Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

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17.06.2010 15:49
#1
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Guten Tag

hab erst kürzlich mal gelesen das jeder 4. Schweizer Bürger ein Millionär sei?

Etwa ums Jahr 2005 ging mal von einen prozentualen Anteil von 4 % der Gesamtbevölkerung aus die 1 Million und mehr als Vermögen besitzen.

Wie kommen die neuen Statistiken an die neuen Zahlen ?

Wurden da die Pensionskasse miteingerechnet?

Kann mir schwer vorstellen das wenn ich über die Strasse laufe jeder Vierte ein Millionär ist :?

Natürlich im übertragenene Sinn!

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querschuesse.de

13.02.2015 15:43
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So erkennen Sie Millionäre

Haben Sie sich auch schon gefragt: Wie handelt ein typischer Millionär von nebenan? Und woran erkennt man einen der 280'000 Millionäre in der Schweiz?

Auf der Rangliste der Länder mit den meisten Millionären steht die Schweiz weltweit auf Platz acht. Hier beträgt die Zahl der High Net Worth Individuals (HNWI) etwa 282'300. 

Mehr Millionäre gibt es in den USA mit 3,4 Millionen, in Japan (1,9 Millionen) und in Deutschland (1 Millionen). Doch wie erkennt man ein «Millionär von nebanan», der über ein Anlagevermögen von 1 Million Dollar bis 5 Millionen Dollar verfügt?

Leicht erkennbar dürften diese nämlich nicht sein, wie das amerikanische Branchenportal «Business Insider» schreibt. Doch mit diesen folgenden Tipps könnte es klappen.

  • «Ein Millionär gibt grundsätzlich weniger aus, als er verdient.» Sein Mantra: Auf lange Sicht ist es besser, wenn man anonym reich ist als trügerisch arm.
  • «Ein Millionär weiss, dass Geduld eine Tugend ist.» Denn über Nacht sind noch nicht viele Millionäre geworden. Ein Vermögen wird nach und nach aufgebaut, mit fleissig Geld sparen und dies über mehrere Jahrzehnte.
  • Wenn Sie in das bescheidene Drei-Bett-Zwei-Bad-Haus eines Millionärs auf Besuch gehen, dann kriegen Sie keinen qualitativ hochstehenden Kaffee. «Bei einer Mitfahrgelegenheit chauffiert er Sie zudem in seinem zehnjährigen sparsamen Auto.»
  • «Ein Millionär bezahlt seine Kreditkartenschulden jeden Monat.» Er sei intelligent genug, um ein wichtiges Prinzip zu verstehen: «Wenn er sich etwas nicht leisten kann, dann kann er es sich auch nicht leisten.»
  • «Ein Millionär hat früh erkannt, dass Geld nicht glücklich macht.» Besser sei es, sich auf das Erreichen finanzieller Freiheit zu konzentrieren.
  • «Ein Millionär vergisst nie, dass finanzielle Freiheit ein Geisteszustand ist, der von einem schuldenfreien Leben kommt.» Im besten Fall könne der Zustand unabhängig vom Einkommen erreicht werden.
  • «Ein Millionär weiss, dass ein Zweit-Job nicht nur das Bankkonto schneller füllt, sondern Sie zugleich mehr beschäftigt.» So könne man weniger von dem ausgeben, was man bereits habe.
  • «Ein Millionär weiss, dass Geld wie ein Kleinkind ist: Es ist nicht in der Lage, sich selber zu führen.» Man könne nicht erwarten, dass Geld ohne irgendeine glaubwürdige Form von Verwaltung wächst und reift. 
  • «Ein Millionär glaubt fest daran, dass man sich zuerst selbst finanzieren muss.» Dies sei ein wesentlicher Grundsatz der persönlichen Finanzen und eine gute Möglichkeit, Ersparnisse aufzubauen und sich Haushaltsdisziplin einzuimpfen.
  • «Ein Millionär kann nicht nachvollziehen, wenn man sein Leben lang etwas tut, was man nicht geniesst.» Klar sei es möglich, reich zu werden, aber das Leben sei zu kurz.
  • «Ein Millionär weiss, dass gescheitertes Planen das gleiche wie geplantes Scheitern ist.» Er weiss auch, dass bei den wenigen Millionäre, die es ohne einen Plan schafften, pures Glück dahinter steckt. Es genüge nicht zu erklären, dass man finanziell frei sein wolle.
  • «In der Zeit, als er seine Sparziele setzte, scheute der Millionär nicht davor, in grossen Visionen zu denken.» Finanzieller Erfolg verlange eine Vision, die deutlich grösser sei als man momentan glaube.
  • Sie werden finanzielle Fehler machen. «Doch im Laufe der Zeit fanden Millionäre heraus, dass harte Arbeit oft helfen kann, eine Menge finanzielle Fehler aufzuwiegen.»
  • «Ein Millionär erkennt, dass man ein Dummkopf ist, wenn man sich nicht gegen Risiken versichert.» Das Potenzial für Konkurs sei da und könne mehrere Gründe haben: Tod des Haupternährers, Scheidung oder eine Behinderung, die zu einem Verlust der Arbeit führt.
  • «Ein Millionär versteht es, dass Zeit ein Verbündeter der Jugend ist.» Er hatte das Glück, das Sparen bereits frühzeitig in seinen Zwanzigern zu beginnen, so dass er die Macht des Zinseszinses maximal ausnutzen konnte.
  • «Ein Millionär weiss um kluge Altersvorsorge und steckt automatisch einen Teil seines Gehalts sukzessive in den Aufbau der Vorsorge und in andere Sparkonten.» Geld, das man nicht sieht, könne man auch nicht ausgeben.
  • «Auch wenn ein Millionär seinen Job liebt, braucht er nicht mehr zu arbeiten.» Denn alles, was er besitzt, ist seit Jahren bereits bezahlt. :roll: (Da ist es wieder, das Thema Steuern, Lebenshaltungskosten und speziell Ferien)
  • «Den Millionär lässt es kalt, dass sein Nachbar ein überteuertes Luxus-Auto fährt und in einem übergrossen Luxus-Haus wohnt.»
  • «Nach sechs Monaten gibt der Millionär auf, nach seiner ausgeliehenen Gartenschere zu fragen.» Er kauft sich eine neue Schere, weil er es sich leisten kann.

