Bankschliessfach

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27.10.2008 14:00
#1
Bild des Benutzers chuecheib
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Bankschliessfach

Ja ich wollte mal fragen ob jemand von euch schon Erfahrungen mit einem Bankschliessfach gemacht hat oder ob jemand gerade eines hat.

Mich interessiert vor allem WO genau diese Schliessfächer sind. Im Tresorraum oder wo sind die ?

Wie erhalte ich Zugriff auf selbige, ja ich habe meine 2 Schlüssel, doch was wenn ich um 23:55 an mein Schliessfach will ?

Wo sind die besten Schliessfächer? Bei der UBS am Paradeplatz ? Gibt es in jeder Lokalfiliale Bankschliessfächer zum mieten? ...

Würde mich freuen wenn hier einmal ein paar Erfahrungen zu diesem Thema gepostet werden würden.

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27.10.2008 23:09
Bild des Benutzers tschonas
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Bankschliessfach

Touni wrote:

Ich glaube es gibt da den den Nachtresor. Dann bekommst du einen Schlüssel für den Eingangsbereich der Bankfiliale und kannst an den Nachtresor.

Der existiert allerdings längst nicht mehr überall. Das Ganze ist nicht mehr das modernste, ausserdem wird diese Dienstleistung nicht mehr häufig gebraucht.

@chuecheib,

Wo die sind: Tief unter der Bank!

Wo's die besten gibt: Keine Ahnung, ist ja immer etwa das selbe, einfach in verschiedenen Grössen. Die billigsten werden jedoch nicht am Paradeplatz stehen! Blum 3

27.10.2008 22:10
Bild des Benutzers God
God
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Bankschliessfach

Du kannst natürlich nicht um 23.55 Uhr zu deinem Schliessfach. Sowohl du auch nicht um 23.55 Uhr in die Migros einkaufen gehen kannst....

Die Safes befinden sich nämlich jeweils im Keller der Bank. Dortin kannst du wenn du am Infoschalter sagst dass du zu deinem Safe möchtest. Du bist also an die Banköffnungszeiten "gebunden"

Grüsse God

Alles ist möglich...

27.10.2008 14:33
Bild des Benutzers the boss
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Bankschliessfach

Interessante Frage, kann dir aber leider nur wenig helfen. Habe einfach diese Info im Forum gefunden:

Für Schliessfächer gilt im Falle eines Konkurses wie auch beim Depot dass sie nicht zur Konkursmasse gehören, man hat allerdings wie beim Depot erst nach Klärung wieder Zugriff. Allerdings kann man - wenn sich etwas abzeichnen sollte - vorher zum Schliessfach alles holen gehen.

Auch interessant dazu, ein Bericht vom Kassensturz:

Bank schlampt - Safe leer

Aus einem Schliessfach der Neuen Aargauer Bank verschwinden Goldbarren. Weil die Erben des Mieters nicht beweisen können, was im Safe lag, lehnt die Bank jede Haftung ab.

Nach dem Tod seines Vaters will Eric Tarjan dessen Bankkonti und Schliessfächer sperren lassen. Doch als Tarjan bei der Neuen Aargauer Bank in Spreitenbach vorstellig wird, heisst es dort, sein Vater besitze hier weder Konto noch Schliessfach. Ein Fehler: Schon bei der Eröffnung von Konto und Schliessfach hatte die Neue Aargauer Bank den Verstorbenen statt unter dem Nachnamen Tarjan unter dem Vornamen Endre registriert.

Als der Sohn Konto und Safe sperren lassen will, sucht die Bank unter dem falschen Namen. Mit Folgen: Sechs Tage nach Endre Tarjans Tod reist dessen jüngere Lebensgefährtin aus dem Ausland an und leert sowohl Sparkonto als auch Schliessfach. Das kann sie problemlos, denn sie kann eine Vollmacht des Verstorbenen vorweisen.

Eric Tarjan reklamiert bei der Neuen Aargauer Bank. Diese gibt den Fehler zu, vergütet aber nur den Verlust auf dem Bankkonto. Einen Schadenersatz für das ausgeräumte Schliessfach lehnt die Bank ab. Der Kunde müsse zuerst beweisen, was im Safe war. Ein Interview verweigert die Neue Aargauer Bank, sie schreibt aber: "Es liegt in der Natur der Miete eines Schrankfaches, dass die Bank nicht wissen kann und will, was ein Kunde in das gemietete Schrankfach legt."

"Die Bank ist natürlich in einer komfortablen Situation. Sie beruft sich darauf, das die Erben beweisen müssen, was im Fach war. Und sie wissen ganz genau, dass die Erben das nicht können. Denn es ist nicht notariell dokumentiert, was in so einem Banksafe lagert", sagt Eric Tarjan. Tarjan beziffert den Schaden auf rund 60'000 Franken. Im Safe seien Goldbarren, Schmuck, eine Pistole und diverse Schuldbriefe gelegen. Beweisen kann er es nicht. Er hat bloss eine alte Quittung für den Kauf der Goldbarren.

Wenn Banken schlampen, können sich Kunden an den Schweizerischen Bankenombudsman, Hanspeter Häni, wenden: "Die Rechtslage ist eindeutig", sagt Hanspeter Häni. "Der Kunde müsste beweisen, welcher Schaden ihm entstanden ist, und die Bank müsste für den Schaden einstehen." Schliessfächer sind zwar sicher, aber nur solange sie unagetastet bleiben.

Eric Tarjan sagt, er habe 60'000 bis 70'000 Franken verloren. Mit 10'000 Franken Schadenersatz wäre er schon zufrieden. Der Bankenombudsman empfiehlt der Bank, die 10'000 Franken Schadenersatz zu zahlen. Nicht zuletzt aus Imagegründen. Doch die Neue Aargauer Bank bleibt stur.

(Kassensturz vom 4.2.2003)

In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

27.10.2008 14:10
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Bankschliessfach

Ich glaube es gibt da den den Nachtresor. Dann bekommst du einen Schlüssel für den Eingangsbereich der Bankfiliale und kannst an den Nachtresor. Schliessfach ist in den meisten Filialen nicht 24 Stunden Zugänglich.

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)