Neue Abzockmethode in der Telekom-Branche

2 posts / 0 new
Letzter Beitrag
fritz.
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Zuletzt online: 06.04.2015
Mitglied seit: 04.08.2006
Kommentare: 5'319
Neue Abzockmethode in der Telekom-Branche

Seit in den letzten Jahren immer mehr Leute auf Prepaid-Handys umgestiegen sind, mussten sich die Provider etwas neues ausdenken, um das grosse Geld zu machen.

Heute habe ich mich noch gewundert, warum der Jüngling im Handy-Laden so erbost war, dass er trotz Prepaid-Karten noch CHF 140.- postpayen musste. Dann komm ich nach Hause und lese, dass dies kein Einzelfall ist.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wenn-m...

Wenn das so weitergeht, und bei allem was man kauft, etwas anderes drin ist als drauf steht, und diese Unterschiede irgendwo in den AGBs versteckt sind, die noch ständig ändern und schwer verständlich sind, dann werden wir bald damit beschäftigt sein, den ganzen Tag AGBs zu lesen, weil dann zum Beispiel beim Yoghurt irgendwo im Kleingedruckten stehen wird, dass der Hersteller nicht ausschliessen kann, dass ausser Milch auch noch Rattengift drin sein könnte.

Gruss

fritz

CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 18.08.2017
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Neue Abzockmethode in der Telekom-Branche

Der Gesetzgeber war von allem Anfang an völlig überfordert. Seit Beginn der Mobiltelefonie und der Digitalisierung des Telekom-Bereichs ist die Gesetzgebung immer mindestens zwei Schritte hinter den Marketingabteilungen der Anbieter zurück Wink

Und was das Kleingedruckte angeht, da war die Schweiz schon immer ein "Entwicklungsland". Wir haben halt die selbständigsten Bürger Europas....... :oops:

So lange es nicht möglich ist, den Firmen vorzuschreiben, dass die kleinste Schriftgrösse in den Angeboten mindestens 50% der grössten angewandten Schrift sein muss, so wird es nicht bessern. Denn wer kann die klitzekleinen AGB-Anhänge entziffern ohne Lupe. Und das ist gewollt und wird solange nicht ändern, als der Gesetzgeber das nicht vorschreibt und kontrolliert. Wobei dazu natürlich auch empfindliche Bussen gehören würden, was dann das nächste Problem darstellt. Denn da sind wir in der Schweiz ja nur bei den Parkbussen führend. Alles was da die Wirtschaft betrifft geht in Richtung Lächerlichkeit :roll: