USD

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23.03.2008 14:32
#1
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USD

Freunde, wo finde ich Call`s auf den US Dollar. Bin überzeugt dass der Dollar bis Mitte Jahr zulegt und ungefähr bei Fr. 1.10 liegt.

24.05.2016 08:37
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Präsident Trump: Schreckszenario für Dollar?

Eigentlich kann sich kaum jemand Donald Trump als US-Präsidenten vorstellen. cash macht es dennoch - und stellt die Frage, was eine Trump-Wahl für den US-Dollar bedeuten würde.

Von Pascal Züger

Donald Trump überrollte in den letzten Monaten mit seiner unorthodoxen und teilweise auch unflätigen Art seine republikanischen Gegenkandidaten regelrecht. Wurden dem exzentrischen Immobilien-Tycoon zu Beginn seiner Kandidatur noch kaum Chancen eingeräumt, in die finale Ausmarchung gegen einen Demokraten ziehen zu können, sieht es heute anders aus. Am 8. November wird Trump vermutlich als Vertreter der Republikaner bei der Präsidenschaftswahl gegen Hillary Clinton antreten.

Und je näher die US-Präsidentschaftswahl rückt, desto mehr müssen sich die Finanzmärkte mit einer möglichen Präsidenschaft Trumps auseinandersetzen - auch wenn derzeit Clinton bei der Wählergunst die Nase etwas vorne zu haben scheint. Die grosse Frage der Marktakteure lautet: Wie reagiert der Dollar auf einen Präsidenten Trump?

Einschätzungen eindeutig - zunächst

Die Einschätzungen sind zunächst eindeutig: "Trumps protektionistische Politikagenda könnte der US-Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen und den Dollar somit nachhaltig schwächen", meint Ökonom Christoph Sax von der Luzerner Kantonalbank (LUKB). Vor allem die geplante Einschränkung des Freihandels und der Zuwanderung seien schädlich für die grösste Volkswirtschaft der Welt. Auch eine vermehrte Steuerung des Wechselkurses sei unter Trump möglich, damit sich die USA Wettbewerbsvorteile im internationalen Handel verschaffen könnte.

Ähnlich sieht dies Ulrich Leuchtmann, Leiter Devisenresearch bei der Commerzbank in Frankfurt. Er erwartet kurzfristig ebenfalls eine Schwächung des Dollars und hat deshalb quasi eine Trump-Risikoprämie auf dem Dollar. "Ob sich diese Risikoprämie danach hält, kann man aus heutiger Sicht nicht sagen", so Leuchtmann zu cash. Denn die Politik einer allfälligen Trump-Administration sei schwer vorherzusagen, da sie nicht der üblichen Politik der Republikaner ähnle. "Bis die klaren Absichten des neuen Präsidenten klar werden, braucht es auch nach der Wahl einige Monate."

Trump selber sendet widersprüchliche Signale aus, was eine Einschätzung seiner Politik sehr schwierig macht. So beschuldigte der Milliardär neulich die US-Notenbank, dass diese die Zinsen nur deshalb noch nicht erhöhe, damit unter Präsident Barack Obama keine weitere Blase platze. Gleichzeitig hat Trump abseits der grossen Bühne wiederholt anerkannt, dass die gegenwärtige Dollar-Stärke die US-Wirtschaft belastet. Was Trump dabei nicht erwähnt: Höhere Zinsen würden gleichzeitig einen starken Dollar bedeuten.

Trump will höhere Zinsen und einen schwächeren Dollar

Nicht alle Experten sehen eine Dollarabschwächung bei "President Trump" als garantiert: Trump würde wohl grössere politische Veränderungen als Clinton hervorrufen, was auch grössere Schwankungen im Dollarkurs hervorrufen könnte, sagt Daniel Trum, Währungsanalyst bei der UBS. "Aber manche Sektoren würden den politischen Wechsel durch Trump auch begrüssen." Die Richtung des Dollars sei demnach unklar. Möglich sei auch eine Dollar-Stärkung, ausgelöst etwa durch eine Auseinandersetzung mit China.

Zur Dollarstärke und dem Thema China sagte äusserte sich Trump auch Anfang Mai gegenüber dem Fersehsender CNBC: "Ich liebe das Konzept eines starken Dollars, aber wenn ich die Verwüstung sehe, die ein starker Dollar anrichten kann ... Ich kann Ihnen sagen, ich habe Freunde in China. Alles, was die machen, ist den Dollarkurs im Auge behalten. Sie warten nur darauf, dass er stärker wird."

In der gleichen Fernsehshow äusserte sich Trump auch über die aktuelle Notenbankchefin Janet Yellen: Da es sich nicht um eine Republikanerin handle, möchte er sie nach dem Ablauf ihrer Vierjahresperiode im Februar 2018 absetzen. Gleichzeitig bezeichnete er sie aber auch als "sehr kompetent".

Droht Trump die US-Notenbank aus dem Gleichgewicht zu bringen? "Ich halte die Federal Reserve für eine Institution, bei der es wenig darauf ankommt, wer den Sitz als Präsidenten inne hat", sagt Leuchtmann von der Commerzbank. Schädlich wären jedoch Massnahmen, welche die Unabhängigkeit der Notenbank ausser Kraft setzten. "Das hätte einen signifikant negativen Einfluss auf den Dollar."

Absichten in diese Richtung hat Trump jedoch nie angedeutet. Viele Aussagen des umstrittenen Präsidenschaftskandidaten zu Dollar und Wirtschaft bleiben schwammig, was eine Einschätzung der Entwicklung von Dollar und auch Börsen schwierig macht - vor allem auf mittel- bis langfristige Sicht.

