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Hallo zusammen! Habe mich erst vor kurzem auf cash.ch registriert, komme ursprünglich aus Deutschland. Mir wurde mitgeteilt, dass cash.ch das wohl beste Forum in der Schweiz sei, um über Aktien, Trading, etc. zu sprechen.

Ich selber handle eher langfristig orientiert, hauptsächlich Aktien aus dem Dax.

Ich hätte hier auch gleich die erste Frage: Auf der Suche nach Seminaren hat mir ein Bekannter Börsenschule.ch empfohlen. Er kenne dort einen der Trader und habe diesen einmal live traden gesehen und sei sehr begeistert gewesen.

War hier schon jemand bei einem von deren Seminaren oder hat andersweitig Erfahrungen mit Börsenschule.ch gesammelt?

Greetz

Andy

Slin
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Das Trading kann man nur sehr beschränkt erlernen. Das erfolgreiche Trading muss man erfahren... Darum halte ich von solchen Veranstaltungen nichts.

Die überrissenen 500.- für einen Kurstag investiert man besser in Fachbücher!

Gruss SLIN.

Andy 75
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Vielen Dank für deine Antwort. Allerdings bezog sich meine Frage mehr auf die Qualität von Börsenschule.ch und weniger auf allgemeine Ratschläge.

Klar kann man Trading erlernen! Habe einen Kollegen der meines Wissens hauptsächlich vom Trading lebt und dies vor allem deshalb, weil schon sein Vater ein erfolgreicher Händler von Optionen war.

Zu den 500 CHF: Ich finde dies keinesfalls überrissen, schau dir mal die Preise in Deutschland an. Die Frage ist jedoch viel mehr, ob die Inhalte bzw. der entsprechende Trader was taugt. Ich war in Deutschland bereits an mindestens 10 Seminaren, 9 davon waren gar nichts und die Seminarleiter hatten wohl selber nicht so ganz ne Ahnung von was sie eigentlich sprachen.

Bücher sind sicherlich toll, allerdings ist auch hier das meiste Zeug Schwachsinn. Und mir bekannte Trader teilten mir mit, dass du mit Büchern dir zwar Fachwissen aneignen kannst, auf die Dauer jedoch nicht weiter kommst.

Dennoch vielen Dank für deine Meinung.

Slin wrote:

Das Trading kann man nur sehr beschränkt erlernen. Das erfolgreiche Trading muss man erfahren... Darum halte ich von solchen Veranstaltungen nichts.

Die überrissenen 500.- für einen Kurstag investiert man besser in Fachbücher!

Gruss SLIN.

cidix
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Andy 75 wrote:

Zu den 500 CHF: Ich finde dies keinesfalls überrissen, schau dir mal die Preise in Deutschland an. Die Frage ist jedoch viel mehr, ob die Inhalte bzw. der entsprechende Trader was taugt. Ich war in Deutschland bereits an mindestens 10 Seminaren, 9 davon waren gar nichts und die Seminarleiter hatten wohl selber nicht so ganz ne Ahnung von was sie eigentlich sprachen.

Wenn sie wirklich so tolle Trader wären, warum geben sie dann schlechtbezahlte Kurse, als bequem von zu Hause aus Millionen zu scheffeln? Blum 3

Vontobel
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Andy 75 wrote:

Klar kann man Trading erlernen! Habe einen Kollegen der meines Wissens hauptsächlich vom Trading lebt und dies vor allem deshalb, weil schon sein Vater ein erfolgreicher Händler von Optionen war.

Vorsicht - laut einer Untersuchung erwirtschaften lediglich 12% aller Daytrader langfristig Gewinne. Das heisst für dich: Immer schön realistisch bleiben. Im Stil von: Gönne es deinem Kollegen, wenn sein Vater wirklich so erfolgreich ist - aber bleib realistisch und gehe darum mal davon aus (rein nach der Wahrscheinlichkeit), dass es dir NICHT gelingen wird.

Andy 75 wrote:

Ich war in Deutschland bereits an mindestens 10 Seminaren, 9 davon waren gar nichts und die Seminarleiter hatten wohl selber nicht so ganz ne Ahnung von was sie eigentlich sprachen.

Und wie viel hast du für alle Seminare ausgegeben? CHF 5000 und mehr?

Was hat dich dazu bewogen ganze 10 Seminare zu besuchen, wenn alleine 9 davon schlecht waren?

Andy 75 wrote:

Bücher sind sicherlich toll, allerdings ist auch hier das meiste Zeug Schwachsinn. Und mir bekannte Trader teilten mir mit, dass du mit Büchern dir zwar Fachwissen aneignen kannst, auf die Dauer jedoch nicht weiter kommst.

Mag sicher teilweise stimmen. Aber da stellt sich bei mir die Frage: Wenn du selbst glaubst, dass du mit Bücher nicht weiterkommst - warum glaubst du dann, dass du von ein paar Stunden Seminar weiterkommst?

Meine Meinung zu Seminaren:

Auch ich war mal an einem Seminar. Dabei ging es um Charttechnik. Das Seminar war sicherlich ok und auch spannend und man hat die eine oder andere interessante Unterlage bekommen. Doch habe ich im Endeffekt viel dabei gelernt? Eigentlich nicht wirklich.

Was mich an Seminaren stört bzw. gewissen Seminarteilnehmern ist die Tatsache, dass wohl viele Teilnehmer glauben kurz ein paar Seminare zu besuchen und danach werden sie rasch Profi.

Es mag sicherlich Seminare geben, die wertvolle Inputs liefern. Doch kein Seminar auf der Welt kann jahrelange Erfahrungen an den Märkten ersetzen. Kein Seminar kann dir das Gefühl von Angst und Gier realistisch vermitteln usw.

DARUM gilt:

Neben geeigneter Fachliteratur und dem Austausch (wie z.B hier im Forum) mit erfahrenen Anlegern - muss man zwingend selbst Erfahrungen machen. Und das heisst am Anfang ganz klar: viel Geld verlieren! ...denn nur wer verliert...lernt wirklich.

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Psytrance24
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Vontobel wrote:

Vorsicht - laut einer Untersuchung erwirtschaften lediglich 12% aller Daytrader langfristig Gewinne.

Moin Phil

12%?? Ich dachte 5-10% Wink

Naja aber sicher ist, jede Studie/Untersuchung kommt zu anderen Resultaten, wahrscheinlich tendenz zu dem, was der Lead beweisen will.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Vontobel
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Psytrance24 wrote:

Vontobel wrote:

Vorsicht - laut einer Untersuchung erwirtschaften lediglich 12% aller Daytrader langfristig Gewinne.

Moin Phil

12%?? Ich dachte 5-10% Wink

Naja aber sicher ist, jede Studie/Untersuchung kommt zu anderen Resultaten, wahrscheinlich tendenz zu dem, was der Lead beweisen will.

Biggrin

Ja du kennst es ja - jeder kommt zu etwas anderen Schlüssen...aber egal ob jetzt 5%, 10% oder 20%...Tatsache ist nunmal, dass es langfristig den wenigsten gelingt mit Daytrading Gewinne zu scheffeln.

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Johnny P
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@vontobel

Der Andy schrieb deutlich, dass er eher einen langfristigen Horizont hat, also sind deine Daytrader Statistiken hier fehl am Platz.

Am Anfang verlieren wohl alle Geld bis sie die Kurve kriegen...aber man kann die Verluste deutlich reduzieren bzw. im Rahmen halten durch geschicktes Riskmanagement!

Zum Thema Bücher: Ich war auch lange Zeit ein "Gegner" von Bücher, resp. schätzte deren Wert als sehr gering ein bzw. sogar als Kontraproduktiv.

Nachdem ich mich dann dazu überwunden habe, englische Bücher zu lesen, habe ich diese Meinung geändert. Leider ist in deutscher Sprache viel Schund zu finden. :roll:

Ob Ross, Vogt, Murphy oder Schwager...das sind alles nette Bücher zum einsteigen, aber einen Vorteil im Markt verschafft man sich dadurch nicht.

Ich empfehle hingegen die beiden Werke von Mark Douglas. Ebenfalls als nützlich Stufe ich die Bücher von Tom DeMark ein, wobei diese nur tauglich sind, wenn man im Besitz seiner (teuren) Indikatoren sind. Van K. Tharp ist ebenfalls empfehlenswert.

Als Langfristanleger finde ich auch Soros Alchemy of Finance Pflichtstoff.

@andy

Zu den Seminaren:

Als Daytrader kann ich mir schon einen gewissen Nutzen vorstellen...aber als langfr. Anleger sehe ich überhaupt keinen Sinn.

Wichtiger wäre es, wenn schon einen Mentor zu haben der einem über die Schultern schaut und vielleicht zwischendurch die gemachten Trades analysiert und mögliche Fehler aufzeigt. Aber an einem eintägigen Seminar und erst noch in der Gruppe kann der Coach ja nur allg. Faseln und nicht auf Dich eingehen.

Ein guter Coach lässt Dich Deine Strategie selbst entwickeln und begleitet Dich dabei...und zwingt Dir nciht seine Ideen auf, die für ihn vielleicht funktionieren, aber dann bei Dir scheitern!

Was mich interessieren würde, ist was Du auf diesen Seminaren suchst:

Strategien, Psychologisches, den heiligen Gral????

Was suchst Du genau...und was versprichst Du Dir davon?

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Vontobel
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Johnny P wrote:

@vontobel

Der Andy schrieb deutlich, dass er eher einen langfristigen Horizont hat, also sind deine Daytrader Statistiken hier fehl am Platz.

Stimmt - das hat er am Anfang gesagt. Aber er hat auch folgendes gesagt:

"Klar kann man Trading erlernen! Habe einen Kollegen der meines Wissens hauptsächlich vom Trading lebt und dies vor allem deshalb, weil schon sein Vater ein erfolgreicher Händler von Optionen war. "

Ich kenne viele Leute die sagen "Ich bin ein langfristiger Anleger". Trotzdem handeln sie in der Praxis dann doch wieder kurzfristig.

Und wenn er quasi als Vorbild den Vater eines Kollegen aufführt, der viel Geld mit Daytrading bzw. Optionenhandel macht - dann schliesse ich daraus, dass er auch interessiert am kurzfristigen Geld ist.

Aber vielleicht liege ich ja falsch.

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Johnny P
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Optionen kann man auch langfristig traden Wink

Die Quote bei den langfrist Anlegern ist wahrscheinlich nicht viel besser als bei Daytradern...es dauert nur länger bis das Konto zerhackt wird Wink

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Vontobel
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Johnny P wrote:

Optionen kann man auch langfristig traden Wink

Die Quote bei den langfrist Anlegern ist wahrscheinlich nicht viel besser als bei Daytradern...es dauert nur länger bis das Konto zerhackt wird Wink

Ach Johnny... Biggrin

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Slin
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Andy 75 wrote:

Vielen Dank für deine Antwort. Allerdings bezog sich meine Frage mehr auf die Qualität von Börsenschule.ch und weniger auf allgemeine Ratschläge.

Klar kann man Trading erlernen! Habe einen Kollegen der meines Wissens hauptsächlich vom Trading lebt und dies vor allem deshalb, weil schon sein Vater ein erfolgreicher Händler von Optionen war.

Zu den 500 CHF: Ich finde dies keinesfalls überrissen, schau dir mal die Preise in Deutschland an. Die Frage ist jedoch viel mehr, ob die Inhalte bzw. der entsprechende Trader was taugt. Ich war in Deutschland bereits an mindestens 10 Seminaren, 9 davon waren gar nichts und die Seminarleiter hatten wohl selber nicht so ganz ne Ahnung von was sie eigentlich sprachen.

Bücher sind sicherlich toll, allerdings ist auch hier das meiste Zeug Schwachsinn. Und mir bekannte Trader teilten mir mit, dass du mit Büchern dir zwar Fachwissen aneignen kannst, auf die Dauer jedoch nicht weiter kommst.

Dennoch vielen Dank für deine Meinung.

Weisst Du, dann mache doch diese Seminare. Irgendwann wirst Du mir recht geben....

Gruss SLIN.

Vontobel
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Slin wrote:

Weisst Du, dann mache doch diese Seminare. Irgendwann wirst Du mir recht geben....

Gruss SLIN.

Vielleicht ist er ja selbst Veranstalter dieser Börsenschule...wer weiss Biggrin

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Touni
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@Vontobel

Hab ich mir auch schon gedacht! Wink

Aber Johnny P spielt einen interessanten Punkt an. Wie viele Prozent der "langfristigen" Anleger sind nach 30 Jahren im Plus? Ich würde behaupten, dass die "schlechten" Daytrader gegenüber den "schlechten" langfristigen Anleger keine geringere Chance auf langfristige Gewinne haben.