http://www.finews.ch/news/finanzplatz/12832-hnwi-schweiz-tipps

 

Noch kürzer zusammengefasst

Wer nicht nur wegen der Vorsorge Vermögens-Millionär wurde oder noch wird, der weiss höchst wahrscheinlich, was ein Struki ist und wie sich Dividenden / Verrechnungssteuern auf die Steuererrechnung auswirken.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.06.2012 08:19
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Zürich (awp/sda) - Vor allem dank des Aufschwungs in den Schwellenländern ist die Zahl der Dollar-Millionäre weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr verfügten weltweit 11 Mio Menschen über ein Vermögen von mindestens 1 Mio USD.


Das sind 0,8% mehr als im Vorjahr, wie die Beratungsgesellschaft Capgemini am Dienstag zu ihrem 16. Bericht über die weltweiten Vermögen (World Wealth Report 2012) mitteilte.


Da aber insbesondere Superreiche mit über 30 Mio USD Vermögen angesichts von Börsenturbulenzen und Schuldenkrise Einbussen erlitten, ging das Vermögen aller Dollar-Millionäre um 1,7% auf 42'000 Mrd USD zurück. Es ist die erste Abnahme seit der Finanzkrise 2008.


Das Gesamtvermögen nahm demnach in allen Regionen ausser im Nahen Osten ab. Erstmals am meisten Dollar-Millionäre lebten in der Region Asien/Pazifik. Hier stieg die Zahl um 1,6% auf 3,37 Mio. In Nordamerika gab es hingegen einen Rückgang um 1,1% auf 3,35 Mio.


SCHWEIZ UNTER DEN TOP 10


In der Schweiz nahmen sowohl die Zahl der Dollar-Millionäre als auch deren Vermögen zu. Dazu dürfte neben Wirtschaftswachstum, höherer Sparneigung und gestiegenen Immobilienverkaufs-Erlösen beigetragen haben, dass durch die Frankenstärke die in Dollar berechneten Vermögen wechselkursbedingt gestiegen sind. So nahm die Zahl der Schweizer Dollar-Millionäre um 3,6% auf 252'000 zu.


Die Schweiz liegt damit unverändert auf Platz acht der Länder mit den meisten Dollar-Millionären. In den Top-Drei-Ländern USA, Japan und Deutschland leben 53,3 (Vorjahr: 53,1)% aller Dollar-Millionäre.


Den stärksten Zuwachs unter den ersten zwölf Ländern konnte laut Capigemini Brasilien verbuchen. Die Beratungsgesellschaft stützt sich in ihrem Bericht auf Statistiken von Weltbank, IWF, OECD, Zentralbanken und anderen Organisationen sowie finanzmathematischen Berechnungen, nicht aber auf Befragungen.


PROZESS-VERLAGERUNGEN EMPFOHLEN


Das Umfeld für Vermögensverwalter sei schwierig, sagte Capgemini-Experte Herbert Hensle bei der Präsentation des Berichts vor Journalisten in Zürich. Anleger, insbesondere jüngere Erben, seien weniger langfristig orientiert, die Ansprüche stiegen und die Regulierung nehme zu.


Capgemini rät den Vermögensverwaltern, Skaleneffekte zu nutzen, also möglichst die Volumen zu steigern und die Kosten zu limitieren. Daher sollten Prozesse weiter zentralisiert und automatisiert werden, sagte Hensle.


Eine Möglichkeit sei die Verlagerung von Standardprozessen an kostengünstige Standorte wie Indien oder Malaysia. Die Schweizer Banken müssten sich davon verabschieden, alles selber machen zu wollen. Andererseits könne die Kundenberatung verbessert werden.


Quelle: www.nzz.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

01.06.2012 17:14
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1...2...3...4...1... pech gehabt :wall: ... bin keine 4 Sorry 2 nach pphn eh nicht mehr...

save the world its the planet with chocolate...

01.06.2012 10:18
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Jeder zehnte Schweizer ist Millionär

2011 hat die Zahl der Millionäre in der Schweiz zugenommen. Damit weist das Land weltweit weiterhin die höchste Dichte an Superreichen auf.

