Meinungen

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04.05.2014 08:45
#1
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Meinungen

Meinungen sind Meinungen und keine Wahrheiten...... ist meine Meinung.

In so einem Forum gibt es die verschiedenen Meinungen zu lesen und die eigene zu formulieren.

Gerade auch in Bezug auf die Börsen können Meinungen sich als total falsch herausstellen. Sie können sich noch so sehr an Tatsachen orientieren. Informationen werden ja selektioniert in der Wahrnehmung. Eine Meinung kann somit entstehen aufgrund harter Fakten und trotzdem falsch sein. 

Ist eine Meinung nicht ähnlich wie Glaube. Auch wenn die Mehrheit etwas meint oder glaubt, macht es dies nicht richtiger. Extreme Beispiele sind vielleicht der NSFaschismus oder die Inquisitionen, wo Dogmen zur Wahrheit stilisiert wurden, welche wir heute als fast nicht mehr nachvollziehbar sehen. 

Ein Forum ist ja interessant, wenn verschiedene Meinungen aufeinander Treffen. Dies, so meine Erfahrung und Beobachtung, kann dann im "Recht haben wollen" versanden. Doch was für eine Sinn macht es sich mit anderen Ansichten zu befassen, wenn man die eigene nie ändert? Wenn es nur darum geht andere zu überzeugen wie recht man selber hat, dann muss man eigentlich gar keine anderen Meinungen mehr lesen, da ja diese dann immer falsch bleiben. Ich bin Skeptiker. Das heisst ich traue keiner Meinung wirklich, auch nicht meiner eigenen. Ich habe gerade an der Börse auch gelernt, dass ich eben kein Warren Buffet oder sonst ein Genie bin, sondern ein Durchschnittsanleger der mal irrt und mal recht bekommt. Meine Lösung war und ist bis auf weiteres eine Diversifikation zu wahren. Was natürlich nicht in jeder Periode dann ausserordentlich erfolgreich sein kann aber gerade in den turbulenten letzten 13 Jahren sich als für mich richtig herausstellte. Es zwang mich zu nichts während den zwei crashs. Ich musste nicht in Panik geraten und meine Positionen im grossen Stil alle über den Haufen werfen, was im Nachhinein gesehen auch falsch gewesen wäre.

Warren Buffet hätte kaum seine Ideen in Foren geschrieben, behaupte ich mal. Wir sind doch diesbezüglich alles Stümper. Oder etwa nicht? Nimmt mich ja mal Wunder ob dies jemand hier widerspricht. Crazy

Auch ich will recht haben. In der Auseinandersetzung in die ich mich eingemischt habe, da habe ich mich nie als Gutmensch bezeichnet, doch wurde mir dies "vorgeworfen". Ich bin nicht gut ( aber will es werden ). Doch was ist gut? Für mich sicher nicht, allen über jeden "Bullshit" zu streicheln und zu bestätigen wie gut ich irgendjemanden hier finde. Ich finde ja niemanden gut hier. Wie auch, ich kenne ja niemanden persönlich. Es gibt user die können gut schreiben und argumentieren. Aber auch die haben nicht recht deswegen. Interessantes Beispiel sind ja die Threads zu Biotechs. Da wurden kritische STimmen teilweise fast als querulantisch nieder-gepostet und mit sogenannten Fakten überschwemmt. Doch die Kritiker hatten dann doch nicht so unrecht.

Was ich suche ist Inspiration. Nicht Bestätigung und auch nicht Überzeugungen. Informationen hole ich zur Hauptsache aus dem täglichen lesen von Zeitungen. ( für Börse... NZZ, FuW )

Würde mich interessieren was für andere denn so ein Forum sein soll? Was andere suchen darin?

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15.06.2014 17:34
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melchior hat am 15.06.2014 - 17:23 folgendes geschrieben:

Beleidigt bin ich nicht und danke allen für ihre Beiträge hier. Alles gut bis super

 

 

 Tschüss und Gruss an deinen Freund Alex M....  :bye:

 

weico

15.06.2014 16:27
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melchior hat am 15.06.2014 - 14:18 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 15.06.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

 

wenn die gesellschaft gerechter sein will, dann muss man mit gutem beispiel vorangehen. 

Hier. 

Ich lasse Nazischwein und schlimmer als ein Nazi und ein Schwein und all die Unterstellungen von abwertenden Eigenschaften, welche du in einem von mir eröffneten Thread gepostet hast, nicht auf mir sitzen. Meinst du das sei mir egal? Nein ist es mir nicht und verunmöglicht es mir hier weiter zu existieren. Meine Forderung nach einem Sorry für das Nazischwein, die quitiertest du mit einer Steigerung. Und damit willst du über einer gerechtere Welt diskutieren? Du meinst wohl eine selbstgerechtere Welt?

Ich finde es ok und gerecht, dass du als Stammuser in diesem Forum, es in der Hand hast, ob ich hier weiter schreiben soll, denn andere scheint ja dieser Konflikt nicht genug zu interessieren, dass er weiter kommentiert wurde. Das Nazischwein kannst du stehen lassen und damit zur Tatsache machen und mich damit aus diesem Forum drängen. Das akzeptiere ich als gerechtes Urteil und werde keinen weiteren Widerspruch einlegen. Das ist meine Freiheit und es gibt noch genügend andere Foren die genug unbedeutend sind, damit ich darin meinen Mist ausbreiten könnte, ohne der Welt oder anderen Menschen einen Schaden zuzufügen. 

Mit was schon wieder habe ich eigentlich dich bezeichnet in diesem Konflikt? Muss was ziemlich schlimmes gewesen sein aber ich kann es beim besten Willen nicht mehr finden und mich auch an keine persönliche Beleidigung gegen dich erinnern..... 

Wie auch immer, ohne ein deutliches Sorry für das Nazischwein, bist du mich los und gehst als Sieger vom Platz. Lang lebe die Gerechtigkeit, noch länger lebe die Freiheit.

 

Für dass es nur Dein Klon ist, nimmst Du ihn aber ziemlich persönlich. Ja, ein Anflug von Selbstmitleid lese ich heraus, gerade da Du zu oft den Moralfinger hebst und dabei gerne aus dem eigenen seelischen Schatzkämmerlein berichtest. Aprecio hat Dich halt mit Donner und Rauch empfangen, hat Dir nichts geschenkt, ausser der Bühne der Rechtfertigung. Ist das nicht auch ein Geschenk, vor allem dann, wenn der Vorwurf auf das exakte Gegenteil lautet, was man selber von sich denkt? Du hast auch mich als braun und fehlgeleitet bezeichnet, als ein Nazi konntest Du Dir verkneifen, weil ich mich vorher abgesichert habe und es wäre dialektisch nicht klug von Dir gewesen, denn Du wusstest, dass es mir eine Bühne geben würde, die Du mir ja nicht bieten möchtest. Also war es nicht ein Geschenk von aprecio, dass er Dir eine Bühne gab, wo er doch richtig vermutet hat, dass es Dir wohl ist, wenn Du mit gehobenem Zeigefinger auf Andere zeigen kannst und Dein Leben als anschauliches Beispiel zur Konfliktlösungsituation hervorbringen kannst?

Bevor Du Deinen Klon, wie Du ihn ja nennst, tatsächlich aus diesem Forum abziehst, möchte ich noch etwas Klarheit schaffen, da ihr beide anscheinend nicht dazu in der Lage seit, dies selbst zu regeln. Aprecio hat Dich nicht als Nazischwein betitelt, sondern er hat Dich im Kontext als Nazischwein betitelt, nachdem Du Dich ja so über mich empört hattest. Wie hat er es gemeint? Er hat gesagt, dass Du selbstgerecht und lese- und lernfaul bist. Das ist seine Einschätzung über Dich und ist zwar sehr direkt, aber es ist sein Recht, zumal das hier ein anonymes Forum ist, wo wir das Höfliche und Sittsame nicht unnötig strapazieren müssen. Mit Respektlosigkeit hat das also nichts zu tun, dass er zu diesem Urteil kam. Nun hat er danach geschrieben, dass Du heute die Augen verschliesst, weil Du Dein Wissensstand nicht ausweiten möchtest, sondern Du verharrst auf Deiner Position und ignorierst die Möglichkeit, den Wissenshorizont zu erweitern. Auch das ist nicht respektlos. Dann fragt er Dich, wie es Morgen aussieht? Verschliesst Du Morgen die Augen immer noch, meinend, dass Du Dein Wissen nicht erweitern willst? Er beantwortete die Frage an Dich gleich selbst und bezeichnete Dich als dreckiges Nazischwein, das, was Du ja unweigerlich über mich denken musst. Was meint er wohl damit? Er meint wohl, dass er an Dich glaubt und dass Du gar nicht lese- und lernfaul bist und das Witzige an dieser Antwort ist ja wohl das Alter Ego, dass Dich dann Morgen- wer weiss es schon?-  als dreckiges Nazischwein beschimpft, nachdem Du anderes Wissen erworben hast. Also, für dass es nur ein Klon ist, lass ihn doch ein Nazischwein sein, solange Du doch damit nichts zu tun hast, wo ist das Problem?

