faszination zocken

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04.11.2008 22:58
#1
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was stellt für euch den anreiz an der börse dar? ist es das geld? habt ihr überhaupt noch einen realen bezug zum geld (z.b. 1000 franken verzocken und darauf in der migros auf spez. aktionen achten...).

ist es der nervenkitzel?

ist es die selbstbestätitgung?

ist es die möglichkeit geld zu verdienen?

ist es das reine interesse an marktnews und marktverhalten?

ist es eine vorübergehende mode / trend?

würde mich stark interessieren wieso ihr zockt und was der / die grössten anreize am börsenhandel für euch ist/sind.

*******************

für mich ist es ganz klar der nervenkitzel kombiniert mit der selbstbestätigung. da ich nicht mit geld zocke dass ich zum leben brauche bin ich nicht auf die börse angewiesen. trotzdem habe ich bei mir beobachtet, dass ich mich schwertue eine energierechnung über 200 franken zu zahlen und gleichentags 1000 franken verzockt habe...

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WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!

06.11.2008 19:17
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und wer nichts hat muss zocken! Lol

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

06.11.2008 19:16
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yzf
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mir gehts drum, Kohle zu scheffeln. Mein Zile ist es immer, mehr pro Tag zu machen als ich ich brauche, damit ich sozusagen gratis leben kann Lol

Geht mit Gott, aber geht!

06.11.2008 19:10
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Johnny P wrote:

Wer zockt hat schon verloren...er weiss es nur noch nciht 8)

LolLol

:roll:

:idea:

:shock:

:x

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

06.11.2008 19:08
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Wer zockt hat schon verloren...er weiss es nur noch nciht 8)

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

06.11.2008 18:14
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keine Angst ich konsumiere schön brav und hab mich auch dazu verleiten lassen bei 920 im spx long zu gehen....

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06.11.2008 18:01
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"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

05.11.2008 20:34
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Na gut, vielleicht denke ich auch nur so sparsam bzw. geizig, weil ich noch nicht beruflich tätig bin und noch kein Haus, etc. bezahlen muss.

Aber für mich ist Daytrading schon so ein Kampf gegen andere Mitspieler und so sehe ich das auch an. Immer wenn ich etwas verloren habe, denke ich, "ja wartet ihr, morgen werde ich euch schon noch rupfen". Das ganze merkt man extrem beim Trading mit illiquiden Aktien habe ich das Gefühl. Bei Aktien, wie ABB oder Futures, Optionen usw. würde ich obige Sichtweise auch nicht bejahen, aber bei nicht so liquiden Aktien schon.

05.11.2008 20:00
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Ja oder besser mal auszahlen lassen, denn das Geld kann man dann an der Börse nicht mehr verspielen, sondern verkonsumieren Lol

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Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

05.11.2008 19:17
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Kruger wrote:

Im Prinzip kann ich mir diese Verhaltensweise nicht erklären, ich sage nur, ein richtiger Daytrader hat das nicht anders zu machen!

Ich würde genau das Gegenteil behaupten!

Was willst Du mit dem Geld..? Soll es auf dem Konto verrotten? (ganz überspitzt gesagt Lol )

Du gehst mit dem Traden (wenn du es Hauptberuflich machst) sehr viele Kompromisse gegenüber einem normalen Job ein. Klar ist es schön jeden Morgen mit einen feinen Espresso (hab mir gerade Bohnen geröstet...kommt sicher auf 50.- das Kg - aber ist mit der richtigen Espresso-Maschine jeden Rappen wert!) den Gap-Close im FSMI zu handeln. Aber im gesamten gesehen überwiegen die Nachteile.

Für die Mühe muss ich mir persönlich immer etwas leisten. Die Freude einem Noob um sein Geld gebracht zu haben, würde mir nie reichen. Ehrlich gesagt denke ich nicht einmal daran.

Ich fände es auch komisch das ganze als Kampf anzuschauen.

Wenn man an einem Tag schon so viel Rendite macht, wie ein normaler Bürger im Monat, sollte man sich doch auch etwas davon leisten !

Ich denke mir immer: Das Geld das ich diesen habgierigen "ich-kann-nicht-genug-geld-kriegen" abluchse fliesst bei mir wenigsten in den Konsum ein und bringt allen was. So ist die Börse nicht ganz ein Nullsummenspiel. Biggrin

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

05.11.2008 18:39
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Ich mache es hauptsächlich um viel Geld zu scheffeln. Ich meine, wem würde es entsagen in einer Stunde teilweise soviel zu gewinnen, wie andere im Monat verdienen? In einer Welt, in der Reichtum absolut unwichtig währe oder in der man nicht viel gewinnen könnte an der Börse, würde ich nicht traden, sondern mich vollständig mit irgend etwas anderem beschäftigen (Physik, Mathematik, ...)

Und ausserdem gibt es so eine Art Befriedigung, wenn man weiss, das man mit jedem gewonnenen Stück jemand anderem Geld entzogen hat und besser als der andere Kerl war, also so zu sagen eine Art Selbstbestätigung. Ausserdem arbeite ich nicht mit einem festen System und gehe manchmal grössere Risiken ein, also teilweise auch so eine Art nervenkitzel, aber nur ab und zu. Meistens ist es ziemlich Routine.

