Insel-Simulation

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17.06.2013 13:57
#1
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Insel-Simulation

*simoff*

Liebe Leute,

zwischen Marcus Fabian und mir entstand im Thema "Ich präge meine eigenen Münzen" die Idee einer Simulation einer neuen Gesellschaft.

Zwar haben Marcus Fabian (Geldsystem) und ich (allgemeine Gesellschaftsreformen, ideale Regierung) unterschiedliche Schwerpunkt-Themen, aber wir scheinen beide dasselbe zu wollen:

In einer Simulation zu untersuchen, wie eine neue Geld- und Gesellschaftsform aussehen und funktionieren könnte.

Die Ausgangslage ist wie folgt:

1. 100 Leute aus dem deutschsprachigen Raum haben sich zusammen geschlossen und eine griechische Insel Rinia (http://de.wikipedia.org/wiki/Rinia ) von Griechendland abgekauft.

2. Ziel ist es, eine bessere Gesellschaftsform (inlk. besserer Regierung und besserer Währungspolitik) einzuführen.

3. Um das Ziel der Gesellschaftsform besser zu erreichen, haben wir auch viele Personen mit Kindern auf die Insel geholt. Dh der Kinderanteil (unter 18 Jahren) beträgt 36. Nur 18 Leute sind älter als 50 Jahre. Wir haben 62 Frauen und 38 Männer. Dabei sind auch 16 Hund und 14 Katzen.

4. Wir haben zahlreiches Material mitnehmen können vom Festland, da alle 100 Leute ihr Vermögen zusammen gelegt haben. Das Vermögen betrug 5,2 Millionen Euro (eine einzige Person hatte ca 4,9 Millionen EUR Vermögen, dh 1 Reicher ist dabei).

Materialliste (definitiv, neues Material kann nur 1 mal pro Quartal abgeholt werden):

  • Zwei Entsalzungsanlagen um Trinkwasser aus Meerwasser zu gewinnen.
  • 1 Tonne Lebensmittel (ausreichend für alle Bewohner für ca 3 Monate).
  • Pflanzensamen von 20 ver. Pflanzen (ausreichend für 2 Jahre).
  • 1 Grosslöschfahrzeug (wie in Opfikon) und 1 Pionierfahrzeug (technische Rettungen etc), beide jeweils mit vollster Ausrüstung.
  • 1 Tanklastwagen mit 25'000 L Diesel
  • Diverse Werkzeuge zum Bau von Holzhütten etc.
  • 1 (leerer) Wassertank, 4m Durchmesser, 10m hoch (40'000 L) als Löschwasservorrat (GLF-Pumpe geht kaputt von Salzwasser).
  • 10 grosse Zelte für die Anfangszeit
  • Komplettes Material und Werkzeug für den Bau von insgesamt 2 km Strasse (5m Breite)
  • Rund 1 Tonnen Sanitätsmaterial (Desinfektionsmittel, Verbände, Rettungsdecken, diverses anderes Material)
  • 6 Betäubungsgewehre mit 120 Betäubungspfeilen, 10 "Mehrzweckwerfer" mit 1000 Schuss Gummischrot (Vertreibung wilder Tiere und Angreifer), 6 MP-7 mit 1'800 Schuss
  • Silbermünzen aus 999er Silber in dieser Stückelung: 100'000 mal 0.1 Geld, 10'000 mal 1 Geld, 2'000 mal 5 Geld, 200 mal 50 Geld, 100 mal 100 Geld und 10 mal 1'000 Geld. Insgesamt 60'000 Geld. Die Münzen wurden vorher geprägt und mitgenommen. Das Geld wird am ersten Tag verteilt, jeder Bürger erhält 600 Geld. Es wird kein weiteres Geld hergestellt.
    Der Wechselkurs des Geldes wird immer fix festgelegt, dh die Preise der Waren werden festgelegt.
  • 18 Funkgeräte mit Aufladbaren Akkus (36 Akku-Einheiten)
  • Solarzellen, rund 18 m2 Gesamtfläche, ausreichend um später warmes Wasser zu haben und um Kleingeräte aufzubauen
  • 50 Laptops, mit Ersatzakkus, mit Lernmaterial vom Kindergarten bis zum Hochschulstudium für den späteren Unterricht.
  • Dutzende Stromkabel verschiedenster Länge
  • 12 Kochherde à 2 Platten, mit Strom-Versorgung (Speisung durch Solarzellen).
  • 4 Schiffe (mit diesen wurde das Material transportiert) mit vollen Tanks (vor Abfahrt gefüllt)

Ok, jetzt fürchte ich, wird Fabian die Ausrüstung zu viel finden.

*Simoff* bedeutet, dass ein Text ausserhalb der Simulation steht, dh eine Meta-Diskussion oä.

*SimOn*

Am Montag, 17.Juni 2013 fuhren wirm it unseren Schiffen um 8 Uhr morgens los. Auf der Insel waren wir um 11 Uhr.

Es war ein recht heisser Tag. Wir haben dennoch schon mal angefangen, das Material auszuladen. Es wird nur das Nötigste Ausgeladen.

Für die ersten 2 Tage haben wir Fertigessen wie Sandwiches und Salat mitgebracht.

Wir haben heute eine Fläche von rund 240 mal 180 Metern abgesteckt. Wir bleiben alle vorläufig innerhalb dieser Fläche, um eine Zersiedelung zu vermeiden und die Natur zu schützen und genügend landwirtschaftliche Flächen zu haben. Die Flächewurde schon im Vorfeld mit Hilfe von Karten definiert.

Es gibt noch eine zweite Fläche auf der anderen Inselhälfte, die mit 60 mal 75m kleiner ist. so entstehen 2 Dörfer.

Wir erarbeiten gerade Grundsätze des Zusammenlebens, eine Art Verfassung. Darin halten wir unsere Grundregeln fest.

Die Regierung gestaltet sich Zwei-Stufig: Zuerst wird die Bevölkerung in 6 Gruppen geteilt, je für den Altersbereich 14-25 Jahre, 25-50 Jahre und 50-75 Jahre. Jede dieser Gruppen wird in zwei weitere Gruppen nach Geschlechtern geteilt. So entstehen 6 Gruppen.
Jede Gruppe entsendet für jeweils 1 Jahr 2 Personen in den "Inselrat". Dieser 12-köpfige Inselrat regiert die Insel gemeinsam. Die Bewohnerversammlung (alle Bewohner der Insel, abzüglich der Inselrat-Mitglieder) überwachen den Inselrat und können ihm Weisungen erteilen und seine Entscheide aufheben und selber entscheiden.

Der Inselrat war heute sowieso nur damit beschäftigt, die Einhaltung der vorher beschlossenen Grenze zu kontrollieren, ein paar kleinere Meinunscverschiedenheiten zu lösen und Listen mit ausgeladenem Material zu führen.

