Finanzierung Eigenheim

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Daniel_Gygax
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Finanzierung Eigenheim

Auf was muss alles geachtet werden bei einer Eigenheimfinazierung?

Was gilt als Eigenkapital?

Was bedeutet Total Eigenheimkosten pro Monat ohne Amortisation?

Kommen zu diesen Kosten auch noch die Nebenkosten dazu wie Wasser, Strom etc.?

Greez Roger

masin
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Finanzierung Eigenheim

Hallo Daniel

Ich bin zwar kein Profi, aber ich habe selbst ein Haus gebaut und somit ein bisschen Erfahrung.

Als sehr wichtig finde ich, dass Du erst weiterkommst wenn Du ein konkretes Objekt im Ausblick hast. Dann kommt es darauf an ob du ein Schlüsselfertiges Objekt kaufst, dass erst bei Schlüsselübergabe in deinen Besitz geht, dann kannst Du erst wenn das Haus steht, ein par Wochen vor Übergabe den Hypovertrag zu aktuellen Zinsen abschliessen, anders ist es bei einem Baukredit.

Die Kantonalbank hat sehr gute Unterlagen über das Thema an was alles gedacht werden muss, andere Banken sicher auch. Du findest sicher auch interessante Hinweise auf der Internetseite des Hauseigentümerverbands und der Gebäudeversicherung.

Als Eigenkapital gelten alle deine Vermögenswerte die Liquide sind und die bezugsberechtigten Pensionskassengelder für Eigenheimnutzung, auch kannst Du die komplette 3. Säule ins Eigenheim investieren.

Der Ausdruck Total Eigenheimkosten, kenne ich so nicht, die meisten Finanzinstitute rechnen mit Eigenheimkosten von 1% des Kaufwerts, darin sind alle laufenden Kosten wie Strom, Wasser, Heizung, kleinere Anschaffungen sowie auch Rückstellungen für Instandhaltung enthalten. Das ist allerdings nur ein Richtwert und dient zur Berechnung der Tragbarkeit.

Ziegenfreund
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Finanzierung Eigenheim

Salü Daniel_Gygax

Ich gebe Dir einige Adressen, bei welchen Du Infos holen kannst:

- homegate

- VZ

- Banken

Ich finde es wichtig, dass Du dich selber einliest. So lernst Du am meisten.

Nur einen kleinen Tipp möchte ich Dir mit auf den Weg geben: Finanziere Deine Liegenschaft wenn irgendwie möglich nur mit Ersthypo.

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not

Daniel_Gygax
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Danke für eure Antworten

Bei mir wird es ein schlüsselfertiges Objekt, dort wird es so geregelt das bei Kaufzusage und Unterschrift eine Anzahlung von 25'000 Chf fällig wir und das Objekt in deine Hände geht.

Objekt z.B 900'000.- durch 1% sind 9000 Franken im Jahr dazu kommt noch die Hypo dazu sehe ich das richtig?

@Ziegenfreund

Aus welchem Grund nur erst Hypo, was sind die Vorteile?

Ziegenfreund
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Daniel_Gygax wrote:

Danke für eure Antworten

Bei mir wird es ein schlüsselfertiges Objekt, dort wird es so geregelt das bei Kaufzusage und Unterschrift eine Anzahlung von 25'000 Chf fällig wir und das Objekt in deine Hände geht.

Objekt z.B 900'000.- durch 1% sind 9000 Franken im Jahr dazu kommt noch die Hypo dazu sehe ich das richtig?

@Ziegenfreund

Aus welchem Grund nur erst Hypo, was sind die Vorteile?

Du bist weniger abhängig.

Die Ersthypothek amortisierst Du selbstständig. Bei einer Zweithypo sagen Dir andere, was zu tun ist.

Bei einer allfälligen Immokrise werden zuerst die Zweithypos an die Kasse gebeten.

Ich habe zwar nur eine Wohnung (Vermietet) und ein EFH (Selbstbewohnt), bin aber mit meinem Weg bisher sehr gut gefahren. Auch wirst Du bei einer allfälligen Veränderung im Leben (z. B. Nachwuchs) keine Probleme bekommen. Pfeiff auf das, was Dir der Berater sagt! Und rechne von Beginn weg ehrlich. Die alte Grundregel: 33% vom Jahreslohn = max. 5% Hypozins + 1% Unterhalt.

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Offspring
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Daniel_Gygax wrote:

Danke für eure Antworten

Bei mir wird es ein schlüsselfertiges Objekt, dort wird es so geregelt das bei Kaufzusage und Unterschrift eine Anzahlung von 25'000 Chf fällig wir und das Objekt in deine Hände geht.

Objekt z.B 900'000.- durch 1% sind 9000 Franken im Jahr dazu kommt noch die Hypo dazu sehe ich das richtig?

@Ziegenfreund

Aus welchem Grund nur erst Hypo, was sind die Vorteile?

Die Anzahlung von CHF 25'000.00 kannst du zu den eigenen Mitteln dazu rechnen.