CASH

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17.03.2016 16:56
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Speedy3 hat am 17.03.2016 - 16:31 folgendes geschrieben:

Dann bist du von Cash-Online angestellt?

Du weisst es immer noch nicht?

Ich dachte du bist den Herren Emittentenjongleuren VT immer zwei Schritte voraus. Und nach 10 Jahren im Cash-Forum bist du immer noch am herumraten

 

 

 

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17.03.2016 16:31
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Dann bist du von Cash-Online angestellt?

17.03.2016 15:19
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Speedy3 hat am 17.03.2016 - 15:17 folgendes geschrieben:

...und schon wieder. Vielleicht liegt es daran, dass du im Auftrag deines Chef's hier schreibst....

Frag den Admin, er weiss, wer Chef ist

Und wenn er es nicht weiss, kann er nachschauen.

 

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17.03.2016 15:17
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...und schon wieder. Vielleicht liegt es daran, dass du im Auftrag deines Chef's hier schreibst....

17.03.2016 15:12
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Speedy3 hat am 17.03.2016 - 14:59 folgendes geschrieben:

Du bist wie mein Junge...wenn's symbolisch eins an die Löffel gab, wenn er frech war...immer dieses reklamieren.

Ich habe nie reklamiert.

Habe noch 672 ungelesene Nachrichten der übelsten Sorte im CashForum-Postfach

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17.03.2016 14:59
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Du bist wie mein Junge...wenn's symbolisch eins an die Löffel gab, wenn er frech war...immer dieses reklamieren.

17.03.2016 09:25
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Speedy3 hat am 29.01.2016 - 16:32 folgendes geschrieben:

@ Elias:

Eigentlich bist du ja als Banker ein Vollprofi. Darum meine Frage. Wieso bestreitest du immer, dass der Dollar ansteigt. Das macht er eigentlich seit mehreren Tagen unaufhörlich. Warum erkennst du diese Tendenz nicht?

Ich habe nie etwas bestritten, sondern nur erklärt, dass der Kurs nicht immer steigt.
Würde er dauernd steigen, wäre der Kurs schon lange viel höher

Aber wem erkläre ich das. Schliesslich bist du den Herren Emittentenjongleuren VT immer zwei Schritte voraus.

 

 

Speedy3 hat am 15.03.2016 - 11:59 folgendes geschrieben:

Alles heisse Luft, die haben doch keine Möglichkeiten, ich bin den Herren Emittentenjongleuren VT immer zwei Schritte voraus. Das Stückchen Hirn und Bauchgefühl fehlt denen...

 

Sich selber loben aber dann doch immer wieder Fragen stellen.
Die Herren Emittentenjongleuren VT haben sich meines Wissens auch noch nie beim Admin beschwert.

 

 

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03.03.2016 17:43
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Trump bedeutet Höchststrafe und der Untergang der Zivilisation!

03.03.2016 16:53
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Donald Trump – Bad For Dollar, Good For Gold?

James Sutton, a London-based portfolio manager on the global natural resources equities team at J.P. Morgan Asset Management concurs:

“If there’s any uncertainty regarding the U.S. election and the potential for a slightly off-center candidate, whether that be Sanders or Trump winning the election, then I can see a scenario where that’s bad for the dollar.”

http://www.zerohedge.com/news/2016-03-03/donald-trump-%E2%80%93-bad-doll...

 

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29.02.2016 13:05
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Speedy3 hat am 05.01.2016 - 17:11 folgendes geschrieben:

Wie vorausgesagt zieht der Dollar kräftig an. Mit dem richtigen Mini-Future konnte der Einsatz in wenigen Tagen verdoppelt werden. z.B. MUSAWV. Solche Chancen zu erkennen und aufzuzeigen, dafür ist dieses Forum da. 

Klar es kann immer alles angezweifelt und der Finanzkollaps und der Weltuntergang aufgezeigt werden, aber kurzfristig sind für unsereins solche Chancen prioritär. Wir wollen hier ja nicht die Welt retten sondern gute Investitionen rausholen. 

Falsche Vorausssage  und MUSAWV wurde ausgeknockt

 

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29.02.2016 13:02
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Goldbuggy hat am 13.02.2016 - 08:08 folgendes geschrieben:

http://www.finanzen.ch/devisen/dollarkurs

Und wo ist jetzt der "sprunghafte" Anstieg des USD? Im Reich der Märchen?

Na vergleiche den Dollarkurs vom 12.2 auf heute und da wird dein Märchen zur Realität. Crazy

 

13.02.2016 20:09
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hmm

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

13.02.2016 09:52
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Der $ steigt durchaus, aber nicht gegenüber dem CHF.

13.02.2016 08:08
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http://www.finanzen.ch/devisen/dollarkurs

Und wo ist jetzt der "sprunghafte" Anstieg des USD? Im Reich der Märchen?

12.02.2016 13:22
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Da kann ich Dir nur beipflichten!!

Aber die SNB muss etwas gegen das Image des Schweizer Franken als Fluchtwährung vornehmen und zwar dringend. Jedesmal wenn es irgendwo auf der Welt kriselt flüchten die Finanzlemminge in den Schweizer Franken. Es geht doch nicht an, dass die Schweizer Wirtschaft wegen Spekulationen wegen einiger Wenigen Tausende Leute auf die Strasse stellt oder ins Ausland verschiebt. Gemäss dem Finanzexperten Wellershoff&Partner ist der Schweizer Franken zum Dollar und Euro 20% wegen Spekulationen überkauft.