Wichtig sein werden diese Woche sicher der Bau von Unterkünften, sowie Schulungsräume für die Jugendlichen und die Installation der ersten Entsalzungsanlage.

 

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02.07.2013 19:29
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Insel Verlag meldet Insolvenz an

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01.07.2013 22:48
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Interessant

Petrosilius Zwackelmann hat am 19.06.2013 - 17:33 folgendes geschrieben:

Und bezahlen: Innerstaatlich bezahlen wir mit dem vorhandenen Geld oder Tauschhandel. Der Rest steht schon oft genug da.

 

 

Muss sagen; Trollige Geschichte hier.

Zum Zitat;

Ihr müsst dann auch irgendeine Leistung ans Festland verkaufen können, um an Festlandgeld zu kommen. Ansonsten sind die 5 Mio Startkapital ja irgendwann aufgebraucht und Ihr dann mit Eurem Inselgeld die Festlandeinkäufe nicht mehr finanzieren könnt.

Oder wollt Ihr dann eine Festland-OP mit Insel-Gemüse abgelten.?!?.

 

01.07.2013 16:25
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anser hat am 28.06.2013 - 12:21 folgendes geschrieben:

Ich sehe schon, bei all den Chargen, die ihr mitgenommen habt, 2! Staatsanwälte, 2! Richter...(auf wie viel Einwohner?) fehlen doch die Wichtigsten:

Die Anwälte!!!

Auf 2 Staatsanwälte braucht es sicherlich 4 Anwälte!

2 kenne ich, die schon Verteidiger brauchen: Troll und Antitroll!!

Herrscht übrigens Rechts- oder Linksverkehr auf der Insel?

Weisst du, warum es 2 Staatsanwälte und 2 Richter braucht?

Wegen der Ausfallsicherheit. Sonst könnte der Richter nicht mal  1 Woche aufs Festland.

Bei 2 hat man eine Ausfallsicherheit ovn über 95%. Inkl. Krankheit etc.

Diese Ämter wären nebenamtlich, dh wenn nix los ist, ist das Büro des Staatsanwaltes 1 Nachmittag pro Woche geöffnet.

 

28.06.2013 16:55
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anser hat am 28.06.2013 - 12:21 folgendes geschrieben:


Herrscht übrigens Rechts- oder Linksverkehr auf der Insel?

Beides. Wozu haben wir sonst die Anwälte?

 

28.06.2013 12:21
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reif für die insel

Ich sehe schon, bei all den Chargen, die ihr mitgenommen habt, 2! Staatsanwälte, 2! Richter...(auf wie viel Einwohner?) fehlen doch die Wichtigsten:

Die Anwälte!!!

Auf 2 Staatsanwälte braucht es sicherlich 4 Anwälte!

2 kenne ich, die schon Verteidiger brauchen: Troll und Antitroll!!

Herrscht übrigens Rechts- oder Linksverkehr auf der Insel?

Prognosen, die Vergangenheit betreffend, sind im Allgemeinen sehr schwierig....

24.06.2013 14:26
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Elias hat am 24.06.2013 - 10:43 folgendes geschrieben:


Du bist derjenige, der an Demos herumtrollt, nicht ich.


 

Ich schmeiss mich weg! Lol  Lol  Lol

Drinks

24.06.2013 13:52
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Petrosilius Zwackelmann hat am 24.06.2013 - 12:03 folgendes geschrieben:

Elias hat am 24.06.2013 - 10:43 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 22.06.2013 - 23:48 folgendes geschrieben:

für mich schaut es so aus, als ob du trollst.

Du hast schon vorher behauptet, an die Medizinische Versorgung hätte keiner gedacht, obwohl ich eine Ärztin und 1 Tonne Sanitätsmaterial erwähnt habe.

Jetzt sagst du was von "Saatgut", obwohl ich 2 mal in der Materialliste schrieb:

Pflanzensamen von 20 ver. Pflanzen (ausreichend für 2 Jahre).

Mit Pflanzen war natürlich Gemüse gemeint.

Tsunamis in Griechenland gibt es äusserst selten.

Du bist derjenige, der an Demos herumtrollt, nicht ich.

Ich fordere dich auf, das zurück zu nehmen! Dies ist eine persönliche und unnötige Beleidigungen.

 

:bye:Zwar habe ich dich zuerst des trollens verdächtigt, allerdings war das insofern begründet, als das du mich ständig angreifst mit teilweise völlig unsachlichen Argumenten.

Ich weiss nicht,was daran unsachlich sein soll. In 3 Monaten wächst nun halt selten viel heran.  Und das mit der Polizei ist nun halt nicht sehr schlau. Eben haben 120 Teilnehmer einer illegalen Party ein Waldbrand verursacht. Da hättest du Fotos machen sollen http://www.srf.ch/news/regional/graubuenden/chur-waldbrand-nach-illegale...

Ich habe das mit dem Troll nicht persönlich genommen. Generell kann mir hier im Forum jeder Schimmel und Bless austeilen. Manchmal schiesse ich zurück, manchmal nicht.

Ich lege grundsätzlich keinen Wert auf psychologische Fehleinschätzungen anderer. Ich brauche kein Lob oder irgend eine Bestätigung.

 

 

Die hier nehmen es mit Humor:

Jux-Verkehrszeichen am Trollstigen

 

 

 

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24.06.2013 12:03
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Elias hat am 24.06.2013 - 10:43 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 22.06.2013 - 23:48 folgendes geschrieben:

 

Lieber Elias,

 

für mich schaut es so aus, als ob du trollst.

Du hast schon vorher behauptet, an die Medizinische Versorgung hätte keiner gedacht, obwohl ich eine Ärztin und 1 Tonne Sanitätsmaterial erwähnt habe.

Jetzt sagst du was von "Saatgut", obwohl ich 2 mal in der Materialliste schrieb:

Pflanzensamen von 20 ver. Pflanzen (ausreichend für 2 Jahre).

Mit Pflanzen war natürlich Gemüse gemeint.

Tsunamis in Griechenland gibt es äusserst selten.

Du bist derjenige, der an Demos herumtrollt, nicht ich.

Ich fordere dich auf, das zurück zu nehmen! Dies ist eine persönliche und unnötige Beleidigungen.

Zwar habe ich dich zuerst des trollens verdächtigt, allerdings war das insofern begründet, als das du mich ständig angreifst mit teilweise völlig unsachlichen Argumenten. Du wirfst mir zB Fehler vor, die nicht stimmen, etc.

Wenn ich an Demonstrationen Straftaten nachzuweisen versuche, so kann dies wohl kaum als trollen bezeichnet werden.

