20 000 Franken im Kanton VS. 

10. Versicherungsabzug für Kinder
Der Elternteil, der den Kinderabzug geltend macht, kann bei den Bundessteuern auch einen Abzug für Sparzinsen und Versicherungen von 700 Franken geltend machen. Leisten beide Eltern Unterhaltszahlungen, können beide diesen Abzug vornehmen. 

11. Nicht nur tiefe Steuern
Allein wegen der tieferen Steuern zu zügeln, ist nicht ratsam. Neben der Steuerbelastung müssen auch weitere Abgaben und Gebühren, die Wohnkosten oder die Verkehrsverbindung zum Arbeitsweg ­berücksichtigt werden.

12. Wochenaufenthalt reicht nicht
Wer in einem steuergünstigen Ort als Wochenaufenthalter lebt, sein soziales Umfeld, seine Familie, Freunde und Vereine aber anderswo hat, ist am anderen Ort steuerpflichtig. Massgebend ist nicht die berufliche Tätigkeit. Entscheidend ist der Status am 31. Dezember. Den Beweis für einen anderen Sachverhalt muss der Steuerpflichtige erbringen. 

13. Erben von Schwarzgeld
Wer Schwarzgeld erbt, kann von einer Erbenamnestie profitieren. Im Gegensatz zur Selbstanzeige bei eigenem Schwarzgeld werden Nachsteuer und Verzugszins nur für drei und nicht zehn Jahre rückwirkend erhoben. Auch eine Busse entfällt. 

14. Alimente oder Abfindung 
Bei einer Scheidung muss festgelegt werden, ob eine einmalige ­Kapitalabfindung erfolgen soll oder eine Alimentenzahlung. Die Besteuerung ist ­jeweils ­gerade umgekehrt. Wer Alimente zahlt, kann diese abziehen, wer sie erhält, muss versteuern. Wer hin­gegen Abfindungen leistet, kann diese nicht abziehen. Für die Begünstigten sind sie dafür steuerfrei. 

15. Lehrlinge müssen Lohn versteuern
Mit Ausnahme des Kantons TI müssen in allen Kantonen auch minderjährige Erwerbstätige ihr Einkommen selber versteuern. Nicht aber andere Einkünfte wie Sparzinsen oder das Vermögen. Zudem gelten hohe Freigrenzen. 

16. Heirat als Doppelverdiener
In einigen Kantonen lohnt sich heiraten inzwischen auch für Doppelverdiener. Dank entsprechenden Abzügen fällt die Steuerbelastung dort sogar tiefer aus, wie die folgenden Beispiele aus verschiedenen Kantonshauptorten zeigen.

17. 3 Monate steuerfrei
Wer in die Schweiz zieht und nicht arbeitet, wird nach 90 Tagen ­Aufenthalt steuerpflichtig, wer arbeitet, bereits nach 30 Tagen. Wenn die Steuerpflicht entsteht, gilt sie jedoch bereits ab Tag 1.

18. Glückspilze und Steuern
Auszeichnungen bis zu 10 000 Franken wie ein Kulturpreis sind steuerfrei. Ebenso Gewinne im Spielcasino. Auf Lottogewinnen im Ausland wird zwar keine Verrechnungssteuer erhoben. Sie sind in der Schweiz trotzdem als Einkommen zu versteuern. Ebenso Lotto­gewinne in der Schweiz, wo die Verrechnungssteuer zurückgefordert werden kann. 

19. Effektive Krankheitskosten
Selbstgetragene Krankheitskosten können abgezogen werden, wenn sie fünf Prozent vom Reineinkommen übersteigen. Grosszügiger sind SZ und GL (ab 3 Prozent), SG, VS (ab 2 Prozent) und GE (ab 0,5 Prozent). BL hat keine Begrenzung. Zu diesen Kosten zählen auch Pflegekosten von mehr als 60 Minuten pro Tag im Heim oder von der Spitex, ebenso Kosten für Fortpflanzungshilfen. Zöliakiepatienten können pauschal 2500 Franken abziehen. Nicht mehr abzugsberechtigt sind Diabetiker. 

20. Offene Rechnungen 
Offene Rechnungen am Jahresende können als Schulden vom Vermögen abgezogen werden. 

21. Scheiden nach Fasnacht
Eine Scheidung oder Trennung nach der Fasnacht wirkt sich auf die Steuern günstiger aus als eine vor Weihnachten. ­Getrennte Partner werden in den meisten Kantonen zum Jahresende getrennt besteuert als Alleinstehende. Der Tarif ist deutlich höher. Wer Unterhaltszahlungen leistet, kann diese abziehen. Vor Weihnachten sind somit deutlich weniger Abzüge möglich als nach der Fasnacht für den Rest des Jahres. 

22. Früher zahlen wird belohnt 
In vielen ­Kantonen lohnt es sich, die Steuern zu früh zu zahlen. So zahlt NW 2,5 Prozent Zins, OW, UR, ZG und GE immerhin 2 Prozent. Wer seine Steuern verspätet zahlt, muss mit Verzugszinsen von bis zu 5 Prozent rechnen.

23. Fragen kostet nichts
Bei Unklarheiten hilft oftmals der Veranlagungsbeamte auf dem Steueramt weiter. Diese Auskunft ist mindestens so verlässlich wie die eines Steuerexperten. Und obendrein noch gratis. Viele nützliche Informationen bieten ausserdem die Internet­seiten der kantonalen Steuerämter. Ein Verzeichnis mit dem direkten Link zu jedem Steueramt ist auf der Inter­netseite www.swiss-tax.ch zu finden.

Liegenschaft. 

Steuerplanung mit Wohneigentum wird vom Fiskus oft mit ­Argwohn betrachtet. Doch viele Tricks wie tiefe Mieten für Verwandte oder Nutzniessung zur Senkung der Erbschaftssteuer sind völlig legal.

24. Kaufen und renovieren
In allen Kantonen dürfen jetzt Renova­tionskosten auch in den ersten fünf Jahren nach dem Kauf einer Liegenschaft abgezogen werden. Die Übergangsfrist zur Abschaffung der Dumont-Praxis, welche solche Abzüge bisher verboten hat, ist per Bundesgesetz nun definitiv abgeschafft.

25. Unterhalt bei Wohneigentum
Die Unterhaltskosten bei ­Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern übersteigen rasch einmal den Pauschalabzug. Viele abzugsfähige Kosten sind selbst Veranlagungsbeamten nicht immer geläufig. So etwa die Gebühren für Wasserzähler, die Kosten für Heizungsservice-Abonnemente oder der Aufwand für die Erstellung von Heizkostenabrechnungen. Die Behörde streicht dann oft den ganzen Abzug und lässt nur den Pauschalabzug zu. Dagegen kann man Einsprache einlegen.