Wobei ich mich immer frage wo die Schwierigkeit liegt in einem 30 jährigen Bullenmarkt Geld zu verdienen..? Nach dem Motto: "Heute minus, übermorgen sicher im plus!" damit hat man, wenn man nicht gerade in Exoten investiert hat sicher bestens gefahren. Man siehts ja an den Hedge-Funds die jetzt reihenweise dicht machen...ich viel nicht sagen, dass die Leute eine einfache Aufgabe hätten, aber wenn man sich nur Bullenmärkte gewöhnt ist in denen man mit ein wenig Verstand nichts falsch machen konnte gewöhnt ist muss man jetzt zwangsläufig Verluste einfahren!

@thread

Ich hab mir in meiner jetzt knapp zweijährigen Börsenzeit zwei Bücher gekauft. Murphys Chartanalyse und Handeln mit Optionen Lol

Alles übrige habe ich ehrlich gesagt durch ausprobieren und in diesem Forum gelernt und daraufhin für mich eine geeignete Daytrading-Strategie entwickelt! Wink Vor allem der Weg in die Futures, ins Forex und die geliebte leerverkäufe waren ein Segen! thx @ johnnyP 8)

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

Vontobel
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Touni wrote:

@Vontobel

Hab ich mir auch schon gedacht! Wink

Aber Johnny P spielt einen interessanten Punkt an. Wie viele Prozent der "langfristigen" Anleger sind nach 30 Jahren im Plus? Ich würde behaupten, dass die "schlechten" Daytrader gegenüber den "schlechten" langfristigen Anleger keine geringere Chance auf langfristige Gewinne haben.

Wobei ich mich immer frage wo die Schwierigkeit liegt in einem 30 jährigen Bullenmarkt Geld zu verdienen..?

Puhh...wie will man das bloss rausfinden? Das Problem ist wohl, dass es nur eine Minderheit gibt, die wirklich ihre Papiere 30 Jahre halten könnten. Diejenigen die dies tatsächlich schaffen, werden wohl besser abschneiden als die Daytrader, sofern sie nicht irgendwelchen Schrott eingekauft haben.

Was ihre Chance auf höhere Gewinne zudem steigert ist die Tatsache, dass echte langfrist Anleger nicht ständig ihr Depot umschichten. Der Einfluss von Courtagen auf die Performance ist langfristig nicht zu unterschätzen.

Und um nochmals auf die letzte Frage zu kommen:

"Wobei ich mich immer frage wo die Schwierigkeit liegt in einem 30 jährigen Bullenmarkt Geld zu verdienen..?"

Der Mensch ist von Natur aus ungeduldig - zumindest geht es mir so Smile und etwas vom Schwierigsten für die meisten Leute - so behaupte ich - ist es langfristig zu denken.

Ein Beispiel:

Jeder weiss, dass Rauchen Krebs verursacht - und dies mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch wird. NUR liegt das Problem (für den Menschen) darin, dass die Folgen meist erst in ca. 20-30 Jahren auftreten.

Und alles was länger als 1 Jahr in der Zukunft liegt - ist für viele sowieso schwer zu fassen. Und somit ignorieren sie die Langzeitschäden.

An der Börse ist es ähnlich:

Im Prinzip weiss jeder, dass man sich eigentlich bloss ein paar gute ETF's zulegen müsste und diese 30 Jahre lang im Depot belassen müsste - so würde man mit grosser Wahrscheinlichkeit besser als die meisten abschneiden.

Doch auch hier ist der Mensch ungeduldig und glaubt, dass er durch kurzfristige Aktionen (ständiger Kauf und Verkauf) schneller ans Ziel kommt.

Ich persönlich habe für mich inzwischen gelernt - dass man manchmal schneller ans Ziel kommt wenn man gar nichts macht - ...

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hugo
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Ich glaube für viele Menschen ist es eine Befriedigung Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Scheinbar schon kleine Gewinne machen sehr glücklich oder sie benötigen den Kick, ich weiss es nicht.

Ich bin auch der Meinung wie Vontobel, wahrscheinlich ist die Börse der einzige Ort, wo der Durchschnittsmensch die grösste Belohnung kriegt, wenn er möglichst wenig macht.

Vontobel
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hugo wrote:

Ich glaube für viele Menschen ist es eine Befriedigung Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Scheinbar schon kleine Gewinne machen sehr glücklich oder sie benötigen den Kick, ich weiss es nicht.

Ich bin auch der Meinung wie Vontobel, wahrscheinlich ist die Börse der einzige Ort, wo der Durchschnittsmensch die grösste Belohnung kriegt, wenn er möglichst wenig macht.

Das ist sicherlich in der Tat so, dass ein Motivationsgrund an der Börse zu spekulieren in der Befriedigung des Spieltriebs liegt. Bei vielen Anlegern ist diese Befriedigung womöglich sogar noch wichtiger als effektiv Gewinne zu erwirtschaften.

"wahrscheinlich ist die Börse der einzige Ort, wo der Durchschnittsmensch die grösste Belohnung kriegt, wenn er möglichst wenig macht."

Mit dieser Aussage bin ich nicht ganz einverstanden.

Die Börse ist ein knallhartes Spiel - das dir direkt ins Gesicht sagt, ob du erfolgreich oder eine Niete bist.

Wer sich intensiv mit der Börse auseinandersetzt wird sich sehr gut kennen lernen (Gier, Angst). Und wer diesen Prozess wirklich durchmacht, gehört meiner Meinung nach nicht zu den Durchschnittsmenschen. Im Gegenteil.

Es mag sicherlich Zeiten geben wo man nicht viel machen muss - und dennoch verdient man Geld. ABER ...man darf nicht unterschätzen welche psychischen Belastungen man über die Zeit erfährt - natürlich hängt dies davon ab in welchem Ausmass man an der Börse investiert ist.

Und schlussendlich kann ich ja nur von mir persönlich sprechen...

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Johnny P
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Da halte ich entschieden dagegen. Diese langfrist Charts sind das schönste Mittel der Fondsindustrie die Schafe bei Laune zu halten und abzukassieren.

Mit einem ETF auf den Index bin ich noch einigermassen Einverstanden, obwohl viel mehr als die Teuerung wird am Schluss auch nicht rausschauen...und einen Ausstieg muss man dann auch noch finden...ob nach 30 oder nach 35 Jahren aussteigen kann evt. heissen nur die Hälfte zu verdienen.

Wieviele Aktien im Dow Jones sind schon über 50 Jahre im Korb? Wo sind die unmengen der restlichen Werten die mal vertreten waren?