11.02.2016 21:36
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Jeder Eingriff des Staates oder seiner Institutionen in die Wirtschaft im Allgemeinen und in die Geldpolitik im Besonderen birgt die Gefahr gravierender Verwerfungen auf den entsprechenden Märkten.

Wer würde am meisten unter noch höheren "Strafzinsen" leiden? Richtig: die ohnehin schon weniger Privilegierten, nämlich alle, die in die Altersvorsorge einzahlen und eingezahlt haben, die Rentner, die Kleinsparer.

Bei der aktuellen Politik der SNB muss man sich schon fragen, wie sie ihre Existenz rechtfertigen will! Die erreichten Ziele hätte man weniger dramatisch erreichen können, indem man den Euro eingeführt und den CHF abgeschafft hätte. Dann hätte es den "Euro-Schock" nicht gegeben. Der erbrachte Leistungsausweis nach jetzt gut einem Jahr ist mangelhaft.

Um es klar zu sagen: Ich möchte das nicht. Aber wenn man finanzpolitisch unabhängig sein möchte, muss man auch so handeln!

Warum lässt die SNB nicht ein wenig mehr die Notenpresse laufen, warum investiert unsere Regierung nicht in eine "energetische Revolution", die beispielsweise Isolation bestehender Gebäude, Modernisierungen der Energienetze und Infrastrukturmassnahmen umfassen könnte, indem sie den Haushalten und öffentlichen Händen 0-Zins-Darlehen zur Verfügung stellt?

So käme das Geld auch bei den Menschen an, die es sinnvoll ausgeben können.

Aber die Antwort ist wohl klar: Wir leben in "Lobbyististan"!

11.02.2016 16:43
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Wo bleibt die SNB

Es ist erwiesen, dass der Schweizer Franken zu spekulativen Zwecken nachgekauft wird. Dadurch entsteht der Schweiz wettbewerbstechnisch massiven Schaden. Die Entlassungswelle hat ohnehin bereits gestartet. Die SNB müsste die Strafzinsen kurzfristig massiv erhöhen, damit diese Lemmingverhalten der Schweizer Wirtschaft keinen Schaden zufügt.

11.02.2016 13:26
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Franken zum Dollar auf Vier-Monate-Hoch

Der Franken hat am Donnerstag zu einem neuerlichen Höhenflug angesetzt. Zum Dollar legt die Schweizer Währung deutlich zu und markiert den höchsten Stand seit vier Monaten.

Der Dollar fiel bis auf 0,9660 Franken. Zu Monatsbeginn lag er noch bei gut 1,02 Franken. Experten begründen den Anstieg mit den Börsenturbulenzen. Der Franken gilt als sicherer Hafen und ist daher bei Investoren vor allem in unsicheren Zeiten gefragt.

Zudem hatte die Präsidentin der US-Notenbank Fed Janet Yellen auf die Gefahren durch die Konjunkturabkühlung in China und die jüngsten Verwerfungen an den Finanzmärkten verwiesen. "Die Chancen für eine weitere US-Zinserhöhung im März werden vom Markt als quasi Null eingestuft", schreiben die Experten der Zürcher Kantonalbank. Das mache die Märkte nervös, erklären die Analysten der St. Galler Kantonalbank. "Eine Flucht in Euro, Franken und den japanischen Yen ist zu verzeichnen."

(Reuters)

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11.02.2016 11:22
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Dollar Sorties werden dann in ziemlichen Stress kommen. 

Es wird sortiert, was das Zeug hält

Neues Jahrstief bei 0.9660

 

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11.02.2016 09:23
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Neues Jahrestief 0.9690

 

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11.02.2016 09:22
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Tagestief 0.9696

Jahrestief 0.9694

 

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11.02.2016 08:26
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Der Dollar ist auf dem Rückzug

Der Dollar ist zum Franken wieder unter die Parität gefallen. Die Erwartungen an die Geldpolitik der Fed haben sich um 180 Grad gedreht. Wurden vor einem Monat weitere Zinserhöhungen in den Dollarkurs eingerechnet, machen nun erste Rufe nach Zinssenkungen die Runde. Die “sichere“ Wette auf einen steigenden Dollar hat sich als doch nicht so sicher herausgestellt.

https://www.sgkb.ch/download/online/USD_Feb_16.pdf

 

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11.02.2016 08:20
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Starkes Interesse am Thema Negativzinsen

Fed-Chefin Janet Yellen schliesst Zinserhöhungen im laufenden Jahr nicht aus – aber auch Zinssenkungen oder Negativzinsen nicht. US-Politiker interessieren sich derzeit vor allem für Letzteres.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/yellen-will-an-kurs-fest...

 

 

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10.02.2016 17:11
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FED

Die wichtigste Aussage von FED war heute, die geplanten vier Zinserhöhungen dieses Jahr werden beibehalten!

 Dies werde der Notenbank erlauben, ihren geldpolitischen Kurs "allmählicher" Anpassungen beizubehalten.

 http://www.nzz.ch/wirtschaft/uebersicht-wirtschaftsthemen/yellen-will-an...

10.02.2016 12:47
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Die FED wird heute nicht auch noch ins Trübsalhorn blasen, sonst wird an den Börsen noch mehr auf die Tränendrüse gedrückt. Fachexperten bringen an, dass die aktuelle Panikmache übertrieben sei. Immerhin hat die USA fast Vollbeschäftigung und rekordtiefe Arbeitslosigkeit. Da die Befürchtungen aktuell grottenschlecht sind, erwarte ich von der FED eher eine Entkrampfung des Themas. Dollar Sorties werden dann in ziemlichen Stress kommen. 