Mit der Finanzierung könnte es wie folgt aussehen:

Kaufpreis Objekt: CHF 900'000.00 (100%)

Eigenmittel: CHF 180'000.00 (CHF 25'000.00 darin enthalten) (20%)

Hypothek: CHF 720'000.00 (max. 80% ohne Zusatzsicherheiten)

Bei der Beurkundung musst du ein Zahlungsversprechen (unwiderruflich) von einer Schweizer Bank mitnehmen, welches du der Verkäuferschaft übergeben kannst. Erst nach Erhalt dieses Zahlungsversprechen werden sie nämlich die Grundbuchanmeldung abgeben, sprich, die Eigentumsübertragung wird im Grundbuch vollzogen. Es ist üblich, dass man einen Teil des Kaufpreises bereits bei der öffentlichen Beurkundung bezahlt, meist so im Rahmen von CHF 20'000.00 - CHF 50'000.00. Das Eigentum geht aber mit der öffentlichen Beurkundung des Kaufvertrages noch nicht auf dich/euch über, sondern, wie oben erwähnt, erst, sobald die Verkäuferschaft die Grundbuchanmeldung abgibt.

Betreffend der 1% (CHF 9'000.00) denke ich, dass du damit die Nebenkosten meinst. Diese Nebenkosten varieren je nach Alter des Hauses etc. nach oben oder unten. Dieser Wert ist wichtig für die Tragbarkeitsberechnung, welche die Bank machen muss. Dabei wird dein/euer Einkommen beurteilt. Die Kosten im Zusammenhang mit dem Haus und der Hypothek dürfen nicht höher als 1/3 des Einkommens ausmachen, dies natürlich auf kalkulatorischer Basis. Zur Tragbarkeitsberechnung gehören Nebenkosten (Haus), Amortisation, kalkulatorischer Zinssatz, allfällige Kosten für andere Kredite (z.B. Darlehen, Kleinkredite etc.).

Viel Glück im neuen Haus Smile

Freundliche Grüsse

Wer riskiert, kann verlieren. Wer nichts riskiert, der hat schon verloren.

untouchable
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Ziegenfreund wrote:

Salü Daniel_Gygax

Ich gebe Dir einige Adressen, bei welchen Du Infos holen kannst:

- VZ

Das VZ kannst Du dir sparen, da es eigentlich nur ein Bauer der Banken ist. Desweiteren in einer wirklichen Immokrise kann auch deine 1. Hypothek zu einer 2. Hypothek werden, je nachdem wie krass die Preise fallen würden. Aber da sehe ich in der Schweiz eher ein kleines Risiko. Es kann auch intressant sein eine 2. Hypothek zu haben, ist aber abhängig vom Kunden.

Die alte Grundregel: 33% vom Jahreslohn = max. 5% Hypozins + 1% Unterhalt. (Amos nicht vergessen) Das ist genau grundsätzlich richtig und das wird dir von einem seriösen Berater auch so kommuniziert. Kommt natürlich auch auf dein Resteinkommen an. Wenn Du 200-300 p.a. verdienst ist diese Zahl schon zu relativieren. Da kann man auch gegen 40% gehen.

@ Daniel Gygas

Die Kosten sehen wie folgt aus:

Hypozins 1. Hypothek

Hypotzins allfällige 2. Hypothek

Amortisation (in der Regel bis ca. 66% bis Pensionierung)

Nebenkosten 1%

Die 1% bzw. 9'000.- zahlst Du nicht der Banken sondern sind Kosten die anfallen. Heizung, Wasser, Strom und wie bereits erwähnt kleine Unterhaltskosten. Es empfiehlt sich dieses Geld monatlich auf ein separates Konto abzuschöpfen.

Ziegenfreund
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Ich kenne die Möglichkeiten von Daniel_Gygax nicht. Der Anfrage nach, gehe ich davon aus, dass er zur Gattung der "einfachen Leute" gehört (nicht negativ, ich gehöre auch dazu). Wenn ich die Rechnung von Offspring mal umdrehe muss ein Jahreseinkommen von 135`000 verfügbar sein. In meinen Kreisen geht dies nur, wenn zwei Einkommen vorhanden sind. Nun kommt das unvorhergesehene dazu: Nachwuchs, Jobverlust, ... Und jetzt?!

Wie ich vorher geschrieben habe: Ich bin mit meiner Sichtweise gut gefahren. Und mein Einkommen liegt bei ca. 2/3 von 135`000.

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Ziegenfreund
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untouchable wrote:

... Desweiteren in einer wirklichen Immokrise kann auch deine 1. Hypothek zu einer 2. Hypothek werden, je nachdem wie krass die Preise fallen würden. Aber da sehe ich in der Schweiz eher ein kleines Risiko.

Da gebe ich Dir Recht. Fact ist aber, dass Du mit einer Ersthypo sicher nicht als erstes dran Glauben musst!

Das Risiko einer CH-Immokrise ist wohl klein, aber es besteht. Und mit der momentanen Situation der Weltwirtschaft wird das Risikon bestimmt nicht kleiner.