Geduld ist wirklich verdammt wichtig im traden...aber ich meine das ganz anders als Vonti. Geduld auf einen sauberen Einstieg und dann diszipliniert den Plan durchziehen...darum gehts. Buy & Hold lässt mann besser gleich bleiben.

Gebühren & Courtagen sind eigentlich nur bei unserer unterentwickelten Brokerkultur hier in Europa ein so grosses Thema. Aber man ist ja nicht an die Schweizer Pommesbuden gebunden.

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Vontobel
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Johnny P wrote:

Mit einem ETF auf den Index bin ich noch einigermassen Einverstanden, obwohl viel mehr als die Teuerung wird am Schluss auch nicht rausschauen...und einen Ausstieg muss man dann auch noch finden...ob nach 30 oder nach 35 Jahren aussteigen kann evt. heissen nur die Hälfte zu verdienen.

Kennst du die Aussage: Mit 20% Einsatz - 80% des Ertrages erwirtschaften? z.B mit vertretbarem Lernaufwand kann man eine 4.5 holen - aber um den 5er, 5.5 oder gar 6er zu holen braucht es proportional viel mehr Aufwand.

Johnny - du bis ein erfahrener und sicherlich erfolgreicher Trader wie es die wenigsten sind.

Auf einer Notenskala würdest du dich vermutlich in der Gegend von 5.5 bewegen.

Die meisten Anleger haben jedoch nicht die Zeit, Geduld, Motivation, usw. um sich in eine gleiche Ausgangssituation wie du zu bringen.

Darum meine Meinung:

Wenn man wirklich hart an sich arbeitet - und ich meine wirklich hart - dann wird man mit Trading vermutlich mehr herausholen können als wenn man einfach nur passiv mit einem ETF investiert ist. ABER - wenn man nicht die Zeit aufbringen kann/will um wirklich intensiv an sich zu arbeiten - sollte man im Prinzip direkt zu den ETF's wechseln - wo man mit grosser Wahrscheinlichkeit besser fährt als mit dem Trading.

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Andy 75
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Hier ist ja während meiner Abwesenheit ziemlich was zusammengekommen! Also, erstmals zu meinem eigenen Hintergrund: Ich arbeite selber als Vermögensverwalter und habe letztes Jahr tatsächlich im Plus abgeschlossen, also bitte keine Belehrungen.

Allerdings ist auch klar, dass ich als langfristiger Vermögensverwalter anders arbeite als wenn ich für mich selber trade. Bisher war ich als Vermögensverwalter sehr erfolgreich, als Trader kommt wohl über die letzten 2 Jahre ne knappe 0 dabei raus...

Bezüglich deinem besuchten Seminar zur Charttechnik: Klar, nur bezüglich Charttechnik würde ich nun echt kein Seminar besuchen gehen... Hier kann man das Standardwerk von Murphy lesen und damit hats sich.

Daytrader 10-12% erfolgreich: Glaub mir, es sind weniger...

Vontobel wrote:

Andy 75 wrote:

Klar kann man Trading erlernen! Habe einen Kollegen der meines Wissens hauptsächlich vom Trading lebt und dies vor allem deshalb, weil schon sein Vater ein erfolgreicher Händler von Optionen war.

Vorsicht - laut einer Untersuchung erwirtschaften lediglich 12% aller Daytrader langfristig Gewinne. Das heisst für dich: Immer schön realistisch bleiben. Im Stil von: Gönne es deinem Kollegen, wenn sein Vater wirklich so erfolgreich ist - aber bleib realistisch und gehe darum mal davon aus (rein nach der Wahrscheinlichkeit), dass es dir NICHT gelingen wird.

Andy 75 wrote:

Ich war in Deutschland bereits an mindestens 10 Seminaren, 9 davon waren gar nichts und die Seminarleiter hatten wohl selber nicht so ganz ne Ahnung von was sie eigentlich sprachen.

Und wie viel hast du für alle Seminare ausgegeben? CHF 5000 und mehr?

Was hat dich dazu bewogen ganze 10 Seminare zu besuchen, wenn alleine 9 davon schlecht waren?

Andy 75 wrote:

Bücher sind sicherlich toll, allerdings ist auch hier das meiste Zeug Schwachsinn. Und mir bekannte Trader teilten mir mit, dass du mit Büchern dir zwar Fachwissen aneignen kannst, auf die Dauer jedoch nicht weiter kommst.

Mag sicher teilweise stimmen. Aber da stellt sich bei mir die Frage: Wenn du selbst glaubst, dass du mit Bücher nicht weiterkommst - warum glaubst du dann, dass du von ein paar Stunden Seminar weiterkommst?

Meine Meinung zu Seminaren:

Auch ich war mal an einem Seminar. Dabei ging es um Charttechnik. Das Seminar war sicherlich ok und auch spannend und man hat die eine oder andere interessante Unterlage bekommen. Doch habe ich im Endeffekt viel dabei gelernt? Eigentlich nicht wirklich.

Was mich an Seminaren stört bzw. gewissen Seminarteilnehmern ist die Tatsache, dass wohl viele Teilnehmer glauben kurz ein paar Seminare zu besuchen und danach werden sie rasch Profi.

Es mag sicherlich Seminare geben, die wertvolle Inputs liefern. Doch kein Seminar auf der Welt kann jahrelange Erfahrungen an den Märkten ersetzen. Kein Seminar kann dir das Gefühl von Angst und Gier realistisch vermitteln usw.

DARUM gilt:

Neben geeigneter Fachliteratur und dem Austausch (wie z.B hier im Forum) mit erfahrenen Anlegern - muss man zwingend selbst Erfahrungen machen. Und das heisst am Anfang ganz klar: viel Geld verlieren! ...denn nur wer verliert...lernt wirklich.

Andy 75
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Allgemein kann bezüglich meiner Person also gesagt werden: Als Vermögensverwalter war ich über die letzten Jahre hinweg (ca. 5 Börsenjahre) doch sehr erfolgreich, zumindest sagt man mir das... Smile

Nun möchte ich auch einen guten Einblick in das eher kurzfristige Trading erhalten. Hierüber habe ich zwar diverse Bücher gelesen und auch einige Erfolg gefeiert,allerdings ist bisher nichts wirklich konstantes dabei rausgekommen.

Die Diskussion die hier zustande gekommen ist, finde ich absolut klasse. Muss nun leider gleich weg, werde aber sicherlich im Verlaufe des Tages wieder reinschauen. Danke schon einmal an alle Mitdenker!

