Glauben, Wissen, Hoffen...........

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melchior
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

Hier soll es ganz allgemein um die Themen Glauben, Wissen, Hoffen gehen.

Gitane
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Ein Zitat von Mahatma Gandhi:

"Nachdem ich die wichtigsten Religionen, soweit es mir möglich war, studiert hatte, kam mir der Gedanke, es müsse einen Hauptschlüssel geben, der die allen Religionen zugrunde liegende Einheit erschliessen könnte, sofern es sinnvoll und notwendig ist, eine Gemeinsamkeit zu entdecken. Dieser Schlüssel ist Wahrheit und Gewaltlosigkeit.

Solange wir nicht diese grundlegende Einheit verwirklichen, werden Kriege im Namen der Religion nicht aufhören." 1940

Wer andern eine selbst hinein !

Gitane
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Und nochmals Gandhi:

"Ich kann die Abstriche nicht gutheissen, die man an der Bergpredigt zu machen pflegt. Im Neuen Testament finde ich nirgends eine Rechtfertigung des Krieges." (Aus der Gefangenschaft)

Wer andern eine selbst hinein !

Kapitalist
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

Gitane wrote:

Und nochmals Gandhi:

"Ich kann die Abstriche nicht gutheissen, die man an der Bergpredigt zu machen pflegt. Im Neuen Testament finde ich nirgends eine Rechtfertigung des Krieges." (Aus der Gefangenschaft)

Ich bin auch der Meinung es gebe keine Rechtfertigung für irgend eine Form des Krieges. Kriege verursachen immer eine grosse Vernichtung von Menschenleben und von materiellen Gütern, es gibt meiner Meinung nach überhaupt keine Rechtfertigung dafür!

Völlig pervers finde ich, dass in einem Krieg das umbringen von anderen Menschen legal sein soll, was in einer Zivilgesellschaft eines der grössten Verbrechen darstellt. :oops:

Und auf der anderen Seite soll dann ein Vasallenmord wieder unethisch sein. Einfach krank die ganze Sache!

Besser reich und gesund als arm und krank!

cerberus
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"Der Krieg ist eine blosse Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln."

Carl von Clausewitz

Jeder der glaubt, dass die Börse nur noch steigen kann, ist entweder verrückt oder ein Bulle.

sgrauso
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

Also nichts gegen Gandhi, sicher einer der grössten unserer Zeit!

Aber nehmen wir an Indien wäre nicht von der damals führenden Weltmacht England kolonisiert aber von einem Land mit einem Führer wie Saddam Hussein....

England war fortschrittlich und zivilisiert!

Und es gab trotzdem einige Toten.

Wäre ein Saddam dort gewesen und nicht die Briten hätte es infach ein Gemetzel gegeben und das ganze wäre nur am Rande in den Geschichtsbüchern, zwichen zig anderen Massenmorde :oops:

 


 


 


Geld macht nicht glücklich, besonders wenn es wenig ist....


WWW.Venganza.org


 

Tis
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Re: Glauben, Wissen, Hoffen...........

melchior wrote:

Ich bin in einem ziemlichen Chaos aufgewachsen.

So verbrachte ich sehr viel Zeit in den Wäldern. Da herrschte eine Ordnung, an der ich mich orientieren konnte. Zwischen den Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Blüten und den Tieren, konnte ich eine Logik erkennen, die ich in der Welt der Erwachsenen, nicht erkennen konnte.

Hallo melchior

Das hast du richtig erkannt. Es gibt einen Schöpfer von dem allen (siehe Genesis). In Gottes Plan spielt der Mensch eine zentrale Rolle. Es wurde ihm gewährt den freien Willen auszuüben. Ich denke dein genanntes Chaos ist entstanden, da sich nicht alle Menschen entscheiden den Willen Gottes zu tun. Die Natur hingegen hält sich an die grundlegenden Gesetzmässigkeiten.

Tis
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Kapitalist wrote:

Ich bin auch der Meinung es gebe keine Rechtfertigung für irgend eine Form des Krieges. Kriege verursachen immer eine grosse Vernichtung von Menschenleben und von materiellen Gütern, es gibt meiner Meinung nach überhaupt keine Rechtfertigung dafür!