26. Kinder zahlen Miete
Überlassen Eltern einem Kind ein Haus oder eine Wohnung zur Miete, dann müssen sie dafür nur die Mieteinnahmen abzüglich der Unterhalts­kosten als Einkommen versteuern. Die Miete muss aber mindestens die Hälfte des ­Eigenmietwerts betragen, und die Eltern dürfen als Eigentümer kein Nutzungsrecht haben. In einigen Kantonen ist trotzdem der Eigenmietwert zu versteuern. 

27. Gratis wohnen nach einer Scheidung 
Überlässt ein Ehepartner dem andern nach einer Scheidung das Wohneigentum gratis zur Miete, so muss der andere den Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Der so erzielte Ausgleich der beiden Einkommen kann durch die tiefere Progression zu Steuereinsparungen führen. 

28. Mehr Platz, weniger Steuern
Sind die Kinder ausgezogen, wird Platz frei. Auch nach dem Tod eines Partners oder nach einer Scheidung. Der ­Eigenmietwert kann nun ­proportional um das nicht ­genutzte Zimmer verringert werden, ein Zimmer mit mehr als 30 Quadratmetern Fläche gilt sogar als zwei Räume. Nebenräume, Bad und Küche gelten bei Einfamilienhäusern als zwei Räume, bei Eigentumswohnungen als ein Raum. Allerdings dürfen solche freien Räume nicht mehr genutzt werden.

29. Renovationen staffeln
Renovationen sollten nicht alle in einem Jahr erfolgen, sondern auf zwei oder mehr Jahre verteilt werden. Durch den Einfluss der Progression fällt so die Steuerbelastung tiefer aus.

30. Höhere Steuern mit Ferienwohnung 
Bei Ferienwohnungen ist der Eigenmietwert im Standortkanton als Einkommen zu versteuern. Doch beträgt das steuerbare Einkommen 90 000 Franken und der Eigenmietwert der Ferienwohnung 10 000 Franken, so werden das Einkommen im Wohnkanton wie auch der Eigenmietwert der Ferienwohung jeweils zum Steuersatz eines Einkommens von 100 000 Franken besteuert.

31. Energie sparen
Energiesenkende Investitionen können bei den Bundessteuern und in vielen Kantonen abgezogen werden, auch wenn sie wertvermehrend sind und schon in den ersten fünf Jahren nach dem Kauf erfolgen. Sogar der Ersatz eines alten Backofens kann abgezogen werden.

32. Weniger Vermögen mit Immobilien
Wer in Immobilien investiert, kann Steuern sparen. Für das steuerbare Vermögen ist nicht der Verkehrswert massgebend, sondern der amtliche Wert. Dieser liegt meist um 20 bis 50 Prozent tiefer.

33. Weniger Steuern mit früher Nutzniessung
Für die Übertragung von Liegenschaften im Hinblick auf die Erbschaftssteuerinitiative ist es nun zu spät. Die Besteuerung würde rückwirkend ab 1. Januar 2012 ab einem Freibetrag von zwei Millionen Franken nach Abzug der Schulden erfolgen. Eine mögliche Entlastung bietet eine Nutznies­sung. Je früher eine solche Schenkung mit Nutzniessung erfolgt, umso höher ist der Wert der Nutzniessung. Entsprechend tiefer fällt der Wert der Schenkung und damit die Steuerbelastung für die Beschenkten aus.

34. Wertvermehrend: wichtig bei Verkauf
Erneuerungskosten, die wertvermehrend sind, können abgezogen werden, sobald die Liegenschaft verkauft wird. Sie reduzieren den allfälligen Grundstückgewinn. Solche Belege müssen darum aufbewahrt werden.

35. Abzug bei möblierten Wohnungen
Werden möblierte ­Ferienwohnungen oder ­Zimmer vermietet, können 20 Prozent der Miete – ­höchstens aber 3000 Franken pro möblierte Wohneinheit – für die Abnützung der Wohnungseinrichtung abgezogen werden.

36. Umziehen
Ein Umzug in einen Wohnort mit höheren Steuern sollte möglichst nach dem Jahreswechsel erfolgen. Umgekehrt ist ein Umzug in einen steuergünstigeren Wohnort kurz vor Jahreswechsel ratsam. Allerdings darf dabei An- und ­Abmeldung nicht vergessen werden. Massgebend für den Ort der Steuerpflicht ist der Wohnsitz per 31. Dezember. 

37. Schulden verteilen 
Das Ferienhaus in Arosa mit viel Hypotheken zu belasten, um so Steuern zu sparen, bringt nichts. Denn die Schulden und Schuldzinsen werden vom Fiskus proportional im Verhältnis der amtlichen Werte auf die beiden Standortkantone verteilt.

38. Nutzniessung oder Wohnrecht
Eigentümer versteuern bei Wohnrecht die Liegenschaft nach Abzug der Schulden als Vermögen. Allfällige Mieteinnahmen sind steuerpflichtiges Einkommen. Bewohner müssen bei Wohnrecht den Eigenmietwert als ­Einkommen versteuern. ­Unterhaltskosten können abgezogen werden. Wird Miete bezahlt, entfällt der Eigenmietwert. Bei Nutzniessung kommen Bewohner für sämtliche Kosten auf, auch für Schuldzinsen oder Vermögenssteuern. Besteuert wird die Liegenschaft bei den ­Eigentümern erst nach Ablauf der Nutzniessung.

39. Schuldbrief abziehen
Beim ­Neubau einer Liegenschaft muss ein Schuldbrief erstellt werden. Die Kosten dafür können als Unterhalt abgezogen werden.

40. Verhandlung fordern
Wer gegen einen Steuerbescheid schriftlich Einsprache erhebt, muss immer auch gleich eine mündliche Verhandlung verlangen. So können allfällige Unklarheiten im Gespräch ausgeräumt und der teure Rechtsweg unter Umständen vermieden werden.

Arbeit.

Immer wieder umstritten sind Abzüge bei Weiterbildung. Ebenso die ­Besteuerung von Mitarbeiteroptionen. Oder die Abzüge für das Büro zu Hause. Viele dieser Fragen werden nun geklärt.

41. Arbeitsweg mit ÖV
Primär können Kosten für den öffentlichen Verkehr abgezogen werden. Abos der ersten Klasse sind zu belegen. Kosten für Autofahrten sind nur abzugsfähig, wenn unter anderem die Reisezeit um eine Stunde pro Tag verkürzt wird. Wer Kosten für das Auto abziehen will, kann nicht auch noch das GA geltend ­machen. Der Bundesrat beabsichtigt, diese Abzüge massiv zu verringern.

42. Abziehen: Wiedereinstieg 
Wiedereinstiegskosten sind Kosten, die eine steuerpflichtige Person aufwenden muss, um nach längerer Zeit wieder im seinerzeit erlernten und ausgeübten Beruf tätig zu werden. Die in der Steuerperiode des beruflichen Wiedereinstiegs angefallenen Kosten können abgezogen werden.