Nur weil du prügelnde Polizisten, die sich der schweren Körperverletzung strafbar machen, gut findest, hast du nicht das Recht mich zu beleidigen. Faktisch dient mein Verhalten an Demonstrationen den Interessen des Staates.

Angesichts der Wichtigkeit meiner Arbeit trifft mich dieser Vorwurf zutiefst.

Ich fordere dich auf, dich dafür zu entschuldigen und künftig in Themen, die ich eröffnet habe, einfach nichts mehr zu schreiben.
Oder ist es zuviel verlangt, wenn man in selber eröffneten Themen nicht immer von der selben Person unsachlich angegriffen werden möchte?

Die nächsten Eskalationsschritte in dieser Sache wären eine offizielle Beschwerde ans Cash-Forum und danach ein allfälliger Rückzug meiner Person aus diesem Forum.

24.06.2013 10:43
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Petrosilius Zwackelmann hat am 22.06.2013 - 23:48 folgendes geschrieben:


Lieber Elias,

 

für mich schaut es so aus, als ob du trollst.

Du hast schon vorher behauptet, an die Medizinische Versorgung hätte keiner gedacht, obwohl ich eine Ärztin und 1 Tonne Sanitätsmaterial erwähnt habe.

Jetzt sagst du was von "Saatgut", obwohl ich 2 mal in der Materialliste schrieb:

Pflanzensamen von 20 ver. Pflanzen (ausreichend für 2 Jahre).

Mit Pflanzen war natürlich Gemüse gemeint.

Tsunamis in Griechenland gibt es äusserst selten.

Du bist derjenige, der an Demos herumtrollt, nicht ich.

Deine Gratisinsel hat wohl schon gepflegtes Ackerland, damit gleich bei Ankunft gesät werden kann und in 3 Monaten ist schon Erntezeit. Bäume fällen reicht nicht, die Wurzeln müssen auch noch raus.

Selbst in Griechenland wird es im Winter ziemlich kalt.

 

Griechenland ist ein Risikoland für Tsunamis

Studienergebnisse deutscher Experten für Georisiken belegen historische Berichte aus der Antike: Demnach hat es im Nordosten Griechenlands in den vergangenen 5000 Jahren immer wieder Tsunamis gegeben. http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article106203883/Griechenland-ist...

 

Wackelige Prognose für Istanbul 
Hohes Erdbebenrisiko für Millionenstadt

http://www.focus.de/wissen/natur/tid-31921/neue-messungen-bedrohen-milli...

 

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22.06.2013 23:48
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Stadtrats-Simulation

Elias hat am 20.06.2013 - 08:15 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 19.06.2013 - 17:33 folgendes geschrieben:

ir haben zahlreiches Material mitnehmen können vom Festland, da alle 100 Leute ihr Vermögen zusammen gelegt haben. Das Vermögen betrug 5,2 Millionen Euro (eine einzige Person hatte ca 4,9 Millionen EUR Vermögen, dh 1 Reicher ist dabei).

UNd du stellst dich wirklcih mühsam an.

Der einzige Fehler, den du mir bis jetzt begründen konntest, war das WC-Problem. Das hatte ich als Einziges nicht bedacht.

 

Internet braucht man nicht. Die Laptops sind zur Datenverwaltung. Weisst du, Laptops gabs schon vor 10 Jahren und damals gab es so gu wie kein mobiles INternet.

Ihr habt 4 Schiffe, aber keine Ahnung, was es alles dazu braucht, damit ihr in internationalen Gewässern herumkurven dürft. Schiffe sind sauteuer.

Das Geld des Reichen langt nirgends hin.

Wer redet von mobilen Internet? Man kann es via Festnetz betreiben. Das gibt es auf der Insel zwar auch nicht, weil die gesamte Infrastruktur fehlt. Es gibt kein Kommunikationsmittel wie Telefon, mit dem ihr untereinander oder mit der Aussenwelt kommunizieren könnt. Keine Strassen, kein Bauland. Bäume müssen zuerst gerodet werden. Mücken & Krabbeltiere versüssen den Schlaf.

Ich weiss nicht, ob man dort ewig in Zelten leben will, falls nicht, viel Spass beim Häuser bauen. Kalt wird es dort wohl nie, Tsunamis und Unwetter auch nicht.

Lebensmittel für 3 Monate? Und was dann? Was ist mit Saatgut, Ackerland, Humus, Dünger. Gibt es Nutztiere? Wenn ja, wer pflegt sie und kümmert sich um deren Fortbestand?

 

Immerhin lebt man dort frei von jeglich legalen und illegalen Drogen.

 

 

 

 

 

Lieber Elias,

 

für mich schaut es so aus, als ob du trollst.

Du hast schon vorher behauptet, an die Medizinische Versorgung hätte keiner gedacht, obwohl ich eine Ärztin und 1 Tonne Sanitätsmaterial erwähnt habe.

Jetzt sagst du was von "Saatgut", obwohl ich 2 mal in der Materialliste schrieb:

Pflanzensamen von 20 ver. Pflanzen (ausreichend für 2 Jahre).

Mit Pflanzen war natürlich Gemüse gemeint.

Tsunamis in Griechenland gibt es äusserst selten.

In einem anderen Thema hast du mcih schon angegiftelt, dass ich von Warren Buffetts Verhalten abweiche.

Bitte hör auf mit diesen ständigen Kritiken. zB behauptest du, wir wüssten nicht, was man tun muss, um in internationalen Gewässern fahren zu dürfen:

Du glaubst also 100 Leute bereiten sich ein Jahr lang auf so eine Expedition vor und kein einziger macht sich Gedanken dazu'

Nur weil ich etwas nicht erwähne, heisst das nicht, dass es das auf der Insel nicht gibt.

Du kannst auch schreiben: "Ihr habt Kinder aber keine Windeln." Oder: "Wenn alle Leute Heuschnupfen haben, habt ihr ein Problem."

"Bei euch bricht Schweinegrippe aus und 4 Blitze haben eure 4 Schiffe zerstört, was macht ihr dann?"

Willst du mich jetzt in diesem Forum ständig auf diese Weise nerven?

Daher geht die Geschichte wie folgt weiter:

Vier Blitze schlugen in unsere Boote ein, woraufhin alle versanken, mitsamt allen Vorräten. Wir konnten gerade noch ein paar Leuchtraketen abfeuern, woraufhin wir 48 Stundne, am Morgen des 23.Juni, von der griechischen Marine gerettet wruden.

dAs Projekt ist damit gestorben. Die Blitze enstanden in einem Tiefdruckgebiet namens Elias.

 

Und weils so schön war, simulieren wir gleich was neues, und um das Cash-Forum nich tunnötig zu nerven, verzichte ich auf die Eröffnung eines neuen Themas und starte hier:

Wir simulieren, dass ich und weitere Leute, die dies wollen, in den Stadtrat (Exekutive) einer mittleren Stadt (zB Dietikon) gewählt worden sind im Februar 2014.

