Anlagefrage 5-10 Jahre

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delta89
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Hallo,

ich habe bereits ein Konto bei Swissquote mit ein bischen Geld zum "Spielen".

Nun möchte ich mir noch ein weiteres Portfolio bei der UBS als Anlage aufbauen, für die nächsten 5-10 Jahre.

Ich dachte mir, dass ich folgendes in mein neues Portfolio aufnehmen. (Wert insgesammt 10'000-15'000 CHF)

SWISS RE

UBS

CREDIT SUISSE

NOVARTIS

ABB

JULUIS BÄR

RICHEMONT

LOGITECH

PETROPLUS

NESTLE

XSTRATA

Was meint ihr dazu?

Danke für eure Hilfe

Gruss

DAN

bscyb
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Mit dieser Titelauswahl kannst Du Dir gleich einen günstigen ETF auf den SMI kaufen (damit kein Einzeltitelrisiko) und dazu noch ein paar Logitech- und Petroplus-Aktien.

anser
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Viel zu "schweizlastig" LolLol

Aus Diversifikationsgründen solltest Du unbedingt den Rest von Europa, GB,USA, Asien, "emerging markets" berücksichtigen, z.B. mit ETF`s, Stichwort "core-satelit-Strategie"

Aber generell machst Du mit Deiner Auswahl vermutlich keine grossen Fehler, wirst aber auch keine grossen Gewinne machen...

Einstiegszeitpunkt? Zuwarten, gem. MF gehts weiter abwärts, ist auch meine Meinung.

Prognosen, die Vergangenheit betreffend, sind im Allgemeinen sehr schwierig....

fritz.
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Und dann sparst du dabei einiges an Gebühren. Bei 10 bis 15k Spielgeld sind elf verschiedene Titel zu viel, da zahlst du zu viel an Gebühren.

Du solltest aber auch nicht alles gleichzeitig einsetzen, besonders nicht jetzt. Ich würde jetzt gar nicht anfangen, aber ich verstehe, dass es dich in den Fingern juckt, jetzt deinen ersten Trade zu starten.

In der Situation würde ich solch einen ETF (da sind bei Swissquote die Gebühren schön tief) mit ca. CHF 6000.- kaufen, dann im September und November (bei hoffentlich höheren Kursen ( ich glaube aber nicht, dass das der Fall sein wird, darum besser noch abwarten)) nochmals je 3000.-.

Du musst dir aber heute schon überlegen, was du machen wirst, wenn es nicht in die gewünschte Richtung geht. Bei einem Horizont von zehn Jahren kannst du das auch aussitzen. Aber das musst du dir vorher im Klaren sein.

Ich hoffe, das ist nicht zu verwirrend, einerseits rechne ich mit sinkenden Kursen, anderseits gebe ich dir eine Strategie für steigende Kurse. Aber wenn du jetzt nicht mit steigenden Kursen rechnest, dann musst du eben noch geduldig sein.

Und nochwas: falls du trotzdem Einzeltitel haben willst, überlege dir gut, ob wirklich Banken dabei sein sollen. Das scheint mir sehr risikoreich.

Gruss

fritz

bscyb
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Re: Anlagefrage 5-10 Jahre

delta89 wrote:

Nun möchte ich mir noch ein weiteres Portfolio bei der UBS als Anlage aufbauen

Nachtrag: Bei den (Depot-)Gebühren und den vielen Einzeltiteln viel lieber bei einem Discountbroker oder bei der Postfinance ohne Depotgebühren.

Und wegen mangelnder Diversifikation, Schweizlastigkeit und etwas ungünstigem Zeitpunkt etc. haben die anderen Poster natürlich recht. Ich nahm mal an, Du hast diese Titel schon fix ausgewählt und empfahl daher einen ETF auf den SMI, um wenigstens viele Transaktionsgebühren zu sparen (und das Einzeltitelrisiko auszuschliessen. Ist bei solch grossen Titeln nicht wahrscheinlich, aber eben auch nicht unmöglich, siehe Swissair !)

fritz.
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Jetzt sehe ich das erst mit der UBS. Warum willst du das, wenn du es bei Swissquote schon deutlich billiger hast?

