strukturierte Produkte - eine gute Sache?

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26.09.2008 14:44
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strukturierte Produkte - eine gute Sache?

hoi zäme

In Kürze laufen ein paar meiner Anlagen aus, die ich wieder reinvestieren möchte... (Betrag: ca 5 bis 8000.-, bin ein kleiner Fisch)

Bin mir nun am überlegen, ob ich in ein "strukturiertes Produkt" investieren soll; der in Frage kommende Titel würde sich an ABB, Roche und Swiss Re beteiligen, Laufzeit 1 Jahr...

Risikobereitschaft: ohne Risiko kein Gewinn, einen Totalverlust möchte ich aber tunlichst vermeiden; die Laufzeit von einem Jahr entspricht auch meinen Vorstellungen, da es gut sein kann, das ich dann über das Geld froh sein werde...

Mein Problem nun: ist jetzt ein guter Zeitpunkt in Strukturierte Produkte zu investieren? (ich hoff ja immernoch das so Frühjahr/Sommer 09 die Finanzkriese überstanden ist) Oder empfiehlt sich eine andere Anlageform?

(meine Situation: bin zurzeit Arbeitslos, Geld momentan noch verfügbar, in ca. einem Jahr kann es aber sein das ich das Geld benötige (hoff jedoch auf eine Verbesserung), und möchte mit dem zu reinvestierenden Kapital einen möglichst hohen Ertrag einfahren; für Aktien hab ich jedoch in der momentanen Situation des Marktes zuwenig Nerven)

Lohnt sich die Investition in ein solches Produkt oder würde sich was anderes empfehlen?

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20.01.2016 12:51
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SVSP: Umsatz mit strukturierten Produkten im Dezember und 2015 auf tiefem Niveau
20.01.2016 11:46

Zürich (awp) - Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Derivatebörse SIX Structured Products Exchange hat sich im Dezember im Vergleich zu den schwachen Vormonaten kaum verändert. Das Volumen im letzten Monat 2015 betrug 1,42 Mrd CHF, dies nach 1,40 Mrd im November bzw. 1,41 Mrd im Oktober. Das mit Abstand höchste Volumen wurde 2015 im Juni mit 5,89 Mrd erzielt.

Wie aus dem neuesten Quartalsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) vom Mittwoch hervorgeht, wurden im Berichtsmonat rund je gut 40% des Umsatzes mit Hebelprodukten und mit Partizipationsprodukten gemacht, der Rest fiel vor allem auf Renditeoptimierungsprodukte.

Auch im Gesamtjahr 2015 war das Volumen mit 26,9 Mrd CHF schwach, wobei die beiden Jahre davor mit 26,8 Mrd und 30,3 Mrd ebenfalls tiefe Umsätze verbucht hatten. Klare Spitzenjahre waren 2007 und 2008 mit 75,4 bzw. 60,4 Mrd CHF. Nach der Finanzkrise sank das Volumen dann aber stark ab, einzig 2011 zeigte mit knapp 52 Mrd nochmals etwas bessere Umsätze.

Die Anzahl kotierter Produkte belief sich per Ende 2015 auf 31'837 und war damit praktisch gleich hoch wie ein Jahr davor (-0,5%). Dieses Niveau ist allerdings deutlich höher als vor der Finanzkrise, als erst rund 20'000 solcher Produkte an der SIX gelistet waren.

Die fünf grössten Emittenten kotierter strukturierter Produkte waren im Berichtsmonat Dezember die UBS mit 31,9% (Vormonat 33,1%), die Bank Vontobel mit 22,1% (26,5%), die ZKB mit 19,9% (13,1%), Julius Bär mit 9,2% (5,3%) und die Credit Suisse mit 3,6% (5,5%). Der Anteil der restlichen Emittenten sank auf 13,3% von 16,5%.