Pro 100'000 Haushalte leben hierzulande 11 Multimillionäre, von denen jeder mehr als 100 Mio. Dollar Vermögen hat. Damit liegt die Schweiz vor Singapur (10 Superreiche) und Nachbarin Österreich ( 8 ).

Insgesamt wohnten im vergangenen Jahr 366 dieser Superreichen in der Schweiz, wie der Weltvermögensreport der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) zeigt, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das sind gleich viele wie 2010.

Statistisch gesehen sind die Schweizer Haushalte die reichsten der Welt. Im Durchschnitt besitzen sie ein Vermögen von 603'000 Dollar. Darin allerdings die Pensionskassengelder eingerechnet. Damit liegen die Schweizer Haushalte mit weitem Abstand vor der Nummer zwei Japan (329'000 Dollar) und den Niederlanden (316'000 Dollar).

Die Zahl der Millionäre in der Schweiz hat im vergangenen Jahr um 5000 auf 322'000 zugenommen. Das ist beinahe jeder 10. Haushalt, womit die Schweiz die höchste Millionärsdichte der westlichen Hemisphäre hat. Dichter angesiedelt sind die Reichen nur noch in Singapur, wo 17,1 Prozent der Haushalte die Millionengrenze überschreiten, in Katar (14,3 Prozent) und in Kuwait (11,8 Prozent). http://www.cash.ch/news/topnews/jeder_zehnte_schweizer_ist_millionaer-11...

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Benjamin Franklin

30.09.2011 08:16
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Kapitalist wrote:

Verzicht zu üben, nur weil man ein finanzielles Ziel hat, scheint mir nicht erstrebenswert zu sein.

Richtig. So macht das Leben keinen Spass. Viel Geld macht nicht glücklich, es beruhigt bestenfalls. Man kann sich zwar viele schöne Dinge leisten und sich eine kurze Phase "Glück" erkaufen. Mit der Zeit wird dieser Besitz zur Gewohnheit und das Gefühl lässt nach. Es gibt viele Menschen, die fast nichts haben und trotzdem jeden Tag Zufriedenheit ausstrahlen.

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Benjamin Franklin

29.09.2011 19:56
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

bvg75 wrote:

Ich möchte auch mal meine Meinung zu diesem Thema sehr interessanten Thema äussern.

Ich habe in meinem bisherigen Leben (bin 35 Jahre alt) drei Phasen durchgemacht. Zunächst war ich während dem Studium am Jobben. In dieser Zeit habe ich mit ca. 2'000 Franken pro Monat gelebt. Ich lebte wie ein typischer Student: Möbel vom Brocki, Essen aus der Büchse und Wohnen in einem subventionierten Studenten-Wohnheim (in einer 9er-WG). Dazu noch ein ÖV-Jahres-Abo. In die Ferien ging es in der Regeln in Gruppen und mit Rucksack und Zelten und oftmals mittels Autostopp. Ich war mir damals (im Alter zwischen 20 und 24) sehr sicher, dass ich auch später nie mehr als 2'000 Franken zum Leben brauchen werde, weil ich ja alles hatte um glücklich zu sein! Also nahm ich mir vor, auch nach dem Studium niemals mehr als 50% zu arbeiten. Wozu auch? Ich hatte mit den 2'000 Stutz pro Monat die geilte Zeit meines Lebens!

Dann lernte ich kurz vor Ende des Studiums eine Frau kennen, mit der ich die nächsten 6 Jahre zusammen war und ursprünglich auch noch länger zusammen bleiben wollte. Diese Frau war besessen davon, eines Tages (am liebsten heute als morgen) Millionär zu werden und nicht mehr (oder nur noch teilzeit) arbeiten zu müssen. Dies hatte zur Folge, dass ich zunächst während zwei Jahren 100% arbeitete und danach - als ich merkte, dass es viel zu lange dauern würde bis zur Million - während vier Jahren bis zu 200% bei fünf verschiedenen Arbeitgebern krüppelte...

Wir verzichteten auf sehr Vieles und legten fast jeden Rappen zur Seite. Irgendwann wachte ich auf und merkte, dass es so nicht weiter gehen konnte! Ich fragte mich ernsthaft, ob es sich tatsächlich lohnen würde, das Leben zu verpassen, nur um eines Tages mal Millionär sein zu können! Ich war vom Dauerstress und der Arbeit körperlich und auch seelisch am Ende. Was brachte es mir, jeden Monat 5'000 Franken auf die Seite legen zu können, wenn ich das Leben nicht mehr leben konnte?

Ich fühlte mich unglücklich, depressiv, phasenweise sogar lebensmüd. Ich erkannte, dass mich die Aussicht auf einen sich abzeichnenden Reichtum bei Weitem nicht so glücklich machte, wie ich es war, als ich einfach mein Leben lebte und an nichts weiteres dachte! Da wusste ich, dass ich einen Schnitt machen musste! Dies tat ich und trennte mich von meiner Freundin.

Ich versuchte mein früheres Leben wieder zu finden. Doch dies war gar nicht so einfach nach einer so langen Monotonie! Kam noch dazu, dass man nicht gut für immer ein Studentenleben leben konnte. Irgendwann musste der Moment kommen, in welchem man Verantwortung übernehmen sollte. Sei es im Beruf oder im Privatleben (Familienplanung). Als "ewiger Student" wollte ich auf keinen Fall enden!