Vontobel
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Andy 75 wrote:

Nun möchte ich auch einen guten Einblick in das eher kurzfristige Trading erhalten. Hierüber habe ich zwar diverse Bücher gelesen und auch einige Erfolg gefeiert,allerdings ist bisher nichts wirklich konstantes dabei rausgekommen.

Vontobel wrote:

Johnny P wrote:
@vontobel

Der Andy schrieb deutlich, dass er eher einen langfristigen Horizont hat, also sind deine Daytrader Statistiken hier fehl am Platz.

Stimmt - das hat er am Anfang gesagt. Aber er hat auch folgendes gesagt:

"Klar kann man Trading erlernen! Habe einen Kollegen der meines Wissens hauptsächlich vom Trading lebt und dies vor allem deshalb, weil schon sein Vater ein erfolgreicher Händler von Optionen war. "

Ich kenne viele Leute die sagen "Ich bin ein langfristiger Anleger". Trotzdem handeln sie in der Praxis dann doch wieder kurzfristig.

Und wenn er quasi als Vorbild den Vater eines Kollegen aufführt, der viel Geld mit Daytrading bzw. Optionenhandel macht - dann schliesse ich daraus, dass er auch interessiert am kurzfristigen Geld ist.

Aber vielleicht liege ich ja falsch.

@Johnny

Na, da war ich mit meiner Einschätzung gar nicht mal so daneben Biggrin

@Andy

Eines verstehe ich nicht. Einerseits sagst du du seist langfristig an den Märkten engagiert & seist dabei sehr erfolgreich als Vermögensverwalter tätig. Andererseits schreibst du, dass sehr wahrscheinlich noch weniger als meine 12% genannten - als Gewinner au dem Daytrading Geschäft herausgehen.

FRAGE:

Wenn du ja wirklich so gut in der langfristigen Vermögensverwaltung bist und alles andere als überzeugt vom kurzfristigen Trading bist: WARUM willst du dich dann näher über kurzfristige Trading informieren?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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Johnny P
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Andy 75 wrote:

Bezüglich deinem besuchten Seminar zur Charttechnik: Klar, nur bezüglich Charttechnik würde ich nun echt kein Seminar besuchen gehen... Hier kann man das Standardwerk von Murphy lesen und damit hats sich.

Daytrader 10-12% erfolgreich: Glaub mir, es sind weniger...

Murphy sind nur Basics. Im Langfristhandel reicht das...im kurzfristtrading kommst Du an deine Grenze.

Was mir fehlt sind deine genauen Ziele für ein Seminar? Du sagst Du tradest kurzfr. etwa breakeven im Moment...wieso ist nicht mehr draus geworden?

Zuerst müsste man das mal analysieren bevor man nach einer Lösung suchst.

Stichworte zur Analyse:

- Hab ich einen genauen Plan formuliert?

- Wieviele % Trades laufen nach dem Einstieg ins Plus?

- Wie ist das Verhältnis Gewinn/Verlusttrades und wie gross sind die Beiden durchschnittlich?

- Ist das Risk- und Moneymanagement definiert? und vorallem ..habe ich mich stets dran gehalten?

- Gibt es blödsinnige Trades die man rückblickend nicht mehr tätigen würde? Emotionstrading

- Hat meine Tradingidee im Backtest überhaupt einen positiven Erwartungswert?

- Hab ich einen definierten Edge gegenüber anderen Marktteilnehmern?

- Handle ich für meine Zwecke mit dem richtigen Instrument? (Verdammt wichtig)

Da du als Vermögensverwalter sehr erfahren bist, denke ich kaum das die Angebotenen Seminare in Europa Dir irgendetwas bringen können. Es gibt ein paar ganz gute Coachs in der USA und Australien...die kosten so ca. 4000$ pro Tag.

Aber zaubern können auch die nicht! Zuerst sollte man alles andere ausschöpfen.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

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Johnny P
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Vontobel wrote:

Kennst du die Aussage: Mit 20% Einsatz - 80% des Ertrages erwirtschaften? z.B mit vertretbarem Lernaufwand kann man eine 4.5 holen - aber um den 5er, 5.5 oder gar 6er zu holen braucht es proportional viel mehr Aufwand.

Johnny - du bis ein erfahrener und sicherlich erfolgreicher Trader wie es die wenigsten sind.

Auf einer Notenskala würdest du dich vermutlich in der Gegend von 5.5 bewegen.

Die meisten Anleger haben jedoch nicht die Zeit, Geduld, Motivation, usw. um sich in eine gleiche Ausgangssituation wie du zu bringen.

Darum meine Meinung:

Wenn man wirklich hart an sich arbeitet - und ich meine wirklich hart - dann wird man mit Trading vermutlich mehr herausholen können als wenn man einfach nur passiv mit einem ETF investiert ist. ABER - wenn man nicht die Zeit aufbringen kann/will um wirklich intensiv an sich zu arbeiten - sollte man im Prinzip direkt zu den ETF's wechseln - wo man mit grosser Wahrscheinlichkeit besser fährt als mit dem Trading.

Die Frage ist, ob man es nicht besser sein lässt, wenn man nicht bereit ist die erforderliche Zeit & Arbeit zu leisten bzw. nich leisten kann?

Erzähl das doch mal den Japanern mit den ETFs!

In 224 Monaten 82% vernichtet...und immer brav nachkaufen gell? Das kann mit jedem Index passieren...es ist einfach blauäugig darauf zu setzten, das sich alles mit den Jahren einrenkt. Als kleiner Zock mit 10% des Vermögens kann man das machen...ich würde aber generell sagen Hände weg.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Andy 75
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Deine Frage ist natürlich mehr als berechtigt! Ich kann ganz gut einschätzen, was langfristig in den Märkten geschehen wird, welche Assetklassen zu bevorzugen sind etc. Z.B. gehe ich nun einmal davon aus, dass dieses Jahr mit steigenden Kursen zur rechnen ist u.a. auch oder gerade beim Gold.

Was mich beim kurzfristigen Trading interessiert, ist die Herausforderung. Es muss auch nicht gleich Daytrading sein. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, mich persönlich im kurzfristigeren Trading weiterzubilden.

Gerade z.B. Short zu gehen kennt man z.B. bei uns überhaupt nicht, was meiner Meinung nach immer wieder Chancen in den Märkten zu nichte macht.

Grüsse

Andy

@Andy

Eines verstehe ich nicht. Einerseits sagst du du seist langfristig an den Märkten engagiert & seist dabei sehr erfolgreich als Vermögensverwalter tätig. Andererseits schreibst du, dass sehr wahrscheinlich noch weniger als meine 12% genannten - als Gewinner au dem Daytrading Geschäft herausgehen.