So ganz allgemein kann ich deine Meinung nicht teilen. Für Kriege gibt es unterschiedliche Beweggründe. Sicher hast du für einen Grossteil recht. Dennoch glaube ich gibt es Sitationen in denen Gott einschreitet und sein Volk führt und leitet.

Hier ein kleines Beispiel:

Gott hat einen Propheten beauftrag etwas in einer Stadt zu holen. Der Verwahrer Laban wollte die Sache aber nicht herausrücken.

Quote:

Und ich wurde vom Geist geführt; ich wußte nicht im voraus, was ich tun sollte.

Dennoch ging ich weiter, und als ich nahe an das Haus Labans gekommen war, sah ich einen Mann, und er war vor mir zu Boden gefallen, denn er war vom Wein trunken.

Und als ich zu ihm hinkam, sah ich, daß es Laban war.

Und ich erblickte sein Schwert, und ich zog es aus der Scheide; und das Heft war aus purem Gold, und es war auf eine überaus feine Weise gearbeitet; und ich sah, daß die Klinge aus höchst kostbarem Stahl war.

Und es begab sich: Ich wurde vom Geist gedrängt, Laban zu töten; aber ich sprach in meinem Herzen: Noch nie habe ich das Blut eines Menschen vergossen. Und ich schreckte zurück und wünschte, ich brauchte ihn nicht zu töten.

Und der Geist sprach wieder zu mir: Siehe, der Herr hat ihn in deine Hand gegeben. Ja, und ich wußte auch, daß er mir nach dem Leben getrachtet hatte; ja, und er wollte auch nicht auf die Gebote des Herrn hören; und er hatte auch unser Gut weggenommen.

Und es begab sich: Der Geist sprach abermals zu mir: Töte ihn, denn der Herr hat ihn in deine Hand gegeben.

Siehe, der Herr tötet die Schlechten, um seine rechtschaffenen Absichten zustande zu bringen. Es ist besser, daß ein Mensch zugrunde geht, als daß ein Volk in Unglauben verfällt und zugrunde geht.

in_God_we_trust
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

Sorry, melchior, dass ich nicht früher etwas geschrieben habe, aber ich habe erst jetzt von diesem neuen Thread erfahren.

Ich kann nicht über andere Religionen schreiben, da ich zu wenig von ihnen weiss. Aber das Christentum kenne ich in- und auswendig, habe aber bestimmt nie ausgelernt.

Das Christentum ist eine Religion und auch keine! Christus hat die Religion eigentlich ad absurdum geführt und damit aufgelöst. Er hat einen Bogen von Gott zum Menschen gespannt und die strikte Trennung aufgehoben.

Ein Christ setzt auf Glauben, Wissen und die frohe Botschaft! Damit wird die unerfüllte Hoffnung hinfällig. Er glaubt, dass Christus Gottes Sohn ist und weiss, dass er nichts weiss. Wissenschaft ist ein zentrales Anliegen der Christen.

Christus ist sowohl Mensch als auch Gott, d.h. Gottes Sohn. Als Menschen sind wir seine Brüder und Schwestern und als Christen sind wir deshalb (als Geschwister Jesus) selber Söhne und Töchter Gottes. Und Jesus Christus ist der König des Reiches Gottes und wir Christen sind die Bürger dieses Reichs und damit Heilige (Saints)!

http://www.youtube.com/watch?v=wyLjbMBpGDA

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Tis
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in_God_we_trust wrote:

Das Christentum ist eine Religion und auch keine! Christus hat die Religion eigentlich ad absurdum geführt und damit aufgelöst. Er hat einen Bogen von Gott zum Menschen gespannt und die strikte Trennung aufgehoben.

Ich kann hier deinen Gedanken leider nicht ganz folgen. Kannst du das für mich weiter erläutern?

melchior
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in_God_we_trust wrote:

Das Christentum ist eine Religion und auch keine! Christus hat die Religion eigentlich ad absurdum geführt und damit aufgelöst. Er hat einen Bogen von Gott zum Menschen gespannt und die strikte Trennung aufgehoben.

Bravo iGwt.

du erwähnst da einen Punkt, über den ich schon viel nachgedacht habe.

Christus hat die Religion ad absurdum geführt und somit aufgelöst.

Hab leider gerade keine Zeit weiter darauf einzugehen. Mach es abends.

in_God_we_trust
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Tis wrote:

in_God_we_trust wrote:
Das Christentum ist eine Religion und auch keine! Christus hat die Religion eigentlich ad absurdum geführt und damit aufgelöst. Er hat einen Bogen von Gott zum Menschen gespannt und die strikte Trennung aufgehoben.

