Medien, Presse, Journalismus, "Lügenpresse"

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Elias
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schublade auf...schublade zu..

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b00n
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alle hatten sie recht, vive la revolucion!

US-Botschaften konspirieren gegen Linksregierungen in Lateinamerika Weitere Wikileaks-Dokumente ausgewertet. Vorwürfe der Regierungen von Bolivien und Ecuador gegen US-Botschafter und USAID waren begründet. Material zu Bolivien, Nicaragua, Ecuador und Venezuela. Die untersuchten Dokumente zeigen die materielle und strategische Unterstützung rechter Oppositionskreise, auch antidemokratischer und gewaltorientierter Gruppen, durch US-Botschaften in linksregierten Ländern. Dies wird bevorzugt über die Behörde des US-Außenministeriums für internationale Entwicklung (USAID) und verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) realisiert, um dem Vorwurf der unzulässigen Einmischung zu entgehen. https://amerika21.de/2015/10/132307/us-botschaften-linksregierunge

 

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b00n
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tia, warum wohl?

 Katholische Nachrichtengentur zu Syrien

agenzia fides, „Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke seit 1927″, verbreitet Nachrichten aus aller Welt, u.a. über Syrien und die Lage der Christen in diesem Land. Die deutschen Konzern- und öffentlich-rechtlichen Medien nehmen ihre Meldungen grundsätzlich nicht wahr. Sie zitieren lieber regelmässig „das Menschenrechtsbüro in London“ als „unabhängige Quelle“. Die Verbreitung  geheimdienstlicher Gräuelpropaganda liegt diesen braven Christenmenschen näher. Wenn in einer Nachricht über Syrien nicht „Fassbomben“, „Schlächter Assad“, „Gewaltherrscher Assad“ vorkommt, kommt sie einem ARD- oder ZDF-Sprecher nicht über die Lippen und einem Diekmann nicht in sein Revolverblatt.

Es ist schon soweit, dass Kommunisten weiterverbreiten müssen, was Katholiken zu sagen haben. Hier also zwei Meldungen:

Erzbischof Hindo bezeichnet Protest des US-Senators McCain als „äußerst beunruhigend”

2015-10-02

ASIEN/SYRIEN –

Hassakè (Fides) – “Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Dies finde ich äußerst beunruhigend”, so Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi, „denn damit gesteht er ein, dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von Mächten die zusammen mit ihren Verbündeten in der Region gegen Syrien kämpfen”.
“Die westliche Propaganda”, so der syrisch-katholische Erzbischof, “redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, ein Ableger der Al Kaida in Syrien”. “Dies alles ist sehr beunruhigend: diese Supermacht protestiert 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al Kaida in Syrien bombardieren. Was bedeutet das? Dass Al-Kaida sich nun mit den USA verbündet hat, nur weil sie in Syrien anders heißt? Glauben sie wirklich, dass wir so wenig Intelligenz und Erinnerungsvermögen besitzen?”

“Wir werden selbst darüber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen“, so Erzbischof Hindo im Gespräch mit Fides, „Und eines ist gewiss: wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen”. 

 

.....

http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/10/katholische-nachrichtengentu...

 

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b00n
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b00n hat am 06.10.2015 - 19:03 folgendes geschrieben:

US-Botschaften konspirieren gegen Linksregierungen in Lateinamerika 

Weitere Wikileaks-Dokumente ausgewertet. Vorwürfe der Regierungen von Bolivien und Ecuador gegen US-Botschafter und USAID waren begründet. Material zu Bolivien, Nicaragua, Ecuador und Venezuela. Die untersuchten Dokumente zeigen die materielle und strategische Unterstützung rechter Oppositionskreise, auch antidemokratischer und gewaltorientierter Gruppen, durch US-Botschaften in linksregierten Ländern. Dies wird bevorzugt über die Behörde des US-Außenministeriums für internationale Entwicklung (USAID) und verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) realisiert, um dem Vorwurf der unzulässigen Einmischung zu entgehen. https://amerika21.de/2015/10/132307/us-botschaften-linksregierunge

 

apropos USAID

auch hier:

All details of the military coup d’état attempt that early September was engineered by former Tajik Deputy Defense Minister Abdulhalim Nazarzoda will hardly be disclosed to the public. But bits and pieces of information that get leaked to the Internet give us the chance to suggest that American Human Rights Agency (USAID) has taken a hand in the failed coup of the general.

A while ago, part of the Report on Cooperation with Missions in the Region drafted by the USAID Uzbekistan Country Office Director John P. Riordan was made public.

On the basis of this letter’s content one can make a conclusion that USAID previously used the potential of the local secret services to interact with the Agency’s Missions in other countries of the region with the consent of the government of Uzbekistan, which was done obviously to organize mass actions for the good for the US leadership including the recent Tajikistan events that Mr. Riordan characterizes as a total failure. However, the situation changed radically after the USAID decided to make the very Uzbekistan more democratic and the special services started ‘jeopardizing the Agency’s strategy in the region’.

The author of the report calls upon his head office to abandon attempts to put pressure on Tashkent urgently and to soften the rhetoric as it creates a danger for the entire network of USAID Missions in the region.

It is obvious that Washington is not fully satisfied with the Karimov regime. However, that is one of the most US loyal regimes all over the Central Asia. So they will most likely listen to Mr. Riordan’s advice, postponing Uzbekistan’s democratization for a while in order to maintain the possibility of putting their plans into effect in neighboring countries.

The only question at issue is at what moment Karimov’s services stop being needed, and there is an attempt to oust him from the political arena they way it was with Emomali Rahmon.

https://www.cyberguerrilla.org/blog/usaid-mission-may-be-concerned-with-...

https://politgraben.files.wordpress.com/2015/10/bericht-von-john-p-riord...

 

neeeeein nein, die amis haben nichts in der ukraine damit am hut...

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schublade auf...schublade zu??

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Nebukadnezar
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b00n hat am 06.10.2015 - 19:53 folgendes geschrieben:

schublade auf...schublade zu??

Oder brutschönredendes Subjekt?? Mosking

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Elias
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MH17 tatsächlich von Buk-Rakete abgeschossen

Bevor die Ermittler ihre Ergebnisse zur Absturzursache veröffentlichen, geben Medien erste Details bekannt. Der Raketenhersteller zweifelt den offiziellen Bericht an.

(kko/sda)

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/MH17-tatsaechlich-von-BukRake...

 

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Ein Bericht aus dem Herzen der "Lügenpresse"

Journalisten auf Pegida-Demos: "Das ist eine Hetzjagd"

26.10.2015 - Sie werden beschimpft, beleidigt und sogar geschlagen: Immer häufiger sind Journalisten Angriffsziel von Pegida-Anhängern in Dresden. Seit einem Jahr jeden Montag mitten drin, die Reporter der Sächsischen Zeitung. Ein Bericht aus dem Herzen der "Lügenpresse".

http://www.spiegel.de/video/gewalt-gegen-journalisten-auf-pegida-demonst...