So ist es die ideale Simulation: Wir wären bis zu 7 Leute und wir könnten unterschiedliche Anträge einbringen und müssten uns auf einen Beschluss einigen.

Also wer ist dabei?

Wir machens so: Die ersten drei , die sich melden, haben je 2 Stimmen (sind 2 Stadträte), der letzte hat eine Stimme. (3 mal 2 und 1 macht 7).

So, wir beginnnen am Montag, 31.März 2014, konstuierende Sitzung des Stadtrates Dietikon.

Ich spiele die beiden neu gewählten Stadträte Alexandra Thalmann (SVP) und Walter Walter (AL).

Walter Walter möchte gerne Sozialvorstand werden und Frau Thalmann Sicherheitsvorsteherin.

Darüber wird an der konstuierenden Sitzung entschieden, die hiermit eröffnet ist.

Also gesellt euch dazu und wir sehen, wie die Amtsverteilung abläuft.

 

20.06.2013 08:15
Bild des Benutzers Elias
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Petrosilius Zwackelmann hat am 19.06.2013 - 17:33 folgendes geschrieben:

ir haben zahlreiches Material mitnehmen können vom Festland, da alle 100 Leute ihr Vermögen zusammen gelegt haben. Das Vermögen betrug 5,2 Millionen Euro (eine einzige Person hatte ca 4,9 Millionen EUR Vermögen, dh 1 Reicher ist dabei).

UNd du stellst dich wirklcih mühsam an.

Der einzige Fehler, den du mir bis jetzt begründen konntest, war das WC-Problem. Das hatte ich als Einziges nicht bedacht.

 

Internet braucht man nicht. Die Laptops sind zur Datenverwaltung. Weisst du, Laptops gabs schon vor 10 Jahren und damals gab es so gu wie kein mobiles INternet.

Ihr habt 4 Schiffe, aber keine Ahnung, was es alles dazu braucht, damit ihr in internationalen Gewässern herumkurven dürft. Schiffe sind sauteuer.

Das Geld des Reichen langt nirgends hin.

Wer redet von mobilen Internet? Man kann es via Festnetz betreiben. Das gibt es auf der Insel zwar auch nicht, weil die gesamte Infrastruktur fehlt. Es gibt kein Kommunikationsmittel wie Telefon, mit dem ihr untereinander oder mit der Aussenwelt kommunizieren könnt. Keine Strassen, kein Bauland. Bäume müssen zuerst gerodet werden. Mücken & Krabbeltiere versüssen den Schlaf.

Ich weiss nicht, ob man dort ewig in Zelten leben will, falls nicht, viel Spass beim Häuser bauen. Kalt wird es dort wohl nie, Tsunamis und Unwetter auch nicht.

Lebensmittel für 3 Monate? Und was dann? Was ist mit Saatgut, Ackerland, Humus, Dünger. Gibt es Nutztiere? Wenn ja, wer pflegt sie und kümmert sich um deren Fortbestand?

 

Immerhin lebt man dort frei von jeglich legalen und illegalen Drogen.

 

 

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

19.06.2013 17:33
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Elias hat am 19.06.2013 - 08:19 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 18.06.2013 - 17:51 folgendes geschrieben:

Wieso Treibstoff und Generator?

Das Pionierfahrzeug und das Grosslöschfahrzeug wird statistisch gesehen etwa 0.5 Einsätze haben. Dh die sind im Schnitt alle 2 Jahre überhaupt im Einsatz. Natürlich führen wir wöchentliche Feuerwehr-Übungen durch, bis alle alles können. Aber auch so hält der Treibstoff lange genug.

Habe ich schon den 25'000L-Tanklaster mit Treibstoff erwähnt? Dieser kann ja mehrmals im jahr neu befüllt werden am Festland.

Habe ich schon die 19m2 Solarzellen erwähnt, welche den benötigten Strom liefern und in Flüssigsalz zwischenspeichern? (Solche Projekte gibt es im grösseren Rahmen in Spanien).

Medizinische Versorgung? 1 Ärztin und 1 Pfleger und rund 1 Tonne Sanitätsmaterial dürften auf Jahre hinaus reichen. Ausser natürlich für Operationen (ab aufs Festland), und andere Spezialsachen.

Finanzieren: Einer hat uns doch 5 Millionen oder so gespendet, das Geld wurde für alle dieses Zeugs eingesetzt.

 

Du zählst hier lauter Sachen auf, die ich bereits bedacht hatte.

 

Daran denken ist eine Sache, sie aufzuzählen eine andere.

19m2 Solarzellen sind mickrig, die Zwischenspeicherung ist selbst heute nicht billig.

Die 25'000L möchtest du mehrmals pro Jahr füllen? Das wirst du bei einer Meerwasserentsalzungsanlage auch müssen.

Auf's Festland ins Spital?

Mit welchem Geld will man das alles machen?

 

 

Laptop / Internet: Wozu braucht man Laptops, wenn es kein Internet gibt?

Was ist mit der Entsorgung / Hygiene? Geht man zum Kacken auch auf's Festland?

 

 

Nein, Aufzählen und daran denken ist in diesem Falle dasselbe, da ich durch Ersteres das Zweitere nachweise.

Von welchem Geld will man das alles machen? Das schrieb ich schon im 1.Posting und habe es dir danach nochmals beantwortet:

Wir haben zahlreiches Material mitnehmen können vom Festland, da alle 100 Leute ihr Vermögen zusammen gelegt haben. Das Vermögen betrug 5,2 Millionen Euro (eine einzige Person hatte ca 4,9 Millionen EUR Vermögen, dh 1 Reicher ist dabei).

UNd du stellst dich wirklcih mühsam an.

Der einzige Fehler, den du mir bis jetzt begründen konntest, war das WC-Problem. Das hatte ich als Einziges nicht bedacht.

Internet braucht man nicht. Die Laptops sind zur Datenverwaltung. Weisst du, Laptops gabs schon vor 10 Jahren und damals gab es so gu wie kein mobiles INternet.

Auf den Laptops wäre vor allem unterrichtsmaterial, dh rund 10'000 Bücher, die den gesamten Lehrstoff vom Kindergarten bis zur Universität abdecken (ver. studienrichtungen).

Spital haben wir darum nicht auf der Insel, weil man, damit sich ein Spital "lohnt" vom Aufwand her, 10'000 Leute sein müsste.

Schau mal im aargau, mit 600'000 Einwohern: Da gibts keine 6 Spitäler, dh 1 Spital für mehr als 100'000 Einwohner. Dh für 10'000 könnte es sich noch knapp lohnen.