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Offspring
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Ziegenfreund wrote:

Ich kenne die Möglichkeiten von Daniel_Gygax nicht. Der Anfrage nach, gehe ich davon aus, dass er zur Gattung der "einfachen Leute" gehört (nicht negativ, ich gehöre auch dazu). Wenn ich die Rechnung von Offspring mal umdrehe muss ein Jahreseinkommen von 135`000 verfügbar sein. In meinen Kreisen geht dies nur, wenn zwei Einkommen vorhanden sind. Nun kommt das unvorhergesehene dazu: Nachwuchs, Jobverlust, ... Und jetzt?!

Wie ich vorher geschrieben habe: Ich bin mit meiner Sichtweise gut gefahren. Und mein Einkommen liegt bei ca. 2/3 von 135`000.

kann sein, dass es bei dir aufgeht. Die Tragbarkeit ist dann gegeben, wenn das Einkommen ausreicht, um sämtliche Lebenshaltungs- und Kreditkosten zu decken. Wenn du mit einem 1/3-Rest deinen/euren Lebensunterhalt finanzieren könnt, dann ist ja gut...Aber viele schaffen das nicht, wenn z.B. Nachwuchs vorhanden ist oderoderoder.

Aus diesem Grund muss man die Tragbarkeit immer objektiv beurteilen. z.B.

Beispiel 1:

Einkommen: CHF 50'000.00 (100%)

Kreditkosten: CHF 25'000.00 (50%)

Lebenshaltung: CHF 25'000.00 (50%)

Die Tragbarkeit reicht nicht aus, denn mit CHF 25'000.00 im Jahr kommt man nicht aus...

Beispiel 2:

Einkommen: CHF 500'000.00 (100%)

Kreditkosten: CHF 250'000.00 (50%)

Lebenshaltung: CHF 2550'000.00 (50%)

Die Tragbarkeit reicht aus (bei gleicher %-Zahl), denn mit CHF 250'000.00 im Jahr kommt man aus...

Aus diesem Grund muss man das individuell beurteilen.

Ich weiss ja auch nicht, wieviel Eigenmittel eingesetzt werden, sprich, wiehoch die Hypothek sein wird...zudem weiss ich nicht, ob allfällige Amortisationen geleistet werden müssen. Aber gehen wir einmal von einer 70%-Belehnung aus (Durchschnittswert):

CHF 900'000.00 Belehnungswert

CHF 270'000.00 Eigenmittel

CHF 630'000.00 Hypothek (70%)

- CHF 600'000.00 1. Hypothek

- CHF 30'000.00 2. Hypothek

Tragbarkeit:

- CHF 27'000.00 Zins 1. Hypothek: 4.5% (kalk. Zins)

- CHF 1'650.00 Zins 2. Hypothek: 5.5% (kalk. Zins)

- CHF 2'000.00 Amortisation pro Jahr

- CHF 9'000.00 Neben- und Unterhaltskosten

= CHF 39'650.00 Kalk. Kreditkosten

Die heisst, dass das Einkommen bei ca. CHF 120'000.00 liegen müsste.

Freundliche Grüsse

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Ziegenfreund
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@Offspring

Grundsätzlich habe ich auf die Frage von Daniel_Gygax geantwortet und meine Erfahrung versucht weiterzugeben. Ich kenne seine Details ja nicht. Ich erwähne es gerne nochmals: Mein Startkapital bei Geburt war Null,Null. Mit einem bescheidenen Einkommen von rund 85`000 SFr./Jahr, einer Familie mit einem kleinen Kind, habe ich es doch zu zwei Liegenschaften gebracht welche nur mit Ersthypotheken belastet sind.

Ich werde mir mein Leben lang nie von einem Banker sagen lassen (müssen), wie ich mein Leben zu finanzieren habe. Diese Berufsgattung treibt uns in regelmässigen abständen in die Sch..., zieht den Schwanz ein und lässt die naiven Kleinen in der Luft hängen. Ich weiss von Leuten, die Leiden noch Heute an den Neunzigern...

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Elias
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Also mit der Berechnung von Offspring ist man auf der sehr sicheren Seite.

Aktuell kostet eine 10-jährige um die 3.5%

Mit einer defensiven Staffelung kommt man mit dem Durchschnitt auf 3%. Dadurch ist eine höhere Amortisierung möglich, was langfristig die Belastung nachhaltig senkt.

Ich würde auf jeden Fall alles in die 1. Hypothek nehmen.

Wichtig sind auch andere Faktoren wie Zustand und Lage des Objekts (unverbaubare Lage?). Energie (Minergie, Erdwärme, Öl, Gas) etc.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Offspring
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Ziegenfreund wrote:

@Offspring

Grundsätzlich habe ich auf die Frage von Daniel_Gygax geantwortet und meine Erfahrung versucht weiterzugeben. Ich kenne seine Details ja nicht. Ich erwähne es gerne nochmals: Mein Startkapital bei Geburt war Null,Null. Mit einem bescheidenen Einkommen von rund 85`000 SFr./Jahr, einer Familie mit einem kleinen Kind, habe ich es doch zu zwei Liegenschaften gebracht welche nur mit Ersthypotheken belastet sind.

