Glauben, Wissen, Hoffen...........

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09.10.2011 11:39
#1
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

Hier soll es ganz allgemein um die Themen Glauben, Wissen, Hoffen gehen.

30.09.2013 09:35
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

 

Tis wrote:



Als Jünger sehe ich jemand, der Jesus Christus nachfolgt und gemäß den Lehren Christi lebt.





Ich denke, Glauben hat mit denken zu tun. Nur über das Nachdenken, kann es einen Glauben geben. 

10.02.2013 23:57
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sache gits - reloaded

http://www.marsanomalyresearch.com/

hat jemand seinen hund verloren? es geht ihm gut, nur ein wenig ausgetrocknet. bitte hier abholen:

http://www.youtube.com/watch?v=iFRuWP_bdbA

http://mars.jpl.nasa.gov/msl-raw-images/msss/00173/mcam/0173MR0926020000...

30.01.2013 01:15
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irgendwann vor unserer zeit...

Be this as it may (and I don’t insist on it), I venture to assert boldly that if it weren’t for just one thing the same rule of ownership - namely that every man is to own as much as he could make use of - would still hold in the world, without inconveniencing anybody, because there is land enough in the world to suffice twice as many pople as there are. The ‘one thing’ that blocks this is the invention of money, and men’s tacit agreement to put a value on it; this made it possible, with men’s consent, to have larger possessions and to have a right to them. I now proceed to show how this has come about.
Men came to want more than they needed, and this altered the intrinsic value of things: a thing’s value originally depended only on its usefulness to the life of man; but men came to agree that a little piece of yellow metal - which wouldn’t fade or rot or rust - should be worth a great lump of flesh or a whole heap of corn. Before all that happened, each man could appropriate by his labour as much of the things of nature as he could use, without detriment to others, because an equal abundance was still left to those who would work as hard on it.

http://www.earlymoderntexts.com/pdfbits/lo2tr1.pdf

Die Argumentation Lockes zum Eigentum verläuft zweistufig. In der ersten Stufe, der Arbeitstheorie, begründet er, wie Menschen überhaupt rechtmäßig Privateigentum erwerben können. Im ersten Schritt widerspricht er der absolutistischen These, die nur dem König legitime Eigentumsrechte zubilligt. Sie lautet, dass die Welt Adam, Noach und dann ihren Nachfahren, den Königen gegeben worden sei, um über sie zu herrschen. Nach Locke gab Gott die Natur allen Menschen gemeinsam (siehe 1. Mose), begründungsbedürftig ist vielmehr, dass Einzelne sich Privateigentum aneignen können und damit den anderen Menschen Zugriff auf diesen Teil der Natur verwehren.

Das Eigentum rechtfertige sich aus dem Selbsterhaltungsrecht: Der Mensch sei folgend dem Freiheits- und Selbstbestimmungsrecht nicht nur Eigentümer seiner selbst und damit seiner Arbeit, sondern auch berechtigt, der Natur ein angemessenes Stück zu entnehmen, um sich selbst zu erhalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Locke#Eigentum

Die Rolle des Staates bestimmte Smith im Anschluss an John Locke und im Gegensatz zum Leviathan von Thomas Hobbes zurückhaltend. Die staatlichen Zuständigkeiten sah er anders als im Merkantilismus darauf beschränkt, die äußere Sicherheit des Gemeinwesens zu erhalten, das Privateigentum und ein stabiles Rechtssystem für die Bürger zu gewährleisten sowie für eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur, öffentliche Ordnung und das Bildungswesen zu sorgen. Die auf freie unternehmerische Entfaltung gerichtete wirtschaftsliberale Lehre von Adam Smith begünstigte dergestalt ein mit den industriellen Produktionsverhältnissen harmonierendes Bürgertum:

„Die Industrie eines Landes kann sich nur in dem Maße vermehren, als das Kapital zunimmt, und das Kapital nimmt nur in dem Maße zu, als nach und nach aus dem Einkommen gespart wird. Kapitalbildung und Industrieentfaltung müssen in einem Lande dem natürlichen Gang der Entwicklung überlassen bleiben. Jede künstliche wirtschaftspolitische Maßnahme lenkt die produktiven Kräfte der Arbeit und auch die Kapitalien in eine falsche Richtung.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Industrielle_Revolution#Kapitalismus_im_Werden

 

28.01.2013 11:43
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portulac hat am 28.01.2013 - 10:50 folgendes geschrieben:

"Der Krieg ist der Vater aller Dinge."