Wenn es um Millione geht, würde ich es noch halbwegs verstehen, da will man nicht alles auf der gleichen Bank...

Gruss

fritz

delta89
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Danke euch allen für eure Antworten, also muss ich mir das gante nochmals übrdenken.

@fritz: UBS darum, weil ich da schon all meine Sparkonten und Privat konto habe. Ein weiterer Grund war der Eintrag ins Aktienregister. Bei der UBS keine zusäzulichen Kosten. Bei Swissquote glaube ich 20 Franken pro Titel.

delta89
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Was für eine Bank würdet ihr mir denn empfehlen, ausser UBS und Swissquote?

Dakytrader
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Post, wie kommst du überhaupt auf die UBS? Bei deiner Diversifikation brauchst du noch mindestens ein Jahrzent bis die Courtagen überwunden sind!

***The life is too short for taking no risk!!!***

delta89
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Ja, UBS dort ist schon seit immer fast mein ganzes Geld auf verschiedenen Sparkonten. ist irgendwie auch die Bank meiner ganzen Familie.

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Hallo zusammen

Delta89 möchte möglicherweise eine "richtige" Bank, bei welcher er aktiv beraten werden kann. Das ist bei der UBS definitiv besser, als bei Swissquote.

Ich weiss gar nicht, wieso Ihr eine solche Ablehnung bzgl. UBS habt.. ? Sind das die Medien, welche Euch so stark beeinflussen?

Ich arbeite selber auf einer Bank [nicht UBS] und habe demzufolge mein Geld dort. Meine Familie und viele Freunde/Bekannte haben das Geld allerdings bei der UBS und dort gute Erfahrungen gemacht. Klar schreiben die Medien [auch viele User], dass die UBS betrügt usw. Sie hat Fehler gemacht, ganz klar. Aber diese Fehler betreffen meines Erachten nach nicht die "Kleinanleger". Solange sich diese mit den Produkten befassen und Fragen stellen, gelangen auch keine falschen / zu riskante Wertschriften in das Depot

Nun zu Deiner Frage:

Ich sehe das in etwa gleich, wie die anderen User. So viele Titel sind auf ein Volumen von CHF 10'000.00 - 15'000.00 zu viel.

Evtl. könntest Du Dich bspw. bei den Finanztiteln für eine Aktie entscheiden und somit die Anzahl Positionen reduzieren.

Es ist schlicht nicht möglich, bei allen Unternehmen zu investieren und davon profitieren zu können =). Das erging mir auch so. Ich musste Prioritäten setzen und mich für einige wenige Titel entscheiden.

Ich hoffe, Dir mit meinem Beitrag weitergeholfen zu haben.

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Edit:

Es kann Dir niemand konkret eine Bank empfehlen. Alle Banken haben sowohl Vor-, als auch Nachteile. Ich kann Dir nur empfehlen, Dich von diversen Banken beraten zu lassen und dann zu entscheiden, wo Du gerne ein Depot eröffnen möchtest.

Meine bescheidene Meinung zu dieser Thematik.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

fritz.
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Anlagefrage 5-10 Jahre

delta89 wrote:

Ja, UBS dort ist schon seit immer fast mein ganzes Geld auf verschiedenen Sparkonten. ist irgendwie auch die Bank meiner ganzen Familie.

In der jetzigen schnelllebigen Welt bedeutet das nicht mehr soviel. Mein Grossvater war das ganze Leben lang bei der gleichen Krankenkasse und gleichen Bank, heute fährt man besser, wenn man öfters mal wechselt. Daran sind die Banken selber schuld.

Übrigens machen es die Bankangestellten und -manager ja auch nicht anders. Sobald sie irgendwo einen höheren Lohn bekommen, wechseln sie (zumindest behaupten das die Banken immer, damit erklären sie ja die hohen Löhne). Und die Bank wird dich nicht besser behandeln, nur weil dein Vater das Konto auch dort hat - ausser es sei ein besonders dickes Konto.