Ich werde mir mein Leben lang nie von einem Banker sagen lassen (müssen), wie ich mein Leben zu finanzieren habe. Diese Berufsgattung treibt uns in regelmässigen abständen in die Sch..., zieht den Schwanz ein und lässt die naiven Kleinen in der Luft hängen. Ich weiss von Leuten, die Leiden noch Heute an den Neunzigern...

Ich gehe davon aus, dass du die Eigentumswohnung selbsttragend vermietest, richtig?

Dann hast du einen hohen Eigenmittelanteil in die Finanzierung gebracht, oder grosse Amortisationen getätigt, wenn du nur noch 1. Hypothekn hast. Dies beeinflusst die Tragbarkeit zum heutigen Zeitpunkt ebenfalls positiv.

Ich weiss auch, dass du mit einer Tragbarkeit von ca. 66% nicht bei jeder Bank einen Kredit bekommst. Ausser du hast ein riesen Vermögen.

Zudem finde ich es (meine Meinung) gefährlich, wenn man eine Tragbarkeit von mehr als 50% hat, man weiss nie, was im Leben alles passieren kann...

Freundliche Grüsse

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Ziegenfreund
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@Offspring

Ich glaube langsam, wir sind in unserer Meinung ähnlicher als es scheint. Ich, so scheint es, habe mich falsch ausgedrückt.

Zum richtig stellen:

Die Wohnung ist selbsttragen vermietet (Belastet nur mit einer Ersthypothek)

Das EFH, ebenfalls nur mit Ersthypo belastet, schliesst bei der Tragbarkeitsrechnung mit unter 30% ab.

Was ich vorher an Daniel_Gygax als Grund-Info mitgeben wollte, ist: Ich würde keine Liegenschaft erwerben mit weniger als 30-35% Eigenkapital. Und die Tragbarkeit darf keinesfalls die 33%-Regel überschreiten. Ich bin ein sehr konservativer Mensch in finanziellen Angelegenheiten.

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Offspring
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Ziegenfreund wrote:

@Offspring

Ich glaube langsam, wir sind in unserer Meinung ähnlicher als es scheint. Ich, so scheint es, habe mich falsch ausgedrückt.

Zum richtig stellen:

Die Wohnung ist selbsttragen vermietet (Belastet nur mit einer Ersthypothek)

Das EFH, ebenfalls nur mit Ersthypo belastet, schliesst bei der Tragbarkeitsrechnung mit unter 30% ab.

Was ich vorher an Daniel_Gygax als Grund-Info mitgeben wollte, ist: Ich würde keine Liegenschaft erwerben mit weniger als 30-35% Eigenkapital. Und die Tragbarkeit darf keinesfalls die 33%-Regel überschreiten. Ich bin ein sehr konservativer Mensch in finanziellen Angelegenheiten.

Ich habe bei meinem letzten Beitrag während dem Schreiben gemerkt, dass wir wahrscheinlich aneinander vorbei reden...;-)

Ich würde in jedem Fall auch beim Kauf möglichst viel Eigenmittel investieren. Wenn möglich einfach nicht zuviel PK-Guthaben (Damit keine Deckungslücken und Kürzungen der Risikoleistungen entstehen). Zudem würde ich darauf achten, dass man ein bisschen Vermögen "spatzig" hat für Unvorhergesehenes. Ich persönlich amortisiere ausserordentlich immer wieder ein bisschen ab. Einfach darauf achten, dass im Vertrag keine Kündigung hierfür notwendig ist (z.B. CHF 50'000.00 pro Jahr freiwillige Amortisation möglich).

Freundliche Grüsse

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Ziegenfreund
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@Offspring

Das mit der PK sehe ich auch so. So hast Du auch immer den nötigen Reservebatzen, sollte dann wirklich der Worst Case eintreffen.

Auch ich rechne immer mit 5% Hypozins. Die Differenz zum jetzigen Zinsniveau verwende ich als ausserordentliche Amortisation. Ergibt eine positive Spirale.

Mein Ziel: Mit 60/65 Jahren (in ca. 30 Jahren) möchte ich meinem Sohn ein unbelastetes EFH übergeben und selber in einer unbelasteten Wohnung leben.

PS: Bayern ist nicht übel, Barca gefällt mir noch ne Spur besser.

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Offspring
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Bin genau deiner Meinung betreffend a.o. Amortisation. Verfolge das genau gleiche Ziel.

Betreffend FCB:

Bin eigentlich nicht Bayern-Fan, sondern Fussball-Fan im Allgemeinen ;-), es gab einfach keine anderen Bilder Wink

Wer riskiert, kann verlieren. Wer nichts riskiert, der hat schon verloren.

orangebox
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Ziegenfreund wrote:

@Offspring

Das mit der PK sehe ich auch so. So hast Du auch immer den nötigen Reservebatzen, sollte dann wirklich der Worst Case eintreffen.