Heraklit

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Heraklit

 

 

 

Na ja vielleicht solltest Du das Ganze Zitat lesen und dann über denn Sinn nachdenken...

„Krieg ist aller Dinge Vater, aller Dinge König. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.“

 

Heraklit das gesamte Leben als Sterben auffasst, wobei die menschliche Sterblichkeit zur göttlichen Unsterblichkeit in Kontrast tritt, sie als ihr Gegenteil erst bedingt und damit vollzieht oder erst denkbar macht. Das eigentliche Verhältnis von Gott und Mensch zeigt sich in diesem Verständnis des einen Status verleihenden Kampfes, aus dem sich der „Rangunterschied zwischen Göttern und Menschen […] ergibt: Offenbar lassen sich diese Gruppen nur durch ihr unterschiedliches Verhältnis zu dem Tod, mit dem sie im Kampfe konfrontiert werden, unterscheiden. Die Götter gehen aus dem Kampfe als die wesenhaft vom Tode nicht Betroffenen hervor; die Menschen hingegen erweisen sich als die Sterblichen […].“[105] Daher findet auch jede Erkenntnis des Menschen an seiner Sterblichkeit ihre Grenze und unterscheidet sich somit von göttlicher Weisheit, mit der sie Heraklit generell parallelisiert oder zumindest vergleicht.[106]

save the world its the planet with chocolate...

26.01.2013 23:36
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sache gits
20.08.2012 18:42
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gedanken

ich behaupte nicht, diese videos drückten die realität aus. gut gemacht und unterhaltsam sind sie aber:

theory of everything

http://www.youtube.com/watch?v=dbh5l0b2-0o&feature=related

das folgende geht um eine währungsreform und den goldstandard.

http://www.youtube.com/watch?v=swkq2E8mswI

nicht gerade neu. aber es geht sowieso nicht ausschliesslich um phenomene der letzten jahre.

bei der hitze sitzt man gerne mal herum und widmet sich dem quatsch Smile

 

 

19.08.2012 11:22
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Wetten, dass es Gott gibt?

Ist es für Gott wirklich so wichtig, dass Menschen seinetwegen auf die Freuden des Lebens verzichten und ihm so ihre Reverenz erweisen? Es wäre doch merkwürdig, wenn er in seiner unendlichen Grösse so viel Wert auf die Verehrung durch so unbedeutende Wesen wie uns Menschen legen würde. Abgesehen davon zeigt die enorme Vielfalt der existierenden Religionen, dass wir von einem Konsens über die richtige Form der Verehrung weit entfernt sind; nicht alle Glaubensrichtungen fordern von ihren Anhängern strikte Askese. http://www.20min.ch/wissen/history/story/Wetten--dass-es-Gott-gibt--2877...

 

Und wie schon mehrmals erwähnt: Pro Sekunde sterben 8 Menschen auf der Erde. Nur ein Idiot würde Wesen mit Hirn erschaffen und danach die Zeit damit verbraten, sie nach ihrem Tod nach gut und böse zu sortieren. Da hätte er es bei den Tieren belassen können und er hätte seine Ruhe gehabt.

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

23.10.2011 19:42
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melchior wrote:

Elias wrote:
Den falschen Knopf gedrückt, eine falsche Zugabe eines Elements. Dann lägen die Monotheisten falsch und die Atheisten ganz falsch.

Wie im Youtube-Beitrag erwähnt: "Vielleicht stellen wir die falschen Fragen"

Wieso denn den falschen Knopf ?

Wie jeder Mensch sterben muss, wird auch das Universum vergehen.

Vielleicht wollten die 12 Götter gar kein Universum erstellen, sondern aus den Strings und Higgs was neues zusammenbrauen.