43. Nicht abziehen: Ausbildung
Auslagen für eine Ausbildung, die zum Aufstieg in eine vom bisherigen Beruf eindeutig zu ­unterscheidende höhere Berufsstellung oder zum Umstieg in einen anderen Beruf dienen, können nicht abgezogen werden. Die Abgrenzung zur Weiterbildung ist oft umstritten.

44. Abzugsfähige Bildungskosten
Zu den abzugsfähigen Kosten gehören (unter anderen):

  • Kurs-, Prüfungsgebühren,
  • Kosten für Kursmaterialien (Unterlagen, Bücher usw.),
  • Reisekosten,
  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung,
  • Fahrkosten am Kursort.

45. Abziehen: Weiterbildung 
Nur bei einer Weiterbildung, die zur Sicherung der vom Steuerpflichtigen erreichten beruflichen Stellung oder zum Aufstieg in eine gehobenere Stellung im angestammten Beruf dienten, dürfen die Kosten abgezogen werden. Die so erworbenen Kenntnisse müssen für die ­berufliche Tätigkeit verwendet werden können. Die Aufwendungen für Anwaltsprüfung und eine Dissertation nach abgeschlossenem Studium gelten als abziehbare Weiterbildungskosten. Klarheit bietet ein Merkblatt aus Zürich, zu finden unter den 'Downloads'.

46. Mehrteilige Kadervorsorge 
Bei versicherten Einkommen ab 130 000 Franken sind der beruflichen Vorsorge fast keine Grenzen mehr gesetzt. Mit spezifischen Vorsorge­plänen können Kaderleute in mehreren Vorsorge­plänen sparen. Bei der Pensionierung können die einzelnen ­Gefässe gestaffelt bezogen werden. Durch die tiefere Progression ist die Steuerbelastung tiefer.

47. Weltreise im Winter 
Eine berufliche Auszeit für einen längeren Auslandaufenthalt sollte am besten über den Jahreswechsel genommen werden. So kann in beiden Jahren ein Lohnausfall geltend gemacht werden. Die tieferen Einkommen führen wegen der verminderten Progression zu erheblichen Steuereinsparungen.

48. Abziehen: Umschulung
Wegen Betriebsschliessung oder nach einem Unfall kann eine Umschulung nötig sein, um eine neue ­berufliche Tätigkeit ­auszuüben. Die Kosten dafür dürfen ­abgezogen werden.

49. Mitarbeiteroptionen ausüben
Ab kommendem Jahr werden Mitarbeiteroptionen, die nicht börsenkotiert und gesperrt sind, erst besteuert, wenn sie ausgeübt werden, und nicht mehr zum Zeitpunkt des Erwerbs. Damit werden Kapitalgewinne besteuert. Gesperrte Aktien werden hingegen zum Zeitpunkt der Zuteilung ­besteuert, wobei der Kurswert ­jeweils pro Sperrjahr reduziert wird. Gewinne sind steuerfrei, Verluste aber auch.

50. Tiefere Raten verlangen
Mit einer Veränderung des ­Arbeitspensums oder bei ­Arbeitslosigkeit ändert sich auch das Einkommen. Damit die finanzielle Belastung durch die provisorische Ratenzahlung gemildert wird, kann eine Reduktion dieser Raten verlangt werden. In beiden Basel und im Tessin ist das nicht nötig, weil die Rate selbst festgelegt werden kann.

51. AHV-Beiträge abziehen
Jüngere Erwerbstätige, die ­einige Jahre im Ausland verbringen, sollten nach ihrer Rückkehr die fehlenden AHV-Beiträge nachzahlen. Nachzahlungen sind für bis zu fünf Jahre möglich. Die Beiträge dürfen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Ebenso AHV-Beiträge, die von Frühpensionierten geleistet werden.

52. Arbeitszimmer zu Hause
Für ein Arbeitszimmer zu Hause ist ein Abzug nur möglich, wenn der Arbeitgeber keinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Neben dem Mietanteil dürfen Kosten für Mobiliar und Arbeitsgeräte abgezogen werden.

53. Zuzug Anfang Jahr
Ein Zuzug in die Schweiz sollte möglichst früh im Jahr erfolgen. Besteuert wird zwar nur das hier erzielte Einkommen. Dieses Einkommen wird aber auf ein Jahreseinkommen hochgerechnet und der entsprechende Steuersatz angewendet.

54. Kantine, Essensbons
Betreibt der Arbeit­geber eine Kantine oder gewährt Beiträge an die Verpflegung, kann in den meisten Fällen nur der halbe Abzug für auswärtige Verpflegung gemacht werden.

55. Abzug für Neben­einkünfte
In den meisten Kantonen können für Nebeneinkünfte pauschal 20 Prozent oder 800 bis 2400 Fr. für Unkosten abgezogen werden. Höhere Abzüge sind zu belegen.

Vorsorge/Vermögen.

Die rechtlichen Möglichkeiten zur Steuerplanung sind für Kaderleute enorm erweitert worden. Mit den richtigen Massnahmen können aber auch Normalverdiener massiv Steuern sparen.

57. Risikoversicherung als Säule 3a
Auch reine Risikoversicherungen für Todesfall oder Erwerbsunfähigkeit können im Rahmen der Säule 3a abgeschlossen werden. Insgesamt dürfen aber in diesem Jahr nicht mehr als 6682 Franken bei ­Erwerbstätigen mit Pensionskasse und 20 Prozent des ­Nettolohnes, höchstens aber 33 408 Franken bei solchen ohne Pensionskasse in die Säule 3a einbezahlt werden.

58. Säule-3a-Einzahlungen bis 70
Einzahlungen in die Säule 3a sind bis fünf Jahre über das AHV-Alter hinaus möglich, wenn die ­Erwerbstätigkeit fortgeführt wird. Bestehen verschiedene solche Guthaben, ist es möglich, gleichzeitig Guthaben zu beziehen, während bei den anderen weiterhin die Beiträge einbezahlt werden.

59. Rechtzeitig in Säule 3a ­einzahlen
Beiträge in die Säule 3a können für das laufende Jahr nur zum Abzug gebracht werden, wenn die Einzahlung vor dem 31. Dezember von Bank oder Versicherung gutgeschrieben ist. Die Einzahlungsfristen liegen bei vielen Instituten vor dem 20. Dezember.

60. Keine Aktien in Säule 3a
Kursgewinne auf ­Aktien sind steuerfrei. Der Bezug von Guthaben aus der Säule 3a muss zu einem reduzierten Satz als Einkommen versteuert werden. Wer also sein Vermögen in der Säule 3a in Aktien investiert, muss die so erzielten, grundsätzlich steuerfreien Gewinne versteuern. Das gilt auch bei Fonds mit Aktienanteilen.