15.06.2014 16:15
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melchior hat am 15.06.2014 - 14:18 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 15.06.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

 

wenn die gesellschaft gerechter sein will, dann muss man mit gutem beispiel vorangehen. 

Hier. 

Ich lasse Nazischwein und schlimmer als ein Nazi und ein Schwein und all die Unterstellungen von abwertenden Eigenschaften, welche du in einem von mir eröffneten Thread gepostet hast, nicht auf mir sitzen. Meinst du das sei mir egal? Nein ist es mir nicht und verunmöglicht es mir hier weiter zu existieren. Meine Forderung nach einem Sorry für das Nazischwein, die quitiertest du mit einer Steigerung. Und damit willst du über einer gerechtere Welt diskutieren? Du meinst wohl eine selbstgerechtere Welt?

Ich finde es ok und gerecht, dass du als Stammuser in diesem Forum, es in der Hand hast, ob ich hier weiter schreiben soll, denn andere scheint ja dieser Konflikt nicht genug zu interessieren, dass er weiter kommentiert wurde. Das Nazischwein kannst du stehen lassen und damit zur Tatsache machen und mich damit aus diesem Forum drängen. Das akzeptiere ich als gerechtes Urteil und werde keinen weiteren Widerspruch einlegen. Das ist meine Freiheit und es gibt noch genügend andere Foren die genug unbedeutend sind, damit ich darin meinen Mist ausbreiten könnte, ohne der Welt oder anderen Menschen einen Schaden zuzufügen. 

Mit was schon wieder habe ich eigentlich dich bezeichnet in diesem Konflikt? Muss was ziemlich schlimmes gewesen sein aber ich kann es beim besten Willen nicht mehr finden und mich auch an keine persönliche Beleidigung gegen dich erinnern..... 

Wie auch immer, ohne ein deutliches Sorry für das Nazischwein, bist du mich los und gehst als Sieger vom Platz. Lang lebe die Gerechtigkeit, noch länger lebe die Freiheit.

king melchior, deine aussagen und bemerkungen haben mich zu meiner meinungsäusserung geleitet.

leider warst du niemals bereit, dich zu den themen zu äussern. du hast lediglich darauf beharrt, dass man gemein zu dir ist und äusserst gemein zu dir.

wenn du ein böser bist, und das glaube ich dir, dann kann man zu dir auch böse sein, damit du merkst, was böse sein bedeutet. du bezeichnest dich als herdentier. bitteschön. beleidigte leberwürste mag ich nicht.

ich will nur meine meinung äussern. wenn dir etwas nicht gefällt, kannst du deine äussern.

dass ich mich getäuscht habe, hast du nie beweisen können.

aber mühe geben ist im trend...

15.06.2014 16:10
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Nebukadnezar hat am 15.06.2014 - 13:09 folgendes geschrieben:

Der Thread "Alternativen" hat keinen Wackel. Ich wollte eine konstruktiven Dialog über Alternativen starten, was scheinbar nicht möglich ist. Das Venus-Project ist eine Idee, wie wir die Welt neu gestalten können. Ob dies bereits die ultimative Lösung ist, mag ich bezweifeln, dennoch sehe ich einige gute Ansätze darin.

Es dürfte sehr schwer sein Finanzierungspartner für den Aufbau einer Stadt im Sinne von Fresco zu finden. Wer über die Finanzen verfügt um dies zu realisieren, würde den Ast auf dem er sitzt absägen, denn sollte Fresco's Vision erfolg haben würde dem Finanzierungpartner sein Geld "Macht" nutzlos.

P.S. Bei mir ist der Blick Artikel abrufbar. http://www.blick.ch/news/politik/sieht-so-entwicklungshilfe-aus-bundes-m...

 

 

ich bin durchaus damit einverstanden, dass das venus-projekt sehr gute ansätze bietet.

deshalb frage ich mich ja, warum es nicht bereits voll am laufen ist. anscheinend wurde eine kickstarter-campagne gestartet, die nun mit über 54'000 USD überboten wurde. auch ein spendenkonto wurde eingerichtet.

schlechtreden möchte ich es ja nicht! aber skeptisch darf man sein, ob sich dann die initianten nicht als neue machthaber sehen und dem anreiz verfallen und in alte kapitalistisch orientierte ordnung weiterführen.

eine übergangsphase braucht es, meiner meinung nach, sonst werden die städte als neue hippie-kommunen verschreit. dann besteht die gefahr, dass kein staat ihnen land verkauft und das gesammelte geld für fruchtlose projekte verschwerndet wird. lobbyismus und planung werden sicherlich kein zuckerschlecken.

meine unterstützung haben diese leute bereits ideologisch. aber ich möchte nicht kostenlos irgendwie beitragen, damit eine möglicherweise schlimmere sklavengesellschaft aufgebaut werden kann, die von meinen ideen profitiert hat und mich nur weiter ins elend führt.

es braucht eine grundsätzlich positive einstellung zu einem gesellschaftlichen zusammenleben. mein vertrauen wird aber manchmal schwer geprüft.

in der schule fängt es ja schon an, mit klassifizierungen. auf persönliche interessen und stärken wird wenig rücksicht genommen - heute.

die einstellung "du machst, wie ich dir sage, sonst bist du nicht gut/ behindert" gefällt mir nicht.

15.06.2014 15:22
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weico hat am 15.06.2014 - 14:22 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 15.06.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

es ist mir aufgefallen, dass der thread "alternativen" einen wackelkontakt hat.

 http://www.taz.de/!80372/

..wackelt ebenfalls. 

 

weico

Zeitgeist tarnt sich nicht, wie es Sekten wie Scientology tun. Im Gegenteil: Die Vereinigung wirbt offensiv, ihre Anhänger geben bereitwillig Auskunft. Zeitgeist selbst bezeichnet sich als globale, nicht-zentralisierte Non-Profit-Organisation. Wenn aber kritische Berichte über die Vereinigung erscheinen, wie im Magazin der Süddeutschen Zeitung, reagieren die Zeitgeist-Anhänger empfindlich. In Leserkommentaren werfen sie dem Autor vor, er sei "ein jämmerlicher Denunziant". Unter den Kommentatoren ist auch Thomas "Tom" Stadlauer, der Organisator der Salzburger Occupy-Proteste.

ich befürchte eben, dass diese, wie auch andere organisationen wie anonymous oder we are change, gar nicht wackeln können, weil diese vom establishment und elite selbst finanziert und gefüttert werden. occupy fand grosse unterstützung (lebensmittel, unterkunft und juristisch). weshalb?

occupy und anonymous haben keine leader. dies sei ein entscheidender vorteil, wurde gesagt. dabei sind eben die quellen für die infos und unruhe nicht zu finden und zu verfolgen.

aktivitäten sind nur schwer zu koordinieren und man verlässt sich als sympatisant darauf: "sie werden es schon für mich richten".

neue organisationen werden infiltriert und durch trolls gestört.

kontrollierte opposition.

15.06.2014 14:22
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aprecio hat am 15.06.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

es ist mir aufgefallen, dass der thread "alternativen" einen wackelkontakt hat.

 http://www.taz.de/!80372/

..wackelt ebenfalls. 

