Anlagefrage 5-10 Jahre

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26.01.2010 12:31
#1
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Hallo,

ich habe bereits ein Konto bei Swissquote mit ein bischen Geld zum "Spielen".

Nun möchte ich mir noch ein weiteres Portfolio bei der UBS als Anlage aufbauen, für die nächsten 5-10 Jahre.

Ich dachte mir, dass ich folgendes in mein neues Portfolio aufnehmen. (Wert insgesammt 10'000-15'000 CHF)

SWISS RE

UBS

CREDIT SUISSE

NOVARTIS

ABB

JULUIS BÄR

RICHEMONT

LOGITECH

PETROPLUS

NESTLE

XSTRATA

Was meint ihr dazu?

Danke für eure Hilfe

Gruss

DAN

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27.01.2010 13:40
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Quote:

Alles verkaufen, Geld zur neuen Bank tranferieren und ein neues Depot aufbauen...

Oder mit Neugeld am neuen Ort starten.

Hatte ich so gemacht, als ich mein Depot von der Post transferierte. Habe es stark angenommen, dass die andere Variante mit starken Komplikationen verbunden ist.

***The life is too short for taking no risk!!!***

27.01.2010 11:21
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Noch etwas zum "Bank wechseln":

Hab ich 1x gemacht, von der CS zur ZKB, mein Gott, das Theater!!! Bis alle Titel angekommen waren, vergingen sicherlich 2 Monate! Kein Handeln möglich in der Zeit. Nur gut, hat die ZKB alle Kosten übernommen..

Heute würde ich es mit einer Restrukturierung meines Portefolios verbinden:

Alles verkaufen, Geld zur neuen Bank tranferieren und ein neues Depot aufbauen...

Oder mit Neugeld am neuen Ort starten.

Ich würde mir aber in jedem Phall vorher einen Anlagevorschlag machen lassen, da siehst Du gerade, wie sie Dich einschätzen...

(Meistens kannst Du die Vorschläge ja spülen: 50% Oblis und so...)

Merke:

Das eigene Denken lässt sich durch nichts ersetzen!

Prognosen, die Vergangenheit betreffend, sind im Allgemeinen sehr schwierig....

27.01.2010 10:55
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Was "objektive" Beratung angeht, habe ich beste Erfahrungen mit der ZKB gemacht:

Sie empfehlen bei Fonds fast immer "best in class" quer durchs "Beet"...

Aber das erspart Dir eigene Überlegungen nicht!

Übrigens: Die ZKB hast impliziert Staatsgarantie...

Prognosen, die Vergangenheit betreffend, sind im Allgemeinen sehr schwierig....

27.01.2010 10:24
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Anlagefrage 5-10 Jahre

equity holder wrote:

Klar werden kleine Kursverluste gezeigt, doch das geht praktisch immer wieder auf den ursprüngliche Kurs zurück. Halt sichere Firmen, wie Mc Donalds oder ähnliches.

Siehst du, und weil es auch kleine Kursverluste gibt, ist das bei einem Crash nicht interessant.

Mir bringt es wenig Befriedigung, zu sehen, dass ich weniger verloren habe als andere. Wenn ich einen Crash erwarte, dann investiere ich gar nichts.

Übrigens gerade McDo ist ein Titel der zeigt, dass "Buy and Hold" keine gute Strategie mehr ist. Ich habe die vor 10 Jahren für 64.- verkauft, das hätte also nichts gebracht, wenn ich die bis heute behalten hätte.

Die von Omega angesprochene Valiant hat es in der letzten Krise tatsächlich noch geschafft zuzulegen. Da braucht es aber verdammt viel Glück, genau diesen Titel zur richtigen Zeit im Portfolio zu haben. Gibt es einen einzigen hier im Forum, der den Crash vorausgesehen hat und Valiant empfohlen hat, weil ihr der Crash nichts anhaben kann?

Gruss

fritz

27.01.2010 00:44
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Re: Eintrag ins Aktienregister

CrashGuru wrote:

Besitzer von Namenaktien werden eingetragen, sofern sie es wünschen. Dazu wird normalerweise ein Formular von der Depotbank nach dem Kauf der Aktie an den Erwerber gesendet. Das muss dann unterschrieben zurück gesendet werden. Geht alles noch nicht online, soviel ich weiss.