61. Auszahlungsplan statt Leibrente ­
Pensionskassenrenten müssen voll als Einkommen versteuert werden, Leibrenten einer Lebensversicherung aber nur zu 40 Prozent. Mit dem Kapitalbezug bei der ­Pensionskasse, der zu einem reduzierten Satz zu versteuern ist, wird daher gerne eine Leibrentenpolice gekauft, um so Steuern zu sparen. Besser ist aber, einen Auszahlungsplan zu wählen. Die Bezüge sind dort steuerfrei. Allerdings reicht das Guthaben nur bis zum Ende der fest­gelegten Laufzeit, während die Leibrente an den begünstigten Partner über den Tod des Versicherten hinaus ­weiterläuft.

62. Säule-3a-Beiträge bei Gegenwartsbesteuerung
2001 sind die meisten Kantone zur Gegenwartsbesteuerung übergegangen. So konnten Beiträge in die Säule 3a aus dem Jahr 1999 und 2000 nicht abgezogen werden. Für jene, die gleich viel einbezahlten wie im Jahr zuvor, änderte sich nichts. Wer aber genau in diesen Jahren erstmals einzahlte oder seine Beiträge erhöhte, konnte diese zusätzlichen Zahlungen nicht abziehen. Die entsprechenden Bescheinigungen der Ver­sicherung oder der Bank müssen nun bei der Auszahlung dieser Guthaben nachgereicht werden. Die Beiträge von ­damals werden dann bei der Besteuerung angerechnet.

63. Vorbezug der Pensionskasse
Guthaben der Pensionskasse können vorbezogen werden, um die Hypothek zu amortisieren. Damit fallen auch die Schuldzinsen tiefer aus, die vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden dürfen. Bei einem Hypothekarzins von 2,5 Prozent und einer Steuerbelastung von 25 Prozent beläuft sich die Rendite der Einsparung somit nur auf 1,875 Prozent. Zudem können beim Vermögen entsprechend ­weniger Schulden und beim Eigenmietwert weniger Zinsen ­abgezogen werden.

64. Einkauf von Pensionskasse blockiert
Der Kapitalbezug ist gemäss Bundesgericht nicht mehr zum reduzierten Steuersatz möglich, wenn in den drei Jahren vorher Einkäufe getätigt wurden.

65. Einmalprämie oder Jahresprämie
Bei einer Lebensversicherung mit Jahresprämie ist der Ertrag beim Ablauf steuerfrei. Einmalprämien nur dann, wenn die Versicherung länger als fünf Jahre gedauert hat, Versicherte beim Abschluss nicht älter als 66-jährig, bei der Auszahlung aber älter als 60 waren. Der Rückkaufsbetrag muss in beiden Fällen als Vermögen deklariert werden.

66. Vorsorgeleistungen staffeln 
Auszahlungen von Guthaben aus Pensionskasse und Säule 3a im gleichen Jahr werden ­zusammen als Einkommen besteuert. Der Steuersatz ist zwar reduziert, unterliegt aber auch einer Progression. Das Guthaben in einem Gefäss darf immer nur als Ganzes bezogen werden. Darum sollten verschiedene Gefässe angelegt werden. Diese können dann gestaffelt, über mehrere Jahre verteilt, bezogen werden. So lässt sich die Progression brechen. Zudem umfasst der Kundenschutz von 100 000 Franken beim Konkurs einer Bank auch die 3a-Guthaben. Wird ein Gefäss bezogen, kann im andern weiter gespart werden. Wegen der Gebühren und der Übersichtlichkeit sind aber mehr als fünf bis sieben Gefässe nicht sinnvoll.

67. Flexible 3a-Versicherungen
Lebensversicherungen im Rahmen der Säule 3a waren verpönt. Vor allem für junge Leute. Mit der langen Laufzeit wurde eine fixe Prämienzahlung ­zementiert, die später oft zu einer finanziellen Bürde wurde. Eine vorzeitige Auflösung ist zwar mit dem Übertrag auf ein anderes 3a-Produkt möglich, aber mit herben Einbussen verbunden. Inzwischen gibt es jedoch eine ganze Reihe von flexiblen Versicherungsprodukten, bei denen sogar Prämienunterbrüche möglich sind.

68. Indirekt amortisieren statt Vorbezug
Folgendes Beispiel zeigt, dass eine indirekte Amortisation der Hypothek mit den Guthaben der Pensionskasse günstiger ist als ein Vorbezug zum Erwerb von Wohneigentum.

69. Einkäufe mit Hypothek
Die Hypothek aufstocken, das Geld für Einkäufe in die Pensionskasse einzahlen und nach drei Jahren beziehen, um die Hypothek zu amortisieren, das ist möglich. Aber neue Einkäufe dürfen dann nur noch getätigt werden, wenn der ­Vorbezug zurückbezahlt ist.

70. Zuzüger dürfen einkaufen
Ausländische Erwerbstätige dürfen sich in den ersten fünf Jahren nach dem Zuzug in die Schweiz jährlich nur mit zwanzig Prozent des versicherten Lohnes in die Pen­sionskasse einkaufen und dies vom steuerbaren Einkommen abziehen. Danach steht ihnen der volle Einkaufsbetrag offen, wie wenn sie seit Alter 25 in der Pensionskasse versichert wären.

71. Lebensversicherung mit Pensionskasse
Mit dem Guthaben der Pensionskasse wird die Hypothek amortisiert. Der Vorbezug muss zu einem reduzierten Satz als Einkommen versteuert werden. Anschlies­send wird die Hypothek wieder aufgestockt und das Geld als Einmaleinlage in eine ­Lebensversicherung investiert. Dauert die Laufzeit länger als fünf Jahre und bis mindestens Alter 60, so ist die Rückzahlung steuerfrei. Allerdings müssen zwischen dem Vorbezug und der Wiederaufstockung einige Monate verstreichen. Selbst dann kann das Steueramt eine Umgehung vermuten und statt der reduzierten die volle Besteuerung des Vorbezugs verlangen.

72. Verrechnungssteuer verjährt
Der Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer verfällt nach drei Jahren.

73. Weniger Verrechnungssteuer
Zinsen auf Kundenguthaben unter 200 Franken unter­liegen nicht mehr der Verrechnungssteuer. Mehrere Gut­haben bei einer Bank mit Zinsen unter 200 Franken können allerdings als Umgehung eingestuft werden. Guthaben und Zinsen sind auch ohne Verrechnungssteuer zu deklarieren, sonst handelt es sich um eine Steuerhinterziehung. Bei Lottogewinnen liegt die Schwelle immer noch bei 50 Franken.

74. Steuerfreie Dividenden
Aktien mit hohen Dividenden sind ­wieder sehr beliebt. Besonders attraktiv sind Dividenden aus Agio-Reserven. Sie sind ­nämlich für private Anleger steuerfrei. Profitieren können unter anderem die Aktionäre von ABB, CS, Holcim, Swiss Re oder Zürich-Versicherung. Steuerfrei sind auch Nennwertrückzahlungen, wie sie Swiss Life im vergangenen Jahr vorgenommen hat.