10.02.2016 10:31
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FED Yellen

Zur Wochenmitte blicken die Marktteilnehmer über den Atlantik. US-Notenbankchefin Janet Yellen wird ihren halbjährlichen Auftritt vor einem Kongressausschuss absolvieren. Es wird mit Spannung erwartet, ob Yellen eine Fortsetzung der Ende 2015 eingeleiteten Zinswende signalisieren wird. Wegen der schlechten Stimmung an den internationalen Börsen und konjunktureller Bremsspuren auch in den USA scheinen die Chancen schlecht zu stehen: An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinsanhebung in diesem Jahr bei weniger als einem Drittel gesehen./bgf/stb

http://www.finanzen.net/nachricht/devisen/Yellen-Rede-im-Blick-Euro-hael...

 

 

 

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10.02.2016 08:54
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Speedy3 hat am 09.02.2016 - 18:06 folgendes geschrieben:

Das ganze war eine Metapher. War dein Giftpfeil mit dem Mini Future heute wirklich notwendig? Für mich ist das Gekeiffe.

Das war kein Giftpfeil.

Ich habe doch mehrmals gepostet, dass Mini-Futures risikoreich sind.
Die Antwort darauf war Ignoranz.

Gestern habe ich bereits am Morgen um 10 Uhr auf die Möglichkeit eines Totalausfalls hingewiesen.
Immerhin 6 Stunden vorher.

Es nützt doch nichts, wenn man sich über Manipulation beschwert, aber genau diese möglichen Manipulationen nicht sieht oder nicht sehen will. Genau diese Strikes der Warrants und Stop-Losses der Mini-Futures sind es , welche die Emittenten versuchen für sich auszunutzen. Gelingt ihnen auch nicht immer.

 

Wenn das für dich Gekeife ist, dann ist das halt so. Wenn andere dadurch vorsichtiger werden, ist aus meiner Sicht etwas erreicht.

 

 

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09.02.2016 18:06
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Das ganze war eine Metapher. War dein Giftpfeil mit dem Mini Future heute wirklich notwendig? Für mich ist das Gekeiffe.

09.02.2016 17:31
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Speedy3 hat am 09.02.2016 - 17:28 folgendes geschrieben:

Wenn der Rotzlöffel den Lehrer anspeiht gibts auch eins an die Ohren. Hier im Forum gibt es Anstandsregeln. Dein Gekeiffe solltest du besser in den Griff bekommen. Selbst der Admin stimmte mir zu, wollte dir aber noch eine Chance lassen...

So sieht also ein anständiger Beitrag aus

 

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09.02.2016 17:28
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Admin

Wenn der Rotzlöffel den Lehrer anspeiht gibts auch eins an die Ohren. Hier im Forum gibt es Anstandsregeln. Dein Gekeiffe solltest du besser in den Griff bekommen. Selbst der Admin stimmte mir zu, wollte dir aber noch eine Chance lassen...

09.02.2016 17:14
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Speedy3 hat am 09.02.2016 - 17:09 folgendes geschrieben:

Du solltest dich als Mike Shiva der Börsengurus patentieren lassen, wenn du diese Panik vorausgesehen hast. Was interessieren mich heute hyperaktive Panikreaktionen, wenn der Dollar in wenigen Tagen wieder drei Rappen höher notiert. Profis kaufen wenn die Panik am Grössten ist. Solle Ausschläge hat es schon immer gegeben, mit der anschliessenden Gegenreaktion. Es zeugt von Schwäche von dir wenn du dich mit panischen Reaktionen an der Börse brüstest, die jeglicher normaler Börsenregel entbehrt. 

Ich habe nicht behauptet, dass ich es vorhergesehen habe.
Auch habe ich keine Titel empfohlen
Ich brüste mich auch nicht

Was ich geschrieben habe ist, dass ich unter 90 Rappen gekauft habe und dass Mini-Futures ihre Tücken haben

 

Es ist ein Zeichen von Schwäche, wenn man sich beim Admin beschwert.

 

 

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09.02.2016 17:09
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Dollar Rebound

Du solltest dich als Mike Shiva der Börsengurus patentieren lassen, wenn du diese Panik vorausgesehen hast. Was interessieren mich heute hyperaktive Panikreaktionen, wenn der Dollar in wenigen Tagen wieder drei Rappen höher notiert. Profis kaufen wenn die Panik am Grössten ist. Solche Ausschläge hat es schon immer gegeben, mit der anschliessenden Gegenreaktion. Es zeugt von Schwäche von dir wenn du dich mit panischen Reaktionen an der Börse brüstest, die jeglicher normaler Börsenregel entbehrt. 

 

 

09.02.2016 16:41
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Warum erkennst du diese Tendenz nicht?

Speedy3 hat am 29.01.2016 - 16:32 folgendes geschrieben:

@ Elias:

Eigentlich bist du ja als Banker ein Vollprofi. Darum meine Frage. Wieso bestreitest du immer, dass der Dollar ansteigt. Das macht er eigentlich seit mehreren Tagen unaufhörlich. Warum erkennst du diese Tendenz nicht?

Der Zeitpunkt ist wichtig, habe ich von jemandem gelesen..... Hauptsache man erkennt die Tendenz

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09.02.2016 16:32
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Speedy3 hat am 09.02.2016 - 16:30 folgendes geschrieben:

Es ist alles eine Frage des Zeitpunkts, bin Anfangs letzter Woche umgestiegen

Logisch.