FRAGE:

Wenn du ja wirklich so gut in der langfristigen Vermögensverwaltung bist und alles andere als überzeugt vom kurzfristigen Trading bist: WARUM willst du dich dann näher über kurzfristige Trading informieren?

Vontobel
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@Johnny

Eine interessante Frage ist ja immer:

Warum sind die Märkte in den letzten 100 Jahren immer kontinuierlich gestiegen und werden sie dies auch in den nächsten 100 Jahren tun.

Könnte man davon ausgehen, dass es in den nächsten 100 J gleich läuft wie früher, dann wäre man mit einem ETF (nicht nur einen Index, sondern über die ganze Welt verstreut) sicherlich nicht schlecht.

Doch was mir persönlich zunehmend doch auch zu denken gibt sind folgende Fragen:

-Gibt es in den nächsten 50 Jahren einen WK III? Wenn ja - was wären die Folgen für die Aktienmärkte?

-Schaffen wir es so blöd zu sein, dass wir es doch tatsächlich schaffen in den nächsten 50 Jahren unsere Natur noch vollständig zu zerstören? Wenn ja - dann wäre die Basis zerstört, welche in den letzten 100 Jahren für die stetigen Renditen gesorgt hatte...und in diesem Fall müsste ich dir widerrum recht geben, dass man besser Tradet als einfach nur seine Anlagen liegen lässt.

Fände es cool, wenn sich zu diesem Thema eine Diskussion entwickeln könnte. Am besten würde man wohl einen neuen Thread aufmachen...

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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Daytrader1973
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Nachdem ich mir schon vor 5-6 Jahren geschworen habe, nie mehr ein Forum im Tradingbereich zu betreten, ist es nun wieder soweit und ich muss natürlich zugeben, geht immer noch zu Her wie in den alten guten Zeiten...

Mit ein paar Charts und einigen 0815-Sprüchen aus den Büchern von Tharp und Douglas ist man schon der King des Tradings... (Dennoch beweist allein schon die Feststellung, dass diese Bücher tatsächlich brauchbar sind schon mal ein gewisses Niveau, welches sicherlich höher ist als die anderen 97%...)

Möglichst viele Indikatoren in den Chart rein und dann sieht das Ganze aus wie Kunst und an irgendeinem Widerstand oder an irgendeiner Unterstützung wird das Ding dann schon drehen... Smile

Dazu noch nen Stochastik, nen RSI und am besten noch den SMA von 22 Tagen und den EMA von 6.543 Tagen und ab gehts...

Einfach nur geil!

O.K. nun werde ich wieder sachlicher: Von den Leuten, die es einmal mit Daytrading versucht haben, schaffen es langfristig gerade mal 1-2% Ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen! Entsprechende Statistiken stimmen Hinten und Vorne nirgends. Zum Teil weil jeder sagt er verdiene Geld und zum anderen Teil, weil kein Broker gerne solche „Erfolgsraten“ angibt…

"Wer sich intensiv mit der Börse auseinandersetzt wird sich sehr gut kennen lernen (Gier, Angst). Und wer diesen Prozess wirklich durchmacht, gehört meiner Meinung nach nicht zu den Durchschnittsmenschen. Im Gegenteil."

von Vontobel: 100% Zustimmung!

„Neben geeigneter Fachliteratur und dem Austausch (wie z.B hier im Forum) mit erfahrenen Anlegern - muss man zwingend selbst Erfahrungen machen. Und das heisst am Anfang ganz klar: viel Geld verlieren! ...denn nur wer verliert...lernt wirklich.“

von Vontobel: Klar, nichts geht über Erfahrung. Wirklich gute Fachliteratur gibt es über erfolgreiches Daytrading unglaublich wenig. In den nicht gebührenpflichtigen Foren hier in Europa ist das Niveau so tief, dass Diskussionen oft wenig, öfter rein gar nichts bringen. Als eigentlicher Profi wird man dann von irgendwelchen Amateuren zurechtgewiesen, die einem aufzeigen wollen, wie echtes Daytrading eigentlich vor sich geht…

"...denke ich kaum das die Angebotenen Seminare in Europa Dir irgendetwas bringen können. Es gibt ein paar ganz gute Coachs in der USA und Australien...die kosten so ca. 4000$ pro Tag."

von Johnny P

95% Zustimmung (meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es in jedem Land auf der Welt einige Weltklasse-Daytrader gibt! Man muss sie natürlich finden...). USA ja, aber an wen denkst du in Australien? Lass mich mal raten, Larry Williams? Hierüber kann ich nur lachen, alle meinen Larry Williams sei DER Trader, leider ist dem in der tatsächlichen Realität nicht ganz so...

Van Tharp: Schreibt echt Klasse-Bücher, ist und war aber nie Daytrader. Allerdings wie Johnny P gesagt hat klar lesenswert!

Douglas: Ist Daytrader und schreibt absolute Klasse-Bücher! Unbedingt lesen!

Weiter im Text:

"Ross, Vogt, Murphy oder Schwager"

Ross: Ist Trader und verdient damit sogar Geld. Allerdings verbrennen sich auch hier die meisten Anfänger die Finger mit dem Tradingstil von Ross, da sie beispielsweise damit beginnen, auf 1-Minuten-Charts 1-2-3 zu finden… Totalschaden vorprogrammiert!

Voigt: Von dem was ich so gehört habe sicherlich kein Trader, weiss aber sehr viel über TA, Trend etc. (wie alle Möchtegern-Trader...) und natürlich kommt jeder Id... an seine Schulungen (gerade TA kommt immer gut an...). Ich kennen niemanden der Voigt jemals live traden gesehen hat. Damit ist nicht alles gesagt, aber viel.

Murhpy: Keine Ahnung ob der auch im Trading erfolgreich ist, wohl eher einer der Analen...

Schwager: 3 Absolute Klase-Bücher geschrieben, Chance ist gross dass er mittlerweile auch traden kann!

„Wichtiger wäre es, wenn schon einen Mentor zu haben der einem über die Schultern schaut und vielleicht zwischendurch die gemachten Trades analysiert und mögliche Fehler aufzeigt. Aber an einem eintägigen Seminar und erst noch in der Gruppe kann der Coach ja nur allg. Faseln und nicht auf Dich eingehen. "

Ein guter Coach lässt Dich Deine Strategie selbst entwickeln und begleitet Dich dabei...und zwingt Dir nciht seine Ideen auf, die für ihn vielleicht funktionieren, aber dann bei Dir scheitern!“

Von Johnny P: Also, allgemein ist mal zusagen, dass das allermeiste was Johnny P so herauslässt, tatsächlich nicht so abwegig ist. Klasse, schon mal jemanden gefunden.