 

 

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b00n
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Wer steckt hinter dem syrischen Giftgas-Angriff? 30.10.2015CHP-Politiker machen aufgrund von Gerichtsakten den türkischen Geheimdienst und islamistische Milizen verantwortlich

Selbst für syrische Verhältnisse war es gigantisches Massaker. Bis zu 1700 Menschen starben am 21. August 2013 in der Region Ghouta. Doch auch zwei Jahre nach dem Giftgasangriff sind die die Hintergründe unklar. Nun machen türkische Politiker die Regierung ihres Landes verantwortlich.

Es ist eines dieser verwackelten Handyvideos, die zu den täglichen Chronisten des Syrienkrieges geworden sind und deren Bilder dennoch kaum zu ertragen sind. Blasse Gesichter starren da in die Kamera. Nur noch der Schaum vor dem Mund zeigt so etwas wie Leben. Auf dem Boden liegen Kinderkörper aufgereiht. Dazwischen kauern schreiende Eltern und pressen Sanitäter ihre Hände auf Brustkörper. "Sarin-Gas-Angriff Syrien" steht auf Arabisch über dem YouTube-Clip.

Am 21. August 2013 geschah einer der schlimmsten dieser Angriffe - nicht nur in der Geschichte Syriens. 355 Tote zählten Ärzte ohne Grenzen an diesem Tag in der südwestlich von Damaskus gelegenen Region Ghouta. Die US-Regierung sprach von 1429, die oppositionelle Freie Syrische Armee sogar von 1729 Todesopfern.

 
Aus einem Video über die Folgen des Angriffs im August 2013.  

Barack Obama sah eine rote Linie überschritten. Auch Frankreich und Großbritannien wollten mit ihren Militärs einschreiten. Als "unleugbar" bezeichnete US-Außenminister John Kerry damals die Täterschaft von Präsidents Bashar Al-Assad und seiner Syrischen Armee. Und dennoch nahmen die Spekulationen über die wahren Hintergründe des Angriffs bis heute kein Ende.

Der türkische Geheimdienst soll hinter dem Angriff stecken

Mehr als zwei Jahre später sitzen am 21. Oktober 2015 zwei türkische Parlamentsabgeordnete an einem Tisch in Istanbul und erzählen ihre Version der Ereignisse. Eren Erdem und Ali Şeker heißen die beiden Co-Vorsitzenden der oppositionellen CHP-Fraktion im türkischen Parlament. Sie wollen neue Beweise vorlegen: Dafür, dass nicht die syrische Armee, sondern dschihadistische Milizen den Angriff ausgeführt haben. Und fafür, dass nicht Assad, sondern der türkische Geheimdienst hinter dem Angriff von Ghouta steckt.

Hintergrund der Pressekonferenz sind Ermittlungen eines Gerichts im südtürkischen Adana. Die Anklage warf dort 13 Türken vor, Giftgas von der Türkei nach Syrien geschmuggelt haben. Doch dem Gericht reichten die Indizien nicht für eine Verurteilung, es ließ die Männer nach drei Monaten wieder frei. Erdem und Şeker hatten nach eigener Aussage Einblick in die Gerichtsakten und kommen bei ihrer Pressekonferenz zu einer ganz anderen Bewertung als das Gericht.

Unter anderem Telefonmitschnitte würden zeigen, dass "einige Unternehmer in der Türkei eine wesentliche Rolle bei der Beschaffung des Saringases gespielt haben", sagt Erdem später gegenüber der türkischen Zeitung Zaman.

Über türkische Mittelsmänner sei das Gas an "extremistische Gruppen in Syrien" geliefert worden. Und mehr noch: Nicht nur türkische Privatpersonen seien in den Giftgasschmuggel involviert gewesen. Erdem und Şeker beschuldigen den türkischen Geheimdienst am Angriff vom 21. August 2013 beteiligt gewesen zu sein.

Ein absurd verzweifelter Angriff?

Damit bekräftigen die beiden CHP-Abgeordneten eine Darstellung vom Angriff auf Ghouta, der die meisten westlichen Staaten bisher vehement widersprechen. Vor allem zwei Narrative existieren über die Vorgänge vom 21. August 2013: Die Mehrheit der westlichen Staaten (und der westlichen Medien) machten von Beginn an die syrische Armee und Regierung für den Angriff verantwortlich. Schon am 30. August legte das Weiße Haus einen umfangreichen Bericht aus Geheimdienstkarten und Protokollen abgehörter Gespräche vor, die den Angriff als "verzweifelten Versuch [der syrischen Armee], Rebellen aus verschiedenen Vororten östlich von Damaskus zurückzudrängen", darstellten.

Die syrische Regierung, Russland und Iran machten hingegen oppositionelle Milizen für den Angriff verantwortlich und verwiesen auf die offensichtliche Absurdität eines solchen Angriffes: Nur wenige Kilometer entfernt befanden sich damals UN-Chemiewaffenkontrolleure, die eigentlich einen vorangegangenen Angriff untersuchen sollten. Deshalb und aufgrund der immer wieder geäußerten "Roten Linie" Obamas, hätte die syrische Regierung im Falle eines Angriffes fest damit rechnen müssen, von den USA militärisch zur Rechenschaft gezogen zu werden. Stattdessen, so Assad ein paar Tage nach dem Angriff, habe der Rebellenangriff, einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen der USA liefern sollen.

Ziel der türkischen Regierung sei der Sturz Assads gewesen

Auch die beiden CHP-Abgeordneten Erdem und Şeker vertreten diese These. Das Ziel der türkischen Regierung sei "das Gleiche gewesen wie beim illegalen Transfer von Waffen an dieselbe Oppositionsgruppen: Bashar al-Assad stürzen", sagt Erdem gegenüber der Tageszeitung Zaman. Und Şeker macht Präsident Erdogan persönlich für den Angriff verantwortlich: "Der ehemalige Premierminister und der ehemalige Innenminister sollten zur Verantwortung gezogen werden", schließlich habe man "alle Details darüber, wie das Sarin-Gas in der Türkei beschafft und an die Terroristen geliefert wurde". Doch der Öffentlichkeit vorgelegt haben Erdem und Şeker bisher keinen ihrer Beweise.

Dennoch passen ihre Vorwürfe zu bisherigen Veröffentlichungen über das, was am 21. August 2013 passierte. Nur auf einen Nenner konnten sich alle bisherigen Untersuchungen bisher einigen: Es war Sarin-Gas. Auch eine UN-Untersuchung bestätigte lediglich, was ohnehin offensichtlich war: Mit dem Kampfstoff bestückte Boden-Boden-Raketen seien zur fraglichen Zeit am fraglichen Ort eingeschlagen. Wer sie abschoss, sagten die Ermittler damals nicht.

Sicherer war sich die US-Regierung. Eine Woche nach dem Angriff legte das Weiße Haus einen Berichtund eine Karte der Region vor, die belegen sollen, dass nur Regime-Einheiten den Anschlag begehen konnten. Nur diese hätten über die nötigen ballistischen Raketen in der notwendigen Entfernung zum Anschlagsort verfügt.

