Performance 2006

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02.01.2007 19:22
#1
Bild des Benutzers Heinz.
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Performance 2006

Liebe Forümler

Habe im 2006 meine Aktienanlagen bestehend aus ABB, UBS und Roche das ganze Jahr liegen lassen und damit eine Performance von + 32,48 % erziehlt. Es würde mich jetzt interessieren, welche Jahresperformance ihr mit "Trading" (hin und her) im gleichen Jahr erreicht habt. Habt ihr ein besseres oder schlechteres Resultat erreicht ? Für ehrliche Antworten wäre ich euch dankbar.

Gruss. Heinz

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02.01.2007 21:35
Bild des Benutzers HOTZENPLOTZ
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Performance 2006

Hatte eine Performance von 13%. Um sicherer zu gehen immer 15-20 Aktien. Den grössten Gewinn hatte ich mit Alstom.

Greez Hotzenplotz

-=[ Alles wird gut... ]=-

02.01.2007 20:44
Bild des Benutzers aktienfreund
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Performance 2006

Meine Strategie ist eine Mischung zwischen Anlage und Trading, wobei das Schwergewicht auf der Anlage liegt. 8)

Bezogen auf das mittlere Engagement beläuft sich die Rendite im letzten Jahr auf rund 25%. Smile

Zu diesem Gewinn tragen sowohl ABB als bester Wert mit +70%, als auch Micronas mit -40% bei. Micronas werden künftig vermutlich wieder besser performen. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. :!:

Gruss, aktienfreund

02.01.2007 20:18
Bild des Benutzers mustang98
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Performance 2006

Salu

Ich kaufe eigentlich nur gute Div. Titel und lasse sie nachher liegen.

2006 dazugekommen Abn Amro und BASF.

2007 kommt herein Galxo,Diageo oder Procter gamble.

Halte im moment 12 Titel und der Durchschnitt aller liegt bei +12%. Ohne Dividende.

Wobei Sony mit 11% der grösste Verlierer ist. :oops:

02.01.2007 20:00
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Performance 2006

Hallo Heinz

Der Beitrag gehört nicht unbedingt in die Rubrik "Schweizer Aktien", aber was soll's.

"Hold and Buy" oder "aktives Traden"? ist deine Frage.

Ich denke, dass du keinem seinen Charakter nehmen kannst, seine Erfahrungen, die dahinter liegen (seine aktienmässige Biographie) und die kurz- oder langfristigen Überzeugungen, die sich daraus ergeben haben.

Ich bin ein Neuling und stieg dieses Jahr erst in Aktien ein, und zwar im Mai, kurz vor dem Sturz. Da habe ich mir die Finger so verbrannt, dass ich dann mich in Literatur klug zu machen versuchte, und es folgte ein weiterer Irrgang (mit Rohstoffen), sodass ich dieses Jahr bis Anfang Dezember bei minus 30 Prozent (!) lag. Da war ich erst so weit, mich als Dummkopf zu erachten, der besser der Sache zuschaut.

Das habe ich dann intensiv getan, und sah dabei zwei Wochen lang einfach die Kurse an. Irgendwann fand ich, dass ich da Muster sehen konnte, die man zu seinem Vorteil einsetzen können sollte.

Am 10.12.06 ging ich wieder long, dieses Mal aber mit einer klar beschriebenen Strategie, deren Punkte ich erst abhaken musste, vor einem Einsatz. Es war eine sehr bärische Strategie, mit der ich aber schnell wieder einiges gutmachte. Dann formulierte ich meine Strategie weiter, nach weiteren Erkenntnissen, die ich mit der Intensivität meiner Börsenpräsenz und im Wachen und Schlafen machte. Ich kam mehr auf den Geschmack von Beta-Aktien. Mittlerweile habe ich deren zwei hundert auf meiner Beobachtungsliste und warte, um zuschlagen zu können. Mit der neuen aktiven Strategie liege ich nach drei Wochen mit achtzehn Prozent im Plus (gegenüber dem 10.12.06)

Ich bin vorsichtig geworden, das ist der langen Rede kurzer Sinn. Ich habe Angst vor dem Liegen-Lassen, und springe auf und ab. Ethische Fragen stelle ich mir dabei nicht, schon aber bei anderen Dingen.

Im Nachhinein bin ich froh über den Verlust von Mai bis Ende November. Ich musste ihn vor meiner Frau verbergen, die von sparsamer Natur ist, und nur bei Gewinn dabei ist. Ich habe eine extreme Verlust-Aversion bekommen, ob beim Ein- oder Aussteigen, die aus der "behavourial finance" den Börsenteilnehmern abgesprochen wird. Als Schatten trage ich nun bei jedem Engagement oder Austritt eine Person mit mir herum, die hart mit mir ist, wenn ich einen Fehler mache.

Somit hat dieses aktive Traden etwas Masochistisches, da es gegen die eigene Gefühlswelt geschieht. Man unterzieht sich einer anderen, imaginären und bösen Persönlichkeit, um es ihr recht zu tun. Es ist eine devote Angelegenheit, um dem Dämon "Gewinn!" zu dienen.

Wie erfolgreich ich mit meiner neuen Strategie sein werde, kann ich erst in einem Jahr sagen. Die bärischen Tage habe ich im Dezember mit Gewinn überwunden. Ob ich dies aber in einer längeren bärischen Periode schaffen könnte, würde ich mir nicht beweisen wollen. Oder doch? We'll see.

Gegenwärtige Favoriten? Bin seit vier Tagen bei Apple. Die Aktie braucht aber tägliches Monitoring und nimmt wirklich viel Zeit. (Und ich glaube, man muss entweder viel Zeit haben oder sie sich nehmen wollen, bzw. es darf einem am Sozialleben nicht viel liegen, wenn man in der Art betreibt, wie ich gegenwärtig.)

Es gäbe andere, die ich bei Gelegenheit nennen werde, auf die ich aber schwerzen Herzens nicht springen kann, da ich wie gesagt (irrational/entgegen aller Investment-Strategie) in einer Sekunde voll auf Apple ging, und die tägliche/stündliche Analyse der Aktie mir ein Verbleiben bei ihr anzwang.

Regards.

Es gibt noch Schlimmeres.

02.01.2007 19:32
Bild des Benutzers Vontobel
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Re: Performance 2006

Heinz wrote:

Liebe Forümler

Habe im 2006 meine Aktienanlagen bestehend aus ABB, UBS und Roche das ganze Jahr liegen lassen und damit eine Performance von + 32,48 % erziehlt. Es würde mich jetzt interessieren, welche Jahresperformance ihr mit "Trading" (hin und her) im gleichen Jahr erreicht habt. Habt ihr ein besseres oder schlechteres Resultat erreicht ? Für ehrliche Antworten wäre ich euch dankbar.

Gruss. Heinz

Ich bin mit sämtlichen je getätigten Anlagen bei ein bisschen mehr als einer schwarzen Null.

Musste zuerst alle Optionsverluste wieder aufholen. (-31'000)

Aber mit den Aktien ist es durchaus gut gelaufen.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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