Oder willst du ernsthaft 2 Oprationsteams bereit stellen (weil vielleicht mal jemand ausfällt, etc). für vielleicht 2 OPs pro Jahr? (Gut, das wäre lösbar, in dem das OP-Team nebenbei auch die normale Pflege der Patienten übernimmt).

Aber du bräuchtest 2 Kardiologen (2 wg Ausfallsicherheit, etc.), 2 Innere Mediziner, 2 Neurologen, etc.

Schweizweit gibt es beispielsweise nur rund 1 Dutzend Plätze für Brandverletzungen! Dh rund 1 Platz für mehr als iene halbe Million Einwohner.

Dh Leistungen, die ein Uni-Spital erbringt, haben nicht mal Staaten wie Liechtenstein bei sich zu Hause.

Also irgendwo muss man realistisch sein.

Und bezahlen: Innerstaatlich bezahlen wir mit dem vorhandenen Geld oder Tauschhandel. Der Rest steht schon oft genug da.

 

19.06.2013 08:19
Bild des Benutzers Elias
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Petrosilius Zwackelmann hat am 18.06.2013 - 17:51 folgendes geschrieben:

Wieso Treibstoff und Generator?

Das Pionierfahrzeug und das Grosslöschfahrzeug wird statistisch gesehen etwa 0.5 Einsätze haben. Dh die sind im Schnitt alle 2 Jahre überhaupt im Einsatz. Natürlich führen wir wöchentliche Feuerwehr-Übungen durch, bis alle alles können. Aber auch so hält der Treibstoff lange genug.

Habe ich schon den 25'000L-Tanklaster mit Treibstoff erwähnt? Dieser kann ja mehrmals im jahr neu befüllt werden am Festland.

Habe ich schon die 19m2 Solarzellen erwähnt, welche den benötigten Strom liefern und in Flüssigsalz zwischenspeichern? (Solche Projekte gibt es im grösseren Rahmen in Spanien).

Medizinische Versorgung? 1 Ärztin und 1 Pfleger und rund 1 Tonne Sanitätsmaterial dürften auf Jahre hinaus reichen. Ausser natürlich für Operationen (ab aufs Festland), und andere Spezialsachen.

Finanzieren: Einer hat uns doch 5 Millionen oder so gespendet, das Geld wurde für alle dieses Zeugs eingesetzt.

 

Du zählst hier lauter Sachen auf, die ich bereits bedacht hatte.

 

Daran denken ist eine Sache, sie aufzuzählen eine andere.

19m2 Solarzellen sind mickrig, die Zwischenspeicherung ist selbst heute nicht billig.

Die 25'000L möchtest du mehrmals pro Jahr füllen? Das wirst du bei einer Meerwasserentsalzungsanlage auch müssen.

Auf's Festland ins Spital?

Mit welchem Geld will man das alles machen?

 

 

Laptop / Internet: Wozu braucht man Laptops, wenn es kein Internet gibt?

Was ist mit der Entsorgung / Hygiene? Geht man zum Kacken auch auf's Festland?

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.06.2013 23:47
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Petrosilius Zwackelmann hat am 18.06.2013 - 20:10 folgendes geschrieben:


In einer kleinen politischen Gemeinde könnte man einfach so die Macht übernehmen.


 

So eine witzige Partei im Stil der kanadischen Rhinozeros Partei würde die Parteienlandschaft durchaus beleben.

Hier einige der Ziele:

  • Widerruf des physikalischen Gesetzes der Schwerkraft (1984 durch Kandidat Richard „the Troll“ Schaller)[11]
  • Einführung von Englisch, Französisch und Analphabetismus als Kanadas drei offizielle Landessprachen[12]
  • Schaffung des weltgrößten Parkplatzes durch Asphaltierung der Provinz Manitoba[13]
  • Einebnung der Rocky Mountains, damit die Einwohner von Alberta den Sonnenuntergang über dem Pazifik sehen könnten[13]
  • Aufstauung des Sankt-Lorenz-Stroms, um Montreal zum Venedig von Nordamerika zu machen[7]
  • Abschaffung der Umwelt, weil es so schwer sei, sie sauber zu halten, und sie so viel Platz verbrauche[12]
  • Annexion der Vereinigten Staaten als drittes kanadisches Territorium nach dem Yukon und den Northwest Territories (Nunavut existierte noch nicht), um den ausländischen Einfluss auf Kanadas natürliche Ressourcen auszuschalten[14]
  • Ende der Kriminalität durch Abschaffung aller Gesetze[15]
  • Einstellung von mehr Militärkapellen, um Kanadas NATO-Verpflichtungen nachzukommen[16]
  • Allmähliche Einführung des Linksverkehrs über fünf Jahre: Anfangs sollten nur große Lastwagen und Traktoren links fahren, später auch Busse und schließlich selbst kleinere Autos und Fahrradfahrer[17]
  • Abzahlung der kanadischen Staatsschulden per Kreditkarte (Kandidat Richard „the Troll“ Schaller)[18]
  • Verringerung des Energieverbrauchs durch ein Gesetz, das einen niedrigeren Siedepunkt für Wasser vorschreibt[9]
  • Kriegserklärung an Belgien, weil die belgische Comicfigur Tim (aus Tim und Struppi) im Band Tim im Kongo ein Nashorn tötet (in der Originalversion sprengt Tim ein lebendes Nashorn in die Luft, was in deutschen Ausgaben bis 2007 jedoch meist durch ein Missgeschick des Nashorns ersetzt wurde. Der Krieg würde abgesagt, falls Belgien Miesmuscheln und einen Kasten belgisches Bier zum Hauptquartier der Rhinozerospartei in Montreal brächte – was die belgische Botschaft in Ottawa wirklich in die Tat umsetzte.)[19]
  • Anstrich der 400-km-Grenze für den kanadischen Hochsee-Fischfang in Wasserfarbe, damit kanadische Fische stets wüssten, wo sie sich befänden[7]
  • Verbot der (für ihre Kälte berüchtigten) kanadischen Winter[12]
  • Umwandlung des Trans-Canada Highway in eine Einbahnstraße[20]
  • Umtausch von Kanadas Währung in Kaugummi,[21] damit man Inflation (wörtlich: Aufblähen) und Deflation (wörtlich: Luftablassen) je nach Wunsch regeln könnte
  • Spende eines kostenfreien Nashorns an jeden aufstrebenden Künstler in Kanada[14]
  • Zählung der Thousand Islands, um zu prüfen, ob die US-Amerikaner einige gestohlen hätten[22]
18.06.2013 20:10
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weico hat am 18.06.2013 - 19:11 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 18.06.2013 - 17:51 folgendes geschrieben:

 

Du zählst hier lauter Sachen auf, die ich bereits bedacht hatte.

 

..schau dir mal den Film "Trauminsel revisited" an !