Dieselben Karten haben sich Anfang dieses Jahres zwei Waffenexperten angesehen. Doch sie kommen zum gegenteiligen Ergebnis. In ihrem Bericht urteilten der ehemalige UN-Waffenkontrolleur Richard Lloyd und Professor Theodor Postol vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), die Reichweite der eingesetzten Rakete sei zu kurz gewesen, als dass sie aus den damals von der Syrischen Armee kontrollierten Gebieten hätten stammen können. Im Gegenteil: Lege man die Karte des Weißen Hauses zugrunde, hätten sich am 21. August 2013 alle möglichen Abschussorte in der Hand der Rebellen befunden.

Auch ohne Chemiewaffen gehen die Giftgas-Angriffe weiter

Auch der amerikanische Enthüllungsjournalist Seymor Hersh stützte diese These. Im Dezember 2013schrieb er über ein fünfseitiges Dokument des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA, aus dem hervorgehe, was die US-Regierung immer abgestritten hat: Islamistische Milizen waren im August 2013 im Besitz von Sarin-Gas. Und die US-Regierung war darüber informiert. Wie Eren Erdem und Ali Şeker kam auch Hersh in seinem Text damals zu dem Schluss, die US-Regierung hätte einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen gesucht.

Bekanntermaßen kam es dazu nicht. Nach Vermittlungen Russlands drängte der US-Kongress schließlich seine eigene Regierung, auf einen Militärschlag zu verzichten. Die syrische Regierung willigte ein, ihre Chemiewaffenvorräte zerstören zu lassen.

Obwohl die gemeinsame UN- und OPCW-Mission bereits im Juni 2014 die Zerstörung der letzten staatlichen Saringas-Bestände vermeldete, gingen die Angriffe weiter. Von mehr als 60 weiteren Chemiewaffen-Angriffen seit dem 21. August 2013 sprechen die Vereinten Nationen. Auch die verwackelten Bilder vom Beginn des Artikels stammen nicht aus Ghouta. Der Clip zeigt die die Folgen eines Saringas-Angriffs, der sich im März dieses Jahres rund 50 Kilometer südwestlich von Aleppo in Sarmin ereignete. Über den Schuldigen gab es dort keinen Zweifel mehr. Es war der IS. Im August beschloss der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2235 (2015), nach der eine gemeinsame UN- und OPCW-Untersuchung klären soll, wer für die Giftgasangriffe verantwortlich ist.

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Pentagon: wir kämpfen im Irak

Gibt lange bestehenden Vorwand der „Beratungs”-Operation auf

Jason Ditz

 

Nachdem es in öffentlichen Stellungnahmen monatelang über die Definition des Begriffs Kampf herumgeeiert hat, scheint das Pentagon jetzt formell den Vorwand aufgegeben zu haben, dass Bodentruppen im Irakkrieg eine rein „beratende“ Funktion ausübten, indem Colonel Steve Warren Reportern in einer Pressinformation erklärte: „wir stehen im Kampf.“

Colonel Warren fuhr fort und sagte „natürlich ist es Kampf,” und „deswegen tragen wir alle Gewehre,“ eine freimütige Bewertung, die alle die anhaltenden Versuche Lügen straft, das, was dort vor sich ging, als etwas Geringeres hinzustellen, eine Bemühung, die erst am Montag eingestellt wurde.

Das Weiße Haus selbst klaubt noch immer mit Wörtern herum und lehnt es ab, den Einsatz eindeutig als Kampf zu bezeichnen, obwohl das Pentagon das schon tut, mit der Begründung, dass das etwas „anderes“ ist als andere Kampfhandlungen im Irak in der Vergangenheit. Man versuchte es auch so hinzudrehen, als habe der in der vergangenen Woche getötete Soldat der Sondereinsatztruppen selbst die Entscheidung getroffen, im Rahmen eines „Beratungs“einsatzes zum Kampf überzugehen.

Die große Frage in Zusammenhang mit dieser Erklärungsänderung ist allerdings, was das in Hinblick auf die Änderung der Politik in dem Land bedeutet, und wichtiger noch, was das für die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Irak bedeutet, nachdem der Irak nie um Bodeneinsätze der Vereinigten Staaten von Amerika ersucht und bei entsprechender Gelegenheit eindeutig festgestellt hat, dass eine derartige Einmischung ganz und gar unwillkommen ist.

Verteidigungsminister Ash Carter hatte in einer Aussage vor dem Senat auch den ISIS-Krieg als „Kampf“ beschrieben, obwohl er gleichermaßen ablehnte, irgendwelche Erklärungen dafür zu liefern, was diese neue Bezeichnung des Kriegs bedeuten sollte. Carter behauptete auch, dass es sich bei den Einsätzen der Vereinigten Staaten von Amerika in Syrien um „Kampf“ handelt, lieferte aber gleichermaßen keine Einzelheiten.

 

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Die Propaganda-Offensive der EU wird das Misstrauen gegenüber den Medien stärken 30.10.2015Gegen die "Desinformationspolitik" Russlands soll mit einer "strategischen Kommunikation" für die Politik und die Werte der EU geworben werden

Unaufhörlich werfen westliche Politiker, Militärs und Medien den russischen Medien seit Beginn des Ukraine-Konflikts vor, Propaganda zu betreiben und die Menschen interessengeleitet zu informieren. Das ist sicherlich richtig, allerdings achten dieselben wenig darauf, dass in der Ukraine, auch unterstützt durch westliche Gelder, ebenfalls zu großen Teilen eine Propagandamaschine läuft (Ukraine hat ein neues Ministerium für Informationspolitik).

Zudem stehen die Medien in Europa gleichzeitig unter offenbar wachsender Kritik, ebenfalls nicht objektiv oder neutral zu berichten. Erst gerade sagten 44 Prozent bei einer Umfrage, dass die Medien "von oben gesteuert" werden und "geschönte und unzutreffende Meldungen" bringen. Die Meinung scheint sich auszubreiten, dass es auch im "freien" Westen eine "gelenkte" Berichterstattung gibt (Forsa-Umfrage: 44 Prozent der Befragten sehen eine "Lügenpresse"). Das ist, das sollte beunruhigend sein, zumal die "gelenkten" russischen Medien den großen westlichen Medien eben auch Propaganda und Einseitigkeiten vorwerfen.

Allerdings schüren EU und Nato den Verdacht weiter, wenn mit Geldern der EU und mit Unterstützung der Nato nun eine Gegenpropaganda-Offensive gestartet wird. So hat in Estland bereits der russischsprachige Kanal des öffentlich-rechtlichen Senders ERR den Betrieb aufgenommen. Ähnliches ist für Litauen und Lettland geplant (TV im Baltikum: auf Russisch, aber nicht aus Moskau). Die Deutsche Welle leistet Hilfe, womöglich auch direkt die Nato (Nato und Deutsche Welle sollen Medien gegen Moskau unterstützen). Die Nato hat in Riga ein "Exzellenzzentrum für Strategische Kommunikation" eingerichtet (NATO eröffnet "Kommunikationszentrum" in Riga).

Durch eine Kleine Anfrage der Linkspartei wurde noch einmal deutlich, wie massiv die EU in die Gegenpropaganda einsteigt (dazu siehe auch: "Unabhängige Medien" und Medienvertreter im Dienste des "Strategischen Kommunikationsteams Ost" und Propaganda machen immer nur die anderen).