Hat man sich eingetragen, kommen die Infos (Geschäftsbericht) und die Einladung an die GV direkt von der Gesellschaft an den Aktienbesitzer (früher ging das als auch über die Depotbank, aber bei der UBS z.B. wurde dieser Weg soviel ich weiss abgeschafft).

Hat man sich nicht eingetragen, nimmt die Bank evtl. die Stimmrechte selbst wahr (Depotstimmen). Infos kommen keine, es sei denn, die Depotbank reagiert, weil z.B. bei einer Neuausgabe von Aktien mit Bezugsrecht ein Entscheid des Aktionärs notwendig ist.

Achtung: Z.B. Bei der soeben erfolgten Fusion von 3S Industries und MTBN wurden die Aktionäre nicht informiert, welche NICHT eingetragen waren (da die Gesellschaften ja keine Adresse hatten). Aber nach der Fusion und dem Titeltausch wurden die Formulare für den Eintrag ins Register verschickt (für die ehemaligen 3S Aktionäre natürlich nur).

okay, wiederum vielen dank!

bei mbt bin ich erst heute eingestiegen 8) nach fusion

denke mal - naiverweise - dass künftige fusionsnews irgendwelcher gesellschaften, wo ich atm investiert bin, auch über andere kanäle zu erhalten sind... und ich mich deshalb dennoch nicht in irgend ein aktienregister eintragen lassen werde (und noch dafür bezahle)

danke für deine erläuterung zu diesem thema!

what's up!

27.01.2010 00:26
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Anlagefrage 5-10 Jahre

CrashGuru wrote:

Also betreffend Aktienregister-Eintrag und substantieller Vorteil:

Ich hatte (vor 25 Jahren...) 2 Aktien der Zürichsee-Schifffahrts-Gesellschaft. Eingetragene Namenaktien. Jedes Jahr erhielt ich 2 Einladungen an die GV. Diese waren geleichzeitig ein "Ticket" mit dem am Tag der GV den ganzen Tag lang die Schiffe gratis benutzt werden konnten. Eine Fahrt von Zürich nach Rapperswil und zurück kostete damals so um die 25 Franken (oder eso...). Bei einem Kaufkurs von 100 Franken eine stolze Rendite, oder nicht. Ohne Eintrag, keine Einladung und kein Freifahrtticket.

Oh bevor ich es vergesse. Ich hatte nie die Gelegenheit zur Fahrt. Entweder musste ich arbeiten, oder es hat geschifft (na ja war ja Seeschifffahrt Wink ).

Da gab es aber auch noch die mit den 2 Aktien von Lindt&Sprüngli. Die kamen immer aus dem Kongresshaus mit zwei Papiertragtaschen voll Schokozeugs.....

Aber die Zeiten sind halt lange vorbei. Und damit ist der Eintrag eigentlich auch nicht mehr wichtig. Es sei denn, man will an die GV. Wegen dem Buffet, oder eso Wink :idea:

Daaanke Guru, much appreciated!!

hab ich mir doch fast gedacht - hätte spontan allerdings auf nebel getippt Wink

sodenn werde ich auch künftig auf solch 'substantielle' vorteile verzichten und mich brav im hintergrund halten - wird mir nicht allzu schwer fallen (stehe weder auf gvs noch auf krimskrams - es sei denn du meintest Warren Buffet; aber selbst dann...)

thanks again for the info!

what's up!

27.01.2010 00:01
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Eintrag ins Aktienregister

Besitzer von Namenaktien werden eingetragen, sofern sie es wünschen. Dazu wird normalerweise ein Formular von der Depotbank nach dem Kauf der Aktie an den Erwerber gesendet. Das muss dann unterschrieben zurück gesendet werden. Geht alles noch nicht online, soviel ich weiss.

Hat man sich eingetragen, kommen die Infos (Geschäftsbericht) und die Einladung an die GV direkt von der Gesellschaft an den Aktienbesitzer (früher ging das als auch über die Depotbank, aber bei der UBS z.B. wurde dieser Weg soviel ich weiss abgeschafft).