 

Darin findest du noch viel "unbedachtes" und auch die Hauptursache ,woran solche Illusionen IMMER scheitert .

http://www.movie-blog.org/2010/07/23/trauminsel-revisited-xvid-german-dtv/

 

Oder einfach mal einen realen "Insel-Simulator"  befragen:

http://www.ksta.de/region/aussteiger-kein--laissez-faire--mit-ernst,1518...

 

weico

Ok, danke. Den Film schau ich mir auf YouTube an (keine Downloadmöglichkeit gefunden son tsim Netz)

Ich kannte das Projekt nicht. Witzig, dass es auch eine griechische Insel ist.

Allerdings sind diese Leute kein eigener Staat. So wird eine Baugenehmigung (die die GmbH  beantragen muss) geredet.

 

BTW: Ich hatte noch eine andere wahnwitzige Idee:

In einer kleinen politischen Gemeinde könnte man einfach so die Macht übernehmen. Man bräuchte für die Exekutive (Gemeinderat in kleinen Gemeinden) nur 3 gute Kandidaten, und macht für diese ständig Werbung im Dorf.

Wenn man die 3 Kandidaten rein kriegt,  hat man recht viel Macht (soweit die Gemeinde überhaupt zuständig ist).

Man könnte beispielsweise nächtelang feiern (die Gemeinde würde die Bewilligung erteilen), mn könnte diverse Gesetze ans Limit ausreizen....

 

18.06.2013 19:11
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Petrosilius Zwackelmann hat am 18.06.2013 - 17:51 folgendes geschrieben:


Du zählst hier lauter Sachen auf, die ich bereits bedacht hatte.

 

..schau dir mal den Film "Trauminsel revisited" an !

 

Darin findest du noch viel "unbedachtes" und auch die Hauptursache ,woran solche Illusionen IMMER scheitert .

http://www.movie-blog.org/2010/07/23/trauminsel-revisited-xvid-german-dtv/

 

Oder einfach mal einen realen "Insel-Simulator"  befragen:

http://www.ksta.de/region/aussteiger-kein--laissez-faire--mit-ernst,1518...

 

weico

18.06.2013 17:51
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Elias hat am 18.06.2013 - 08:27 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 17.06.2013 - 17:49 folgendes geschrieben:

Elias hat am 17.06.2013 - 16:36 folgendes geschrieben:

Auf einer Insel braucht es kein Geld.

Man muss froh sein, wenn man überlebt.

Das verstehe ich nicht. Wieso sollte eskein Geld brauchen? In der SChweiz braucht man kein Geld. Man muss froh sein, wenn man überlebt.

Die Insel darf sehr wohl Geld haben. Und Überleben tut man durch die mitgebrachten Güter (inkl. Pflanzen- und Gemüsesamen, etc).

Das Geld kann notwendig sein zur Vereinfachung des Handels.

Und worin sollte die Schwierigkeit im Überleben bestehen?

Du brauchst für deine Trinkwasseranlage, Pionierfahrzeug, Laptops etc.  Treibstoff bzw. einen Generator.

Entsalztes Wasser und Trinkwasser ist nicht das selbe. Trinkwasser aus Salzwasser herzustellen ist aufwendiger.

An die medizinische Versorgung hat keiner gedacht.

Kommt dazu, dass man nicht nur die Anlagen braucht, sondern auch Fachleute, die sie warten und reparieren können.

Und jemand muss die Anlagen erst mal finanzieren. Daran wird das Vorhaben schon scheitern

Wieso Treibstoff und Generator?

Das Pionierfahrzeug und das Grosslöschfahrzeug wird statistisch gesehen etwa 0.5 Einsätze haben. Dh die sind im Schnitt alle 2 Jahre überhaupt im Einsatz. Natürlich führen wir wöchentliche Feuerwehr-Übungen durch, bis alle alles können. Aber auch so hält der Treibstoff lange genug.

Habe ich schon den 25'000L-Tanklaster mit Treibstoff erwähnt? Dieser kann ja mehrmals im jahr neu befüllt werden am Festland.

Habe ich schon die 19m2 Solarzellen erwähnt, welche den benötigten Strom liefern und in Flüssigsalz zwischenspeichern? (Solche Projekte gibt es im grösseren Rahmen in Spanien).

Medizinische Versorgung? 1 Ärztin und 1 Pfleger und rund 1 Tonne Sanitätsmaterial dürften auf Jahre hinaus reichen. Ausser natürlich für Operationen (ab aufs Festland), und andere Spezialsachen.

Finanzieren: Einer hat uns doch 5 Millionen oder so gespendet, das Geld wurde für alle dieses Zeugs eingesetzt.

 

Du zählst hier lauter Sachen auf, die ich bereits bedacht hatte.

 

18.06.2013 08:27
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Petrosilius Zwackelmann hat am 17.06.2013 - 17:49 folgendes geschrieben:

Elias hat am 17.06.2013 - 16:36 folgendes geschrieben:

Auf einer Insel braucht es kein Geld.

Man muss froh sein, wenn man überlebt.

Das verstehe ich nicht. Wieso sollte eskein Geld brauchen? In der SChweiz braucht man kein Geld. Man muss froh sein, wenn man überlebt.

Die Insel darf sehr wohl Geld haben. Und Überleben tut man durch die mitgebrachten Güter (inkl. Pflanzen- und Gemüsesamen, etc).

Das Geld kann notwendig sein zur Vereinfachung des Handels.

Und worin sollte die Schwierigkeit im Überleben bestehen?

Du brauchst für deine Trinkwasseranlage, Pionierfahrzeug, Laptops etc.  Treibstoff bzw. einen Generator.

Entsalztes Wasser und Trinkwasser ist nicht das selbe. Trinkwasser aus Salzwasser herzustellen ist aufwendiger.

An die medizinische Versorgung hat keiner gedacht.

Kommt dazu, dass man nicht nur die Anlagen braucht, sondern auch Fachleute, die sie warten und reparieren können.