Auch ich rechne immer mit 5% Hypozins. Die Differenz zum jetzigen Zinsniveau verwende ich als ausserordentliche Amortisation. Ergibt eine positive Spirale.

Mein Ziel: Mit 60/65 Jahren (in ca. 30 Jahren) möchte ich meinem Sohn ein unbelastetes EFH übergeben und selber in einer unbelasteten Wohnung leben.

PS: Bayern ist nicht übel, Barca gefällt mir noch ne Spur besser.

Na du bist ja ein guter Papa BiggrinWink

querschuesse.de

Ziegenfreund
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orangebox wrote:

Na du bist ja ein guter Papa BiggrinWink

Das kann ich leider nicht selber beantworten. Müssten wir mal den Kleinen fragen. Ich versuche es jedenfalls. Gewisse Ziele muss haben. Ich glaube, das fehlt vielen Leuten: Das Fernziel.

So, jetzt schwinge ich mich aufs Motorrad und fahre wie der Blitz durch den Hagel. Sonst gibts zu Hause ein Donnerwetter! Smile

Einen geruhsamen Abend allerseits.

Ach übrigens Daniel_Gygax: Konntest Du einige Infos aus der entstanden Diskussion für Dich Gewinnen?

Wünsche Dir jedenfalls viel Spass im neuen zu Hause.

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Daniel_Gygax
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Finanzierung Eigenheim

Ich danke euch vielmals, musste mich zuerst mal reinlesen, bin meistens nur am Mittag und Abend im Forum, darum keine frühere Meldung von mir.

Zu meiner Situation. Bin 24 Jahre alt (erst :)), zahle regelmässig AHV und habe seit 2 Jahren eine 3. Säule (Versicherung Helvetia) habe so ca. 100'000 Barmittel zuverfügen (inkl. Gold und Wertschriften, Fonds)

Ich und meine Partnerin wollen uns ein Eigenheim leisten. Da wir ein Fernziel haben, sparsam leben können und wir der Meinung sind mit 2000-2500 Mietkosten im Monat kann man auch ein Hausabbezahlen.

Es ist alles noch am Anfang aber es sollte bis ende Jahr klappen, haben diese Woche einen Termin mit unserem Finanzberater der das ganze auch mal anschauen will.

Eine Problem das besteht ist das meine Partnerin im nächsten Januar eine Weiterbildung im Unispital zur Anästhesistin machen wird, momentan ist Sie Pflegefachfrau mit Diplom und verdient demensprechend. Nun wärend Ihrer Ausbildung (2 Jahre lang) wird Sie Brutto nur noch ca. 4300.- verdienen.

Ich fange im Herbst meine Weiterbildung zum Technischen Kaufmann an (auch 2 Jahre) in diesen 2 Jahren werden wir also nicht so ein hohes Einkommen haben ca. 110'000.- denke ich mal.

Dafür wird es in 2 Jahren anderst aussehen meine Partnerin wird zwischen 6-8000.- verdienen je nach Spital und ich komme auch auf einen guten Lohn nach meiner Weiterbildung.

Nun weiss ich nicht wie das eine Bank sieht, wir wollen uns jetzt nicht auf eine 4.5 Zimmer Wohnung einlassen wenn wir uns in 2 Jahren ein Terassenhaus leisten können. Wie sollten wir vorgehen?

Kommt da einem die Bank entgegen?

Greez

Ziegenfreund
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Ich möchte Dir keine Illusion machen. Geht von dem aus, was Ihr jetzt habt. Was in zwei Jahren ist, weiss leider niemand. Im Grundsatz scheinst Du mir ein vernünftiger Kerl zu sein. Nur die Säule 3A bei der Versicherung wäre eventuell im nachhinein zu überdenken.

Noch einen klitzekleinen Tipp möchte ich Dir mitgeben: So wie Du schreibst, lebt Ihr z. Zt. im Konkubinat. Schau, dass die Liegenschaft zu 100% auf Dich oder zu 100% auf Deine Partnerin läuft und regelt den Rest intern (schriftlich). Ich habs so getan. Im Fall der Fälle wird Dir wird viel Ärger erspart bleiben. Und meist ists so: Wenn Du Dich von Beginn weg absicherst wirst Du es nicht brauchen (Ich habs nicht gebraucht). Wenn Du es nicht tust, dann viel Vergnügen.

Ich war in etwa im selben Alter mit der ersten Liegenschaft. Bin meinen beschriebenen Weg gegangen. Habe die Liegenschaft auch selber erworben. Mittlerweile bin ich verheiratet, da ist eh wieder alles anders.

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not

Daniel_Gygax
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Wie meinst du das mit, das es entweder auf mich läuft oder auf meine Partnerin, gehört es dan nur jemandem und der kann darüber bestimmen.

Wo ist das Problem wenn es auf beide läuft?