Hat man sich nicht eingetragen, nimmt die Bank evtl. die Stimmrechte selbst wahr (Depotstimmen). Infos kommen keine, es sei denn, die Depotbank reagiert, weil z.B. bei einer Neuausgabe von Aktien mit Bezugsrecht ein Entscheid des Aktionärs notwendig ist.

Achtung: Z.B. Bei der soeben erfolgten Fusion von 3S Industries und MTBN wurden die Aktionäre nicht informiert, welche NICHT eingetragen waren (da die Gesellschaften ja keine Adresse hatten). Aber nach der Fusion und dem Titeltausch wurden die Formulare für den Eintrag ins Register verschickt (für die ehemaligen 3S Aktionäre natürlich nur).

26.01.2010 23:49
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Also betreffend Aktienregister-Eintrag und substantieller Vorteil:

Ich hatte (vor 25 Jahren...) 2 Aktien der Zürichsee-Schifffahrts-Gesellschaft. Eingetragene Namenaktien. Jedes Jahr erhielt ich 2 Einladungen an die GV. Diese waren geleichzeitig ein "Ticket" mit dem am Tag der GV den ganzen Tag lang die Schiffe gratis benutzt werden konnten. Eine Fahrt von Zürich nach Rapperswil und zurück kostete damals so um die 25 Franken (oder eso...). Bei einem Kaufkurs von 100 Franken eine stolze Rendite, oder nicht. Ohne Eintrag, keine Einladung und kein Freifahrtticket.

Oh bevor ich es vergesse. Ich hatte nie die Gelegenheit zur Fahrt. Entweder musste ich arbeiten, oder es hat geschifft (na ja war ja Seeschifffahrt Wink ).

Da gab es aber auch noch die mit den 2 Aktien von Lindt&Sprüngli. Die kamen immer aus dem Kongresshaus mit zwei Papiertragtaschen voll Schokozeugs.....

Aber die Zeiten sind halt lange vorbei. Und damit ist der Eintrag eigentlich auch nicht mehr wichtig. Es sei denn, man will an die GV. Wegen dem Buffet, oder eso Wink :idea:

26.01.2010 21:27
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Frischling wrote:

equity holderQuote:
Klar werden kleine Kursverluste gezeigt, doch das geht praktisch immer wieder auf den ursprüngliche Kurs zurück. Halt sichere Firmen, wie Mc Donalds oder ähnliches

Sorry, aber das ist Schwachsinn, sichere Firmen gibt es nicht. Und auch mit "sicheren" Werten zu verdienen musst Du ein ein gutes Timing haben. Z.Bsp. einmal die Charts von Roche und Novartis, letzten 10 Jahre. Der einzige verdienst war die Dividende. AUsser Dein Timing war gut.

da stimme ich dem Frischling zu (obwohl ich eher eine anwort auf meine frage bezüglich aktienregister erhofft hatte;-)

'ursprünglicher kurs' ist ein weiter begriff. was ist damit gemeint - der vor 10jahren, oder allenfalls dein ep?? letzteres wär ja wohl kaum das ziel 8)

'sichere' titel sind zu 'sicheren' zeiten sicher (und dementsprechend relativ langweilig), es sei denn du steigst mit chf 100K oder so ein und hast bei einem 'kursaufschwung' von 2% deine freude - oder eben hattest zu krisenzeiten das richtige timing... ansonsten gilt halt börsenmässig die devise: no risk - no fun/profit (oder eben risk 8) )

what's up!

26.01.2010 21:23
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Frischling wrote:

equity holderQuote:
Klar werden kleine Kursverluste gezeigt, doch das geht praktisch immer wieder auf den ursprüngliche Kurs zurück. Halt sichere Firmen, wie Mc Donalds oder ähnliches

Sorry, aber das ist Schwachsinn, sichere Firmen gibt es nicht. Und auch mit "sicheren" Werten zu verdienen musst Du ein ein gutes Timing haben. Z.Bsp. einmal die Charts von Roche und Novartis, letzten 10 Jahre. Der einzige verdienst war die Dividende. AUsser Dein Timing war gut.

Genau, deshalb hatte ich auch Swissair erwähnt oben im Thread. (Aehnlich auch die UBS, die haarscharf vor dem Abgrund stand, vor wenigen Jahren wäre man für diese Prognose ausgelacht worden von 99% der Leute).

Ueber 5-10 Jahre kann sehr viel passieren.