Ich kann hier deinen Gedanken leider nicht ganz folgen. Kannst du das für mich weiter erläutern?

Aus Deinen Aeusserungen entnehme ich, dass Du an Gott glaubst. Glaubst Du auch an Jesus Christus und dass er Gottes Sohn ist?

Schau, die Bibel endet im 2. oder 3. Jahrhundert nach Christus. Nun wurden seit 1700 Jahren keine

neuen Bücher hinzugefügt. Davor hat wohl seit 3000 vor Christus jedes Jahrhundert einen Niederschlag in der Bibel gefunden! Ist das nicht seltsam?

Was schliesst man daraus? Die Bibel ist abgeschlossen, wohl für immer.

Wenn Du einem erwachsenen, einigermassen gebildeten (nicht besonders religiös erzogenen) Menschen erzählst von Gott, der als Mensch in Form von Jesus auf die Erde hinuntergestiegen ist, sich ans Kreuz nageln liess und dann wieder in den Himmel auffuhr, etc., wird er Dich nicht komisch anschauen und Dich für betrunken, gottlos oder total verrückt geworden betrachten? Damit meine ich das ad absurdum führen.

Mit "auflösen" meine ich, dass es auf der Erde in Zukunft keine Religionen mehr geben sollte. Wenn alle Christen sind, sind alle Heilige und sind alle Gotteskinder.

Alle leben dann friedlich miteinander und richten sich nach Logik und Wissenschaft. Dies alles ist im Westen heute ja schon weit fortgeschritten, nicht wahr?

Gruss
iGwt

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Tis
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in_God_we_trust wrote:

Aus Deinen Aeusserungen entnehme ich, dass Du an Gott glaubst. Glaubst Du auch an Jesus Christus und dass er Gottes Sohn ist?

Ja, das kann ich bezeugen.

in_God_we_trust wrote:

Schau, die Bibel endet im 2. oder 3. Jahrhundert nach Christus. Nun wurden seit 1700 Jahren keine

neuen Bücher hinzugefügt. Davor hat wohl seit 3000 vor Christus jedes Jahrhundert einen Niederschlag in der Bibel gefunden! Ist das nicht seltsam?

Was schliesst man daraus? Die Bibel ist abgeschlossen, wohl für immer.

Du hast recht, die Bibel im eigentlichen Sinne wird wohl kaum erweitert. Du glaubst aber, dass Gott zu den Menschen gesprochen hat und dass Propheten Gottes Worte als Heilige Schrift verfasst haben?

Ich glaube, dass dieses "gesprochen" nicht aufgehört hat. Folglich gibt es neuzeitliche Offenbarungen.

in_God_we_trust wrote:

Wenn Du einem erwachsenen, einigermassen gebildeten (nicht besonders religiös erzogenen) Menschen erzählst von Gott, der als Mensch in Form von Jesus auf die Erde hinuntergestiegen ist, sich ans Kreuz nageln liess und dann wieder in den Himmel auffuhr, etc., wird er Dich nicht komisch anschauen und Dich für betrunken, gottlos oder total verrückt geworden betrachten? Damit meine ich das ad absurdum führen.

Mit "auflösen" meine ich, dass es auf der Erde in Zukunft keine Religionen mehr geben sollte. Wenn alle Christen sind, sind alle Heilige und sind alle Gotteskinder.

Alle leben dann friedlich miteinander und richten sich nach Logik und Wissenschaft. Dies alles ist im Westen heute ja schon weit fortgeschritten, nicht wahr?

Ich glaube Religion hat es immer gegeben und wird es immer geben. Also wir sind uns schon einig, dass Jesus Christus auf dieser Erde war und dass er die Menschen belehrt hat. Weiter hatte er Apostel ordiniert, die ihn nach seiner Kreuzigung auf der Erde vertreten sollen. Nach seiner Himmelfahrt offenbarte Jesus Christus seinen Aposteln weiterhin, wie sie seine Kirche leiten sollten. Nach deren Tod jedoch fand - unbeschadet des aufrichtigen Bemühens vieler Glaubenden - eine substantielle Abkehr von der Wahrheit statt, bis hin zum Verschwinden von Vollmacht und religiösen Inhalten.

