Krebsforschung

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25.02.2016 13:55
#1
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Krebsforschung

Weiter so Herr Gates ! «Krebs ist in 30 Jahren kein Problem mehr»Wissenschaftler testen Hautkrebs mit BananenLängeres Stillen hilft gegen Kindstod und Krebs: http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/-Krebs-ist-in-30-Jahren-kein... (via 20 Minuten Online AG)

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Wikifolio: Stratos Investment "No information is intended to be considered as advice and is not a solicitation to buy or sell"
09.05.2016 09:03
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Suche nach dem Superwirkstoff gegen Krebs

Die Krebsimmuntherapie dominiert auch 2016 den grössten Kongress der Pharmabranche. Zu den wichtigsten Akteuren zählt Roche.

http://www.fuw.ch/article/schuerfen-nach-dem-superwirkstoff/

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

28.04.2016 09:16
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Impact Investing in der Onkologie

Finanzieren einer neuen Ära der KrebsbehandlungOncologyThe ageing of the global population will lead to a rising incidence of cancer over the next 15 years and beyond. We are at the beginning of a new era in cancer treatment. There are longer term investment opportunities for clients in the area of oncology.

  • Every year, 14 million people are diagnosed with cancer and ~ 8 million die from the disease
  • Rising global life expectancies mean that the number of people aged 80 and older is on track to climb by 50 percent over the coming 15 years.
  • As the population ages, we expect cancer incidence to outpace population growth by a factor of three to one
     
  • This suggests a lifetime risk of cancer as high as 50% in developed countries.
  • But there is hope.
  • Scientific progress in both diagnosis and treatment has led to a better outlook for cancer patients over the past decades.
  • Survival rates have jumped from 48% in the 1970s to 68% in the early 2000s.
  • Advances in immuno-oncology have paved the way for a plethora of promising treatments, which have the potential to turn cancers from a death sentence to a manageable, chronic disease. 
  • We believe there is a multi-decade opportunity for companies to develop new treatments to extend and improve the quality of life for sufferers.
  • Financing, however, remains a limitation, especially at the earlier state of drug development., which requires a longer-term time horizon.
  • By agreeing to commit capital for multi-year periods, investors can help plug intermediate gaps in the drug development process.
  • The cost of drugs to treat cancer is already USD 100 billion and we expect this market to outgrow global GDP over our long-term investment horizon.

  

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Benjamin Franklin

19.04.2016 16:12
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Der Roche-Chef nennt seine beiden Umsatzhoffnungen

«Zum einen ist das Atezolizumab, eine Immuntherapie für Blasenkrebs mit Potenzial für andere Krebsarten.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/der-roche-chef-nennt-seine-beid...

 

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Benjamin Franklin

07.04.2016 10:59
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Pankreaskarzinom: Neue Daten, Fortschritte in der Therapie

Pankreaskarzinom Therapie: Fortschritte durch Nanopartikel

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Einen innovativen Schritt in der modernen Chemotherapie hat die sog. nabTM-Technologie gebracht. Dabei werden Arzneistoffe an Nanopartikel gebunden, die als winzig kleine Trägersysteme wie fleißige Ameisen den Wirkstoff zielgerichtet in den Tumor transportieren, sich dort anreichern und erst dort den Wirkstoff freisetzen. So funktioniert auch das Zytostatikum nab-Paclitaxel, bei dem der bewährte krebshemmende Wirkstoff Paclitaxel in Nanopartikel eingekapselt ist, welche an das Eiweiß Albumin gebunden sind (nab = nanoparticle albumin-bound).
Schon seit 20 Jahren gehören Taxane wie das ungebundene Paclitaxel – ein Wirkstoff, welcher aus der Eibe (Taxus) gewonnen wird – zu den wichtigsten Zytostatika gegen Brustkrebs. Im Vergleich mit anderen konventionellen Taxanen zeigt der an Nanopartikel gebundene Wirkstoff ein deutlich günstigeres Nutzen-Risiko-Profil. Zusätzliche Medikamente zur Verhinderung von etwaigen Überempfindlichkeitsreaktionen werden nicht benötigt. Gleichzeitig kann der Wirkstoff höher dosiert werden. Diese und weitere positive Daten führten zur Zulassung des gebundenen Wirkstoffes zur Therapie des Pankreas-Karzinoms, die für herkömmliche Taxane nicht besteht.