 

weico

15.06.2014 13:09
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Der Thread "Alternativen" hat keinen Wackel. Ich wollte eine konstruktiven Dialog über Alternativen starten, was scheinbar nicht möglich ist. Das Venus-Project ist eine Idee, wie wir die Welt neu gestalten können. Ob dies bereits die ultimative Lösung ist, mag ich bezweifeln, dennoch sehe ich einige gute Ansätze darin.

Es dürfte sehr schwer sein Finanzierungspartner für den Aufbau einer Stadt im Sinne von Fresco zu finden. Wer über die Finanzen verfügt um dies zu realisieren, würde den Ast auf dem er sitzt absägen, denn sollte Fresco's Vision erfolg haben würde dem Finanzierungpartner sein Geld "Macht" nutzlos.

P.S. Bei mir ist der Blick Artikel abrufbar. http://www.blick.ch/news/politik/sieht-so-entwicklungshilfe-aus-bundes-m...

 

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

15.06.2014 11:48
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entwicklungshilfe

es ist mir aufgefallen, dass der thread "alternativen" einen wackelkontakt hat.

sind die piusbrüder da aktiv? auch bezüglich "Bundes-Millionen für Luxushäuser in El Salvador" ist der blick-artikel bei mir nicht mehr abrufbar.

wenn die gesellschaft gerechter sein will, dann muss man mit gutem beispiel vorangehen. aussagen wie "es braucht armut und es wird sie immer geben" widersprechen jedem gesunden menschenverstand. solches sollte in der heutigen zeit unter strafe gestellt werden oder zumindest eine psychologische untersuchung einleiten.

menschen, die wichtige ämter besetzen, sollten gerechtigkeit kennen und leben. richter, zum beispiel, sollten nicht warten, bis ihr "opfer" sich mittels angabe von bundesgerichtsentscheiden zur wehr setzt, sondern grundsätzlich grob formulierte aussagen und angaben in einen entscheid einfliessen lassen, sobald es nachweislich sinn macht.

also grundsätzlich ein vernünftiges argument gelten lassen, auch wenn vorgängig keine rechtsgültigen entscheide in diesem zusammenhang vom BG gefällt wurden, anstatt ein wehrloses opfer zur kasse zu bitten. auch entscheide, welche länger als 10 jahre zurückliegen, beweisen die schuld in einer neuen straf-anklage nicht. es zeugt davon, dass die richter sich nicht mehr als öffentliche dienstleister ansehen, sondern als industrielle, welche auf kosten von hilflosen ein reichtum erwirtschaften.

ein gespräch mit polizisten hilft weiter, um sich eine meinung zu bilden: polizisten fühlen sich beleidigt, wenn man ihnen ins gesicht sagt, dass sie schuldeneintreiber geworden sind für eine kriminelle organisation. wenn man sie aber mit der tatsache konfrontiert, dass ihre tägliche hauptaufgabe darin besteht, zahlungsbefehle zu zu stellen und güter im privatbesitz zu beschlagnahmen, werden sie nachdenklich.

um zurück auf das venusprojekt zu gelangen, möchte ich die frage in den raum stellen, warum der ingenieur J. Fresco nicht bereits eine solche stadt gebaut hat. findet er keine finanzierungspartner?

was könnte sein hindernis sein, alle seine technologischen erfindungen selber weiter zu entwickeln und zu realisieren?

 

 

10.06.2014 18:34
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Väter sollen künftig auch für Ex-Freundin zahlen

 

Demnach sollen auch unverheiratete Männer ihre Ex-Partnerin künftig für die Betreuung des gemeinsamen Kindes entschädigen – wie dies heute bei verheirateten Paaren schon der Fall ist. Wie viel Martin in unserem Beispiel an Nathalie zahlen müsste, und wie lange er sie finanziell unterstützen müsste, ist im Gesetzesentwurf nicht geregelt. Wenden die Gerichte jedoch dieselbe Regelung wie für verheiratete Eltern an, müsste Nathalie erst wieder Vollzeit arbeiten, wenn die gemeinsame Tochter 16 Jahre alt ist. Bis dahin würde Martin ihr einen Teil ihres Lebensunterhalts bezahlen.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Vaeter-sollen-kuenftig-auch-fuer-...

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Muetter-werden-rechtlich-benachteil...

 

Mal schauen wie der Nationalrat nächste Woche abstimmt..

 

weico

06.06.2014 09:12
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melchior hat am 06.06.2014 - 08:38 folgendes geschrieben:

Ok, ich bin intolerant gegenüber gewissen Meinungen. Also schmeiss ich faule Tomaten dagegen. Kann sich ja wehren. "Nazischwein" usw. Ende jeder Diskussion.  eine gerechtere Gesellschaft. Nein danke.

in der Sprache der Imperialisten und konsumkapitalistisches Musikvideo. Weltverbesserung ist manchmal auch ein Konsumgut zur Verblödung der eigenen Hirnzellen.......meiner Meinung nach.

so viele Beiträge zu haben wie dieser Thread nach etwa mehr als einem Monat. ich behaupte ja nicht ich sei gut, was mir gewisse Freiheiten einräumt. Aber ich will besser werden.
etwas Grass wachsen darüber und bei Gelegenheit und nach Lust und Laune, kann ich ja dann es mit einem neuen versuchen.
Ein besonderes DANKE....hüstel....

wohl bekomms, ne?

du stürmst hier rein und verteidigst user, die alle übers ohr hauen wollen.

könig melchior. der gerechte retter und samaritter der unterdrückten.

warum fühlst du dich ständig von mir angegriffen?

ich kritisiere dich nur ein wenig.

du verteidigst nur dich selbst.

06.06.2014 08:38
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aprecio hat am 05.06.2014 - 18:16 folgendes geschrieben:

du hast dich äusserst untolerant gezeigt gegenüber andersartigen meinungen und hast aktuelle leidvolle schicksale als banalität abgetan - das finde ich immernoch widerwärtig von dir.

mach weiter so.

http://www.youtube.com/watch?v=J7drvhZwPcs

Ok, ich bin intolerant gegenüber gewissen Meinungen. Also schmeiss ich faule Tomaten dagegen. Kann sich ja jeder wehren. Du schmeisst dann faule Wassermelonen gegen mich persönlich. Und zwar ausserhalb von Zusammenhängen meiner Beiträge. "Nazischwein" usw. sind das Ende jeder Diskussion. Ein einfaches Sorry bringst du dafür nicht zustande. Was etwa erahnen lässt, wie du dir eine gerechtere Gesellschaft vorstellst. Nein danke, kann ich da nur denken.
Jetzt postest du vorgefertigte Texte in der Sprache der Imperialisten und konsumkapitalistisches Musikvideo. Weltverbesserung ist manchmal auch ein Konsumgut zur Verblödung der eigenen Hirnzellen.......meiner Meinung nach.

Thread geschlossen, schreib ich mal symbolisch hier rein. Das Fazit ist aber mehrheitlich positiv. Der Thread Oekowagen brauchte über 5Jahre um so viele Beiträge zu haben wie dieser Thread nach etwa mehr als einem Monat. Verschiedene user haben was geschrieben.....nicht nur ich. Verschiednen Aspekte wurden angesprochen, nicht nur meine.
Vielleicht habe ich etwas gelernt dabei. Wäre ja cool. Ein sorry an alle die sich von mir unterdrückt fühlten, ich behaupte ja nicht ich sei gut, was mir gewisse Freiheiten einräumt. Aber ich will besser werden.
So lass ich mal etwas Grass wachsen darüber und bei Gelegenheit und nach Lust und Laune, kann ich ja dann es mit einem neuen Thread versuchen.
Ein besonderes DANKE....hüstel.... an aprecio als mein treuster Leser/Kritiker, ...die kann man sich nicht auswählen.....

05.06.2014 22:01
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We would like to think that it is possible for a society to embody basic institutions that work to preserve and enhance the wellbeing of all members of society in a fair way. We want social institutions to be beneficent (producing good outcomes for everyone), and we want them to be fair (treating all individuals and groups with equal consideration; creating comparable opportunities for everyone).  There is a particularly fundamental component of liberal optimism that holds that the institutions of a market-based democracy accomplish both goals.  Economic liberals maintain that the economic institutions of the market create efficient allocations of resources across activities, permitting the highest level of average wellbeing. Free public education permits all persons to develop their talents. And the political institutions of electoral democracy permit all groups to express and defend their interests in the arena of government and law.

http://understandingsociety.blogspot.fr/2014/06/basic-social-institution...