Und nun dehnt sich das Universum seit 5 Milliarden Jahren aus. Immer schneller.

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23.10.2011 18:05
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Elias wrote:

Den falschen Knopf gedrückt, eine falsche Zugabe eines Elements. Dann lägen die Monotheisten falsch und die Atheisten ganz falsch.

Wie im Youtube-Beitrag erwähnt: "Vielleicht stellen wir die falschen Fragen"

Wieso denn den falschen Knopf ?

Das Model "Leben" funktioniert seit hunderten von Millionen Jahren.

Es ist ein Prozess. Wie sich ja auch das Universum verändert.

Das Konzept "Leben" spiegelt sich im Kleinen und im Grossen.

Leben heisst Zeit. Und Zeit vergeht. Endet irgendwann.

Wie jeder Mensch sterben muss, wird auch das Universum vergehen.

Vielleicht stellt man sich auch oft zu viele Fragen.

Die Natur ist für mich, Gottes Sprache. Viele Botschaften, die Gott für uns Menschen hat, ist darin lesbar. Ziemlich banal ist mein Glaube. Ich glaube, weil ich es sehe. In der Natur und in den Menschen.

Heute stand in der NZZ am Sonntag:

Wer regelmässig in der Bibel lese, bevorzuge linke Parteien.

Dachte es sei umgekehrt. (Wie in Amerika)

Fand das aber folgerichtig, wenn man das neue Testament betrachtet.

Die Reichen, die bekommen von Jesus, einige Male eins auf den Deckel Lol

23.10.2011 12:05
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melchior wrote:

Vielleicht ist das Universum selbst, Gott?

Dann dehnt er sich seit rund 5 Milliarden immer schneller aus. Nur eine Blähung?

Wer weiss, vielleicht war es nicht einer, sondern 12, die das Universum gebastelt haben. Ein Versehen vielleicht. Den falschen Knopf gedrückt, eine falsche Zugabe eines Elements. Dann lägen die Monotheisten falsch und die Atheisten ganz falsch.

Wie im Youtube-Beitrag erwähnt: "Vielleicht stellen wir die falschen Fragen"

----

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23.10.2011 10:15
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Jetzt noch was aus der Bibel, was mir gefällt:

Aus dem 23. Psalm:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Auf grünen Auen lässt er mich lagern, zur Ruhestatt am Wasser führt er mich.

Er stillt mein Verlangen, er leitet mich auf rechtem Pfade um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, ich fürchte kein Unglück, denn du bist bei mir !.............

Endet mit:

...........Ich werde in des Herrn Hause weilen mein Leben lang.

23.10.2011 10:00
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Heute ist wiedermal Sonntag und so hab ich wieder mal was aus der Bibel.

Ich will nicht lästern über die Bibel und mich auch nicht lustig machen über religiöse Gefühle. Ich selbst glaube ja an Gott.

Aber die Bibel kann ich nur betrachten von meinem Bewusstsein aus.

Aus der Sicht vom Hier und Jetzt. Und da muss ich das mit einer Logik verbinden können, an die ich glauben kann.

Ich hab mir mal die Geschichte, Moses, etwas angeschaut.

Da ist ein Führer, der sein Volk in die Wüste führt, auf der Suche nach dem "gelobten Land". Unterwegs kommt es zu Schwierigkeiten.

Das Volk fängt auch an an Moses zu zweifeln. Viele wollen umkehren.

Die Legitimation, die Moses für sich beansprucht, die habe er von Gott persönlich.

Ständig spricht da Gott zu diesem Moses und sagt ihm was man alles darf, und was man alles nicht darf. Vor jedem Absatz heissts dann; Und der Herr redete mit Moses und sprach;

Einmal kritzelt Gott dann sogar höchstpersönlich mit seinem Finger, zehn Gebote auf zwei Steintafeln. :shock: :shock: :shock:

23.10.2011 09:26
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Elias wrote:

[ Wer weiss, vielleicht liegen sie alle falsch.