Und jemand muss die Anlagen erst mal finanzieren. Daran wird das Vorhaben schon scheitern

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.06.2013 22:16
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Materialliste aktuell

So, die Materialliste war nicht komplett, hier nun die komplette Liste:

 

  • Zwei Entsalzungsanlagen um Trinkwasser aus Meerwasser zu gewinnen.
  • 1 Tonne Lebensmittel (ausreichend für alle Bewohner für ca 3 Monate).
  • Pflanzensamen von 20 ver. Pflanzen (ausreichend für 2 Jahre).
  • 2 Grosslöschfahrzeuge (GLF) (wie in Opfikon) und 2 Pionierfahrzeuge (technische Rettungen etc), beide jeweils mit vollster Ausrüstung.
  • 1 Rettungswagen.
  • 1 Tanklastwagen mit 25'000 L Diesel. (Mehr macht keinen Sinn, weil Diesel nicht ewigs haltbar ist).
  • Diverse Werkzeuge zum Bau von Holzhütten etc.
  • 1 (leerer) Wassertank, 4m Durchmesser, 10m hoch (40'000 L) als Löschwasservorrat (GLF-Pumpe geht kaputt von Salzwasser). Kann auch Regenwasser sammeln und reinigen.
  • 10 grosse Zelte für die Anfangszeit
  • Komplettes Material und Werkzeug für den Bau von insgesamt 2 km Strasse (5m Breite)
  • Rund 1 Tonnen Sanitätsmaterial (Desinfektionsmittel, Verbände, Rettungsdecken, diverses anderes Material)
  • 4 Betäubungsgewehre mit 60 Betäubungspfeilen, 4 "Mehrzweckwerfer" mit 400 Schuss Gummischrot (Vertreibung wilder Tiere und Angreifer), 4 MP-7 mit 800 Schuss
  • Silbermünzen aus 999er Silber in dieser Stückelung: 100'000 mal 0.1 Geld, 10'000 mal 1 Geld, 2'000 mal 5 Geld, 200 mal 50 Geld, 100 mal 100 Geld und 10 mal 1'000 Geld. Insgesamt 60'000 Geld. Die Münzen wurden vorher geprägt und mitgenommen. Das Geld wird am ersten Tag verteilt, jeder Bürger erhält 600 Geld. Es wird kein weiteres Geld hergestellt.
    Der Wechselkurs des Geldes wird immer fix festgelegt, dh die Preise der Waren werden festgelegt.
  • 18 Funkgeräte mit Aufladbaren Akkus (36 Akku-Einheiten)
  • Solarzellen, rund 18 m2 Gesamtfläche, ausreichend um später warmes Wasser zu haben und um Kleingeräte aufzubauen
  • 50 Laptops, mit Ersatzakkus, mit Lernmaterial vom Kindergarten bis zum Hochschulstudium für den späteren Unterricht.
  • Dutzende Stromkabel verschiedenster Länge
  • 12 Kochherde à 2 Platten, mit Strom-Versorgung (Speisung durch Solarzellen).
  • 4 Schiffe (mit diesen wurde das Material transportiert) mit vollen Tanks (vor Abfahrt gefüllt)
  • Atemschutzabfüllstation (für 300 Bar-Flaschen)
  • 5 VW T5, davon 2 für polizeiliche Aufgaben, 1 für Zivilschutz (inkl. Feuerwehr), 1 für allgemeine Transport-Aufgaben, 1 für öffentlichen Verkehr. Die Fahrzeuge wurden auf Elektro-Motoren umgerüstet und sind leicht geländegängig. Höchstgeschwindigkeit 80 km/h. Reichweite 120 km.
  • Diverses Instandhaltungs- und Ersatzmaterial für die Schiffe und Autos. Plus Werkzeuge.

Jeden Freitag fährt eines der Schiffe (Platz für 35 Passagiere) um 12 und 18 Uhr auf das griechische Festland. Um 15 Uhr ist die Rückfahrt möglich.

Am Sonntag fährt das Schiff um 18 Uhr zurück zur Insel und um 21 Uhr aufs Festland. Am Montag um 12 Uhr fährt es zurück auf die Insel.

Damit sind regelmässige Transportwege sowie Reisemöglichkeiten gemacht.

Der Abend verlief bisher ruhig. Zwei Personen aus dem Inselrat (Exekutive) halten in der Nacht zusammen Wache.

Sorgen machen uns einzige die neun Griechen, die sich als "Patrioten" bezeichnen, und auf der Insel eine Ecke für sich besetzen und uns nach eigenen Angaben vertreiben wollen.
Unsere Nachtwache wäre gegen wilde Tiere, aber nun müssen wir mehr acht gebena uf die wilden Griechen.

 

17.06.2013 19:00
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Der Tag ist zu Ende.

Zwei ältere Personen sind fast kollabiert in der Hitze, weil sie sich (freiwillig!) überanstrengt hatten.

Zum Glück war unsere Ärztin und unser Pfleger gerade anwesend. Den beiden Betroffenen geht es inzwischen wieder gut.

Fünf Jugendliche waren während 2 Stunden verschwunden, und konnten mittels Boot aufgefunden werden. Sie schwammen um die Insel herum.

Ansonsten haben wir die Zelte alle aufgestellt.

Die Solarzellen wurden als erstes aufgestellt. Wir haben Flüssigsalz als Zwischenspeicher, dh nach einem sonnigen Tag können wir bis zu 16 Stunden Energie haben. Im Winter sind es halt nur 4-6 Stunden dh bis 22 Uhr.

Bisher läuft alles nach Plan, mehr oder weniger.

 

Das Wichtigste ist Langfristig eine gute Bildung. Zum einen die Allgemeinbildung.

Andererseits auch in Sachen Demut, Mitgefühl, Gerechtigkeit.

Wir wollen eine neue Generation von Leuten nach unserem Ableben hinterlassen, die alles daran setzt, ein Paradies auf dieser Insel aufzubauen.

Denn so braucht es keine komplizierten Organe wie mehrere Gerichtsinstanzen, wenn jede Einzelinstanz schon alle Mühe in eine korrekte Arbeit rein steckt.

Die Staatliche Gewaltenteilung wird wie folgt aufgeteilt:

Inselrat: 12 Personen (je 1 Person aus jedem Geschlecht und aus dem Altersbereich 14-25, 25-50 und 50-75 Jahre) Dies ist die Exekutive, wobei 5 Mitglieder aus dem kleineren Dorf und 7 Mitglieder aus dem grösseren Dorf stammen müssen. Dh das kleinere Dorf ist übervertreten.

Inselversammlung: Hier drin sind alle Inselbewohner drin. Monatliches Treffen. Gibt dem Inselrat Aufträge, gibt Geld für den Inselrat frei, hat quasi die parlamentarischen Funktionen. Hier hat nur Stimmrecht, wer in keinem anderen Organ ist.

Justiz: Für jedes Dorf 1 Einzelrichter (gegenseitige Vertretung) und 1 Staatsanwalt (ggs. V.). Der Staatsanwalt stellt Ermittlungsaufträge an den Einzelrichter, welcher Untersuchungs- und Sachrichter in einem ist.

Verfassungsgericht: Urteilt über die Einhaltung der Verfassung, kann auf Beschwerde hin jeden Entscheid jeder anderen Stelle aufheben. Der Aufbau ist gleich wie beim Inselrat, die Mitglieder dürfen aber in keinem anderen Organ (ausser Inselversammlung) sein.

Jedes der obigen Organe hat eine eigene Verwaltung und ist ein Nebenamt.