Heute habe ich mich für einen Mittelweg entschieden. Mein Ziel ist es nicht mehr, zwanghaft Millionär zu sein oder so viel Geld wie möglich auf die Seite zu legen! Es macht mich weder glücklich noch verspreche ich mir ein besseres Leben davon! Ich möchte einzig und allein eine Art Absicherung fürs Alter. Für "unvorhergesehene Fälle" oder einmalige Anschaffungen wie ein neues Auto oder eine Operation etc. Damit ich mit 65 nicht jeden Rappen zweimal umdrehen muss, sondern meinen Lebensabend einigermassen geniessen kann!

Doch ich lege nur das Geld auf die Seite, welches ich effektiv übrig habe. Nicht, weil ich bewusst auf etwas verzichten musste, was ich mir eigentlich hätte gönnen wollen, sondern weil es einfach am Ende des Monats übrig war! Und wenn nichts übrig bleibt, dann hats halt nicht sollen sein.

Übrigens finde ich die Ideen von Stillhalter sehr gut: Sparen ohne es zu merken!! Genau so muss es sein! Wenn ich die Preise vergleiche oder die Getränke von zu Hause mit zur Arbeit nehme, oder statt im Tankstellenshop im Aldi einkaufen gehe, habe ich viel Geld gespart, ohne dabei auf irgendetwas verzichten zu müssen!

Was ich für mich persönlich nicht so gut finde, ist z.B. etwas zu essen, nur weil es Aktion war im Laden. Denn hier wird mein Leben bereits wieder durch meinen Spardrang beeinflusst und gesteuert! Wenn ich riesige Lust auf ein Fondue habe, dann machen mich vier Nature-Joghurts nicht glücklicher, nur weil sie gerade im Sonderangebot waren und nur ein Fünftel des Fondues kosten! Wink

Ich war zu oft in der Situation, dass ich mir bestimmte Dinge nicht geleistet habe (z.B. eine Massage, eine Kutschenfahrt, ein Alpamare-Eintritt, Ein 6-Gang-Romantik-Dinner, neue Kleider etc.), weil ich ausgerechnet habe, wie viel Geld ich stattdessen auf die Seite legen könnte! Wenn man so anfängt zu rechnen, hat man zwar deutlich schneller diese Million beisammen. Doch man verzichtet im Leben auf immer mehr...irgendwann einmal wird man zu einem zweiten Dagobert Duck (oder Ingvar Kamprad) und damit zum personifizierten Geiz!

Ja, und dann kommen wir schon zum nächsten Problem:

Was passiert, wenn ich nach 25 Jahren eisernen Sparens (z.B. jeden Monat 2'000 Stutz und etwas Anlageglück) diese Million habe? Wenn ich mehr als einen Viertel meines Lebens mit Verzichten und Entbehren verbracht habe. Wenn ich dann mit 45-50 Jahren endlich, endlich soweit bin? Kann ich dann einfach das "neue" Leben geniessen? Kann ich einfach "umswitchen" und ab sofort wieder auswärts essen, neue Kleider kaufen, in den Ausgang gehen, Veranstaltungen besuchen, mein Traumauto kaufen, in die Ferien reisen etc.?

Oder ist es nicht viel eher so, dass ich mir in diesem Moment sage: "jetzt habe ich es so lange geschafft zu verzichten, da schaffe ich es auch noch 10 weitere Jahre! Dann habe ich nämlich bei gutem Wirtschaftsgang schon zwei Millionen!" Oder ich sage mir: "muss das jetzt sein? Jetzt habe ich so lange verzichtet und nun soll ein grosser Teil des Geldes für ein einziges Auto herhalten?"

Worauf will ich hinaus?

1. Man vergisst gerne einmal die Zeit des Sparens und des Verzichtens als wichtigste und "verpasste" Lebenszeit zu zählen! (Dies wurde hier bereits einige Male treffend erwähnt!)

2. Der Mensch überschätzt gerne den Einfluss des Reichtums auf die Zufriedenheit und das Glücklichsein!

3. Je härter man Geld erspart hat, desto weniger gern trennt man sich davon! (Deshalb schmeissen die Millionärssöhne und -töchter oder auch Lotto-Gewinner ihr Geld in der Regel gerne und dekadent zum Fenster raus, während jemand, der hart dafür gearbeitet hat, sehr gut nachdenkt, bevor eine Anschaffung getätigt wird!). Ein Argument mehr, warum die wenigsten Menschen (auch hier gibt es natürlich Ausnahmen!) ihr Geld nach dem mühsamen Sparen auch wirklich frei und ungehemmt geniessen und ausgeben können! Sie haben es irgendwie "verlernt" oder es reut sie ganz einfach! (man stelle sich vor: 10 Jahre Chrampf und Verzicht für einen Luxus-Flitzer...)

So, das waren meine Gedanken zu diesem Thema. Ich mag jedem von euch diese Million (und von mir aus noch viel mehr...) von Herzen gönnen. Ich denke einfach, dass viel zu viel davon gesprochen wird, wie es am Schnellsten geht, als viel mehr, wie man den Weg dorthin gestaltet und wie man mit diesem erlangten Reichtum schlussendlich umgeht!