Das macht man immer, wenn man überzeugt ist, dass der Dollar steigt

 

 

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09.02.2016 16:30
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Zeitpunkt ist wichtig

@ Elias

Es ist alles eine Frage des Zeitpunkts, bin Anfangs letzter Woche umgestiegen. Werde mich hüten dir zu sagen welcher Dollar Mini Long-Futures. Du kannst dir also die höhnischen Schadenfreude Statements ersparen. 

09.02.2016 14:44
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Elias hat am 09.02.2016 - 14:38 folgendes geschrieben:

Speedy3 hat am 29.12.2015 - 16:06 folgendes geschrieben:

Die, die heute morgen Dollar für 0.9862 verkauft haben, hätten heute Nachmittag fast einen Rappen mehr bekommen, bei den Dollar Calls ist das überproportional mehr. Wie von mir vorausgesagt.

Du behauptest nun, die die heute z.B. MUSAWV für 27 Rp gekauft haben und diese vier Stunden später für 31 Rp verkauft haben, seien Idioten!? @ Elias, was sollen solch schiefe Behauptungen?

 

von gestern 20 bis heute 12 Rappen wurde der Titel bis jetzt gehandelt

Gestellt ist der Kurs bei 9 Rappen.

Und die Volumen sind endlich auch ganz ordentlich. Aber aus anderen Gründen. Der Dollar bei 0.9744

 

 

 

Jahrestief 0.9726

Das wäre unter dem Stop-Loss

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09.02.2016 14:38
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Speedy3 hat am 29.12.2015 - 16:06 folgendes geschrieben:

Die, die heute morgen Dollar für 0.9862 verkauft haben, hätten heute Nachmittag fast einen Rappen mehr bekommen, bei den Dollar Calls ist das überproportional mehr. Wie von mir vorausgesagt.

Du behauptest nun, die die heute z.B. MUSAWV für 27 Rp gekauft haben und diese vier Stunden später für 31 Rp verkauft haben, seien Idioten!? @ Elias, was sollen solch schiefe Behauptungen?

 

von gestern 20 bis heute 12 Rappen wurde der Titel bis jetzt gehandelt

Gestellt ist der Kurs bei 9 Rappen.

Und die Volumen sind endlich auch ganz ordentlich. Aber aus anderen Gründen. Der Dollar bei 0.9744

 

 

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09.02.2016 10:00
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MUSAWV

Bin gespannt, ob der Kurs unter 97.27 geht

Wäre ganz im Sinne des Emittenten. In dem Fall VT

 

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08.02.2016 12:08
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Elias hat am 31.03.2011 - 15:07 folgendes geschrieben:

 

MarcusFabian wrote:

NZZ wrote:
Das Finanzministerium rechnet damit, dass die Investitionen in angeschlagene Geldhäuser während der Finanz- und Wirtschaftskrise am Ende durch Rückzahlungen, Dividenden oder Zinsen 20 Milliarden Dollar Profit abwerfen werden.

Diese 20 Mrd Profit aus Zinseinnahmen muss man allerdings mit etwa 300-350 Mrd. gegenrechnen, die als Zinsen bezahlt werden müssen.

Wer muss 300-350 Mrd. Zinsen an wen bezahlen?

Der Profit setzt sich, wie im Artikel erwähnt, aus folgenden Positionen zusammen:

- Rückzahlungen,

- Dividenden oder

- Zinseinnahmen

Zwischendurch zur Erinnerung.
Ganz zu Schweigen von den vielen anderen Dollar-Bashing-Beiträgen anderer User. Von Konfetti-Währung bis der-Dollar-ist-tot.

 

Wenn der Yuan tatsächlich um 20% einbrechen sollte, werden Gold & Fluchtwährungen gesucht.

 

Es sei hier nochmals erwähnt: ich wette auf einen steigenden Dollar.

 

 

 

 

 

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08.02.2016 10:29
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Euro stabil über 1,11 Dollar

Wesentlicher Grund ist eine breit angelegte Dollar-Schwäche, die auf überwiegend enttäuschende Konjunkturdaten zurückgeht. Es machte sich sogar die Befürchtung breit, die weltgrösste Volkswirtschaft könnte in die Rezession gleiten./bgf/zb

http://www.finanzen.ch/nachrichten/devisen/Devisen-Euro-stabil-ueber-1-1...

 

Es gibt einen Dollar-Franken-Thread. Vielleicht sollte ich den wieder zum Leben erwecken.

 

 

 

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08.02.2016 09:46
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Speedy3 hat am 07.02.2016 - 10:40 folgendes geschrieben:

Gewisse Herren hier im Forum sollten sich ein Beispiel an Dir nehmen. Ich frage mich wieso Elias mit den von Dir untermauerten Argumenten einen "Lachanfall" bekommt, wo ist sein Problem?

Ich habe kein Problem, sonst hätte ich ja keinen Lachanfall. Der kommt daher, da gewisse Leute mit Argumenten was untermauern, was wenig bis nichts mit dem Dollar zu tun hat.

Das meiste gehört in die Rubrik Euro und selbst dort entfalten diese schon lange bekannten Umstände ihre Wirkung auf den Euro nicht. Die FED macht ja scheinbar das QE weiter, die QE-Treppchen werden trotzdem nicht mehr gezeichnet.

 

 

 

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07.02.2016 15:38
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Speedy3 hat am 07.02.2016 - 10:40 folgendes geschrieben:

Bist Du nicht auch der Meinung, dass diese Benachteiligung der Schweizer Wirtschaft durch die SNB korrigiert werden müsste. 

 

Nein, der Meinung bin ich nicht, obschon eine Schwächung der Währung auf den ersten Blick ein gutes Argument ist und kurzfristig auch funktioniert.