75. Verkauf vor Zins und Dividenden
Sollen Wertpapiere verkauft werden, sollte dies kurz vor Dividenden- oder Zinsterminen erfolgen. Bei Obligationen erhält der Verkäufer den Marchzins. Dieser Anteil am Jahreszins ist steuerfrei. Der Käufer muss dann den Jahreszins versteuern. Aktien können kurz vor dem Dividendentermin oft zu einem etwas höheren Kurs verkauft ­werden. Der gesamte Ertrag ist steuerfrei.

76. Bonusprodukte sind nicht steuerfrei ­
Finanzprodukte wie Obligationen oder strukturierte Produkte werden oftmals auch mit einem Rabatt emittiert. Bei der Rückzahlung zum vollen Ausgabepreis am Ende der Laufzeit muss die Differenz analog zu einer Zinszahlung als Ertrag versteuert werden. Darum sollten solche Produkte kurz vor Ende der Laufzeit verkauft werden.

77. Einkäufe in Pensionskasse
Für Top­verdiener sind die neuen Möglichkeiten eines Einkaufs in die Pensionskasse eine Goldgrube. Anhand des aktuell versicherten Lohnes wird errechnet, wie hoch das Altersguthaben bei lücken­losen Beiträgen seit dem Alter 25 wäre. Der versicherte Lohn kann bis zu 835 200 Franken, die Sparprämie bis zu 25 Prozent pro Jahr betragen. Nach Abzug des vorhandenen Altersgut­habens, allfälliger Freizügigkeitsguthaben und Guthaben der Säule 3a verbleibt das ­Einkaufsguthaben. Einkäufe stehen auch Normalver­dienenden zu. Die maximale Höhe ist auf dem Vorsorgeausweis zu finden. 

78. Goldgewinn ist steuerfrei
Gold, Kunst oder andere Sachanlagen werfen keine Erträge ab. Die Preissteigerung ist steuerfreier Kapitalgewinn. Bei Goldfonds und anderen ­solchen Produkten können aber durchaus steuerpflichtige ­Erträge resultieren.

79. Immobilienfonds mit Direktbesitz
Ausschüttungen von ­Immobilienfonds mit Direktbesitz sind für Anleger steuerfrei. Bei Fonds, welche die ­Immobilien über eine Gesellschaft halten, muss hingegen die Ausschüttung an den Fonds als Gewinn und die Ausschüttung des Fonds an den Anleger als Einkommen versteuert werden. Fonds mit Direktanlagen: Bonhôte-­Immobilier, CS REF LivingPlus, CS REF Property Plus, Edmond de Rothschild RE SICAV, Patrimonium, Real­stone, Solvalor 61, UBS Direct Residential Plus.

80. Obligationen mit tiefen Kursen wählen 
Zinserträge auf Obligationen müssen als Einkommen versteuert werden. Kursgewinne hingegen nicht.  

81. Ausländische Quellensteuer zurückfordern
Ausländische Wertschriften müssen nicht nur im Formular B aufgeführt werden, sondern zusätzlich im Formular DA-1. So wird die Sockelsteuer auf Dividenden und Zinsen angerechnet. Das ist der Teil der Quellensteuer, der nicht direkt bei der ausländischen Steuerbehörde zurückgefordert ­werden kann. Sie beträgt in der Regel 15 Prozent bei ­Aktien und 0 bis 20 Prozent bei Obligationen.

82. Vermögensverwaltung 
Depotgebühren, Kosten für Vermögensverwaltung, Gebühren für Steuerausweise und Tresor­gebühren können abgezogen werden. Nicht abzugsfähig sind das Honorar des Vermögensverwalters, Kosten für Steuerberatung, Courtagen und Gebühren für Kreditkarten. Meist lohnt sich der Pauschalabzug von 0,5 bis 3 Promille des Vermögens, höchstens aber 6000 Franken.

83. Schuldzinsabzug begrenzt
Schuldzinsen über 50 000 Franken zuzüglich Vermögenserträgen können nicht abgezogen werden. Eigenmietwert zählt auch zum Vermögensertrag.

84. Selbstanzeige bei Schwarzgeld
Seit dem 1. Januar 2010 ist die Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung straffrei. Dieses Mittel darf allerdings nur einmal im Leben beansprucht werden. Damit entfällt die Busse, die in der Regel ein Fünftel der hinterzogenen Steuer ausmacht. Doch die Nachsteuern einschliesslich Verzugszinsen sind auf bis zu zehn Jahre zurück trotzdem geschuldet. In Zürich gab es letztes Jahr 1000 Meldungen mit 50 Millionen Franken an Nachzahlungen.

85. Keine Steuern mehr bei Schneeball ­
Gewinne aus Schneeballsystemen, die den Anlegern gutgeschrieben, aber nicht ausbezahlt werden, sind als Einkommen zu versteuern. Neben dem Verlust, den die Opfer erleiden, werden sie somit noch vom Fiskus zur Kasse gebeten. Nun hat aber das Bundesgericht ein Nachsehen gehabt. Sobald nicht mehr sicher ist, dass die gutgeschriebenen Gewinne auch tatsächlich ausbezahlt werden können, gelten sie nicht mehr als steuerpflichtiges Einkommen.

86. Freizügigkeitskonto im Kanton Schwyz
Wollen Erwerbstätige auswandern und können nur das überobligatorische Guthaben der Pensionskasse beziehen, sollte der obligatorische Teil auf ein Freizügigkeitskonto einer Stiftung mit Sitz im Kanton SZ transferiert werden. Die Quellensteuern auf der Kapitalauszahlung zum Zeitpunkt der Pensionierung sind dort am tiefsten.

87. Auswandern bei Pensionierung
Wer als Rentner auswandern will, kann unter Umständen kurz vor der Pensionierung kündigen und sein PK-Guthaben auf ein Konto einer Stiftung mit Sitz im Kanton SZ transferieren lassen. Dort sind die Quellensteuern bei der Auszahlung des Kapitals am tiefsten. Bei vielen Pensionskassen ist aber bei einem solchen Austritt ab Alter 58 eine Freizügigkeitsleistung nicht mehr möglich, sondern nur der Kapitalbezug oder die Rente aus dem Guthaben.

88. Steuern sparen beim Auswandern
Wer auswandern will, sollte zuvor seine Guthaben in der Säule 3a auf eine Stiftung mit Sitz im Kanton SZ überweisen. Bei der Auszahlung sind die Quellensteuern dort mit 2,5 Prozent am tiefsten. Dazu kommt die Quellensteuer des Bundes von maximal 2,3 Prozent.

89. Säule 3a rentiert dank Steuereffekt
Regelmässige Einzahlungen in die Säule 3a werfen selbst bei tiefen Zinsen eine stattliche Rendite ab. Dank den Steuereinsparungen erzielt ein Verheirateter in Luzern eine praktisch risikofreie Rendite von 2,7 Prozent.