Das Auswärtige Amt machte klar, dass ein als "Russland Taskforce" benanntes "Strategisches Kommunikationsteam Ost" die Ziele in der "östlichen Nachbarschaft" (Ukraine, Georgien, Republik Moldau, Belarus, Armenien, Aserbaidschan) und in Russland verfolgt: "eine wirksame Kommunikation von und Werben für EU-Politiken und —Werten in der östlichen Nachbarschaft, Stärkung des Medienumfelds insgesamt inklusive Unterstützung für unabhängige Medien und verbessertes öffentliches Bewusstsein von Desinformationsaktivitäten seitens Dritter und verbesserte EU-Reaktionsfähigkeit darauf". Dahinter stehen der "Aktionsplan für strategische Kommunikation" vom Juni 2015 gegen die "russischen Desinformationskampagnen" und der Aufbau einer EU EAST STRATCOM Task Force.

Das Auswärtige Amt definiert Strategische Kommunikation, gemeinhin Propaganda im Dienste des Militärs und von den USA vor und während des Irak-Kriegs massiv betrieben, so:

Strategische Kommunikation begleitet und vermittelt in erster Linie strategische Ziele der Bundesregierung, sie ist langfristig ausgerichtet, setzt sich mit partizipativen Prozessen auseinander (Stakeholder und Zielgruppen) und bildet den Rahmen für operative Kommunikationsthemen und -formate.

Immerhin wird hier deutlich, dass es nicht um möglichst objektive Berichterstattung geht, sondern um eine interessengeleitete Darstellung. Es ist daher auch explizit von "Werben" die Rede.

Die Propagandaoffensive der EU droht aber auch, das Vertrauen in die unabhängige Berichterstattung der nichtstaatlichen Medien noch weiter auszuhöhlen, wenn ausdrücklich "unabhängige und pluralistische Medien" gefördert werden sollen, die dann nicht mehr unabhängig sind. Es sollen "Kommunikationskampagnen" entwickelt werden, die dann womöglich auch über die "unabhängigen" Medien verbreitet werden. Auf die Frage, welche Kommunikationsprodukte denn entwickelt werden sollen, antwortet die Bundesregierung lieber mal nicht und erklärt lapidar: "Die Beantwortung der Frage, welche Kommunikationsprodukte notwendig und hilfreich sind, obliegt der EU EAST STRATCOM Task Force."

Noch dazu sollen "Netzwerke u. a. mit Journalisten und Medienvertretern" aufgebaut werden, wie das auch ansonsten schon im transatlantischen Dienst geschieht. Das soll nun aber ausgebaut werden, was auch den Verdacht bzw. das Misstrauen verstärken wird, dass Journalisten mit dem Verbreiten von "strategischer Kommunikation" beschäftigt sind.

Gerade hat stern-Chefredakteur Philipp Jessen einen Kommentar zu dem Umfrageergebnis geschrieben, dass 44 Prozent der Menschen meinen, Journalisten würden gesteuert: "Wir sind die Lügenpresse". Er setzte an den Schluss, was wohl als kokette Geste gedacht war: "P.S. Dieser Text wurde weder von der Nato noch von Sigmar Gabriel in Auftrag gegeben."

Ob er das nach den Plänen der EU zur strategischen Kommunikation auch noch so geschrieben hätte? Die den Medien misstrauisch gegenüberstehenden Menschen könne man wider gewinnen "durch guten Journalismus, das Aufdecken von Missständen, wasserdichte Recherchen". Es kommen weitere gute Ratschläge:

Wir müssen von Verteidigung auf Angriff schalten. Für unseren guten Ruf kämpfen. Auch laut werden, und wenn es Not tut: zurückbrüllen. Wir müssen uns nicht jeden hirnverbrannten Vorwurf gefallen lassen. Das sollten wir auch laut und deutlich artikulieren. Selbstkritischer sein. Natürlich machen wir Fehler. Diese müssen transparent gemacht werden. Und sofort sichtbar aufgearbeitet werden. Auch wenn es weh tut. Das schafft Vertrauen.

Und dann setzt auf eine Strategie, die direkt vom "Strategischen Kommunikationsteam Ost" stammen könnte:

Und durch das Aufzeigen der Alternative - ein Land ohne freie, pluralistische Presse. Ohne Artikel 5 im Grundgesetz. Vielleicht müssen wir dieses Schreckensszenario deutlicher machen. Ganz nah an uns heranlassen. Denn sollte es uns nicht gelingen, den Schrecken der Abwesenheit von gutem Journalismus in einer Gesellschaft aufzuzeigen, dann verlieren wir alle. Dann vielleicht sogar zu recht.

 

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Satire@Die Welt: Lügenpresse sorgt für Verwirrung

"GLASAUGE", das beste investigative Satire-Magazin der "Welt", weiß, was Politiker, Prominente und andere Bekloppte wirklich denken. Diesmal: Das kann doch nicht wahr sein!

 

 ...

 

http://www.welt.de/satire/article138957169/Satire-Die-Welt-Luegenpresse-...

 

 

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So lügt das ZDF: Bericht über Elsässer, Kopp & Co.
05.11.2015

So richtig "entlarven" wollte das ZDF Jürgen Elsässer, dessen Magazin "Compact" und den Kopp-Verlag in dem Beitrag"Verschwörungstheoretiker machen Kasse". Das geht bei den öffentlich-rechtlichen Medien natürlich nicht mit Fakten, sondern durch Manipulation. Jede einzelne Szene, jede Frage zielte nur in eine Richtung. - Doch der Schuss des Beitrags ging denn auch voll nach hinten los: Reklame für Compact durch eine Reportage, wie sie dämlicher nicht sein könnte.

 

Die ZDF-Reportage gegen Elsässer & Co.: "Verschwörungstheoretiker machen Kasse" - eine bessere PR ist kaum vorstellbar. Die Reportage ein Flop und natürlich - wie bei öffentlich-rechtlichen GEZwangsfinanzierten Sendern üblich: reine Manipulation durch Weglassung von Fakten und gzieltes "Zurechtschneiden" von Aussagen - ohne dass der Zuschauer es merkt.

Besonders perfide: Das ZDF benutzt den Tod des angspülten kleinen syrischen Jungen mit einem Zitat Elsässers, das durch gezielte Auslassungen in einem völlig anderem Licht erscheint.

........

http://www.mmnews.de/index.php/politik/57452-zdf-elsasser

 

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Elias
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Nach Goebbels-Vergleich bei "Pegida"

Maas zeigt Bachmann nicht an

Justizminister Maas wird "Pegida"-Gründer Bachmann wegen dessen neuester verbaler Entgleisung nicht anzeigen. Bachmann hatte Maas beim gestrigen "Pegida"-Aufzug in Dresden mit NS-Propagandaleiter Goebbels verglichen - und heute legt er nach.

https://www.tagesschau.de/inland/pegida-maas-105.html

 

So lügt die ARD (oder ZDF)  Mosking

 

 

 

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Das „Doppelleben“ des Börsenexperten Michael Mross

Der gefragte Fachmann berichtet für etliche Sender von der Frankfurter Börse und betreibt in Sri Lanka ein Portal zum Kampf gegen die „Hochfinanz“…

http://www.hagalil.com/archiv/2009/04/22/mross/

 

Michael Mross tritt auch unter http://www.mmnews.de/ auf

 

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 06.11.2015 - 08:45 folgendes geschrieben:

Der gefragte Fachmann berichtet für etliche Sender von der Frankfurter Börse und betreibt in Sri Lanka ein Portal zum Kampf gegen die „Hochfinanz“…

http://www.hagalil.com/archiv/2009/04/22/mross/

 

Michael Mross tritt auch unter http://www.mmnews.de/ auf

 

 

Hmm, gefällt mir nicht.