Das scheint mir eine sehr vernünftige Einstellung zu sein. Wobei meine Million mir meine Exfrau abgenommen hat. :oops:

Ich habe nach der Scheidung eigentlich ohne viel Geld sehr gut gelebt, habe 10 Jahre eindeutig über meine Verhältnisse gelebt und dabei sehr viel von der Welt gesehen (habe von Krediten gelebt die ich teilweise an der Börse stark vermehren konnte). Mein Trost war immer, dass ich eines Tages keine Alimente mehr zahlen müsse und ich dann plötzlich sehr viel Geld zur Verfügung habe. Das ist für mich gut gegangen, ich bin jetzt wieder auf dem Weg ev. doch noch Millionär zu werden, ich leiste mir allerdings alles was ich mir wünsche, man weiss nie wenn es zu Ende ist.

Verzicht zu üben, nur weil man ein finanzielles Ziel hat, scheint mir nicht erstrebenswert zu sein.

Besser reich und gesund als arm und krank!

29.09.2011 16:49
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Wieder mal UP

Vielleicht hat es hier einige neue User die Angabend dazu machen wollen....

querschuesse.de

17.01.2011 12:30
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

MarcusFabian wrote:

orangebox wrote:
Das Reinvermögen pro Kopf stieg 2009 um 17'000 auf 333'000 Franken. Die gefüllten Sparbücher und die Erholung der Aktienmärkte liessen die finanziellen Polster damit wieder auf das Vorkrisenniveau von 2007 steigen.

Ich mag solche Statistiken nicht. Sie verfälschen nämlich, dass es ein paar Köpfe gibt, die (Phantasiezahlen) 100 Mio Franken besitzen und eine Mehrheit, die weniger als 10k besitzen.

Von der Erholung der Aktienmärkte ab 2000 haben in Deutschland und gemäss BuBa nur 10% der Bevölkerung (die reichsten) profitiert, die unteren 50% sind sogar ärmer geworden.

Man mag nun darüber streiten, in wie weit diese Zahlen (in etwa) auch auf die Schweiz zutreffen.

Wer keine Aktien selber hält, partizipiert an den Bewegungen am Aktienmarkt indirekt via Vorsorge.

Bei der Pensionierung hat man gemäss diesem Link maximal 277'000(Mann) 288'000(Frau) im BVG und wird noch über 3a gespart, sollte man je über 400K kommen (30 x 6'000 pro Jahr = 180K) http://www.bsv.admin.ch/themen/vorsorge/00039/index.html?lang=de&downloa...

Zu zweit und mit zusätzlichem Ersparnissen oder Erbschaft ist eine Kiste durchaus in Reichweite. Je nach Beruf und Lebenslage, mit oder ohne Kinder, etc.

Die Kinder der Babyboomer sind die erste von hoffentlich vielen Generationen in der Geschichte der Menschheit, die ein grosse Chance haben, in den Genuss einer grösseren Erbschaft zu kommen. Nicht zu vergessen die vielen kinderlosen Ehepaare, die auch noch Vermögen angespart haben und das vererben können.

Grenzbeträge http://www.vsao-stiftung.ch/fileupload/2010112985844_pdf.pdf

Löhne http://www.lohncheck.ch

Thema Inflation/Geldmenge/Wirtschaftskreislauf: Diese Vorsorgegelder kommen erst nach dem Bezug (nicht mit dem Bezug) häppchenweise in den Wirtschaftskreislauf. Geld auf dem Konto ist nicht im Kreislauf. Nur ausgegebenes Geld kurbelt die Wirtschaft an.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

16.01.2011 01:47
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

orangebox wrote:

Das Reinvermögen pro Kopf stieg 2009 um 17'000 auf 333'000 Franken. Die gefüllten Sparbücher und die Erholung der Aktienmärkte liessen die finanziellen Polster damit wieder auf das Vorkrisenniveau von 2007 steigen.

Ich mag solche Statistiken nicht. Sie verfälschen nämlich, dass es ein paar Köpfe gibt, die (Phantasiezahlen) 100 Mio Franken besitzen und eine Mehrheit, die weniger als 10k besitzen.

Von der Erholung der Aktienmärkte ab 2000 haben in Deutschland und gemäss BuBa nur 10% der Bevölkerung (die reichsten) profitiert, die unteren 50% sind sogar ärmer geworden.

Man mag nun darüber streiten, in wie weit diese Zahlen (in etwa) auch auf die Schweiz zutreffen.

15.01.2011 22:51
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Takethemoney wrote:

Kommt immer auf die Familie an in welcher man aufwächst Wink

Ganz genau! 8)

Das Dengue-Fieber ist zurück! Bitte helfen Sie: www.beat-richner.ch

10.01.2011 18:49
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zürich ist top hier darf man sich schön machen.

oder willst du dass wir alle wie arme schlucker aussehen?

Bang goes the money

07.01.2011 14:39
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Kommt immer auf die Familie an in welcher man aufwächst Wink

19.11.2010 10:52
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Soviel zur "Krise" Lol

Reiche Schweizer

Die Vermögen der privaten Haushalte sind wieder auf Vorkrisenniveau angestiegen. Steigende Aktienkurse und Immobilienvermögen haben dazu beigetragen.