Gemachte Trades analysieren, Fehler analysieren etc.

Nein, der Coach zeigt dem Trader, wie dieser dies selber machen kann und überprüft anschliessend die getane Arbeit. Hauptsächlich ist ein Coach dazu da, live mit seinem Schützling zu traden, u.a. mit echtem Geld. Alles andere ist blabla und kommt von Leuten welche mit Ihrem Trading kein oder zu wenig Geld verdienen.

„Alles übrige habe ich ehrlich gesagt durch ausprobieren und in diesem Forum gelernt und daraufhin für mich eine geeignete Daytrading-Strategie entwickelt! Vor allem der Weg in die Futures, ins Forex und die geliebte leerverkäufe waren ein Segen! thx „

Von Touni: Ja genau, dies tönt nun mal so richtig gut. Ausprobieren: JA!!! Forum: ja klar… Weg in die Futures, Forex Leerverkäufe tönt alles klasse. Mit wie viel Kapital arbeitest du in etwa? Nur mal so ne Frage... Hier tönt vieles nach Hebel oder nach dem Moto: Kontogrösse 5000 CHF, handeln für 100‘000 CHF… Die Resultate sind dann: Schlussbestand – 2000 CHF…

Der Einfluss von Courtagen auf die Performance ist langfristig nicht zu unterschätzen.

Von Vontobel: Ja, bei Amateurvereinen ist dies tatsächlich nicht zu unterschätzen. Die Gebühren die mal als Big Boy bezahlt gehen einem Hinten und Vorne am A… vorbei!

„Gebühren & Courtagen sind eigentlich nur bei unserer unterentwickelten Brokerkultur hier in Europa ein so grosses Thema. Aber man ist ja nicht an die Schweizer Pommesbuden gebunden.“

Johnny P: Also, schon wieder ein guter Beitrag von Johnny P, langsam wirst du mir tatsächlich sympathisch! 

„Ich arbeite selber als Vermögensverwalter und habe letztes Jahr tatsächlich im Plus abgeschlossen, also bitte keine Belehrungen.“

„Gerade z.B. Short zu gehen kennt man z.B. bei uns überhaupt nicht, was meiner Meinung nach immer wieder Chancen in den Märkten zu nichte macht“

Von Andy: Hier habe ich nun doch etwas ein Verständnisproblem (ja, kann sogar bei mir vorkommen). Du hast im Jahre 2008 eine positive Performance erzielt und hattest bis vor kurzem keine Ahnung vom Short gehen? Ja klar und Obama kann übers Wasser gehen (was vielleicht tatsächlich stimmen könnte…). Ich bitte hier mal um weitere Erklärungen.

Gesamthaft gesehen ist es interessant, wie schnell vom Thema Short abgelenkt wird und ein neuer Thread eröffnet werden soll… Irgendwoher kenne ich die Dinger... Hier ist zwischendurch mal zu erwähnen, dass auf den Lohnlisten der guten Broker natürlich jeweils auch so einige Personen sind, welche sich in Foren für oder gegen den entsprechenden Broker einsetzen. Dies ist legal, absolut nachvollziehbar und marketingtechnisch auch sinnvoll. Ich brauche hier natürlich nicht zu erwähnen, dass Trading ohne Short so oder so kein Trading ist. Jeder, welche im Jahre 2008 nicht short gehen konnte weiss wohl selber am besten über seine ach so gute Performance Bescheid… Die besten sind übrigens die Daytrader, die nicht shorten können Smile

Einen kleinen Abschluss zur Börsenschule, also zum eigentlichen Thema: Website naja, Inhalte hören sich brauchbar an, auch wenn es bei der spezifischen Schulung wohl eher um Basiswissen geht.

Somit besteht der positive Punkt (aber auch der mit Abstand wichtigste!) beim Seminarleiter. Kilian Schmid ist Daytrader und einer der restlichen oben erwähnten 5%. Ich kenne ihn persönlich, habe ihn auch mehrmals persönlich traden gesehen und arbeite auch teilweise mit Ihm zusammen und kann folgendes garantieren: Dieser Junge kann tatsächlich Daytraden und zwar mit allem was es bei den Amis so zu traden gibt, also mit Futures und Aktien.

Ob seine Seminare für Börsenschule gut sind weiss ich nicht, werde aber mal nachfragen inwieweit er die Seminarinhalte vorgeschrieben bekommt... Hier gibt es leider immer wieder böse Überraschungen...

Dennoch ist klar, über die Qualität des Seminarleiters braucht man sich schon mal keine Sorgen zu machen!

Hoffe mit meinem Posting doch etwas an Mehrwert geschaffen zu haben.

reckefoller
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im forum hat es ja nicht nur daytrader, möchte ich dazu bemerken. ich persönlich halte auf lange sicht nicht viel von daytrading und glaube eher an die kombination eines guten jobs, in welcher branche auch immer, und dem langfristigen einsatz eines teils des ersparten an der börse, vorzugsweise in aktien, und da mit maximal 50% des liquiden bzw. verfügbaren geldes/vermögens (vorsorge, beteiligung an eigener firma, eigenkapital wohneigentum etc sind ja nicht verfügbares geld).

da braucht es dann nicht unbedingt eine börsenschule, da reichen gute bücher von kostolany bis buffet und vor allem die eigene erfahrung.

es scheint mir jedenfalls wesentlich realistischer, jahr für jahr, sagen wir mal, 120tausend franken in einem job zu erzielen, als mit daytrading.

Johnny P
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Daytrader1973 wrote:

Nein, der Coach zeigt dem Trader, wie dieser dies selber machen kann und überprüft anschliessend die getane Arbeit. Hauptsächlich ist ein Coach dazu da, live mit seinem Schützling zu traden, u.a. mit echtem Geld. Alles andere ist blabla und kommt von Leuten welche mit Ihrem Trading kein oder zu wenig Geld verdienen.

Hmm...das ist sicher nciht schlecht...aber sind wir mal ehrlich:

Wenn Du es geschafft hast...kontinuierlieches, erfolgreiches Daytrading mit deiner eigenen Strategie...sag mir einen Grund wieso Du jemanden neben Dir sitzen lässt und ihm genau erklärst wie Du das machst :mrgreen:

Aus reiner nächsten Liebe? :roll:

Und wenn dan würde ich auch 4k pro Tag verlangen, denn das wäre es mindestens Wert.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Daytrader1973
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Börsenschule.ch?