05.06.2014 18:16
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melchior hat am 05.06.2014 - 17:05 folgendes geschrieben:


Also .... Nazischwein hast du mich genannt, dann schlimmer als ein Nazi und eine Beleidigung für das Schwein mich eines zu nennen, dann eine ganze Liste von psychischen Krankheiten aufgelistet und mich lernfaul, unbelesen usw..genannt und nun auch noch Böswilligkeit, Faulheit und Dummheit in diese Liste hinzugefügt, obwohl du mich nicht kennst. Brauchst du eine Lupe? woher woher kommen deine Menschenkenntnisse? Von dir bekomme ich nur selbstgerechten Müll zu lesen garniert mit Forderungen an mich. Ich bin nicht dein Mami oder Papi oder Boss oder Vermieter oder Nachbar. Ich bin nicht einmal ein echter Mensch. Nur ein virtueller Geist.
Mir nimmst du jetzt jede Lust und Motivation hier in diesem Forum weiter irgendwas zu schreiben ....und damit hast du die Welt ein klein bisschen verändert. Ist aber ok. für mich, wurde wirklich zur Zeitverschwendung. Toi toi.....

ich habe seit langem nicht mehr auf deine postings stellung genommen, aber da du ja mein posting zitierst, möchte ich doch wie folgt darauf eingehen.

du hast dich äusserst untolerant gezeigt gegenüber andersartigen meinungen und hast aktuelle leidvolle schicksale als banalität abgetan - das finde ich immernoch widerwärtig von dir.

ich habe mein leben hauptsächlich mit menschen verbracht und fand schnell interesse an psychologie und kommunikation. es freut mich, dass es dich anspricht, aber du darfst dich nicht überbewerten, denn es waren ab einem gewissen punkt allgemeine notizen und überlegungen von mir, die jeder kommentieren kann wie er will und wie es für ihn gerecht scheint. ich finde, dazu ist ein forum da.

ja genau, ein geist ist formbar. sehr gut.

mach weiter so.

http://www.youtube.com/watch?v=J7drvhZwPcs

05.06.2014 16:02
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ob ein stein sich jemals gefühlstechnisch in die lage eines menschen versetzt hat, kann ich dir tatsächlich nicht beweisen - erwischt!

hunde haben humor und können tatsächlich trotzig und zickig handeln - das bestätigt dich nochmals und ich anerkenne auch vorurteile zu haben.

:bee:

allerdings, behaupte ich, dass die meisten tiere rein instiktiv oder triebhaft handeln. also ein elefant kann dich in einem moment noch halbwegs dulden und in einer situation mit nachwuchs durch die savanne jagen.

ja affen traue ich auch noch zu, dass sie bezeichnungen für schafseckel haben, die wir nicht verstehen. aber trotzdem sind tiere unberechenbar - was beim menschen nicht sein sollte.

edit:

es ging mir ja darum zu behaupten, dass sie sich nicht in unsere lage versetzen können.

hunde merken wenn was nicht stimmt, aber sie können ein ereignis, das uns widerfahren ist, nicht nachvollziehen.

vermutlich.

05.06.2014 14:42
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aprecio hat am 05.06.2014 - 14:24 folgendes geschrieben:

bestimmt geht das aber nicht umgekehrt. wir menschen können also nicht wissen, ob der hase den fuchs als böse bezeichnet. die tierwelt ist von trieben beherrscht. trotzdem gewährt der mensch auch den tieren rechte.

Natürlich geht das umgekehrt.

Wer einen Elefanten piesackt, kann das irgend wann mal mit dem Leben bezahlen.

Auch Hunde können nachtragend sein.

Ein Fuchs fällt auf den gleiche Trick nur einmal rein.

An der Stelle, wo ich auf die Schnauze falle, macht ein Pferd einen Bogen darum oder verweigert sich ganz.

Ratten schicken einen Vorkoster voraus um zu testen, ob das Fressen geniessbar ist. Darum verwendet man nur Gifte, die mit Verzögerung wirken.

Im Urwald warnen sich unterschiedliche Tierarten gegenseitig vor den bösen Feinden. Sie verstehen die Warnrufe der anderen Tierarten.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

05.06.2014 14:24
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man kann menschen nicht auf eine stufe mit steinen und tieren stellen.

buddha hat gemäss der erzählung "siddharta" von hermann hesse auch geübt, sich in die lage eines steines oder so zu versetzen.

bestimmt geht das aber nicht umgekehrt. wir menschen können also nicht wissen, ob der hase den fuchs als böse bezeichnet. die tierwelt ist von trieben beherrscht. trotzdem gewährt der mensch auch den tieren rechte.

wenn man sich mit menschen über gewisse sachen unterhaltet, sollte man sich also auf die sichtweise von menschen beschränken - ganz besonders wenns um politische oder gesellschaftliche themen geht. selbstverständlich steht der mensch in relation zur natur; er hat aber das wunderbare recht, zu wählen und selbständig zu gestalten.

wenn nun also eine branche, deren hauptsitze der firmen in "zivilisierten" ländern liegen, in unterdrückten gebieten dieser welt ihr unwesen treibt, kann man sich nicht einfach damit abgeben. man handelt ungefähr so, als würde sich amerika aus der vernichtung der juden raushalten.

von direkter demokratie zu schwärmen und gleichzeitig vor zu halten, dass man nicht handeln könne, zeugt von bösswilligkeit, faulheit und/ oder dummheit.

dann darf der hinweis nicht fehlen, dass im hinterletzten kaff eines politisch geführten landstriches - egal welcher art - die (noch) freie meinungsäusserung herrscht.

das gegenteil sei zu beweisen. mit erfahrungswerten aus den ferien oder medien lasse man sich nicht abspeisen.

deine realität muss nicht die meine sein, sonst wäre es vermutlich ein diktat - wie herrchen und hündchen.

manche menschen besitzen mut und andere sind selbstgefällig.

beurteilen sollte man in erster linie sich selbst...

und gutes tun. je mehr man gibt...

desto mehr bekommt man.

05.06.2014 11:28
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Alles steht in Relation. Auf einem Kiesplatz gibt es verschiedenen Grössen von Steinchen. Liegt ein Schotterstein, wie sie bei den Bahngeleisen liegen, auf dem Platz, so ist dies ein Riese unter den Kieselsteinen, obwohl es auch ein kleiner Stein ist in Verhältnis zu einem Felsbrocken.
So ist es auch mit Gut und Böse. Wo das Böse überwiegt, Hass, Niedertracht, Verachtung, Selbstliebe, Gier, da kann etwas was auch böse ist zum Guten werden, weil es weniger böse ist.
Das Gute ist vielleicht zusammenzufassen mit : Liebe. Die ist aber nicht immer echt. Ohne Liebe wären die Menschen böse ohne es zu wissen, dass sie böse sind.
Ein Raubtier ist nicht böse, denn es hegt und pflegt seinen Nachwuchs und die welche in Rudeln leben, helfen sich gegenseitig. Doch für die Opfer sind die Raubtiere böse. Die Natur ist aber nicht parteiisch aber nachhaltig.
Ohne die Polarität von Gut und Böse hätten sich die Menschen kaum zu dem entwickelt, was sie heute sind. Das Paradies ist eine Fiktion, denn da gäbe es dann nur noch das Gute. Damit das Gute hier die Überhand behält, ist die Form einer direkten Demokratie nicht so leicht zu ersetzen mit einem anderen Konzept, meiner Meinung nach. Denn die Mehrheit wird nicht gegen sich selber stimmen, wenn es um wirklich existenzielle Fragen gehen wird. In China und anderen Ländern wo es keine Demokratie gibt, landen viele Menschen im Gefängnis weil sie sich einsetzen für ihre Interessen/Meinungen und die ihrer "Sippe"...Dorf, Familie ect. In der EU wird die Demokratie der Regionen zunehmend beschnitten zugunsten eines Projektes welches von einer Politelite ausgebrütet wird. Find ich nicht gut.
Meinungsfreiheit sehe ich als eine Errungenschaft. Sich eine Meinung zu bilden braucht Relationen. Dass die ganze Gesellschaft und Welt und die Menschheit gut und gerecht sein solle, ist eine Idee. Mit der Realität hat diese Idee aber nicht viel zu tun. Solche Ideen traf ich vor allem bei Leuten die noch nie zu tun hatten mit den wirklichen Auswirkungen des Bösen. Doch dies wiederum ist keine Idee, sondern real. Jeder Mensch trägt das Böse in sich zu einem gewissen Mass. Wer nie gegen das Böse in sich zu kämpfen hatte, wird daher vielleicht auch nicht bemerken, wenn er böse handelt. Denn das passt nicht ins Selbstbild. Fast alle meinen sie seien gut. Und so muss auch fast niemand für das Gute in sich kämpfen sondern kann sich dem Guten im fernen Afrika widmen, wie es schon die Missionare taten.