Der Berater bringt auch nur etwas, solange man sich bewusst ist, dass der in erster Linie das empfiehlt, was ihm nützt, in zweiter Linie was der Bank nützt und der Kunde kommt erst an dritter Stelle.

Gruss

fritz

delta89
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Wie findet ihr denn www.trade-net.ch?

bscyb
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Nun zu Deiner Frage:

Ich sehe das in etwa gleich, wie die anderen User. So viele Titel sind auf ein Volumen von CHF 10'000.00 - 15'000.00 zu viel.

Evtl. könntest Du Dich bspw. bei den Finanztiteln für eine Aktie entscheiden und somit die Anzahl Positionen reduzieren.

Mit weniger Einzeltiteln wird aber auch das Risiko erhöht ! In diesem Sinne ist ein ETF auf den SMI besser (wenn er seine erwähnten Titel so kaufen will).

Als extremes Beispiel: Wäre gleich, wie Du vor 15 Jahren geschrieben hättest. "Zu viele Transporttitel, beschränke Dich dort auf eine grosse, also Swissair". Niemand weiss, wie die Welt in 5-10 Jahren aussehen wird.

PS: Und zum Thema Beratung "besser bei einer richtigen Bank". Das ist absoluter Quark bei diesen Beträgen bis zu einer halben Million. Ich kann wetten, was bei der UBS (und anderen Banken) passieren wird wenn man 10-15k in Aktien anlegen will:

Dem Kunden wird ein bankeigener, aktiv gemanagter Fonds angedreht, der meistens den Benchmark (SMI) nicht schlägt.

Das ist dem Berater egal. Er kommt damit seinem Verkaufsziel näher auf der internen Ranglsite und seinem Kickback/Bonus Ende Jahr. Das solltest Du wissen, wenn Du selbst bei einer Bank arbeitest !

freebase
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Anlagefrage 5-10 Jahre

delta89 wrote:

Wie findet ihr denn www.trade-net.ch?

hmm ganz ok aber etwas fehlt von dem design cash gefällt mir da schon etwas besser. Wink


 

Dakytrader
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Quote:

Ich weiss gar nicht, wieso Ihr eine solche Ablehnung bzgl. UBS habt.. ? Sind das die Medien, welche Euch so stark beeinflussen?

Ich lasse mich von Fakten beeinflussen, eine ist bspw. die schöne Courtage.

Anscheinend bietet die UBS schon einen recht angenehmen Service, aber eben, Preis- Leistungsverhältnis, und dieses stimmt bei der UBS überhaupt nicht in meinen Augen!

Apropo Service, die Frage ist, wirst du mit deinem, aus UBS Augen, bescheidenen Kapital auch soviel an Aufmerksamkeit bekommen?

Die andere Frage, bleibt es bei dir wirklich nur bei diesem einen Anfangstrade, oder wirst du des öfteren mal einen Change wagen... Informiere dich gut, generell steht eines jedoch klar, beschränke deine Aktienauswahl bei diesem Kapitaleinsatz! Wink

***The life is too short for taking no risk!!!***

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

bscyb wrote:

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Nun zu Deiner Frage:

Ich sehe das in etwa gleich, wie die anderen User. So viele Titel sind auf ein Volumen von CHF 10'000.00 - 15'000.00 zu viel.

Evtl. könntest Du Dich bspw. bei den Finanztiteln für eine Aktie entscheiden und somit die Anzahl Positionen reduzieren.

Mit weniger Einzeltiteln wird aber auch das Risiko erhöht ! In diesem Sinne ist ein ETF auf den SMI besser (wenn er seine erwähnten Titel so kaufen will).

Als extremes Beispiel: Wäre gleich, wie Du vor 15 Jahren geschrieben hättest. "Zu viele Transporttitel, beschränke Dich dort auf eine grosse, also Swissair". Niemand weiss, wie die Welt in 5-10 Jahren aussehen wird.