90. Belege sammeln
Für alle Abzüge, die nicht unter eine Pauschale fallen, sind Belege beizulegen. Darum müssen entsprechende Quittungen und ­Kontoauszüge sorgfältig aufbewahrt werden.

91. Hier wird Ihnen geholfen
Zahlreiche Ratgeber und Hotlines geben hilfreiche Tipps und konkrete Ratschläge. So etwa der Ratgeber «Steuern leicht gemacht» vom «Beobachter», der wie BILANZ zu Axel Springer Schweiz gehört. Neu erschienen sind «Steuern» vom VZ VermögensZentrum und «So sparen Sie Steuern» vom «K-tipp». In der Rubrik «Invest» beantwortet der Steuerexperte Werner Räber online Leserfragen zum Thema Steuern.

92. Steuererklärung pünktlich liefern
Wer es versäumt, seine Steuererklärung pünktlich einzureichen, muss mit Mahngebühren oder sogar Bussen bis 2000 Franken wie im Kanton Appenzell Innerrhoden rechnen. In den beiden Basel muss sogar für Fristerstreckung eine Gebühr von 20 Franken ­bezahlt werden. Nur AR, GR, NW, TG, ZH sind nachsichtig.

Firmen.

Die Steuerreform für ­Unternehmen beginnt zu wirken. Mit der ­tieferen Belastung wird die Schweiz im ­internationalen Vergleich noch attraktiver. Es gibt aber auch einige Fallstricke zu beachten.

93. Ehefrau anstellen
Die im eigenen Betrieb angestellte Ehefrau kann bei einer Pensionskasse versichert ­werden. Sie kann nun Einkäufe vom Einkommen abziehen und Beiträge in die Säule 3a leisten.

94. Wein trinken statt verkaufen
In den letzten Jahren gehörten Investments in Wein zu den rentabelsten Anlagen. Wer ­jedoch Wein kauft mit der Absicht, die guten Tropfen später mit Gewinn zu veräussern, kann vom Fiskus als Händler besteuert werden. Der Gewinn gilt als Einkommen, dazu werden Beiträge für die Sozialversicherung fällig.

95. Lohn statt Dividende
Die Besteuerung der Dividenden wurde für Unternehmer zwar gesenkt. Doch ist es immer noch lukrativer, mehr Lohn und ­weniger Dividende zu beziehen. Der Grund liegt darin, dass ­Abzüge und Einkäufe für die Pensionskasse, die abgezogen werden können, höher sind.

96. Steuern sparen bei Geschäftsaufgabe
Bei der Aufgabe der ­Geschäftstätigkeit und Liquidation des Unternehmens ab Alter 55 muss der Erlös aus der Liquidation nicht mehr voll versteuert werden. Verluste aus den vorangegangenen sieben Jahren können zudem mit dem Liquidationserlös verrechnet werden. Jahresgewinn und übriges Einkommen ­unterliegen der normalen Einkommenssteuer, der Rest wird als Liquidationsgewinn zu ­reduzierten Tarifen besteuert.

97. Vom Gewerbe- zum Wohnhaus
Ging beispielsweise ein Schreiner in Ruhestand und transferierte seine Liegenschaft ins Privatvermögen, so musste er bisher die Differenz zwischen dem ausgewiesenen Buch- und dem aktuellen Verkehrswert als Einkommen versteuern und AHV-Beiträge zahlen. Selbst wenn er die Liegenschaft weiter bewohnte und nicht verkaufen wollte. Neu kann er beantragen, dass nur die aufgelaufenen Abschreibungen als Einkommen steuerbar sind. Erst wenn die ­Liegenschaft dereinst verkauft wird, ist die Differenz zwischen Verkaufserlös und ­Anschaffungspreis als Einkommen oder je nach Kanton auch als Grundstücksgewinn zu versteuern. Das Risiko: Die Liegenschaft kann bis zum Verkauf weiter an Wert gewinnen, wodurch der zu versteuernde Ertrag steigt.

98. Verluste vortragen
Gewerbetreibende können Verluste über sieben Jahre vortragen. Wird also ein Wohnhaus mit ­Geschäft saniert und ist die Liegenschaft Geschäfts- und nicht Privatvermögen, können die Sanierungskosten steuerwirksam auf mehrere Jahre verteilt werden, wenn sie das Jahreseinkommen des Unternehmens übersteigen. Im Privatvermögen können Reno­vationskosten nur in dem Jahr abgezogen werden, in dem sie anfallen.

99. Dividende steuerfrei
Ist eine AG, eine GmbH oder eine Genossenschaft an einer anderen Firma mit mindestens zehn Prozent oder einer Million Franken Verkehrswert beteiligt, so sind die Dividenden aus dieser ­Beteiligung aufgrund des Beteiligungsabzugs in der Regel praktisch steuerfrei.

100. Zuzug in die Schweiz
Für Erwerbstätige wie für ­Unternehmen lohnt sich der Zuzug in die Schweiz. Die Steuerbelastung ist im internationalen Vergleich meist günstiger. Je höher ein Kanton oder ein Land im Raster liegt, umso grösser ist die Steuer­belastung für Firmen dort im Vergleich zum Durchschnitt der Kantone. Und je weiter rechts ein Kanton oder ein Land liegt, umso grösser ist die Steuerbelastung für Erwerbstätige.

101. Ende der Doppel­besteuerung
Vor der Unternehmenssteuerreform wurden Dividenden quasi zweimal besteuert: ­zuerst als Gewinn beim ­Unternehmen, dann noch als Einkommen bei der Ausschüttung. Natürliche Personen, die mehr als zehn Prozent an einer Firma besitzen, erhalten in NW und ZG ab 5 Prozent eine Vergünstigung. Bei der direkten Bundessteuer werden ­Dividenden auf Beteiligungen im Geschäftsvermögen nur noch zu 50 Prozent besteuert. Gehören die Beteiligungen zum Privatvermögen, werden die Dividenden beim Bund zu 60 Prozent besteuert, in den meisten Kantonen zu 50 Prozent. Einzelne Kantone wie GL, UR und SZ sind noch gross­zügiger. Nur in NE gibt es immer noch keine solche Reduktion.

 

Downloads: 

 

http://www.bilanz.ch/steuern/steuern-wie-sie-geld-sparen-koennen

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.02.2013 09:36
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Habe den Beitrag auch gesehen.

Ich wohne im Kt. SG. Auf der Steuerrechnung entspricht die Gesamtsumme der Einmalzahlung per 31.5 exakt den 3 Raten. Das ist schon seit ein paar Jahren so.  Den Druck des Gesamtzahlungs-EZ könnten sie sich gleich auch noch sparen.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.02.2013 08:24
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Steuern: Diese Kantone zahlen die besten Zinsen

 

Steuern im Voraus zahlen lohnt sich. Gewisse Kantone zahlen bis zu 20 Mal mehr Zins als die Banken auf Spareinlagen. cash nennt die Kantone mit Topverzinsungen.