So wie ich dich verstanden habe hast du dir zuerst eine Wohnung gekauft? Wie gross?

Und nach wievielen Jahren hast du die vermietet und dir ein Haus gekauft wenn ich das richtig verstanden habe?

Ich nehme mal an das zu diesem Zeitpunkt die Wohnung noch nicht abbezahlt war? Hast du durch die Mieteinahmen weiterhin die Hypo auf die Wohnung bezahlt oder machst du immer noch?

Daran wirst du auch einen Teil verdienen den du wieder für deine Hypo auf das Haus gebrauchen kannst.

Das Eigenkapital für das Haus hast du dir wärend der Zeit in der Wohnung angespart?

Ich weiss viele Fragen Biggrin Kannst mir gerne auch per PN antworten.

Leider gibt es zuwenig Junge die sich solche Gedanken machen und wie ich das sehe warst mal in der gleichen Situation.

Ich hoffe du verstehst mein Problem damit das wir uns nur eine Wohnung leisten können, aber in ein paar Jahren auch ein Haus. Und ich möchte mir natürlich nicht das Haus verbauen indem ich mir eine Wohnung kaufe.

Greez

Ziegenfreund
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Wie meinst du das mit, das es entweder auf mich läuft oder auf meine Partnerin, gehört es dan nur jemandem und der kann darüber bestimmen.

Ich möchte Dir keine Angst machen, aber vernachlässige den Faktor Trennung nicht. Du hast Recht, die Liegenschaft gehört einer Person. Die Rechte und Pflichten müsst Ihr untereinander Abmachen. Wir habens so gemacht: Die Liegenschaft war mir, ich habe alles bezahlt. Meine ex-Freundin (Heute meine Frau), hat so quasi Miete bezahlt an mich. Prozentual zum Einkommen natürlich und ihre Mehrarbeit im Haushalt wurde auch berücksichtigt.

Wo ist das Problem wenn es auf beide läuft?

Wie gesagt, vernachlässige den Faktor Trennung nicht. Was ist mit den Investitionen? Wer zahlt was? usw.

So wie ich dich verstanden habe hast du dir zuerst eine Wohnung gekauft? Wie gross?

Dem ist so. Die Wohnung hat 3.5-Zimmer. Ein perfekter Alters-Sitz. Hat zu diesem Zeitpunkt völlig gereicht und wäre auch alleine Tragbar gewesen.

Und nach wievielen Jahren hast du die vermietet und dir ein Haus gekauft wenn ich das richtig verstanden habe?

Im Jahr 2000 habe ich die Wohnung gekauft. 2006 habe ich alle meine Anlagen verkauft, ein Haus gekauft und die Wohnung vermietet.

Ich nehme mal an das zu diesem Zeitpunkt die Wohnung noch nicht abbezahlt war? Hast du durch die Mieteinahmen weiterhin die Hypo auf die Wohnung bezahlt oder machst du immer noch?

Auch dem ist so. Die Kosten der Wohnung müssen voll gedeckt sein. Die Amortisation darf nicht vernachlässigt werden und Rückstellungen musst Du mehr rechnen als bei Selbstnutzung. Man weiss nie, wie sich die Mieterschaft verhält.

Daran wirst du auch einen Teil verdienen den du wieder für deine Hypo auf das Haus gebrauchen kannst.

Das Eigenkapital für das Haus hast du dir wärend der Zeit in der Wohnung angespart?

Ein kleiner Verdienst bleibt. Nicht viel. Es reicht aber um Rückstellungen zu tätigen, welche über das normale hinausgehen. Den Ertrag verwende ich nicht fürs Haus. Ich trenne die Liegenschaften strickte.

Das Eigenkapital habe ich mir angespart. Dies gelang mir via Anlagen (Aktien) sowie zusätzlich Zeitungen vertragen (Mache ich übrigens noch Heute, 6 x die Woche, bevor ich zur Arbeit gehe)

Ich weiss viele Fragen Biggrin Kannst mir gerne auch per PN antworten.

Du kannst nicht genug Fragen

Leider gibt es zuwenig Junge die sich solche Gedanken machen und wie ich das sehe warst mal in der gleichen Situation.

Da gebe ich Dir absolut Recht. Eigentlich Tragisch. Es ist auch nicht immer einfach gegen den Strom zu schwimmen. Wenn Du die Kraft weiterhin hast, tu es! Es lohnt sich.

Ich hoffe du verstehst mein Problem damit das wir uns nur eine Wohnung leisten können, aber in ein paar Jahren auch ein Haus. Und ich möchte mir natürlich nicht das Haus verbauen indem ich mir eine Wohnung kaufe.

Du hast Recht, aber was ist in ein paar Jahren? Das weiss niemand. Möglichkeiten:

- Wohnen zur Miete und in ein paar Jahren direkt ein Haus

- Jetzt eine Wohnung kaufen, später verkaufen und ein Haus kaufen

- Jetzt eine Wohnung kaufen, später vermieten und ein Haus kaufen

Greez

Hoffentlich bist Du nun nicht verwirrt. Den richtigen Weg müsst Ihr für Euch finden. Da gibts kein Patentrezept.