PS: Und zum Thema Beratung "besser bei einer richtigen Bank". Das ist absoluter Quark bei diesen Beträgen bis zu einer halben Million. Ich kann wetten, was bei der UBS (und anderen Banken) passieren wird wenn man 10-15k in Aktien anlegen will:

Dem Kunden wird ein bankeigener, aktiv gemanagter Fonds angedreht, der meistens den Benchmark (SMI) nicht schlägt.

Das ist dem Berater egal. Er kommt damit seinem Verkaufsziel näher auf der internen Ranglsite und seinem Kickback/Bonus Ende Jahr. Das solltest Du wissen, wenn Du selbst bei einer Bank arbeitest !

Hallo bscyb

Du hast Recht. Ein ETF ist natürlich die beste Option, wenn man das Riskio dennoch diversifizieren will.

Die Bank dreht dir gar nichts an, sie mepfiehlt höchstens [das ist auch der Job eines Bankers!]!! Versteht das endlich!

Du hast das Recht, NEIN zu sagen. Und wenn Du einen anderen Auftrag erteilst, wird dieser entsprechend ausgeführt!

Noch zu den bankeigenen, aktiv gemanagten Fonds.. Dort gibt es immer einen Fondsbeschrieb, welchen Du lesen und Dich informieren kannst/musst! So werden Unklarheiten bereinigt und es stimmt für beide Parteien. [Dort sind de facto auch die Gebühren usw. ersichtlich!!]

Es sind nicht immer die Banker daran Schuld! Man man man....

Hoffe, ich habe Dich jetzt nicht irgendwie angegriffen.. Aber solche Kommentare/Behauptungen sind totaler "Quark"!

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

fritz.
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Die Bank dreht dir gar nichts an, sie mepfiehlt höchstens [das ist auch der Job eines Bankers!]!! Versteht das endlich!

Natürlich kann man nein sagen. Aber die Berater werden als Verkäufer geschult und versuchen so schnell wie möglich zum Abschluss zu kommen.

Ich mag mich noch an Sätze erinnern wie: "Warum wollen Sie sich das erst noch eine Woche überlegen, wenn Sie in dieser Woche schon die ersten Gewinne erzielen können." Es gab dabei keinen Hinweis auf Risiken, der wurde mir aber ein paar Wochen nach Abschluss per Post zugestellt. Dann ging ich also mit einem Fonds nach Hause (der überhaupt nicht dem entsprach, was ich eigentlich haben wollte) und im Nachhinein wurde dabei alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Allen, die hier im Forum aktiv sind, sollte das nicht passieren, denn sie sind gewarnt und werden die Entscheidungen selber treffen.

Diejenigen, die zum Berater gehen, haben meistens keine Ahnung (wie ich damals) und erwarten eine optimale Beratung. Wir wissen, dass dies für den Berater mit beschränkter Zeit für Kleinkunden gar nicht möglich ist, aber das darf kein Berater zugeben und wird einfach den erstbesten bankeigenen Fonds verkaufen und zwar All-In an einem Tag.

Gruss

fritz

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

fritz wrote:

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Die Bank dreht dir gar nichts an, sie mepfiehlt höchstens [das ist auch der Job eines Bankers!]!! Versteht das endlich!

Natürlich kann man nein sagen. Aber die Berater werden als Verkäufer geschult und versuchen so schnell wie möglich zum Abschluss zu kommen.

Ich mag mich noch an Sätze erinnern wie: "Warum wollen Sie sich das erst noch eine Woche überlegen, wenn Sie in dieser Woche schon die ersten Gewinne erzielen können." Es gab dabei keinen Hinweis auf Risiken, der wurde mir aber ein paar Wochen nach Abschluss per Post zugestellt. Dann ging ich also mit einem Fonds nach Hause (der überhaupt nicht dem entsprach, was ich eigentlich haben wollte) und im Nachhinein wurde dabei alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Allen, die hier im Forum aktiv sind, sollte das nicht passieren, denn sie sind gewarnt und werden die Entscheidungen selber treffen.