Das Reinvermögen pro Kopf stieg 2009 um 17'000 auf 333'000 Franken. Die gefüllten Sparbücher und die Erholung der Aktienmärkte liessen die finanziellen Polster damit wieder auf das Vorkrisenniveau von 2007 steigen.

So wurden an den Aktienbörsen im In- und Ausland rund ein Drittel der Kursverluste des Jahres 2008 wieder wettgemacht, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Freitag mitteilte.

Auch die steigenden Immobilienpreise wirkten sich positiv aus. Das Immobilienvermögen stieg um 31 Milliarden auf 1,364 Billionen Franken an. Insgesamt nahm das Reinvermögen der privaten Haushalte in der Schweiz um 6,5 Prozent auf 2,595 Billionen Franken zu. 2008 war das Reinvermögen wegen der Finanzkrise stark gesunken.

querschuesse.de

31.10.2010 13:13
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

MarcusFabian wrote:

Warten wir auf die Hyperinfla.

Dann sind innert kürzester zeit 99.999% der Schweizer Millionäre Blum 3

Und die Goldbesitzer? Multi-Milliardäre? Wink

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

31.10.2010 00:43
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Warten wir auf die Hyperinfla.

Dann sind innert kürzester zeit 99.999% der Schweizer Millionäre Blum 3

30.10.2010 21:50
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

querschuesse.de

18.08.2010 07:20
Bild des Benutzers freebase
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Die erste Kiste

Also ich hoffe auch das ich meiner Kiste immer etwas näher komme mit jedem tag wo ich arbeite. Bis anhin sieht es sehr gut aus hätte nicht gedacht das man das mit der richtigen Unterstützung ereichen kann. Da ja heut zu tage ein sehr grosser Egoismus herscht! :roll:


 

17.08.2010 22:44
Bild des Benutzers Elias
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Quote:

In der Schweiz wird ein grosser Teil des Vermögens vererbt oder geerbt («Erbengesellschaft »). Aus einer kürzlich veröffentlichten Studie über das Erbschaftsverhalten geht hervor, dass wenigstens die Hälfte des Vermögenszuwachses der privaten Haushalte letztlich auf Erbschaften zurückzuführen ist. Konkret: In der Schweiz beläuft sich das Erbschaftsvolumen für das Jahr 2000 auf rund CHF 28,5 Mrd. Experten gehen davon aus, dass die Höhe des Erbschaftsvolumens und der Anteil der Erbschaften am Vermögenszuwachs in Zukunft weiter steigen werden.

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Die kapitalfinanzierte Vorsorge führt zu einer zweckgebundenen Vermögensbildung. Entgegen allgemeiner Erwartung brauchen viele Rentner das Vorsorgevermögen im Alter aber nicht weitgehend auf. Im Gegenteil, das Vermögen wächst im Rentenalter häufig weiter. Zu den möglichen Erklärungen hierfür zählen ein niedriger Eigenbedarf, ein eingespielter Sparprozess, ein Reservewunsch z.B. für den Pflegefall oder ein Nachlassziel. Die Folge ist eine Vermögenskonzentration: Privates Vermögen in der Schweiz sammelt sich immer stärker bei den Altersrentnern an.

http://www.ivw.unisg.ch/org/ivw/web.nsf/SysWebRessources/Vorsorge2040/$FILE/Vorsorge2040-de.pdf

Das Problem beim Erben: bis man erben kann ist man selber oft schon so alt, dass man es unter Unständen auch nicht mehr braucht.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.08.2010 19:33
Bild des Benutzers pancake
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Ich teile vollkommen orangebox meinung in diesem thread. Jeder soll das anstreben, mit dem er später behaupten kann, dass er es nochmals so machen wird oder einfach zufrieden war mit seinem leben.

Ich gehöre sehrwarscheinlich zu den jüngsten hier, jedoch weiss ich momentan (ändert sich mit der zeit vielleicht noch) dass ich viel auf reisen sein werde. da mich die verschiedenen kulturen auf dieser welt interessieren. Obwohl ich noch nicht so alt bin, bin ich schon relativ an vielen orten gewesen und diese erinnerungen sind einfach phänomenal. Nordamerika (bär, elche usw.), ganz skandinavien hat es mir angetan, GB, die südlichen länder waren zwar schön, aber mir persönlich zu heiss Biggrin

Während dem studium möchte ich für ein jahr nach GB und wenn der master gelingt nochmals in ein land, ist aber noch weit weg :D.

nach dem studium sachen packen und 1-2 Jahre in new zealand arbeiten, dann weiter nach gb (schottland) für 1-2 jahre und schlussendlich noch nach skandinavien.

ich weiss dies ist alles wunschdenken, jedoch hoffe ich, dass ich mir dies erfüllen kann und ich schlussendlich sagen kann. in diesem land möchte ich leben und eine familie gründen, dann habe ich sicher meinen inneren frieden Smile vielleicht wird es die schweiz, momentan jedoch eher nicht.

16.08.2010 20:31
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Ich denke auch, dass es jeder zum Millionär schaffen kann. Manche haben bessere Voraussetzungen als andere, aber es ist machbar. Fraglich ist nur, ob die Einbussen der Lebensqualität das wert sind.