04.06.2014 10:49
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know thyself

wende das böse nicht gegen dich selbst und pauschalisierend gegen aussenstehende. finde den kern und das gegenstück. berücksichtige das erste posting im SMI thread juni 2014 von igwt. verliere nicht den mut und mach dich nicht über andere lächerlich, die es wenigstens versuchen.

http://www.youtube.com/watch?v=gmmbwUBOl0g

die natur ist nicht böse, wenn man mit ihr umgehen kann. deshalb muss man nicht gleich auf alles verzichten, was sie dem heutigen menschen zur verfügung stellt. es gibt menschen, die wissen, wie man selber kartoffeln anbaut und ohne computer lebt - respekt!

ich jammere nicht - ich fülle ordner mit beschwerden und informiere mit jedem mittel meine mitmenschen.

du hast das böse in dir erkannt. focussiere wo du ähnliches erkennst und handle dagegen.

edit:

Eine andersartige Entwicklung nahm der Gedanke der Selbsterkenntnis im Platonismus. Für Platon stand der Aspekt im Vordergrund, dass der Mensch Wissen um das eigene Nichtwissen erlangen soll,[5] damit er dann nach rechter Einsicht strebt und dadurch auch seinen Charakter veredelt. Das Bemühen um solche Selbsterkenntnis war für Platon ein Bestandteil seines zentralen ethischen Projekts der Sorge um die Seele, deren Wohlergehen davon abhänge, dass sie Tugend (aretē) kultiviere.[6] Damit bahnte sich ein Bedeutungswandel an. Neben das traditionelle, eher resignative Verständnis von Selbsterkenntnis, das naturgegebene, unüberwindliche Grenzen des Erreichbaren hervorhob, trat eine optimistischere Interpretation. Sie machte die Aufforderung zur Selbsterkenntnis auch zum Ausgangspunkt für eine Einsicht in Entwicklungsmöglichkeiten, die dank der überirdischen Herkunft und Natur der Seele gegeben seien. Solches Gedankengut wurde im Platonismus schon früh ausgearbeitet. Bereits in dem Platon zugeschriebenen, im 4. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Dialog Alkibiades I war das anthropologische Konzept der Selbsterkenntnis der Seele voll ausgebildet. Der dort dargelegten Auffassung zufolge besagt das Gnothi seauton, der Mensch solle sich als das erkennen, was er sei, nämlich eine den Körper bewohnende und gebrauchende unsterbliche und gottähnliche Seele.

Das positive Aspekte der anzustrebenden Selbsterkenntnis betonende platonische Verständnis des Spruchs hatte in der Antike eine beträchtliche Nachwirkung. In diesem Sinne äußerte Cicero in einem Brief an seinen Bruder Quintus, der Sinn des Spruches beschränke sich nicht darauf, die Anmaßung einzudämmen, sondern es gehe auch um eine Aufforderung, das uns eigentümliche Gute (bona nostra) zu erkennen http://de.wikipedia.org/wiki/Gnothi_seauton

nicht jeder muss das erleben, was du erlebt hast.

deine erfahrung ist wertvoll.

setze sie ein für das wohl.

04.06.2014 10:23
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Down-Syndrom / Trisomie 21 vs. das Böse

Direkt, unverstellt und ehrlich, so begegnen uns Menschen mit Down-Syndrom. Alles was wir im Umgang mit unseren Mitmenschen gelernt haben, wird plötzlich unwichtig.

http://www.jugendbote.net/jugendbote/183-jugendbote-2014/maerz-2014/1227...

 

 

Was ist eigentlich das Böse? Von wegen "alles wird gut". Heute wird es BÖSE. Wer oder was ist das eigentlich? Der Teufel? Die Illuminaten? Die Schwiegermutter? In der Regel wird das Böse als Inbegriff des moralisch Falschen verstanden, eine das Weltgeschehen beeinflussende Grundkraft, die dem Guten gegenüber steht.Sprich: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Klar! Gott gegen den Teufel, der Westen gegen Terroristen, Aspirin gegen Kopfschmerzen ... aber zurück zum einzelnen Menschen. Wer bestimmt eigentlich die Definition des "moralisch Falschen"?

Je nach ethischer Position gibt es da nämlich erhebliche Unterschiede in der Definition. Für den Bibelkritiker Benedict de Spinoza war das Böse all das, was "die Selbstbehauptung des Einzelnen hemmt." Eine Kraft von außen also, die uns Menschen an der freien Entfaltung hindert.Für Kant ist das Böse ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Natur, da der Mensch nicht nur mit Vernunft ausgestattet sei, sondern auch mit "empirischen", ganz weltlichen Bedürfnissen. Der Hang zur "Dunklen Seite" - er steckte also schon immer in uns?

Sein aufklärerischer Mitstreiter Rousseau sieht das anders.Für ihn ist der Mensch von Geburt an gut. Erst das Leben in der Gemeinschaft vergifte ihn, mache ihn böse. Sind wir nun böse geboren, oder macht die Gesellschaft uns böse?Nietzsche warf all das über den Haufen, erklärte das "Gute" zum "Schlechten" und das "Böse" schlichtweg zu einem Konstrukt christlicher "Sklavenmoral".

Leibniz befasste sich besonders eingehend mit dem Bösen. Gleich drei Kategorien machte Leibniz aus Da ist das malem physicum: Schmerzen, Verlust, Einsamkeit und Armut ... alles, was man nicht einmal seinem schlimmsten Feind wünscht. Dann beschrieb Leibniz noch das malum metaphysicum: kleine Imperfektionen, von göttlicher Hand eingebaute Sollbruchstellen. Der Mensch selber kann laut Leibniz nur auf eine Art böse sein - durch das malum morale, das moralische Übel. Die Sünde, die man begeht, wenn man sich von Gott abwendet.

Der Existenzphilosoph Karl Jaspers teilte im 20. Jahrhundert das Böse im Menschen ebenfalls in drei Stufen auf. Erstens: Triebhaftigkeit jeder Art. Zweitens: Der Mangel an Willen zum Guten. Und drittens: Der Wille zum Bösen.
Das ist doch interessant! Fanden wir nicht schon immer Darth Vader aufregender als den in olle Öko-Leinen gehüllten Luke Skywalker?!

Egal von welchem religiösen oder ideologischem Standpunkt man ausgeht – das "rein" Böse: Töten, Stehlen, Lügen - ist das, was schlecht ist für das Individuum und die Gesellschaft. Dennoch scheint es so, als bräuchten wir das Böse. Gut und Böse stehen in einem dualistischen Verhältnis. Das eine kann nicht ohne das andere.Sonst wäre Ozzy Osborne nur mehr ein tattriger Familienvater; und jeder Hollywoodfilm würde mit dem Happy End beginnen und ohne Gegenspieler dahinplänkeln.