Diejenigen, die zum Berater gehen, haben meistens keine Ahnung (wie ich damals) und erwarten eine optimale Beratung. Wir wissen, dass dies für den Berater mit beschränkter Zeit für Kleinkunden gar nicht möglich ist, aber das darf kein Berater zugeben und wird einfach den erstbesten bankeigenen Fonds verkaufen und zwar All-In an einem Tag.

Gruss

fritz

@ Fritz

Das ist eine Unterstellung! Die Kundenberater nehmen sich sehr wohl Zeit, auch für die "kleinen" Investoren!!

Das Interesse an den Finanzinstrumenten muss allerdings vom Kunde kommen! Wenn man nichts fragt, bekommt man auch keine Antwort.

Zu Deinem geschilderten Fall:

Eindeutig der Fehler des Kunden.. ! Wenn der Kundenberater "frech" fragt, ob Du es Dir nochmals überlegen musst, dann gib einfach zur Antwort: "Ja, klar. Ich möchte mich den Risiken bewusst sein".

Und schon hast Du Zeit, die Produktebeschreibung usw. zu lesen.

Übrigens: Ich habe noch NIE gehört, dass die Produktebeschreibung nicht direkt beim Kundengespräch thematisiert wird.. !

Das ist der Job eines Bankers und kann vom Kunden verlangt werden.

Meiner Meinung nach etwas gesucht, Dein Beispiel...

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Edit:

Wenn man keine Ahnung hat von der "Aktienwelt", dann lässt man lieber die Finger davon oder informiert sich vorher! Weil unvorbereitet an ein Gespräch zu kommen ist respektlos! Das ist eine Frage des Anstands, wesentliche Vorbereitungen vorzunehmen..

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

freebase
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Anlagefrage 5-10 Jahre

jo da kann ich auch ein lied singen thanks (Generali) für meine 10k verlust danke danke :!: :cry:


 

Sallatunturi
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Anlagefrage 5-10 Jahre

@ Fruti

Stimme bscyb 100% zu

Denkst Du es wird dem Kunden erklärt wie hoch das PTR ist?

ein kleiner Ansatz vom TER?

Benchmark über die letzten x Jahre

Fruti, come back to earth :lol:, es werden Produkte verkauft mit Ertragschancen (für das Institute)

freebase
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Anlagefrage 5-10 Jahre

SORRY

ich habe mir geschworen wenn an die börse dann übernehme ich mein handeln selbst. und nicht irgend ein bänker,versicherungshengst oder der gleichen.

und muss sagen habe mir das nötige wissen angeeignet und es funzt tip top. Biggrin


 

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Sallatunturi wrote:

@ Fruti

Stimme bscyb 100% zu

Denkst Du es wird dem Kunden erklärt wie hoch das PTR ist?

ein kleiner Ansatz vom TER?

Benchmark über die letzten x Jahre

Fruti, come back to earth Lol

Der Kunde muss fragen, das ist ganz klar eine Holschuld! Wenn der Kunde fragt, kriegt er auch eine Antwort.

Meiner Meinung nach funktioniert das so:

1. Kundenberater füllt gemeinsam mit dem Kunden Anlegerprofil aus [Anlagestrategie wird ermittelt]

2. Kundenberater macht einen Vorschlag und stellt das Produkt / den Anlagevorschlag vor

3. Kundenberater erwähnt sowohl Chancen, als auch Risiken

4. Kunde MUSS fragen [alles, was er nicht verstanden hat muss JETZT geklärt werden!!]

5. Anlagevorschlag wird entweder akzeptiert und realisiert, oder abgeleht.

Ganz einfach eigentlich, oder?!

Fast schon lächerlich, was Ihr hier den Kundenberatern unterstellt.. ! Ich bitte Euch, bleibt doch annährend realistisch...

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

PS: Bleibt doch beim Thema und helft dem Threadersteller weiter...

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Dakytrader
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Quote:

jo da kann ich auch ein lied singen thanks (Generali) für meine 10k verlust danke danke

Seither lass ich Berater nur mit einem Abstand von 1km an mich ran. Auch ein ganz herzliches Dankeschön auch von mir an (Generali), zum Glück hab ichs noch "früh" gemerkt! :twisted:

Der beste Berater bist du selbst, vorallem heutzutage, mit dem Internet stehen dir alle Türen offen! Überlasse dein Schicksal nicht unnötig in fremde Hände!