Zitat aus dem hagalil-Link von oben:

 

Die mmnews.de Redaktion vertritt beispielsweise konsequent eine Kritik am „Geldsystem“, die sich von den Auslassungen eines Silvio Gesells oder [....  ]

Neben diesem strukturellen Antisemitismus wird auf den Film www.zeitgeistmovie.com verwiesen, der eine ebenso antisemitische Färbung aufweist und mit Verschwörungstheorien unterfüttert ist, die vor allem in neo-nazistischen Kreisen kursieren.

Wenn wir in die Zeit des Hochmittelalters zurückblenden, wissen wir, dass es damals den Juden verboten war, Land zu besitzen oder einem Handwerk nachzugehen. Juden waren also weder Bauern noch Metzger, Schneider oder Schuster.
Ihnen blieben Berufe offen wie Arzt, Musiker, Maler, Anwalt, Kaufmann oder Geldverleiher.

Die Juden haben aus der Not eine Tugend gemacht und wurden als Kaufleute und Geldverleiher (später Banker) sehr erfolgreich.

Entsprechend ist es auch heute noch so, dass das Bankensystem zu einem grossen Teil in jüdischer Hand ist.
 

Was - notebene - zu interessanten Beobachtungen führt, denn während der Zeit des 2. Weltkrieges war das Schweizer Bankensystem zu 43% in jüdischer Hand. Exakt also jenes Bankensystem, das für das Waschen von Nazigold später zur Verantwortung gezogen wurde. Da haben also Juden das Raub-Gold der Nazis von Juden gewaschen ... eine durchaus Pikannte Situation. Aber das nur als Einschub.

Wie auch immer: Aus der Kritik am Geldsystem eine Verschwörungstheorie zu machen und Kritikern am Geldsystem Antisemitismus zu unterstellen, scheint mir doch masslos übertrieben!

Ich persönlich betreibe ja auch Kritik am Geldsystem. Und dennoch ist der "Götti" meiner Tochter ein Jude. Also das kann's ja wohl nicht sein.
Die Schlussfolgerung: "Juden sind die massgeblichen Betreiber des Geld- und Banksystems, ergo ist jegliche Kritik am Geld- und Banksystem zwangsläufig eine Kritik an Juden und somit Antisemitismus" ist gleichermassen an den Haaren herbeigezogen wie falsch.

Der konsequente Umkehrschluss würde lauten: "Wer gegen Banken-bailouts ist, wer das Bankensystem kritisiert, wer das Geldsystem hinterfragt ist zwangsläufig ein Nazi".

Ich wollte das nur mal loswerden und soll keine Kritik an Dir, Elias, sein, dass Du das reingestellt hast.
Ich weiss, dass Du es vermutlich ähnlich siehst. Dir geht schliesslich jegliche Religion gleichermassen am A...h vorbei wir mir auch.

 

 

Elias
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Reagans geheime Krieger

Hochkarätige Interviewpartner aus Militär und Geheimdienst geben Auskunft über ein bis heute umstrittenes und streng geheimes Kapitel des Kalten Krieges.

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:uPM9jv_31LMJ:www.zd...

 

Da ZDF Lügenpresse ist, ist das Gegenteil wahr .....

 

Die Wirtschaft war damals die Achillesverse der Russen und ist es heute wieder.

Auch damals halfen die Saudis mit tiefen Ölpreisen

 

 

 

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Elias
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MarcusFabian hat am 07.11.2015 - 16:36 folgendes geschrieben:

Der konsequente Umkehrschluss würde lauten: "Wer gegen Banken-b ist, wer das Bankensystem kritisiert, wer das Geldsystem hinterfragt ist zwangsläufig ein Nazi".

ich hoffe schwer, dass ich nie diesen Eindruck erweckt habe, dass ich diese Meinung vertrete.

Man muss nicht alle Banken retten. Hat man bei der Spar- und Leihkasse Thun ja auch nicht gemacht.

VW könnte zu einem weiteren Fall werden, wo der Staat irgendwie eingreifen muss. Weil zu viele Stellen und Zulieferer dahinter stecken.

Die Vollgeld-Initiative ist zustande gekommen. Es wird spannend und es wird nicht nur theoretisch darüber diskutiert werden.

Antworten zur Vollgeldinitiative
http://www.fuw.ch/article/vollgeld/

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“Die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Fakten wird wesentlich durch die Massenmedien vermittelt, die neben den Fakten in der Regel auch den gewünschten Interpretations­kontext und damit das ‚politische Weltbild‘ vermitteln.”

Rainer Mausfeld

 

Anschlag in Paris: Wie die Lügenmedien die Ursachen des Terrors aus der Welt zaubern

Die Anschläge von Paris sind – und wer hätte anderes erwartet? – ein neues Paradebeispiel für vorsätzliche Desinformation und Verblödung der Bürger durch eine Lügenpresse, die mit aller Macht Fragen und Diskussionen über die Ursachen des Terrors unterdrücken und das Denken in eine politisch gewollte Richtung lenken will.

So, wie in der Ukrainekrise Fehler westlicher Politik, Gewalt und militanter Putsch auf dem Maidan als Ursache für die darauf folgenden Ereignisse totgeschwiegen oder auf die Sündenböcke Janukowitsch oder Putin geschoben wurden, so, wie in der mit den Attentaten in Paris eng verwandten Flüchtlingskrise die Ursachen der Flucht dröhnend totgeschwiegen oder auf den Sündenbock Assad geschoben werden, so wird auch in bester propagandistischer Manier in der aktuellen “Berichterstattung” über die Anschläge von Paris die wahre Ursache des Terrors, die in westlichen Kriegen von Afghanistan über den Irak bis Syrien zu suchen ist, unter den Teppich gekehrt.

In der gesamten Berichterstattung werden die Anschläge auf den IS reduziert. Die eigentliche Frage aber – wenn man tatsächlich die Ursachen des Terrors bekämpfen will – woher denn der IS eigentlich stammt, wird komplett aus dem Blickfeld genommen – gerade so, wie David Copperfield die Freiheitsstatue aus der Welt zauberte, indem er die Blicke der Menschen ins Leere lenkte.

Im ZDF-spezial sind es die unsozialen Zustände in den französischen Banlieues, die den Humus für Extremismus bieten und junge Menschen in die Fänge des IS treiben. Woher der IS kommt? Fehlanzeige.