Lebenserwartung: Studien zeigen Vorteile

Wie der LZ-Gesundheitsreport berichtete, verzeichnete bereits die MPACT-Studie u. a. eine Reduktion des Sterberisikos um insgesamt 28 Prozent. Studien, die auf dem amerikanischen Krebskongress ASCO 2014 vorgestellt wurden, zeigten bei einer Kombinationstherapie von Gemcitabin mit einer anderen Chemotherapie ein medianes Gesamtüberleben von sieben bis acht Monaten.

Neueste Auswertungen klinischer Studien in Kanada erbrachten nun wesentlich bessere Ergebnisse: In der klinischen Praxis, so zeigte sich nämlich, konnte unter einer Therapie mit Gemcitabin plus nab-Paclitaxel als Erstlinientherapie ein medianes Gesamtüberleben von 11,9 Monaten erreicht und damit die früheren Studiendaten noch übertroffen werden. Dies gibt vielen Betroffenen neuen Lebensmut und Hoffnung. Denn nun konnte nachwiesen werden, dass die Hinzunahme von nab-Paclitaxel zu der herkömmlichen Behandlung mit Gemcitabin erhebliche Vorteile bei der Gesamtüberlebenszeit bietet, während die Nebenwirkungen kontrollierbar sind.

Die neue Wirkstoffkombination aus nab-Paclitaxel und Gemcitabin stellt deshalb eine vielversprechende Option für ein Langzeitüberleben von Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom dar. Der Wirkstoff ist in Deutschland zugelassen.

http://www.lz-gesundheitsreport.de/gesundheit/pankreaskarzinom-neue-date...

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Benjamin Franklin

26.02.2016 08:15
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Liquid Biopsy (Beitrag vom 25. Februar 2016)

Im Blut nach Tumoren suchen

Krebs hinterlässt nachweisbare Erbgut-Spuren

Liquid Biopsy - nicht für jeden Krebs geeignet (Beitrag vom 25. Februar 2016)

 

Durch "Liquid Biopsy" soll Krebs im Blut diagnostiziert werden können. Vollständig ausgereift ist die Technik aber noch nicht.