Wahrscheinlich ist das ganze aber nur Einstellungsache wie im Sport. Z.b. gibt es viele talentierte Fussballer, die es zum Profi bringen würden. Aber wer nicht komplett auf Ausgang, Alkohol, Freunde etc. verzichtet (grob gesagt), schafft es nicht.

Mir ist die Lebensqualität wichtiger und ich möchte in meinem Leben Spass haben. Vielleicht wird es mal was mit der Million, aber was nützt das ganze Geld, wenn man unglücklich ist?

16.08.2010 15:46
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Hallo, bin neu hier Biggrin

Ich finde die Geschichte von Guido Fluri auch beeindruckend. Mir ist jedoch lieber ich bin arm und in der Seele reich. Viele

Neureiche sind sicher nicht glücklich in ihrem Leben und sind frustriert nach dem Streben nach mehr und mehr.Da bin ich glücklich mit mir selber auch wenn ich kein Multimillionär bin Wink

patrick1 wrote:

Diesen Eindruck habe ich überhaupt nicht. Und ich bin auch seit 15 Jahren in der Branche tätig. Natürlich wird ein derartiger Aufstieg wohl nicht ganz ohne Ellenbogen ablaufen. Im Gegensatz was in der Finanzbranche in den letzten Jahren ablief, kann die Immobilienszene wohl geradezu als Kloster angesehen werden. Da wird mit vielem Geld der Allgemeinheit spekuliert und nach grossem Verlust darauf von den Bänkern noch kräftig abkassiert. Der Begriff Skrupellos muss daher noch ein Zusatz hinsichtlich bekommen....

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Patrick1:

Welcome to the Forum!

Guido Fluri hat wohl so ziemlich den schlechtesten Ruf, den man in der branche überhaupt haben kann. Skrupellos bis zum Geht-nicht-mehr. Aber so geht's natürlich schneller mit den Millionen... Wink

16.08.2010 13:59
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Diesen Eindruck habe ich überhaupt nicht. Und ich bin auch seit 15 Jahren in der Branche tätig. Natürlich wird ein derartiger Aufstieg wohl nicht ganz ohne Ellenbogen ablaufen. Im Gegensatz was in der Finanzbranche in den letzten Jahren ablief, kann die Immobilienszene wohl geradezu als Kloster angesehen werden. Da wird mit vielem Geld der Allgemeinheit spekuliert und nach grossem Verlust darauf von den Bänkern noch kräftig abkassiert. Der Begriff Skrupellos muss daher noch ein Zusatz hinsichtlich bekommen....

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Patrick1:

Welcome to the Forum!

Guido Fluri hat wohl so ziemlich den schlechtesten Ruf, den man in der branche überhaupt haben kann. Skrupellos bis zum Geht-nicht-mehr. Aber so geht's natürlich schneller mit den Millionen... Wink

16.08.2010 13:02
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

So indivuell die Menschen sind so indivuell sind auch deren Wünsche und Ziele.

Realistisch betrachtet ist unsere Batteriedauer im Leben im Vergleich zu anderen Lebewesen oder auch gewisse Bäume und Pflanzen ein schlechter Scherz.Mit all dem Potenzial und Gedankenstrukturen die wir Menschen besitzen ist die Zeit unfassbar kurz!

Was bleibt einem wirklich übrig? Es sind die Erinnerungen, das Erlebte.

In meinem grossem Umfeld habe ich arme Leute, Banker, Indivualisten,alte Hippygenossen und dann die Reisenden.

Und keine Sorte hat so eine Selbstzufriedenheit und den Frieden mit sich selbst gefunden wie meine Freunde die durch die Welt reisten, mit Reisen meine ich hier alles zusammenbacken und ALLEINE durch die Welt bummeln.Aber nicht in kapitalischte Industriestaaten sondern eher Entwicklungsländern.

Ich sehne mich nicht nach Millionen von Franken , ich sehen mich nach der Welt, das Unerforschte, das Unbekannte und vorallem das Wilde, die wilde Natur.

Jeder Mensch hat seine eigene Sehnsüchte und Wünsche, das Schlimmste ich doch für alle wenn der Rückblick auf das Leben kommt (im Falle einer schweren Krankheit, Umfall, Tod) und man in Wehmut den verflossenen Zeiten nachtrauert die man für sich nicht optimal genutzt hat

Wer sein Ziel des Millionärs realisieren will der soll seinen Weg machen.

Im Gegensatz zu vielen Ländern in denen der Tagesablauf darin besteht zu überleben und seine Familie durchzubrigen hat man in der Schweiz die Chance diese Ziele zu erreichen.

Wink

querschuesse.de

16.08.2010 12:34
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

@ Patrick1:

Welcome to the Forum!

Guido Fluri hat wohl so ziemlich den schlechtesten Ruf, den man in der branche überhaupt haben kann. Skrupellos bis zum Geht-nicht-mehr. Aber so geht's natürlich schneller mit den Millionen... Wink

16.08.2010 12:17
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Ich bin neu hier und gratuliere für dieses tolle Forum. Ich gebe dir Recht equity holder. Jeder kann es schaffen wenn er an sich glaubt. Ich war kürzlich an einem Referat von einem gewissen Guido Fluri, ein Unternehmer aus Zug. Seine Geschichte ist wie aus einem amerikanischen Traum nur eben aus der CH.