Gemäss Zahlen der SNB lag der Anteil der strukturierten Produkte am Gesamtvermögen in den Kundendepots der Banken Ende Oktober 2015 - neuere Zahlen liegen nicht vor - bei 2,97% (Vormonat 2,99%). Der Gesamtwert der Produkte erreichte 165,1 Mrd CHF (-24% gegenüber Höchststand 2015).

uh/cp

(AWP)

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16.10.2015 10:47
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SVSP: Umsatz mit strukturierten Produkten im September deutlich unter Vormonat

16.10.2015 10:40

Zürich (awp) - Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Derivatebörse SIX Structured Products Exchange ist im September 2015 geschrumpft. Gegenüber dem Vormonat sank er um etwa ein Drittel auf 1,31 Mrd CHF und erreichte damit auf 12-Monatssicht den schwächsten Wert. Das Hoch wurde im Juni mit 5,89 Mrd CHF erreicht.

Wie aus dem Monatsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) vom Freitag hervorgeht, wurde im Berichtsmonat mehr als die Hälfte des Umsatzes mit Hebelprodukten gemacht, der Rest fiel vor allem auf Partizipations- und Renditeoptimierungsprodukte.

Die Anzahl gelisteter Produkte belief sich per Ende September auf 34'225 und lag damit 8,0% tiefer als Ende August. Insgesamt gab es im September 2'707 Neuemissionen nach 3'520 im Monat zuvor.

Die fünf grössten Emittenten kotierter strukturierter Produkte waren die Bank Vontobel mit einem Marktanteil von 31,1% (Vormonat 25,5%), UBS mit 25,7% (32,4%), ZKB mit 16,1% (17,2%), Credit Suisse mit 7,3% (3,9%) und Julius Bär mit 6,2% (7,8%). Der Anteil der restlichen Emittenten legte auf 13,5% zu (12,9%).

Gemäss den vorliegenden Zahlen lag der Anteil der strukturierten Produkte am Gesamtvermögen in den Kundendepots der Banken Ende Juli 2015 - neuere Zahlen der SNB liegen nicht vor - bei 3,84% (Juni 3,97%). Der Gesamtwert dieser Produkte betrug wie im Vormonat rund 217 Mrd CHF.

cp/yr

(AWP)

 

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14.07.2015 13:33
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Umsatz mit strukturierten Produkten im Juni deutlich über Vormonat

14.07.2015 12:00

Zürich (awp) - Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Derivatebörse SIX Structured Products Exchange ist im Juni 2015 aufgrund der Entwicklung bei den Partizipationsprodukten mit 5,89 Mrd CHF stark gestiegen. Verglichen mit dem April-Wert von 1,94 Mrd ist dies mehr als eine Verdreifachung. Vor allem in der Kategorie der Partizipationsprodukte haben die Umsätze mit 4,60 Mrd nach 0,65 Mrd sehr stark zugenommen, während sie bei den Hebelprodukten als bislang grösster Einzelkategorie mit 0,91 Mrd stabil blieben, wie aus dem Monatsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) am Dienstag hervorgeht.

Die Kategorie der Hebelprodukte hält dabei einen Anteil von 15,5% des Umsatzes. Bei den Anlageprodukten, zu denen auch die Partizipationsprodukte zählen, stieg der Anteil auf 84,5% an.

Die Anzahl der kotierten Produkte war per Ende Berichtsmonat mit 35'208 etwas niedriger als im Monat davor. Insgesamt gab es im zweiten Quartal 9'567 Neuemissionen.

Klar der grösste Emittent kotierter strukturierter Produkte war im Juni die UBS mit einem Marktanteil von 78,4% (Vormonat 37,0%). Demgegenüber verloren die übrigen Emittenten deutlich an Boden. Auf Platz zwei folgt die Bank Vontobel mit 8,4% (20,3%), die ZKB mit 5,3% (11,9%), Julius Bär und die Credit Suisse mit jeweils 2,1% (VM 11,2 bzw. 6,7%). Der Anteil der restlichen Emittenten betrug 4,1% (12,8%).

Gemäss den vorliegenden Zahlen lag der Anteil der strukturierten Produkte am Gesamtvermögen in den Kundendepots der Banken Ende April 2015 - neuere Zahlen liegen von der SNB nicht vor - bei 3,90% (Vormonat 3,37%). Der Gesamtwert dieser Produkte betrug 219 Mrd CHF nach 188 Mrd im Monat davor.

yr/cf

(AWP)

 

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08.04.2015 08:24
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«Pröblen» mit Strukis am Computer
 

Strukturierte Produkte sind oft schwer verständlich. Ein Tool der Universität Zürich will Klarheit schaffen und lässt Anleger ihr eigenes Produkt kreieren. Damit kann gleich auch die Marktperformance gemessen werden.