Quote:

Rätsel Dunkle Materie

http://www.youtube.com/watch?v=_WMWh-s3oSE

Da durchdringt und in jeder Sekunde massenhaft dunkle Materie und niemand merkt es. Kein Interaktion mit uns. Scheinbar. Das ist für mich der Stoff, der mich zum Träumen bringt.

Habs mir angeschaut. Thanks.

Dem was du träumen sagst, dem sag ich halt glauben.

Das Universum scheint riesig gross. Alles was wir wissen, ist aus unserer Perspektive gesehen. Wir sitzen auf diesem winzigen Staubkorn Erde. Wer weiss, vielleicht sind wir die einzigen Lebewesen mit einem Bewusstsein im ganzen Universum. Bis jetzt hat man noch keinen Planeten nachgewiesen, auf dem es Leben gibt.

Wenn man nun versucht wissenschaftlich nachzuweisen, dass es keinen Gott geben soll, so find ich das genau so grössenwahnsinnig, wie der Versuch zu beweisen, dass es Gott gibt.

Vielleicht ist das Universum selbst, Gott?

22.10.2011 19:40
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melchior wrote:

Elias wrote:
ob der in Jesus Christus inkarnierte Logos göttlich, gottähnlich oder anders als Gott, nämlich geschöpflich,

Dein Beitrag illustriert für mich sehr gut, dass da einiges falsch gelaufen ist.

Das Christentum ist mehr in Bewegung als andere Religionen, auch Dank der Reformation. Wer weiss,vielleicht wird auch das Zölibat wieder mal überwunden.

Auch in der Wissenschaft gab und gibt es Dogmen. Ich finde es interessant, wenn sie ins wanken kommen.

Hier nochmals ein Beitrag zur dunklen Materie, dieses Mal wissenschaftlich kontroverser und ab der 10. Minute auch einige religiöse Aspekte. Für einen Hardcore-Christen ist Steven Hawkings Aussage natürlich reine blasphemie. Wer weiss, vielleicht liegen sie alle falsch.

Quote:

Rätsel Dunkle Materie

http://www.youtube.com/watch?v=_WMWh-s3oSE

Da durchdringt und in jeder Sekunde massenhaft dunkle Materie und niemand merkt es. Kein Interaktion mit uns. Scheinbar. Das ist für mich der Stoff, der mich zum Träumen bringt.

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Benjamin Franklin

22.10.2011 17:03
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Elias wrote:

ob der in Jesus Christus inkarnierte Logos göttlich, gottähnlich oder anders als Gott, nämlich geschöpflich,

Dein Beitrag illustriert für mich sehr gut, dass da einiges falsch gelaufen ist.

Was hat Glauben in der Politik zu suchen?

Weshalb wollte man Dogmen festlegen?

Es ging wohl um Macht.

Dabei gehts beim Glauben um Ohnmacht.

Leider wieder aktuell in Amerika, wo die Tea-Party- Bewegung mit Bibelsprüchen für sich wirbt und erst noch Erfolg damit hat.

Weshalb?

Weshalb stellt sich fast niemand dagegen, und sagt, die Bibel gehört nicht euch, die gehört allen. Wir sind frei zu glauben, was wir gut finden.

Denen könnte man genau so Bibelsprüche um die Ohren hauen, welche ihre Heuchelei entlarvt.

22.10.2011 15:03
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Ein Blick zurück zu den Ostgoten & Westgoten auf der Iberischen Halbinsel

Quote:

Arianischer Streit

Als Arianischen Streit bezeichnet man in der Dogmengeschichtsschreibung die im 4. Jahrhundert leidenschaftlich geführten Auseinandersetzungen um die nach Arius als Arianismus bezeichneten Lehren und die damit aufgeworfene Frage, ob der in Jesus Christus inkarnierte Logos göttlich, gottähnlich oder anders als Gott, nämlich geschöpflich,

Es handelte sich dabei nicht nur um einen Streit unter Theologen; die allgemeine Bevölkerung war dabei ebenfalls sehr engagiert.