Ohne seine Eltern aufgewachsen boxte er sich mit 18 als Tankwart durch. Mit 20 kaufte er das erste Haus. Mit 40 bekam er einen Hirntumor und überstand diesen,

gründete eine Stiftung für solche Tumore und setzte weiter hartnäckig seine unternehmerische Ziele. Heute besitzt er einen immensen Immobilienbestand von mehreren 100 Millionen. Diese Tellerwäscherkarriere von Guido Fluri von ganz unten nach ganz oben, zeigt einem, dass solche Leistungen auch

bei schwieriger Kindheit und Lebensabschnitten möglich ist. Solche Geschichten machen einem Mut weiter an seinem Ziel zu arbeiten. Es wäre schön noch weitere solcher hier zu lesen. Es muss nicht jeder wie Guido Fluri vom Tankwart zum Multimillionär werden. Aber es gibt sehr viele erfolgreiche Menschen die mit solchen Geschichten einem aufbauen.

equity holder wrote:

Ich behaupte mal, dass jeder der Millionär werden will, es auch schaffen wird. Viele möchten es, doch die Frage wäre eigentlich, ob man es unbedingt will! Ein Ziel braucht nunmal fast immer ein Opfer. Ohne das gehts fast nicht. Manche warten jeden Monat auf den Lohn, um ihn sofort auszugeben. Und andere sind eher zukunftsorientiert und sparen. Ich finde es aber eigentlich schade, wenn man nur spart. Man sollte das Vermögen nicht auf eine trockenem Sparkonto ruhen lassen, sondern investieren in was auch immer. Wertschriften, Immobillien, etc. Wenn man da einbisschen sicherer fahren möchte, wären z.B. Aktien wie Coca-Cola oder eine andere Firma, die eine schöne Dividende ausbezahlen eine Idee.
14.07.2010 21:06
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Overflow wrote:

Ich hab immer gesagt mit 25 bin ich Millionär.

Tja, ich werde bald mal 26 und bin noch weit davon entfernt mich als Milionär betiteln zu können. Aber im Endeffekt eigentlich wurscht.

Ich weiss, ich werde sicher mal ne Million haben, aber nicht um jeden Preis Smile

Wenn MarcusFabians Rechnung aufgeht(und leider tendiert die Richtung eher da hin) bist du schneller Millionär als du denkst, ja wir alle sind bald Millionäre Lol

Ich brauche keine Millionen, was ich brauche ist am Ende der Reise des Lebens da ich doch gewisse Sachen tun konnte und somit friedlich abdanken kann, eine 1 jährige Weltreise auf allen Kontinenten wäre das Mass aller Dinge, ich hab einige die es gemacht haben und so wie die es schildern können keine 60 Erdenjahre auf ewig gleichen Platz das kompensieren.

Ich bin ein Gast hier auf Erde und wie jeder andere gehe ich auch wieder einige speziellen Dinge im Leben möchte ich einfach mitnehmen.

querschuesse.de

14.07.2010 19:44
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Ich hab immer gesagt mit 25 bin ich Millionär.

Tja, ich werde bald mal 26 und bin noch weit davon entfernt mich als Milionär betiteln zu können. Aber im Endeffekt eigentlich wurscht.

Ich habe so ziemlich alles was ich brauche. Statt einem EFH / Villa ists halt nur eine 4 1/2 Zimmer Mietwohnung.

Die Garage muss sich mit einem Skoda Combi RS begnügen.

Ferien gibts halt nur in einem 5 Sterne All Inc. Hotel in der Karibik anstelle auf einer 7 Sterne + Insel in den Malediven.

Aber im Endeffekt... hab ich doch schon einiges mehr als gewisse im selben Land je haben werden und dass obwohl ich weder einen FH / Uni Abschluss habe der ja sooo viel mehr Geld bringen könnte...

Ich weiss, ich werde sicher mal ne Million haben, aber nicht um jeden Preis Smile

Hauptsache Gewinn...

14.07.2010 19:33
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Eigentlich müsst die Umfrage wiederholt werden. Auch ohne pingelig sein zu wollen.....

Denn es geht nicht daraus hervor, ob hier z.B. ein 2-Personen-Haushalt sich als Millionär einträgt wenn total 1 Mio. vorhanden ist. Wären ja dann eigentlich beide "nur" halbe Millionäre.....sofern nicht Gütertrennung und alles in einer Hand Lol Wenn gleichzeitig andere Einträge dann pro Kopf rein gestellt sind, verfälscht sich die Aussage total :cry:

Eine Familie mit 2 Kindern wäre also unter Umständen erst ab 4 Mio. + "Millionarios" :roll:

14.07.2010 16:47
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

bvg75 wrote:

(Deshalb schmeissen die Millionärssöhne und -töchter oder auch Lotto-Gewinner ihr Geld in der Regel gerne und dekadent zum Fenster raus!

Uh die machen mich wirklich Krank! Habe selber gesehen wie 20-25 jährige Grünschnäbel in einer Disco in St. Tropez Champagner einfach rumspritzten :twisted:

 


 


 


Geld macht nicht glücklich, besonders wenn es wenig ist....


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14.07.2010 11:41
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Jeder 4. Schweizer ein Millionär?

Ich sage immer:

Wer am reichsten stirbt hat gewonnen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

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