Von Pascal Züger

Laufen, Radfahren, Schwimmen: Viele Dinge lernt man am besten, indem man sie einfach ausprobiert. Warum also nicht auch Strukturierte Produkte so verstehen lernen?

Dies dürfte sich ein Team um Finanzprofessor Thorsten Hens vom Schweizerischen Bankeninstitut der Universität Zürich gedacht haben, als es anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Universität Zürich 2008 - ironischerweise mitten im Ausbruch der Finanzkrise - ein Learning Tool zum "Pröbeln" am Computer entwickelte.

In der Banken- und Finanzkrise und in den Jahren danach gerieten Strukturierte Produkte zunehmend negativ in die Schlagzeilen, da es damals zu hohen Verlusten bei Anlegern kam. Juristische Streitereien dauern bis heute an. Der Ruf der Produkte litt darunter enorm. Zu komplex und undurchsichtig, lautete das Verdikt vieler Anleger. Nicht nur zahlreiche Private, auch viele Banken lassen deshalb ihre Finger ganz davon.

Doch was taugt das Tool der Uni Zürich heute? Verschiedene Produktvarianten können im Tool durchgespielt und auf Kursveränderungen getestet werden. Strukturierte Produkte verhalten sich anders als "normale" Kursbewegungen etwa einer Aktie. Die Proportionalität zwischen Rendite und Wert der Aktie beziehungsweise eines anderen Basiswertes ist nicht mehr gegeben.

Es gibt Produkte für jeden Anlegertypen, egal ob risikofreudig oder risikoavers. Zocker können beispielsweise mit Hebelprodukten überproportional an Kursgewinnen partizipieren, während auf Sicherheit bedachte Seelen eher in Kapitalschutzprodukte investieren, die den Verlust begrenzen. Produkte können auch so gestaltet werden, dass Anleger von seitwärts bewegenden oder sinkenden Märkten profitieren.

Ihr eigenes strukturiertes Produkt

Dann folgt das eigentliche Herzstück des Tools: Das Entwickeln eines eigenen Strukturierten Produkts mittels Mausklick beziehungsweise Touchscreen per Hand. Als Basiswert des Produkts dient der Swiss Market Index (SMI). Der Benutzer kann nun selbst wählen, welche Auswirkungen Kursveränderungen des SMI auf das eigene Produkt haben sollen. Wann will ich profitieren? Bei starken Kursanstiegen, oder bei geringen? Oder gar bei Kursverlusten? Vieles ist möglich, auch äusserst komplexe, ja gar wirre Konstellationen.

Auch wenn das Tool keine tiefgehende Kenntnisse der Materie übermittelt, eignet es sich ganz gut als spielerischen Einstieg, ohne die dahinterliegende Mathematik verstehen zu müssen. Dabei wird die grosse Flexibilität Strukturierter Produkte deutlich: Für alle möglichen Risikotypen und Zukunftsentwicklungen gibt es ein passendes Produkt. Das Tool zeigt aber auch, dass ein Strukturiertes Produkt schnell einmal undurchsichtig werden kann. Und: Da die Zukunft immer wieder Überraschungen birgt, kann sich ein in der Vergangenheit erfolgreiches Produkt künftig auch plötzlich als Flop erweisen.

Finanzkrise liess Hype abflachen

Trotz der Kritik konnten sich Strukturierte Produkte halten. Die Schweiz gilt als international führende Kraft in dieser Produktekategorie. Fast vier Prozent der insgesamt in der Schweiz verwalteten Vermögenswerte sind in strukturierte Produkte investiert. Dieser Anteil ist über die letzten Jahre konstant geblieben.

Seit 2006 gibt es den Schweizerischen Verband für Strukturierte Produkte (SVSP), der das Ansehen strukturierter Produkte und deren Bekanntheit fördern will. Für ein tieferes Verständnis Strukturierter Produkte empfiehlt sich neben dem Tool der Universität Zürich auch ein Blick auf diese Seite.