In der tagesschau dürfen US-Präsident Obama oder auch der polnische EU-Ratspräsident Tusk die Anschläge scharf verurteilen und mit Konsequenzen drohen – beide Länder sind in Wahrheit uneheliche Väter des in einer Vergewaltigung des Irak gezeugten IS. Höhepunkt der totalen Verblödung in den Hauptnachrichten der ARD ist der Auftritt des Außenministers Saudi-Arabiens, der von “Verstößen gegen Ethik, Moral und Religion” schwadronieren darf.

ARD_14112015_ts_sa_IS

Bild anklicken, ARD-Mediathek!

 Am Ende ist es der vom Westen verteufelte Baschar al-Assad, dessen Land infolge der Irak-Invasion erst von irakischen Flüchtlingen und dann vom IS überschwemmt wurde, der die einzigen wahren Worte in diesem Abgrund aus Lügen und Heuchelei von sich gab.

“Syrien Machthaber Assad aber beklagt eine – so wörtlich – fehlgeleitete Politik des Westens, die habe zur Expansion des Terrorismus beigetragen.”

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/11/14/anschlag-in-paris-wie-d...

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MarcusFabian
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Elias hat am 10.11.2015 - 14:22 folgendes geschrieben:

Da ZDF Lügenpresse ist, ist das Gegenteil wahr .....

 

 

Na ja, nicht immer gleich übertreiben. Wenn das ZDF berichtet, dass bei einem Nebelunfall auf der A7 fünf Menschen ums Leben gekommen sind, darfst Du das ruhig glauben.

Gegenteil wäre wohl: "Beim Rudelbumsen auf der A7 sind fünf Babys gezeugt worden ... " Biggrin

 

Elias
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Meinungsmache: Wenn Roboter-Herden Hass schüren

Netzwerke

Hinter vielen Tweets stecken heute keine Menschen mehr. Stattdessen senden sogenannte Social Bots automatisch Texte. Per Roboter werden so Wahlen, Kampagnen und Börsen manipuliert.

Ok  Das haben manche immer schon geahnt: Für die USA «und den militärisch-industriellen Komplex» lohne es sich, «einen Krieg mit Russland in Europa anzuzetteln». Das war ebenso auf Facebook zu lesen wie «Ich habe für jeden Flüchtling eine Kugel». Viele solche Äusserungen sind in sozialen Netzwerken zu finden. Wenn Facebook, Twitter und Co. als Spiegelbild der Gesellschaft gelten, dann besteht diese aus lauter Spinnern und Hetzern.

Yes 3 Für die ansteigende Flut an Verschwörungstheorien und Hasskommentaren im Netz kann es aber auch eine ganz andere Erklärung geben: Sie stammen gar nicht von echten Menschen. Soziale Roboter, sogenannte Social Bots, verfassen die Texte automatisch. Gesteuert werden sie von bestimmten Interessengruppen oder Unternehmen, oder auch von der Terrororganisation IS.

Auf der Jagd nach den Maschinen

Das Unheimliche daran: Die Maschinen reagieren mit ihren Kommentaren und Parolen auf aktuelle Ereignisse und greifen aktiv in Debatten ein, indem sie die Texte in Foren und auf den bekanntesten sozialen Plattformen veröffentlichen. Ganz sicher ist sich Simon Hegelich bei dem Tweet «Putin plant Krieg gegen die Ukraine noch diesen Monat!» Der sei höchstwahrscheinlich maschinenproduziert, sagt der 39-jährige Dozent an der Universität Siegen.

Hegelich und weitere Forscher wollen in dem Projekt «Social Media Forensic» (SoMeFo) herausfinden, wie verbreitet das Phänomen ist und wie man Kommentare im Netz als Beiträge entlarven kann, die ein Computer, ein Social Bot verfasst hat. Als dringend notwendig stuft auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung so eine Analyse ein und fördert deshalb das Projekt.

Günstige Massenverbreitung

Die Social Bots sind zu einem wachsenden Ärgernis geworden: «Die Anzahl an Bots, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, nimmt definitiv zu. Zumal das technisch leicht zu realisieren ist und der Einsatz nicht viel kostet: 10'000 gefälschte Twitter-Accounts gibt es schon für 350 Dollar», sagt Hegelich.

Und das Programm dahinter ist flexibel einsetzbar: «Eines der grossen Probleme von Social Bots ist deren Skalierbarkeit. Ist ein Bot für einen Account entwickelt, lässt er sich – mit wenigen Anpassungen – auch für weitere Accounts einsetzen.»

Menschliche Nutzer werden nachgeahmt

Wozu solche Bots in der Lage sind, kann Hegelich am Beispiel einer Software zeigen, die vermutlich ukrainische Ultranationalisten einsetzen: Höchstwahrscheinlich lassen sich ihnen 15'000 Twitter-Profile zuschreiben – die bis zu 60'000 Tweets pro Tag absetzen.

Und die Programme gehen dabei sehr geschickt vor: «Social Bots verhalten sich wie menschliche Nutzer: Sie bekommen mit, wenn ihr Thema bei Twitter gerade hochkocht, und schreiben Texte, die sich darauf beziehen. Die Software kann mit eigenen Kommentaren auch direkt auf Tweets anderer Nutzer antworten, denen sie folgt. Denn auch dazu sind Bots in der Lage: Sie werden automatisch Follower bestimmter Nutzer», sagt Politikwissenschaftler Hegelich.

Mit Tweets zu Sport glaubwürdig werden

Sprachlich sind die Texte von akzeptabler Qualität, sie machen nicht mehr oder weniger Fehler als menschliche Nutzer, die sich in sozialen Netzwerken äussern. Um möglichst seriös zu klingen, kopieren sie zum Teil ganze Sätze aus Lexika oder von Webseiten wissenschaftlicher Institute.

Auch sonst wissen Social Bots ihr Maschinenwesen gut zu verbergen, wie Hegelich anhand der ukrainischen Twitter-Software festgestellt hat: «Die meiste Zeit setzt die Software Tweets mit Sportnews und Links auf illegale Download-Websites ab – das soll ihre Glaubwürdigkeit erhöhen, dass dahinter echte Menschen stecken. Nur ab und an streut der Bot Tweets mit politischen Aussagen ein.»

Metadaten zeigen wahres Gesicht von Social Bots

Die Wissenschaftler um Projektleiter Hegelich, dessen Forschungskolleg der Universität Siegen mit Forschern des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften Gesis und der Cologne Business School kooperiert, entwickeln derzeit komplexe Algorithmen, um hinter die Maske der angeblich echten Twitterer und Facebook-Nutzer zu sehen. Zum einen analysieren sie die sogenannten Metadaten.

Daran ist in einigen Fällen zu sehen, dass die Tweets gar nicht vom russischen Facebook-Pendant VK kommen, wie es vorgegaukelt wird, sondern von einem Server, auf dem sich keine echten Menschen anmelden müssen. «Wir entwickeln ausserdem gerade einen Algorithmus, der anhand des Profilbilds erkennt, ob es sich um einen menschlichen Nutzer oder einen Social Bot handelt. Die Trefferquote liegt bereits bei über 80 Prozent», sagt Hegelich.