***The life is too short for taking no risk!!!***

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

freebase wrote:

SORRY

ich habe mir geschworen wenn an die börse dann übernehme ich mein handeln selbst. und nicht irgend ein bänker,versicherungshengst oder der gleichen.

und muss sagen habe mir das nötige wissen angeeignet und es funzt tip top. Biggrin

Das ist eine gute und verständliche Möglichkeit. Es sagt NIEMAND, dass Du Dein Vermögen von jemandem verwalten lassen musst.

Wenn der Investor alles alleine macht, dann gehts plötzlich besser / einfacher.

Wisst Ihr auch warum? Weil er sich vorher intensiv informieren muss!

Das heisst konkret: Das Interesse ist sehr ausschlaggebend!

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Dakytrader wrote:

Der beste Berater bist du selbst, vorallem heutzutage, mit dem Internet stehen dir alle Türen offen! Überlasse dein Schicksal nicht unnötig in fremde Hände!

Wie vorher erwähnt:

Da muss das Wissen / Interesse vorhanden sein. Und das braucht Zeit!

ich bin mir ganz sicher, wenn Du jetzt an ein Kundengespräch gehen würdest, wärst Du um einiges zufriedener. Denn jetzt würdest Du Unklarheiten bereinigen und keine "Fehlentscheidungen" tätigen!

Jeder muss selber wissen, ob er die Zeit / Lust dazu hat, sich so intensiv zu informieren, um alles alleine zu machen. Die Bank bietet hier ausserdem ja auch die Chance dazu [Onlinebanking]...

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

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Dakytrader
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Es gibt viele Sachen die gegen einen Berater sprechen. Hier nur mal 1-2 davon:

1. Quote:

4. Kunde MUSS fragen [alles, was er nicht verstanden hat muss JETZT geklärt werden!!]

Diesen Satz mag ich sehr, soll ich wirklich was dazu schreiben, oder erübrigt sich einfach der Wiederholpost? Konzentrieren wir uns einfach mal hauptsächlich auf das JETZT, welches im Gespräch selber stattfindet, welches sehr viele Informationen beinhaltet!

2. Berater beherrschen die perfekte Kunst der Verwirrung, viele wichtige Details werden sehr gut umschleiert, und für einen Anfänger zu unverständlich ausgedrückt, bzw. umformuliert, was noch mehr für Verwirrung sorgt. Man fragt ein zwei mal nach, aber dann sagt man sich schnell mal, ist ja auch nicht so wichtig, nickt mal freundlich, und weiter geht's.

Naja, was ich empfehlen kann, ist einfach eine unverbindliche Beratung, und mit dem Gedanken dort hin gehen, egal was passiert, ich komme mit gleich viel Geld wieder raus! Wink [/b]

***The life is too short for taking no risk!!!***

freebase
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Dakytrader wrote:

Quote:
jo da kann ich auch ein lied singen thanks (Generali) für meine 10k verlust danke danke

Seither lass ich Berater nur mit einem Abstand von 1km an mich ran. Auch ein ganz herzliches Dankeschön auch von mir an (Generali), zum Glück hab ichs noch "früh" gemerkt! :twisted:

Der beste Berater bist du selbst, vorallem heutzutage, mit dem Internet stehen dir alle Türen offen! Überlasse dein Schicksal nicht unnötig in fremde Hände!

sorry jungs aber bin selber verkäufer und betreue auch einige kunden aber ich bin wenigsten noch erlich zu meinen kunden. klar in einem ganz anderen sigment aber so weit enfernt ist das auch wider nicht.

bei generali war das definitiv nicht der fall :!:

unerfahrenes personal verhalten sich natürlich nur schuldabweisend wens brenzlig wirt :!:

nein danke nie wider nehme meine sachen nur noch persondlich in die hand. bin seit her viel zufriedener und schlafe auch wider viel besser. Biggrin


 

fritz.
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Meiner Meinung nach etwas gesucht, Dein Beispiel...