Der Apostel Petrus hatte prophezeit, dass Jesus seine Kirche vor seinem Zweiten Kommen wiederherstellen würde (Apostelgeschichte 3:19-21).

Quote:

19 Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden

20 und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias.

21 Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.

Glaubst du an sein Zweites Kommen?

in_God_we_trust
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Tis wrote:

Nach deren Tod jedoch fand - unbeschadet des aufrichtigen Bemühens vieler Glaubenden - eine substantielle Abkehr von der Wahrheit statt, bis hin zum Verschwinden von Vollmacht und religiösen Inhalten.

Schön hast Du vieles gesagt. Diesen Teil sehe ich jedoch positiver als Du. Haben unsere Vorfahren (und zum Teil auch wir) bis heute, zumindest in der Schweiz, Europa und Nordamerika, nicht ein kleines Reich Gottes en miniature errichtet, wenn man mal von einigen Fehlern und Missgeschicken absieht?

Tis wrote:

Der Apostel Petrus hatte prophezeit, dass Jesus seine Kirche vor seinem Zweiten Kommen wiederherstellen würde (Apostelgeschichte 3:19-21).

Quote:

19 Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden

20 und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias.

21 Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.

Glaubst du an sein Zweites Kommen?

Dafür sind mir diese paar Zeilen zu mager. Ich verstehe das nicht. Er ist ja allezeit bei uns und in unserem Kopf! Wozu muss er auch physisch hier sein? Für mich persönlich ist er schon lange wieder erschienen und was in Milliarden von Jahren möglicherweise geschieht, darüber will ich nicht spekulieren. Jesus Christus ist der König des Reichs Gottes in dem ich jetzt lebe und eine Idee, sein menschlicher Körper war ja nur eine Krücke, wie auch unser Körper eine Krücke ist.

Er ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten!

Gruss
iGwt

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melchior
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Tis und iGwt,

Interessante Beiträge.

 

Tis
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Guten Morgen

Wir diskutieren hier über 4 Punkte. In chronologischer Reihenfolge ist das so

1. Jesus Christus war auf der Erde (physisch).

2. Es gab einen Abfall von seiner Urkirche.

in_God_we_trust wrote:

Tis wrote:
Nach deren Tod jedoch fand - unbeschadet des aufrichtigen Bemühens vieler Glaubenden - eine substantielle Abkehr von der Wahrheit statt, bis hin zum Verschwinden von Vollmacht und religiösen Inhalten.

Schön hast Du vieles gesagt. Diesen Teil sehe ich jedoch positiver als Du. Haben unsere Vorfahren (und zum Teil auch wir) bis heute, zumindest in der Schweiz, Europa und Nordamerika, nicht ein kleines Reich Gottes en miniature errichtet, wenn man mal von einigen Fehlern und Missgeschicken absieht?

Ich sehe das durchaus ebenfall positiv. Wir sind ja auch erst bei Punkt 2 angelangt. Was du als kleines Reich Gottes bezeichnest bringt uns zu

3. Es wurde Prophezeit, dass es eine Wiederherstellung geben wird. Also dass seine Kirche mit der verschwundenden Vollmacht wieder auf die Erde zurück kommt. Ich glaube, dass das bereits geschehen ist. Jetzt brauch es aber einerseits noch etwas Zeit für weitere Vorbereitungen sowie es müssen noch weitete Prophezeiungen erfüllt werden. Jetzt befinden wir uns also in dieser Phase. Danach kommen wir zu

4. Es wird ein zweites - physisches - Kommen von Jesus Christus auf dieser Erde geben. Ein Unterschied zum ersten Kommen wird sein, dass diesmal alle wissen wer er ist und welche Macht er hat.

in_God_we_trust wrote:

Tis wrote:
Der Apostel Petrus hatte prophezeit, dass Jesus seine Kirche vor seinem Zweiten Kommen wiederherstellen würde (Apostelgeschichte 3:19-21).

Quote:

19 Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden

20 und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias.

21 Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.

Glaubst du an sein Zweites Kommen?