@Reckefoller:

Hat hier irgendjemand gesagt, es gibt nur Daytrader? Ist doch schön für dich, wenn du lieber einen anderen Job machst und nebenbei „anlegst“. Ein Trader ist nun mal erst ein Trader, wenn er Vollzeit tradet. Alles andere ist meiner Meinung nach die Amateurliga, diese hat natürlich auch ihre Dahseinsberechtigung…

„es scheint mir jedenfalls wesentlich realistischer, jahr für jahr, sagen wir mal, 120tausend franken in einem job zu erzielen, als mit daytrading.“

Man macht auch kein Daytrading, um damit 120‘000 im Jahr zu verdienen… :-). Klar ist es realistischer. Wie oben gesagt, ist jedem seine Sache. Am besten machst du irgendein Studium und bist anschliessend Angestellter auf Lebzeiten. Ich selber gäbe mir dann die Kugel…

Zudem nur mal so als Input: Mir persönlich und allen anderen wirklich guten Tradern die ich kenne, war IMMER UND JEDERZEIT EGAL wie viel wir mit unserem Trading verdienen. Es geht hier zuerst Mal um die Herausforderung. Die entsprechende Belohnung wird schon folgen und dann gibt es nach oben keine Beschränkungen…

„Aus reiner nächsten Liebe?“

Nächstenliebe??? Da kennst du mich aber schlecht Smile

Nein, es geht um folgendes: Du wirst kein erfolgreicher Daytrader in dem du einen Tag lang neben einem Profitrader sitzt und diesem über die Schulter schaust. Das läuft so nun einmal nicht…

Hier ist alles andere als ein etwas längerfristiges Coaching nicht sinnvoll. Ob es nun 1000, 2000 oder 4000 oder 10000 am Tag sind, hängt wohl etwas von der entsprechenden Vereinbarung ab. Ist aber hier nicht unbedingt das Thema.

„Und wenn dan würde ich auch 4k pro Tag verlangen, denn das wäre es mindestens Wert.“

Das siehst du zu 100% richtig. Siehe weiter unten.

@Ramschdingsda

Was soll man zu solchen Sprüchen sagen? Immer dasselbe… Leider mein lieber Freund gibt es nun einmal Trader, welche tatsächlich die erwähnten 4000 USD am Tag netto verdienen. Allerdings hat diese Diskussion mit Leuten wie dir keinen grossen Wert. Mach dein Ding – lass mich mein Ding machen… Smile Danke.

Der Wert von Schulungen, Coachings etc.:

Wie gesagt, der Grossteil der Angebote ist nun einmal einfach nix. Dies ist sehr schade, aber auch absolut verständlich und so ganz daneben ist Ramschdingsda halt auch nicht. Viele versuchen sich als Trader, erlernen Fachwissen etc. und merken dann, dass es einfach ein verdammt harter Job ist und kontinuierliches Lernen sowie einen Riesenausdauer erfordert. Dann sagt man sich: Warum mache keine Ausbildungen, bringt mir doch weit mehr ein und der Aufwand ist kein Vergleich… Deshalb habe ich auch darauf hingewiesen, dass gerade bei One-to-One Coachings unbedingt getradet werden muss. Wenn jemand immer wieder ausweicht, live mit echtem Geld zu traden, weiss man in etwa was abgeht…

Schlussendlich ist aber auch klar, eine gute Ausbildung beim Trading das A und O darstellt und somit unbezahlbar ist. Eine Ausbildung im Trading ist nicht vergleichbar mit irgendeinem Scheiss-Fakel der Uni. Was mach ich schon mit nem Master und dem DR.? Ich lass mich irgendwo anstellen… Klasse – nicht?

Trading ist für Leute, welche Freiheit über alles lieben und auch bereit sind, dafür während evt. langer Zeit auf etwas anderes zu verzichten. Trading bietet 100% Selbstverantwortung und 100% Freiheit. Zudem 100% Herausforderung und 100% Selbsterkennung. Kein anderer Job auf dieser Welt kann mir dies bieten. Somit kannst du z.B. das Schulgeld eines Studiums (was war das genau, 1000 CHF pro Semester Lol nicht mit der Ausbildung Trader vergleichen. Was mir Trading bietet, bietet mir kein einziges Studium auf dieser Welt. Somit ist es egal, ob ich für ein Studium mit dem Dr. netto 5000 CHF ausgebe und für den Weg zum erfolchreichen Trader 1'000'000 CHF... Diese beiden Dinge kann man nicht vergleichen und das Verhältnis dieser beiden Zahlen kann noch so heftig auseinanderlaufen, der Trader gewinnt immer...

ABER: Um wirklich Trader zu werden (egal ob Daytrader, Swingtrader, blabla) muss man hart an sich arbeiten. Ist ganz klar, einfach ein Seminar besuchen reicht dazu nicht aus. Das Hauptthema ist Kontrolle über sich selber zu erreichen. Dies ist mit Abstand die grösste Herausforderung. Halbe Stunde getradet, 600 USD verdient und anschliessend totales Overtrading, Nettoergebnis -2000 USD… Solche und ähnliche Dinge kommen bei einem Trader immer wieder vor und gehören sehr, sehr lange zum Alltag. Man arbeitet und arbeitet, ohne dass dabei etwas rausschaut…

Wie gesagt, Trading ist nicht der gemütliche Weg, aber Trading ist der interessanteste Weg!

Touni
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Börsenschule.ch?

@Daytrader1973

Es sind bedeuten mehr als 10 000.-! Weisst du was das geilste ist? Die hab ich mit genau 4 500.- aufgebaut. Man braucht sicher nicht von Anfang an mehrere 100 000.- um erfolgreich zu sein oder meinst du ich hätte mit meinen 19 Jahren schon auf mehrere 100 000.- zurückgreifen können? Nicht jeder kann auf grosszügige Erbschaften aufbauen! Wink

Klar hat man mit 5 000.- am Anfang nicht die gleichen Möglichkeiten die ich jetzt habe. Was ist falsch daran langsam zu wachsen und damit auch die Möglichkeiten wie man an der Börse handeln kann??

PS: super Thread für gelangweilte wenns gerade nichts zu traden gibt. Jaja..zum traden gibts immer was. Biggrin

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

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