Bösartige Tumoren setzen einzelne Tumorzellen sowie Teile ihrer Erbmoleküle (DNA, RNA) in das Blut frei. Diese Erbmoleküle sind je nach Tumortyp spezifisch verändert. Damit lässt sich in einer Blutprobe die genetische Signatur des Tumors nachweisen, die sich im Laufe einer Krebserkrankung ändern kann. Bislang muss ein Arzt zum Bestimmen des Tumortyps verdächtiges Gewebe operativ entnehmen. Verlaufskontrollen werden in der Regel mit bildgebenden Verfahren wie der Computertomografie durchgeführt. Das könnte sich mit Liquid-Biopsy-Verfahren ändern. "Liquid Biopsies werden schon in wenigen Jahren zum Standard in der Krebsdiagnostik gehören. Denn sie zeigen wesentlich früher und genauer als bisherige Methoden, ob ein Tumor auf eine Therapie anspricht oder nach einer Ruhephase wieder zurückkehrt", sagt der Freiburger Mediziner Prof. Nikolas von Bubnoff. Auch entstehende Resistenzen gegenüber bestimmten Medikamenten lassen sich früh erkennen. "Das gibt dem Arzt erstmals die Möglichkeit, die Therapie kontinuierlich und flexibel auf den Tumor anzupassen", so Prof. von Bubnoff. Methode nicht bei allen Tumorarten sinnvoll Weniger optimistisch ist die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP): Noch wiesen Liquid-Biopsy-Analysen zu große Unsicherheiten auf, um damit verlässliche Aussagen für Diagnostik oder Therapie treffen zu können. "Liquid Biopsy basierte Analysen können eine gute Ergänzung der bisherigen histologischen und molekularpathologischen Diagnostik des Tumorgewebes sein, diese fundamentalen Verfahren aber nicht ersetzen", sagt der Molekularpathologe Prof. Edgar Dahl von der Uniklinik Aachen. Er warnt vor voreiligen Schlüssen - auch im Hinblick auf kommerzielle Anbieter, die diesen neuen Diagnostikmarkt gerne rasch erschließen wollen. Zellfreie zirkulierende Tumor-DNA ist nicht bei allen, sondern bei etwa 70 Prozent der metastasierten Tumorerkrankungen nachzuweisen. Es seien große Unterschiede zwischen unterschiedlichen Tumortypen und in Abhängigkeit vom Tumorstadium feststellbar, schreiben Dahl und andere Mediziner in einer Stellungnahme. So ist in fortgeschrittenen Darm- oder Eierstockkarzinomen in fast 100 Prozent der Fälle zellfreie Tumor-DNA (cfDNA) nachweisbar, hingegen ist die Frequenz im Prostata- und Nierenkarzinom auch bei Metastasierung mit 40 Prozent vergleichsweise gering. Darüber hinaus zeigen Stadium-IV-Tumoren über alle Krebsarten betrachtet eine cfDNA-Detektionsrate von 82 Prozent, Stadium-I-Tumoren allerdings nur 47 Prozent. Für Gehirntumoren sei der cfDNA-Nachweis wegen der Blut-Hirn-Schranke sogar komplett ungeeignet, da nur extrem wenige DNA-Fragmente im Blut gefunden werden konnten, heißt es in der Stellungnahme. Edgar Dahl sagt: "Überraschend und bisher noch kaum erklärbar ist, warum auch innerhalb einer Krebsart die Menge an nachweisbarer cfDNA dramatisch schwankt, beim Dickdarmkrebs zum Beispiel bis zu einem Faktor von über 10.000."

Liquid Biopsy-Analysen sind demnach, nach aktuellem Kenntnisstand, nicht für alle Krebs- beziehungsweise Tumorarten und -stadien gleichermaßen geeignet. Auch gebe es noch technische Herausforderungen: Die derzeit für Liquid-Biopsy-Analysen verwendeten Techniken seien wegen ihrer extremen Empfindlichkeit noch anfällig sind für Störungen; auch sind sie bisher kaum standardisiert. Dies erlaube bislang kein flächendeckendes Qualitätsmanagement.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/185436/index.html

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Benjamin Franklin

25.02.2016 14:41
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Und in dreissig Jahren

ist Mikroschrott die beste Computerbude der Welt,mit Programmen die ewig laufen und Benutzer die weder je von Viren gehört noch jemals einen Absturz am Compi erlebten. HALLELUJA

25.02.2016 14:34
Bild des Benutzers Elias
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HIV: Erstmals gibt es Hoffnung auf Heilung

Eine HIV-Infektion lässt sich behandeln, aber bislang nicht heilen. Deutsche Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, die dies ermöglichen könnte. Tests mit HIV-Patienten stehen aber noch aus.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/hiv-erstmals-gibt-es-hoffnung...

 

Habe auch schon mehrfach auf CRISPR Cas 9 oder StED-Mikroskopie hingewiesen.
Ebenfalls interessant sind die Bakteriophagen http://www.cash.ch/comment/641194#comment-641194

 

Die Entwicklungen werden unterschätzt.
Blockbuster-Medikamente wie Therapien können schnell überflüssig werden.

 

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Benjamin Franklin