 


Von Frédéric Papp

 

Haben Sie in den letzten Tagen den Lohnausweis für die Steuererklärung erhalten? Dann kann es sich lohnen, den Steuerbetrag vorzeitig an das Steueramt zu überweisen. Denn gewisse Kantone zahlen Zinsen, die deutlich über dem Markt liegen.


Der Kanton Zürich beispielsweise zahlt dieses Jahr 1,5 Prozent Zins auf vorzeitige Steuerzahlungen. Denselben Satz haben Glarus und Nidwalden (siehe Tabelle). Am meisten zahlen aber die Kantone Zug, Appenzell Ausserrhoden, Obwalden und Uri. Hier liegt der Vorauszahlungszins bei 2 Prozent.


Für die Kantone und Gemeinden lohnt es sich, den Steuerzahlern einen attraktiven Zins anzubieten. "Frühzeitig eingehende Steuern erleichtern die Liquiditätsplanung von Gemeinden und Kanton und sorgen für eine bessere Verteilung über das Jahr", sagt Roger Keller, Kommunikationsbeauftragter des Kantons Zürich, zu cash.


Was viele nicht wissen: Der Vorzugszins unterliegt nicht der Verrechnungssteuer, sondern ist als Bruttoertrag im Wertschriftenverzeichnis in der Spalte "nicht der Verrechnungssteuer unterliegend" zu erfassen. Ganz im Gegensatz zu den Zinsen von Bankeinlagen. Diese sind verrechnungssteuerpflichtig und schmälern damit – zumindest temporär - den teils ultratiefen Zinsertrag zusätzlich.


Mikrozinsen bei Banken 


Die Zürcher Kantonalbank beispielsweise zahlt für Spareinlagen bis 50'000 Franken winzige 0,1 Prozent Zins – 15 Mal weniger als der Kanton Zürich und sogar 20 Mal weniger als der Kanton Zug. Im Schnitt verzinsen die Schweizer Banken Spareinlagen mit 0,25 Prozent. Die besten Konditionen bieten die Postfinance, die WIR-Bank und die bank zweiplus mit je 0,4 Prozent.


Es lohnt sich sogar, einen Betrag zu zahlen, der über der erwarteten Steuerschuld liegt. Denn verzinst werde nicht nur der später effektiv in Rechnung gestellte Betrag, sondern die gesamte, im Voraus einbezahlte Summe, sagt Keller. Allerdings: Missbrauche der Steuerpflichtige die Vorauszahlung gewissermassen als Anlagevehikel und zahle eine unrealistisch hohe Summe ein, würden die Gemeindesteuerämter eine Rückzahlung veranlassen, so Keller.


Es gibt Kantone, die diesbezüglich keine Kulanz kennen. Im Kanton Aargau zum Beispiel werden die über dem Steuerbetrag liegenden Einzahlungen nicht verzinst. "Ab 2014 wird dies aufgrund einer Gesetzesrevision aber möglich sein", sagt Patricia Kettner, Leiterin Kommunikation des Kanton Aargau.


Doch nicht bei allen Kantonen lohnt sich eine Vorauszahlung des jährlichen Obolus. Am tiefsten und damit in etwa gleich hoch wie die Bankzinsen liegt der Satz in den Kantonen Bern, Fribourg und Solothurn. Weniger gibt es auch vom Bund. Für das Steuerjahr 2013 wird der Vorauszahlungszins bei der direkten Bundessteuer von 1 auf 0,25 Prozent gesenkt.


 


Zinsen für Steuer-Vorauszahlungen

Kanton
Vorauszahlungszins 2013

Zug
2 %

Appenzell Ausserrhoden
2%

Obwalden
2%

Uri
2%

Zürich
1,5%

Nidwalden
1,5%

Glarus
1,5%

Aargau
1%

Appenzell Innerrhoden
1%

St. Gallen
1%

Baselland
0,5%

Basel-Stadt
0,5%

Luzern
0,5%

Schaffhausen
0,5%

Thurgau
0,5%

Wallis
0,5%

Bern
0,25%

Fribourg
0,25%

Bund
0,25%

Schwyz
-

Graubünden
-

Quelle: K-Geld, cash.ch


 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

07.02.2013 14:49
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«Tag der Steuerfreiheit»

Wer in der Stadt Zug wohnt, hat am 13. Januar bereits genug verdient, um die Steuern zu bezahlen. In Zürich dauert es bis zum 2. Februar und in Neuenburg bis zum 21. Februar.

 

«Tax Freedom Day» der Kantonshauptorte

für Verheiratete mit 2 Kindern und mit einem Bruttoeinkommen von 125'000 Fr.

 

  • Zug, 13. Januar
    12 
  • Schwyz, 23. Januar
    22 
  • Genf, 26. Januar
    25 
  • Bellinzona, 28. Januar
    27 
  • Sion, 28. Januar
    27 
  • Stans, 29. Januar
    28 
  • Chur, 30. Januar
    29 
  • Appenzell, 31. Januar
    30 
  • Luzern, 1. Februar
    31 
  • Zürich, 2.Februar
    32 
  • Aarau, 2.Februar
    32 
  • Altdorf (UR), 2.Februar
    32 
  • Frauenfeld, 2.Februar
    32 
  • Sarnen, 3.Februar
    33 
  • Schaffhausen, 3.Februar
    33 
  • Glarus, 4.Februar
    34 
  • St.Gallen, 5.Februar
    35 

 

  • Fribourg, 7.Februar
    37 
  • Liestal, 7.Februar
    37 
  • Herisau, 9.Februar
    39 
  • Bern, 12.Februar
    42 
  • Basel, 12.Februar
    42 
  • Lausanne, 13.Februar
    43 
  • Solothurn, 14.Februar
    44 
  • Delémont, 17.Februar
    47 
  • Neuchâtel, 21.Februar
    51

 

An welchem Tag die Einwohner der Schweiz ihre Steuern abgearbeitet haben und ihr Einkommen für sich nutzen können, zeigt ein neuer Kalender der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Diese hat für rund 2500 Gemeinden den «Tag der Steuerfreiheit» berechnet.

Am 16. Januar hat der durchschnittliche Einwohner in Zug genug verdient, um die Bundes-, Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern zu bezahlen. Fortan kommt sein Einkommen allein ihm selbst zu Gute. Für die meisten anderen Leute kommt dieser Tag erst im Februar: In Neuenburg, dem Schlusslicht unter den Kantonshauptorten, arbeiten die Einwohner bis am 23. Februar für den Staat.

Angaben dieser Art veröffentlicht der Bund erstmals in einem Kalender, wie die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) am Dienstag mitteilte. Demnach haben die Einwohnerinnen und Einwohner von 16 Kantonshauptorten die Steuern am Dienstag bereits erarbeitet und leben somit in Steuerfreiheit.