Dafür sind mir diese paar Zeilen zu mager. Ich verstehe das nicht. Er ist ja allezeit bei uns und in unserem Kopf! Wozu muss er auch physisch hier sein? Für mich persönlich ist er schon lange wieder erschienen und was in Milliarden von Jahren möglicherweise geschieht, darüber will ich nicht spekulieren. Jesus Christus ist der König des Reichs Gottes in dem ich jetzt lebe und eine Idee, sein menschlicher Körper war ja nur eine Krücke, wie auch unser Körper eine Krücke ist.

Er ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten!

Du hast recht. Gott hat die Menschen nie alleine gelassen. Darum habe ich auch vorher geschrieben, dass er nicht aufgehört hat zu den Menschen zu sprechen. Wenn wir das gefühl haben, dass er nicht hier ist, dann nur, weil die Menschen nicht auf ihn hören. Dennoch wurde Prophezeit, dass es ein zweites Kommen geben wird und daran glaube ich. Auch sage ich, dass es sicher nicht erst "in Milliarden von Jahren" der Fall sein wird. Also bereiten wir uns heute vor, Gott zu begegnen. Denn es wird die Nacht kommen, da keine Arbeit mehr verrichtet werden kann.

Das Thema Körper wäre eine separate Diskussion. Wenn du mit Krücke das meinst:

Quote:

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.

stimmt das schon. Aber dennoch ist es der zentraler Punkt, dass wir hier auf der Erde einen Körper bekommen haben.

Wir können auch einzeln über die unterschiedlichen Phasen etc. weiter diskutieren. Darüber hinaus gibt es natürlich viele weitere Punkte bez. Religion.

Tis
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Glauben, Wissen, Hoffen...........

melchior wrote:

Mit Jesus befasse ich mich seit ein paar Jahren. Ich find ihn sehr spannend.

Von ihm selbst gibt es kein Zeugnis, er hat kein Wort selber aufgeschrieben.

Menschen haben aus der Erinnerung aufgeschrieben, so wie sie sich erinnert haben. Einige Berichte wurden lange nach Jesus Tod verfasst. So glaub ich man sollte das eben nicht zu ernst nehmen im Detail, sondern sich auf die Kernbotschaft konzentrieren. Da eröffnen sich ungeahnte Wahrheiten.

Erst mal schön, dass du dich auch mit Religion befasst.

Ich glaube aber, was die Propheten geschrieben haben ist das Wort Gottes. Und sehr wohl sollte Heilige Schrift ernst genommen werden. Ich glaube auch wenn man die Geheimnisse Gottes erfahren will, muss man sich mit den Details und der richtigen Interpretation beschäftigen. Ansonsten "liest man nur ein Buch" und bleibt "blind".

Tis
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Wenn wir kurz bei Zeiten Jesu bleiben.

Er hat die Menschen gemäss dem Willen Gottes belehrt. Sicher haben auch da nicht alle seinen Worten geglaubt geschweige denn alles richtig interpretiert und verstanden. Seine eigenen Leute haben ihn schlussendlich zum Kreuz geführt. (Die werden noch eines besseren belehrt)

Sicher gab es zu dieser Zeit auch Menschen, die eigene Ideale etc. verfolgten und danach lebten. Waren diese nun grundlegend schlecht?

Nicht unbdingt, aber sie haben sich vielleicht nicht das Vorbild von Jesus gehalten.

Warum spreche ich das an. Weil es heute nicht gross anders ist. Viele geben sich mühe, haben aber nicht die ganze Fülle. Andere interessieren sich gar nicht.

Ich glaube auch, dass es bei den Kirchen unterschiede in Bezug auf die Interpretation gibt. Aber eigentlich will ich es ja selber verstehen und wissen. Nicht dass mir jemand (die Menschen) vorgibt was sein soll. Denn dann wäre ich dessen Jünger.

Als Jünger sehe ich jemand, der Jesus Christus nachfolgt und gemäß den Lehren Christi lebt.

Tis
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melchior wrote:

Ich denke, Glauben hat mit denken zu tun. Nur über das Nachdenken, kann es einen Glauben geben.

Hier eine Definition was Glauben ist:

Das Wort Glaube bzw. glauben, wie in den heiligen Schriften gebraucht, hat zwei Bedeutungen: (1) An jemanden glauben oder etwas als wahr anerkennen. Man muß umkehren und an Jesus Christus glauben, um im Reich Gottes errettet zu werden, (2) Vertrauen in etwas oder jemanden.

Klar muss man darüber nachdenken, an was man glauben will. Glaube allein ist aber nicht alles.