Hier sind meine Gegenargumente:

1. Wenn die drei Länder A, B und C in gegenseitiger Konkurrenz stehen und jedes Versucht, einen hohen Exportüberschuss zu erreichen (was übrigens nicht geht, denn die Summe der Handelsbilanzen ist global immer Null), dann kann Land A seine Währung schwächen, um konkurrenzfähiger in B und C zu sein. Das funktioniert so lange, bis Land B seine Währung auch abwertet. Und danach Land C ...
Exportvorteil durch Schwächung der Währung funktioniert also nur kurzfristig bzw. nur dann, wenn die Konkurrenz darauf nicht reagiert.

2. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass Länder mit starker Währung auch wirtschaftlich und sozial stark sind (Schweden, Schweiz, Deutschland zur Zeiten der D-Mark, Singapur), wohingegen Länder mit schwacher Währung auch wirtschaftlich schwächeln (Mexico, Italien, Argentinien, Spanien).
Eine starke und stabile Währung zieht ausländische Firmen, Investoren an. Starke Länder sind attraktiv und somit entstehen gut bezahlte Arbeitsplätze und in der Folge eine starke Wirtschaft.

3. Schwächung der Währung bedeutet schlussendlich schleichende Inflation. Damit werden alle, die für die Rente sparen schleichend entreichert, da sie sich im Alter mit ihrer Rente weniger kaufen können. Sprich: Der Franken der heute gespart wird hat mehr Wert als er in 20 Jahren als Rente haben wird.

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Das Problem geht sehr viel tiefer und hat seine Ursache darin, dass wir Schweizer (änlich wie auch Deutschland und China) vom Export abhängig sind.

Was bedeutet Exportüberschuss? Es bedeutet, dass wir - z.B. in Dollar bemessen - mehr Waren exportieren als wir importieren.
Wir bekommen deshalb einen Überschuss in Währungen bzw. auf Währung lautende Schuldscheine - aka US-Staatsanleihen.
Andererseits haben wir ein Defizit bei den Waren (es fliessen ja mehr raus als rein) und somit sind Waren bei uns teurer.

Durch diese Exportorientierung geraten wir erst in die Bredouille. Warum?

Ein Beispiel: Nehmen wir Dollar/CHF mit 1:1 an: Die Schweiz erzielt einen Überschuss von CHF/USD 1000 mit den USA. Wir bekommen netto also einen Schuldschein der USA im Nennwert von $1000, den wir entsprechend dem aktuellen Kurs mit Fr. 1000 als Aktivposten verbuchen.

Nun sinkt der Dollar auf CHF 0.90. Der Schuldschein ist somit nur noch Fr. 900 wert und wir erkennen, dass wir den USA Fr. 100 geschenkt haben.

Wir können nun natürlich Franken produzieren, um auch den Franken um 10% abzuwerten. Damit wären die $1000 wiederum Fr. 1000 Wert. Aber das ist aus den eingangs genannten Gründen nicht nachhaltig.

Die nachhaltige Lösung bestünde darin, unsere Wirtschaft derart umzubauen, dass sie für Schweizer, für den Binnenmarkt produziert und nicht mehr für die USA.
Das ist natürlich schwierig, hätte im Endeffekt aber den Vorteil, dass wir unsere Währung so stabil halten könnten wie wir wollten und dass der Wohlstand in der Schweiz steigen würde. Wir produzieren ja dann mehr für uns selbst und tauschen unsere Waren nicht mehr gegen ausländische Schuldscheine.

Alternativ - wenn wir unsere Exportwirtschaft nicht umbauen wollen oder können - könnten wir die Importindustrie stärken. Sprich: Das was die Exportwirtschaft an ausländischer Währung hereinholt, geben wir wiederum aus und holen dafür Waren aus dem Ausland. Auch hier hätten wir eine Wohlstandssteigerung in der Schweiz. Eine ausgeglichene Handelsbilanz und könnten uns eine stabile Währung leisten.

Unter dem Strich würde es auf folgendes hinaus laufen: Das Schweizer Volk verbraucht genau so viel wie es erarbeitet hat. Daran ist ja eigentlich alles richtig und nichts falsch.

Was wir aber derzeit haben ist: Das Schweizer Volk verbraucht weniger als es erarbeitet. Und das, was es zusätzlich erarbeitet geht an die USA. Als Gegenleistung bekommen wir Schuldscheine, deren Kaufkraft in der Zukunft mehr als zweifelhaft ist.

 

Fazit:

Grundsätzlich sollte jedes Land so viel verbrauchen wie es produziert. Aussenhandels-Überschüsse oder -Defizite sind dabei möglich aber (so war es bis Anfang des 20. Jahrhunderts) nur 3-7 Jahre lang. Danach muss sich das Blatt wenden, damit längerfristig die Bilanzen ausgeglichen sind.

Die USA generieren seit etwa 1966 ein Handelsdefizit. Sie beziehen also seit 50 Jahren mehr Waren als sie bezahlen können. Auf diesem Importüberschuss begründet sich der Reichtum der USA und deren Fähigkeit global als Schutzmacht, Hegemon, Imperium (je nach Sichtweise) aktiv und erfolgreich zu sein.
So gesehen kann man sehr wohlwollend betrachtet die Exportüberschüsse mit denen die Rest-Welt die US-Defizite seit 50 Jahren finanziert hat als globale Steuer für den Schutz ansehen, den die USA durch ihr Militär der Welt bieten.