Wir (die Nicht-Down, also die "normalen") brauchen das Böse als Gegenpol. Um uns in der ethischen Welt zu Recht zu finden.

http://www.3sat.de/page/?source=/philosophie/169993/index.html

 

 

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Benjamin Franklin

04.06.2014 09:43
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Was ist gut und was ist böse?
Hmmm....
Wenn ich das Böse suche ausserhalb von mir, dann bin ich besser? Wenn ich selber böse bin und das zugebe, dann bin ich böse? Oder bin ich dann gut, weil ich zugebe ich bin böse? Wer das Böse sucht innerhalb von sich selbst, der kann sich ja verbessern, wer das Böse sucht ausserhalb von sich selbst der muss die Welt verbessern. Wie anstrengen Selbstgerechtigkeit doch ist. Wie macht man das? Indem man Parolen und Ideen in einem Forum postet? Indem man ganz bescheiden und unauffällig lebt von selber produzierten Kartoffeln und in selber genähten Kleidern rumläuft, damit niemand ausgenutzt wird, natürlich kein Handy, Auto und Computer hat.....tja dann sind wir aber schon mal alle hier etwas böse, ausser die, die ihren Computer selber gebaut haben....wobei auch die Materialien dazu benutzt haben, die nicht fair zustande kamen, ist zu vermuten.
Eines Tages, nach langem Prozess, entschied ich mich, das Leben ist gut und mein Dasein gerechtfertigt und ich werde die Welt nicht verbessern in dem ich behaupte ich tue dies, was nicht gleichzusetzen ist mit Gleichgültigkeit.
Also finde ich mich ein Stück weit ab mit den Ungerechtigkeiten dieser Welt und nehme mir das Recht heraus das Leben toll zu finden, trotz all den Bosheiten die es auf der Welt gibt. Mich zu freuen. Hurra ich leben noch. Wäre vielleicht besser für die Welt dies wäre nicht so. Ein Mensch weniger der in der Schweiz lebt auf Kosten all derer, die nicht hier leben sondern in Stollen krampfen um unser Leben zu ermöglichen. Ich hoffe der aprecio hält sich an seine Ankündigung und wird mir jetzt nicht wieder vorjammern was für ein Weltverbesserer er ist und was für ein Weltverschlechterer ich bin. Völlig langweiliger Quark, da jeder behaupten kann er sein gut und tue Gutes in so einem anonymen Forum. Da behaupte ich doch lieber, das Böse auf dieser Welt kommt von mir persönlich und so kann ich die Welt verbessern in dem ich versuche mich selber zu verbessern. Jeden Tag ein klein bisschen. Bis zum Weltuntergang wäre dann die Welt bereit, nicht unterzugehen. Wie ungerecht.

Was ist gut und was ist böse in Bezug auf ein anonymes Forum? Wie ich schon geschrieben habe, der Anspruch meines Klons melchior ist es nicht ein guter und netter user zu sein. Das habe ich ja auch schon versucht. Das liegt mir nicht und wäre unehrlich. Wenn der Eindruck entstand ich sei respektlos gegenüber anderen usern so ist das nicht meine Absicht. Ich bin vielleicht manchmal respektlos gegenüber Beiträgen von anderen usern. klar doch, das ist so und wird wohl auch so bleiben. Ich werde hier nicht zum alles lobenden Schmuse-user. Aber ich finde alle hier toll. Ehrlich. Glaube darf man das. Ob es stimmt, kann kaum bewiesen werden, die Beweise liegen beim CIA für die ich arbeite.

03.06.2014 23:17
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aprecio hat am 03.06.2014 - 23:02 folgendes geschrieben:

melchior hat am 03.06.2014 - 22:33 folgendes geschrieben:

aber ich habe nun beschlossen, mich aus deinem mist für eine zeitlang raus zu halten.

dann bis auf weiteres gell. du darfst natürlich so viel dreck produzieren und dich damit selbst bewerfen wie du willst.

Na endlich.....
...destruktiv ist auch eine Religion

03.06.2014 23:02
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melchior hat am 03.06.2014 - 22:33 folgendes geschrieben:

aprecio. Ich weiss nicht warum du einen Übeltäter ausgerechnet in mir suchen willst und für was du mich hier eigntlich verantwortlich machen willst. Willst du mir einen Maulkorb verpassen oder mir ein Thema vorschlagen. Da komm ich nicht draus.......
Gut und Böse soll ich in Worte fassen.....weshalb? Brauchst du einen Guru der dir sagt was gut und was böse ist? Ich bin aber eher in der Kategorie: Antiguru, falls du das noch nicht gemerkt hast. Ansonsten find ich es ja toll, dass du es nicht aufgibst mit mir zu kommunizieren. Aber Gut und Böse will ich doch versuchen als Stichwort zu nehmen und bei Gelegenheit mal versuchen etwas darüber zu schreiben. Damit du es dann mit Dreck bewerfen dürftest......na ja

melchior. ich weiss nicht warum du dich als übeltäter fühlst und warum du dich verantwortlich fühlst für etwas das ich dir nicht konkret vorwerfe. um welche aussage von mir gehts? steht es im zusammenhang mit irgendwas?

deine verwirrung ist ansteckend. machst du das absichtlich? ist ja wirklich erstaunlich. es ging um diesen text von dir:

Doch denk ich es ist das Recht und sogar die Pflicht der Jugend, auch etwas Utopisches zu fordern. Es ist dann vielleicht die Pflicht der "Älteren" dies zu überdenken, was sie meist aber als Blödsinn abtun. Ich staune etwas, dass die Jugend heute nicht mehr aufbegehrt und zu relevanten Themen demonstriert. Dieser Planet ist und bleibt unsere einzige Zukunft die der Mensch hat und es ist ein absolut genialer Planet.

also die jugend soll deiner meinung nach auf die strasse. meine frage betreffend gut und böse handelte also um die themen, welche dir anscheinend unter den fingern brennen. vielleicht tanzt sich die jüngere generation ja frei?

ja weshalb, könnte eine gute frage sein... aber ich habe nun beschlossen, mich aus deinem mist für eine zeitlang raus zu halten.

dann bis auf weiteres gell. du darfst natürlich so viel dreck produzieren und dich damit selbst bewerfen wie du willst.

03.06.2014 22:33
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aprecio. Ich weiss nicht warum du einen Übeltäter ausgerechnet in mir suchen willst und für was du mich hier eigntlich verantwortlich machen willst. Willst du mir einen Maulkorb verpassen oder mir ein Thema vorschlagen. Da komm ich nicht draus.......
Gut und Böse soll ich in Worte fassen.....weshalb? Brauchst du einen Guru der dir sagt was gut und was böse ist? Ich bin aber eher in der Kategorie: Antiguru, falls du das noch nicht gemerkt hast. Ansonsten find ich es ja toll, dass du es nicht aufgibst mit mir zu kommunizieren. Aber Gut und Böse will ich doch versuchen als Stichwort zu nehmen und bei Gelegenheit mal versuchen etwas darüber zu schreiben. Damit du es dann mit Dreck bewerfen dürftest......na ja

03.06.2014 12:47
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melchior hat am 02.06.2014 - 12:26 folgendes geschrieben:

Ich habe mich dann eines Tages von dieser Szene, zu der ich mich nie wirklich zugehörig fühlte, abgewandt, denn diese ständige Welt.verbesserungs.rederei, war das Gegenteil von dem was es vorgab zu sein. Veile sind dadurch nämlich einfach stehen geblieben in ihrer eigenen Entwicklung und die Welt wurde dadurch kein bisschen besser. Deshalb kann es gut möglich sein, dass ich als konsevativ wahrgenommen werde, wenn ich mich hier äussere zu gesellschaftlichen Verhältnissen. Ja die Macht ist böse und unterdrückt die Menschen seit es sie gibt. Wenn wir also die Macht stürzen werden wir alle es dann besser haben. Man schaue mal in Lybien, Ägypten, Tunesien, wo tatsächlich Umstürze stattfanden, ob es denn nun besser sei. Das Problem mit Ruckartigen Verschiebungen von Machtverhältnisen ist doch, dass das entstehende Machtvakuum meist ausgenutzt wird von einer Gruppe um selber die Macht an sich zu reissen. Man kann das bei vielen Revolutionen in der Vergangenheit sehen, dass die Verhältnisse zuerst für die Masse schlechter wurde und nicht besser. So bin ich heute eher für gesellschaftliche Evolution. Doch denk ich es ist das Recht und sogar die Pflicht der Jugend, auch etwas Utopisches zu fordern. Es ist dann vielleicht die Pflicht der "Älteren" dies zu überdenken, was sie meist aber als Blödsinn abtun. Ich staune etwas, dass die Jugend heute nicht mehr aufbegehrt und zu relevanten Themen demonstriert. Dieser Planet ist und bleibt unsere einzige Zukunft die der Mensch hat und es ist ein absolut genialer Planet.

du redest in 3 abschnitten über religion.