Jak 2:14-26 wrote:

Glaube und Tat

14 Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten?

15 Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot

16 und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen - was nützt das?

17 So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.

18 Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke.

19 Du glaubst: Es gibt nur den einen Gott. Damit hast du Recht; das glauben auch die Dämonen und sie zittern.

20 Willst du also einsehen, du unvernünftiger Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist?

21 Wurde unser Vater Abraham nicht aufgrund seiner Werke als gerecht anerkannt? Denn er hat seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar gelegt.

22 Du siehst, dass bei ihm der Glaube und die Werke zusammenwirkten und dass erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde.

23 So hat sich das Wort der Schrift erfüllt: Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet, und er wurde Freund Gottes genannt.

24 Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.

25 Wurde nicht ebenso auch die Dirne Rahab durch ihre Werke als gerecht anerkannt, weil sie die Boten bei sich aufnahm und dann auf einem anderen Weg entkommen ließ?

26 Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne Werke.

melchior wrote:

Jesus hat das meiner Meinung nach erkannt, indem er das Göttliche in den Menschen schob (Deshalb bezeichnete er sich als Sohn Gottes, deshalb lies er sich für alle Menschen ans Kreuz nageln, auch für die, die niemals an ihn glauben werden, denn er wollte eine Entwicklung der Menschheit anschieben und hat das auch tatsächlich getan).

Im ersten Punkt habe ich eine andere Meinung. Ich glaube dass Jesus Christus buchstäblich der Sohn Gottes ist. Und ja er hat für alle Menschen das Sühnopfer vollbracht. Für uns ist es aber ziemlich schwierig, das zu erfassen.

melchior wrote:

Deshalb sollte man die Bibel vielleicht mal etwas entstauben und die Dinge anschauen, welche einen Wert haben, für das hier und heute.

Der ganze Rest aber, vor allem aus dem alten Testament, wo es um Schuld und Strafe geht, sollte man der Vergangenheit lassen. Christus gab die Vergebung und die Nächstenliebe, daran könnte man sich halten. Wink

Ich glaube, dass wir dank der Heiligen Schrift das wirken Gottes besser verstehen können. Wir sehen, wie er handelt und welche Konsequenzen die Menschen erfahren mussten. Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass sich die Menschen ändern. Gott aber ändert sich nicht.

Denn er ist derselbe gestern, heute und immerdar; und der Weg ist für alle Menschen bereitet von der Grundlegung der Welt an, wenn es so ist, daß sie nur umkehren und zu ihm kommen.

Desweiteren lesen wir im alten Testament über die Schöpfung und das ist für mich doch ein ziemlich grundlegender Bestandteil.

in_God_we_trust
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Es gefällt mir hier bei Euch! Ich sehnte mich seit Langem nach solch einer Diskussion, wo das oberste Prinzip die Achtung des Andersdenkenden ist.

Hier fällt kein böses Wort, keine Verunglimpfung, keine Beschimpfung jeglicher Art. Genauso hat es der Apostel Paulus gewollt, wenn er sagt:

(1. Korinther 3.:1)

You are still worldly. For since there is jealousy and quarreling among you, are you not worldly? Are you not acting like mere humans?

D.h. wir drei sind nur dann Heilige, wenn wir nicht streiten, sondern unsere Gemeinsamkeiten herausheben können. Und bis jetzt sind wir es! TIS, Du bist ein Heiliger, weil Du glaubst, dass Christus Gottes Sohn ist! Smile

Ich bin es auch, da ich von Herzen und auch vom Verstand glaube, dass Christus Gottes Sohn ist!

Und Melchior, nach Deinen bisherigen Worten zu urteilen, fehlt nur noch dieses Eine: Von Herzen überzeugt zu sein, dass Christus Gottes Sohn ist! Smile

Dann schreiben hier drin nicht mehr drei Diskussionsteilnehmer, sondern drei Heilige, dessen Füsse den Boden kaum mehr berühren. Biggrin

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

melchior
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Tis wrote:

Im ersten Punkt habe ich eine andere Meinung. Ich glaube dass Jesus Christus buchstäblich der Sohn Gottes ist. Und ja er hat für alle Menschen das Sühnopfer vollbracht. Für uns ist es aber ziemlich schwierig, das zu erfassen.

Wie soll man das erklären?