Darum lieber ein ETF anstelle von Einzeltiteln, da die meisten vorgeschlagenen Titel von delta89 so oder so stark mit dem SMI korrelieren.

26.01.2010 21:08
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Anlagefrage 5-10 Jahre

equity holderQuote:

Klar werden kleine Kursverluste gezeigt, doch das geht praktisch immer wieder auf den ursprüngliche Kurs zurück. Halt sichere Firmen, wie Mc Donalds oder ähnliches

Sorry, aber das ist Schwachsinn, sichere Firmen gibt es nicht. Und auch mit "sicheren" Werten zu verdienen musst Du ein ein gutes Timing haben. Z.Bsp. einmal die Charts von Roche und Novartis, letzten 10 Jahre. Der einzige verdienst war die Dividende. AUsser Dein Timing war gut.

26.01.2010 20:54
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Anlagefrage 5-10 Jahre

ach so, ich dachte da eher an 'nennenswerte' vorteile..

was du heutzutage per post zugestellt bekommst, ist eh schon minimum 24h veraltet Wink

okay, wenn du glück hast, auch nur 12h..... (aber trotzdem bereits 'altpapier')

what's up!

26.01.2010 20:47
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Ich habe mal auf einem Depot bei der UBS ABB aktien gehabt, und regelmässig Berichte und so von ABB per Post bekommen.

Bei allen Positionen auf meinem Swissquote Konto erhalte ich nie etwas.

26.01.2010 20:43
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Anlagefrage 5-10 Jahre

delta89 wrote:

Wird man ei der Post beim Kauf von Namensaktien direkt ist Aktienregister eingetragen? Oder muss man da wie bei Swissquote nochmals extra zahlen?

Öhm zwischenfrage: ist es 'wichtig' ins aktienregister eingetragen zu werden? da bin ich generell nämlich gar nicht scharf drauf - oder bringt das irgendwelche vorteile??

what's up!

26.01.2010 19:29
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Anlagefrage 5-10 Jahre

-Börsenkotierte Firmen mit weniger Beteiligungen von Aktionären. Da gibts unzählige. Wenn ich Zeit habe zähle ich mal einpaar relativ unbekannte auf.

-Firmen, die Produkte anbietet, die man jeden Tag braucht. (z.B. Nahrungsketten)

Klar werden kleine Kursverluste gezeigt, doch das geht praktisch immer wieder auf den ursprüngliche Kurs zurück. Halt sichere Firmen, wie Mc Donalds oder ähnliches.

http://www.google.com/finance?q=mcd

http://www.google.com/finance?q=wmt

http://www.google.com/finance?q=NYSE:HPQ

Day N wäre auch eine.

Wenn man 5-10 Jahre anlegt und es bei einer der im Portfolio enthaltenen Aktien runter geht, dann kann ein taucher egal sein, da die Aktie sowieso wieder rauf geht. Denn eine Firma wie MC Donalds wird nie von einer Krise betroffen werden, im Gegenteil. Auch in der Krise ist MCD gewachsen

Da kann man schon so anlegen, dass man sich keine Sorgen machen muss. Vorallem wenns eine längere Zeit ist.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

26.01.2010 19:28
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omega
Re: Anlagefrage 5-10 Jahre

fritz wrote:

equity holder wrote:
...doch es gibt diverse Aktien, die nicht von Crashs betroffen werden.

Das ist ja interessant! Gibt es dazu auch Beispiele aus der Vergangenheit?

Gruss

fritz

yep!

VATN

26.01.2010 18:26
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Re: Anlagefrage 5-10 Jahre

equity holder wrote:

...doch es gibt diverse Aktien, die nicht von Crashs betroffen werden.

Das ist ja interessant! Gibt es dazu auch Beispiele aus der Vergangenheit?

Gruss

fritz

26.01.2010 18:24
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Re: Anlagefrage 5-10 Jahre

omega wrote:

delta89 wrote:
Hallo,

Nun möchte ich mir noch ein weiteres Portfolio bei der UBS als Anlage aufbauen, für die nächsten 5-10 Jahre.

DAN

DAN, wenn du 5-10 Jahre Zeit hast, dann hast du auch Zeit den nächsten Crash abzuwarten.