Wochentag verrät die falschen Twitterer

Tatsächlich haben Betreiber der Bots ein Problem: Für ihre Tausende oder gar Zehntausende gefälschten Twitter-Profile fehlen ihnen ausreichend Fotos realer Menschen. Daher greifen sie auf Comicbilder zurück oder auf Aufnahmen, die sie sich automatisch aus dem Internet zusammensuchen. Das aber kann die Analyse-Software der Wissenschaftler leicht nachvollziehen.

Eine weitere Methode des Entlarvens ist das Datamining, bei dem grosse Datenbestände mithilfe statistischer Methoden untersucht werden. Ein Ergebnis: Menschliche Twitterer sind vor allem unter der Woche aktiv, Bots – zumindest die schlecht programmierten – sind am Wochenende ebenso rege.

Ein Hase-und-Igel-Spiel zwischen Betreibern und Enttarnern

Doch die Social-Bot-Betreiber steuern gegen: Sie lassen ihre Maschinen ebenfalls vermehrt montags bis freitags Kommentare absetzen, und künftig werden sie wohl auch echt aussehende Fotos per Software erschaffen. Oder existierende Bilder werden derart verfremdet, dass keine Software mehr auf ein Original schliessen kann. Ausserdem greifen die Bot-Betreiber massenhaft auf Datensätze tatsächlich lebender Menschen zu, um sich in deren Namen als Nutzer anzumelden. Die Datensätze gibt es für wenig Geld im Netz zu kaufen.

Ein anderes Beispiel für das Hase-und-Igel-Spiel: Twitter hat Bots daran identifizieren können, dass sie deutlich mehr Nutzern folgen als andere ihnen. Daraufhin haben die Betreiber die Software so umprogrammiert, dass sich die Bots gegenseitig folgen. Danach war das Verhältnis ausgewogen, Twitter fiel die Maskerade nicht mehr auf.

Bei Blockaden helfen Menschen aus

Solche Tricksereien machen den sozialen Netzwerken zu schaffen, schliesslich sollen sich die Mitglieder sowie die Unternehmen, die auf den Plattformen werben, darauf verlassen dürfen, dass sie es mit echten Menschen zu tun haben. Daher sperren sie verdächtige Profile und schicken Anfragen, die nur ein Mensch beantworten kann. Erst wenn das geschehen ist, wird die Blockade aufgehoben.

Doch selbst darauf haben sich die Social-Bot-Betreiber eingestellt: Sie haben echte Menschen angestellt, die diese Nachfragen beantworten können. Nach der Entsperrung übernimmt wieder die Software. Hier ist nicht mehr der Computer das Werkzeug, hier wird der Mensch zum Handlanger der Maschine.

Social Bots sind vielseitig einsetzbar

Wozu der Irrsinn? In einigen Fällen steckt nüchternes Geschäftsinteresse dahinter. Manche Betreiber wollen durch gezielte Falschinformationen Konkurrenten diskreditieren. Dass schon Börsenkurse durch Twitter-Bots manipuliert worden sind, «ist wahrscheinlich, aber kaum nachzuweisen», sagt Hegelich. Der IS will mit seinen Tweets Kämpfer rekrutieren und dürfte dazu die Social-Bot-Technik massiv einsetzen.

Von vielen Tausend Bots ist die Rede. Die 5500 Twitter-Accounts des IS, die die Hackergruppe Anonymous schon attackiert hat, machen da lediglich einen Bruchteil aus. Und auch das ist möglich: Während eines Wahlkampfs in Mexiko, so Hegelich, hätten «ganz offensichtlich» einige Kandidaten Bots eingesetzt, um Mitbewerbern zu schaden.

ClappingWenn Maschinen-Meinung Menschen infiziert

Für Soziologen und Politikwissenschaftler bringt der massive Einsatz der Manipulationstechnik ein weiteres Problem: «Je mehr Social Bots aktiv sind, desto unsicherer sind unsere Erkenntnisse darüber, welche Themen und Meinungen in sozialen Netzwerken eine bedeutende Rolle spielen. Wir wissen dann nicht, ob sich die Menschen zum Beispiel grundsätzlich vermehrt negativ über Flüchtlinge äussern – oder ob das von einer Software stammt», sagt Hegelich.

Das könne für Meinungsbildung durchaus entscheidend sein. «Würden die Bots nur anderen Bots folgen, könnte man das als ein Hintergrundrauschen des Webs abtun. Doch zu den Followern gehören auch ganz reale Menschen, die die vom Computer erstellten Texte an ihre Kontakte weiterleiten. Die wiederum schenken den Inhalten grosses Vertrauen, da sie ja von einem Bekannten stammen», gibt Hegelich zu bedenken.

Good «Dadurch könnte es sein, dass ganze Peergroups, also Bezugsgruppen ähnlichen Alters, von einer Meinung infiziert werden.» Einer Meinung, die allerdings kein Mensch formuliert hat, sondern eine Maschine.

Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel «Die unheimliche Manipulation durch Robot-Herden» in unserer Schwesterpublikation «Die Welt».
 

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/technologie/meinungsmache-wenn-...

 

Vorbeugend helfen da Sendungen wie Die Anstalt, Nuhr,  Schlachthof, Quer, etc.

 

 

 

 

 

 

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MarcusFabian
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Extra3: Ein ganz normaler Tag bei der Lügenpresse

https://www.youtube.com/watch?v=BPPdlWNHhG4

Wink

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MarcusFabian hat am 12.12.2015 - 12:43 folgendes geschrieben:

Extra3: Ein ganz normaler Tag bei der Lügenpresse

https://www.youtube.com/watch?v=BPPdlWNHhG4

Wink

 

Habe die ganze Sendung von Extra3 gesehen. Hätte diesen Beitrag auch hier gepostet.

 

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Dieser Extra3-Gig ist natürlich Sarkasmus vom Feinsten Wink

Soll allerdings nicht darüber hinwegtäuschen - und damit trennen sich unsere Geister - dass die öffentlichen Medien (aka. Lügenpresse) in den letzten Jahren gravierende Fehler gemacht haben!

Elias
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MarcusFabian hat am 20.12.2015 - 16:27 folgendes geschrieben:

Dieser Extra3-Gig ist natürlich Sarkasmus vom Feinsten Wink

Soll allerdings nicht darüber hinwegtäuschen - und damit trennen sich unsere Geister - dass die öffentlichen Medien (aka. Lügenpresse) in den letzten Jahren gravierende Fehler gemacht haben!

Zum Glück gibt es die privaten Sender als Korrektiv.

Dort ist alles wahr und es passieren keine Fehler.

Tele-Blocher lässt grüssen

 

 

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b00n
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Am 15. Dezember zeigte das ZDF eine 44-minütige Dokumentation mit dem Titel „Machtmensch Putin“ (Video hier abrufbar) über die Rolle des russischen Präsidenten im Syrien-Krieg. Jetzt fand das russische Fernsehen heraus, dass das ZDF-Team – wie der Clip oben mit deutscher Untertitelung zeigt – bei seinen Aufnahmen zu üblen Tricks griff, um die „richtigen Bilder“ zu erhalten.