in der vergangenheit hast du dich in eine gruppe eingefügt, welche die gesellschaft kritisierte und nicht wusste, wie man einfluss ausübt.

in der aktuelleren geschichte hast du veränderungen beobachtet, die du weder beeinflusst noch direkt miterlebt hast und dich auch nicht unmittelbar betreffen. aber trotzdem würdigst du die anstrengungen der bevölkerung nicht und findest es sogar "lächerlich"(?).

also schiebst du nun die verantwortung wieder auf andere - die jugend - die zu deinem erstaunen nicht nach deinem geschmack handelt.

wo bleibt deine meinung? was könntest du tun?

beschreib doch, was gut wäre und was böse.

hier ein paar anregungen:

https://www.youtube.com/watch?v=gfRzUI8hkwo

02.06.2014 12:26
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sime hat am 01.06.2014 - 21:56 folgendes geschrieben:

Wenn Angst unsere individuelle Entfaltung und Denkweise beeinflusst und lenkt, kann keine Gesellschaft auf fruchtbarem Boden gedeihen. Galilei und viele andere, welche sich nicht von Dogmen einschnüren liessen, mussten einen hohen Preis bezahlen und erst viel später wurden sie gesellschaftlich rehabilitiert. Doch obschon sie Recht bekamen, steht die genau gleiche Institution noch immer fest im Sattel, obschon sie viel an Lack eingebüsst hat und ihre Gemäuer tiefe Risse aufweisen. Das gibt mir zu denken, dass die Menschheit sich gegenseitig in höchster Brutalität immer wieder radikalisieren lässt und in Kriege verstrickt, doch die abscheulichsten Institutionen und Machtzentren schaffen es trotzdem immer wieder, sicher und fast ohne Machtverlust sich durch die Wogen der Geschichte in die Gegenwart zu retten. Hier werden die Massen beschwichtigt und entradikalisiert, wenn es um ihre eigenen Köpfe geht. Hier fehlt mir dann das Verständnis, denn wer der Lüge überführt wurde, sollte keine Macht mehr behalten, welche er der Lüge zu verdanken hatte. Denn wer lügt, kann kein guter Lenker sein. Als Individuum fehlt mir hier die Kompromissbereitschaft, doch weiss ich auch, dass eine dumm gehaltene Masse leicht zu lenken ist, doch wehe den Lenker wird die Masse klüger.

Schreiben kannst du gut, das muss ich gestehen. Doch auch gestehen muss ich, dass mir die Richtung deiner Gedanken nicht so gefällt, denn sie suggeriert, dass es einfache Lösungen gebe für eine gerechtere Zukunft, die es aber nicht gibt. Die Welt ist viel zu komplex für einfache Lösungen. Einfache Lösungen werden oft mit Feindbildern verkauft in der Politik, denn wo es Schuldige anzuschwärzen gibt, können sich dann viele als Opfer identifizieren auf Kosten der sogenannten Täter. Seien es die Reichen, die Juden, die Ausländer, die Muslims welche als Sündenböcke hinhalten sollen, so delegiert man dabei immer die eigene Verantwortung am eigenen Leben ein Stück weit. Doch was man tatsächlich verändern kann, ist das eigene Leben und die eigene Wahrnehmung. Das streben nach Glück ist nicht nur eine materielle Angelegenheit. So ist spirituelle Beschäftigung welcher Art auch immer, gratis.

Die Sehnsucht nach "Revolution" und gesellschaftlichem Umbruch/Aufbruch prägte mich stark. Als ich nach Zürich kam wegen meine Ausbildung, da waren die 80er Unruhen. AJZ usw. Demos jeden Samstag mit anschliessenden Strassenschlachten und Sachbeschädigungen. Ich war ein Mitläufer. Doch geriet ich auch mal in eine Schlägerei mit einem Bullen als der einen Freund zusammenschlagen wollte. Ich war für den jedoch eher das, was man Fliegengewichtklasse nenne würde. Immerhin die Folgen waren, der Bulle wurde degradiert und mein blaues Auge wurde von den Kumpels gefeiert, als wäre es ein Orden den ich bekommen habe. Später lebte ich in subkulturellem Umfeld. Verkehrte in besetzten Häusern und linksautonemen Kreisen, war Mitveranstalter von ilegalen Bars und Konzerten. Es gab in den 90ern viele besetzte Häuser in Zürich und die Szene war gross. Nächtelang wurde verzapft wie ungerecht die Welt ist und wer die Schuld daran trägt. In dieser Szene gab es aber sehr viele Denkverbote. Ein falsches Wort und man wurde als reaktionäres Arsch angeschwärzt. Ich habe mich dann eines Tages von dieser Szene, zu der ich mich nie wirklich zugehörig fühlte, abgewandt, denn diese ständige Welt.verbesserungs.rederei, war das Gegenteil von dem was es vorgab zu sein. Veile sind dadurch nämlich einfach stehen geblieben in ihrer eigenen Entwicklung und die Welt wurde dadurch kein bisschen besser. Deshalb kann es gut möglich sein, dass ich als konsevativ wahrgenommen werde, wenn ich mich hier äussere zu gesellschaftlichen Verhältnissen. Ja die Macht ist böse und unterdrückt die Menschen seit es sie gibt. Wenn wir also die Macht stürzen werden wir alle es dann besser haben. Man schaue mal in Lybien, Ägypten, Tunesien, wo tatsächlich Umstürze stattfanden, ob es denn nun besser sei. Das Problem mit Ruckartigen Verschiebungen von Machtverhältnisen ist doch, dass das entstehende Machtvakuum meist ausgenutzt wird von einer Gruppe um selber die Macht an sich zu reissen. Man kann das bei vielen Revolutionen in der Vergangenheit sehen, dass die Verhältnisse zuerst für die Masse schlechter wurde und nicht besser. So bin ich heute eher für gesellschaftliche Evolution. Doch denk ich es ist das Recht und sogar die Pflicht der Jugend, auch etwas Utopisches zu fordern. Es ist dann vielleicht die Pflicht der "Älteren" dies zu überdenken, was sie meist aber als Blödsinn abtun. Ich staune etwas, dass die Jugend heute nicht mehr aufbegehrt und zu relevanten Themen demonstriert. Dieser Planet ist und bleibt unsere einzige Zukunft die der Mensch hat und es ist ein absolut genialer Planet.

02.06.2014 11:22
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MarcusFabian hat am 28.05.2014 - 19:45 folgendes geschrieben:

melchior hat am 27.05.2014 - 15:42 folgendes geschrieben:

Elias, ich nix verstehen.

Bist du gegen die direkte Demokratie?

Was is die Alternative?

15% haben für die Jungbauern gestimmt und die wollten den Anschluss.

 

 

Und das bedeutet, dass ....

.... diese 15% danach in anderen Parteien unterschlupf gefunden haben. Ganz sicher nicht bei den Linken und Netten.

Deren Stiefel-Plakate verzieren nicht umsonst unsere Schweiz.

 

Der Witz ist doch der: zuerst wollten sie Heim ins Reich und jetzt wollen sie nicht in die EU.

 

 

 

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01.06.2014 21:56
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MarcusFabian hat am 01.06.2014 - 14:22 folgendes geschrieben:


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Fazit: Es gibt sehr viele Ungereimtheiten und Ungereimtheiten verleiten immer zu Verschwörungstheorien. In die eine und in die andere Richtung.

Ich bin wie eingangs erwähnt insofern auf Deiner Seite als ich es falsch finde, dass jegliche historische Diskussion und Forschung auf diesem Gebiet vom Gesetz her unter Strafe gestellt ist. Ich meine, Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit sind wichtiger als das zementieren der offiziellen Sieger-Geschichte. Ich gehe sogar soweit, dass es mich gerade deshalb misstrauisch macht, dass man uns offiziell verbietet, über dieses Thema nachzudenken.

Ich bin weiterhin der Meinung, dass es ungerechtfertigt ist, wenn auch heute noch die Enkel und Urenkel der Verbrecher von damals für das Nazi-Regime verantwortlich gemacht werden. Hier soll man verdammt noch mal endlich einen Strich ziehen, denn der heute lebende Deutsche hat nichts mit den Ereignissen von vor 70+ Jahren zu tun!