Die Polizei untersteht dem Inselrat, ist aber an Urteile des Verfassungsgerichtes stärker gebunden als an Anweisungen aus dem Inselrat.

Die Organe sind frei, Teile ihrer Aufgaben an untergeordnete Verwaltungsstellen oder an Einzelmitglieder zu delegieren.

Der Inselrat hat seine Aufgaben am 17.Juni 2013 aufgenommen. Er wird aus der jeweiligen Gruppe (zB Frauen 14-25 Jahre wählen eine Person aus ihrer Gruppe) auf 1 Jahr gewählt.

Verwaltungsangestellte und Polizisten gibt es vorläufig nicht. Jede Behörde nimmt die Aufgaben selber wahr, so gut es geht. Polizeiliche Aufgaben werden direkt durch den Inselrat ausgeübt.

Die Justiz-Organe (ohne VerGer) nehmen ihre Arbeit am 1.Januar 2014 auf. Das Verfassungsgericht am 1.Januar 2015.

Amtszeiten beginnen immer am 1.Januar, Wahlen sind im November davor. Der erste Inselrat ist vom 17.Juni bis 31.Dezember 2013 verkürzt im Amt.

Dh heute ist der Status so:

36 Leute sind unter 18 Jahre jung. Insgesamt sind 22 Leute unter 14 Jahre.

Dh die Altersstruktur ist wie folgt:

0-14 Jahre (dh bis 13.9999 Jahre): 22

14-25 Jahre: 27

25-50 Jahre: 48

50-75 Jahre: 3

Von 100 Leuten sind also 78 (ab 14 Jahre) zu einem politischen Amt fähig.

Im Vollausbau benötigt es 12 Inselräte, 2 Einzelrichter, 2 Staatsanwälte, 12 Verfassungsrichter.

Das sind 28 Leute. Diese Zahl erhöht sich nicht weiter, ausser eben durch Angestellte der Organe, wenn die Arbeitslast zu sehr steigt.

Die 28 Behördenmitglieder müssten, bei Erhöhung auf ein 40-Stunden-Pensum pro Woche durchaus 1'000 (Inselrat) bis 10'000 Einwohner (Verfassungsgericht) verkraften können.

Alleine durch Fortpflanzung wird sich die Bevölkerung nur um etwa 5-10% pro Jahr erhöhen.

Aussenstehende lassen wir nur begrenzt rein, maximal 50 Leute pro Jahr.

Für die 49 Schüler (wir gehen bis 25 Jahre zumindest Teilzeit in die Schule) werden übrigens 5 allgemeine und  5 spezielle (zB Werken) Klassenzimmer gebaut. 12 Lehrer werden den Unterricht sicher stellen.

Die Lehrer unterstehen ebenfalls direkt dem Inselrat bzw später ienem Mitglied davon.

Diesen Monat werden sicher mit dem Aufbau grundlegender Infrastruktur beschäftigt sein.

An den heissen Tagen wird von 8-12 Uhr gearbeitet sowie von 21-22 Uhr.

Der Schulunterricht ist jeweils erst ab 10 Uhr, weil Forschungen zeigen, dass Jugendliche erst dann richtig aufnahmefähig sind.

Ein Teil des Unterrichts ist für alle gleich (zB was auf der Insel gerade läuft, etc). Die restlichen Teile sind faktisch Individualunterricht. (6 Allgemein-Lehrer unterrichten 49 Schüler, dh ca 9 Schüler pro Lehrer).

 

17.06.2013 18:34
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PZ, du weisst doch sicher wo man gratis filme im internet finden kann. wenn nicht, schau mal die nachrichten bei 20min durch oder konkret: such nach dem stichwort "kino".

ich empfehle dir die serie "lost" vollständig zu gucken. die serie hat unglaubliche wendungen. sie kann zwischendurch bizarr oder langweilig erscheinen, aber es lohnt sich, jede einzelne folge zu schauen, wenn du die zeit findest.

besonders die figur "sawyer" ist einer, der sich mit macht und handel kennzeichnet. du wirst schnell merken, warum geld nicht gebraucht wird. es braucht lediglich ein kommunikationsmittel, damit sich alle miteinander verständigen können und eine sinnvolle aufgabe für jeden.

17.06.2013 17:49
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Elias hat am 17.06.2013 - 16:36 folgendes geschrieben:

Auf einer Insel braucht es kein Geld.

Man muss froh sein, wenn man überlebt.

Das verstehe ich nicht. Wieso sollte eskein Geld brauchen? In der SChweiz braucht man kein Geld. Man muss froh sein, wenn man überlebt.

Die Insel darf sehr wohl Geld haben. Und Überleben tut man durch die mitgebrachten Güter (inkl. Pflanzen- und Gemüsesamen, etc).

Das Geld kann notwendig sein zur Vereinfachung des Handels.

Und worin sollte die Schwierigkeit im Überleben bestehen?

17.06.2013 16:36
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Auf einer Insel braucht es kein Geld.

Man muss froh sein, wenn man überlebt.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.06.2013 15:11
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Bei der Materialliste hatte ich noch ein System zur Befüllung der Atemschutzgeräte (im GLF) vergessen... Dies ist auch dabei.

 

Das Geldsystem ist dadurch nun auch definiert:

Das Geld ist nicht direkt gedeckt, aber die Gesamtmenge ist begrenzt. Dadurch dass vorläufig kein neues Geld in Umlauf kommt, sinkt das reale Geld (weil ein Teil des Geldes verloren geht oder von einigen "gesammelt" wird etc). Dh es kommt kaum zu einer Inflation.

Auch durch die Zunahme der Bevölkerung wird das Geld pro Kopf weniger.

Die Bewohnerversammlung (Oder Inselversammlung?) hat schon folgendes festgesetzt:

Der Stundenlohn jedes Arbeiters beträgt 10 Geld.

1 1,5kg Weissbrot kostet 1 Geld.

1 Kokosnuss kostet 1 Geld.

1 Tonne Trinkwasser kostet 10 Geld.

Das wichtigste ist aber der Lohn:

1 Stunde körperlicher Arbeit kostet 10 Geld. Bei sehr schwerer Arbeit (hohes Gewicht, etc.) kann es auf 15 Geld erhöht werden. Arbeit ohne körperliche Tätigkeit kostet 8 Geld pro Stunde. Der Inselrat kassiert 10 Geld pro Stunde (auch für Sitzungen, etc).

Der Preis von Gegenständen ist frei verhandelbar. Die Löhne hingegen sind nun fixiert.

Jeder Einwohner hat also so viel Startgeld wie 60 Arbeitsstunden Wert sind. Das Geld der Kinder wird von deren Eltern verwaltet und in einem Buch die Ein- und Ausgaben festgehalten und begründet.