Länder wie die Schweiz oder Deutschland sind durchaus bereit, diesen Obulus an die US-Militärmacht zu entrichten. Andere hingegen beginnen, sich dagegen aufzulehnen. Insbesondere die BRIC Staaten. Von muslimischen Ländern ganz zu schweigen.

 

Was bedeutet das für den Dollar?

Der Dollar ist per Definition jene Währung, gegen die man von den USA Waren und Dienstleistungen beziehen kann.
Die USA haben derzeit rund 5 Billionen Dollar Schulden in der Welt (davon 3 B in China). Bei einem BSP von 16 B sind das also etwa 30%.
Theoretisch könnten die ganzen Dollarbesitzer also jederzeit in die USA fahren, um dort gross shoppen zu gehen. Die Konsequenz wäre, dass die Amerikaner dann 30% ihrer Arbeitsleistung dafür einsetzen müssten, diese Schulden abzutragen. Bei einem Volk, das daran gewöhnt ist, seit Dekaden jeweils 8% mehr zu verbrauchen als es selbst erarbeitet, wäre das ein Ding der Unmöglichkeit.

Die einfachere Möglichkeit für die FED wäre, die geforderten 5 Billionen einfach zu drucken. Man würde dann den Chinesen die geforderten 3 Billionen locker zurückzahlen: "So, hier habt ihr 3 Billionen Dollar. Viel Spass! Schaut, was ihr dafür noch kaufen könnt!"

Vor die Wahl gestellt, den Gürtel enger zu schnallen oder Dollars zu drucken, würden die USA wohl die zweite Variante wählen. Und genau hier liegt für alle langfristigen Dollar-Investoren die grosse Gefahr.

Es genügt, dass ein grosser Gläubiger der USA seine US-Staatsanleihen einlöst, verkauft und das könnte sehr schnell (Stunden, nicht Tage) einen Crash des Dollars auslösen, weil er damit ein Signal für alle anderen Dollar-Gläubiger setzt.

Für die Schweiz nicht zwingend lebensbedrohend, denn unsere US-Assets liegen bei der AHV bei $190 Mrd. Immerhin aber ein Drittel des Schweizer BSP.

Die Crux ist, wir wissen nicht, wann China, Indien, Korea, Taiwan oder Japan ihre US-Schuldpapiere einlösen werden aber wir können abschätzen, dass das irgendwann passieren wird. Deshalb würde ich nicht langfristig auf den Werterhalt des Dollars spekulieren.
Anders ausgedrückt: Hätte ich jetzt $1'174'000 übrig und die Wahl, diese auf Sicht der nächsten 10-20 Jahre in Dollar zu belassen oder dafür 1000 Unzen Gold zu kaufen, würde ich mich für das Gold entscheiden. Good

Und das schreibe ich im Bewusstsein, dass ich für meine Affinität für Gold in den letzten 16 Jahren hier im Forum ausgelacht wurde und bis zum bewussten Tag X auch weiterhin ausgelacht werde.

 

07.02.2016 10:40
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Nägel mit Köpfen

@ Marcus

Danke Marcus, für die sachlich fundierte, ehrliche und anständige Antwort. Gewisse Herren hier im Forum sollten sich ein Beispiel an Dir nehmen. Ich frage mich wieso Elias mit den von Dir untermauerten Argumenten einen "Lachanfall" bekommt, wo ist sein Problem?

Übrigens heute hat Bundesrat Schneider-Ammann in der NZZ am Sonntag für die Schweiz höhere und anhaltende Arbeitslosenzahlen angekündigt. Gewisse Firmen bekunden ernsthafte Schwierigkeiten mit dem 20% überbewerteten Schweizer Franken. Bist Du nicht auch der Meinung, dass diese Benachteiligung der Schweizer Wirtschaft durch die SNB korrigiert werden müsste. 

Kannst Du Dir einen Reim machen, wieso Cash online den Bericht von Andreas Ruhlmann vom 04.02.2016 mit der Äusserung, dass die SNB die Negativzinsen bald ausweiten werde, zensuriert wurde. Normalerweise werden eingestellte Berichte nie gelöscht. 

 

«Die SNB wird Negativzinsen bald ausweiten»

Andreas Ruhlmann, Marktanalyst bei der IG Bank.
Bild: http://www.cash.ch/news/front/die_snb_wird_negativzinsen_bald_ausweiten-...

04.02.2016 19:52

Weshalb die Zinsen bald noch tiefer sein könnten, erklärt Andreas Ruhlmann, Marktanalyst bei der IG Bank, im Interview mit cash. Ausserdem sagt er, weshalb der Franken derzeit schwächelt und was dem SMI noch blüht.

 

06.02.2016 15:54
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Speedy3 hat am 04.02.2016 - 16:59 folgendes geschrieben:

Lassen wir dem Shortie Kindergarten seine Spiele spielen....es gibt keinen Grund wieso der Dollar zu anderen Währungen schwächer werden sollte. Zuviele Risiken sind im Euro oder Schweizer Franken.

- Schweizer Wirtschaft  schwächelt (Entlassungswelle rollt an)

- EU zerstritten (Asylproblem zerreisst EU)

- Draghi droht mit weiteren Massnahmen

- Drohender Brexit

- US Wirtschaft läuft rund

- SNB schwächt den Schweizer Franken mit plötzlichen drastischen Massnahmen

 

@ Elias

Bringe bitte begründete Gegenargumente? Aber da werde ich wohl lange warten müssen!

 

Deine Argumente sind gut. Ich sehe da auch keinerlei Gegenargumente.

Aber!