Der Streit spielte sich nicht nur auf theologischer, sondern vielfach auch oder sogar wesentlich auf politischer Ebene ab. Im Wesentlichen sind drei Phasen zu unterscheiden:

- die Entwicklung des Streits vor dem Konzil von Nicäa etwa 318–325;

- die Reaktion gemäßigter und radikaler Kritiker der Konzilsentscheidung auf verschiedenen weiteren Konzilien von 325 bis 361;

- der Wiederaufschwung der Anhänger des Konzils von Nicäa, der sogenannten Jungnizäner, bis zu ihrem Sieg auf dem Konzil von Konstantinopel 381.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arianischer_Streit

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.10.2011 02:35
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arunachala wrote:

ja melchior, ich glaube was. und ich hab auch was erfahren. und wenn ich nicht irre, so weiss ich auch was.

ja, wir könnten es schaffen, wir menschen. ich hege aber die befürchtung, dass wir es nicht schaffen. schade eigentlich, mit so viel potential.

nicht sicher bin ich mir darin, ob dies für DAS LEBEN wichtig ist oder nicht.

In meiner Auffassung kann man sich nicht irren beim glauben, wenn man glaubt und nicht nur glaubt, dass man glaubt und das verwechselt mit wissen. Der Geist ist frei zu glauben was er will. Deshalb ist es heutzutage nicht so einfach. Denn der menschliche Geist ist misstrauisch geworden gegenüber den Kräften, in denen er gefangen ist. Dabei sind sie ihm wohlgesinnt. Der Tod ist der Ausgleich zum Leben.

(natürlich werd ich auch schreien, bevor ich von einem Laster überfahren werde, auch winseln um mein Leben, bevor man mir eine Kugel in den Kopf schiesst, ich heisse schliesslich nicht Jesus)

Ich glaub, dass die Menschen das schaffen......was auch immer. Wenn sie es nicht schaffen. Pech. Geht mich nichts an. Aber für mich schaffen sie noch vieles. Wissen tut das keiner. Da hilft das Denken nicht weiter.

Deshalb hast du wohl recht, für das Leben spielt das keine Rolle im Hier und Jetzt.

Wenn morgen die Welt untergeht, so ist das keine grosse Sache im Vergleich mit dem, was jetzt ist. Denn das ist viel grösser, als alles was ich kenne.......(ich kenne ja nur das) und alles, was ich mir ausdenken kann. Wink

Mein Wissen ist beschränkt, mein Glaube ist unbeschränkt, was nicht heisst, dass ich jeden Mist glaube. Als Kind glaubte ich mit dem Herzen, jetzt muss ich mit dem Kopf glauben, damit mein Herz auch glauben kann. Irgendwie so seh ichs gerade jetzt. Morgen vielleicht ein wenig anders. Hoff ich doch. Wer weiss :?: Schon so spät?.....ab ins Bett Biggrin

22.10.2011 00:40
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ja melchior, ich glaube was. und ich hab auch was erfahren. und wenn ich nicht irre, so weiss ich auch was.

ja, wir könnten es schaffen, wir menschen. ich hege aber die befürchtung, dass wir es nicht schaffen. schade eigentlich, mit so viel potential.

nicht sicher bin ich mir darin, ob dies für DAS LEBEN wichtig ist oder nicht.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

21.10.2011 23:37
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Wieder mal was zum Thema "Wissen" und zum Nachdenken.

Quote:

Die dunkle Materie

Nach dem Dritten Keplerschen Gesetz und den Gravitationsgesetzen müsste die Rotationsgeschwindigkeit der äußeren Bereiche von Galaxien abnehmen. Sie bleibt jedoch konstant oder steigt sogar an.

Die Diskrepanz zwischen der gemessenen und der zu erwartenden Umlaufgeschwindigkeit der Sterne in unserer Galaxis lässt sich im Rahmen der bekannten Gravitationsgesetze nur mit der Annahme einer zusätzlichen, nicht sichtbaren „Dunklen Materie“ erklären.