Riesige Spannweite

Für mehrere Lebensmodelle mit und ohne Kinder listet die ESTV in Tabellen und in Kalendern den «Tag der Steuerfreiheit» auf, jeweils für Einkommen von 20'000 bis zu einer Million Franken. Zugrunde liegt den Berechnungen die Steuerbelastung 2011.

Ein Blick in die Auswertung zeigt die beträchtlichen Unterschiede zwischen den Gemeinden. In steuergünstigen Gemeinden in Zug oder Schwyz hat ein Ehepaar mit zwei Kindern und 100'000 Franken Bruttoeinkommen schon nach zehn Tagen die Steuern bezahlt. Im Jura und in Neuenburg dauert das vier Mal länger.

Wegen der Progression knallen die Korken für den «Tag der Steuerfreiheit» bei einkommensstarken Steuerpflichtigen erst später: Ein Ehepaar ohne Kinder und mit einem Bruttoeinkommen von 500'000 Franken arbeitet je nach Kanton bis im Mai für den Staat.

Ohne Sozialversicherung

Die Rangliste lehnt sich an den von Beratungsunternehmen wie PricewaterhouseCoopers und anderen Instituten publizierten «Tax Freedom Day» an. Dieser liegt aber deutlich später im Jahr, weil sich die Berechnungsmethode unterscheidet. Zuletzt errechnete das Finanzdepartement 2008 für die Schweiz den 14. April als «Tax Freedom Day».

Der Einfachheit halber wird für den «Tax Freedom Day» die Steuer- und Abgabebelastung von Einwohnern und Unternehmen herangezogen und mit dem Bruttoinlandprodukt (BIP) verglichen. Die ESTV betrachtete in ihrer neuen Berechnung die Situation der Einwohnerinnen und Einwohner.

Dagegen beschränkte sie sich auf die reinen Steuern und liess die Sozialversicherungsabgaben ausser Acht. Somit haben die Zugerinnen und Zuger am 16. Januar zwar ihre Steuern abgearbeitet, für Beiträge an die AHV/IV und Arbeitslosenversicherung arbeiten sie aber noch länger. Hinzu kommt noch die Krankenkassenprämie, die an private Versicherer bezahlt wird und deshalb nicht auftaucht.

Die ESTV betont zudem, dass die Aufstellung auch keine Auskunft darüber gebe, welche Leistungen die Bürger als Gegenwert für ihre Steuern erhalten. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind individuelle Steueroptimierungstricks, welche die Belastung reduzieren können.

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Benjamin Franklin

19.10.2012 14:21
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Schwyzer Finanzdirektor: Steuerhöhungen kein Tabu

Der Finanzdirektor Kaspar Michel budgetiert für den Kanton Schwyz ein Defizit von 100 Millionen Franken. Er kritisiert den Finanzausgleich und spricht erstmals von höheren Steuern.

Im Kanton Schwyz sind höhere Steuern kein Tabu mehr. «Nach Jahren mit einer attraktiven Steuerbelastung schliesse ich eine Feinkorrektur nicht aus», sagt der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel.

«Ich kann mir vorstellen, dass das gesamte Steuerumfeld angepasst wird. Passiert das, können wir mit gutem Gewissen mitziehen.»

Der Kanton Schwyz budgetiert für 2013 ein Defizit von 100 Millionen Franken. Den Hauptgrund für die roten Zahlen sieht Michel in den steigenden Kosten für den Finanzausgleich: «Der Kanton Schwyz haftet dafür, dass in der derzeit wirtschaftlich schwierigen Zeit die grossen, ertragsstarken Kantone wie Zürich einbrechen.» http://www.bilanz.ch/management/schwyzer-finanzdirektor-steuerhoehungen-...

 

Und die USA sollten bei den Reichen die Steuern moderat erhöhen.

 

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Benjamin Franklin

02.08.2012 16:15
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Steuern sparen schwer gemacht

Vorsorgegelder kann man mit 65 doppelt 
einzahlen und abziehen: Die Ämter tun so, als sei dieser Spartrick Geheimwissen.

Beat Alpiger* war überzeugt, dass er über die Steuerregeln für die gebundene Vorsorge 3a bestens im Bild sei. Er wusste, dass er bis zu fünf Jahre über seine ­Pen­sio­nierung hinaus steuerbegünstigt sparen konnte. Ein Kollege vom Steueramt hatte ihm zudem gesteckt, dass er im Jahr seiner ordentlichen Pen­sionierung gleich doppelt in die Säule 3a einzahlen könne, weil er nach 65 weiterarbeite.

Gesagt, getan. Für die Zeit bis zu seinem Geburtstag am 31. Juli zog er erst die ordent­lichen 6682 Franken ab und 
für die letzten fünf Monate des Jahres weitere 8400 Franken (20 Prozent des Betrags, den er bis Ende Jahr verdient hatte).

Doch er hatte die Rechnung ohne das Solothurner Steueramt gemacht. Weil Alpiger den regulären 6682-Franken-Abzug erst nach seinem Geburtstag auf sein 3a-Konto überwiesen hatte, sei dieser Anspruch verwirkt. Also könne er nur 8400 Franken abziehen – und müsse wohl oder übel gut 2000 Franken mehr Steuern zahlen, teilte ihm die Steuerbehörde mit.

Nur: Alpiger konnte das entscheidende Detail gar nicht kennen. Der Hinweis auf den Geburtstag als Stichdatum fehlt in der Wegleitung zur Steuer­erklärung. Nur wer die Hilfe ­eines guten Steuerberaters in Anspruch nimmt, kann von diesem Trick profitieren. http://www.beobachter.ch/geld-sicherheit/private-vorsorge-der-3-saeule/a...

 

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15.07.2012 11:28
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Perscheid

Wer das Steueramt zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr

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Benjamin Franklin

22.05.2012 20:37
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Vier Monate Arbeit – nur für die Steuern

Wer arbeitete, steckt den Lohn nicht nur in die eigene Tasche. In Neuenburg arbeitet ein Doppelverdienerpaar von Januar bis Anfang Mai nur für Steuern und Abgaben. In Zug sind es zwei Monate weniger.

 

 

 

 

«Endlich sind die Steuern abbezahlt!» Mit dem sogenannten Tax Freedom Day gedenken die Amerikaner jenem Tag, an dem der durchschnittliche Steuerzahler das erste Mal in die eigene Tasche wirtschaftet. Anders gesagt: All die Tage vorher hat der Erwerbstätige nur zum Bezahlen der Steuerrechnung gearbeitet – oder das Geld dafür in Sparschwein gelegt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Vier-Monate-Arbeit---nur-fuer-die-Steuern-16369239

 

Der Steuergedenktag in Deutschland ist im Juni / Juli

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13.03.2012 10:28
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Steuern sparen und optimieren

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