Buchstäblich der Sohn Gottes.

Woher sollen wir das ableiten.

Aus Schilderungen von Dritten, die es lange nach den gesprochenen Worten von Jesu aufgeschrieben haben?

Wie soll den der Gott, von dem Jesu berichtet, einen Sohn gezeugt haben?

Denn Jesus erzählt letztendlich von einem Gott, der eben nicht direkt eingreift.

Und weshalb zeugte denn ein Gott, der Gott über alle Menschen sein soll, nur einen Sohn an einem Ort? Das ist doch nicht gerecht und auch nicht zu erklären.

Deshalb seh ich das als einen göttlichen Akt, was er gemacht hat, weil er Gott erkannt hatte und erkannt hatte wer wir Menschen sind. Nämlich Gottes Lieblinge, seine Söhne und Töchter.

Doch war er nicht der Einzige der Gott erkannt hat.

Die Kirchen haben die Menschen blind gemacht, die falschen Propheten haben die Botschaften von Jesus gestohlen und sie zu ihren Gunsten verdreht.

melchior
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in_God_we_trust wrote:

Dann schreiben hier drin nicht mehr drei Diskussionsteilnehmer, sondern drei Heilige, dessen Füsse den Boden kaum mehr berühren. Biggrin

LolLolLol

Also heilig werd ich wahrscheinlich nicht gesprochen.

in_God_we_trust
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melchior wrote:

So glaub ich man sollte das eben nicht zu ernst nehmen im Detail, sondern sich auf die Kernbotschaft konzentrieren.

Du sprichst mir aus der Seele! Biggrin

Gruss
iGwt

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Tis wrote:

1. Jesus Christus war auf der Erde (physisch).

Ja. Er war ein Mensch wie Du und ich. Was Ihn auszeichnete, war seine Erkenntnis, zu der er durch das Lesen der Bibel, seine Gedanken dazu und das Sehen der Welt und seine Gedanken dazu, kam.

Tis wrote:

2. Es gab einen Abfall von seiner Urkirche.

Ja. Nach seinem Tod haben ihn viele verlassen, weil sie sein Konzept nicht verstanden. Andere haben es verstanden und weiter verbreitet.

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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melchior wrote:

Deshalb ist die Bibel für mich nur ein Buch.

Ja, physisch betrachtet ist es nur ein Buch. Vom Inhalt her betrachtet, ist es aber das Buch. Denn ein Mensch kann auf alle andern Abermillionen Bücher verzichten, wenn er dieses Buch besitzt. Mal von den Sachbüchern abgesehen. Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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melchior wrote:

Ich denke, Glauben hat mit denken zu tun. Nur über das Nachdenken, kann es einen Glauben geben.

Sehr schön gesagt!

melchior wrote:

Der ganze Rest aber, vor allem aus dem alten Testament, wo es um Schuld und Strafe geht, sollte man der Vergangenheit lassen. Christus gab die Vergebung und die Nächstenliebe, daran könnte man sich halten. Wink

Du meinst bestimmt die Bücher der Könige und die Chronik. Die sind ziemlich langweilig, da gebe ich Dir recht.

Schuld und Strafe ist aber eine wichtige Erkenntnis. Man muss doch wissen, welches Verhalten positive und welches Verhalten negative Auswirkungen hat! Im Prinzip kann man Böse sein, nach Lust und Laune, who cares? Das Einzige was Gott beabsichtigt ist, uns vor Schaden zu bewahren! Er will uns nicht der Lust berauben. Höchstens schädlicher Lust.

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melchior
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in_God_we_trust wrote:



Schuld und Strafe ist aber eine wichtige Erkenntnis. Man muss doch wissen, welches Verhalten positive und welches Verhalten negative Auswirkungen hat! Im Prinzip kann man Böse sein, nach Lust und Laune, who cares? Das Einzige was Gott beabsichtigt ist, uns vor Schaden zu bewahren! Er will uns nicht der Lust berauben. Höchstens schädlicher Lust.





I
Schuld und Strafe sind eben für den freien Menschen ein Mysterium, welches er nur über die Moral zu verstehen weiss.

Denn Gott ist nach der Botschaft von Jesus, barmherzig, selbst dem bösen Menschen gegenüber. Er straft somit nicht, es gibt somit auch keine Hölle.
 

in_God_we_trust
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@melchior

Du machst Dir tiefe Gedanken. Das ist gut so. Sie dürfen ruhig noch verrückter und noch ketzerischer werden.