Zusammensetzung des Universums nach Massenanteil: Etwa 73 Prozent Dunkle Energie, 23 Prozent Dunkle Materie, rund 4 Prozent „gewöhnliche Materie“ (z. B. Atome) und 0,3 Prozent Neutrinos

Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie

Quote:

Universum - Was ist Dunkle Energie und Dunkle Materie

http://www.youtube.com/watch?v=QywCxKW3Eac&feature=results_main&playnext...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.10.2011 23:12
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arunachala wrote:

melchior wrote:
Gestern habe ich einem Schwarm kleiner Zugvögel zugeschaut...

kollektives unterbewusstsein, morphogenetische felder, dieses wunder hat wohl viele namen.

schätze es ist etwas, das im modernen menschen am verkümmern ist.

arunachala

Wink ziemlicher Fingerbrecher beim tippen.

................ pseudo-theologie-Gewäsch?

Trifft wohl auch den Nagel auf den Kopf. Aber was solls?

Du scheinst dich ja auch mit so Kram zu beschäftigen.

Glaubst du was? Werden wir es schaffen? Wir Menschen?

21.10.2011 22:58
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melchior wrote:

Gestern habe ich einem Schwarm kleiner Zugvögel zugeschaut...

kollektives unterbewusstsein, morphogenetische felder, dieses wunder hat wohl viele namen.

schätze es ist etwas, das im modernen menschen am verkümmern ist.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

21.10.2011 22:49
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melchior wrote:

fritz wrote:

Das gibt es eigentlich schon, wir sagen dem gute Erziehung.

Ich dachte eher an die Schulen.

Die gehören auch dazu, das solllte sich ergänzen.

Gruss

fritz

21.10.2011 22:33
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fritz wrote:

Das gibt es eigentlich schon, wir sagen dem gute Erziehung.

An die glaub ich persönlich, eben weniger. Das funktioniert für manche tip-top, für andere, ist das ein Flop.

Ich dachte eher an die Schulen.

Heute gibt es ja einen allgemeinen Ethik- und Moralunterricht, in den Schulen.

1-2 Stunden die Woche. Aber ich weiss da wenig drüber.

21.10.2011 22:21
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Elias wrote:

Hören-Sagen

Quote:

Papa, Charly hat gesagt, sein Vater hat gesagt…

Danke für die Infos über Lukas.

Die Bibel ist so dick und da stehen so viele Dinge drin.

Das ist wie ein Telefonbuch einer Riesenstadt........... in der allles Mögliche und Unmögliche drin zusammenleben.

Man kann irgend eine Seite aufschlagen und liest einen Mist, man schlägt eine andere auf, und man liest Grossartiges. Eben ein Wunderbuch. Und die sind selten.

Und dieses hat sich bis in meine Stube verirrt.

Es sind, tausende von Jahre alte Texte, die wiederum hunterte Jahre brauchten, sich zu finden.

Die Geschichte wird abgeschlossen mit dem Erscheinen des Prophezeiten, des Messias. Und dessen Tod. Welches ein Scheitern ist. Unter Qualen stirbt er. Gedehmütigt. Und nimmt die Erbschuld der alten Götter von uns.

Ich glaub vieles. Weil ich glauben will. Aber ich will Gutes glauben. Also glaub ich eben an einen guten Gott. Und der ist letztendlich real, weil er in der Welt sich spiegelt. Glauben heisst auch: Nicht denken.

Aber ohne Denken, kann man wiederum nicht glauben, als Erwachsener. Irgendwie so, seh ich das. :?

21.10.2011 20:56
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melchior wrote:

Vielleicht könnte man ja Religion ersetzen?

Mit einer Lehre über Moral und Ethik, die nicht von einem bestimmten Gott abhängig ist.

Das gibt es eigentlich schon, wir sagen dem gute Erziehung. Wink

Gruss

fritz

21.10.2011 15:26
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melchior wrote:

Hier ein kleines Zitat vom Meister.

Jawohl vom .....