Offenbar machte sich das ZDF-Team nicht selbst die Mühe in den Donbass zu fahren, sondern entschied sich bei derart unbedeutenden Randfragen für Outsourcing und beauftragte den russischsprachigen Filmemacher Waleri Bobkow. Dieser wollte wohl einfach schnell liefern und bezahlte einen gewissen Juri, dafür, im Film einen russischen Armeeangehörigen namens Igor im Donbass zu spielen.

Juri präsentiert nun Originalaufnahmen, auf denen klar Regieanweisungen zu hören sind. Die gestellten Szenen tauchen dann auch genau so im ZDF-Film auf, doch statt der Regieanweisungen nun ein Klangteppich aus dramatischer Musik.

https://www.youtube.com/watch?v=QCBg_W6g-gk

 

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b00n hat am 22.12.2015 - 12:51 folgendes geschrieben:

Jetzt fand das russische Fernsehen heraus, dass

man mit b00n einen Leichtgläubigen gefunden hat, der dem russischen Fernsehen alles abkauft.

Er kann weder die eine noch die andere Seite überprüfen, aber den Mist der Russen stellt er als youtube hier rein

 

 

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Amnesty wirft Russland Tötung von vielen Zivilisten vor

(ap)

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft Russland vor, bei Luftangriffen in Syrien in den vergangenen Monaten Hunderte Zivilisten getötet zu haben. Es gebe vermehrte Berichte über den Einsatz von Streubomben in bewohnten Gebieten, die russische Truppen ins Visier genommen hätten, hiess es in einem Bericht der Organisation.

http://www.nzz.ch/international/amnesty-wirft-russland-toetung-von-viele...

 

 

 

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ZDF-Lügenpresse gegen Tagi-Lügenpresse

«Du kriegst Geld, wenn du sagst, dass die Russen im Donbass kämpfen»

Das ZDF hat eine Dokumentation über den «Machtmenschen Putin» ausgestrahlt. Doch einer der Protagonisten sagt nun, er habe alles erfunden.

..

..

Dies ist keine sensationelle Aussage, wie der Film insgesamt wenig Neues enthält. Moskau bestreitet längst nicht mehr, dass in der Ostukraine russische Staatsbürger als Freiwillige kämpfen. Vergangene Woche sagte Putin sogar in seiner Jahrespressekonferenz: «Wir haben nie bestritten, dass dort einzelne Personen bestimmte Aufgaben erfüllen, unter anderem im militärischen Bereich.» Das geht sogar noch über die Aussage von «Igor» hinaus. Dafür, dass in der Ukraine auch Angehörige russischer Spezialeinheiten kämpften und starben, gibt es inzwischen hinlänglich Beweise: von den Gräbern gefallener Soldaten in Pskow über Fotos in sozialen Netzwerken bis zur Aussage eines verwundeten Panzerschützen aus Jakutien. Unter Militärfachleuten besteht ohnehin kein Zweifel, dass die ukrainische Armee – sei sie noch so schlecht ausgerüstet – nicht von ehemaligen Bergarbeitern und Traktorfahrern vernichtend geschlagen werden kann wie etwa im Kessel von Debalzewe im Februar dieses Jahres.

Die «Fälschung des ZDF»

Der ZDF-Film führt einige dieser Belege auf. Doch das hilft nicht mehr viel, seit die Frage im Raum steht, ob die Episode mit «Igor» inszeniert gewesen sei. Triumphierend präsentierte der Staatssender Rossija am Sonntag die «Fälschung des ZDF».

Der Mann, der im ZDF «Igor» hiess, tritt mit vollem Namen als Juri Labyskin auf und erklärt: «Ich habe einfach gelogen.» Ein ZDF-Mitarbeiter habe ihm versprochen: «Du kriegst Geld, wenn du sagst, dass im Donbass russische Soldaten kämpfen.» Labyskin sitzt in einer vermüllten Wohnung und hält ein Notizbuch in der Hand, in dem mit Bleistift angeblich das Drehbuch für seinen Auftritt in der Doku notiert wurde. Daran, dass es sich bei Igor und Juri um ein und denselben Mann handelt, besteht kein Zweifel. Der russische Sender zeigt die Aufnahmen des ZDF allerdings unbearbeitet, ohne verpixeltes Gesicht. Und er zeigt Momente vor und nach den Aufnahmen, die das ZDF ausstrahlte.

Wie die Russen an das Rohmaterial gelangt sind, ist damit ebenso eine entscheidende Frage wie die, unter welchen Umständen das Material gedreht wurde. Die Behauptung von Rossija, Juri habe eine Kopie der Bänder bekommen, hält Robert Bachem, der Leiter des Programmbereichs ZDF Info, für unwahrscheinlich. «Das ist nicht üblich. Das Material gehört de jure dem ZDF, eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen», sagt er.

Das ZDF bestreitet, dass der Ablauf geprobt und die Aussagen abgesprochen worden seien. «Aus freien Stücken und ausführlich» habe «Igor» erklärt, wie und warum er in die Ostukraine gegangen sei, heisst es jetzt auf einer Erklärung zur Dokumentation auf der ZDF-Website. Das Interview mit «Igor» hat der ZDF-Journalist Dietmar Schumann im Moskauer Studio geführt. Die Aufnahmen vom Kontrollposten aber stammen von einem freien Producer: Waleri Bobkow hat unter Moskauer Kollegen keinen guten Ruf. Er habe oft «Exlusivmaterial» aus unbekannten Quellen angeboten, viel aus den Bereichen Militär und Sicherheitsorgane. Das Moskauer ZDF-Studio hat daher seit Jahren nicht mehr mit ihm zusammengearbeitet.

Nicht der erste Skandal

Nur Dietmar Schumann, früher selbst als Korrespondent in Moskau tätig, habe aus der Zeit der Tschetschenienkriege noch ein Vertrauensverhältnis zu ihm. Wurde dem ZDF möglicherweise eine Falle gestellt?

Das russische Fernsehen zeigte auch eine Sequenz, die auf dem Rohmaterial des ZDF nicht vorhanden ist: wie Bobkow mit einem Maschinengewehr vorspielt, was «Igor» tun soll. Ist das nachgedreht worden? «Das ist eine der Fragen, die uns Bobkow beantworten müsste», sagt Bachem. «Aber wir erreichen ihn nicht.»

Für den Redaktor Dietmar Schumann ist es nicht der erste Skandal. 2004 holte ihn das ZDF von seinem Posten als Korrespondent in Israel zurück, nachdem ein Stasi-Verdacht gegen ihn aufgetaucht war. Eine jüngst veröffentlichte Studie habe Schumann entlastet, sagt Bachem. «Die Vorstellung, dass er uns eine Falle gebaut hat, halte ich für absurd.»

Entstanden ist der Film in der Mainzer Zentrale, die Folgen bekommen auch die ZDF-Mitarbeiter in Moskau zu spüren. Vor allem die rund zwei Dutzend russischen Ortskräfte haben Angst. Die sonntägliche Wochenschau «Westi Nedeli» ist so etwas wie das Hochamt der russischen Propaganda. Zumindest dürfte es noch schwerer werden, russische Gesprächspartner zu finden, die bereit sind, vor ein ZDF-Mikrofon zu treten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Du-kriegst-Geld-wenn-du-sagst...

 

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