Ich melde mich für Heute ab. Muss mal ne Mütze voll Schlaf haben. Morgen ist um 04:15 Tagwache (Zeitungen) und am Abend spielt noch Barcelona. Du darfst sehr gerne weiter Fragen (auch per PN). Werde Dir morgen antworten.

Gute Nacht und suche Dir den eigenen, für Euch richtigen Weg.

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not

Daniel_Gygax
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Finanzierung Eigenheim

@Ziegenfreund

Danke für deine ausführlichen Antworten.

Du hast mir ein paar guten Ideen gegeben und meine Sichtweise umgelenkt.

Bis anhin war ich der Meinung ich müsse mir etwas grosses Kaufen das mir später alle Optionen offen lässt.

Wie z.B Garten zu Grillieren, evtl. Whirlpool auf der Terasse.

Ein Terassenhaus ist mein Traum Smile

Aber mit deinen Optionen:

Wohnung kaufen, verkaufen und Haus kaufen

Wohnung kaufen, vermieten und Haus kaufen

hast du mir so ziemlich die Augen geöffnet, den ich bin absolut der Meinung das uns momentan eine 3.5 Zimmerwohnung genügt für die nächsten 5-6 Jahre.

Und diese können wir uns auch ohne Problem leisten und weiterhin viel Sparen, so das wir das Fernziel Haus bis in ein paar Jahren auch ermöglichen können.

Würdest du auch so vorgehen das für den Kauf der Wohnung nur Barmittel die zur Verfügung stehen verwendet werden und keine 2. Säule oder 3.Säule angefasst wird.

Wie bist du damals vorgegangen hast erst für den Hauskauf 2. oder 3. Säule verwendet?

Ob eine Hypo oder zwei für die Wohnung kommt das nur auf das eigene Intresse drauf an?

Du hast mir ja empfohlen alles auf eine Hypo zunehmen.

Ziegenfreund
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Daniel_Gygax wrote:

Würdest du auch so vorgehen das für den Kauf der Wohnung nur Barmittel die zur Verfügung stehen verwendet werden und keine 2. Säule oder 3.Säule angefasst wird.

Da Du/Ihr das Ziel Hauskauf vor Augen habt, würde ich für eine Wohnung weder die zweite noch die dritte Säule einsetzen. Also genau wie Du schreibst.

Wie bist du damals vorgegangen hast erst für den Hauskauf 2. oder 3. Säule verwendet?

Ich habe für den Hauskauf die dritte Säule eingesetzt. Und gleich wieder mit einzahlen begonnen. Die zweite Säule würde ich nicht einsetzen. Ich betrachte die PK als absolute Notfallreseve. Eine allfällige Verpfändung könnte eher in Betracht gezogen werden. Aber löse die Kohle nicht aus!

Ob eine Hypo oder zwei für die Wohnung kommt das nur auf das eigene Intresse drauf an?

Du hast mir ja empfohlen alles auf eine Hypo zunehmen.

Achtung: Unterscheide zwischen erster und zweiter Hypothek oder zwei Tranchen Ersthypotheken.

Ich würde eine Finanzierung ohne zweite Hypothek anstreben.

Ob die erste Hypothek in einer oder zwei Tranchen spielt eine untergeordnete Rolle und dürfte auch von der Marktsituation abhängig sein.

Wenn Ihr Euren Weg weiterhin konsequent verfolgt, werdet Ihr es nicht bereuen. Ich glaube auch, dass Ihr mit den geplanten Ausbildungen genügend ausgelastet seid. Ein Haus bedeutet auch Aufwand - nicht nur grillen. Der Aufwand ist zwar schön (möchte es nicht missen), beansprucht aber doch auch seine Zeit.

Gruss Ziegenfreund

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Elias
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Ziegenfreund wrote:

Der Aufwand ist zwar schön (möchte es nicht missen), beansprucht aber doch auch seine Zeit.

Ein Steingarten erspart viel Arbeit.

Die Zeit kann man für die Ausbildung besser gebrauchen.

Es gibt nichts schöneres als ein kühles Bier und zuzusehen, wie rundherum Sisyphusarbeit bei schönem Wetter geleistet wird.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Ziegenfreund
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Da hast Du recht. Aber ein Steingarten muss auch angelegt werden und so ganz ohne Pflege gehts auch nicht.

Ach, und so eigene Kiwi, Radiesli, Salat usw. sind nicht zu verachten.

Habe leider noch keinen Cervelat-Baum gefunden. Das wäre mal was... Biggrin

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masin
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@Daniel

Wenn ich richtig gerechnet habe wirst Du sowie deine Freundin während euerer Weiterbildung je ca. Fr. 55000.— Jahreseinkommen haben?