Genauso ist es bei mir abgelaufen, und bei vielen anderen auch (frag mal Manfred....)

Fruti aka. BlizZarD wrote:

Wenn man keine Ahnung hat von der "Aktienwelt", dann lässt man lieber die Finger davon oder informiert sich vorher! Weil unvorbereitet an ein Gespräch zu kommen ist respektlos! Das ist eine Frage des Anstands, wesentliche Vorbereitungen vorzunehmen..

Dann soll der Berater dem Kunden sagen: "Wenn Sie keine Ahnung davon haben, dann bleiben Sie besser beim Sparkonto." Hat das schon ein Mal ein Berater gesagt?

Und es ist ja nicht so, dass die Kunden sich um diese Anlagegespräche gerissen haben. Nein, der Bankberater ruft beim Kunden an und sagt: "Ich habe gerade gesehen, dass Sie ziemlich viel Geld auf dem Sparkonto haben. Sollen wir das nicht mal gewinnbringend investieren. Oder wollen Sie ihr ganzes Leben arbeiten anstelle das Geld arbeiten zu lassen?"

Auch diese Beispiel ist nicht erfunden, sondern haben viele Leute selber erlebt, ich auch.

Und das mit dem respektlos finde ich schwer übertrieben. Findest du es auch respektlos, wenn einer sich in der Garage über Autos informiert, obwohl er nicht weiss, wie ein Motor funktioniert?

Sorry, dass wir da ziemlich vom Thema abgekommen sind.

Gruss

fritz

Fruti aka. BlizZarD
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Anlagefrage 5-10 Jahre

Dakytrader wrote:

2. Berater beherrschen die perfekte Kunst der Verwirrung, viele wichtige Details werden sehr gut umschleiert, und für einen Anfänger zu unverständlich ausgedrückt, bzw. umformuliert, was noch mehr für Verwirrung sorgt. Man fragt ein zwei mal nach, aber dann sagt man sich schnell mal, ist ja auch nicht so wichtig, nickt mal freundlich, und weiter geht's.

Der Kunde muss halt 100x nachfragen, wenn er's nicht verstanden hat. Wieso nicken, wenn etwas unklar ist?

Eindeutig der Fehler des Kunden..

Schau mal..:

Wenn der Kunde 100x nachfragen muss, merkt der Banker schon, dass er sich ändern muss. Dann erklärt er es einfacher und das Gespräch kann fortgeführt werden.. Schliesslich hat er danach auch noch Termine.

Und übrigens:

Dem Kundenberater nützt es schlussendlich weniger, wenn er viel verkauft und das in 2 Jahren keinen Wert mehr hat, als dass er weniger verkauft, sich der Wert aber ständig erhöht. Versteht Ihr?

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

freebase
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Fruti aka. BlizZarD wrote:

freebase wrote:
SORRY

ich habe mir geschworen wenn an die börse dann übernehme ich mein handeln selbst. und nicht irgend ein bänker,versicherungshengst oder der gleichen.

und muss sagen habe mir das nötige wissen angeeignet und es funzt tip top. Biggrin

Das ist eine gute und verständliche Möglichkeit. Es sagt NIEMAND, dass Du Dein Vermögen von jemandem verwalten lassen musst.

Wenn der Investor alles alleine macht, dann gehts plötzlich besser / einfacher.

Wisst Ihr auch warum? Weil er sich vorher intensiv informieren muss!

Das heisst konkret: Das Interesse ist sehr ausschlaggebend!

Freundliche Grüsse

Fruti aka. BlizZarD

ja das stimmt schon nur verhaltete sich die generali damals auch so,oder deren berater. und ich wollte ein kleines risiko eingehen und als es dan bach ab ging mit der ganzen sache. wurde mir erst klar wo die kohle investiert wurde was mir aber am anfang nicht ganz richtig mitgeteilt wurde :!:

es gab ein riesen streit mit der generali bis in die ganz oberen etagen :!:

weil das sind zum teil provisionsgesteuerte haie und mehr nicht :!: :roll:


 

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