Am Schluss entscheidet aber nicht nur die Logik und der Verstand. Ich bin überzeugt, dass auch Du am Stolperstein Jesus Christus ins Wanken kommen wirst.

Am Ende wirst Du Gott sehen, mit Deinem inneren Auge und wie ein Blitz wird Dir seine Herrlichkeit gewahr. Du wirst Dich zu Boden werfen und ob seiner Liebe verstummen.

Das wird der Moment sein, wo Dein alter Mensch stirbt und Du zu neuem, ewigem Leben auferstehen wirst und Einzug hältst ins Reich Gottes schon hier auf Erden! Biggrin

http://www.youtube.com/watch?v=9LwoSxc_J4Y&feature=related

Gruss
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Tis
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in_God_we_trust wrote:

melchior wrote:
Deshalb ist die Bibel für mich nur ein Buch.

Ja, physisch betrachtet ist es nur ein Buch. Vom Inhalt her betrachtet, ist es aber das Buch. Denn ein Mensch kann auf alle andern Abermillionen Bücher verzichten, wenn er dieses Buch besitzt. Mal von den Sachbüchern abgesehen. Smile

Schön gesagt iGwt. Da kam mir gerade "The Book of Eli" in den Sinn:

http://www.moviemaze.de/filme/3088/the-book-of-eli.html

Wenn man den sehen möchte, sollte man glaube ich nicht schon vorher zuviel darüber lesen.

Tis
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melchior wrote:

Wie soll den der Gott, von dem Jesu berichtet, einen Sohn gezeugt haben?

Denn Jesus erzählt letztendlich von einem Gott, der eben nicht direkt eingreift.

Und weshalb zeugte denn ein Gott, der Gott über alle Menschen sein soll, nur einen Sohn an einem Ort? Das ist doch nicht gerecht und auch nicht zu erklären.

Die Frage, wie Gott etwas gemacht haben soll, kann man doch ganz einfach beantworten: Gott ist allmächtig Smile

Du stellst eine gute Frage: Warum braucht es Jesus? Natürlich sind die 4 Punkte, von denen ich vorher geschrieben habe nicht abschliessend. Der ganze Plan Gottes ist noch etwas umfangreicher. Das geniale daran ist aber, dass er so einfach ist, dass es jedes Kind verstehen kann.

Zurück zur Frage: Jesus Christus ist unser persönlicher Erretter.

Um das ewige Leben zu gewinnen, muss man sich so demütigen und reinigen, dass man tatsächlich durch die Macht des Heiligen Geistes ein persönliches Zeugnis empfängt, dass Jesus Christus der Sohn Gottes und unser persönlicher Erretter sowie der Erlöser der Welt ist.

Folglich, wenn er nicht auf die Erde gekommen wäre, wer würde uns sonst erretten?

Wie du auch schon gesagt hast, sind wir alles Söhne und Töchter Gottes (dies im geistigen Sinne). Jesus Christus ist aber der Sohn Gottes im fleischlichen.

Tis
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melchior wrote:

Denn Gott ist nach der Botschaft von Jesus, barmherzig, selbst dem bösen Menschen gegenüber. Er straft somit nicht, es gibt somit auch keine Hölle.

Wer sagt, dass Gott nicht straft? Weil er ein gerechter Gott ist, muss es auch Konsequenzen haben.

Und natürlich gibt es eine Hölle. Denn es muss in allem einen Gegensatz geben. Wenn es keine Schlechtigkeit geben würde, hätten wir auch keine Güte. Oder wie siehst du das?

melchior wrote:

Da wir göttlich sind, haben wir eine Stimme tief in uns drin, die weiss was gut und was falsch ist. Dieser Stimme zu lauschen, ist die Aufgabe des befreiten Menschen......glaube ich Wink

Da hast du komplett recht. Um dem noch einen Namen zu geben: Die Stimme von der du hier sprichst, ist das Licht Christi. Es wird allen Menschen mit auf die Erde gegeben.

melchior wrote:

Mal schauen wie lange es geht und jemand ruft: Seit ihr bekloppt oder undicht?

Vielleicht wird dieser Thread aber von Gott beschützt Lol

Das hoffen wir doch 8)

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