Langfristig verlieren IMMER ALLE Währungen an Wert (Kaufkraft). Wenn also derzeit der Dollar aus Blickwinkel des Euro steigt, bedeutet das unter dem Strich nichts anderes als dass er etwas langsamer an Wert verliert als der Euro Smile

Ok, langfristiges mag Dich bei Warrant-Spekulationen nicht interessieren. Aus kurzer bis mittlerer Sicht sind Deine Argumente durchaus stichhaltig.

Ich kann höchstens versuchen, Deine Argumente nach Potenzial, nach Relevanz von wenig relevant (+) bis sehr relevant (+++) zu gewichten:

- Schweizer Wirtschaft  schwächelt (Entlassungswelle rollt an)  (+)

- EU zerstritten (Asylproblem zerreisst EU)  (+)

- Draghi droht mit weiteren Massnahmen (+++)

- Drohender Brexit (++)

- US Wirtschaft läuft rund (+)

- SNB schwächt den Schweizer Franken mit plötzlichen drastischen Massnahmen (+++)

 

Zur Erläuterung: Die Wirtschaft eines Landes hat einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Währung. Schlussendlich lautet das Rennen "BSP gegen Geldmenge". In einer perfekten (monetären) Welt steigen BSP und Geldmenge in gleichem Masse. Die höhere Menge an Waren muss "kaufbar" sein. Also muss die Geldmenge entsprechend steigen. Aber bitteschön nicht darüber hinaus.

Das BSP zu steigern ist relativ schwierig. Nicht nur, weil wir bereits gesättigte Märkte haben sondern auch, weil hier viel Schweiss und Intelligenz verlangt wird.
Hingegen ist es billig und einfach die Geldmenge beliebig zu verändern. Entsprechend auch meine höhere Gewichtung bei Deinen Argumenten was die monetären Aktionen betrifft.

Ein paar plakative Phantasiebeispiele:
* Ein Währungsraum steigert das BSP um 4%, die Geldmenge wird aber um 20% erhöht. --> Der Wert der Währung fällt trotz guter Wirtschaftsdaten.

* Das BSP steigt nur um 1% aber die Geldmenge wird verringert. --> Der Wert der Währung steigt, weil Währung nun noch knapper ist als Güter.

Entsprechend sind auch kurzfristig bei den Aktionen der Zentralbanken die Signale für die weitere Entwicklung zu suchen.

Du bist derzeit long Dollar und Deine Argumente sind im Moment auch richtig. Aber angenommen, Du würdest überraschend folgende Meldungen lesen:

* EZB: Der Italiener (Draghi) wird durch einen Deutschen ersetzt.
* FED: Yellen legt QE5 auf
* SNB: Vollgeldinitiative wurde angenommen
* CNB: China stösst US Staatsanleihen ab

Bei einer dieser Meldungen müsstest Du sofort USD von Long auf Short wechseln

 

05.02.2016 13:32
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Speedy3 hat am 05.02.2016 - 13:18 folgendes geschrieben:

Dann gehört deiner Meinung nach GB nicht zur EU, und ein Brexit hat absolut keinen Einfluss auf den Euro? Sowas kann nur ein Banker behaupten. Im übrigen wenn du lesen kannst, ich habe meine Begründung aufgelistet, deine fehlen immer noch.

Ich habe es gelesen und einen Lachanfall bekommen. An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Wenn einer deiner Faktoren was beeinflusst, wird man das schon noch sehen. Gegenwärtig hat alles, was du aufgelistet hat, keine steigende Wirkung auf den Dollar.

 

Im Übrigen habe ich dir schon mehrfach die Einflussfaktoren bekanntgegeben
Die Einflussfaktoren auf die Währung
http://www.cash.ch/comment/635948#comment-635948

 

Wie auch schon mal erwähnt: da wir unter anderem auch im Dollarraum fakturieren, sichern wir uns im Dollar ab. Daher rühren meine Kenntnisse.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

05.02.2016 13:18
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Dann gehört deiner Meinung nach GB nicht zur EU, und ein Brexit hat absolut keinen Einfluss auf den Euro? Sowas kann nur ein Banker behaupten. Im übrigen wenn du lesen kannst, ich habe meine Begründung aufgelistet, deine fehlen immer noch.

 

05.02.2016 10:35
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Kommentare: 5715

Speedy3 hat am 04.02.2016 - 16:59 folgendes geschrieben:

Lassen wir dem Shortie Kindergarten seine Spiele spielen....es gibt keinen Grund wieso der Dollar zu anderen Währungen schwächer werden sollte. Zuviele Risiken sind im Euro oder Schweizer Franken.

- Schweizer Wirtschaft  schwächelt (Entlassungswelle rollt an)

- EU zerstritten (Asylproblem zerreisst EU)

- Draghi droht mit weiteren Massnahmen

- Drohender Brexit

- US Wirtschaft läuft rund

- SNB schwächt den Schweizer Franken mit plötzlichen drastischen Massnahmen

 

@ Elias

Bringe bitte begründete Gegenargumente? Aber da werde ich wohl lange warten müssen!

 

Bring erst selber mal begründete Argumente für deine Theorie, dass der Dollar dauernd steigt.

 

Nur so nebenbei: GB hat als Währung das Pfund und nicht den Euro.

 

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Benjamin Franklin

05.02.2016 06:53
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Die SNB sieht das klar anders, den der Schweizer Franken ist immer noch 20% überbewertet. Dies bestätigten auch die Finanzexperten Wellershoff & Partner. Die Auswirkungen sieht man aktuell in der Schweizer Kündigungswelle und der Verschiebung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

04.02.2016 22:13
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Sollte der CHF weiter "schwächeln", besteht kein Anlass, die Negativzinsen auszuweiten.

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