Und der kommt bestimmt.

Steige erst dann ein, dann hast du eh bessere Kurse als heute. Momentan ist alles am Anschlag.

Ja, das geht auch, doch es gibt diverse Aktien, die nicht von Crashs betroffen werden. Aussserdem sehe ich in der nächsten Zeit nicht wirklich einen Crash. Ausser das jetzt diverse Indexes leicht am runterfallen sind.

Es gibt nun diverse Aktien zum günstigen Preis. Ich empfehle wie schon bereits erwähnt einen Anlageberater.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

26.01.2010 18:13
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Dakytrader wrote:

Bei der post glaube ich wird dir wenigstens nicht jeder schmarren angeboten.

Nein, die empfehlen Postfinance Fonds.

Was mich bei der Post etwas stört, dass die jetzt auch voll auf verkaufen getrimmt werden. Jedesmal am Schalter fragen sie, ob ich nicht noch eine Anlagenberatung, ein Millionenlos oder eine Autobahnvignette haben will.

Mit den Konten bin ich soweit zufrieden, habe aber kein Depot.

Gruss

fritz

26.01.2010 17:34
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Also automatisch geht das nicht, man erhält ein anmeldeformular, darauf sind keine gebühren vermerkt soweit ich mich entsinne!

***The life is too short for taking no risk!!!***

26.01.2010 17:28
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Wird man ei der Post beim Kauf von Namensaktien direkt ist Aktienregister eingetragen? Oder muss man da wie bei Swissquote nochmals extra zahlen?

26.01.2010 17:20
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Gute entscheidung, hab auch so angefangen! Falls dich eine beratung dennoch als nützlich erscheint, gibt es die nämlich auch bei der post! Wurde mir gerade dieses wochenende am schalter vorgeschlagen, "kostenlos"! Bei der post glaube ich wird dir wenigstens nicht jeder schmarren angeboten. Habe ich zumindest so das gefühl, bin dort seid ca. 7 jahren und habe bis anhin nichts an denen auszusetzen... Sonst gehst du mit 7500 zur ubs und 7500 zur post, so hast du den direkten vergleich!;)

***The life is too short for taking no risk!!!***

26.01.2010 17:16
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Der Kunde muss fragen, das ist ganz klar eine Holschuld! Wenn der Kunde fragt, kriegt er auch eine Antwort.

Meiner Meinung nach funktioniert das so:

1. Kundenberater füllt gemeinsam mit dem Kunden Anlegerprofil aus [Anlagestrategie wird ermittelt]

2. Kundenberater macht einen Vorschlag und stellt das Produkt / den Anlagevorschlag vor

3. Kundenberater erwähnt sowohl Chancen, als auch Risiken

4. Kunde MUSS fragen [alles, was er nicht verstanden hat muss JETZT geklärt werden!!]

5. Anlagevorschlag wird entweder akzeptiert und realisiert, oder abgeleht.

Dieses Schema nach Lehrbuch in Ehren. Das wird nach meinen Erfahrungen (leider nur) bei einer Privatbank bzw. bei vermögenden Kunden gemacht.

Wenn es wie im vorliegenden Fall um kleinere Beträge geht wird der Kunde nach Fliessband "abgearbeitet".

In diesem Fall wäre das (ich würde fast Geld darauf wetten) ein bankeigener Fonds mit grossen Schweizer Aktien.

Das Erklären von Unterschieden von ETFs, aktiven Fonds (mit TER, Benchmarks, Risiken etc.) braucht viel Zeit, die ein Bankberater nicht hat. Oder er fliegt bald wieder, weil er zu wenig Umsatz und Kundenkontakte generiert hat im Retailbereich.

26.01.2010 17:08
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Danke euch allen für die interessante Diskussion.

Werde mir nächste Woche mal ein Depot bei der Post eröffnen und dann vorzu schauen, welche Aktien in zu einem guten Preis kaufen kann.

Schönen Abend

Dan

26.01.2010 17:00
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Re: Anlagefrage 5-10 Jahre

omega wrote:

DAN, wenn du 5-10 Jahre Zeit hast, dann hast du auch Zeit den nächsten Crash abzuwarten.

Eine gute Bemerkung, die uns wieder zum eigentlichen Thema zurückbringt.