CASH

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12.01.2015 13:09
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Umsatz mit strukturierten Produkten im Dezember höher, im GJ 2014 aber tiefer

12.01.2015 12:29



Zürich (awp) - Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Derivatebörse SIX Structured Products Exchange ist im Dezember 2014 mit 2,16 Mrd CHF um 23% höher ausgefallen als im Vormonat. Vor allem in den Kategorien Partizipationsprodukte (+37%) und Hebelprodukte (+25%) fiel er deutlich höher aus, wie aus dem neuesten Monatsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) vom Montag hervorgeht.

Im Vergleich zum Rekordmonat des letzten Jahres (Januar mit 3,59 Mrd) lag der Berichtsmonat allerdings um fast 40% zurück. Im Gesamtjahr 2014 wurde ein Umsatz von 26,83 Mrd CHF erzielt, was gegenüber 2013 einem Minus von gut 11% entspricht. Produkte mit Referenzschuldnern (+23%) konnten ihre Nachfrage steigern, während vor allem Partizipationsprodukte (-13%) und Hebelprodukte (-10%) weniger gefragt waren. Gemessen am sehr erfolgreichen Jahr 2007 (75,4 Mrd) entspricht der Gesamtumsatz 2014 einem Rückgang von fast zwei Dritteln. 2014 war somit das schwächste Jahr der letzten 10 Jahre, zuletzt war der Umsatz 2004 mit 25,1 Mrd tiefer.

Die Anzahl der kotierten Produkte nahm im vergangenen Jahr und rund 7% ab und lag bei 31'989, wobei vor allem Kapitalschutzprodukte (-12%) Rückgänge verzeichneten. Neuemissionen gab es letztes Jahr 39'312, gegenüber 46'082 im Jahr davor.

Die fünf grössten Emittenten kotierter strukturierter Produkte waren im Dezember die UBS mit einem Marktanteil von 33,5%, die Bank Vontobel mit 19,8%, die ZKB mit 15,4%, Julius Bär mit 12,3% und die Credit Suisse mit 5,3%. Der Anteil der restlichen Emittenten betrug 13,8%. Im vierten Quartal konnten von den fünf grössten Emittenten die Bank Julius Bär und die UBS ihre Marktanteile zu Lasten der ZKB, der Bank Vontobel und der Credit Suisse erweitern.

Gemäss den aktuellsten vorliegenden Zahlen lag der Anteil der strukturierten Produkte am Gesamtvermögen in den Kundendepots der Banken im Oktober bei 3,69% (September 3,63%). Der Gesamtwert dieser Produkte betrug 201,8 Mrd CHF.

uh/rt

(AWP)

 

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05.12.2014 13:24
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Umsatz mit strukturierten Produkten sinkt im November

05.12.2014 11:06



Zürich (awp) - Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Derivatebörse SIX Structured Products Exchange war im Oktober mit 1,76 Mrd CHF rund ein Viertel tiefer als im Vormonat. Der Rückgang ist vor allem auf ein Minus bei der grössten Kategorie Hebelprodukte sowie weniger Umsatz mit Partizipationsprodukten zurückzuführen. Im Vergleich zum Rekordmonat Januar, als der Umsatz 3,59 Mrd CHF erreichte, hat sich der Umsatz in etwa halbiert.

Die Anzahl der kotierten Produkte nahm um knapp 9% auf aktuell rund 37'110 zu, wobei im Vergleich zum Vormonat vor allem deutlich mehr Hebelprodukte (rund 25'400) kotiert sind. Neu emittiert wurden im November insgesamt 2'886 Produkte (Vormonat 4'686), wie aus dem neuesten Monatsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) vom Freitag hervorgeht.

Die fünf grössten Emittenten kotierter strukturierter Produkte waren im Berichtsmonat die UBS mit einem Marktanteil von 27,6%, die Bank Vontobel mit 24,0%, die ZKB mit 18,1%, Julius Bär mit 9,4% und Credit Suisse mit 4,1%. Der Anteil der restlichen Emittenten betrug 16,8%.

Gemäss den aktuellsten vorliegenden Zahlen lag der Anteil der strukturierten Produkte am Gesamtvermögen in den Kundendepots der Banken im September bei 3,63% (August 3,62%). Der Gesamtwert dieser Produkte betrug 197,9 Mrd CHF.

ra/yr

(AWP)

 

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