.... Lukas 18,19

Hören-Sagen

Quote:

Der Überlieferung nach wurde Lukas im syrischen Antiochia (heutige Türkei) geboren. Einer These nach gehörte er zu den griechischen Bewohnern Antiochias und somit zu den ersten Heidenchristen, die von Paulus im Jahre 40 missioniert wurden. Es heißt, er habe Paulus auf seiner zweiten Missionsreise im Jahre 51 nach Makedonien und Griechenland begleitet. Es wird angenommen, dass er einige Zeit in Philippi, bei der dortigen Christengemeinde, gelebt hat. Etwas später soll er Paulus wieder nach Jerusalem und auch nach Rom gefolgt sein (Jahr 62). Es wird überliefert, dass er nach Paulus Tod wieder in Griechenland lebte. Dort hat er das nach ihm benannte Evangelium geschrieben. Im Alter von 84 Jahren ist er, den Überlieferungen nach, in Achaia/Boeotien gestorben

Quote:

Papa, Charly hat gesagt, sein Vater hat gesagt…

http://www.youtube.com/watch?v=T4jqwN8vaSI

----

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21.10.2011 15:02
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Hier ein kleines Zitat vom Meister.

Jawohl vom Jesus.

Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut ausser Gott allein!

......................................................................................................................

Steht so in der Bibel. Haben da möglicherweise viele Menschen etwas falsch verstanden.

Der wusste sehr wohl, dass er ein Mensch ist und nichts anderes, behaupte ich. Wink

21.10.2011 12:02
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Elias wrote:

Das sind die Dinge, die mich faszinieren:

Quote:

Raben - Unterschätzte Genies

http://www.youtube.com/watch?v=UYcmedWboVA

Prädikat: Sehenswert

Danke für den Link, den werde ich mir reinziehen.

Ich liebe die Raben. Obwohl sie auch eine brutale Seite haben.

Indianer sahen in ihnen Boten von Weisheit.

Ich hatte selbst eine "Freundschaft" mit einem Raben.

Ich ging jeden Tag den gleichen Weg. Eines Tages warf ich ein Apfelbütschgi in hohem Bogen auf ein Feld. Von weitem kam ein Rabe geflogen und schnappte es sich. Am folgenden Tag wiederholte sich das. Und so wurde es zu einem kleinen Ritual über mehrere Monate. Ich blieb dann stehen und schaute ihn an und hatte das Gefühl er schaut mich an und wir kennen uns.

Eines Tages ist er verschwunden und ich war betrübt darüber.

Jetzt sitzt immer wieder ein Rabe im Baum gegenüber. Hab auch schon versucht seine Aufmerksamkeit zu erregen. Doch ignoriert er mich bis jetzt. :?

21.10.2011 11:44
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melchior wrote:

Elias wrote:
Ich bin Informatiker.

Gestern habe ich einem Schwarm kleiner Zugvögel zugeschaut. Er war ziemlich gross. Wie ein einziges Wesen wirkte er. Zog sich zusammen und dehnte sich aus. Kein Vogel berührte dabei einen anderen.

Das sind für mich Momente, wo ich ergriffen bin von der Grösse dieses Rätsels, Leben.

Wie ist sowas programmiert?

Und manchmal passiert halt das

http://www.youtube.com/watch?v=X_p9aSO-gxI

Das sind die Dinge, die mich faszinieren:

Quote:

Raben - Unterschätzte Genies

http://www.youtube.com/watch?v=UYcmedWboVA

Prädikat: Sehenswert

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Benjamin Franklin

21.10.2011 11:35
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fritz wrote:

Ich habe in den letzten Jahrzehnten den Eindruck bekommen, dass Leute, die keiner Religion angehören, in der Regel höhere moralische Werte haben und zwar allen Menschen gegenüber, nicht nur einer bestimmten Gruppe.

Da ist was dran.

Vielleicht könnte man ja Religion ersetzen?

Mit einer Lehre über Moral und Ethik, die nicht von einem bestimmten Gott abhängig ist.

Z.B. stellt sich das Problem an gewissen Schulen, wo der Anteil von Schülern aus anderen Religionen, gross ist. Es wäre doch gerade bei Jugendlichen wichtig, moralische Werte zu diskutieren, die eine Gültigkeit haben für alle.

Ich glaube das wird vernachlässigt.

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