Gruss

fritz

26.01.2010 16:55
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Wenn ich Fragen habe, dann rufe ich an. Eine Beratung ist ja im Prinzip für jemanden der Geld hat, aber nicht weiss was er damit machen soll, also wird er ja beraten! Einer der Informationen im Vorfeld schon hat, stellt nur ein paar Fragen und das war's, für mich ist das somit keine Beratung mehr im eigentlichen Sinne.

***The life is too short for taking no risk!!!***

26.01.2010 16:53
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Anlagefrage 5-10 Jahre

CrashGuru wrote:

Dakytrader wrote:
Wenn ich mich vorher informiere, dann ist es doch keine Beratung mehr!

Da bin ich anderer Meinung! Informiert sein, heisst nicht die Information auch verstanden zu haben. Eine Beratung ist für einen informierten Nutzer eben ein Nutzen. Für einen Unwissenden vielfach nutzlos

Nach einer Beratung sind leider viele Anleger mit viel Information, wenig Verständnis und verwirrt nach hause gegangen... Wink Meistens mit weniger Geld auf dem Konto und Papieren im Depot, deren Funktion sie nicht richtig verstanden hatten. Solange die Gewinne flossen, hat sie das nicht gestört Lol Als die Verluste sichtbar wurden, hat dann das Wehklagen und die Reklamation begonnen :cry: :cry: Und viele haben sich dann einfach hereingelegt gefühlt. In Wirklichkeit war es einfach Unwissenheit und Glaube an die Fähigkeiten eines Beraters.

Ein Autokäufer schaut beim Kauf das Fahrzeug genau an, selbst wenn er nix davon versteht. Und glaubt dem Verkäufer nur bedingt! Beim Kauf von Wertpapieren schien das vielen nicht notwendig zu sein....

:roll: :idea:

@CrashGuru

Besten Dank für den Kommentar. Könnte ich exakt so unterschreiben. Endlich mal einer, dessen Gedankenzüge in die gleiche Richtung gehen, wie meine.

Wünsche allen einen angenehmen und erholsamen Feierabend, ich ziehe mich aus diesem Thread zurück =).

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

26.01.2010 16:48
Bild des Benutzers CrashGuru
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Dakytrader wrote:

Wenn ich mich vorher informiere, dann ist es doch keine Beratung mehr!

Da bin ich anderer Meinung! Informiert sein, heisst nicht die Information auch verstanden zu haben. Eine Beratung ist für einen informierten Nutzer eben ein Nutzen. Für einen Unwissenden vielfach nutzlos

Nach einer Beratung sind leider viele Anleger mit viel Information, wenig Verständnis und verwirrt nach hause gegangen... Wink Meistens mit weniger Geld auf dem Konto und Papieren im Depot, deren Funktion sie nicht richtig verstanden hatten. Solange die Gewinne flossen, hat sie das nicht gestört Lol Als die Verluste sichtbar wurden, hat dann das Wehklagen und die Reklamation begonnen :cry: :cry: Und viele haben sich dann einfach hereingelegt gefühlt. In Wirklichkeit war es einfach Unwissenheit und Glaube an die Fähigkeiten eines Beraters.

Ein Autokäufer schaut beim Kauf das Fahrzeug genau an, selbst wenn er nix davon versteht. Und glaubt dem Verkäufer nur bedingt! Beim Kauf von Wertpapieren schien das vielen nicht notwendig zu sein....

:roll: :idea:

26.01.2010 16:37
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Ich weiss nicht wie du das in Verbindung mit sich informieren bringst. Aber tut ja auch nicht zur Sache.

Jedenfalls, sehe ich überhaupt keinen Grund für eine Beratung.

Aber, wenn es für euch so viel bringt, dann halte ich euch natürlich nicht auf, ihr könnt ja anschliessend berichten wie es so war, und was er so schönes empfohlen hat.

Eben wie gesagt, eine Beratung ist oooohhhhkkkk, wenn sie wirklich 100% unverbindlich ist.

***The life is too short for taking no risk!!!***

26.01.2010 16:28
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Dakytrader wrote:

Wenn ich mich vorher informiere, dann ist es doch keine Beratung mehr!

Informieren kann auch heissen, sich Fragen notieren, welche man gerne beantwortet hätte..

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

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