Ziegenfreund
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Elias wrote:

Wir hatten mal ein Kiwi-Gestrüpp, sogar Rebstöcke und meine Frau wollte auch mal ums verrecken ein Gemüsebeet. Zucchini wucherten (die gab es dann auch eingemacht, süss-sauer), die Tomaten wechselten meistens die Farbe von grün auf schwarz. Gurken bis zum Abwinken, Rüebli etc. und alles wurde dann reif, wenn wir nicht zuhause waren.

Den Rasen mähen war meine Sache. Dabei durfte kein Blatt am Beet angekratzt werden und auch die Bäumchen mitten im Rasen durften keinen Schaden nehmen.

Mein Nachbar war wenigsten so nett und hat mich mit saurem Most und guten Ratschlägen versorgt.

Das Bier auf dem Balkon hat wohl Kalorien, aber den Nachbarn zuwinken und die Lachmuskeln brauchen auch Energie.

Wirklich cool geschrieben. Bei uns ist so: Ich schneide immer im Herbst das Gestrüpp retour. Sieht aus wie Tschernobyl. Jedes Mal muss ich mir anhören, ich sei ein Pflanzenmörder. Und jetzt im Frühling tönts so: Ach, die Sträucher sind ja dieses Jahr wieder besonders schön, es gefällt mir wenn nicht alles so wuchert, etc.

Wenn ich eins gelernt habe bei der Gartenarbeit: Einfach machen und ja nicht auf die Kommentare hören.

Ach übrigens: Das Bier schmeckt gekühlt saugut, die Chips mag ich besonders mit Paprika, die Grillade mit Kräuterbutter und vor dem Salat bin ich meist schon satt! Biggrin

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Offspring
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Hauskauf

Ich habe mein Haus momentan noch mit ca. 35% belehnt. Beim Kauf habe ich eine Belehnung von 70% gewählt. Meine 30% Eigenmittel waren grösstenteils Spareinlagen (Kontoguthaben, Auslaufende Obligationen, und ein kleiner Teil Vp3-Gelder). Allenfalls lohnt es sich auch, falls du eine 2. Hypothek benötigst, indirekt zu amortisieren. Will heissen, dass sich die Schuld momentan nicht reduziert, sondern du z.B. jedes Jahr mind. CHF 4'000.00 auf ein Vp3-Konto oder eine Kapitalbildende LVP 3a/3b einzahlen kannst, und den zu amortisierenden Betrag zum Zeitpunkt des Verfalles der LVP etc. "direkt" amortisierst. Dies nur so nebenbei, falls ihr momentan neben den weiteren Kosten nicht soviel spatzig habt.

Ich persönlich bin kein Fan von indirekten Amortisationen, da sich der Schuldstand nicht reduziert, ein Vorbezug nur alle 5 Jahre getätigt werden kann, und die Schuldzinsen somit auch nicht abnehmen. Wenn irgendwie möglich, direkt amortisieren.

Betreffend Eigenmitteln aus der PK würde ich vorsichtig sein und, wenn wirklich notwendig, nur einen kleinen Teil auszahlen lassen. Einfach Vorgängig mit der PK eine "Simulation" machen, wie es vor und nach dem Bezug aussieht. Augenmerk dabei auf die Rentenleistungen und allfällige Risikokürzungen...

Betreffend Haus selber. Ja, es benötigt viel Zeit und Pflege, falls ihr momentan aufgrund der Ausbildungen noch nicht die Zeit habt, würde ich euch davon abraten und noch ein bisschen "Flüssiges" ansparen. Die Variante mit dem Kauf der StWE und anschliessender Vermietung finde ich nicht schlecht. Ich habe mir in den letzten 7 Jahren noch drei Eigentumswohnungen in einem neu erstellten MFH gekauft, welche ich selbsttragend vermiete. Mit den Mietzinseinnahmen kann ich zusätzlich die Unterhaltskosten des EFH finanzieren, ich mache hierfür keine strikte Trennung. Mein Ziel sind noch 1 oder 2 Wohnungen...das gibt ein schönes Nebeneinkommen für später.

Freundliche Grüsse

Wer riskiert, kann verlieren. Wer nichts riskiert, der hat schon verloren.

Ziegenfreund
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Finanzierung Eigenheim

@Offspring

Na ja, bei 35% bin ich noch nicht. Zur Zeit bin ich bei 66.35%. Im September 2010 werden die Karten neu gemischt (Hypo läuft aus). Ziel: 50%.

Ob die Amortisation direkt oder indirekt getätigt wird, hängt auch ein wenig von der Gesamtsituation ab. Wichtig finde ich, dass amortisiert wird.

Auf jeden Fall gilt für mich der Faktor Steuerersparnis (wird ja gerne von den Banken propagiert) nicht. Lieber bezahle ich der Gemeinde/Kanton/Bund einige Franken mehr, als dass ich es den Banken in den A.... schiebe. Die Leistungen, die ich dafür erhalte, sind es mir Wert (Schulen, Infrastruktur, usw.).

Übrigens: Guter Match gestern. Für ein Finalspiel wirklich nicht übel.

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