Ansonsten: Was ist meine Meinung zum Holocaust? "Ich weiss es nicht", denn ich habe zu viele offene Fragen, die ich nicht beantworten kann und die ich oben entsprechend aufgelistet und wahrheitsgemäss mit "Ich weiss es nicht" beantwortet habe.

Na ja, zumindest bin ich mir bewusst, dass ich nichts weiss. Und das synchronisiert mich wiederum mit Dir, denn die meisten Menschen wissen wohl noch weniger als ich und haben dennoch eine festgefahrene Meinung.

 

 

 

 

Herzlichen Dank für Deine unvoreingenommene und ehrliche Meinung zum Thema. Ich würde gerne auf einige, interessante Stellen eingehen, doch will ich den Wunsch des Threaderstellers respektieren und lasse nun dieses Thema ruhen. Es freut mich aber, festzustellen, dass sich mehr und mehr Menschen kritisch mit dem Holocaust auseinandersetzen und sich auch langsam getrauen, ihre Erkenntnisse und Zweifel anzubringen. Es ist immer noch ein Tabuthema und es braucht Mut seine freie Meinung zu äussern, wenn man nicht gleich in die Naziecke gedrängt werden will. Der Stachel sitzt noch immer tief und bei vielen ruft es eine automatische Abwehrreaktion hervor, weil man sich gar nicht erst kontrovers zu diesem Thema informieren will. Man schluckt es einfach, wie es einem serviert wird und man wird zum reizbaren und reflexhaften Verfechter der offiziellen Version. Ich kenne kein anderes Thema, wo ein Massenphänomen zur individuellen Kraftprobe wird, das eine Gradwanderung zwischen gesellschaftlicher Akzeptanz und Ächtung und daher tiefste, urpersönliche Ängste im Menschen hervorruft. Wenn Angst unsere individuelle Entfaltung und Denkweise beeinflusst und lenkt, kann keine Gesellschaft auf fruchtbarem Boden gedeihen. Galilei und viele andere, welche sich nicht von Dogmen einschnüren liessen, mussten einen hohen Preis bezahlen und erst viel später wurden sie gesellschaftlich rehabilitiert. Doch obschon sie Recht bekamen, steht die genau gleiche Institution noch immer fest im Sattel, obschon sie viel an Lack eingebüsst hat und ihre Gemäuer tiefe Risse aufweisen. Das gibt mir zu denken, dass die Menschheit sich gegenseitig in höchster Brutalität immer wieder radikalisieren lässt und in Kriege verstrickt, doch die abscheulichsten Institutionen und Machtzentren schaffen es trotzdem immer wieder, sicher und fast ohne Machtverlust sich durch die Wogen der Geschichte in die Gegenwart zu retten. Hier werden die Massen beschwichtigt und entradikalisiert, wenn es um ihre eigenen Köpfe geht. Hier fehlt mir dann das Verständnis, denn wer der Lüge überführt wurde, sollte keine Macht mehr behalten, welche er der Lüge zu verdanken hatte. Denn wer lügt, kann kein guter Lenker sein. Als Individuum fehlt mir hier die Kompromissbereitschaft, doch weiss ich auch, dass eine dumm gehaltene Masse leicht zu lenken ist, doch wehe den Lenker wird die Masse klüger.

01.06.2014 19:55
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@sime, ich glaube du hast jetzt doch die Gelegenheit gehabt in diesem Thread, deine Gedanken zu Holocaust mal etwas auszuformulieren. Es gibt da sicher Tabus, die man überdenken sollte. Doch wer gegen Gedankenverbote ist, der sollte sich nicht an einem System orientieren, welches geradezu Spezialist war im Verbieten von Gedanken. Für mich hast du da was falsch verstanden am Ganzen, was da ablief, wenn du anfängst die Nazis zu verteidigen. Das ist schlichtweg völlig meschugge wenn du das auch noch verkaufen willst als Friedensbeitrag. Haha.
Ich bitte dich das Thema Holocaust mal etwas ruhen zu lassen oder einen eigenen Kanal dafür zu eröffnen. Das soll keine Zensur sein, eher der Versuch das nicht zu einem Kanal ausufern zu lassen, wo dann heisst der Nazikanal und ich habe ihn eröffnet. Ne ne..... Nazischwein will ich dann nicht wieder genannt werden..

01.06.2014 18:57
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melchior hat am 01.06.2014 - 18:22 folgendes geschrieben:

@aprecio, als ich jung war da habe ich die Schweiz oft gehasst. Ich hatte auch meine Gründe. Meine Bedingungen unter denen ich aufwuchs waren gelinde gesagt verschissen. Ich sah dann nur ein Land von heuchelnden Bünzlis und selbstgerechten Besserwissern. Du hast vielleicht Schlechtes hier erlebt. Du schriebst ja Mal. du seist Ausländer. Insofern kann ich dir nur meine Solidarität ausdrücken und kann deine kritische Haltung diesem Land gegenüber nachvollziehen. Einmal da bin ich fast gestorben in einem Kaff im Hinterland von Brasilien an einer Krankheit und hatte dabei richtig Heimweh. Das hat mein Empfinden dieser Gegend hier halt verändert. Es sind ja nicht nur die Leute, die Mentalität und das politische System was ein Land ausmacht, sondern auch die Planzen und Vögel und die Landschaft usw. Das ÖV hier, ist für mich als Nichtautofahrer halt auch gut. Komm in fast jeden Winkel dieses Landes mit Bahn, Bus, Tram einigermassen pünktlich. Find ich gut. Bin ich froh. Die Schweiz hatte nicht einen starken Adel, der das Geschehen lenkte. Das prägt die Mentalität hier, behaupte ich. Schwierig ist das Leben überall. Nicht für alle gleich. Täter sind wir alle vom ersten Atemzug an bis zum Letzten in irgend einer Form. Wären wir nicht so gemacht, so wären die Menschen von der Evolutionsgeschichte schon weggespühlt worden bevor das erste Wildschwein durchgebraten war.
Gott gefällt deine Gegenwart wer immer du bist, ist meine Antwort, die aber ich hier nicht ausbreiten will, weil auch dies ein Tabuthema zu sein scheint, wie ich schon erlebte.

ich habe sehr schöne erinnerungen an meine kindheit in der schweiz.

damals gab es noch hausfrauen, die nicht gezwungen waren, auswärts zu arbeiten.

vielleicht liegt es daran, dass ich äusserst freundliche schulkameraden hatte. klar habe ich damals vereinzelt auch hitzköpfe getroffen, aber das änderte je nach situation. flüchtlingskinder wurden ohne vorbehalte von der ganzen klasse freundlich empfangen. erst allmählich fing man an, sich gegenseitig in den schwitzkasten zu nehmen, pingpongschläger anzuwerfen oder sand in die unterhosen zu stopfen etc.

heute ist die stimmung getrübt. man hat sich so sehr für die adeligen eingesetzt und schliesslich gelder von falschen leuten entgegengenommen, dass man nicht mehr genug für das eigene land leisten kann, ohne verpflichtungen zu verletzen. es wird am falschen ende gespart.

man muss ehrlich zu sich selber sein und einsehen, dass nicht alles tip top ist. wenn man sich nicht traut, die meinung zu sagen, dann wird sich dies tatsächlich nie zum besseren ändern. von drohungen wie: "wenn du von MIR mehr wohlstand verlangst, dann baue ICH stellen ab, oder erhöhe deinen steuersatz" sollte man sich nicht erpressen lassen.

aussagen wie "ich kann doch nichts ändern!" kann ich nicht nachvollziehen. aber ich werde auch erpresst und weiss mit wem ihr kämpft.

übrigens, sorry, aber pestalozzi war ein illuminatus.

die schule war eine gute zeit.

01.06.2014 18:01
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aprecio hat am 01.06.2014 - 17:31 folgendes geschrieben:

oder deine svp-goldfreunde zu menschenfreundlichen investitionen zu bewegen...

dazu fehlt dir der schreibwille.

 

Du bist ein bisschen sehr schnell dabei, Menschen in eine Schublade zu stecken, die in gewissen Punkten Deine Meinung nicht vertreten. Melchior wird da schnell mal zum Nazi, wie beide zu warmen faschistenbrüdern und jetzt soll ich sogar mit der SVP noch was am Hut haben :wall:

Deshalb werde ich nicht darauf eingehen.

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