Und, ich bin einer der Kerle, der im realen Leben ziemlich geizig ist. Mich reut es schon 3 Fr. für einen anständigen "zmorgen" auszugeben, weswegen ich mir immer nur 2 Getränke im Gesamtwert von 1.80Fr. kaufe. Mittag esse ich meistens nicht, das kostet ja auch. Manchmal, wenn ich an einem Tag gerade mehrer tausend CHF gemacht habe, gehe ich essen, aber meistens nicht, ... Ausserdem trage ich eine Jacke, die ich schon seit ca. 8 Jahren besitze, einfach weil ich zu geizig bin eine neue zu kaufen. Im Prinzip kann ich mir diese Verhaltensweise nicht erklären, ich sage nur, ein richtiger Daytrader hat das nicht anders zu machen!

05.11.2008 00:26
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Ja muss sagen, also der Nervenkitzel ist schon nicht mehr so wie früher, leider, aber das ist doch mit allem im Leben so -> Die Toleranzentwicklung.

Aber wie Touni schon gesagt hat, das Money Managment ist eben schon sehr wichtig, es ist etwas anderes wenn ich 10% meines Depots in einen Trade stecke oder gleich ALL IN gehe 8) Aber da hab ich einiges gelernt, sonst hätte ich ja schon fast wieder im Buch lesen müssen "Mama ich bin Pleite" Lol

Mir geht's weniger ums Geld, ist sowieso relativ, ich meine wenn ich mit sagen wir mal 300 CHF anfange, und dann 3000 daraus mache, was sind die 3000 dann??... alles Spielgeld nicht mehr und nicht weniger, dann geb ich halt wieder 1000 zurück und wenn ich den richtigen Schein habe, dann behalt ich ihn eben länger und hol mir die ganzen Verluste und einiges mehr wieder zurück.....

Aber was mich wirklich interessiert sind die Charts, die Bewegungen der ganzen Materie die Trends die Marktpsychologie, sehr interessant die ganze Sache, alles läuft nach Trends, wir sind eben nicht nur einfach so als "Säugetiere" klassifiziert...

Elliott Waves, schön und gut, aber man kann in die Gefahr laufen sich in Details zu verstricken und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen, das ist imho die grösste Gefahr dort, sich auf Mikrowaves zu stützen, anstatt auf die grossen Tageswaves... Aber eben, aus Fehlern lernt man, nichts ist einfacher als Gewinne...

Ganz einfach sind die Waves so erklärt:

Jede Bewegung mit einer Korrektur die einen Nettoabschlag macht besteht aus 3 Wellen -> abc

Eine starke Bewegung, also einen Impuls der einen grösseren Nettoabschlag macht besteht aus 5 Wellen -> 12345, dann muss man das nur noch einordnen ob im Markt eine Bullishe oder Bearishe Bias herrscht und danach traden...

Selbstbestätigung ja auf jeden Fall, was gibt es für ein schöneres Erfolgsgefühl, vor allem als Contrarian, wenn alle anderen meinen es gehe in die eingeschlagene Richtung und man ist sozusagen fast der einzige der Richtig liegt und danach auch noch schön Geld verdient... 8)

...wobei einfach stur nach dem eingeschlagenen Trend (MACD) zu traden viel einfacher und auch lukrativer wäre...

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

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04.11.2008 23:41
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Ich finde das Tüftlen nach einen anständigen System sehr interessant. Nervenkitzel hatte ich nur am Anfang. Wenn man ein System hat, dass einem Signale vorgibt und man diesem System vertrauen kann ist es für mich kein grosser Nervenkitzel mehr.

Meiner Meinung nach ist Stress oder Nervenkitzel nur bei Tradern vorhanden die kein oder nur ein ungenügendes Risk-Managment haben.

Bei mir hat sich der Umgang mit Geld drastisch geändert. Auf den Preis wird gar nicht mehr geachtet. Jedenfalls bei kleinen Dingen. Wenn ich mir nur mal anschaue was ich für Lebensmittel ausgebe. Wow!

oder was am WE fürs saufen drauf geht... Lol

Ich glaube so Leute wie ich sind für die Marketing-Menschen ein gefundenes Fresschen. :roll:

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

04.11.2008 23:19
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@Azrael,...wenn ich das wüsste Blum 3

Schlussendlich gehts wohl bei jedem ums Geld. Wer setzt schon sein Geld unnötigen Gefahren aus. So auch bei mir. Das ist bestimmt der Hauptgrund. Zudem möchte ich ja wissen, was mit meinen Anlagen passiert. Wohl auch die Unberechenbarkeit an der Börse (Stichwort Nervenkitzel) ist für mich entscheidend.

04.11.2008 23:11
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Re: faszination zocken

Azrael wrote:

(z.b. 1000 franken verzocken und darauf in der migros auf spez. aktionen achten...).

Das war einmal. Auf Aktionen achte ich nicht mehr gross.

Azrael wrote:

ist es der nervenkitzel?

Ganz klar, Ja! Der Nervenkitzel macht's aus.

Azrael wrote:

ist es die möglichkeit geld zu verdienen?

Guter Nebeneffekt.

Azrael wrote:

ist es das reine interesse an marktnews und marktverhalten?

Auch ja.

Smile

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Bitte noch ausfüllen, wer noc